Samstag, 25. November 2017

37. Nikolauslauf der TSG Schnaitheim in Heidenheim-Schnaitheim am 25.11.2017

Bislang hat es mit dieser Veranstaltung terminlich leider nie geklappt und da kam es in diesem Jahr entgegen, dass man den Termin um eine Woche nach vorne verlegte. So fuhr ich die gut 104 km in 1:07 Stunde, bei einem kleinen Umweg über Senden, da Melanie noch mitkam, zum Moldenberg beim Heidenheimer Stadtteil Schnaitheim. Die Startunterlagen gab es neben dem Sportheim und da waren auch gleich die Umkleiden. Ich hatte für einen Doppelstart über 2560 m und 10 km gemeldet. Die Gebühren betrugen für die Kurzstrecke lediglich 3 € und für den Hauptlauf 8 €. Für Schüler und Jugend waren es nur 2 € und 2,50 €. Leider meinte es das Wetter nicht so gut, nachdem es in den letzten Tagen so angenehm war. Es hatte nur 5° C und regnete, wenigstens aber nur noch leicht im Gegensatz zum Morgen. Immerhin gab es schon 334 Voranmeldungen und darunter auch viele Bekannte.












Nun stand das Aufwärmen vor dem ersten Start an. Ich lief da mit gut 3 km mehr als die spätere Distanz. Als ich heute Morgen aufstand lief zunächst die Nase noch vor den Beinen. Da war ich doch skeptisch, aber es wurde immer besser und schon auf der Fahrt fühlte ich mich ganz gut. Nach dem Aufwärmen hatte sich dies bestärkt. Die Strecke war gut zu laufen und nur an einer Stelle war es etwas matschig. Da ging es mit den Brooks Neuro 2 auf jeden Fall gut. Es gab nun auch  nur noch leichtes Nieseln. Da reichte das Stirnband, ansonsten das leichte Langarmshirt, aber bei den Temperaturen die Dreiviertel-Hose. So war es an den Knien angenehm und zudem ist diese ganz leicht.































Der Start zum Lauf über 2560 m und zwei kleine Runden erfolgte um 13:00 Uhr und es stand für mich der 128. Wettkampf des Jahres und der 12. in diesem Monat an. Es waren auch einige Bekannte am Start, vor allem Matthias Fromm und Dietmar Resch von meinem Team Runners Point Ulm. Melanie erklärte sich zum Fotografieren bereit. Nun ging es los und nach einige Metern dann der erste Anstieg. Hier lief man auf Asphalt. Es sollte das einzige Teilstück sein. Am Ende des Anstiegs ging erst Matthias an mir vorbei und dann noch Andreas Mettler. Da war ich auf Rang 5 bzw. da einer vorne ein Jugendlicher war, auf Rang 4. Das hatte ich bei dem Feld bereits befürchtet. Nun am Beginn des Walds links weg und hier etwas matschig. Dann aber auf einem gekiesten Waldweg weiter, Da war es flach und nachdem es rechts weg auf einen breiteren Weg ging auch mal leicht abwärts. Es lief nun ganz gut. Ich konnte den Abstand nach vorne halten und hinten kam noch Maike Alt, die ich stark einschätzte, die aber nicht vorbei ging. Nach einem Kilometer eine Zeit von 4.13 min und das war angesichts des Anstiegs super, zumal meine Uhr normal weniger Strecke anzeigt. Nun ging es erst leicht runter und dann der zweite Anstieg. Danach rechts weg und wieder auf der vorherigen Schleife. Am Abstand änderte sich nichts, nur dass der Jugendläufer seinem schnellen Anfangstempo etwas Tribut zollen musste und immer wieder kurz stehen blieb. Den zweiten Kilometer legte ich in 4.18 min zurück und etwas war die Luft raus, da ich wusste, dass ich es nicht mehr unter die ersten drei schaffen würde. Dann am Anstieg konnte ich aber den Jugendlichen einholen. Dieser bot aber nun bergab Paroli. Immerhin hatte ich so am Schluss eine Pace von 3.52 min. Ich kam nach 10.34 min ins Ziel und wurde 5. Gesamt und 4. der Männerklasse.Bei den 43 Hm war die Zeit absolut in Ordnung. Eine AK-Wertung gab es nicht und so schaffte ich es beim 12. Wettkampf in diesem Monat erstmals nicht aufs Podest. Ich war aber recht schnell erholt und fühlte mich immerhin besser als noch am Morgen. Matthias wurde übrigens Dritter und Maike Alt siegte bei den Frauen. Zumindest gab es später noch eine Urkunde. Dank auch an Mitveranstalter Michael Bechler für die zusätzlichen Zieleinlauffotos von mir.




























Die Strecke: (2560 m)


Nach einem wärmenden Tee folgte eine Runde Auslaufen und da begegneten mir noch einige Kinder beim Zieleinlauf und es kam noch ein Start des Nachwuchses auf einer kleinen Runde von 1500 m. Da es aber vom Wetter her wenig einladend war, musste ich mich da auf ein paar wenige Bilder beschränken und erst mal umziehen und mich warm halten. Kurz ging es noch ins Sportheim und leider wurden die Bilder von Michael und Susi nicht ganz so gut. Für den Foto waren es auch keine einfachen Bedingungen.






























Es war Zeit, sich für den Hauptlauf aufzuwärmen. Da ging es recht gut. Es hatte kurz noch stärker geregnet, aber dann vor dem Start hörte es auf. Das war schon mal nicht schlecht. Ich zog wieder meine Brooks an und tauschte aber das Stirnband mit der Mütze. Es gab noch eine Premiere. Matthias hatte sich noch über 10 km nachgemeldet und stand vor seinem ersten Doppelstart. Es war schon erstaunlich, dass es doch recht viele Nachmeldungen gab. Für Melanie ging es nun auch auf die Strecke auf dem Moldenberg.









Der Start zum Hauptlauf über 10 km erfolgte um 15:00 Uhr. Es war für mich in diesem Jahr der 129. Wettkampf und dabei alleine schon der 28. über diese Distanz (ein paar Mal waren die Läufe etwas länger, sonst wären es noch mehr). Ich machte noch einige Bilder, aber dann sollte der Foto in der Tasche bleiben. Es war zwar nicht mehr so regnerisch, aber ohne Handschuhe zum Fotografieren einfach zu unangenehm. Nach dem Start war es zunächst etwas eng. Aber schon am Anstieg verteilte sich das Feld etwas. Nun links weg durch den Matsch und da lag ich hinter Stefanie Grimmeisen und dies sollte sich so schnell auch nicht mehr ändern. Als der breitere Weg kam ging es leicht bergab und ich ließ es dann laufen, fühlte mich ganz gut. Nach dem ersten Kilometer dann zwar "nur" eine Zeit von 4.20 min, was aber angesichts des Anstiegs am Anfang in Ordnung war. Ich machte nun im weiteren Verlauf sogar ein paar Plätze gut und an mir ging niemand vorbei. Es ging nun überwiegend leicht bergab. Das Ergebnis sollte der mit 4.00 min am Ende schnellste Kilometer sein und ich war 8.20 min unterwegs. Im weiteren Verlauf blieb es leicht wellig und dann über die Autobahnbrücke und danach ein etwas holpriger Abschnitt. Da war dann die Durchgangszeit von 12.35 min und damit zuletzt 4.15 min in Ordnung. Weiter noch auf dem Weg und danach links weg und nach einem flachen Stück wieder links und da dann etwas mehr bergab. Ich lief immer näher an den Vordermann heran. Nach einem leichten Anstieg und einer Rechtskurve kam die Tafel für Kilometer 4 und die Uhr zeigte 16.50 min und damit wieder 4.15 min und schön konstant unterwegs. Nun wurde ich erstmals wieder überholt. Es war Salvatore Salemi aus Giengen und ich war dann etwas überrascht, dass ich dran bleiben konnte. Den anderen Läufer hatte ich kurz zuvor überholt. Da es tendenziell etwas rauf ging war die Zeit von 4.20 min und damit insgesamt 21.10 min nach 5 Kilometer in Ordnung und ich konnte zu Stefanie sogar aufholen und nun machte ich sogar mehr Druck und es lief. Ich überholte sogar wieder Salvatore. Der sechste Kilometer war vergleichsweise leicht zu laufen und erst am Ende  ein leichter Anstieg und insgesamt eine Zeit von 25.20 min und damit in 4.10 min sogar der bis dahin zweitschnellste. Es folgte nun jedoch ein längerer Anstieg und diesmal auch etwas deutlicher. Ich konnte aber wieder näher nach vorne heran kommen. Es ging auf die Brücke zu und damit auch wieder etwas holpriger. Ich wollte noch unter 30 Minuten bleiben und unmittelbar vor der Brücke dann 29.59 min bei der Tafel für Kilometer 7. Es lag in 4.39 min der langsamste Kilometer hinter mir. Nun konnte ich das Stück auf der Brücke genießen und das Tempo auf den Waldweg mitnehmen. Es lief erstaunlich gut und von den Problemen am Morgen nichts zuspüren. Nun noch rechts weg auf eine kleine Schleife und bevor es wieder nach links ging, konnte ich meinen Vordermann überholen und war nun hinter Steffi. Es kam auch die Tafel für Kilometer 9 und die Uhr zeigte 34.04 min und damit mit 4.05 min der bis dahin zweitschnellste Kilometer. Es ging wieder auf die Strecke vom Beginn und da überholte mich Salvatore wieder. Da der neunte Kilometer sehr flach war, konnte ich nochmals richtig Tempo machen und schaffte sogar eine Zeit von 4.02 min und damit insgesamt 38.06 min. Das war genial und eine 42er-Zeit normal sicher. Nach diesem Kilometer erst mal leicht bergauf und dann war man auf der Runde der Kurzstrecke und nach einem kurzen Gefälle der letzte Anstieg und gefühlt lief es sogar besser als in dem Rennen zuvor. Dies waren die letzten der immerhin 138 Hm. Nun bergab laufen lassen und nach hinten hatte ich genug Vorsprung, würde keinen Platz mehr verlieren. Ich lief dann nach 42.26 min ins Ziel und schaffte immerhin meine bislang achtbeste Zeit über 10 km und war zudem recht schnell erholt. Das war absolut super. In der Gesamtwertung lag ich damit recht gut. Allerdings war es in der sehr stark besetzten AK M50 "nur"Rang 7. In den AK M40 und M45 wäre es Rang 3 gewesen und dies sagt wohl alles. Ralf Throm siegte übrigens in der AK M40 und dies, obwohl er gerade mal 15 Minuten vor Start eintraf und dann noch in 39.22 min. Klasse!














Nach meinem Zieleinlauf kam dann natürlich der Foto raus und Melanie Gerstenlauer erreichte das Ziel als Zweite der AK W35. All zu viele Teilnehmer wartete ich aber nicht ab, da es doch recht frisch wurde. Also erst mal einen Tee und eine Jacke überziehen. Die Laufsachen lohnen sich auf jeden Fall zu waschen, da hatte ich mich ganz schön eingesaut.










































Die Strecke: (Hauptlauf 10 km)


Nun eine Runde Auslaufen und da lief ich zunächst auf dem letzten Teil der Strecke, wo noch ein paar Teilnehmer unterwegs waren. Es ging am Ende schon wieder richtig locker. Bei derzeit im Durchschnitt 95 Wochenkilometer passen halt die Grundlagen absolut.













Die Siegerehrung fand dann ab ca. 17 Uhr im Sportheim statt. Da bekam ich noch eine Urkunde für den Lauf auf der Kurzstrecke und bei der Tombola für die vorangemeldeten Läufer noch einen Sixpack. Es war ein Tag, der trotz des üblen Wetters richtig Spaß gemacht hat und mit den Ergebnissen, zumindest den Zeiten, konnte ich absolut zufrieden sein. Es machte auch Spaß wieder so viele Bekannte zu treffen und vor allem war die Rückfahrt dann auch problemlos und kurzweilig.






















Es gab heute aber auch noch einiges von vergangenen Läufen. Bernd Walter brachte mir den Pokal und die Urkunde vom Sieg in Bronnweiler am 03.10. und mit der Post noch die Urkunde vom Sieg beim Herbstwaldlauf in Biberach am 04.10.




Insgesamt waren es 264 Teilnehmer, davon 180 über 10 km, 13 über 2560 m und 71 in den Schülerläufen.

10 km Männer: Andreas Jung (Heidenheimer Sportbund, 33.59 min) vor Sascha Baß (34.08 min) und Muhammed Drammeh (beide TSG Giengen, 34.18 min).

10 km Frauen: Verena Cerna (LC Uster / SSV Ulm, 38.07 min) vor Susanne Hafner (38.56 min) und Carlotta Meyer-Ranke (LSG Aalen, 39.48 min).

2560 m Männer: Ruben Niemann (LSG Aalen, 9.35 min) vor Andreas Mettler (TSF Welzheim, 10.09 min) und Matthias Fromm (Runners Point Ulm, 10.19 min) 4. Peter Steiner (VfB Gutenzell / Runners Point Ulm, 10.34 min).

2560 m Frauen: Maike Alt (LT Herbrechtingen, 10.55 min) vor Sabine Drössler ((ISD vital Gesundheitsinstitut Heidenheim, 11.28 min) und Jessica Walter (SC Altbach, 13.30 min).

Ergebnisse: http://www.tsg-leichtathletik-rasenkraftsport.heidenheim.com/

Veranstalter: http://www.tsg-leichtathletik-rasenkraftsport.heidenheim.com/

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