Mittwoch, 20. Juli 2016

12. Ansbacher Läufertag in Ansbach am 20.07.2016

In diesem Jahr hab ich bislang zwar so viele Veranstaltungen besucht wie noch nie und es sollen ja noch etliche dazu kommen, aber mit Bahnwettkämpfen passt es terminlich nicht so. Aus diesem Grund meldete ich mich auch frühzeitig für den Ansbacher Läufertag an, auch wenn die Fahrt dort hin mit 173 km und wegen dem starken Verkehr 2 Stunden schon sehr weit ist. Es kam kurzfristig am 07.05. noch die Kreismeisterschaft in Biberach dazu, aber nach dem Traillauf am selben Tag keine echte Standortbestimmung. Ich hatte mich zu einem Doppelstart über 800 m und 5000 m entschlossen und Jusra sollte über 800 m starten. Nach den letzten Wetterprognosen hatte ich den Doppelstart schon etwas bereut, Nachdem es tagsüber schon über 30° C hatte, waren es am Abend bei der Ankunft 32° C und nirgends Wolken. Wir parkten bei der Sportanlage beim Theresien-Gymnasium und holten unsere Startnummern. Die Meldegebühr betrug für mich je 3 € und für Jusra 2 €. Zunächst gab es noch einen Rahmenwettkampf über 800 m.

Erstmals nehmen wir am Ansbacher Läufertag teil. 

Hier wurden die ... 

... Startnummern ausgegeben. 

Dies waren unsere Startnummern. 

Matias Neutzler (TSV 2000 Rothenburg o. d. T.) wurde Gesamtsieger und Sieger der AK M9. 
Andrea Hofmann (TSV 1860 Ansbach) siegte in der AK W9. 

Auf Platz 2 der AK W9 folgte Johanna Scholz (TSV 2000 Rothenburg o. d. T.). 

In der AK M7 siegte Bruno Respondek (TSV 2000 Rothenburg o. d.T.). 

Hier das Team des TSV 2000 Rothenburg o. d. T. 
Der erste Start über 800 m erfolgte um 18:45 Uhr. Insgesamt waren 6 Läufe angesetzt. Ich hatte noch etwas Zeit, da ich erst beim 5. an der Reihe war.

Starterfeld des 1. Laufes über 800 m. 

Start zum 1. Lauf über 800 m. 

Nun geht es auf die erste Runde. 

Starterfeld des 2. Laufes über 800 m. 

Start zum 2. Lauf über 800 m. 

Luisa Hertlein (TSV 1860 Ansbach) war nach Runde 1 klar in Führung.  

Dahinter ging es eng her. 

Luisa Hertlein (TSV 1860 Ansbach) siegte in diesem Lauf und wurde 2. der AK W13.

Franziska Karl (TSV 1860 Ansbach) wurde 3. der AK W13. 

Helena Laaß (TSV 1860 Ansbach) wurde 2. der AK W10. 

Organisator Jörg Behrendt. 

Im dritten Lauf war Jusra an der Reihe und sie begann sehr couragiert und nach 1.50 min hatte sie die erste Runde beendet. In der letzten Kurve wurde sie zwar überholt, kämpfte sich aber durch. Am Ende stand eine Zeit von 3.47,89 min und sie verfehlte ihre Bestzeit vom Mai in Biberach trotz der extremen Verhältnisse nur um 39/100 Sekunden. Damit wurde sie 4. der AK W13. Es war in diesem Jahr immerhin auch schon ihr 50. Start.

Da war ... 

... ich wohl ... 

... recht entspannt. 

Jusra vor ihrem Start. 

Vorbereitungen für den Start. 

Das Starterfeld des 3. Laufes über 800 m. 

Nun ist der Start erfolgt ... 

... und alle sind ... 

... auf der ersten Runde. 

Larissa Geisbauer (TSV 1860 Ansbach) führte nach Runde 1. 

Dahinter folgte Heinz Meyer (TuS Feuchtwangen). 

Jusra ... 

... am Ende ihrer ... 

... ersten Runde. 


Nun hat Jusra die erste Runde absolviert. 

Auf Platz 4 nach Runde 1 lag Amina Makhlouki (TSV 1860 Ansbach). 

Da war ich in Aktion. 

Larissa Geisbauer (TSV 1860 Ansbach) gewann diesen Lauf und wurde 2. der AK W12. 

Heinz Meyer (TuS Feuchtwangen) siegte in der AK M55. 

Amina Makhlouki (TSV 1860 Ansbach) wurde 6. der AK W11. 

Nun ist Jusra ... 
... auf den ... 

... letzten Metern. 

Jusra bei ihrem Zieleinlauf. als 4. der AK W13. 

Im vierten Lauf startete Organisator Jörg Behrendt selbst.

Das Starterfeld des 4. Laufes über 800 m. 

Start zum 4. Lauf über 800 m. 

Nach Runde 1 führte Aliyah Hofmann (TSV 1860 Ansbach) knapp vor Andreas Duda (LAC Quelle Fürth). 

Hier die Verfolger. 

Hier kommt Jörg Behrendt (TSV 1860 Ansbach), der in der AK M50 Dritter wurde. 

Andreas Duda (LAC Quelle Fürth, Sieger AK M40) im 4. Lauf knapp vor Jörg Behrendt und Aliyah Hofmann (beide TSV 1860 Ansbach, Siegerin AK W11). 

Nun ist Jörg Behrendt im Ziel. 

Rebecca Karl (TSV 1860 Ansbach) wurde 2. der AK W11. 

Leander Meister (TSV 1860 Ansbach) siegte in der AK M10. 

Indira Ringer (TSV 1860 Ansbach) siegte in der AK W12. 

Luisa Frehner (TSV 1860 Ansbach) siegte in der AK W10. 

Im fünften Lauf war nun ich an der Reihe. Mein 66. Start in diesem Jahr. Nach dem Karwendel-Berglauf und anschließendem Start am Abend in Bad Buchau, Nachtdienste am Sonntag und Montag und ohne Bahntraining durfte ich nicht allzu viel erwarten, zumal die Fahrt von 2 Stunden in der Hitze auch einiges abverlangte. Dennoch fühlte ich mich recht wohl. Mit mir waren noch 4 junge Damen am Start, die alle Zeiten von ca. 3.35 bis 3.38 min hatten. Ich konnte mich recht gut anhängen und so kam ich aus der ersten Runde mit einer Zeit von 1.20 min. Nun wurde ich zwar vor der letzten Kurve überholt, aber ich versuchte dran zu bleiben und noch alles raus zu holen. Auf den letzten 50 m fühlten sich meine Beine wie Blei an. Die Uhr zeigte aber, dass eine Bestzeit drin ist. Ich lkma nach 2.42,31 min ins Ziel und verbesserte bei den extremen Verhältnissen meine Zeit aus dem letzten Jahr in Erbach von 2.45,61 min deutlich. Kurios: Ich stoppte per Hand 2.42,28 min mit und ich denke 3/100 Sekunden Abweichung sind drin! Es war übrigens der Sieg in der AK M45. Es war die 13. Zeit unter 34 Teilnehmern.

Vor meinem ersten Start. 

Am Startplatz. 

Nun haben sich alle aufgestellt. 

Ein skeptischer Blick nach oben, wo man vergeblich nach Wolken Ausschau hielt. 

Das Starterfeld des 5. Laufes über 800 m. 

Gleich geht es los. 

Start zum 5. Lauf ... 

... über 800 m. 

Da kamen alle ... 

... geschlossen weg und ... 

... es ging auf die erste Runde. 

Nach Runde 1 führte Corinna Bittel (LAC Quelle Fürth). 

Auf Rang 2 folgte Juliane Friedrich (TSV 1860 Ansbach). 

Nach der ersten Runde ... 

... knapp hinter diesen ... 

... beiden Teilnehmerinnen. 

Nun geht es ... 

... auf die zweite Runde. 

Auf der Zielgeraden. 

Hinter der Führenden ging es eng her. 

Siegerin des Laufes und Siegerin der AK wJU18 wurde Corinna Bittel (LAC Quelle Fürth). 

Julia Brettschneider (LAC Quelle Fürth, Platz 2 AK wJU18) vor Nadine Arzt (TSV 1860 Ansbach, Siegerin AK wJU20).  

Platz 3 in der AK wJU18 belegte Juliane Friedrich (TSV 1860 Ansbach). 

Gleich ... 

... bin ich ... 

... im Ziel. 

Mein Zieleinlauf in Bestzeit und als Sieger der AK M45. 

Freude über die ... 

... neue Bestzeit. 

Noch einmal der Blick auf die Uhr. 

Dann endgültig jubeln. 

Nur eine Abweichung von 3/100 Sekunden. 

Nun kam noch der schnellste, der 6. Lauf. Dort startete mit Wolfgang Berrens ein guter Bekannter, der auch eine längere Anreise hatte und den ich erstmals seit Kellmünz im März wieder traf.

Die Anwesenheit der Teilnehmer wird überprüft. 
Teilnehmerfeld des 6. Laufes über 800 m. 

Start zum 5. Lauf über 800 m. 

Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) führte nach Runde 1 deutlich. 
Mit langen Schritten in Runde 2. 

Auf Platz 2 folgte Moritz Riehn (LG Stadtwerke München). 

Hier kommt Bruno Vornberger (TG 48 Würzburg). 

Wolfgang Berrens (LG Iller-Schwaben) nach Runde 1. 

Dahinter Hannah Kadner (LAC Quelle Fürth) und Merle Dronzella (TV 1861 Amberg). 

Sieger des Laufes und der Männer-Klasse wurde Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth). 

Auf Platz 2, auch in der Männer-Klasse, folgte Moritz Riehn (LG Stadtwerke München). 

Nur 1/100 Sekunde entschied um den Sieg in der AK mJU18: Nico Ehrmann (TV Bad Windsheim, links) vor Manuel Schneider (TSC Neuendettelsau). 

Bruno Vornberger (TG 48 Würzburg) siegte in der AK M50. 

Merle Dronzella (TV 1861 Amberg) siegte in der AK W13. 

Wolfgang Berrens (LG Iller-Schwaben) wurde 2. der AK M50. 

Hannah Kadner (LAC Quelle Fürth) siegte in der Frauen-Klasse. 

Zusammen mit Wolfgangn Berrens. 
Als nächstes folgten die Siegerehrungen über die 800 m und es bekam jeder eine Urkunde. Ich fand es schön, dass auch jeder persönlich aufgerufen und beglückwünscht wurde, was sehr selten ist.

Hier konnten sich die Kinder anderweitig austoben ... 

.... und hier fand man wenigstens etwas Schatten. 

Nun folgte die Siegerehrung über 800 m. 

Es gab für jeden Teilnehmer eine Urkunde. 

Bei der Siegerehrung. 

Siegerehrung in den AK M9, M7 und W9. 

Siegerehrung in den AK W10 und M10. 

Hier die Siegerehrung der ... 

... AK W11. 

Siegerehrung in der AK W12. 

Nun erhält Jusra ihre Urkunde. 

Siegerehrung in der AK W13. 

Jusra mit ihrer Urkunde. 

Die Siegerehrung geht natürlich noch weiter. 

Jusras Urkunde. 

Corinna Bittel siegte in der AK wJU18. 

Siegerehrung in der AK wJU18. 

Hier der schnellste über alle Läufe, Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth). 

Nun erhält Patrick Schneider ... 

... seine Urkunde. 

Siegerehrung in der Männer-Klasse. 

Nadine Arzt (TSV 1860 Ansbach) ... 

... siegte in der AK wJU20. 

Bruno Vornberger (TG 48 Würzburg) ... 

... und Wolfgang Berrens (LG Iller-Schwaben) ... 

... werden in der AK M50 ausgezeichnet. 

Andreas Duda (LAC Quelle Fürth) siegte in der AK M40. 

Nun werde ich ... 

... für meinen Sieg ... 

... in der AK M45 ... 

... geehrt. 

Die Freude ist offensichtlich. 

Meine Urkunde über 800 m. 

Den Start des Laufes über 5000 m wurde wegen der Hitze von 19:30 Uhr auf 20:00 Uhr verschoben, was sicher sinnvoll war. Es gab zudem so viele Teilnehmer, dass es zwei Läufe gab und ich war im ersten dran. Es hatte noch immer 30° C, aber die Gegengerade war wenigstens im Schatten. Ich hatte mich nicht mehr groß aufgewärmt und mein erster Start war erst ca. 50 Minuten her. Nun kam Wettkampf Nr. 67 des Jahres und Nr. 12 in diesem Monat. Es war ein großes Feld und ich konnte mich etwa in der Mitte einordnen. Die erste Runde lief schon recht gut und nach 1 km eine Zeit von 3.52 min. Wolfgang Berrens blieb noch da und feuerte mich vom Streckenrand aus an und gab immer wieder Anweisungen, das war super. Mein letzter Wettkampf über diese Distanz lag schon mehr als zwei Jahre zurück und die Bestzeit von 21.05,1 min in Neu-Ulm aus dem Jahr 2013. Nach dem Lauf über 800 m und bei der Hitze hatte ich da meine Erwartungen aber zurück geschraubt. Ich war an dem Tag übrigens der einzige Doppelstarter. Nach 2 km eine Zeit von 7.55 min und damit 4.03 min auf dem zweiten Kilometer. Das gab Mut und nun wieder die Zielgerade. So langsam war die Hälfte geschafft.

Für die Läufe über 5000 m ... 

... wurde ein Getränkestand eingerichtet. 

Vor meinem Start über 5000 m. 

Ich setzte wieder ... 

... auf meine Puma-Schuhe. 

Nun kommen die Teilnehmer zum Start. 

Die Startpistole wird vorbereitet. 

Nun formiert sich das Starterfeld ... 

... für den ersten Lauf ... 

... über 5000 m. 

Das Starterfeld aus anderer Perspektive. 

Das Teilnehmerfeld des 1. Laufes über 5000 m. 

Nun ist der ... 

... Start erfolgt. 

Sehr konzentriert. 

Nun erst mal eine halbe Runde. 
Am Ende der halben Runde. 











































Wie ich später feststellen musste hat Jusra wie wild fotografiert, aber ich finde es sind zum Teil sehr ausdrucksvolle Fotos geworden. Es ging nun auf die 3000 m-Marke zu. Ich sah auf die Uhr und legte noch einen Zwischenspurt ein. In 12.12 min schaffte ich sogar eine inoffizielle Bestzeit, schade dass es da keine Zwischenzeit gibt. Nun überlegte ich mir aber erstmals, ob ich an dem Getränkestand ein Wasser nehmen soll. Ich lief weiter un die Runden waren recht konstant. Nach 4 km aber mit 16.37 min dann auf dem letzten Kilometer nach zuletzt 4.17 min nur 4.25 min. Da mich Wolfgang wieder anfeuerte und ich auch noch einen Läufer überholte, gab dies neue Kraft. Am Beginn der letzten Runde reichte mir Wolfgang einen Becher Wasser. Einen Schluck hatte ich getrunken und den Rets über das Trikot geschüttet. Nun lief es wieder. Ich gab nochmals alles, kam sogar näher an einen weiteren Läufer heran. Auf der Zielgeraden hatte ich natürlich zu kämpfen, war aber über die Zeit von 20.37 min total glücklich (die genaue Zeit folgt noch). Es war trotz der Umstände eine klare Bestzeit. Nachdem ich kurz auf der Bahn lag ging es wieder. Die exakte Zeit lautet 20.37,86 min und ich belegte Platz 3 in der AK M45 bei 5 Teilnehmern.

Freude über die 3000 m Bestzeit. 











































Mein Zieleinlauf in neuer Bestzeit und als 3. der AK M45. 



Zusammen mit Wolfgang Berrens, der mich super unterstützte. 

Freude über den erfolgreichen Wettkampf. 

Da der zweite Lauf erst um 20:30 Uhr startete, war es angesichts der weiten Rückfahrt etwas spät, so dass wir leider nicht bleiben konnten. Dort startete mit Thomas Dahmen aus Dinkelsbühl noch ein Bekannter, der mich während seinem Aufwärmen angefeuert hat und ich hätte dies auch gern gemacht. Jusra muss ja in die Schule. Wenigstes lief es da mit gut 1:30 h deutlich besser und auf jeden Fall hatten wir die weite Anfahrt nicht bereut.

Hier noch einige Bilder von meinem 5000 m-Lauf die der Veranstalter verlinkt hat und dich ich von den Runden her natürlich nicht so leicht zuordnen kann, außer natürlich dem Zieleinlauf.
















Auf den letzten Metern. 

Kurz vor ... 
.. dem Ziel. 

Jubel über die Bestzeit. 

Alles gegeben. 
Meine Urkunde über 5000 m.

Insgesamt waren 57 Teilnehmer am Start, davon 34 über 800 m und 23 über 5000 m.

Ergebnisse: http://ladv.de/ergebnisse/29961/12.-Ansbacher-L%C3%A4ufertag-Ergebnisliste-Ansbach-2016.htm 

Veranstalter: http://leichtathletik.tsv1860ansbach.de/static/index.htm

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