Samstag, 17. Februar 2024

Trailtraining von Blaustein-Herrlingen nach Blaubeuren am 17.02.2024

In dieser Woche konnte ich endlich mal wieder regelmäßiger und gezielter trainieren und nach dem tollen Trailtraining am Dienstag in Geislingen hatte ich für Samstag und Sonntag noch zwei weitere geplant. Es waren mein zweiter und dritter freier Tag. So hatte ich es zumindest bis Freitagabend gedacht. Dann kam ein Einsatz a Samstagabend, aber so, dass ich das Training noch unterbringen konnte. Es war ein Lauf von Herrlingen nach Blaubeuren geplant. Die Wetteraussichten waren gut, aber dann erst mal Regen bei der Fahrt zum Bahnhof in Laupheim. Es ging mit der Regionalbahn nach Ulm und dort nach einem Umstieg nach Blaustein-Herrlingen und da kam immer mehr die Sonne raus. Bei 9° C, trockener Witterung und kaum Wind waren es super Bedingungen. Ich lief wie am Dienstag mit meinen neuen Inov-8-Trailschuhen. 

Es ging vom Bahnhof zur Blau und auf der Brücke auf die andere Seite. Dort ein Stück der Straße entlang und danach der steile Anstieg bei der Burg Klingenstein. Nach rechts dann auf Waldpfaden zum Blautal-Felsen, einem tollen Aussichtspunkt. Im letzten Jahr lief ich bereits hier hoch und dann über Arnegg zurück. 



Es ging auch diesmal im Wald Richtung Arnegg. Nach einem Pfad und einem Forstweg folgte eine Waldfuhre, die aber größtenteils trocken war und nicht so matschig wie befürchtet. Nach dem Wald dann runter nach Arnegg und mal Tempo gemacht. Durch Arnegg laut Navi zwei Mal ein Durchgang, aber da war alles zugebaut. Letztendlich musste ich ja runter und dann jenseits der Hauptstraße ins Blautal. Dort dann links weg und steil hoch zur Ruine Neidegg. Ab dort waren es bekannte Wege, da ich bereits mal von Blaubeuren dorthin und wieder zurück lief. Ich konnte mich meist am roten Dreiblock orientieren. 

Es ging nach der Ruine erst mal tendenziell weiter hoch. Dabei meist auf guten Forstwegen. Es folgte der steile Weg runter ins Blautal. Dort dann auf einem Wiesenpfad an der Blau entlang und über die Brücke. Es ging noch ein Stück in die Gegenrichtung, bevor es nach der Überquerung der Bundesstraße nach links in Richtung Blaubeuren ging. Dort stieg es hinter dem Zementwerk nochmals ordentlich an. Dabei ein schöner Blick ins Blautal. 




Es ging nun wieder im Wald auf guten Forstwegen weiter und ich kam oberhalb von Gerhausen raus. 


Von dort ging es rechts weg auf einem tollen Pfad hoch zum Rusenschloss. Dabei schaute ich mal wieder in die Kleine Grotte und dann noch zu dem Aussichtspunkt vor der Ruine. Diesmal auch mal wieder auf die Ruine mit der traumhaften Aussicht auf Blaubeuren und die Blau. 









Vom Rusenschloss dann auf einem Pfad runter und als nächstes Ziel der Blautopf. Dabei aber nochmal auf einem schönen Pfad ein Stück hoch Richtung Sonderbuch und dann den etwas holprigen Weg runter. Am Blautopf ist es einfach immer wieder schön, auch wenn dort dann doch einige Leute waren, wobei es sich für einen Samstag bei dem Wetter in Grenzen hielt. 




Es folgte direkt hinter dem Blautopf der steile Anstieg auf schönen Pfaden Richtung Landsitzle / Sonderbuch. Dabei ober aber links weg und in Richtung Blaufels. Von dort gibt es meiner Meinung nach den schönsten Blick auf die Stadt.




Der Downhill auf Serpentinen runter in die Stadt hat es in sich, ist aber auch richtig schön. Nur ein kurzes Stück lief ich am Stadtrand und dann rechts weg und über Treppen und danach über einen Pfad hoch Richtung Felsenlabyrinth. Oben angekommen wusste ich, dass ich einen Zug früher schaffe. Dadurch zwar durch längere Fahrtzeit nur wenige Minuten früher daheim, aber auch eine sicherere Umstiegzeit. Also lief ich runter zum Bahnhof und machte noch mit 200 m den 22. Kilometer voll. Ich war heute dann doch überraschend fit, aber wegen Sonntag noch zurückhaltend. Es war auch ok, dass es nur 22 anstatt 24 km waren, dafür gleich 903 Hm und da hätte ich mit etwas weniger gerechnet. 



Die Rückfahrt mit der Bahn war dann richtig entspannt und in Laupheim sogar eine Minute früher da. Es war auf jeden Fall eine tolle Tour.


Die Strecke:

Dienstag, 13. Februar 2024

Trailtraining in Geislingen an der Steige am 13.02.2024

Es wurde mal wieder Zeit, in Geislingen ein Trailtraining zu absolvieren. Ich war dort zuletzt Anfang August letzten Jahres und es ist dort einfach immer wieder schön und zuletzt hab ich ein paar Mal kurzfristig den Plan geändert. Nach einer sehr stressigen Arbeitswoche dann gestern erst mal Ruhe nötig gehabt und heute dann einigermaßen gut erholt. Da wollte ich am Nachmittag das gute Wetter mit 7° C und teilweiser Bewölkung bei so gut wie keinem Wind nutzen. Die Anfahrt erfolgte von Laupheim aus mit dem Regionalexpress mit dem ich nach nur 41 Minuten schon in Geislingen war. 

Es ging vom Bahnhof aus über die Überführung und dann steil einen Kilometer hoch zur Ruine Helfenstein. Da hatte der erste Kilometer gleich einen Anstieg von 138 m. So ganz gut hatte ich mich noch nicht gefühlt und war am Ende umso überraschter, dass ich auf dem Segment meine bisher zweitbeste Zeit erzielte. An der Ruine lief ich dann erstmals nicht direkt auf de Burgplatz, sondern rechts weg und über ein paar Brücken von der Ruine wieder  weg. So zumindest ein paar bisher nie gelaufene Kilometer auf Strecken, die ich schon etliche Male absolvierte. Es ging durch Weiler ob Helfenstein noch ein Stück hoch und auch durch den Ort meine bisher zweitbeste Zeit. Da war ich wohl besser drauf als gefühlt. Es ging erst mal runter zum Wanderparkplatz und dann über die Felder zum Bismarckfels. Die Aussicht von dort ist immer wieder ein Traum. Danach ging es auf Pfaden steil runter ins Eybachtal und der fünfte Kilometer hatte ein Gefälle von gleich 150 m. So langsam fühlte es sich auch besser an. Die neuen Inov-8-Schuhe waren nun auch ein wenig eingelaufen und fühlten sich richtig gut an. 





Es folgte der Übergang vom Eybachtal ins Längental mit einem Kilometer und dann dort die tolle Löwenpfade Weitblick-Tour die auf die Gemarkung von Gingen an der Fils und Donzdorf führt. Es geht auf einem Wirtschafts- und dann Forstweg steil nach oben und da passte es. Dann ein längerer Abschnitt auf einem Pfad oberhalb des Filstales mit herrlichem Ausblick. Die Tour trägt nicht umsonst diesen Namen. Es folgte der sehr steile Aufstieg zum Tegelberg. Danach führt ein Pfad rund 400 m zum tollen Aussichtspunkt Kuhfelsen. 




Im weiteren Verlauf gehrt es gleich 3 km wellig auf tollen Pfaden mit einigen Wurzeln zum Aussichtspunkt Hohenstein. Hier kann man die Aussicht so richtig genießen. Die Pfade waren auch hier gut zu laufen, kaum gab es mal etwas nassere Stellen. 




Der nächste Kilometer führt am Waldrand über Feld- und Wiesenwege zur Maierhalde und diese Stele ist einfach ein Traum. Man hat Sicht auf die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen und diese verbinde ich auch mit tollen Läufen, Trainings und Wettkämpfe. Als nächstes ging es noch hoch in den kleinen Donzdorfer Teilort Kuchalb. Von dort dann zum Wald und auf Forstwegen runter ins Längental und dann durch dieses zurück nach Geislingen. 



Die Zeit war doch etwas vorangeschritten und die ursprünglich geplante Tour wäre doch zu lang geworden. Ich wollte eh "nur" ca. 26 - 27 km laufen und dies würde über den Bismarckfelsen passen. Also wieder im Eybachtal in Richtung Bismarckfelsen und der lange Anstieg über Serpentinen auf den Kilometern 21 und 22 forderte nochmals. Es waren immerhin knapp 200 Hm. Dafür ein noch schönerer Ausblick mit der Abendsonne als zu Beginn. Auf einer Bank oberhalb dann auch die erste und einzige kleine Rast. 



Die nächsten rund 2 1/2 km führten auf einfachen Wegen zurück nach Weiler und durch den Ort zur Ruine Helfenstein. Diesmal lief ich auf den Burgplatz und genoss die herrliche Aussicht. Der Blick auf de Ödenturm war auch toll, aber auf einen Abstecher dorthin musste ich heute verzichten. 






Es war nur noch gut ein Kilometer steil runter zum Bahnhof und ich lag optimal in der Zeit. Am Ende des Pfades nach der Ruine traf ich mit Daniela prompt noch eine gute Bekannte. Am Bahnhof machte ich die 26 km noch voll, da nur 300 m fehlten. Ich war dann zwei Minuten war der Abfahrt perfekt da, aber die Bahn hatte 17 Minuten Verspätung. Dafür dann im Zug nach etwas längerer Zeit eine Kollegin getroffen. Bahnfahren lohnt sich halt irgendwie doch. Es ging dann noch in den Fressnapf und so auch eine sinnvolle Verbindung der Fahrt nach Laupheim und noch was für andere Geburtstagskinder besorgt. Es war ein toller Wochenauftakt und angesichts der 822 Hm passte dann auch die  Pace, da ich noch nicht ganz erholt war. 




Die Strecke: