Sonntag, 28. April 2019

16. Burgbernheimer Berglauf in Burgbernheim am 28.04.2019

Es ging heute zum dritten mal in Folge zu dieser tollen Veranstaltung nach Mittelfranken. Leider hatte ich eine extrem kurze Nacht und dann ging es die gut 185 km in 1:40 Stunde (zum Glück läuft es am Sonntag morgens über die A7 normal gut) zum Sportplatz oberhalb von Burgbernheim. Ich war recht früh dran und so konnte ich weit vorne parken. Da traf ich mit Stefan Schwager auch schnell den ersten Bekannten. Es ging nun zum Veranstaltungsgelände auf der Wiese beim Kriegerdenkmal. Dort holte ich meine Startnummer. Die Gebühren für den Hobby-Berglauf und das Nordic Walking über 5,6 km betrugen 11 € und ich hatte wieder beim Nordic Walking gemeldet. Für den Crosslauf über 13,4 km betrug die Gebühr 12,50 €, für die Jugend 7 €, für Schüler 5 € und für Bambini 2 €. Für die ersten 100 Anmelder gab es noch ein Funktions-Shirt dazu. Es gab schon gut über 300 Voranmeldungen. Das Wetter meinte es noch mal richtig gut. Die Wolken hatten sich fast verzogen und so gab es immer wieder Sonne und bei kaum Wind waren die 7° C an sich gute Voraussetzungen. Ich konnte dann auch schnell weitere Bekannte begrüßen und nicht zuletzt Jörg Behrendt, der sicher wieder für einige Bilder sorgen wird.












Es folgt nun eine Aufwärmrunde. Diesmal aber nur 2,5 km und dabei den ersten Teil der Strecke, so dass man einen kleinen Eindruck bekommt. Es lief doch eher etwas zäh und dir Rippenprellung macht beim Laufen doch noch mehr Probleme als beim Nordic Walking, was ich bis Freitag so nicht erwartet hätte.























Es folgten letzte Vorbereitungen und diesmal in der Dreiviertelhose, das lange dünne Funktionsshirt und dann noch Halstuch und Stirnband. Bei den Schuhen wie schon am Freitag die Asics, weil die sich da tatsächlich bewährt hatten. Noch war auch kurz Zeit für das eine oder andere Gespräch. Schön war, dass ich mal wieder Alexander Siedle traf. Die Aussicht hatte ich auch noch für einen Moment genossen.












Der Start zum Hobby-Berglauf und Nordic Walking über 5,6 km erfolgte gemeinsam um 09:30 Uhr. Der Crosslauf folgte dann um 09:45 Uhr. Es war in diesem Jahr mein 35. Wettkampf und davon der 4. beim Nordic Walking. Es ging auf der Wiese los und dann kurz über Asphalt und einen gepflasterten Weg leicht abwärts. Da konnte man gleich schön Tempo aufnehmen und so mancher Läufer wunderte sich, nicht so weg zu kommen. Als es auf den Feldweg ging, war ich aber überrascht, denn es folgte mir ein Kontrahent dichtauf. Später erfuhr ich, dass es mein Gegner vom Rothenburger Lichterlauf war, bei dem wir im Walking ein Herzschlagfinale hatten. Er war allerdings beim Lauf gemeldet. Es folgte dann der erste Anstieg und so war es kein Wunder, dass der erste Kilometer 6.49 min gar nicht so schnell war. Relativ gesehen bei der Steigung jedoch durchaus. Als es oben angekommen über eine Wiese ging, hatte ich doch schon etwas Vorsprung gewonnen und dann die Treppen runter. Letztes Jahr blieb ich noch neben den Treppen, aber diesmal war es etwas schmierig und mir das Risiko zu groß. Ich konnte hier sogar ein paar Läufer überholen. Unten angekommen dann links durch die Unterführung und einen kurzen Hang hoch. Es ging nun auf einem Feldweg in Richtung Wald. Das Feld der Läufer hatte sich schon gut auseinander gezogen. Mein Vorsprung war auch schon gut angewachsen. Den zweiten Kilometer hatte ich in 6.50 min absolviert. Es ging dann im Wald weiter und noch war es flach. Dann aber links weg und dort der heftige Anstieg am Frigglessteig. Da wollte ich es wissen und gab alles, überholte ein paar Läufer und kämpfte mich hoch. Da war ich, als es oben nach links auf einem nun wellig verlaufenden Waldweg ging, für einen Moment platt und es dauerte kurz bis ich wieder richtig in Tritt kam. Dann passte es aber wieder und für den dritten Kilometer standen 7.33 min und das bei Netto 41 Hm. Mit einer Zeit unter 8 Minuten wäre ich zufrieden gewesen und das war sie ja deutlich. Da ich nun genug Vorsprung hatte, auf den eigentlich Zweiten ja schon von Beginn an, war nun der Druck etwas draußen. Es ging nun am Himmelfahrtsberg recht steil runter und am Versorgungspunkt vorbei. Ich brauchte aber nichts. Danach nach rechts weg über eine Wiese und dann ein toller Pfad, tendenziell nach oben und den Fürstensteig rauf. Hier ist die Strecke richtig toll. Den vierten Kilometer dann in 6.39 min und es war somit der schnellste, hatte aber auch das meiste Gefälle. Nun nach links einen Hohlweg runter und da konzentrierte ich mich, nicht dass ich noch blöd stolperte. Unten angekommen dann wieder aus dem Wald draußen und links über einen Kiesweg weiter. Immer wieder gab es auf der sehr gut markierten Strecke noch Posten, die einen auch anfeuerten. Es ging weiter nach rechts über den Alusteg über der Bahnlinie. Dann rechts über eine Pfad mit Gras und einen schmalen Pfad links weg zwischen Bäumen und Sträuchern. Dort passte ich auf, hat es doch die eine oder andere kleine "Stolperfalle", was ich 2017 mit einem Sturz erfuhr. Dann über eine Wiese und nach 6.57 min war der fünfte Kilometer absolviert und ich 34.48 min (an der Markierung 34.23 min) unterwegs. Es überholten mich in diesem Jahr bereits die ersten Läufer über die Langstrecke. Da ich etwa gleich schnell war, musste es da also vom Tempo her diesmal zur Sache gehen. Es kam über einen Wiesenhang der letzte heftige Anstieg und da fühlte ich mich richtig gut, die schnellen Läufer vorne waren da ohne Stöcke kaum schneller. Oben angekommen nach rechts und dann hoch zum Ziel das ich nach 39.11 min als überlegener Gesamtsieger erreichte und damit schaffte ich das Tripple. Ich war zwar etwas langsamer als im letzten Jahr, aber ich fühlte mich nun gut und keine Schmerzen und die Erkältung war heute kein Thema mehr.












Nach meinem kam dann natürlich der Foto zum Einsatz. Im Wechsel ging es zum Ziel und zum Durchlauf der Langstreckler. Beim Auslaufen gab es im letzten Jahr noch eine große Runde als Abschlusstraining für den Trail 6 Tage später in Innsbruck. Heute begnügte ich mich mit 500 m.






























































Nun kamen die ersten Läufer beim Crosslauf über 13,4 km ins Ziel. Es fand dann zunächst die Siegerehrung des Hobby-Berglaufes statt und mit Sebastian Ernst, Moritz Meyer und Stefan Schwager waren gleich drei gute Bekannte von mir ganz oben.





















Es folgte die Siegerehrung beim Nordic Walking und ich bekam einen tollen Pokal und eine Urkunde. Leider war der zweitplatzierte Marcel Müller nicht mehr anwesend. Ich genoss dann noch etwas die tolle Aussicht, bevor es wieder nach Hause ging.



















Die Strecke: (5,6 km NW)




Insgesamt waren es 328 Teilnehmer, davon 106 beim Crosslauf über 13,4 km, 60 beim Hobby-Berglauf über 5,6 km, 26 beim Nordic Walking über 5,6 km, 59 in den Schülerläufen und 77 Bambini.

Crosslauf 13,4 km Männer: Maximilian Nichterlein (TSV 2000 Rothenburg, 55.54 min) vor Marco Preller (TG Kitzingen, 56.12 min) und Cristini Jacopo (TTEteam, 56.32 min),

Crosslauf 13,4 km Frauen: Sandra Kämmlein (1:11.53 h) vor Samantha Monty (Monty Mountain Running, 1:13.11 h) und Katrin Wagner (Reit- und Fahrverein Rot am See, 1:14.18 h).

Hobby-Berglauf 5,6 km Männer: Sebastian Ernst (SV Virnsberg - Sommerbiathlon, 22.54 min) vor Moritz Meyer (TuS Feuchtwangen, 23.03 min) und Stefan Schwanger (TSV 1860 Ansbach e.V., 23.51 min),

Hobby-Berglauf 5,6 km Frauen: Annelie Hank (TSV Marktbergel 1900 e.V., 29.22 min) vor Christa Himmelein (TSV 1877 Burgbernheim, 30.57 min) und Michaela Kirchner (TSV Burghaslach, 31.15 min).

Nordic Walking 5,6 km Männer: Peter Steiner (VfB Gutenzell / Sport Sohn Laufteam, 39.11 min) vor Dr. Gellert Rosti (TSV Neustadt an der Aisch, 45.46 min) und Marcel Müller (TSV Willsbach, 46.39 min).

Nordic Walking 5,6 km Frauen: Astrid Zapf (FC Oberdachstetten, 44.30 min) vor Michaela Peltner (TSV Neustadt an der Aisch, 44.44 min) und Marina Saurer (47.17 min).

Ergebnisse: https://my3.raceresult.com/114511/results?lang=de

Veranstalter: https://www.tsvburgbernheim.de/index.php/leichtathletik/berglauf/start

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