Samstag, 14. Juli 2012

13. Bad Buchauer Stadtlauf mit Federsee-Halbmarathon

Nachdem heute den ganzen Tag über starker Wind herrschte, dachte ich mir für den heutigen Lauf nur eines: Vom Winde verweht. Da wird es ganz schwer, außerdem schmerzten von gestern noch die Oberschenkel. Ein paar Magnesiumtabletten halfen aber etwas und die Sonne kam immer mehr raus. Am Ende wieder ein herrlicher Lauftag und auch der Wind ließ am Abend etwas nach. Zunächst dann der Start von Jusra im Kinderlauf U10/U12. Sie wurde bei dem Rennen über 1650 m 30. unter den 37 Läuferinnen und in ihrer Altersklasse WKU10 immerhin 11. unter 17 Teilnehmerinnen. Das waren für die Wertung im Oberschwäbischen Laufcup 15 weitere Punkte. Sie meinte zu mir spontan, dass es ein schöner Kurs war. Sie fand auch eine neue Freundin aus Winterlingen, die auch bereits gestern in Zwiefalten am Start war.

Jusra vor dem Start.

Ein letzter schwerer Anstieg vor dem Ziel.

Pünktlich um 17:30 Uhr war es dann so weit. Mein vierter Halbmarathon in diesem Jahr stand an und ich wollte trotz den etwas schweren Beinen von gestern eine neue Bestzeit aufstellen. Ich hatte sogar mit einer Zeit um die 1:36 h geliebäugelt. Es ging auch flott los und nach dem ersten Kilometer waren gerade mal 4.05 min vergangen, obwohl es mir nicht sonderlich schnell vorkam. Zunächst mussten zwei Stadtrunden gelaufen werden, bei denen jeweils ein Anstieg zu absolvieren war. Nach Kilometer 5 ging es dann um den Federsee. Ich war in 21.47 min super in der Zeit, oder doch zu schnell angelaufen, da ich so nur die 10er laufe? Die gekieste Strecke mit den kleinen Brücken Richtung Oggelshausen zog sich dann hin. Der Erste gab hier schon auf. In Ogelshausen erst mal wieder Teerbelag und es lief wieder besser. Nach 7 Kilometern zeigte die Uhr 31.07 min. Dies wären hochgerechnet 1:33 h am Ende, aber so einfach gehts nicht. Irgendwo bei Seekirch dann der 10. Kilometer und eine Zeit von 44.52 min. Eine Zeit bei der ich über 10 Kilometer durchaus auch zufrieden bin. Allerdings nur noch eine 4.45 min auf dem letzten Kilometer. Und so sollte es auch weiter gehen. Ich spürte immer mehr meine Oberschenkel und es lief nicht mehr so flüssig. Auch das Gel brachte diesmal nicht mehr so viel Schwung. Hart war dann das Stück von Tiefenbach Richtung Alleshausen mit Gegenwind und auf einem Feldweg. Die nun kommenden kleinen Anstiege taten dann weh, zumal auf dieser Seite des Federsees wenn ich bislang lief immer Gegenwind herrschte, so auch diesmal. Wenigstens konnte ich die Kilometerzeiten so bei 4.45 min, plus minus einige Sekunden, halten. Endlich dann in Moosburg und die Gewissheit, dass es nun nach Bad Buchau geht, über den Holzsteg durch den Bannwald. Dies war dann aber der Tiefpunkt, Auf diesem Steg lief es überhaupt nicht und nach einer Zeit von 1:23 h bei Kilometer 18 nach Beginn des Abschnitts zeigte die Uhr bei Kilometer 19 dann 1:28 h. Ich benötigte für den zurückliegenden Kilometer knapp über 5 Minuten. Das wird noch eng mit dem Rekord. Noch eine Schleife durch den Kurpark und dann gings aber endgültig zurück in die Stadt. Nach 20 Kilometer dann 1:33 min und wieder eine 5er Zeit. Aber jetzt noch den Anstieg hochkämpfen, nach rechts abbiegen und die leicht fallende Strecke ins Ziel. Etwas deprimierend war, dass ich diesmal recht oft überholt wurde und im sonst so starken letzten Abschnitt kaum jemanden hinter mir ließ. Da es so rund 300 Starter waren, hoffte ich auf einen Platz deutlich unter den ersten Hundert, aber kaum noch an mein Minimalziel, unter den ersten 60 zu landen. Die Zeitanzeige brachte dann aber wieder ein gutes Gefühl. Am Ende eine persönliche Bestzeit in 1:38.12 h, 36 Sekunden schneller als in Immenstadt. Ein klein wenig war ich doch enttäuscht, aber schließlich hatte ich am Freitag noch den Berglauf absolviert. Die Taktik von Immenstadt, wo ich gute 2 Minuten langsamer anlief, ist vielleicht aber doch die bessere Variante. Gespannt schaute ich auf die Ergebnisliste und stellte fest, dass ich unter 273 Finishern immerhin den 57. Platz (Männer Platz 51) belegte. In meiner AK M45 bedeutete dies Platz 15 unter immerhin 44 Teilnehmern und 11 weitere Punkte für den Laufcup. Das familieninterne Duell hatte ich damit allerdings recht knapp verloren. Die Veranstaltung war auf jeden Fall sehr gut organisiert und machte Lust auf mehr, wobei das Wetter auch seinen Teil beitrug. Die Zielverpflegung muss dabei auch noch hervorgehoben werden, gab es doch tatsächlich alkoholfreies Bier und auch Kuchen, nicht schlecht.

Vor dem Start.

Im Ziel doch ziemlich geschafft, aber glücklich.

Neue Freundschaften wurden geknüpft.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/07-juli/bad_buchau

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