Sonntag, 18. Mai 2014

4. Lauterlauf in Lauterach am 18.05.2014 (2. Lauf zum Oberschwäbischen Laufcup)


Heute Morgen ging es schon früh um 06:30 Uhr von Oberhof in Thüringen nach Lauterach ins herrliche Lautertal. Dort stand der 4. Lauerlauf an, es war zugleich der zweite Lauf zum Oberschwäbischen Laufcup. Nach gut drei Stunden waren wir da. Da lief es am Sonntagmorgen schon wesentlich besser. Die Sonne kam immer mehr zum Vorschein und vor Ort herrlichstes Wetter, wenn auch etwas zu warm zum Laufen, zumindest aus meiner Sicht. An einen Start war gestern Abend nicht zu denken und heute Morgen ging es zwar etwas besser, aber ich wollte beim Nordic Walking über 6 km nur mal testen, ob ich ohne größere Schmerzen gehen kann. Es gab ja bereits über 1200 Voranmeldungen und somit wird dieser Lauf immer beliebter. Ich finde auch zu Recht. Beim Nordic Walking schon über die 12,6 km-Distanz ein riesiges Starterfeld und auch über 6 km deutlich mehr als im Vorjahr. Ich wollte zumindest versuchen, meinen Sieg zu wiederholen. Der Start war für die lange Distanz um 11:00 Uhr und für die kurze um 11:15 Uhr. Nach der ursprünglichen Planung war ich froh, dass er eine Stunde vorverlegt wurde, hätte dies für mich vor dem Hauptlauf eine längere Pause bedeutet. Der Grund war auch nachvollziehbar. Bei den Schülerläufen kam es im Vorjahr oft zu Engpässen beim Zieleinlauf. Diesmal war es deutlich besser.

Bei der Ankunft wird der Zielbereich noch bereit gemacht.

Unterhalb der Halle gab es die Startnummern und die Lauterlauf-Shirts.

Daniel Unger im Gespräch mit dem Organisator der Serie, Uwe Mühlbauer.

Es gab am Morgen gleich leckere Kuchen.

Der Andrang wurde immer größer.

Die Teilnehmer am Nordic Walking auf dem Weg zum Start.

Ein großes Teilnehmerfeld nimmt Kontur an.

Noch immer strömten die Teilnehmer zum Start.

Teilnehmerfeld des Nordic Walking-Wettbewerbs über 12,6 km.

Gleich beginnt der 4. Lauterlauf 2014.

Start zum Nordic Walking über 12,6 km.

Das Teilnehmerfeld zog sich lange hin.


Ich stellte mich in die erste Reihe, wurde vom Moderator aus dem Vorjahr wieder erkannt und kurz interviewt. Ich gab als Zielzeit 39 Minuten an, was ich heute aber wegen der Verletzung nicht als realistisch betrachtete. Dann fiel auch schon der Startschuss und Dario Allatta und der spätere Zweitplatzierte legten gleich schnell los. Ich benötigte gut 200 m um in Führung zu gehen, wobei sich einer der Verfolger hartnäckig an mich hängte. Es ging erstaunlich gut und die Devise lautete: Flucht nach vorne und danach irgendwie ankommen. Nach einem Kilometer eine Zeit von unter 6 Minuten. Das hätte ich nie erwartet. Die Strecke führte zunächst auf einer Straße aus Lauterach hinaus und danach bog man nach rechts auf einen Naturweg ins Lautertal ab. Eine wunderschöne Strecke, die ich heute aber leider nicht so genießen konnte, da ich doch Schmerzen verspürte und am Limit war. Auf dem zweiten Kilometer eine Zeit von 6.24 min. Natürlich musste es langsamer werden. Jedoch kam mir das nun folgende Bergaufstück entgegen. Immer wieder blickte ich nach hinten, aber mein Verfolger blieb dran, konnte aber am Berg doch nicht ganz mithalten.Zur Halbzeit eine Zeit von 18:40 min. Dies hätte ich mir im letzten Jahr gewünscht. Nun wieder bergab und auch mit mir gings bergab. Immer mehr Schmerzen und nun auch noch ein flaues Gefühl im Bauch. Endlich Kilometer 4. Ich rammte die Stöcke regelrecht in den Weg um mich aufzupuschen. Mein Verfolger kam wieder näher. Auf dem Kilometer 5 mobilisierte ich die letzten Reserven und erreichte eine Zeit von nur knapp über 6 Minuten. Danach ging es abwärts und die Strecke zog sich. Ein Blick zurück sagte mir aber, dass es nun reichen wird. So sollte es auch sein und ich erreichte das Ziel nach 38.21 min. Damit knapp 4 Minuten schneller als im letzten Jahr und die Tortur hatte sich gelohnt. An einen weiteren Start war allerdings nicht zu denken.

Vor meinem Start zum Nordic Walking.

Ich war alles andere als zuversichtlich.

Noch kurz ein Interview.

Starterfeld zum Nordic Walking über 6 km.

Start zum Nordic Walking über 6 km.

Das Ziel ist bereit zum ersten Zieleinlauf.

Mein Zieleinlauf in Lauterach.

Der Zweitplatzierte Grzegorz Syjud (Mundal Fenster und Fassade).

Es tat schon weh, aber es lohnte sich.

Für die Zielverpflegung war gesorgt.

Zusammen mit dem Zweitplatzierten.

Dario Allatta (TSV Illertissen) belegte einen guten 5. Rang.

Seine Schwester Stella Allatta (TSV Illertissen, 2004) siegte als Gesamtachte sogar bei den Frauen.

Klaudia Magalas (Mundal Fenster und Fassade, 2000) wurde Dritte bei den Frauen.

Zusammen mit Stella und Dario Allatta.

Ganze Gruppen von Walkern erreichten das Ziel.


Ich hatte jetzt noch genug Zeit, wartete die Erstplatzierten der Langstrecke ab und nachdem Stella Allatta den Sieg bei den Frauen auf der Kurzstrecke holte, wurde ihr Vater Mario noch sehr guter Dritter der Langstrecke (vom Stil her wohl eher der Erste). Zuvor musste ich noch ein kurzes Interview geben und nun endlich die lange erwarteten Linsen mit Spätzle. Es war noch genug Zeit bis zu den Kinderläufen. Das neue Programm ist auf jeden Fall viel entspannter. Es gab auch wieder ein schönes Rahmenprogramm für die Kinder und bei rund 20° C konnte man es aushalten. Beim Startgeld war auch wieder ein Lauterlauf-Shirt enthalten.

Sieger über 12,6 km wurde Paul Merk (MI KA Sports) in starken 1:21.31 h.

Der Moderator hatte einiges zu tun.

Auf Platz 2 landete Erwin Mrakovic (Sappi Laufteam).

Mario Allatta (TSV Illertissen) wurde Dritter.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Der Zielbereich füllte sich.


Die Kinder- und Jugendläufe waren auch sehr gut besucht und Jusra startete im zweiten Lauf der AK U12. Die Streckenlänge betrug bei all diesen Läufen 1200 m. Nach diesen Läufen dann die Siegerehrung in der Halle. Dort gab es am Morgen übrigens schon ein ganz tolles Kuchenangebot mit schwieriger Wahl. Ich hatte aber einen Kaffee vorgezogen. War dies etwa Doping und ich deshalb so schnell? Den Rucksack als Preis konnte ich auf jeden Fall brauchen, hab ich doch einen großen Verschleiß, bei den vielen Veranstaltungen  die ich besuche.

Starterfeld zum Lauf der AK U10.

Start zum Lauf der AK U10 über 1200 m.

Währenddessen konnten sich die anderen Kinder hinter dem Startbereich mit allen möglichen Fahrzeugen austoben.

Jusra vor ihrem Start in Lauterach.

Starterfeld zum Lauf der AK U12.

Start zum Lauf der AK U12.

Auch hier ein großes Teilnehmerfeld, das größte der Jugendläufe.

Sieger wurde Max Baur (TSV Erbach, 4.41 min) knapp vor Conrad Heinemann (TSV Gammertingen, 4.42 min).

Auf Platz 3 kam Nathanael Böckheler (TSG Ehingen Abt. LA) knapp vor Jan Scheffold (TSV Riedlingen Schwimmen).

Gleich dahinter erreichte Emely Schmelz (TSV Trochtelfingen) als Siegerin der Mädchen das Ziel.

Jusra bei ihrem Zieleinlauf.

Das Team bei der Zeitnahme hatte einiges zu tun, wobei die Auslösung durch Handgelenktransponder erfolgte.

Die Starter des Laufes der AK U14 zeigen, dass sie ihre Transponder richtig angebracht haben.

Starterfeld des Laufes der AK U14.

Andere Fotografen waren da natürlich schon professioneller ausgerüstet als ich.

Start zum Lauf der AK U14.

Sieger wurde überlegen Lukas Müller (TSV Riedlingen Schwimmen) in starken 4.15 min.

Siegerin bei den Mädchen wurde Celine Rempe und zudem in 4.38 min Gesamtzweite.

Starterfeld des Jugendlaufes der AK U16 - U20.

Der Moderator und Bernhard Businger vom Zeitnahmeteam, dazwischen Bürgermeister Bernhard Ritzler, der den Startschuss gab und selbst beim Nordic Walking teilnahm.

Start zum Jugendlauf der AK U16 - U20.

Es gab schon kuriose Gefährte.

Dies war für 1231 Teilnehmer das Ziel. 

Paul Richter (Team Erdgas Südwest, mJU16, 4.23 min) siegte knapp vor Raphael Schedel (LT TSV Scheer, mJU18, 4.24 min).

Auf Platz 3 folgte Fabian Schedel (LT TSV Scheer, mJU16, 4.33 min) vor Elias Böckheler (TSG Ehingen Abt. LA, mJU16, 4.34 min).

Bei den Mädchen siegte Kim Jasmin Stoermer (Mengens Triathleten, wJU16, 4.55 min).

Auf Platz 2 folgte Sarah Fischer (LT TSV Scheer, wJU16).

Siegerehrung Nordic Walking, 6 km mit Stella Allatta und der Zweiten Michaela Bühner (SZ Metzingen Stöckleswetzer).

Siegerehrung Nordic Walking, 6 km der Männer. Auf Platz 3 Hubert Osswald (Team Hahl).

Siegerehrung Nordic Walking, 12,6 km der Frauen mit Helga Surdmann (TSV Dietenheim, Platz 1), Beate Jans (Enbw Power Team, Platz 2) und Kastja Großhable ( SV Bolheim, Platz 3).

Siegerehrung Nordic Walking, 12,6 km der Männer.

Bei dem Wetter konnte man es auch draußen gut aushalten.



Hier herrschte wie letztes Jahr großer Andrang.

Es gab für die Kinder aber auch noch viele andere Spielmöglichkeiten.

Viele Bekannte getroffen: Hier Arnold Pachke (LG Winterlingen, Platz 2 M60) und Anne Felk (TSV Einsingen, Siegerin W60).

Beim Hauptlauf über 12,6 km startete ich, da ich sowieso vor Ort war. Nach 300 m die Erkenntnis, dass ich zuvor zwar hinkte, aber doch locker joggen konnte. Dies genügte und es dürfte zumindest keine größere Verletzung sein und ich sollte schnell genesen. Nun hieß es auf die Sieger des Jedermann- und des Hauptlaufes warten und danach nach Hause. Der Abstecher nach Lauterach lohnte sich auf jeden Fall und schon die vielen Bekannten zu treffen war es wert. Jetzt freute ich mich dennoch, endlich wieder zu Hause zu sein, aber auch auf den nächsten Lauterlauf. Die Leistungen beim Hauptlauf waren trotz der Hitze wieder sehr stark.

Ich hatte mich dennoch für den Start fertig gemacht.

Viele Läufer, insgesamt 350, machten sich auf zum Start.

Der Startbereich füllte sich immer mehr.

Christian Fil (SV Binzwangen Bike+Run) vergaß leider seinen Transponder. Daneben Teamkollegin Regina Dürholt (Platz 1 W55).

Es herrschte dichtes Gedränge...

..aber die Favoriten kamen erst noch.

Starterfeld des Hauptlaufes über 12,6 km.

Start zum Hauptlauf.

Viele Läufer und Läuferinnen machten sich auf den Weg auf die schöne Strecke.

Der Läuferstrom nahm kaum ein Ende.

Starterfeld zum Jedermannslauf über 6 km.

Start zum Jedermannslauf über 6 km.

Endlich hatte das Warten ein Ende ...

... und es ging hoch hinaus.

Sieger beim Jedrmannslauf wurde überlegen Christian Eggermann (Team Sandmann, 22.28 min).

Auf Platz 2 folgte Florian Guth (TSV Riedlingen, 23.10 min).

Der Sieger im Interview.

Die Listen der Starter immer im Blick.

Katja Mettang (SV Bremelau) siegte bei den Frauen nach 27.59 min.

Auf Platz 2 landete Christine Geiselhart (SV Bremelau).

Gloria Schmid (Team Erdgas Südwest) wurde Dritte.

Stefan Stahl (TSG Ehingen Abt. LA) siegte zum dritten Mal in einer Zeit von 44.00 min.

Auf Platz 2 landete nach 44.20 min Teamkollege Josef Diensthuber.

Den dritten Platz belegte Thorsten Banzhaf (TSV Riedlingen, 44.34 min).


Die Erfrischung hatten sich die Läufer verdient.

Clive Brown (TG Biberach) belegte einen tollen 4. Platz und gewann die AK M40 in 45.40 min.

Bei den Frauen siegte überlegen Sabine Oesterle (KS Ehingen) in 49.53 min. Daneben Teamkollegin Franziska Paul die über 6 km startete.




Es gab mit 1231 Teilnehmern bzw. Finishern einen neuen Rekord, nachdem es im letzten Jahr 1050 waren.


Beim Hauptlauf waren es mit 350 die meisten Teilnehmer gefolgt vom Nordic Walking 12,6 km mit 225, dem Jedermannslauf mit 140, dem Bambinilauf mit 126 und dem Nordic Walking 6 km nit 124 Teilnehmern. Auch bei den Schüler- und Jugendläufen gab es große Starterfelder mit 86 der AK U12, 75 der AK U10, 67 der AK U14 und 38 der AK U16 - 20.




Ergebnisse: https://www.abavent.de/anmeldeservice/lauterlauf2014/ergebnisse

Veranstalter: http://lauterlauf.de/

Kommentare:

  1. Wenn du schon von einem lauf stil einen komentar abgibst dann nehm mal ne stunde bei micha epp dann würdest du sehn das dein geher stil nichts mit power nordic walking zu tun hat.

    AntwortenLöschen
  2. 1. ich hab noch nie Gehen betrieben; 2. könntest du mich da mit dem Zweitplatzierten über 6 km verwechseln, 3. wobei du mich ja wohl kaum gesehen hast, wegen deinem eigenen Wettkampf über 12,6 km; 4. wurde ich bei der Deutschen Meisterschaft noch nicht mal verwarnt; 5. kenne ich Michael gut und ich glaub nicht dass er mir mangelnde Fairness unterstellt; 6. kritisiere ich nicht aus Eigennutz, sondern für die Teilnehmer deines Wettkampfes die es auch so sehen und 7. bin ich auf der kurzen und vom Profil einfacheren Strecke gerade mal 10 Sekunden pro Kilometer schneller gewesen und von der Verletzung abgesehen bin ich topfit (vor allem mental was einiges bringt).

    AntwortenLöschen
  3. Hallo peter
    deutsche meisterschaft im walking geht über die 21 km.
    dein lauf über die 5 km na ja!!
    meinen lauf hast du mit sicherheit auch nicht gesehen da du ja die 6 km gewalkt bist.
    mit mario hab ich mich recht nett unterhalten.
    du hattest autor für krimis werden sollen.
    mfg.wine

    AntwortenLöschen