Sonntag, 15. April 2018

17. MAHLE Lichtenwalder Laufevent in Lichtenwald am 15.04.2018

Es ging heute zum dritten Mal nach 2016 und 2017 zu dieser tollen Veranstaltung auf den Schurwald. In diesem Jahr aber leider alleine und ich legte die 121 km in 1:20 Stunde schon mal recht entspannt zurück und parkte wieder im Bereich der Mehrzweckhalle. Ich wolle keine Hektik und evtl die ersten Läufer vom Halbmarathon erleben und war nun bereits gegen 10:30 Uhr da. Im Foyer der Halle holte ich meine Startnummer und ich hatte wieder für die 6,5 km gemeldet. Die Gebühren betrugen 10 €. Für den Marathon, Halbmarathon und für 10 km gab es eine Preisstaffelung von 10 € / 14 € / 18 €, 15 € / 20 € / 25 € bzw. 30 € / 35 € / 40 €. Beim Nordic Walking über 9 km waren es 7 €. Die Zeitnahme erfolgt mittels eines Transponders auf der Rückseite der Startnummer. Das Wetter meinte es  mit 16° C und meist Sonne, bei ab und zu leichter Bewölkung richtig gut. Natürlich traf ich hier schnell auf die ersten Bekannten. Es war übrigens in der Halle gleich Mitorganisator Karl-Heinz Dravec und die herzliche Begrüßung, wie später auch von Armin Storz, war schon mal richtig schön. Bei gleich 1155 Voranmeldungen war es auch kein Wunder, dass ich viele kennen werde. Ich wurde aber auch von mir bislang unbekannten Teilnehmern angesprochen. .












Der Start zum Marathon und Halbmarathon war bereits um 09:15 Uhr bzw 09:30 Uhr erfolgt. Ich hatte geschaut, dass ich rechtzeitig dort bin um noch viele Zieleinläufe beim Halbmarathon zu erleben. Es kam dann auch bei dieser anspruchsvollen Strecke Oliver Späth erstaunlich schnell. Mit Paul Tezlan und Luigi De Franceschi kamen zwei gute Bekannte auf den Rängen 3 und 4. Es gab im Ziel übrigens wieder für jeden Teilnehmer eine schöne Medaille. Bei den Frauen musste sich Elke Keller nur knapp Silva Wiest geschlagen geben. Ich wartete natürlich noch viele Teilnehmer ab und nicht wenige stöhnten im Ziel doch etwas, angesichts der schweren Strecke. Es war auch schön mal wieder Frank Bauknecht zu treffen, der wieder moderierte und Benjamin Lau, der erneut unermüdlich mit dem Foto unterwegs war.




































































Es folgte nun eine erste Aufwärmrunde auf dem letzten Abschnitt der späteren Strecke. Diese war wieder hervorragend ausgeschildert und die einzelne Strecken waren wieder farblich unterschiedlich markiert, entsprechend den Startnummern. Blau beim Marathon, Gelb beim Halbmarathon, Rot über 10 km, Orange über 6,5 km, Schwarz beim Nordic Walking und Grün beim Schülerlauf. Ich hatte mich trotz dem Doppelstart und dem dazwischen liegenden kleinen Trailtraining gestern bereits am Morgen erstaunlich fit gefühlt und nun lief es auch schon recht locker.





























Nachdem ich zurück war blieb ich zunächst noch im Zielbereich und danach zur Halle bzw meinem Auto, um mich noch zu richten. Da traf ich nach langer Zeit wieder auf Georgios Gerasimou. Das war schön!










Während sich das Ziel auf dem Sportplatz bei der Mehrzweckhalle befindet, erfolgt der Start beim Bürgerzentrum im Gemeindeteil Hegenlohe. Bis dorthin sind es etwa 500 Meter. Der Start des Bambini- und Junior-Laufs über 422 m bzw 822 m erfolgte dort um 12:15 Uhr bzw die Bambini natürlich Richtung Halle.

















Der Schülerlauf über 2,6 km wurde um 12:20 Uhr gestartet.






Der Start zum Nordic Walking über 9 km erfolgte um 12:30 Uhr und es ist eine tolle Strecke, auf welcher ich ja 2016 bei meinem Doppelstart unterwegs war, den der Zeitplan damals zuließ.












Es hieß nun für mich noch eine Aufwärmrunde zu absolvieren. Dazu lief ich den Beginn der späteren Strecke. Es lief richtig gut und da war ich schon mal auf später gespannt. Zuvor hatte ich noch erfahren, dass dieses Jahr der Start über 6,5 km 5 Minuten nach dem über 10 km erfolgt.

















Der Start zum Lauf über 10 km erfolgte um 13:00 Uhr und es war, nicht zuletzt auch wegen dem ersten Lauf zum WLV-Team-Cup ein großes Feld von 351 Teilnehmern. Ich traf da noch Sandra Lermer und mit einem gemeinsamem Lauf bis Kilometer 6 wurde es nun ja nichts, es sollte für sie aber ein ganz besonderer Lauf werden. Auch viele andere Bekannte konnte ich noch begrüßen und da nicht zuletzt der Sieger der Jahre 2015 und 2016, Johannes Großkopf.











































Der Start über 6,5 km erfolgte um 13:05 Uhr. Es war für mich in diesem Jahr der 28. Wettkampf. Natürlich lief ich ganz kurz und wieder mal mit den Brooks Neuro 2. Ich traf da noch mit Moritz Pöndl und Stefan Dunder zwei Bekannte, die sicher beim Sieg eine entscheidende Rolle spielen dürften und es siegte am Ende auch Moritz vor Stefan. Es war auch wieder Nicolas Börsken, ein Nachwuchsläufer aus Schorndorf, am Start, mit dem ich mich letztes Jahr noch duellierte. Es ging los und da erst mal leicht bergauf. Man lief auf einem schmalen asphaltierten Weg. Es fing super an, wobei Nicolas schnell die Führung übernahm und Moritz und Stefan die Verfolgung aufnahmen. Nachwuchstalent Alisia Freitag von der TSG Esslingen war mir dann auch zu schnell und sie wurde immerhin Gesamtvierte und stellte bei den Damen einen Streckenrekord auf. Noch lief ich gleichauf mit Alina Feuerbacher aus Schorndorf, als man aber die Kuppe erreichte konnte ich im Flachen mehr Druck machen und zog weg. Ein Läufer hatte mich zuvor noch überholt und so lag ich nach dem ersten Kilometer, den ich in tollen 3.50 min (nach meiner Uhr dauerte es aber noch bis zum ersten Kilometer und da 4.05 min) absolvierte, auf Rang 6. Nun ging es noch auf dem Sträßchen runter, dann links weg in den Wald und erst mal recht steil nach unten. Da konnte man es laufen lassen. Natürlich konnte sich dies auch rächen, denn bald geht es dann hoch und da braucht man noch Kraft. Ich ließ es aber laufen und absolvierte diesen Kilometer in 3.38 min. Dabei am Ende wieder flach. Dort mussten auch schon die ersten Läufer über 10 km überholt werden und es kamen noch Nordic Walker entgegen. Da musste man konzentriert sein. Nach einem leichten Anstieg ging es rechts weg und steil hoch. Da waren zwar einige Läufer, aber dies motivierte eher, da man vorbei ziehen konnte und ich kam super rauf. Man erreichte wieder Hegenlohe und erst mal ein flaches Stück und man konnte etwas durchatmen. Nach drei Kilometer dann 12.09 min und zuletzt 4.36 min, das war richtig super. Durch Hegenlohe ging es nun aber tendenziell immer leicht nach oben. Das viele Überholen war hier auf den breiten Straßen kein Problem. Noch vor dem vierten Kilometer eine Rampe und ich hatte für den letzten Kilometer 4.37 min benötigt. Es war aber auch der mit Netto den meisten Höhenmetern Anstieg. Natürlich war es sehr hart, aber irgendwie spürte ich heute dennoch keine Schwäche, konnte nun sogar wieder zulegen. Man lief auf einem schmalen Verbindungsweg in Richtung Thomashardt und da stieg es fast permanent leicht an. Es wurde nun doch etwas zäh. Vor allem musste man nun immer mehr überholen und das war auf dem schmalen Weg teils nicht einfach. Der getrennte Start war gut für die Transparenz im Wettkampf, denn man wusste wo man lag, aber letztes Jahr mit den gleich schnellen 10er-Läufern, konnte man wesentlich freier laufen. Es ging zumindest bei allen Überholmanövern gut. Bei Kilometer 5 ein Getränkestand. Ich hatte aber im Vorfeld genug getrunken und konnte auf der kurzen Strecke, bei den Temperaturen, so kurz vor dem Ziel darauf verzichten. Den fünften Kilometer hatte ich in 4.38 min absolviert und damit wieder etwas langsamer, es sollte aber der langsamste sein und dies, obwohl es nun erst mal etwas steiler nach Thomashardt hoch ging. Die Zeit von 21.24 min für 5 Kilometer auf dieser Strecke mit um die 100 Höhenmeter (bei meiner Aufzeichnung 111) war richtig klasse. Es folgte die Streckenteiliung und für mich rechts weg und noch ein letzter Anstieg. Danach die Hauptstraße überqueren. Die Damen der Feuerwehr standen dort die ganze Zeit und auch sonst war es echt toll wie motiviert die ganzen Helfer waren und einen anfeuerten. Selbst später auf der Auslaufrunde. Nun aber ging es bergab Richtung Ziel und ich ließ es so richtig laufen. Angesichts des schweren Anstiegs war die Zeit von 4.33 min für den sechsten Kilometer in Ordnung und dann die Markierung von Kilometer 21 im Halbmarathon. Da musste eine neue Streckenbestzeit drin sein, aber irgendwie war das Ziel noch weit weg und es waren doch ca. 200 m anstatt 100 m. So erreichte ich trotz einer tollen Endgeschwindigkeit von deutlich unter 4 Minuten/km das Ziel nach 26.32 min und damit 7 Sekunden später als letztes Jahr, aber noch eine Minute schneller als 2016. Allerdings war dies sicher den vielen Überholungen geschuldet und schließlich war ich als Gesamtsechster wieder 5. Mann und erneut Sieger der AK M50. In diesem Jahr bereits der 12. Sieg und 20. Podestplatz. Vor allem war ich recht schnell wieder erholt.










Nach meinem Zieleinlauf kam der Foto raus und Johannes Großkopf ließ mir nicht lange Zeit, denn er startete ja 5 Minuten vorher und benötigte nur 33.13 min bei seinem erneuten Sieg. Es kamen nun immer wieder Läufer über 6,5 km, 10 km und auch Nordic Walker ins Ziel. Die größte Überraschung war aber sicher der tolle dritte Gesamtplatz bei den Damen für Sandra Lermer und das noch in einer super Zeit für die Strecke und zugleich Bestzeit von 42.22 min. Bevor ich mich zum Auslaufen aufmachte, war es schön, wieder wie letztes Jahr Michael Kothe nach seinem Zieleinlauf beim Marathon zu treffen.









































































































Es folgte eine Runde Auslaufen und dabei wie im letzten Jahr auf dem letzten Stück der Strecke der langen Läufe. Dabei erinnerte sich sogar eine Helferin daran, dass ich schon letztes Jahr so eine Runde absolvierte. Es lief dabei schon wieder richtig locker.






















Nun noch kurz in die Halle und ein paar Gespräche, dann hieß es von der erneut tollen Veranstaltung Abschied nehmen. Schade nur, dass ich den Sieg von Kay-Uwe Müller beim Marathon nur knapp verpasste, mich kurz vorher Richtung Start aufmachte. Da hatte es sich absolut gelohnt den Spätdienst Urlaub zu nehmen. Es sollte nun noch ein besonderen Abstecher auf dem Heimweg erfolgen, wie schon nach dem Wettkampf am letzten Sonntag. Es ging hoch zur Burg Teck von Owen aus.






Die Strecke: (6,5 km)




Insgesamt waren 1249 Teilnehmer am Start, davon 115 beim Marathon, 337 beim Halbmarathon, 351 über 10 km, 75 über 6,5 km, 43 beim Nordic Walking über 9 km, 41 beim Schülerlauf über 2,6 km 119 beim Juniorlauf über 844 m und 168 Bambini.

Marathon Männer: Kay-Uwe Müller (TSG Schwäbisch Hall, 2:49.34 h) vor Michael Sommer (EK Schwaikheim, 3:04.54 h) und Sebastian Groteloh (TSV Hirschau, 3:06.33 h).

Marathon Frauen: Sylvia Ellwanger (VfL Winterbach, 3:41.20 h) vor Gerlinde Herr (DJK Schwäbisch Gmünd, 3:44.39 h) und Heidi Bäuerle (Bühlertal, 3:52.26 h).

Halbmarathon Männer: Oliver Spätz (TV Zell am Neckar, 1:18.18 h) vor Dennis Deuringer (Schurwald-Runners, 1:21.22 h) und Paul Tezlaw (DJK Schwäbisch Gmünd, 1:22.47 h).

Halbmarathon Frauen: Silva Wiest (Winterbach, 1:34.27 h) vor Elke Keller (LG Filstal, 1:35.24 h) und Jennifer Schmid (Esslingen, 1:42.22 h).

10 km Männer: Johannes Großkopf (Sparda-Team Rechberghausen, 33.13 min) vor Christof Hillebrandt (TF Feuerbach e. V., 34.03 min) und Marc Jaming ((Eichelthal, 34.15 min).

10 km Frauen: Christine Sigg-Sohn (LG Esslingen, 39.54 min) vor Hanna Müller (SG Schorndorf 1846, 41.53 min) und Sandra Lermer (Team Allianz Ralph Ehmann, 42.22 min).

6,5 km Männer: Moritz Pöndl (TV Zell am Neckar, 22.11 min) vor Stefan Dunder (LAZ Ludwigsburg, 22.41 min) und Nicolas Börsken (SG Schorndorf 1846, 23.25 min).

6,5 km Frauen: Alisia Freitag (TSG Esslingen, 24.10 min) vor Alina Feuerbacher (SG Schorndorf 1846, 28.31 min) und Ellinor Henze (TSG Esslingen, 31.02 min).

9 km Nordic Walking Männer: Holger Flick (Roßwälden, 1:02.52 h) vor Gunther von Olnhausen (1:03.31 h) und Alexander Schreitmüller (LT Urbach, 1:03.42 h).

9 km Nordic Walking Frauen: Cordula Reimold (Leinfelden-Echterdingen, 1:06.08 h) vor Eva Fleckner (Baltmannsweiler, 1:07.34 h) und Erika Schröppel (LT Urbach, 1:11.39 h).

2,6 km Schülerlauf männlich: Robin Börsken (SG Schorndorf, 10.03 min) vor Rodrigo Pais (Luczky läuft, 10.36 min) und Jannick Feifer (TC Lichtenwald, 10.42 min).

2,6 km Schülerlauf weiblich: Jana Krieger (TSV Baiereck-Nassach, 11.51 min) vor Henriette Dürr (12.04 min) und Laura Pais (Luczky läuft, 12.20 min).

Ergebnisse: http://my3.raceresult.com/80545/?lang=de

Veranstalter: http://www.liwalauf.tsv-lichtenwald.de/

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