Sonntag, 26. November 2017

Meine Heimatrunde - ein Trainingslauf mit Melanie und Matthias am 26.11.2017

Heute war tatsächlich mal ein wettkampffreier Sonntag und zudem hatte ich noch arbeitsfrei. Was liegt da näher, als eine Runde zu laufen. Ich hatte schon etwas länger Melanie dafür gewinnen können, dass ich ihr mal eine meiner Heimatrunden zeigte. Bei dem gemeinsamen Wettkampf gestern in Schnaitheim konnten wir noch Matthias für das Vorhaben begeistern. So stand heute praktisch als Regeneration von gestern eine als gemütlich geplante Runde von 21,1 km an. Ich wollte einfach mal die Halbmarathondistanz laufen. Gut, Melanie ging eher von 18 km aus. Es ging dann um 14 Uhr bei mir zu Hause los. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Ganz kurz schneite es noch leicht, aber dann war es bei 2° C trocken und leicht bewölkt. Manchmal setzte sich sogar die Sonne durch, nur der Wind war stellenweise doch schneidend kalt. Wir hatten alle Trailschuhe an. In den letzten Tagen waren Teile der Strecke die ich lief doch schlammig. Es ging aus dem Ort raus und erst mal leicht bergauf. Schnell dann auch auf gekiesten Feldwegen im Wechsel mit Asphalt und nach einem guten Kilometer auch über einen grasbewachsenen Feldweg, der erstaunlich gut zu laufen war. Das Tempo war zunächst recht flott, viel schneller als geplant. Nun ging es auf dem Radweg nach Dissenhausen runter und ich dachte, der dritte Kilometer wird der schnellste, sollte mich im Nachhinein aber täuschen.













Nun ging es aus dem kleinen Ort raus und links weg ins Laubachtal. Die Stimmung war gut und der vierte Kilometer mit 4.59 min sogar der schnellste. Hier war es leicht wellig und der Weg war doch in einem besseren Zustand als zuletzt und das sollte zu meiner Überraschung auch für den Rest der Strecke gelten. Da hatten wir echt einen optimalen Zeitpunkt erwischt. Auf jeden Fall macht es so in der Gruppe viel mehr Spaß. Es ging nun im Laubachtal in den Wald und dort recht wellig weiter. Nach 5 km eine Zeit von etwas mehr als 26 Minuten und am Ende des Wald einen Schnitt von 5.13 min. Das war doch flott, aber die Strecke sollte noch schwieriger werden. 



















Nun aber erst mal nach Huggenlaubach und zunächst auf einem Feldweg und dann durch den Ort zu einem der Höhepunkte: Der Zebrastreifen für Hühner und die ließen sich auch prompt sehen. Da war nach 7 Kilometer ein erster kurzer Halt obligatorisch.















Es ging nach dem kurzen Halt weiter und da in Richtung Gutenzell. Nach einigen hundert Metern auf dem Verbindungsweg ging es erst am Waldrand entlang mit doch unangenehmem Gegenwind und dann endlich im Wald weiter. Es ging hier tendenziell nach oben. Auf dem Waldweg war es angenehm zu laufen und überraschend im Nachhinein, wie schnell der neunte Kilometer trotz des Anstiegs war. Es ging nämlich nun auf einem asphaltierten Teilstück doch steiler nach oben. 



















Nun hatten wir den Friedhof am Waldrand erreicht und dort erst mal auf einem kurzen Singletrail runter. Dort links weg und es ging im Wald auf einer doch recht welligen Strecke weiter. Die ersten 10 Kilometer hatten wir in gut 53 Minuten zurück gelegt. Nun folgten immer weider leichte Anstiege, aber auch, wie ich finde, eine sehr schöne Strecke. Teils läuft man da an der Rot entlang und die Kombination Wald und Wasser finde ich unglaublich beruhigend und schön. 



























Damit der Schnitt doch noch etwas langsamer wurde, ging es nun links weg und dort folgte der steilste Anstieg, der sich auch etwas hinzog. Ein kurzer Halt musste aber auch sein, um mal einfach die Gegend zu genießen. 













Wenn man ganz oben angekommen ist, geht es ja bekanntlich wieder runter und so konnten wir es auf einem guten Waldweg richtig schön laufen lassen. Es ging wieder aus dem Wald raus und auf der Verbindungsstraße wieder nach Huggenlaubach und dort erst mal auf dem selben Weg wie vorhin zurück und in Richtung Hürbler Wald. Immerhin hatten wir nun schon 14 km und damit zwei Drittel der Strecke hinter uns. 














Es ging in den Wald und dort stieg es erst mal ein längeres Stück permanent an. Kein Wunder, dass einer der langsamsten Kilometer folgte, wobei es so langsam nun auch nicht war. Es hätte nun die Möglichkeit gegeben, gerade aus nach Hürbel zu laufen. Das wäre kein Kilometer mehr gewesen, was aber nur ich wusste. So erst mal rechts weg und ein letzter kleiner Anstieg und danach im Wald erst mal zwei Kilometer bergab. Da wurde der tiefste Punkt erreicht, war aber auch hieß, dass es dann wieder nach oben gehen musste. Der Weg war in einem besseren Zustand als noch am Freitag.

























Es folgte der letzte größere Anstieg, der zwar nicht steil war, dafür aber recht lang gezogen und zunächst am Waldrand und dann an dem kleinen Weiler Almethofen vorbei und danach wieder durch den wald, bis am höchsten Punkt nach dem Wald Sicht auf Hürbel war. 












Nun folgte noch eine kurze Runde durch den Ort. Ich wollte ja die Halbmarathon-Distanz voll machen. Da gab es auch noch die letzten der insgesamt 281 Höhenmeter. Laut unseren Uhren waren es aber 350 und rund 300 dürften es auch auf jeden Fall gewesen sein und so war die Zeit von 1:55 h für die 21,2 km an sich gar nicht so gemütlich. Es hat aber auf jeden Fall total Spaß gemacht und die Stimmung war bestens.













Die Strecke:




Ein letzte Punkt fehlte aber noch. Die Zielverpflegung war schon hergerichtet und bei Kaffee und Weihnachtsgebäck gab es noch eine schöne Unterhaltung und es wird sicher die eine oder andere Wiederholung geben.




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