Mittwoch, 1. November 2017

29. Käppele Lauf in Nürtingen-Reudern am 01.11.2017

Nach meiner ersten Teilnahme im letzten Jahr war ich so begeistert, dass für mich auch ein Start in diesem Jahr gleich feststand, zumal ich auch an diesem Feiertag frei hatte. So fuhr ich die knapp 106 km in genau 1 Stunde nach Nürtingen-Reudern zum Sportplatz. Es lief da ganz gut, allerdings nach Ulm dann doch stärkerer Regen. Die Wetterprognosen wurden die letzten Tage immer besser, aber dann sah es doch recht trüb aus, aber es hatte wenigstens aufgehört zu regnen und die 6° C bei starker Bewölkung waren zumindest zum Laufen nicht so schlecht. Vor dem Sportheim holte ich meine Startnummer und die Gebühr betrug 8 €. Natürlich ließen die ersten Bekannten nicht lange auf sich warten. Annika Röcker hatte gleich neben mir geparkt und dann traf ich auf Andreas Schindler, der letztes Jahr Zweiter wurde und nun sicherlich Favorit war. Frank Bauknecht war auch wieder da, um zu moderieren. Katja Kust hatte mir noch mitgeteilt, dass sie kommt. Da sie dann doch Regen befürchtete holte sie noch eine Jacke und ich dann ihre Startnummer. Die Gebühr für Nachmeldungen betrug übrigens 10 €. Es war auch schön, dass sich der Veranstalter noch für den letzten Bericht bedankte. Ich war diesmal aber etwas skeptisch, dass es von der Strecke so viele Bilder gibt, war es an der Hand mit dem Foto doch kalt und die Lichtverhältnisse auch nicht so wie letztes Mal bei Sonnenschein.





Es folgte eine Aufwärmrunde und da gleich mal auf der späteren Strecke. Nach dem ausgefallenen Wettkampf am Sonntag war ich auf diesen richtig heiß, auch wenn es da nicht um einen Podestplatz ging, wie es vor drei Tagen noch gewesen wäre. Ich wollte aber meine Zeit vom Vorjahr, und die war aus meiner Sicht alles andere als schlecht, wenn möglich unterbieten. Dabei wat ich aber gestern noch bei einem Traillauf mit gut 18 km und rund 600 Höhenmetern im Allgäu und wegen dem Geburtstag meiner großen Tochter erst um 1 Uhr im Bett. Entsprechend zäh lief es zunächst auch, aber dann wurde es doch schnell besser und nach 3 km fühlte ich mich doch recht gut, war aber etwas skeptisch.












Es wurde Zeit für letzte Vorbereitungen und ich traf auch auf Katja und gab ihr die Startnummer. Die Wechselkleidung konnte wieder für den Transport ans Ziel abgegeben werden. Ich entschied mich für das kurze Trikot und die kurze Hose. Es ging nach dem Aufwärmen gut und ich überlegte kurz sogar, das Stirnband weg zu lassen, entschied mich dann aber doch dafür.























Der Start zu dem Lauf mit 7,3 km und 293 Höhenmetern (bei mir waren es dann 291, passt also), der zugleich Abschluss des Tälescups ist, erfolgte um 10:00 Uhr und es war für mich in diesem Jahr der 117. Wettkampf. Der Foto durfte auch diesmal nicht fehlen, Bei den Schuhen setzte ich in diesem Jahr auf meine Inov-8 Trailschuhe. Es kam doch noch ein recht großes Feld von 190 Startern zustande. Dann zählte Franky runter und es ging los. Zunächst ja gleich mal einige Hundert Meter bergauf. Ich startete flott und wollte das Rennen auch recht offensiv angehen. Der Foto war gleich im Einsatz und es gelang auch gleich ein gutes Bild von Matthias Vosseler, den ich nach doch längerer Zeit mal wieder traf. Als es etwas steiler wurde, verlor ich zwar ein paar Plätze, aber das Tempo passte. Nun rechts weg und da ging es runter und man konnte es gut laufen lassen. Da es bergab wieder super geht, wollte ich auch Tempo machen. Nach dem ersten Kilometer eine Zeit von 4.06 min und damit gleich gut 20 Sekunden schneller gestartet. Auf dem zweiten Kilometer ging es zunächst immer noch leicht bergab. Ich konnte meine Position nun gut halten. Dann links weg und wieder ein Anstieg. Da kam von hinter der Radfahrer für die erste Frau. Die war aber schon ein kurzes Stück weiter vorne. Es lief auch leicht bergauf rund und nach 2 Kilometer eine Zeit von 8.36 min. Die Angaben passten mit meiner Uhr aber nicht immer, allerdings dann im Ziel beinahe exakt. Auf jeden Fall den Vorsprung ausgebaut.

























Nun ging es noch kurz nach oben, dann aber immer wieder schöne Gefälle und leicht wellig und es lief einfach klasse und machte total Spaß, auch mit dem Foto. Es war nun auch zum Laufen echt angenehm und ich war erstaunt, wie locker meine Beine waren. Das Gefühl in den Inov-8-Schuhen wie immer genial, das passte. Entsprechend kam auch ein sehr schneller Kilometer und bereits nach 12.27 min bei Kilometer 3 durch. Diese Markierung kam aber etwas früh, aber dennoch stark, da ich letztes Jahr bei über 14 Minuten lag. Da hoffte ich, dass ich nicht zu offensiv angegangen bin, denn ich wusste, was nun folgte.










Es folgte nämlich der längste und stärkste Anstieg. Auf dem vierten Kilometer ging es gut nach oben. Die später zweite Frau überholte mich kurz, aber ich konnte kontern und erst kurz vor dem Ziel sollte sie wieder vorbei gehen. Es war nun zwar verdammt hart, aber ich konnte nach vorne sogar aufholen, was mich aufbaute. Es kam eine Kehre nach links und es ging noch immer weiter rauf. Kurz vor Kilometer 4 überholte ich dann noch zwei Teilnehmer, denen ich zuvor immer näher kam. Die Uhr zeigte 18.25 min und damit blieb ich mit 5.58 min nur knapp unter 6 Minuten. Damit aber in etwa gleich schnell wie letztes Jahr. Damals wollte ich einen Schnitt knapp unter 5 Minuten und hatte diesen zu dem Zeitpunkt gerade so erreicht und damit immer noch klar schneller.
















Es ging nochmals kurz leicht rauf, dann aber doch eine längere Strecke wieder runter, auch mal etwas deutlicher. Ich konnte super Tempo aufnehmen und zwei Läufer die näher kamen nun sogar auf Distanz halten. Nach 23.25 min passierte ich die Markierung für den Kilometer 4 und damit zuletzt 4.40 min. Das war stark, da es Netto doch einige Meter rauf ging. An dieser Stelle muss ich mal anmerken, dass die Strecke absolut hervorragend, ja vorbildlich, markiert war. Es ging auf dem nächsten Kilometer zunächst immer noch tendenziell runter und ich wollte nochmal was rausholen, wusste, dass es im letzten Jahr nach 6 km exakt 30.00 min waren. Ich wurde noch von einem jungen Läufer überholt und dann ging es rechts weg und da folgte ein letzter steiler Anstieg. Das war natürlich schon hart, ich hatte aber immer noch ein gutes Gefühl. Dann nach 6 Kilometer eine Zeit von 28.37 min und damit zuletzt 5.12 min. Damit immer noch 1.23 min vorne und da es nur noch gut ein Kilometer war, dürfte es mit der neuen Bestzeit auf jeden Fall klappen und das motivierte nochmals.





















Es folgte noch ein kurzes Stück des Anstiegs und da musste der Läufer vor mir kurz gehen und ich war vorbei. Diesmal lief ich es ohne Probleme durch. Oben angekommen hieß es schnell wieder umzuschalten und in Tritt zu kommen. Dies gelang und es kam nun auf Asphalt ein steiles Gefällsstück. Da ließ ich es laufen, wobei mein Kontrahent ran kam. Nun kurz aus dem Wald raus und flach, bevor es zum Ziel noch einmal anstieg und die Markierung für die letzten 500 m kam. Da ging Birgit Sommer, die Zweite wurde, vorbei. Nach 7 Kilometer dann eine Zeit von 32.45 min und damit 4.08 min. Das war wieder stark. Nun wurde es kurz hart und mein Kontrahent ging vorbei. Es waren noch gut 200 Meter und dann setzte ich zum Endspurt an und die letzten 60 - 70 m flog ich regelrecht den Berg hoch und konnte noch 15 Sekunden Vorsprung rausholen und lief nach 34.31 min ins Ziel und damit gleich 1.09 min schneller als im letzten Jahr und der offensive Beginn hatte sich ausgezahlt. Ich war dann später von den Platzierungen doch extrem positiv überrascht, wurde ich doch 30. von 188 Gesamt und 28. bei den Männern. Vor allem wurde ich aber 3. in der AK M50 und damit erneut einen Podestplatz, den 78. in diesem Jahr, mit dem ich nie gerechnet hätte und nun schon einen mehr als letztes Jahr.
















Nach meinem Zieleinlauf wartete ich zunächst noch etliche Teilnehmer ab. Dann kamen Annika als 5. und Katja als 8. Frau. Starke Leistungen.














































Es wurde jetzt Zeit für das tolle Zielbuffet. Es gab wieder eine super Auswahl und bei der Kälte tat auch die Maultaschensuppe wieder gut. Ich zog noch was warmes an und es war Zeit für einen Austausch mit den vielen Bekannten.













Die Siegerehrung wurde dann recht schnell durchgeführt und es wurden zunächst die jeweils ersten sechs Männer und Frauen der Tageswertung geehrt. Andreas hatte es tatsächlich geschafft und sich den Sieg geholt. Danach gab es noch die Ehrung für die ersten drei des Tälescup.
















Der Rückweg erfolgte zu Fuß und auch dieser Weg, der kürzer als die Wettkampfstrecke war, wurde markiert. Ich war froh endlich laufen zu können, wurde es doch recht kühl und die gut 3 km zusammen mit Katja gingen dann auch wie im Flug vorbei. Es war wieder eine richtig tolle Veranstaltung und es wurden am Ende doch wieder recht viele Bilder. Die warme Dusche im Sportheim tat dann richtig gut, Angesichts des Wetters verzichtete ich dann auf den vorgesehenen Besuch der Burg Hohenneuffen.












Die Strecke:



Insgesamt waren 190 Teilnehmer am Start.

7,3 km Männer: Andreas Schindler (LG Steinlach, 27.11 min) vor Francesco Ballistreri (TV Zell am Neckar, 28.42 min) und Christoph Groß (LG Steinlach-Zollern, 28.59 min).

7,3 km Frauen: Nicole Jäckel (Tübingen, 34.02 min)vor Birgit Sommer (LG Filder, 34.26 min) und Julia Seidl (LG Filder, 35.26 min).

Ergebnisse: http://taelescup.de/

Veranstalter: http://taelescup.de/ oder http://www.triathlon-go.de/index.php/news/181-29-kaeppelelauf-1-november-2017

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