Dienstag, 25. September 2012

3. Walder Volkslauf am 23.09.2012

Am Sonntag, den 23.09.2012 ging es nach Wald bei Pfullendorf. Dort fand der dritte Volkslauf statt, der zugleich der 8. Lauf zum Oberschwäbischen Laufcup war. Ich hatte extra Urlaub genommen und wurde schon mal durch schönstes Wetter belohnt. Es hatte so um die 20° und die Sonne kam immer mehr zum Vorschein. Als erstes liefen Jusra und Steffen beim Kinderlauf über 2000 m. Jusra konnte da immerhin den 8. Platz belegen und lief in 12.10 min eine neue persönliche Bestzeit. Ich war leider die ganze Woche nach Ulm stark erkältet und hatte seit was weiß ich wie lange ganze 5 Tage am Stück keinen Sport mehr gemacht. Kurzfristig entschloss ich mich aber Anfang letzter Woche einen Doppelstart im Jedermannlauf und Hauptlauf zu wagen, da zwischen den Starts eine Pause von 1 Stunde liegt. Es ging pünktlich um 14:15 Uhr los über eine Distanz von 4600 m. Zur gleichen Zeit wurde der Walking / Nordic Walking-Wettbewerb über 5,4 km gestartet, an dem Nadira teilnahm. Diesmal war sie am Start ganz locker und hatte schon früh am Morgen ihr Funktions-Shirt aus Ulm angezogen. Nur weiter so. Ich lief den ersten Kilometer, der überwiegend bergauf ging und auf Asphalt gelaufen wurde, in 4.07 min und nach zwei Kilometern hatte ich eine Durchgangszeit von 8.20 min. Nun ging es in den Wald. Dort war es aber auch noch recht warm. Nach drei Kilometern dann eine Zeit von 13.03 min. Die vielen Jugendläufer gingen ganz schnell an und ich dachte, dass die irgendwann einbrechen. Dies sollte aber nicht so kommen. Ich steigerte nun mein Tempo und gab auf dem Schlußstück Gas. Allerdings nahm ich auf den letzten Metern das Tempo fast vollständig raus, da hinter mir keiner direkt kam und ich mich noch schonen wollte. Dennoch am Ende eine für mich sehr gute Zeit von 19.29 min, die im letzten Jahr sogar klar zum Sieg gereicht hätte. Diesmal war es aber nur Platz 13 in der Gesamtwertung und Platz 12 in der Männerwertung. Schade dass die Jugendlichen nicht eine eigene Wertung hatten, da es dann Platz 3 gewesen wäre. Nadira war natürlich noch einige Zeit auf der Strecke und ich stärkte mich für den kommenden Hauptlauf. Es waren auch Dehnübungen angesagt. 40 Minuten hatte ich nun Pause. Nach 57.25 min kam Nadira ins Ziel und ich war stolz auf sie, dass sie das durchgezogen hat. Leider gab es keine Zeitmessung und Platzierungen. Die Zeit wurde von mir selbst gestoppt.

Man konnte sich auch neben der Laufstrecke austoben.

Start zum Kinderlauf.

Starterfeld des Jedermannlaufs und der Walker.

Mit etwas Verspätung ging es dann im Hauptlauf auf die anspruchsvolle, aber wie ich fand auch recht schöne Strecke, über 10 km. Es waren 95 Teilnehmer am Start. Ich ging bewusst nicht so schnell an und erzielte nach dem ersten Kilometer eine Zeit von 4.07 min, nach dem zweiten von 8.37 min und nach dem dritten von 13.05 min. Damit war ich nur 2 Sekunden langsamer als vorhin. Allerdings merkte ich schon die Oberschenkel und nach der starken Erkältung dürfte das Stehvermögen noch nicht da sein. Eine Zeit um die 45 Minuten wollte ich aber schon erreichen. Nun ging es so langsam in den Waldabschnitt. Vor dem Start hatte ich mir noch das Streckenprofil angeschaut und dachte mir, hinten raus machst du da nichts mehr gut. Nach vier Kilometern eine Zeit von 17.33 min und endlich die erste Getränkestation. Im weiteren Verlauf ging es doch einige Mal bergauf. Diesmal musste ich zuvor schon viele Konkurrenten vorbeiziehen lassen und konnte nicht mehr so recht aufholen. Nach der Hälfte der Distanz dann eine Zeit von 22.23 min, Das wird eng mit 45 Minuten, zumal die Beine immer schwerer wurden. Den nächsten Kilometer legte ich wieder nur in 4.50 min zurück. Es waren nun schon 27.13 min nach 6 Kilometern. Da war ich in Ulm beim Halbmarathon deutlich schneller, obwohl ich dort etwas zurückhaltend lief. Es kam aber noch dicker. Nach der zweiten Getränkestation ging es nun kontinuierlich leicht bergauf. Die Zeiten wurden noch langsamer (4.59 min und gar 5.10 min) und damit Durchgangszeiten nach 7 Kilometer von 32.12 min und nach 8 Kilometer von 37.22 min. Allerdings konnte ich bei Kilometer 8 meinen Bekannten Arnold Paschke aus Winterlingen wieder überholen. Es lief nun auch besser und hinten raus hatte ich tatsächlich noch etwas Reserven. Es sollte noch eine Zeit von unter 47 min rausspringen. Vor dem Ziel konnte ich noch zwei Plätze gut machen und lief eine Zeit von 46.46 min. Meine bislang schlechteste 10 Kilometer-Zeit, aber angesichts der Umstände war ich zufrieden mit dem Ausgang des Experiments. Ich war dann überrascht, dass es Platz 41 unter 92 Finishern war. Bei den Männern war es Platz 40 (nur Ricarda Hotz war schneller) und in meiner AK M45 der 10. Platz unter 15 Teilnehmern. Toll war es, wieder viele Bekannte zu treffen und ich fand die Veranstaltung war sehr gut organisiert, vor allem wenn man bedenkt, dass es erst die dritte dieses Vereins war. Bei der abschließenden Tombola konnte Nadira dann prombt noch ein T-Shirt und eine Schachtel voll mit Nudeln gewinnen. So fand ein schöner Tag noch einen tollen Abschluss.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/09-september/wald
Im Starterfeld des Hauptlaufes.

Start zum Hauptlauf über 10 Kilometer. Der spätere Sieger Heiko Bölke von der TSG Ehingen gleich vorneweg.

Mittwoch, 19. September 2012

8. Einstein-Marathon am 15. / 16.09.2012 in Ulm / NU

Zunächst ging es am Samstag zu den Ratiopharm-Kinderläufen, an denen über 6000 Kinder und Jugendliche teilnahmen. Es starteten Jusra, Steffen und erstmals auch Nadira, wenn man vom Start beim Ehinger Staffellauf einmal absieht. Nadira hatte zunächst etwas Angst, auch angsichts der großen Zuschauerkulisse im Donau-Stadion. Sie meisterte den Lauf aber super und ließ noch vier Läuferinnen hinter sich, worauf sie zu Recht stolz sein konnte. Jusra zeigte wieder mal eine solide Leistung. Danach ging es zum Abholen der Startunterlagen und ich hoffte, dass meine Erkältung bis am Sonntag noch nachlässt.
Es waren bei den Kinderläufen zum Teil riesige Teilnehmerfelder.


Warten auf den Start. Hier die Kinder des Jahrgangs 2003 weiblich mit Jusra.

Am Sonntag ging es dann morgens um kurz nach 7 mit dem Auto nach Ulm. Die letzten Nebelfelder verflüchtigten sich und es war zwar mit 8° noch recht frisch, aber die Aussichten auf einen schönen Lauftag waren gut. Ich fühlte mich besser, aber alles andere als richtig fit. Es war dann tatsächlich das angesagte schöne Laufwetter, angenehme Temperaturen und trocken. Ich startete diesmal im Startblock A, aber mit einer wirklich schnellen Zeit konnte ich angsichts der Umstände nicht rechnen. Vielleicht musste ich ja sogar aufgeben, aber mal sehen. Es ging dann recht flott los. Nach dem ersten Kilometer 4.12 min, nach dem zweiten 8.31 min und nach dem dritten 13.00 min. Aber nun hatte ich etwas Seitenstechen. Zum Glück verging es schnell wieder. Ich wusste vom letzten Jahr, dass nach Kilometer fünf ein Versorgungsstand kam. Dies war heute wichtig, bei der Erkältung den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die ersten 5 Kilometer absolvierte ich in 21.56 min. Das war in Ordnung. Ich durfte nur nicht zu schnell angehen. Nach 10 Kilometer dann eine Zeit von 45.27 min. Ich fühlte mich noch recht locker und die vielen Musikgruppen und Zuschauer die auf dem nun folgenden Abschnitt vorhanden waren und für eine super Stimmung sorgten motivierten noch zusätzlich. Nach 15 Kilometern eine Zeit von 1:08.33 h. Ich war also, obwohl nicht richtig fit, auf Rekordkurs. Aber nun kam der härteste Abschnitt. Die Brücken mit ihren zwar leichten, aber doch an der durch die Erkältung kaum noch vorhandenen Kraft zehrenden, Steigungen. Immer wieder der Blick auf die Uhr. Nach Kilometer 20 und einer Zeit von 1:32.40 min gings durchs Fischerviertel. Ich verfluchte das Pflaster, war es doch etwas hinderlich beim schnell laufen. Ich merkte die letzten 3 Kilometer, dass die Beine immer schwerer wurden. Das konnte aber auch nicht anders sein, hatte ich doch schon vor dem Start Schmerze verspürt. Den letzten Anstieg in der Hirschstraße zum Münsterplatz wurde ich nur noch vom absoluten Willen getragen, tatsächlich eine persönliche Bestzeit zu laufen und vielleicht erstmals eine Zeit unter 1:38 h. Im Ziel der Blick auf die Uhr: 1:37.51 h. Das war 21 Sekunden schneller als in Bad Buchau. Damit hätte ich heute morgen nicht gerechnet und ich fragte mich, wo das Potenzial gewesen wäre, wenn ich nicht die Erkältung gehabt hätte. Diese Frage müssen aber die nächsten Halbmarathon-Starts beantworten. Nun heißt es schnell wieder fit werden. Mit den Platzierungen war ich total zufrieden, auch wenn diese bei einem Rennen dieser Größenordnung keine so große Rolle spielen. In der Gesamtwertung war es Platz 629 unter 4572 Teilnehmern, bei den Männern Platz 600 unter 3385 und in der AK M45 Platz 107 unter 651. Eigentlich wollte ich unter die ersten 100 meiner Altersklasse laufen und insgesamt war Platz 500 angestrebt. Aber dies war vor der Erkältung und so kann ich sehr zufrieden sein, zumal ich mit Ulm nun versöhnt bin, nachdem es letztes Jahr so widrige Umstände waren. Im nächsten Jahr wird Ulm aber wohl nicht in den Terminkalender passen, vielleicht wieder 2014 zum 10jährigen Jubiläum.

Der Starbereich bei der Donauhalle.

Der Zielbereich auf dem Münsterplatz.


Glücklich über die erbrachte Leistung. Toll fand ich die Startnummer, immerhin ging es beim Halbmarathon erst bei 2000 los.

Ergebnisse: http://ulm.r.mikatiming.de/2012/?&pid=start

Montag, 3. September 2012

16. Ehinger Stadtlauf am 02.09.2012

Am Sonntag ging es nach Ehingen an der Donau zum Stadtlauf. Dies war zugleich der 7. Lauf zum Oberschwäbischen Laufcup. Das Wetter meinte es zumindest für die Läufer gut. Es hatte so 16° C und war bewölkt. Wir waren gleich zu fünft, da Tatjana und Lukas Schormann bei den Bambinis ihr Debut gaben. Sie waren ganz begeistert und werden sicher auch noch andere Starts absolvieren. Den Anfang machte aber Jusra beim Kinderlauf U10 über 1200 m. Sie konnte dabei eine Zeit von 6.37 min und Platz 16 erzielen. Die Platzierung war zwar nicht so toll, aber die Zeit noch in Ordnung und sie lief diesmal locker ins Ziel. Vielleicht hatte sie sich ja für den Staffellauf geschont. Sie lief dann noch mit den beiden Bambinis als Begleiterin mit. Immerhin hat sie nun die erforderlichen 6 Läufe für die Cupwertung absolviert.

Starterfeld zum Kinderlauf U 10.

Jusra beim Zieleinlauf.

Der Start der Bambinis.

Zieleinlauf der Bambinis.

Zwei stolze Sieger und eine fürsorgliche kleine Begleiterin.
Es war dann um 15:00 Uhr so weit und es erfolgte der Start zum Hauptlauf. Es war ein sehr großes Starterfeld von knapp 200 Teilnehmern. Nachdem ich mich am Freitag und Samstag mit einer Erkältung herumquälte, war ich dann am Sonntag zum Glück wieder rechtzeitig fit. Es stellte sich nur die Frage, ob dies für 10 km reicht, um eine konstante Leistung zu bringen. Es war zunächts eine kleine Runde mit 520 m zu absolvieren und danach 6 Runden mit je 1580 m. Es ging zum Glück recht gut los und nach dem ersten Kilometer eine Zeit von 3.56 min. Danach erfolgte zum ersten Mal der Anstieg in Richtung Marktplatz und nach zwei Kilometern eine Zeit von 8.17 min. Der dritte Kilometer war wieder schneller und die Uhr zeigte 12.28 min. Ich fand einen recht guten Rhythmus und der Hals machte auch mit. Es war gut, dass ich nach vorne Kontakt zu Peter Zdebik von der TSG Ehingen hatte. Dies ist der Führende im Laufcup in meiner Altersklasse. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange mithalten kann. Nach 4 Kilometer dann eine Zeit von 16.44 min und nach der Hälfte der Distanz zeigte die Uhr 21.10 min. Das könnte also durchaus noch klappen mit dem Rekord, der seit Schwendi bei 42.55 min steht. Ich konnte allerdings das Tempo nicht mehr ganz halten. Positiv war jedoch, dass ich außer von den ganz schnellen die mich überrundeten, nicht mehr überholt wurde und nach vorne holte ich immer mehr auf. Nach 7 Kilometern dann eine Zeit von 29.56 min. Ich glaub nach so einer Distanz das erste mal unter 30 min. Den achten Kilometer hatte ich irgendwie verpasst. Aber ich hatte das Gefühl, nun doch Zeit zu verlieren. Die Kraft reichte nicht mehr ganz. Allerdings wurde ich nur noch von einem Läufer überholt und die lange vor mir laufende starke Jugendliche konnte ich nun kassieren. Der Abstand zu Peter Zdebik wurde auch immer geringer. Nach dem neunten Kilometer dann eine Zeit von 38.45 min. Das reichte nicht mehr für den Rekord, da ja noch ein letztes Mal der anstieg kam. Ich konnte leider nicht mehr ganz zu Peter aufschließen, aber im Ziel dann eine Zeit von 43.12 min. Dies war nur 17 Sekunden über dem Rekord und auf einer offiziell vermessenen Strecke immerhin neue Bestzeit, nämlich 10 Sekunden schneller als auf der viel leichter zu laufenden Strecke in Schemmerhofen. Mit den Platzierungen war ich total zufrieden. Es war Platz 56 unter 185 Teilnehmern im Gesamteinlauf und in meiner AK Platz 8 unter 19 Teilnehmern. Dies waren für die Cupwertung weitere 18 Punkte und, noch wichtiger, ich hab nun die erforderlichen 6 Läufe absolviert und Platz 2 hinter Peter Zdebik gefestigt. Erfreulich war, dass mich einer der Läufer der mich kurz vor Ende der zweitletzten Runde überrundet hat, mit Namen ansprach und anfeuerte. Er meinte danach nur noch: "Homepage!".
Starterfeld des Hauptlaufes.

Durch die Ehinger Innenstadt.

Zusammen mit Peter Zdebik nach dem Lauf.
Es folgte aber noch ein weiteres Rennen: Der Staffellauf. Da sich Nadira bereit erklärte zu starten, konnte ich zusammen mit Jusra die Staffel anmelden. Ich hatte ca. 50 Minuten Zeit mich zu regenerieren und fühlte mich erfreulicherweise recht stark. Jusra machte den Anfang und hielt gegen die durchweg größeren Kontrahenten gut mit und übergab mit nur geringem Rückstand an Nadira. Diese hatte noch nie ein Rennen bestritten und auch nie trainiert. Sie kämpfte sich aber durch und übergab den Stab an mich. Ich konnte gleich richtig Gas geben und absolvierte die Runde trotz des zuvor gemeisterten Laufes super. Aus einem Rückstand von ca. 40 Sekunden wurden am Ende 7 auf Platz 8 und eine auf Platz 9. Die Zeit betrug übrigens 5.48 min für die 3 x 500 m. Toll vor allem von Nadira, dass sie mitmachte.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/09-september/ehingen

Starterfeld des Staffellaufes.

Jusra bei der Übergabe des Stabes.

Rasanter Start zur letzten Runde.

Sonntag, 26. August 2012

17. Schmeiental-Crosslauf in Winterlingen am 26.08.2012

Heute ging es schon früh kurz vor 8 Uhr los in Richtung Winterlingen auf die Schwäbische Alb. Das Wetter meinte es sehr gut und es hatte angenehme 16° C bei überwiegend Sonnenschein, also perfektes Laufwetter. Der Start erfolgte am Skilift Dickeloch. Jusra startete beim Kinder- und Jugendlauf über 2000 m. Eine große Distanz bei dem schweren Streckenprofil. Sie meisterte die Strecke in 13.22 min und kam ganz knapp vor ihrer Freundin Cecile aus Winterlingen ins Ziel. Da hätte sie im Urlaub etwas mehr trainieren sollen, aber sie meinte, dass sie schließlich Urlaub hat und dann ihre Ruhe möchte.
Vor dem Start.

Starterfeld des Kinder- und Jugendlaufs.

Jusra im Endspurt vor Cecile.

Das hat sie dann gerade mal so geschafft.
Beim Hauptlauf über 8900 m waren es um 10:30 Uhr insgesamt 64 Teilnehmer. Ich versuchte gleich möglichst vorne dabei zu sein. Zunächst ging es zwar bergab, allerdings zum großen Teil über ein nicht so leicht zu laufendes Wiesenstück. Noch vor der Marke des ersten Kilometers noch ein starker Anstieg und oben wehte dann der Wind entgegen. Ich erwartete keine so schnelle Zeit, war dann überrascht über eine 4.01 min. Nach dem zweiten Kilometer hatte ich eine Durchgangszeit von 8.26 min und es ging auf Feld- und Waldwegen weiterhin im Wechsel bergauf und bergab. Eine wirklich anspruchsvolle Strecke. Aber es sollte noch härter kommen. Zunächst dann nach 3 Kilometer eine Zeit von 12.12 min. Dies konnte fast nicht sein. Die Markierung kam wohl etwas zu früh, aber immerhin nach 4 km eine Zeit von 16.19 min. Das war stark. Doch dann der härteste Kilometer. Auf einem schmalen Pfad über eine Brücke und dann auf einer Wiese ganz steil den Hang rauf wieder auf den Weg. Am Ende des Anstieges war nur noch Gehen möglich. Aber ich konnte überholen und auf andere aufschließen. Nach 5 Kilometer dann eine Zeit von 21.43 min. Der letzte Kilometer war zwar langsam, aber eben auch hart und insgesamt machte ich Plätze gut. Zudem fühlte ich mich heute richtig stark. Für den nächsten Kilometer benötigte ich 4.28 min und die Durchgangszeit war bei 26.11 min. Dieses Tempo konnte ich auf dem siebten Kilometer trotz eines sehr langgezogenen Anstiegs halten. Nach sieben Kilometer eine Zeit von 30.50 min. Ich wusste, dass es am Schluss noch einen Anstieg zum Ziel gibt, aber es kam noch härter. Auf dem achten Kilometer dann durch den Wald einen ganz steilen Anstieg und wieder teilweise Gehen. Aber ich konnte auch hier nach vorne aufschließen. Hinter mir war dann bereits eine Lücke entstanden. Die Durchgangszeit bei Kilometer 8 betrug 35.56 min. Knapp mehr als 5 Minuten für den letzten Kilometer, hört sich zwar langsam an, war aber den Verhältnissen entsprechend nicht schlecht. Es kam nun zunächst ein längeres Bergabstück. Dies nährte in mir die Hoffnung, dass ich sogar noch unter 40 Minuten bleibe, das wäre stark. Ich wurde zwar vor dem Ziel noch überholt, aber ich hatte nach einem Blick auf die Uhr die Gewissheit, dass ich unter 40 Minuten bleiben werde. Die Endzeit betrug schließlich 39.46 min und dies war Platz 21 und in meiner AK M45 der 5. Platz. Die erste Frau war 28 Sekunden hinter mir, Ricarda Hotz aus Stetten. Hätte nicht gedacht, dass ich von ihr nicht überholt werde. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Lauf und ich werde nächstes Jahr auch lieber wieder dort als in Bad Wurzach starten.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/08-august/winterlingen

Starterfeld des Hauptlaufs.

Ein letzter Anstieg zum Ziel mit Begleitung durch Jusra.

Jusra und ihre Freundin Cecile.

Jusra bei der Siegerehrung.

Auch nach dem Lauf konnten sich die Kinder austoben.

Sonntag, 19. August 2012

Silberwald 15km-Lauf in NU-Ludwigsfeld am 18.08.2012

Ich hatte mich am 07.08.2012 dazu entschlossen in Neu-Ulm-Ludwigsfeld am Silberwaldlauf teilzunehmen. Dieses Jahr führte der Lauf nicht über die Halbmarathondistanz, sondern über 15 km. Dies sollte als Härtetest dienen. Dann hatte ich am letzten Freitag einen Magen-Darm-Infekt und musste frühzeitig vom Nachtdienst nach Hause. Wie wirkt sich dies auf das Training aus? Am Sonntagabend dann der erste lockere Lauf. In der vergangenen Woche konnte ich dann jeden Tag trainieren, wenn auch nicht so intensiv. Vom Gefühl her kam es mit vor, als ob ich nicht sonderlich schnell laufen kann, allerdings kam ja auch die Hitze dazu. Am Samstag vor dem Lauf war ich dann richtig fit. Die Temperaturen waren mit 28° C sehr hoch. Es mussten zunächst zwei kleine Runden mit je 2,5 km gelaufen werden und dann noch eine 10 km-Schleife. Zum Einlaufen lief ich die kleine Schleife und hatte da schon das Gefühl, dass ich Seitenstechen bekommen werde. Aber gleich mal vorweggenommen: Ich fühlte mich während des gesamten Laufes richtig gut.
Vor dem Start.

Das Starterfeld, wohl wegen der Hitze nicht ganz so groß.

Am Ende der ersten kleinen Runde.
Dann ging es endlich los. Das Starterfeld war wohl aufgrund der Hitze nicht ganz so groß, aber selber schuld wenn man nicht teilnimmt und ich hoffte insgeheim auf eine vordere Platzierung. Ich konnte auch recht lange den Kontakt zur Spitzengruppe halten, auch wenn mir das Tempo nicht so hoch vorkam. Der erste Kilometer war in 4.04 min absolviert und nach 3 km war es eine Zeit von 12.49 min. Das war schon mal nicht schlecht, war es doch eine lange Distanz von 15 km. Vor dem vierten Kilometer noch einmal etwas trinken, das war diesmal wichtig. Nach 17.30 min den vierten Kilometer absolviert, ich musste wieder schneller werden. Am Kilometer 5 dann eine Durchgangszeit von 21.54 min. Das war recht schnell und ich wollte unter 1:10 h laufen. Vielleicht kam ich ja sogar an einen Schnitt von 4.30 min heran. Es war aber noch ein weiter Weg. Es ging nun längere Zeit an der Iller entlang und dann links in den Wald. Auf jeden Fall eine sehr schöne Strecke die zudem überwiegend ganz flach war. Nach 10 Kilometer dann eine Durchgangszeit von 44.51 min. Das waren 22.57 min für die zweiten 5 km. Dieses Tempo noch einigermaßen halten und ich blieb auf jeden Fall unter 1:10 h. Ich hatte zum Glück den Kontakt zu der vor mir laufenden größeren Gruppe nie ganz abreisen lassen, so dass zumindest immer Blickkontakt bestand. Nach hinten gab es schon eine große Lücke und ich konnte gar niemanden erkennen. Ab Kilometer 8 dann die große Aufholjagd und ich lief immer mehr auf den Vordermann auf. Dann überholte ich einige Läufer und blieb auch vor diesen. Kurz nach Kilometer 10, am Verpflegungspunkt, erkannte ich noch den Schluss des Feldes. Die liefen noch zu Kilometer 8. Dies motivierte zusätzlich. Nach einem langsameren 12. Kilometer, bei dem ich aber immer noch aufholen konnte, lief ich den Kilometer 13 in 4.21 min. Den nächsten Läufer konnte ich noch vor Kilometer 14 überholen, aber er ließ den Kontakt nicht abreißen. Nach 14 Kilometer dann eine Zeit von 1:03.24 h. Nun ein fesselnder Zweikampf mit einem weiteren Läufer, der mich dann wieder zwei Mal überholte. Es waren noch ca. 400 m bis zum Ziel und ich dachte, jetzt einfach an ihn dranhängen und alles auf den Schlußspurt setzen. Der hinter mir laufende Kontrahent war wieder etwas näher gekommen. Dann, am Beginn des leichten Schlussanstiegs, mein Endspurt, dem keiner folgen konnte. Es war geschafft. Die Uhr stand bei 1:07.45 h, ein Schnitt von 4.31 min. Das übertraf meine kühnsten Erwartungen, so aus dem Training heraus und mit der Vorgeschichte am letzten Wochenende. Dann der Blick auf den Computer und grenzenlose Freude. Ich war 14. der Gesamtwertung und, noch wichtiger, dritter in meiner Altersklasse M45. Der Läufer, den ich als zweitletzten überholte, wurde vierter. Hätte mir das gestunken wenn ich es nicht hätte durchziehen können. Auf jeden Fall eine sehr schöne, empfehlenswerte Veranstaltung mit einem super Ergebnis. Heute morgen fühle ich mich bereits wieder absolut fit und freue mich auf die nächsten Tage in Sankt Anton am Arlberg.

Donnerstag, 9. August 2012

11. Eistobellauf am 04.08.2012 in Maierhöfen

Nachdem es kurzfristig klappte und ich Urlaub bekam, ging es am Samstag nach Maierhöfen bei Isny ins Allgäu. Zunächst besuchte ich mit Jusra und Steffen den Eistobel und es war herrlich. Allerdings bakam ich da auch schon mal einen Eindruck was mich zwischen den Kilometern 5 und 7 erwartete, und dies verhieß keinen gemütlichen Lauf.


Herrliche Landschaft im Eistobel.

Ein kleiner Eindruck von der zu durchlaufenden Strecke.


Das Wetter hielt wunderbar und es war sonnig bei 26° C. Zum Laufen allerdings dann doch eher etwas zu warm. Nachdem Jusra und Steffen ihre Läufe über 1000 m absolviert hatten, war ich an der Reihe. Ich hatte anfangs das Gefühl, dass es irgendwie ein langsames Renntempo war. Zunächst ging es noch durch Maierhöfen, dann aber die ersten Feldwege und leichten Steigungen. Nach einem Kilometer dann doch eine schnelle Zeit von 3.58 min. Ich wollte versuchen, die 10600 m mit 165 HM unter 50 min zu laufen. Da war mir aufgrund des Streckenprofils klar, dass ich anfangs zulegen musste. Der zweite Kilometer hatte auch einen kleinen Abhang dabei, es ging aber nicht so schnell und die Uhr stand bei 8.24 min. Auf dem nun folgenden Abschnitt auf Asphalt versuchte ich Gas zu geben, auch wenn es einen längeren Anstieg gab und die Hitze zu schaffen machte. Immerhin fühlte ich mich viel besser als in den Rennen zuvor, war ich doch wieder richtig fit. Dann an der Marke des drittten Kilometer eine Zeit von 12.42 min, nicht schlecht finde ich, war es doch ein Schnitt von 4.14 min. Ich freute mich schon auf den Verpflegungsstand, der am Eingang zum Eistobel war. Dies wusste ich von unserem Abstecher vor dem Rennen. Zunächst aber noch eine Unterführung mit Treppen. Dann endlich etwas trinken und es ging runter in den Eistobel. Aber so richtig Gas gab ich nicht, weil ich dachte, meine Oberschenkel werden es mir nicht danken. Im Nachhinein betrachtet ließ ich dort wohl wertvolle Zeit liegen, weil ich am Ende keinerlei Schmerzen hatte. Den Kilometerpunkt hatte ich wohl verpasst. Ich wusste, dass es bis Kilometer 5 noch einigermaßen flach auf dem Waldboden weitergeht. Die Uhr stand nach 5 Kilometern bei 22.12 min. Noch immer eine richtig gute Zeit. Dann kam aber auf den nächsten drei Kilometern der zwar landschaftlich schönste, aber auch schwerste Abschnitt. Nach dem 6. Kilometer war ich überrascht, dass die Uhr 27.23 min zeigte. Nur 5.11 min trotz des schweren Anstiegs. Da hatte ich eine langsamere Zeit erwartet. Es zog sich nun aber hin und es wechselten Bergab- und Bergaufpassagen. Allerdings war ich gut drauf und konnte einige Plätze gutmachen. Schade nur, dass es oft zu eng war um zu überholen und die meisten Läufer einfach keinen Platz nachten. Dies kostete wertvolle Zeit. Irgendwann dachte ich mir, wenn jetzt noch der Kilometer 7 kommt, dann war ich total langsam. Inzwischen lag der Eistobel mit seinen Anstiegen und Brücken hinter mir und die Sonne prallte wieder auf mich. Dann ein Getränkestand. Endlich, dachte ich mir. Danach der Kilometer 8 und eine Zeit von 38.08 min. Das wurde eng mit einer Zeit unter 50 min. Nun ging es auf Asphalt weiter, wobei es auch noch einige Anstiege gab. Da konnte man nicht wirklich schnell laufen und bei Kilometer 9 und 10 hießen die Durchgangszeiten 42.34 min und 47.23 min. Das Ziel hatte ich schon vor Augen, aber vor dem letzten Abschnitt, der über eine Wiese führte, war ich schon bei 50 min. Am Ende eine Zeit von 50.20,4 min. Dies bedeutete Platz 60 unter 164 Läufern. Gestartet waren sogar 187, dies zeigt, dass die Strecke nicht leicht war, vor allem bei den Bedingungen. Bei den Männern der 55. Platz und in meiner AK M45 einen wie ich finde sehr guten 9. Platz unter 26 Teilnehmern. Auf jeden Fall eine der bislang schönsten Strecken und ich werde in zwei Jahren schauen, dass ich irgendwie wieder dabei sei kann. Nächstes Jahr befinde ich mich ja zu dieser Zeit in Nordirland bei den World Police and Fire Games und muss an diesem Samstag den Berglauf absolvieren.

Ergebnisse: http://www.sv-mg.de/laufen/eistobellauf/ergebnisse.html

Mit Jusra und Steffen vor den Läufen.
Start des Kinderlaufes über 1000 m.


Vor meinem Start.

Nach dem Rennen, fertig aber glücklich.

Der letzte Abschnitt und einige machte des Lauf richtig zu schaffen.

Sonntag, 29. Juli 2012

14. Lauf um den Großen Alpsee am 29.07.2012 in Immenstadt

Heute hieß es schon früh um 5:45 Uhr aufstehen. Es ging nach Immenstadt i.A. wo zum 14. mal der Lauf um den Großen Alpsee ausgetragen wurde. Bei der Anfahrt gab es einen Mix aus Wolken und Sonnenschein. Kaum hatte ich die Startnummer geholt fing es aber an zu stürmen und dann schüttete es. Aber es war noch eine gute Stunde bis zum Start um 09:00 Uhr. Kurz vor dem Start hörte es doch tatsächlich auf zu regnen und es hellte immer mehr auf, zudem hatte es angenehme 17°, also bestes Laufwetter. Dann die Durchsage, dass es zwischen Kilometer 7 und 10 steile Anstiege gibt, vor allem zwischen dem 9. und 10. Kilometer ca.100 HM. Man solle außerdem auf den Brücken und Treppen aufpassen, da sie durch den Regen rutschig sind. Auf was hab ich mich da eingelassen.

Dann ging es aber erst mal relativ flach am Kleinen und Großen Alpsee vorbei. Mit Baden im Freibad am Kleinen Alpsee wird es auf jeden Fall nichts, dachte ich mir da. Nach 5 km eine Zeit von 22.47 min. Dies war in Ordnung, zumal ich immer noch etwas erkältet war. Dann kurz nach dem 7. Kilometer der erste größere Anstieg. Endlich konnte ich wieder mal einige Läufer überholen. Irgendwie liegen mir Anstiege. Teilweise war der Weg so eng, dass kaum zwei Läufer aneinander vorbei kamen. Dann plötzlich Schafe auf dem Weg. Mit solchen Hindernissen hatte ich wahrlich nicht gerechnet. Dann der absolute Hammer. Der Anstieg zum Kilometer 10 war extrem heftig. Es ging auf Waldwegen über Wurzeln und Treppen. Teilweise ging ich nur, konnte dabei aber sogar noch Läufer überholen. Die Bergabpassagen waren teilweise so steil, dass man wieder bremsen musste und immer wieder Holzbrücken. Zwei mal musste man einen Wasserlauf mit rutschigen Steinen überqueren. Dabei rutschte ich einmal, bloß keine Zerrung holen dachte ich. Der linke Oberschenkel schmerzte kurz, dann ging es wieder. Bei Kilometer 10 dann eine Durchgangszeit von 51.48 min. Alleine für den letzten Kilometer hatte ich 7.28 min benötigt, aber es war auch mehr ein Berg- und Crosslauf. Auf dem 11. Kilometer dann auch noch zwei Anstiege, aber wenigstens auf Asphalt und wieder eine 5er-Zeit. Danach ging es auf dem 12. Kilometer bergab nach Immenstadt. Es sollte mit 4.15 min der schnellste Kilometer werden, für den ersten brauchte ich 4.19 min. Aber die Oberschenkel brannten. Ich konnte lange meinen Platz halten und erst einen Kilometer vor dem Ziel wurde ich noch überholt. Es kamen noch mehrere Läufer knapp hinter mir, aber ich war tatsächlich zu einem Endspurt in der Lage. Ich erreichte das Ziel in einer Zeit von 1:16.51 h. Zwischen 1:10 und 1:15 wollte ich laufen, da wusste ich aber noch nicht wie die Strecke beschaffen war. Deshalb war ich total zufrieden, zumal der Schnitt noch unter 5.00 min lag. Es war der 76. Platz unter 216 Teilnehmern, die von den ca. 250 gestarteten das Ziel erreichten. Bei den Männern der 66. Platz unter 153 Teilnehmern und in der AK M45 ein wie ich finde sehr guter 13. Platz unter 33 Teilnehmern. Mir steckte schließlich noch der harte Hitzelauf vom Freitag und die Erkältung in den Knochen.

Ergebnisse: http://my2.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=9190&lang=de

Glücklich im Ziel.

Blick auf den Zielbereich, es hatten viele mit der anspruchsvollen Strecke zu kämpfen.