Samstag, 11. Januar 2020

17. ALB-GOLD Winterlauf-Cup Lauf 1 in Reutlingen am 11.01.2020

Heute ging es bereits zum 26. mal zu einem Lauf dieser Serie und dabei sollte es der 25. Start in Folge sein. Nach einem einzelnen Lauf 2013 nahm ich seit 2014 immer an der Serie teil und ließ keinen Lauf aus. Es ist schön immer so viele Bekannte zu treffen und zudem eine tolle Möglichkeit im Winter seine Form zu testen. So fuhr ich bei der bereits dritten Veranstaltung in diesem Jahr auch wieder nach dem Nachtdienst die gut 92 km in 1:22 Stunde zum Kreuzeiche-Stadion, wo ich in der Nähe parken konnte. Es gab bereits 819 Voranmeldungen und gerade über die 5 km werden es immer mehr Starter.  Die Voranmeldungen lagen bei sage und schreibe 200. Ich hab wieder für die Serie über 5 km gemeldet. In diesem Jahr nicht mehr als einzelner Starter, sondern für mein neues Team albside Running aus Albstadt. Da freute ich mich besonders auf einen gemeinsamen Wettkampf. Das Wetter war gänzlich anders als im letzten Jahr, als auf der Strecke teils Schnee und Eis lagen. Es hatte mit 6° C und heiterer Witterung für diese Jahreszeit ideale Bedingungen, zumal es auch keinen Wind hatte, wie hier doch auch schon recht oft. Sehr schnell traf ich auf die ersten Bekannten und es sollten selbst für mich erstaunlich viele sein, was einfach schön ist. Ich kenne zwar nicht die genauen Zahlen der Vorjahre, aber die 1042 Meldungen die es am Ende waren dürften wohl Rekord bedeuten. Im Ziel waren dann 959 Teilnehmer.










Ich machte mich nun schon mal ans Aufwärmen. Dazu lief ich wie üblich einen Teil der Strecke ab (diesmal sparte ich mir die Strecke im Wald bis auf einen Teil des Pfades) und ich fühlte mich schon recht gut, konnte den Nachtdienst um 5 Uhr eine Stunde früher beenden. Nicht so viel und kurz nach 10 Uhr mehr oder weniger wach, aber die eine Stunde machte gegenüber den letzten Wettkämpfen wohl doch was aus. Auch sonst seit einiger Zeit endlich wieder ein gutes, lockeres Laufgefühl. Es geht bei diesem Lauf seit einigen Jahren gleich an der Tribüne vorbei und dann nach links, wo man ein Stück über Wiese mit zwei kleinen Hügeln läuft. Im Gras auf jeden Fall etwas kraftraubender. Dann wieder zurück und am Stadion nach links und durch den Park Markwasen Hier alles auf einem schmalen asphaltierten Weg. Nach dem ersten Kilometer dürfte sich das Feld dann auseinander gezogen haben, so dass man nicht neben dem asphaltierten Bereich laufen muss. Es steigt hier leicht an und dann geht es runter am Wald entlang, in den man scharf nach links abbiegt. Ich lief gleich nach rechts und dort noch kurz ein gutes Stück auf dem schmalen Pfad, um zu sehen, wie der Zustand ist. Es war hier gut zu laufen, nur bei dem Abschnitt runter etwas schmierige Stellen. Auch die Brücke stellte heute kein Problem dar. Dann geht es wieder zurück in Richtung Stadion und die Strecke wie immer bestens markiert und abgesperrt. Nach gut 4 km fühlte ich mich doch recht gut.













































Der erste Start erfolgte wie üblich um 14:00 Uhr für den Schülerlauf über ca. 1,3 km und es war erneut ein großes Teilnehmerfeld mit 130 Startern. Etwas auffallend war, dass hinter dem Sieger Leonard Holzer mit Johanna Schmid gleich das erste Mädchen kam und auch auf de nächsten Plätzen machten die den Jungs ganz schön Konkurrenz.












































Für mich gab es letzte Vorbereitungen und wie in den letzten beiden Jahren und für mich absolut bewährt gab es über 10 km und 5 km einen getrennten Start. Ich konnte noch ein paar Bekannte begrüßen, darunter Benni Lau der wieder für Fotos sorgte und natürlich einige aus meinem Team albside Running.






Der Start zum Lauf über 5 km bzw ca. 5,2 km erfolgte um 14:20 Uhr. Die Teilnehmer über 10 km waren 10 Minuten später dran. Es war für mich in diesem Jahr bereits der vierte Wettkampf. Bei den Schuhen setzte ich erneut auf die Brooks Neuro-2. Ansonsten bei der Witterung natürlich kurze Hose, nur das Stirnband und das leichte Langarm-Funktions-Shirt unter dem Trikot. Da mit Jörg Krehl, Uwe Beil und Alexander Paschke, der nachgemeldet hatte, bereits drei Läufer aus der AK M50 am Start waren, gegen die ich keine Chance haben werde, wäre Rang 4 schon ein Erfolg. Sonst bin ich hier ja bis glaub 2 oder 3 mal Rang 4 immer aufs Podest gelaufen. Ich startete aus der dritten Reihe und ließ es anfangs noch etwas ruhiger angehen. Es ging erst mal gegen den Uhrzeigersinn auf die andere Seite des Stadions und langsam zog sich das Feld in die Länge. Hier überholte ich die ersten und es ging nach rechts auf die Wiese, über zwei kleine Hügel und runter beschleunigte ich etwas und konnte dann auf dem restlichen Abschnitt über die Wiese nochmal Plätze gut machen. Nun wieder rechts Richtung Stadion und auf dem asphaltierten Weg. Nach einem Kilometer eine Zeit von 4.08 min. Da bin ich hier normal schneller gestartet, aber anfangs verhalten und über die Wiese auch nicht so leicht, war es ein Auftakt der in Ordnung war. Es ging durch den Park und dort dann nach einer Weile immer leicht ansteigend. Ich konnte nochmal überholen, verlor aber auch wieder einen Platz. So ziemlich am höchsten Punkt dann der zweite Kilometer nach 8.35 min und zuletzte 4.27 min. Ich konnte zwar unterm Strich Plätze gut machen und nach hinten den Abstand vergrößern, aber der letzte Druck fehlte doch noch. Im Moment gehe ich das Ganze doch eher noch etwas defensiv an, aber es stand ja noch einiges bevor. Erst mal runter und dann ganz scharf nach links auf den Waldweg und in den Wald rein. Auf der zweiten Hälfte des dritten Kilometer dann erst leicht und am Ende stärker ansteigend. Obwohl es zunächst runter ging, sind es am Ende 33 positive Höhenmeter. Ich wollte einigermaßen unter 5 Minuten bleiben und es lief sogar richtig gut, wenn ich auch am Ende etwas kämpfen musste, aber das gehört dazu. Ein jüngerer Läufer machte da noch Druck von hinten. Den dritten Kilometer dann in 4.47 min und damit war ich absolut zufrieden und nun 13.22 min unterwegs. Es ging erst nach rechts und leicht runter, einen kurzen Anstieg und danach rechts runter. Hier konnte man es laufen lassen. Mein Verfolger ging hier vorbei, aber ich konnte dafür an einen anderen näher heran kommen, bevor es rechts auf den Pfad ging. Ich ließ es nun laufen und auch runter zur Brücke und über diese. Dann war dort am Ende vom Wald Benni Lau mit dem Foto. Cool! Es ging aus dem Wald raus und wieder auf einem asphaltierten Weg Richtung Stadion. Den vierten Kilometer in 4.02 min und es sollte der schnellste sein. Klar, es geht gut bergab, aber der Pfad ist auch nicht ohne und ich meine, dass ich auf dem Abschnitt selten so schnell war, wenn überhaupt. Nach vorne würde nicht mehr viel gehen, da mein direkter Konkurrent vorne wieder etwas weiter weg war und nach hinten doch einen komfortablen Vorsprung. Ich lag in der AK das ganze Rennen über auf Rang 4, was heute aber das Maximalziel war und es kam keiner von hinten. Bernd Schenzle hatte, wie ich später erfuhr, auf 10 km umgemeldet. Aber da war noch die Teamwertung und so musste ich auch auf eine möglichst gute Zeit achten. Vor dem Stadion nach rechts und gut 100 m auf der Rindenschrotbahn. Das war zäh. Das Tempo konnte ich dort nicht halten und doch kam ich nach vorne näher ran. Kurz vor dem Ende der Bahn waren nach weiteren 4.22 min und insgesamt 21.46 min 5 km absolviert. Den Kilometer dann aber doch nicht so schnell wie erhofft, aber bei den 64 Hm und zumindest teils keinem einfachen Untergrund dennoch wieder ein Hoffnungsschimmer auf bals schnellere Zeiten. Dann ganz scharf um 180° nach links und auf der Zielgeraden noch 150 m. Obwohl es ja so scharf nach links ging eine Pace von unter 4 Minuten auf dem letzten Abschnitt und 50 m vor dem Ziel überspurtete ich noch einen. Es war ein ganz anderes Gefühl, nun für das Team noch ein paar womöglich wertvolle Sekunden heraus zu laufen. Für mich alleine hätte ich es da etwas austrudeln lassen. Nach ca. 5,2 km war ich mit der Zeit von 22.24 min zufrieden und es war in dem großen Feld der 229 Teilnehmer immerhin noch Rang 37 Gesamt und Platz 32 von 135 Männern. In der AK M50 der erhoffte vierte Rang (auch wenn sich das vielleicht komisch anhört, aber in dem Fall war auch der absolut zufriedenstellend) von gleich 13 Startern. Nun war ich auf die Wertung für das Team gespannt. Patrick Bitzer war ja schon in tollen 20.19 min als 2. der AK M30 im Ziel.










Nach meinem Zieleinlauf kam der Foto raus und ich holte auch noch einen Becher Tee. Dann kam nach bereits 23.52 min Nadine Koch als Siegerin der AK W40 und damit war das Team komplett und hinter der Schiedsrichtergruppe Reutlingen und der BSG Stadt Reutlingen, die beide unerreichbar waren, wurden wir in 1:06.35 h prompt dritte im Team was richtig toll war. Nun erfuhr ich auch, dass Andreas Schindler den Lauf in 17.04 min gewann.



































Es folgte nun gleich eine Runde Auslaufen und dazu in Richtung See und da konnte ich noch das eine oder andere Foto der Teilnehmer über 10 km machen, die auf die zweite Runde gingen. Die Sonne war nun zwar schön, aber störte auch etwas beim Fotografieren.




















Der Sieger über 10 km kam und ich musste mich sputen zurück zu kommen. Es war Lorenz Baum, der vor seinem Vereinskollegen Peter Obenauer und Daniel Noll gewann. Es kamen nun noch viele gute Bekannte und bei dem Wetter machte es auch im Zielbereich viel Spaß.


















































































Es folgte noch eine zweite Runde Auslaufen und Fotoeinlage und erstmals lief ich auf den Hügel in der Mitte des Parks und von dort eine schöne Aussicht. Ich fühlte mich schon wieder super erholt.










































Die Siegerehrung wurde dann recht schnell durchgeführt und die ersten drei Männer und Frauen der jeweiligen Läufe und über 5 km die ersten drei Teams geehrt. Es war schon ein tolles Gefühl, bei dieser mir durchaus ans Herz gewachsenen Serie erstmals bei der Siegerehrung mal auf der anderen Seite der Fotolinse zu stehen. Es war richtig schön mit dem tollen Team den Wettkampf zu bestreiten und auch die anderen Teilnehmer der Mannschaft über 5 km und 10 km schlugen sich super. Morgen steht dann als Vorbereitung für größere Vorhaben in diesem Jahr erst mal ein langes Trail-Training an. Die Ergebnisse wurden auch diesmal wieder live veröffentlicht und waren schnell mit Urkundendruck im Internet.





















Die Strecke: (ca. 5,2 km)



Insgesamt waren es 959 Teilnehmer, davon 578 über 10 km, 229 über 5 km 130 beim Schülerlauf, 15 beim FunRun über 10 km und 7 beim FunRun über 5 km.

10 km Männer: Lorenz Baum (32.15 min) vor Peter Obenauer (beide LAV Stadtwerke Tübingen, 32.31 min) und Daniel Noll (TSV Glems run2gether, 32.56 min).

10 km Frauen: Catherine Malloy (TF Feuerbach, 39.52 min) vor Julia Sydow (VfL Pfullingen, 40.11 min) und Pamela Veith (TSV Kusterdingen, 41.05 min).

5 km Männer: Andreas Schindler (17.04 min) vor Luca Hauser (beide TSV Glems run2gether, 17.36 min) und Christian Reusch (SG Dettingen / Erms, 17.47 min).

5 km Frauen: Natalie Rank (LAV Stadtwerke Tübingen, 20.11 min) vor Greta Groten (20.21 min) und Karina Kornmüller (beide Post-SV Tübingen, 20.21 min).

5 km Firmenwertung: Schiedsrichtergruppe Reutlingen (1:01.32 h) vor BSG Stadt Reutlingen (1:03.09 h) und albside Running (Patrick Bitzer / Peter Steiner / Nadine Koch, 1:06.35 h).

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/120512/?lang=de

Veranstalter: https://www.tsg-reutlingen.de/index.php/unsersport/kategorie3/schneesportundtriathlon/winterlauf  oder https://www.alb-gold.de/sport/alb-gold-winterlauf.html

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