Samstag, 8. Juli 2017

6. Linzgau Lauf-Cup 2017 (Endstand)

Der Linzgau Lauf-Cup besteht aus den drei Rennen Pfahlbaumarathon in Uhldingen-Mühlhofen, dem Heiligenberger Schlosslauf und dem Wielemer Viertele in Salem-Mittelstenweiler. Dabei gehen beim Pfahlbaumarathon der Halbmarathon und der 10 km-Lauf in die Wertung, in Heiligenberg der Hauptlauf über 10,6 km und beim Finale der Lauf über 10 km. Die Zeiten werden dabei zusammengezählt. Das ergibt eine faire Wertung. Beim Halbmarathon gibt es eine entsprechende Umrechnungsformel (Zeit geteilt durch 2,21).



Den Auftakt machte der Pfahlbaumarathon in Uhldingen-Mühlhofen am Samstag, den 06.05.2017. Bei guten Bedingungen, wenn auch fast schon etwas warm, ging es an den Start. Ich lief dort wie 2013 und 2015 über 10 km. Alle zwei Jahre ist eigentlich zu viel Abstand, ist es doch eine wunderschöne und durchaus auch anspruchsvolle Strecke. So ganz nach meinem Geschmack. Am Ende konnte ich meine Streckenbestzeit pulverisieren und lief mit 42.12,6 min sogar schneller als auf  der flachen Strecke in Öpfingen und Jahresbestzeit. Es war sogar meine bislang zweitschnellste Zeit auf dieser Distanz. In der AK M50 wäre es sogar der Sieg gewesen. Da es ausgerechnet in dem Jahr aber Zehnerschritte gab, war es der dritte Platz, was natürlich in dem großen Feld noch immer ein super Ergebnis war. Beim Halbmarathon siegte Robin Hanser, der damit gleich Ansprüche auf die Titelverteidigung im Cup anmeldete. Der Sieger über 10 km, Leonard Arnold, wird da aber sicher auch ein Wort mitreden wollen. Bei den Frauen setzte sich Claudia Maier klar vor Katja Gallasch durch.


















Die zweite Station war der Heiligenberger Schlosslauf in Heiligenberg über dem Bodensee am Donnerstag, den 25.05.2017. Auch diese Strecke am Rande des toll über dem Bodensee gelegenen Schlosses hat es in sich. Für mich ist der wellige Kurs, der auf den 10,6 km des Hauptlaufes zwei mal gelaufen werden muss, eine der schönsten Laufstrecken. Da ich erst am Abend zuvor in Calw-Stammheim bei einem Berglauf startete, war ich mal gespannt, wie ich drauf war. Immerhin konnte ich gestern meine Zeit vom Vorjahr deutlich verbessern. Nach zwei Jahren auf der Kurzstrecke lief ich erstmals seit 2013 wieder beim Hauptlauf. In dem Jahr konnte ich am Finale des Cups nicht teilnehmen und ob es diesmal beim Finale der Hauptlauf wird oder die Mission Titelverteidigung beim Nordic Walking machte ich vom Lauf in Heiligenberg abhängig. Die erste Runde ging schon erstaunlich gut und dann konnte ich mich bei optimalen Bedingungen durchkämpfen und die Position halten. Meine Zeit aus dem Jahr 2013 unterbot ich in 47.47,5 min deutlich. Damit wurde ich in der AK M50 (diesmal 5er-Schritte) sogar 3. trotz des Rekordfeldes. Damit erneut auf dem Podest und die Addition der Zeiten ergab 1:30,01 h (die zwei Zehntel wären drin gewesen!) und Rang 16 von 124 Gesamt, bei den Männern Rang 15 und vor allem hinter Willi Metzger Platz 2 von 24. Damit war klar, dass ich zum Finale über 10 km antrete, zumal der Vorsprung komfortable 7.35 min beträgt. Die Gesamtzeit wurde vor dem Finale noch auf 1:29.59 h korrigiert. Beim zweiten Lauf setzte sich Leonard Arnold vor Michael Kovermann und Robin Hanser durch, was die Sache um den Gesamtsieg nochmal spannend machte. Bei den Damen konnte dagegen Claudia Maier ihren Vorsprung auf Katja Gallasch deutlich ausbauen und belegte nach zwei Läufen sogar den 7. Gesamtplatz.



















Das Finale erfolgte schließlich in Salem-Mittelstenweiler. Dorrt siegte ich im letzten Jahr beim Nordic Walking und hatte die Runde bereits zwei Mal absolviert. Es ist auch ein anspruchsvoller Kurs und für mich stand ein eher taktisches Rennen an, zumal an dem Wochenende noch 3 Wettkämpfe folgen sollten. Die Bedingungen waren mit gleich 30° C sehr hart. Leider beim Aufwärmen ein stechender Schmerz im linken Fuß. Es sollte dann beim Rennen aber dennoch erstaunlich gut gehen. Die zweite Runde war bei den Bedingungen und den insgesamt immerhin 196 Höhenmetern wie zu erwarten hart. Dennoch konnte ich gerade hinten raus etliche Plätze gut machen und sogar auf dem letzten Kilometer, der mit 4.08 min auch noch der schellste wurde, kurzzeitig den AK-Sieger im Cup, Willi Metzger, überholen. Am Ende stand bei 42 Teilnehmern in der AK M50 (hier Zehnerschritte) ein für mich sensationeller 3. Platz und das mit großem Vorsprung. Robin Hanser konnte seinen Gesamtsieg ebenso verteidigen wie auch Claudia Maier. Bei den Männern gab es dann doch kein so spannendes Finale mehr, da die größten Konkurrenten nicht antraten.


















Die Siegerehrung erfolgte im Anschluss an die Ehrung der Tageswertung. Ich wurde mit einer Gesamtzeit von 2:15.10 h in der Gesamtwertung 9. von 83 und 8. von 54 Männern. In der AK M50 war es am Ende ein toller 2. Platz von gleich 17 Teilnehmern und der Vorsprung auf Platz 3 betrug satte 11.52 min. Ich konnte auch tatsächlich bei allen drei Einzelrennen auf das Podest laufen. Das hätte ich zuvor nie für möglich gehalten. Die Damensiegerin wurde so nebenbei gleich 3. der Gesamtwertung.























Insgesamt kamen 83 Teilnehmer in die Serienwertung.

Endstand Männer: Robin Hanser (TRI Team Langenargen, 1:51.13 h) vor Dirk Wolf (Funactivseeend e. V., 2:01.26 h) und Holger Laufer (Steißlingen, 2:04.20 h).

Endstand Frauen: Claudia Maier (Linzgau Runner, 2:02.15 h) vor Katja Gallasch (siebenzwerge, 2:19.21 h) und Katharina Kohl (Linzgau Runner, 2:22.52 h).

Ergebnisse: http://abavent.de/anmeldeservice/80/1120/ergebniss/3968/

Veranstalter: http://www.salem-mittelstenweiler.de/index.php/linzgau-lauf-cup-2015

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