Sonntag, 19. August 2018

Silberwald-Halbmarathon mit Landkreislauf in Neu-Ulm-Ludwigsfeld am 19.08.2018

Nach 2016 und 2017 ging es heute zum dritten Mal zu dieser Veranstaltung und wieder war ein Doppelstart geplant, doch diesmal anders und zudem auch für mich einmalig. Ich fuhr die 40 km in 27 Minuten zum Sportheim der TSF Ludwigsfeld und holte dort meine Startnummern. Den Frühdienst musste ich für diese Veranstaltung wieder mal Urlaub nehmen. Ich meldete mich außer zum Halbmarathon, bei dem die Startgebühren lediglich 14 € betrugen (für mich durch das Sport Sohn Laufteam sogar nur 11 €) diesmal nicht für die 2,5 km im Rahmen des Landkreislaufes an, sondern für die 10 km. Die Gebühren betrugen für diesen Lauf 10 € und für die Kurzstrecke 4 €. Natürlich waren hier viele Bekannte am Start, nicht zuletzt von meinem Team und erst vor einer Woche am Freitag fand hier ja der Illerlauf über 10 km statt. Das Wetter meinte es morgens mit 22° C noch recht gut.






Nun ging es zum Startplatz über die Brücke der B 28. Diesmal wurde in die andere Richtung gestartet als am Freitag, wobei diesmal auch das Ziel hier war. Es folgten so 2 km Aufwärmen und das gleich mal im späteren Wettkampftempo, da ich einen Schnitt von so 4.58 min und eine Zeit knapp unter 1:45 h angestrebt hatte. Ich machte gleich einige Favoriten aus und zwar bei den Männern Efrem Brhane aus Metzingen und dann noch Michael Neher, die später auch in der Reihenfolge ins Ziel kamen und Efrem sah ich bei ca. 1:15 h, was mit 1:15.33 h fast eine Punktlandung sein sollte. Bei den Damen war für mich doch überraschend Claudia Maier von den Linzgau Runners vom Bodensee am Start und als Gesamtvierte sollte sie klar gewinnen. Ich fühle mich, nachdem ich auch mal gut geschlafen hatte, wesentlich besser als die letzten Tage. Den Wettkampf gestern hatte ich bestens weggesteckt.
































Der Start zum Halbmarathon erfolgte um 9;000 Uhr und es war für mich in diesem Jahr der 90. Wettkampf. Ich wollte es, wie schon den Illerlauf, ganz entspannt in einer Pace knapp unter 5 Minuten angehen, da es der dritte Wettkampf an diesem Wochenende war und noch der Lauf über 10 km anstand. Der Foto sollte wie die letzten Male zum Einsatz kommen. Bei den Schuhen setzte ich auf die Brooks Raver ST5. Die Waldwege waren zwar meist geschottert, aber sehr gut zu laufen und bei gerade mal 85 Hm, die zudem schön verteilt sind, kann man hier schön gleichmäßig laufen. Es ging nun in Richtung Wald und auf den ersten beiden Kilometern ging es dann in einer Linksschleife zur Iller. Mit 4.55 min und 4.56 min war es ein perfekter Auftakt.





















Es ging nun weiter an der Iller entlang und bei dem doch entspannten Tempo war nicht nur der Foto oft im Einsatz, sondern auch die eine oder andere kurze Unterhaltung möglich. Die nächsten Kilometer lief ich in 4.53 min, 4.59 min und 4.56 min und war nach 5 Kilometer 24.39 min unterwegs und hatte einen perfekten Rhythmus gefunden. Da es doch etwas schwül war,, war es wichtig, jeden Getränkestand mitzunehmen und die waren ausreichend vorhanden.






















Es ging kurz aus dem Wald raus und wieder nach links und zurück. Hier verlief am Freitag auch der Illerlauf. Es war in diesem Bereich ohne Schatten doch gut warm. Vielleicht deshalb nur 5.05 min, allerdings passte im Wald das GPS auch nicht immer. Das holte ich aber auf dem siebten Kilometer mit 4.49 min rein und nach dem ersten Drittel immer noch völlig entspannt. Auf dem achten Kilometer ging es wieder an der Iller entlang. Die Zeit von 4.58 min war wieder perfekt und es lief wie ein Uhrwerk. Von hinten kam noch eine Gruppe um Thomas Breining heran, die nun etwas Tempo machte. Nur nicht irritieren lassen, ich wollte gleichmäßig weiter laufen.






























Weiter an der Iller entlang und dann kamen nacheinander, aber mit schon jeweils weitem Abstand Efrem, Michael und zu diesem Zeitpunkt noch als Dritte Claudia entgegen. Es ging rechts weg und nach einer kleinen Rampe wieder am Waldrand entlang und da kamen Matthias Fromm und Melanie Gerstenlauer entgegen und Melli war auf dem zweiten Gesamtrang und sollte diesen vor Sonja Schöning halten, die kurz darauf kam. Die Kilometer 9 und 10 hatte ich in jeweils 4.54 min absolviert und war insgesamt 49.17 min unterwegs und nach 24.39 min nun 24.38 min. Es ging nun an der Sonne Richtung Wendepinkt vor dem Ziel nach 10,5 km.




























Es folgte die Wende nach der Hälfte der Strecke und ich war 51.20 min unterwegs. Das wäre noch eine 1:43 h gewesen. Nach der Wende wieder trinken und nun war es hier schon hart. Da war ich froh, als es im Wald wieder Schatten hatte. Die Kilometer 11, 12 und 13 legte ich in 4.59 min, 5.02 min und 5.00 min zurück. Alles noch im Grünen Bereich.



















Nun wieder an der Iller entlang und da überholte ich Vanessa Brunner und sie meinte, dass sie unter 1:45 min laufen möchte und das passte ja und war zu keinem schlechten Zeitpunkt, da es nun schon zäher wurde. Ein bisschen Tempo machen war auch nicht schlecht, wobei die Kilometer 14 bis 16 in 5.00 min, 5.05 min und 5.04 min erneut über 5 Minuten lagen. Aber wenigstens fühlte ich mich insgesamt richtig gut.



























Es ging wieder links weg und Richtung Iller. Es war egal, dass einige vorbei gingen. Die Platzierung spielte heute keine Rolle. Den Kilometer 17 dann in 5.07 min somit der langsamste. Danach machte ich wieder mehr Druck und an der Iller lief es wieder und mit 4.58 min und 4.53 min schön im Soll.































Es folgten die beiden letzten Kilometer und ich lief ruhig weiter und zunächst 4.55 min und dann doch noch eine 4.48 min weil ich noch dachte es geht sogar unter 1.44 min. Am Ende dann eine Punktlandung bei 1:44.00 und und tatsächlich den angestrebten Schnitt von 4.58 min/km. Damit wurde ich 67. von 124 Gesamt und immerhin noch 5. von 11 in der AK M50. Vor allem fühlte ich mich so entspannt wie selten nach einem Halbmarathon.

















Nach meinem Zieleinlauf noch ein paar Bilder von den weiteren Teilnehmern und vor allem viel trinken, das würde für später wichtig sein.

















Die Strecke: (Halbmarathon)



Nun galt es eine Runde Auslaufen um mich noch etwas zu lockern, aber nur ein Kilometer. Ich ging nun in die Kabine und dort wechselte ich die Laufsachen und bei den Schuhen diesmal die Brooks Neuro 2. Ich traf noch den ebenfalls Vielstarter Roland Rigotti und der sollte die 10 km gewinnen, so wie dann bei den Damen Verena Cerna, die ich nach doch längerer Zeit mal wieder traf und den Wettkampf noch im Rahmen der Marathon-Vorbereitung absolvierte.















Der Start zum Landkreislauf mit den Läufen über 10 km und 2,5 km über vier bzw eine Runde erfolgte um 12:00 Uhr. Ich war gespannt, wie ich diesen Lauf absolviere. Ganz neu war die Kombination allerdings nicht, denn 2014 lief ich so schon in Würzburg. Damals aber Jusra über 10 km begleitet. Es war nun mit 26° C ganz schön heiß und auf der ca. 2,5 km langen Runde kaum mal Schatten. Da revidierte ich die Zielzeit auf 48 Minuten. Es ging los und lief noch erstaunlich gut. Erst wieder wie vorhin Richtung Wald, aber dann nicht links zur Iller, sondern rechts unter der Brücke durch (Asphalt und Schatten waren da heute eine Wohltat). Danach links auf den Damm und ein Grasweg. Es kam eine Wende und leicht abfallend zur lller. Ich lag in dem allerdings überschaubaren Feld gar nicht schlecht und hätte vor allem nie gedacht, dass ich dann nicht mehr überholt werden sollte. Es ging an der Iller entlang und das zig sich schier unendlich. Unter der Brücke grobe Steine, was echt hart war und dann wieder langgezogen. Nach einem flotten Auftakt mit 4.15 min (etwas verrückt, das konnte nicht gut gehen) nun für den zweiten Kilometer 4.35 min. Es ging nach links auf den Pfad und ein kurzer, aber heftiger Anstieg und die erste Runde war geschafft und mit 10.45 min ganz schön schnell. Da wäre ich diesmal sogar Sieger über 2,5 km geworden und das wäre entspannter gewesen als das Kommende. Schön dass Matthias noch hier war und tolle Bilder machte.. Nun war es wichtig zu trinken. Auf der zweiten Runde sah ich an der Wende, dass die Gruppe hinter mir fehlte, denn die liefen die Kurzstrecke. Mit 4.45 min, 4.54 min und 4.52 min wurde es bis Kilometer 5 doch deutlich langsamer, aber andere hatten sicher auch mit der Hitze zu kämpfen. Muskulär fühlte es sch weiter gut an. Dann aber nach der zweiten Runde und einer Zeit von ca. 22.30 min standen zwei am Getränkestand und ich konnte kein Wasser greifen. Das war fatal und sollten lange 5 Kilometer werden. Dennoch konnte ich zunächst noch das Tempo gut halten. Endlich dann links weg und die dritte Runde geschafft. Allerdings war der achte Kilometer in 5.14 min nicht nur langsam, sondern auch heftig und ich rechnete schon damit, dass ich von hinten kassiert werde. Dann aber der Schatten unter der Brücke und mit viel Willen auf den Damm und nach der Wende niemand gesehen. Das musste doch reichen. Am letzten Anstieg doch kein Gehen, wie ich es schon erwartet hatte, denn die Zeit war überraschend gut und ich kam nach 46.55 min ins Ziel, wobei die Strecke etwas kürzer war. Ich war erst mal fix und fertig. Immerhin Rang 11 Gesamt und 9. Mann und in der AK M50 Rang 2. Vor allem war das Experiment absolut gelungen und ich brachte mal wieder seit langem eine 100 km-Woche hinter mich.










Nach meinem Zieleinlauf dauerte es bis ich den Foto draußen hatte und ich musste erst mal den Durst löschen. Ich lockerte noch etwas die Beine und lief da mit Roland Rigotti und wir konnten uns noch etwas unterhalten.















Die Siegerehrung folgte doch recht schnell und es gab für mich noch eine Urkunde. Da der Nachtdienst ansteht, aber nun nicht viel Zeit zur Erholung. Nach den Problemen am Freitag hätte ich nie gedacht, dass dieses Wochenende so enden würde.


























Die Strecke: (10 km)



Insgesamt waren es 157 Teilnehmer, davon 124 beim Halbmarathon, 27 über 10 km und 6 über 2,5 km.

Halbmarathon Männer: Efrem Brhane (AK Asyl Metzingen, 1:15.33 h) vor Michael Neher (BSG Sparkasse Ulm, 1:19.22 h) und Philipp Klemm (1:26.56 h).

Halbmarathon Frauen: Claudia Maier (Linzgau Runner, 1:27.27 h) vor Melanie Gerstenlauer (Sport Sohn Laufteam, 1:35.10 h) und Sonja Schöning (TSV Ottobeuren, 1:36.28 h).

10 km Männer: Roland Rigotti (TSV 1862 Neuburg, 36.34 min) vor Tobias Ritter (SV Deisenhausen, 38.27 min) und Markus Rösler (LG Iller-Schwaben, 41.37 min).

10 km Frauen: Verena Cerna (LC Uster / SSV Ulm, 40.07 min) vor Aline Eggel (TSV Erbach, 41.46 min) und Petra Baur (Vöhringen, 47.22 min).

2,5 km Männer: Felix Leon Horvath (TSV Bernstadt, 11.20 min) vor Julius Randecker (TSV Pfuhl, 11.21 min) und Peter Horvath (TSV Bernstadt, 11.22 min).

2,5 km Frauen: Britta Bayer (17.50 min). 

Ergebnisse: Link folgt

Veranstalter: http://nu-running.de/

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