Mittwoch, 3. Juli 2019

4. Ansbacher Netzwerklauf in Ansbach am 03.07.2019

Es war für mich schnell klar, dass ich auch in diesem Jahr, so wie in den beiden letzten, wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen werde. Dazu musste ich erst mal wieder den Spätdienst frei nehmen und es war nun der fünfte freie Tag in Folge. An sich beste Voraussetzungen, aber da waren am Sonntag ja die 42 km mit 800 Hm bei über 30 Grad und ich hatte da schon etwas Zweifel ob das gut gehen wird. In den letzten Jahren war ich auf der Kurzstrecke ja immer vorne dabei, zuletzt sogar 5. Gesamt in dem großen Feld. Ich fuhr die 172 km in 1:54 Stunden zum Stadion Ansbach. Leider war es auf der Autobahn um die Zeit durch die gerade üblichen Baustellen etwas zäh, aber nicht so schlimm wie befürchtet und ich zeitig dran. Nun holte ich in dem Zelt auf dem Veranstaltungsgelände meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Es gab wieder eine Langstrecke von 7,4 km und die Kurzstrecke über 3,8 km. Die Startgebühr betrug zunächst bis 15.06. 10 € und danach 12 €. Bei den Schülern aber nur 5 €. Für die ersten 800 Anmelder gab es wieder ein Funktions-Shirt dazu und dieses hatte ich mir noch gesichert. Es war durch einen neuen Zeitplan diesmal nicht möglich, dass ich einen Doppelstart wie 2018 absolvieren kann und so entschied ich mich für die Kurzstrecke, die ich auch 2017 als einzigen Lauf absolvierte. Auch hier traf ich schnell auf erste Bekannte. Es gab übrigens gleich 980 Voranmeldungen. Das Wetter meinte es bei 24° C und Sonne sehr gut. Nicht so heiß wie in den letzten Tagen oder auch bei den bisherigen Austragungen an denen ich teilnahm, aber das reichte auch so.













Es ging nun ans Aufwärmen und dazu lief ich mal die Strecke ab, die zunächst am Freibad vorbei (da würde man am liebsten kurz rein springen) zunächst aus Ansbach raus und an die Rezat, an der man nun entlangläuft und Richtung Stadt. Es geht dann durch die Innenstadt. Hier gibt es teils auch Pflastersteine. Die Strecke ist recht flach und wie ich finde durchaus schnell zu laufen. Es fühlte sich nicht mal schlecht an. Muskulär hatte ich die letzten beiden Tage null Probleme und absolvierte auch lockere Läufe und gestern gut 8 km hügelig. Allerdings war ich doch etwas müde, wohl auch weil zur Zeit bei der Hitze der Schlaf nicht so gut war, dann die lange Anfahrt und da machte sich wohl auch der Sonntag bemerkbar. Also konnte ich es nicht genau einschätzen wie ich drauf war. Auf dem Rückweg dann eine Streckenänderung und ich dachte noch, so würde der Begegnungsverkehr wegfallen. Es sollte sich jedoch nicht als optimal heraus stellen. Der Zieleinlauf diesmal nicht als U, sondern geradeaus, was auf jeden Fall besser war. Es hieß natürlich auch genügend zu trinken.










































Der erste Start erfolgte um 16:00 Uhr über die Rollistrecke von 1,2 km. Da kam ich zumindest für die Zieleinläufe noch rechtzeitig zurück. Dann holte ich nochmal den Rucksack, den man wieder abgeben konnte, um das Trikot zu wechseln und ich trank nochmal was.









Der Start zur Langstrecke über 7,4 km und damit 2 Runden erfolgte um 16:30 Uhr. Da konnte ich erst mal noch einige Bekannte begrüßen. Ein paar Favoriten machte ich auch aus, nicht zuletzt Sven Ehrhardt, den ich zuletzt beim Frankenweg-Lauf traf und der war auch der erste Lauf des Monats. Dann machten sich gleich 417 Läufer und Walker auf den Weg.



































Der Start zur Kurzstrecke über 3,8 km erfolgte um 16:40 Uhr und es war in diesem Jahr mein 62. Wettkampf. Bei den Schuhen setzte ich bei dem Untergrund auf die Adidas Adizero Tempo und sonst konnte es nur ganz kurz sein. Den Foto wollte ich auf jeden Fall nicht einsetzen. Dann ging es schon im 16:38 Uhr los. So könnte ich doch noch vor dem Sieger der Langstrecke im Ziel sein. Dann ging es wie gewohnt flott los und ich aus der zweiten Reihe. Ich konnte mich aber schnell frei laufen und es gab kein Gedränge. Der eine oder andere wird wohl wieder zu schnell starten. Als es am Freibad vorbei ging überholte mich Alexander Siedle. Der schien gut drauf zu sein und ich schloss es heute bei meiner Vorbelastung nicht aus, dass ich heute nach ihm ins Ziel komme. Mein Fokus lag aber natürlich auf der Altersklasse und da erwartete ich, dass mein Hauptkontrahent wie in den Vorjahren Jörg Behrendt sein würde. Es gab kurz Schatten und dann rechts weg und über die kleine Brücke die Rezat überquert. Hier gab es Getränke, aber ich brauchte da noch nichts, wobei der Mund dann schnell trocken wurde. Es ging nun auf einem schmalen asphaltierten Weg Richtung Stadt. Die ersten konnte ich überholen und vorne lief Alexander und knapp hinter ihm ein junger Läufer. Nach 3.55 min dann den ersten Kilometer absolviert und damit 4 Sekunden langsamer als in den Vorjahren, aber voll im Limit. Dann rechts weg etwas hoch und nach links in die Stadt. Hier schon die ersten Überholungen und dann links weg und da kamen die schnellen auf der Langstrecke schon wieder zurück von der ersten Runde. Hier musste man aufpassen und da war der Begegnungsverkehr der Vorjahre eher sicherer. Nun auf der Straße in die Stadt und hier zieht es sich, wobei wir ganz rcchts liefen, um den Schatten der Häuser etwas zu nutzen. Dann links in die Altstadt und auf Pflaster weiter. Es gab weitere Überholungen von Läufern der Langstrecke, aber hier war es breit genug. Dann nach rechts weg und eine Schleife und da war ich gar nicht mehr weit vor dem jungen Läufer vor mir. Alexander war schon weg. Dafür spürte ich von hinten keinen kommen. Das war schon mal gut und nach 4.17 min den zweiten Kilometer und da immerhin schneller als 2017, wenn auch langsamer als letztes Jahr. Ich fühlte mich aber noch recht gut. Dann wieder über den Martin-Luther-Platz und an der Kirche vorbei. Es ging danach mal etwas runter und links weg außerhalb der Stadt. Hier noch mal Getränke und ich nahm einen Schluck Wasser. Dann wurde es zäh, ich merkte doch, dass ich nicht so frisch bin und die Sonne brannte auch. Als es in einem Bogen links hoch ging, wurde es aber besser und ich war an meinem Vordermann dran und wählte an einer Gruppe, die den ganzen Weg versperrte, den besseren Weg rechts vorbei und nicht wie mein Kontrahent im Slalom durch. Nun wieder ein Stück auf dem Hinweg zurück und da kamen etliche Läufer vor einem und die schneller der Langstrecke von rechts her. Das war nicht optimal, da musste man aufpassen, eine Lücke zu erwischen und gleichzeitig überholen. Ich überholte dann auch meinen jungen Gegner, hatte aber für den dritten Kilometer 4.31 min benötigt und das war hier bislang mein langsamster in den drei Rennen auf der Kurzstrecke, Doch nun wusste ich, dass ich es bald geschafft habe und da lief es wieder erstaunlich locker und die Pace von 4.19 min hatte ich hier am Ende noch nie. Die Überholungen gingen gut und kurz vor dem Ziel holte ich den nächsten und dann noch links weg der Zieleinlauf und da sah ich, dass ich noch schneller sein kann als letztes Jahr, auch wenn die Strecke etwas anders ist. Ich erreichte das Ziel nach 15.14 min und somit 7 Sekunden schneller und das nach dem Sonntag. Damit toller 10. von 297 Gesamt und 8. von 151 Männer. Übrigens bei den Männern direkt hinter Alexander, der mich erstmals schlagen konnte und 2. seiner AK M40 wurde und ein tolles Rennen lief. Ich siegte zum dritten Mal in Folge in der AK M50-59 auf der Kurzstrecke, bei 20 Teilnehmern. Ich war dann erstaunlich schnell erholt. Die Ergebnisse wurden dann noch korrigiert und ich wurde doch 8. von 299 Gesamt und 7. von 152 Männer.















Nach meinem Zieleinlauf kam natürlich der Foto raus. Jörg kam dann prompt erneut als 2. in der AK. Nur kurze Zeit später dann der gemeinsame Zieleinlauf der schnellsten über 7,4 km und es waren Christian Strauch und Sven Ehrhardt. Es folgten auch noch einige Bekannte und natürlich hieß es nun auch mal was trinken.




























































Es folgte eine kurze 1,3 km lange Auslaufrunde und das auf den letzten Abschnitt der Strecke, Da lief es schon wieder richtig locker. Dann holte ich mein Gepäck ab.
















Die Siegerehrung fand dann pünktlich im 18:00 Uhr statt. Das war allerdings das einzig positive. Ich muss mich Jörg anschließen, dass der Ablauf letztes Jahr optimal war mit den deutlich getrennten Starts. Die Streckenführung fand ich persönlich im Nachhinein auch etwas besser. Dann gab es leider keine Ehrung für die Altersklassen. Dies sei kommuniziert worden. Da frage ich mich in welcher Form, denn nicht nur ich, sondern auch andere Bekannte von mir und erfahrene Läufer haben davon nichts mitbekommen. Dafür wurden im Walking auf der Langstrecke zwei Damen mit utopischen Zeiten geehrt. Da ist der letzte Eindruck den ich bekam ein absolut schlechter. Ich empfinde es als eine Missachtung der Leistung von vielen Teilnehmern. Die Siegerzeiten auf der Kurzstrecke können meiner Recherche nach nicht realistisch sein, mindestens bei den Damen. Da sind wohl zwei bereits 8 Minuten vorher gestartet und dann ins Ziel. Ich dachte auch vom Gefühl ich bin auf Rang 8 Gesamt und nicht auf Rang 10. Da hätte man den bewährten Ablauf aus dem Vorjahr einfach beibehalten sollen. Immerhin wurden die Ergebnisse dann korrigiert, den nicht geehrten bringt fas aber nicht all zu viel.








































Die Strecke: (3,8 km)



Insgesamt waren es 894 Teilnehmer, davon 394 über 7,4 km, 299 über 3,8 km, 32 über 7,4 km Walking, 151 beim Walking über 3,8 km und 18 beim Rollirennen,

7,4 km Männer: Christian Strauch (REIMAX, 24.13 min) vor Sven Ehrhardt (Maschinenbauschule Ansbach, 24.13 min) und Marco Neumann (25.33 min),

7,4 km Frauen: Annika von Marschall (Kleckerbande, 32.22 min) vor Sharleena Gruttner (Diakonisches Werk Ansbach, 33.12 min) und Veronika Nagler (GEKA-Trio, 33.12 min).

3,8 km Männer: Oliver Trottler (OECHSLER AG 13.29 min) vor Florian Dinse (Sonnenhof, 13.30 min) und Oliver Schmidt (WfbM Bruckberg, 13.37 min).

3,8 km Frauen: Lena Ziegler (Köhnlein Beierlein Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH, 14.55 min) vor Luisa Frehner (TSV Ansbach - Leichtathletik, 16.07 min) und Mona Meyer (Geh Punkt Weißenburg, 16.07 min).

7,4 km Walking Männer: Alexander Gampel (44.06 min) vor Peter Wunder (SV Tiefenbach, 50.10 min) und Gerhard Wellhöfer (54.23 min).

7,4 km Walking Frauen: Nanci Patten (FTSV Straubing, 44.54 min) vor Ramona Schindler (Crailsheimer Mädels, 50.24 min) und Doris Vieth (Team Markgrafen-Apotheke, 56.07 min).

3,8 km Walking Männer: Hans Beck 27.51 min) vor Max Belich (The Walking's, 28.33 min) und Johannes Pfahler (Team Markgrafen-Apotheke, 28.49 min).

3,8 km Walking Frauen: Lisa-Marie Kurz (Sebastian-Strobel Schule / Tagesstätte Herrieden, 27.58 min) vor Lilija Mitzler (28.58 min) und Josephine Meier (beide OECHSLER AG, 29.06 min).

Ergebnisse: https://my3.raceresult.com/117117/?lang=de

Veranstalter: https://www.ansbacher-netzwerklauf.de/

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