Montag, 6. Juli 2020

Lauf weiter 2020 Serie 16. Lauf am 05.07.2020

Immer wieder sonntags kann man sagen. Es war nur die Frage welche Strecke. Nach dem Trail von 22 km im Anschluss an meinen Wettkampf am Samstag entschied ich mich anstatt für 15 km für 7,5 km. Als ich aufstand fühlte ich mich noch recht fertig, was sich mit der Zeit aber legte, wobei ich dann nach einigen Erledigungen etwas später als geplant dran war. Es hatte zu diesem Zeitpunkt 23° C und es war sonnig. Das würde hart werden, zumal es auch noch sehr windig war. Natürlich bei der Witterung ganz in kurz und  mit Mütze und die Adidas Adizero Tempo sind gerade obligatorisch. Ich nutzte zum Aufwärmen wieder die Strecke zum Start und das war schon mal mit dem Gegenwind hart. Dafür die Aussicht mit Rückenwind zu starten. Da kam prompt noch die Öchsle-Schmalspurbahn. Die fuhr erstmals wieder seit der Corona-Pause und gut dass ich nicht ein paar Minuten früher dran war, da ich ja die Strecke queren muss.






Dann startete ich zu meinem 47. Wettkampf in diesem Jahr. Es war gut warm, aber anfangs ja mehr bergab und da hoffte ich bei dem Rückenwind mal auf eine Zeit knapp unter 4 Minuten. Dies schien nach den ersten 500 m auch zu klappen. Dann aber 4.01 min und zwar nicht schlecht, aber das Ziel verfehlt. Nun noch gut 200 m runter zur Bahnstrecke und diese überquert und rechts weg. Da wurde ich schnell vom heftigen Gegenwind ausgebremst. Ich kämpfte mich auf dem zweiten Kilometer noch zu einer Zeit von 4.34 min. Danach wurde die Pace aber sehr langsam und nach 2,5 km eine Zeit von 11.02 min und mit 4.54 min sollte der dritte Kilometer auch nicht mehr schneller werden. Da ging es halt auch noch leucht bergauf. Es ging in Richtung Rottum und das kurze Stück dorthin ohne Gegenwind konnte ich fast genießen. Kurz vor der Wende den vierten Kilometer in 4.50 min. Danach ging es zurück und zur Bahnlinie wieder leicht ansteigend und der blöde Wind. Da konnte ich die Pace nicht mehr steigern. Mit wieder 4.50 min nach 5 km nur eine Zeit von 23.09 min. Die 12.07 min für die letzten 2,5 km hoch gerechnet wären am Ende über 35 Minuten und dabei wollte ich wie immer unter 34 Minuten bleiben. Doch nach den 22 km Trail und nun fast 100 km diese Woche waren die Beine schwer. Zurück zwar ohne den störenden Gegenwind, aber dafür spürte man so de Hitze mehr. Dennoch konnte ich mich auf 4.40 min und 4.37 min steigern. Es ging kurz zuvor rechts weg und erst mal leicht runter und zum Endspurt angesetzt. Dieser fiel jedoch sehr schwer und mehr als eine Pace von 4.22 min war nicht ,mehr drin. So stand am Ende eine Zeit von nur 34.40 min, aber immerhin durch 11.31 min auf den letzten 2,5 km nochmal deutlich gesteigert und klar unter 35 Minuten, auch wenn das GPS gerade auf den letzten 200 m wieder etwas versagte. Es war dann sogar der 6. Gesamtplatz von 53 Teilnehmern und Rang 5 von 22 Männern. In der AK M50 sogar der Sieg. Da profitierte ich etwas von den nun in letzter Zeit geringeren Teilnehmerzahlen.





Es folgte noch eine etwas längere und hügelige Runde zum Auslaufen von 5,1 km damit die 100 km diese Woche voll wurden. Da merkte ich aber auch, dass der Akku leer war. Zumindest war es eine schöne Strecke. Die 3000 Hm hatte ich mit 2958 knapp verfehlt, aber erneut eine tolle und ereignisreiche Woche.

















Die Strecke:


Ergebnisse: https://my.raceresult.com/153781/?lang=de

Veranstalter: https://lauf-weiter.de/

Sonntag, 5. Juli 2020

Lauf weiter 2. Walk am 04.07.2020

Das Wochenende begann gleich mal mit einem Wettkampf und die zweite Auflage des Lauf weiter Walk nach der Premiere am 21.05. lag nicht gerade günstig. Ich hätte ja an sich bis zum späten Nachmittag Zeit gehabt, da die Ergebnisse erst bis 18:00 Uhr hochgeladen werden müssen. Es stand aber ab 13 Uhr in Sigmaringen ein Trail mit Freunden an und ich hatte noch Nachtdienst. Nach nur gut 3 Stunden Schlaf ging es deshalb um kurz nach 11 Uhr an die Strecke fast vor der Haustüre. Es hatte 19° C bei leichter Bewölkung. Bei dem kurzen Aufwärmen zur Strecke fühlte es sich nicht gerade gut an. Ich startete wieder mit meinen Inov-8-Trailschuhen, die ich später eh tragen würde. Hauptsache irgendwie Zeit gewinnen für später. Dann erfolgte der Start zu meinem 46. Wettkampf und ich hatte wieder für die 5 km gemeldet. Da spürte ich am linken Handballen einen Schmerz. Hatte ich den Handschutz falsch angezogen? Dann fiel mir ein, dass ich mich da am Mittwoch beim Trail im Allgäu verletzt hatte. Mit der Zeit ließ es zum Glück nach. Anfangs geht es auf dem Feldweg erst mal bergauf. Mit 57 Hm sind die beiden Runden ja auch nicht so leicht, aber genau so mag ich es. Als ich den ersten Kilometer geschafft hatte, war ich von der Zeit von 5.50 min total überrascht. So gut hatte es sich nicht angefühlt. Inzwischen auf dem asphaltierten Abschnitt. Das hieß etwas mehr Druck. Dann rechts runter auf den Feldweg und nach der Senke wieder hoch. Nun rechts weg und da ging es schon leicht runter und nach 5.52 min den zweiten Kilometer. Da ging ja richtig was. Es war zwar warm, aber kein störender Wind und langsam aber sicher kam ich auch so in Schwung und nichts mehr von Müdigkeit zu spüren. Es ging runter und dann rechts weg und wieder auf dem Feldweg hoch. Oben angekommen nach wenigen Metern der dritte Kilometer und mit 5.53 min erneut sicher unter 6 Minuten. Ich hatte mich bei den bisherigen drei Rennen auf der Strecke immer gesteigert und zuletzt am 06.06. mit 29.41 min sogar unter 30 Minuten. Darauf konnte es nun sogar völlig überraschend wieder raus laufen.Das Profil des vierten Kilometer war aber nicht so einfach und nun merkte ich auch den bisherigen schnellen Wettkampf. Immerhin sprang mit 6.02 min auch hier ein schneller Kilometer raus und die Uhr zeigte 23.37 min und damit sollte eine Zeit unter 30 Minuten sicher sein, da der einfachste Kilometer folgte. Einfach natürlich nur vom Profil, auch wenn es zunächst noch gut 100 m anstieg. Dann nach rechts auf den asphaltierten Weg und da konnte ich so richtig beschleunigen, wurde immer schneller. Am Ende mit 5.48 min sogar der schnellste Kilometer und mit 29.26 min die beste Zeit seit Jahren und ich war begeistert, aber auch erst mal ganz schön fertig. Danach musste ich mich beeilen um rechtzeitig nach Sigmaringen zu kommen. Noch während dem Start des Trail lud ich das Ergebnis hoch und als um 19:30 Uhr die Ergebnisse veröffentlicht wurden, stand ich als Gesamtsieger bei 53 Starten fest und war auch schneller als alle 77 Teilnehmer der Disziplin Walking.






Die Strecke:


5 km Nordic Walking Männer: Peter Steiner (albside Running, 29.26 min) vor Lec Kozol (Bazinga Slovenija, 34.51 min) und Ronny Tippmann (NW Team City Fit & Sport Ferstl, 34.51 min).

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/153886/?lang=de

Veranstalter: https://lauf-weiter.de/

Samstag, 4. Juli 2020

Trail unter Freunden (TuF) in Sigmaringen-Laiz am 04.07.2020

Die Donau Trail Runners um Manuel Thieringer luden an diesem Samstag zu einem Traillauf im Donautal bei Sigmaringen ein. An sich wollte ich schon öfters mitlaufen, aber da waren immer Wettkämpfe. Da derzeit so gut wie keine stattfinden, nahm ich die Gelegenheit wahr und fuhr die 80 km in knapp über eine Stunde zur Sporthalle in Laiz, wo ich gerade noch einen Parkplatz bekam. Ich war etwas später dran. da ich nach dem Nachtdienst wenigstens noch gut 3 Stunden schlafen wollte und dann noch einen virtuellen Wettkampf hatte. Der lief genial und ich kam zumindest halbwegs zeitig weg. Es hatte 22 ° und das bei nur leichter Bewölkung und so waren es beste Bedingungen. Es waren schon eine Menge Läufer und Läuferinnen anwesend und darunter nicht wenige Bekannte, die ich teils schon länger nicht mehr traf. Das war schon mal schön. Nach einer kurzen Ansprache von Manuel ging es auch schon los. Die ersten paar hundert Meter noch flach, kam dann schnell der erste Anstieg, teils über Treppen.



























Nun ging es in den Wald und dort meist Pfade und einfach schön auf so einem Untergrund und in der Umgebung. Dazu immer Zeit für das eine oder andere Gespräch.




























Es folgte ein knackiger Downhill. Da war es recht steil, aber recht trocken und so ging es auch mit meinen in diesem Jahr schon ganz schön beanspruchten Schuhen. Danach teilte sich die Gruppe, da manche 10 km liefen und sonst wurde noch eine 24 km lange Strecke angeboten.
























Es ging für mich mit der Gruppe weiter, die nun die längere Strecke in Angriff nahm. Es ging erst mal überwiegend auf breiten Wegen weiter, dafür tendenziell ansteigend und auf einem längeren, immer leicht steigenden Abschnitt ließ ich es mit einer kleinen Gruppe mal laufen. Natürlich wurde immer wieder auf die anderen gewartet.











































Weiter im Wechsel im Wald und im freien Gelände, wo man die Sonne nun doch ganz schön spürte.


















Wo es rauf geht, läuft man irgendwann auch wieder runter und so folgte ein längerer Downhill, meist auf einem Pfad. Da ließen wir es ganz schön laufen.





























Nachdem alle wieder beisammen waren, ging es weiter. Es folgte eine tolle Strecke durch den Wald. Dabei immer wieder mal kleine Anstiege und noch ein schmaler Pfad runter.






















Es sollten noch gut 7 km schönster Trails folgen. Zunächst wieder steiler bergauf auf einem Pfad und zu einem tollen Aussichtspunkt mit herrlichem Blick ins Donautal.






























Weiter auf herrlichen Pfaden im Wald. Nachdem wir uns von Amani, Thommy und noch einem Läufer verabschiedet hatten, ging es weiter.
























Es ging als nächstes über die Straße und einer der ganz wenigen kleinen Abschnitte auf Asphalt. Es dauerte aber nicht lange, dann lief man wieder auf schönsten Pfaden und es folgte im Wald ein knackiger Anstieg. Oben wieder ein Aussichtspunkt.





































Als nächstes wieder ein flotter Downhill, teils über Treppen und dann ging es zur Donau und dort über die Brücke.

















Danach weiter auf einem Feldweg an der Donau entlang, bevor es nach links wieder auf einen schönen Pfad mit den einen oder anderen Wurzeln ging. Auch nach inzwischen knapp 19 km hielt mein Fuß super.


















Dann ging es erst mal wieder gut nach oben und dabei auch viele Stufen. Da fiel es nun so langsam deutlich schwerer, dafür die Strecke immer schöner. Es erinnerte mich etwas an Blaubeuren, auch wegen der Felsen.
























Weiter ging es zur Teufelsbrücke und  dorthin tolle Pfade und Felsformationen, sowie ein Blick auf die Donau. Einfach nur genial! Die Strecke steigerte sich immer mehr.































Von der Teufelsbrücke kurz eine Treppe hoch und dann einen Pfad runter. Es waren zum Glück trotz Samstag und gutem Wetter relativ wenig Wanderer unterwegs. Es folgte die doch recht wacklige Hängebrücke über die Donau.
























Es ging auf einem schmalen Pfad an die Donau und dort eine kleine Erfrischung. Am liebsten wäre ich rein gesprungen, aber außer einem anderen Shirt hatte ich nichts dabei. Es war aber auch so eine willkommene Erfrischung und ein schöner Platz.















Es ging gleich wieder auf einem tollen und teils felsigen Pfad hoch, dann runter ins Tal, über eine Wiese und zurück zum Ausgangspunkt. Nach insgesamt 22 km und 718 Hm und einer Nettolaufzeit von 2:32.14 h war ich wieder zurück und Manuel hat eine richtig tolle Strecke heraus gesucht und schön mal wieder eine neue Gegend kennen zu lernen. Vor allem in so netter Begleitung.

























Es gab noch eine tolle Verpflegung mit leckerem Eistee und Zopf. Nach einigen Gesprächen trat ich nach einem schönen Nachmittag die Heimreise an.







Die Strecke: