Mittwoch, 2. Mai 2018

4. LAKE ESTATES Halbmarathon in Überlingen am 01.05.2018

Nachdem ich 2014 noch beim damaligen Stadtlauf war, der da erstmals am 1. Mai stattfand, startete ich die letzten drei Jahre bei der neuen Veranstaltung und da immer über 5 km, wobei auch Jusra mit dabei war und startete. Heute war sie auch mitgekommen, aber als Helferin und das war diesmal wichtig. Es sollte nämlich eine ganz besondere Veranstaltung werden und dem Dreifachstart vom November in Rothenburg ob der Tauber noch eins draufsetzen. Es kam ein neuer Bewerb ins Programm und der Zeitplan wurde geändert. Nicht mehr Halbmarathon und 10 km kurz nacheinander gestartet. So reifte die Idee, an allen vier Wettbewerben teilzunehmen, weil dies der Zeitplan und die zunehmende Wettkampflänge erlauben.So hatte ich zunächst beim Nordic Walking über 5 km, dem Lauf über 5 km und 10 km gemeldet und von Markus Dufner dankenswerter Weise einen Freistart für den Halbmarathon erhalten. Es war dann noch ein kleiner Kampf mit dem Urlaub für den Frühdienst, aber eine Kollegin sprang ein und so stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege. Zumindest fast, wäre da nicht bei dem tollen Trail am Samstag in Innsbruck der schmerzhafte Sturz gewesen. Immerhin sprang am Ende einer meiner größten Erfolge raus und am Sonntag in Würzburg lief es auch recht gut. Dennoch war ich noch etwas gehandicapt und vier Wettbewerbe sind auch was ganz anderes. Die Fahrt von 88 km dauerte 1:10 h und ich parkte an der üblichen Stelle. Gleich lang gefahren, gleich geparkt und zu nieseln hat es auch angefangen. Ob es da heute wie die letzten drei Jahre regnerisch wird? Die Vorhersage war gar nicht so schlecht. Von dort ist es ein gutes Stück zu Fuß die Stadt runter und dies ist so das einzige Manko. In den drei letzten Jahren war das Wetter recht durchwachsen, meist kühl und teils recht regnerisch. In diesem Jahr auf jeden Fall für mein Vorhaben eine perfekte Temperatur von 9° C und es blieb doch noch trocken. Beim Halbmarathon dann später 11° C und es kam die Sonne raus. So ein Hitzerennen wie zuletzt in Würzburg, aber auch viele davor im April, wäre da nicht so toll gewesen. Die Startunterlagen gab es wieder in einem Zelt auf dem Hofstatt. Da holte ich erstmals vier Nummern. Der Transponder für die Zeitnahme durch die Firma abavent befand sich wieder auf der Rückseite, was sehr praktisch ist (vor allem für mich heute). Die Gebühren für die Läufe betrugen beim Nordic Walking über 5 km 8 €, beim Lauf über 5 km 12 € (Jugend 10 €), beim Lauf über 10 km 12 € und für den Halbmarathon 20 €. Die ersten 50 Anmelder über 10 km und beim Halbmarathon erhielten noch ein Funktionsshirt dazu. Insgesamt waren 500 Teilnehmer vorangemeldet.Da freute ich mich auch wieder auf die vielen Bekannten und traf bereits auf dem Hinweg Katja Gallasch als erste.





















Nach der Abgabe meiner Tasche folgte zum Aufwärmen ein Lauf auf der später zu absolvierenden Runde durch die Altstadt und am Landungsplatz entlang. Der erste Start erfolgte um 10:00 Uhr mit dem neuen Wettbewerb 5 km Nordic Walking / Walking und es war in diesem Jahr bereits mein 35. Start und der 6. in dieser Disziplin, wobei der nächste noch eine Weile auf sich wartet. Ich trug das dünne Langarmshirt und das Singlet darüber sowie eine kurze Hose, sowei ein Stirnband. Bei den Schuhen wie in den letzten Wettkämpfen in dieser Disziplin üblich meine Inov-8 Trailschuhe. Ich erkundigte mich noch nach der Strecke und diesmal nicht vier Runden in der Altstadt, sondern bei allen Bewerben die Wendepunktstrecke am See entlang. Beim Halbmarathon später natürlich mit einer Verlängerung. Es ging flott los und schon beim Aufwärmen von 2 km war ich überrascht, wie gut es ging und auch der gestern noch schmerzhafte rechte Oberschenkel gut, außer beim bergab. Entsprechend war die Zeit nach Kilometer 1 von 6.21 min ganz gut und ich lag in Führung hinter dem Führungsradler Franz Hug, der mich auch immer wieder aufmunterte und auf dem zweiten Kilometer sogar ein Foto machte. Es ging am See und Yachthafen vorbei und ein Wechsel aus Wegen mit feinem Kies und Asphalt. Eine schöne Strecke, wenn auch teils etwas verwinkelt und überwiegend flach. Es folgte nach gut zwei Kilometer eine Wende und es ging meist auf dem selben Weg zurück. Es hatte kurz nochmals genieselt, aber dann optimale Bedingungen. Die Kilometer 2 bis 4 waren in 6.57 min, 6.59 min und 6.53 min recht enstpannt, fehlte doch der Druck von hinten. Immerhin ging es dann nochmal schneller. Ich hatte mit meinen Kräften schließlich zu haushalten. Es ging am heutigen Tag beim Wettkampf das erste Mal den Anstieg in der Gradebergstraße hoch, dem noch sieben folgen sollten. Da gab es ein Tattoo-Studio "Fuck the Pain". Sollte noch ein passendes Motto werden. Nun über das Pflaster am Münster St. Nikolaus vorbei. Auch die Altstadt hat ihren Reiz, wie wir es immer wieder bei dem Fußmarsch vom Parkplatz her feststellen können. Danach links runter und eine Schleife, bevor die Gerade Richtung Ziel folgt. Ich beschleunigte nochmals und den letzten Kilometer in passablen 6.31 min und ich kam nach 33.52 min als Gesamtsieger recht entspannt ins Ziel und verbuchte Sieg Nr. 16 in diesem Jahr und gleich einen gelungenen Monatsauftakt. Den zweiten Platz belegte mit Sven Czekay übrigens ein guter Bekannter von mir, der dann auch noch den Lauf über 5 km bestritt.
















Die Strecke: (5 km NW)



Nach meinem Zieleinlauf hieß es erst mal die Schuhe und die Startnummer wechseln. Das Gepäck konnte man wieder in einem Zelt abgeben, aber bei den vielen Starts hinter einander war es von Vorteil, dass Jusra noch zur Unterstützung dabei war. Die zweite Nummer hatte ich gleich im Rucksack verstaut, war doch die Zeit hier bis zum nächsten Start am knappsten und der folgende Lauf sozusagen mein Hauptlauf. Es folgte eine Auslauf- und zugleich dann auch Aufwärmrunde und da 2,5 km und das in schon recht flottem Tempo. Ich war nun richtig warm, durch den Auftaktwettkampf. Beim Lauf über 5 km hatte ich sowohl von den Zeiten als auch von den Platzierungen her bisher gut abgeschnitten. Den Abschnitt durch die Altstadt hatte ich mal dokumentiert.



















Der zweite Start zum Lauf über 5 km und erneut die vorherige Runde erfolgte um 11:00 Uhr und es war mein 36. Wettkampf in diesem Jahr und der zweite an diesem Tag. Die Schuhe hatte ich noch gewechselt und ich lief mit meinen Brooks Racer ST5. Da hatte ich die Tasche das erst mal kurz geholt, es sollte aber noch drei Mal so sein. Es war immerhin ein Feld von 87 Teilnehmern zustande gekommen und ich traf da mal wieder auf Markus Holzer, der vor zei Jahren siegte. In der Spitze sollte der Lauf diesmal aber stark besetzt sein. Nun ging es los und ich erwischte einen guten Start, wobei aber viele Jugendliche ganz schön schnell loslegten. Wie viele ich davon noch einholen werde? Es ging von der Hafenstraße rechts weg Richtung Seestraße und dort auch ein Getränkestand. Dieser wird so je Runde zwei Mal passiert und es gab Wasser und Iso. Dies nach ca. 500 m und knapp 4 km je Runde. Das war perfekt, wobei es für mich bei den ersten drei doch kurzen Wettkämpfen bei dieser Witterung noch keine Rolle spielte. Den esten Kilometer hatte ich in 4.07 min absolviert, was stark war, zunal die Strecke doch ein paar Ecken und Kanten und unterschiedlichen Belag hatte. So langsam holte ich imme rmehr auf und war nun am Überholen. Es ging am Yahcthafen vorbei und am Strandbad Ost. Man wude von Zuschauern, Passanten und Streckenposten angefeuert. Das war klasse! Am Osthafen hatte ich den zweiten Kilometer 4.18 min absolviert und war 8.25 min unterwegs. Nicht ganz so schnell, aber für den sechsten Wettkampf in 5 Tagen sicher in Ordnung. Vor allem holte ich immer mehr auf und hatte nun auch alle Damen hinter mir gelassen. Ich wusste auch, das nur jüngere vor mir waren und nun konnte ich nach hinten den Vorsprung ausbauen. Vor allem nach der Wende, als Ulrich Scharpf mein nächster Verfolger war, von dem ich aber wusste, dass er zur AK M60 gehörte. Es ging auf jeden Fall um den AK-Sieg. Auf dem Rückweg schaffte ich zwei Mal eine 4.20 min und hate eine guten Rhythmus gefunden. Nur noch ein ganz junger Läufer konnte mich überholen. Es ging den Anstieg hoch und am Dom vorbei und über das Pflaster lief es erstaunlich gut. Ich spürte nirgends was, auch den ganzen Tag nicht die linke Leiste, die gestern beimTraining bzw Auflockern etwas gezwickt hatte (zumindest zu Beginn). Es ging Richtung Ziel und ich beschleunigte, wollte noch unter 21 Minuten bleiben und nach einem Kilomeetr in 4.15 min schaffte ich nach 20.59 min eine Punktlandung. Damit wurde ich 14. Gesamt und auch bei den Männern und siegte in der AK M50. Übrigens vor Sven Czekay. Damit war ich total zufrieden und holte Sieg Nr. 17 in diesem Jahr und vor allem war es ein nun absolut gelungener Auftakt. Der Moderator hatte mich immer wieder erwähnt und sorgte auch für etwas Unterstützung. Meine Siegerehrung würde ich diesmal aber vrpassen, weil ich dann schon wieder auf der Strecke bin. Jusra leistete schon wieder super Arbeit mit dem Foto und hatte auch einen Marathontag vor sich.































































Die Strecke: (5 km)



Ich musste mich nun auf den dritten Start vorbereiten und da der Abstand der Wettkämpfe wieder eine Stunde betrug, ich aber viel schneller im Ziel war, hatte ich sogar etwas mehr Pause.Bei den Schuhen ließ ich es bei den Brooks Racer ST 5. Mit knapp 3 km lief ich da am meisten, musste aber auch schauen, dass ich wieder locker wurde. Dabei traf ich noch auf Benedikt Hoffmann und später ganz unerwartet noch einmal.







Der Start zum Lauf über 10 km, die amtlich vermessen sind und über zwei Runden gehen, erfolgte um 12:00 Uhr und es war ein stattliches Feld von 203 Teilnehmern am Start. Bei mir nun der 37. Wettkampf in diesem Jahr und der 10. auf dieser Distanz. Natürlich brauchte ich mir wegen der Vorbelastung vom Wochenende und von diesem Tag weder eine gute Zeit noch eine vordere Platzierung ausrechnen. Ich wollte es zunächst zwar etwas flotter angehen, aber dann doch Tempo rausnehmen und schauen was am Ende noch geht, wobei ich ja den Halbmarathon noch im Kopf haben musste.Ich wollte den alten Foto beim Halbmarathon einsetzen, nahm ihn aber nun gleich mal mit. In dem Feld waren doch einige Bekannte von mir. Mit einer Zeit von 48 Minuten wäre ich sicher zufrieden gewesen, wollte aber mal 45 Minuten anstreben.Es erolgte der Start.





















Noch ein paar Eindrücke die Jusra nun festhielt, da sie mal eine kurze Pause hatte.



Es ging mit 4.22 min auch gut los und nun am See entlang und da hat es sich auch mal angeboten, den Blick nach rechts über den Bodensee schweifen zu lassen. Richtig schön! Auf dem zweiten Kilometer eien 4.31 min und man war am Osthafen und da kam überraschend von hinten Benedikt Hoffmann, der den Wettkampf lediglich dazu nutzte, nach dem Marathon am Sonntag in Düssseldorf, in dessen Rahmen er 10. der Deutschen Meisterschaft wurde, sich etwas zu lockern. Er sprach mich an und für mich das Signal den Foto raus zu nehmen. Es ist der alte und der ist nicht ganz so schnell und so klappte das erst Bild nicht und er meinte noch, dann halt nach der Wende. Oh, die kommt ja schon und vor lauter beschäftigt sein hatte ich es gar nicht bemerkt. Danach klappte es mit dem Bild super und es ging weiter. Einige holten mich zwar ein, es hielt sich aber in Grenzen und der eine oder andere war auch etwas schnell angegangen. Es lief auf dem Rückweg dann recht gleichmäßig und immer knapp über 4.30 min, wobei der fünfte Kilometer doch etwas langsamer wurde. Den Foto hatte ich nun fleißig im Einsatz und fühlte mich richtig wohl. Es ging Richtung Start / Ziel und dort tolle Anfeuerung vom Moderator und den Zuschauern. Nach ca. 22.20 min hatte ich die erste Runde absolviert.





















Es ging auf die zweite Hälfte.









































































Natürlich war ich weiter am Fotografieren. Ich lief eine ganze Weile hinter einem Kontrahenten her und kam immer näher und schließlich ging ich vorbei und im weiteren Verlauf überholte ich immer mehr Teilnehmer. Auch noch eine Dame, die zuvor als vierte Frau angekündigt wurde. Da waren nur die drei schnellsten vor mir und die beiden Führenden kamen dann auch gleichauf entgegen, wobei sich Christin Wintersig am Ende vor der Slowenin durchsetzen sollte. Bei den Männern lag Daniel Busch an dritter Position und sollte diese sogar halten und eine tolle persönliche Bestzeit aufstellen. Ich startete mit 4.18 min in die zweite Runde und so mancher Streckenposten kannte mich inzwischen und winkte zu. Nach der Wende, die vierte des Tages und somit die Hälfte, wieder in etwas die selbe Pace wie vorhin, nun aber mit dem Ergebnis, dass ich weiter Boden gut machte, da andere offensichtlich langsamer wurde. Vor dem kurzen Anstieg zum Getränkestand hoch wieder tolle Anfeuerung durch die Gruppe um Diana Reinschmidt. Es ging wieder in die Altstadt und der neunte Kilometer in 4.27 min. Nun wollte ich es nochmals wissen und es beflügelte, dass keiner mehr ran kam. So wurde es trotz des Anstiegs nochmal ein schneller Kilometer und ich wollte nun auch noch unter 45 Minuten bleiben, was ich mit 44.33 min am Ende sogar deutlich schaffte und damit einen doch starken 42. Platz Gesamt von 203 und Rang 39 bei den Männern erzielte. In der AK M50 immerhin Rang 7 von 29. Die Strecke ist zwar recht flach, aber so 100 Hm kamen dennoch zusammen. Das ließ sich alles sehen und vor allem rannte ich erts noch weiter, fühlte mich plötzlich total gut.














































Es folgten die Zieleinläufe über 10 km.

























































Die Strecke: (10 km)



Nach meinem Zieleinlauf  ging ich erst mal zum Umziehen und wechselte die Hose und auch die Schuhe. Ich nahm die Brooks Neuro 2, weil diese bequemer sind und ich meinen dann sciher strapazierten Füßen etwas Gutes tun wollte. Dann die vierte und letzte Startnummer befestigt. Jusra bekam schon mal zur Belohnung ein Eis. Mit denen lief ich letzten Oktober schon den Halbmarathon in Biberach, nachdem sie mich tags zuvor zu meiner Bestzeit über 10 km trugen. Damit heute das dritte Paar!Nun musste ich mich Auflockern. Immerhin blieb mir bis zum nächsten Start wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung, wobei zu lange Pausen auch nicht gut sind. Es fühlte sich nicht mal so schlecht an. Der rechte Oberschenkel hatte sich etwas bemerkbar gemacht und diesen und die Waden rieb ich noch mit dem Sportbalsam von Aktiv3 ein. Es ging noch kurz zur Zielverpflegung und den einen oder anderen Bekannten konnte ich noch begrüßen.
















Nun stand um 13:30 Uhr der vierte und letzte Start des Tages an und für mich beim 38. Wettkampf in diesem Jahr ein ganz besonderer, da ich noch nie vier Starts an einem Tag hatte und keine Ahnung, ich denke es dürfte sogar einmalig sein, weil man erst eine Veranstaltung finden muss bei der es der Zeitplan zulässt und vier Strecken angeboten werden, die vom Alter her offen sind. Es war in diesem Jahr mein erster Halbmarathon, wenn auch nicht der längste Wettkampf, da dieser in Innsbruck erfolgt war. Es gab nur ein Ziel: irgendwie durchkommen, die Zeit war egal und unterwegs so gut es ging das Ganze zu genießen und mit dem Foto zu dokumentieren. Es war die Runde mit einer Extraschleife vier Mal zu absolvieren. Es machten sich nun 215 Teilnehmer auf den Weg.




























Jusra verbrachte die Zeit bis zu den ersten Rundendurchläufen noch am See.







Der Foto kam bei diesem Wettkampf gleich zum Einsatz. Ich hatte ihn gleich in die Hand genommen. Zunächst ließ ich mich im Feld etws treiben und es fühlte sich gleich richtig gut an. Zur Not so unter zwei Stunden und wenn alles super läuft vielleicht 1:50 h häte es schon sein sollen. Es ging mit 4.40 min los und bei einem Schnitt von 5 min wäre es immerhin eine Zeit von 1:45 h. Ich lief recht entspannt und konnte es auch locker hinnehmen, dass mich nun immer mehr überholten. Auf der Suche nach Motiven schaute ich auch immer wieder rechts und links oder beobachtete dann später die entgegen kommenden, ob da Bekannte dabei sind. Den zweiten Kilometer lief ich noch knapp unter 5 Minuten. Es kam als Führungsradler Ansgar Bühler entgegen, dem ich noch oft begegnete und der mich immer wieder anfeuerte, so wie auch Franz Hug, der auch mit dem Rad auf der Strecke war. Es folgte die Wende und dann eine Serie von drei Kilometern in jeweils 5.02 min. Ich lief wie ein Uhrwerk. Leider kam mir nach der Wende Sabrina Schwarzer gehend entgegen und mustte leider aussteigen. Diesmal eine weitere Wendeschleife am Ende der Altstadtrunde und dort wieder an das Seeufer. Die erste Runde hatte ich nach 25.45 min absolviert. Nach 5 Kilometern immerhin eine Zeit von 24.42 min. Am Weg den See entlang stand sogar ein Bücherregal, aber so schlecht unterwegs war ich nicht, dass ich noch eine Lesepause einlegen wollte. Kay-Uwe Müller ist mir am See auch noch begegnet und er war als Begleitläufer am Start und feuerte mich in der Folge auch immer wieder an. Auf dem Rückweg hatte ich auch erstmals einen Becher Wasser genommen.















































Nun ging es auf die zweite Runde. David Jansen führte noch vor Pekka Roppo.































































Nun die zweite Runde und Jusra war fleißig am Fotografieren, ich aber auch. Der sechste Kilometer war mit 4.49 min nochmals richtig flott. Ich nahm wieder einen Becher Wasser und dann den kleinen Stich runter zum See. Da hielt der Oberschenkel, was für mich nach der inzwischen sechsten Runde dort doch erstaunlich war. Nach dem siebten Kilometer, der mit 5.06 min auch noch passte, dachte ich noch dass so gut wie ein Drittel geschafft ist, zugleich spürte ich aber auch, dass es härter wurde. Dennoch konnte auch ich nun ab und zu mal überholen. Der Rückweg nach der ersten Wende gestaltete sich dennoch etwas zäh. So kamen Richtung Stadt zwei langsamere Kilometer zustande. Ann einem ganz langsamen Lauf war ich schon lange nicht mehr interessiert. Trotz des Anstiegs unddem Pflaster, sowie der zweiten Wende wurde der zehnte Kilometer mit 5.06 min nochmals schneller und die Uhr zeigte 50.20 min. Es folgte die Zielgerade und nach ca. 51.30 min hatte ich die Hälfte geschafft. Nach der zweiten Wende hatte mich noch Manjai Bhatia gegrüßt.











































Es ging auf die dritte Runde.










































Nun die dritte Runde für mich und die Sonne kam langsam sogar raus. Es war einfach schön un diesmal endlich kein Regen, was es für mich heute schwer gemacht hätte. Allerdings wurde es mir nun doch warm und das Stirnband wollte ich beim nächsten Durchlauf Jusra geben. Aber auf dem Rückweg dann doch ein frischer Wind von vorne und so passte es für mich. Nur das Langarm-Shirt hätte ich nicht gebraucht. Die Aufwärtstendenz setzte sich auf dem 11. Kilometer mit 4.59 min noch fort und vielleciht war sogar eine Zeit von 1:45 h drin. Noch standen aber lange 10 Kilometer an und dann wurde es langsam auch zäh. An der Wende war es schon richtig hart. Gut dass es immer wieder Aufmunterungen gab. Nun kam auch ein leichtes Zwicken in den Waden dazu, das aber zum Glück schnell wieder nachließ. Dennoch blieben die Zeiten nur noch knapp unter 5.30 min. Ich beendet diese Runde dann nach ziemlich exakt 1:20.00 h. Nach dieser mit 28.30 min doch eher langsamen Runde hatte ich gar nicht mehr so viel Luft zu einer Zeit unter 1:50 h, die nun auf jeden Fall mein Ziel wwar.





































Es ging in die vierte und letzte Runde.













































Endlich die letzte Runde. Der Moderator fragte noch, wie es geht und ich hörte ihn von Weitem noch sagen, dass die Beine nun schwer werden, was auf jeden Fall zutraf. Es wurde nun doch mehr zum Kampf als zum Genusslauf. An der Getränkestation nahm ich wieder ein Iso. Im Nachinein schon erstaunlich, wie der Tag verlief, nachdem ich morgens mein obligatorisches Müsli mit Cha-Samen hatte und sonst nur Wasser und Iso, kein Riegel, Gel oder so. Ich schaute doch immer wieder auf die Uhr, aber obwohl mir es langsamer vorkam, lief ich schön konstant um die 5.30 min. Endlich auch die letzte Wende des Tages am Osthafen. Auf dem Rückweg verzichtete ich nun auf das Trinken, es waren nur noch 1,5 km zu absolvieren. Ich konnte die Pace sogar erhöhen und auf dem letzten Kilometer auf Asphalt auch mal eine 4 davor. Das Ende war absehbar und eine nie erwartete Zeit in Greifweite. Bestzeiten spielten heute natürlich keine Rolle. Ich lief schließlich nach 1:48.22 h ins Ziel, bei doch rund 200 Hm und immerhin noch Rang 109 von 215 und da ich zuletzt recht konstant lief, hatte mich kaum einer eingeholt. Manjai Bhatia ging bereits am Ende der dritten Runde vorbei und begleitete mich nun sogar auf den letzten Metern ins Ziel. Jusra stand mit dem Handy parat und lief auch noch mit. Durch die vielen Bilder hatte sie den Foto etwas überstrapaziert.
































Die Zieleinläufe beim Halbmarathon.
































Die Strecke: (Halbmarathon)



Nach diesem Zieleinlauf holte mir Jusra gleich einen Becher Wasser. Nun war ich doch fix und fertig und die ganze Anspannung fiel nun auch ab. Ich holte erst mal ein Erdinger alkoholfrei Zitrone. Das tat gut, wie auch die Äpfelschnitze bei der Zielverpflegung. Eine letzte kleine Runde zum Auslaufen und lockern musste noch sein. Zunächst konnte ich die Beine kaum richtig bewegen, aber nach einem guten Kilometer hatte es scih shcon gebessert und beim rechten Oberschenkel kein Vergleich zu Würzburg am Sonntag. Auch sonst ging es mir dann schnell wieder recht gut. Es war nun auch in der Sonne angenehm warm. Ich holte noch meine Urkunde und meinen Presi für den AK-Sieg über 5 km (dort übrigens 10er-Wertung) und danach musste ich leider schnell gehen, da der Nachtdienst anstand. Ich lief an diesem Tag nicht nur erstmals vier Wettkämpfe, sondern mit 50,2 km auch die bislang größte Tagesdistanz und brachte es innerhalb von 7 Tagen auf bislang mit Abstand nie ereeichte 142,8 km und dabei 8 Wettkämpfe. Zum Glück verlief die Rückfahrt dann recht entspannt. Was noch erwöhnt werden muss: Durch abavent wieder ein reibungsloser Ablauf bei der Zeitnahme mit schneller Veröffentlichung der Ergebnisse sowohl vor Ort als auch im Internet und dort auch die Möglichkeit die Urkunde auszudrucken.

























Insgesamt waren es 523 Teilnehmer, davon 215 beim Halbmarathon, 203 über 10 km, 87 über 5 km und 18 beim Nordic Walking über 5 km.

Halbmarathon Männer: Pekka Roppo (FIN. Kosken Kuohu, 1:13.15 h) vor David Jansen (SV Reichenau, 1:14.19 h) und Denis Fantino (FRA, LC Überlingen, 1:15.28 h).

Halbmarathon Frauen: Evi Polito (LG Hohenfels, 1:27.45 h) vor Sabrina Mayer (Kressbronn, 1:31.09 h) und Katja Gallasch (Sieben Zwerge, 1:34.08 h).

10 km Männer: Sebastian Pus (SLO, AC KRKA Novo mesto, 33.45 min) vor Fabian Löffler (TSG Ehingen LA, 34.07 min) und Daniel Busch (Sieben Zwerge, 37.52 min).

10 km Frauen: Christin Wintersig (SV Reichenau, 38.44 min) vor Klara Ljubi (SLO, AC KRKA Novo mesto, 38.54 min) und Kim Junker (FH Running Zone Pfullendorf, 44.14 min).

5 km Männer: Tobias Vater (ASC Konstanz, 17.15 min) vor Michael Zoll (TV Mengen, 18.17 min) und Bastian Ewald (Friedrichshafen, 18.35 min).

5 km Frauen: Saskia Beisel (21.27 min) vor Laura Briemle (Mengens Triathleten, 21.34 min) und Heike Görlitz (Konstanz, 24.09 min).

5 km Nordic Walking Männer: Peter Steiner (VfB Gutenzell / Sport Sohn Laufteam, 33.52 min) vor Sven Czekay (FC Überlingen 09, 35.43 min) und Gerhard Himmelsbach (Gross Gerau, 43.52 min).

5 km Nordic Walking Frauen: Katharina Arnold (BROT-fürdieWelt-LÄUFER, 36.38 min) vor Uda Schlageter (TuS Stetten, 36.42 min) und Petra Löhr-Müller (Schorndorf, 36.51 min).

Ergebnisse: https://abavent.de/anmeldeservice/halbmarathonueberlingen2018/ergebnisse#0_8D2D8B

Veranstalter: https://www.halbmarathon-ueberlingen.de/ 

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