Samstag, 9. Juni 2018

10. Seelina Challenge in Sulzberg-Moosbach am 08.06.2018

Eine für mich ganz neue Art von Wettbewerb stand heute für mich auf dem Programm. Nachdem ich sah, dass dieses Jahr der Termin für mich an einem freien Tag ist und auch noch nicht mit einem Wettkampf belegt, stand schnell der Entschluss fest, daran teilzunehmen, zumal es mal wieder ins schöne Allgäu ging. Ich musste nur noch jemand finden, der den Radpart übernahm und es war total nett, dass sich Veronika Nitsche dazu bereit erklärte. So ging es heute die gut 76 km in knapp 1 Stunde nach Moosbach zum Sportplatz. Veronika reiste dabei mit der Bahn an. Ich holte die Startnummer  auf dem Sportgelände und da gab  es noch Schokolade dazu. Die Startgebühr betrug pro Team 32 € und für Einzelstarter 22 €. Das Wetter  war durchwachsen. Es  hatte zuvor ein Gewitter und ich war gespannt ob es trocken bleibt. Die 21° C waren zumindest recht angenehm. Schon ein Blick in die Starterliste zeigte, dass ich mit einigen Bekannten rechnen konnte. Insgesamt waren 60 Teams und 23 Einzelstarter angemeldet. Ich freute mich auch schon, Moderator Hannes Nägele wieder zu treffen. Ich traf auch schnell welche und vor allem Veronika.















Es ging nun zum Aufwärmen und gleichzeitig zur Erkundung der ca. 3,5 km langen Laufstrecke. Die Radstrecke beträgt ca. 8,4 km. Insgesamt also 10,5 km Laufen und 25,2 km Radfahren in jeweils drei Runden. Ich fühlte mich gleich so richtig gut. Allerdings nun auch ein weiteres Gewitter im Rücken. Es ging erst kurz durch Moosbach, wo es auch mal anstieg. Dann runter und auf einem schmalen Feldweg weiter der auch kurz zwischen Bäumen durchführt. Danach links weg und noch runter und dort links weg und auf Asphalt. Immer wieder Blick auf den Rottachsee oder auch den Grünten.  Tolle Strecke und nun rechts weg und auf einem Kiesweg am See entlang, bevor es Richtung Sportplatz noch mal heftig anstieg.  Insgesamt lief ich 4 km und fühlte mich gut. Die Runde war dann übrigens doch kürzer. Am Ende kam ich noch ins Gewitter und war total durchnässt. 





































Es war nun Zeit für letzte Vorbereitungen. Ich setzte bei den Schuhen auf die Brooks Neuro 2. Ansonsten natürlich ganz kurz und die Mütze. Möglich dass es wieder regnet, auch wenn es nun wieder aufgehört hatte. Es ging zum Start auf der Straße zum Sportplatz und nicht auf dem Platz, wo es später in die anderen Runden geht. 

















Der Start erfolgte um 17:00 Uhr und es war für mich in diesem Jahr der 50. Wettkampf, also ein kleines Jubiläum. So früh im Jahr wie übrigens noch nie. Die Läufer mussten beginnen und so war ich gleich an der Reihe. Das Feld sammelte sich und dann ging es pünktlich los. Immerhin waren am Ende alle gemeldeten Einzelstarter und 58 von 60 Teams angetreten. Nachmeldungen waren ja nicht möglich. Ich kam gut ins Rennen, wobei es schon etwas Gedränge gab. Nach gut 300 m, bevor es rechts hoch ging, lief mir einer hinten rein. Keine Ahnung wie ich einen Sturz auf den Asphalt vermeiden konnte. Muss man so blöd vordrängen. Nun war mein Rhythmus erst mal dahin und leichte Schmerzen am linken Oberschenkel. Es ging nun erst mal runter und langsam wurde es besser. Nach einem Kilometer eine Zeit von 4.08 min. Durch das Wäldchen und noch war das Feld recht kompakt. Links weg tendenziell noch runter Richtung See. Ich ließ es nun laufen. Es ging links weiter und nach 2 Kilometer eine Zeit von 8.16 min und damit den Kilometer gleich schnell als zuvor, es ging aber auch mehr runter. Der folgende kurze Anstieg lief eher zäh. Auf dem Kiesweg konnte ich endlich aufholen. Es folgte der lange Anstieg. Da war der nächste Kilometer in 4.47 min natürlich langsamer. Es ging über den Sportplatz. Ich hatte die 1. Runde in 13.37,4 min absolviert. Meine Uhr zeigte 3,12 km. Schön dass Katharina Henn noch zwei Fotos am letzten Anstieg machte. 










Es erfolgte der erste Wechsel. Nun war Veronika mit dem Rad an der Reihe. Für mich nun Zeit mich etwas zu sammeln und zufrieden war ich nicht.  Es war nun aber auch an der Zeit den Foto raus zu holen. Es gab bei den Wechseln tolle Szenen zu beobachten. Das machte Spaß. 

















































Nun der zweite Wechsel. Veronika benötigte 30.20,3 min. So hatte sie es gestern sogar angekündigt. Sie war aber schon etwas geschafft. Für mich nun erst mal ein Sololauf, wobei ich super motiviert war und es lief. Nach gut einem Kilometer sah ich nach dem Wäldchen die ersten Läufer vor mir. Das motivierte zusätzlich und ich holte schnell auf. Den vierten Kilometer hatte ich in 4.36 min absolviert. Als es weiter runter ging überholte ich noch drei. Inzwischen hatte ich auch den Foto raus geholt und machte ein paar Bilder. Als es rechts weg auf den Kiesweg ging feuerte mich dort Theo Feneberg als Streckenposten an. Übrigens galt dies auch für die anderen Posten. Ich wollte den vor mir noch und war am Berg dran. Ich wartete nicht lange und ging vorbei. Zuvor hatte ich nach 5 Kilometer  eine Zeit von 21.50 min. Nicht so toll, aber die Strecke auch nicht so einfach. Ich lief schnell davon und kam das zweite mal auf den Sportplatz.  Die zweite Runde von 3,25 km absolvierte ich in 14.19,2 min. Damit war ich nun richtig zufrieden.













Für Veronika ging es auf die zweite Runde. Ich hatte Zeit für die eine oder andere Unterhaltung und ging auch zu der tollen Verpflegung. Leider fing es nun wieder an zu regnen. Wenigstens kein Gewitter. Ich stellte mich unter und hoffte die Muskulatur würde nicht zu kalt werden. Den Foto konnte ich nun nur spärlich einsetzen. 












































Veronika kam nach 31.33,0 min. Da hat sie zur ersten Runde nicht viel verloren. Bei mir lief es erst mal recht gut. Die kleinen Anstiege waren nun zwar etwas zäher, aber es passte noch. Nach dem Ort konnte ich es laufen lassen. Etwas später sah ich diesmal Läufer vor mir. Es waren so ziemlich die selben. Ich stürmte an einem nach dem anderen vorbei. Der Regen störte nicht und die Strecke war super zu laufen. Nun ging es den kurzen Anstieg auch besser. Noch ein Gruß an Theo und es ging weiter. Den großen Anstieg lief es erstaunlich gut und fast oben noch tolle Anfeuerung durch Stefan Böck und Michael Hiemeyer. Mit Schwung ging es auf den Sportplatz und nach 14.34,5 min war die 3. Runde geschafft. Meine Gesamtzeit für die 9,62 km mit 151 Höhenmetern betrug 42.31,1 min. Das ließ sich durchaus sehen. Auf der letzten Runde machte ich noch kurz ein Foto. 


Für Veronika ging es auf ihre letzte Runde und ich erholte mich doch schnell und konnte mich der Verpflegung widmen.





Es folgte noch eine kleine Runde Auslaufen. Da lief ich insgesamt 2 km und das am Ende der Radstrecke und hatte noch Gelegenheit für ein paar Bilder. Es lief schon wieder recht gut und als ich fertig war ließ wenigstens der Regen nach. Ich wartete nun auf Veronika. Leider zog es sich und sie wollte nicht kommen. Ich ging deshalb erst mal duschen und dort erfuhr ich, dass sie leider schwer stürzte und in die Klinik verbracht wurde. Oh Mann. Das war blöd und tut mir so leid. Hoffentlich ist es nicht so schlimm. Von Hannes hab ich dann später erfahren, dass es keine Fraktur ist und sie die Klinik wohl schnell verlassen kann.










Die Siegerehrung wurde pünktlich gegen 20 Uhr durchgeführt. Ich blieb da noch kurz bei der Einzelwertung und immerhin lief es dann nach Hause richtig gut. Leider aber nicht der PC mit einem elend langen Update und ein paar anderen Problemen und so dauerte es mit dem Bericht und dabei hab ich heute noch drei Starts, davon die ersten gleich morgens. Es war auf jeden Fall eine tolle Veranstaltung, mal eine neue Erfahrung und interessante Szenen und zudem viele Bekannte getroffen. 


















Die Strecke:



Insgesamt waren es 139 Teilnehmer, davon 58 Teams und 23 Einzelstarter. 


Kommentare:

  1. Schöner Bericht..... Auch für mich trotz des Unfalls eine schöne Erfahrung mit neuen Herausforderungen.

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    1. Hallo Veronika, von mir noch eine Gute Besserung und schnelle Genesung. Ich war einer der Einzelstarter der dir nach dem Sturz geholfen hat. Tragen usw. Viele Grüße Daniel (Startnr. 123)

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