Freitag, 16. Juni 2017

26. Volkslauf in Hausen am Andelsbach am 15.06.2017

In diesem Jahr ging es für mich bereits zum 6. mal in Folge seit 2012 zu dieser Veranstaltung, die immer an Fronleichnam ausgetragen wird. Es ist schon eine Tradition dort teilzunehmen und die Strecke ist ja auch nach meinem Geschmack, überwiegend im Wald und hügelig. Die gut 73 km nach Hausen legte ich in genau 1 Stunde zurück, wobei es unterwegs zum Teil ganz schöne Unwetter hatte.. Es hat sich günstig ergeben, dass ich den Spätdienst mit dem Frühdienst tauschen konnte und so war schon mal gesichert, dass es mit dem Start auch klappt. Immerhin stand ein etwas besonderer, nämlich in diesem Jahr mein 50., Wettkampf an. Ich parkte an der Straße oberhalb der Sporthalle und es waren nur wenige Meter zum Start und Ziel, was schon mal super war. In der Turnhalle gab es die Startnummern und bezahlt wurde vor Ort. Der Lauf über 10 km kostete 10 € Startgebühr (Nachmeldungen 2 € zusätzlich). Für den Jedermannlauf über 3,6 km waren 5 € und für die Schülerläufe über 1000 m 3 € fällig. Es gab insgesamt 130 Voranmeldungen und ich war mal gespannt, wer da noch so alles dazu kam. Einige bekannte Gesichter sah ich recht bald. Das Wetter war typisch für Hausen und das obwohl der Lauf ja immer wechselt, letztes Jahr war er z. B. Ende Mai. Es hatte 26° C und wieder mal eine gewisse Gewittergefahr.






Den Auftakt machten die Bambini um 17:15 Uhr über einen Rundkurs am Sportplatz von 400 m. Leider stürzten da ein paar der jüngsten Läufer gleich beim Start. Da wurde halt gleich mit Begeisterung losgelegt. Im Ziel bekamen alle eine Medaille und Urkunde.








Als nächstes kam um 17:30 Uhr der Start der Schülerinnen auf der Wendepunktstrecke über 1000 m. Leider war Jusra diesmal nicht am Start, Im letzten Jahr lief sie danach von mir begleitet sogar noch die 10 km. Ich war in diesem Jahr erstmals alleine vor Ort, wodurch es später von den schnellsten leider keine Zielfotos gibt. Es siegte nach einer tollen Leistung Anna-Sophia Breuninger.
































Die Schüler über die selbe Distanz folgten um 17:40 Uhr. Auch dort gab es packende Duelle.
























Der Jedermannlauf über 3600 m und zwei Runden wurde um 17:50 Uhr gestartet. Im letzten Jahr hatte ich erstmals teilgenommen. Er führt über eine vollständig asphaltierte und total flache Strecke. Nach dem Start nutzte ich die Gelegenheit um mich noch Aufzuwärmen und lief dazu dem Feld entgegen. Ich fühlte mich erstaunlich gut, nachdem es vor allem zu Wochenbeginn nach dem harten Wettkampf beim LGT Alpin Marathon in Liechtenstein am Samstag doch an der einen oder anderen Stelle zwickte. Vor allem an der linken Wade, wobei da vor allem bergauf und noch lief ich flach. Bei der schwül-warmen Witterung war es ganz schön schweißtreibend, das konnte später noch heiter werden. Beim Jederamnnlauf siegte in diesem Jahr eine Dame, was aber nicht ganz überraschend kam, war es doch Paulina Wolf.










































Es wurde nun Zeit für ein letztes Aufwärmen. Danach war noch Gelegenheit, für den einen oder anderen kurzen Austausch mit den doch recht zahlreich erschienenen Bekannten und es war natürlich wichtig viel zu trinken. So langsam formierte sich das Feld und zu den 103 Voranmeldungen kamen doch noch etliche Nachmelder dazu. Als Favoriten machte ich Alexander Härdtner und Ricarda Hotz aus. Ich setzte wieder wie in den letzten Wettkämpfen auf meine Asics Allrounder.





















Der Start zum Hauptlauf über 10 km erfolgte um 18:30 Uhr und es waren 159 Teinehmer am Start und damit wieder eine Steigerung zu den beiden letzten Jahren, Für mich war es, wie erwähnt, der 50. Wettkampf in diesem Jahr und bereits der 16. über diese Distanz. Es ging nun zunächst flach auf Asphalt aus dem Ort raus. Es lief recht gut an und den Foto hatte ich auch von Beginn an in der Hand. Nach dem Ort ging es links weg und dort begann der gekieste Feldweg. Das merkte man sofort. Nun war auch der erste Kilometer absolviert und die Uhr zeigte 4.01 min. Das war nicht schlecht, wenn auch etwas langsamer als 2013. In dem Jahr lief ich dort mit Abstand meine Bestzeit mit 43.19 min, bei allerdings angenehmen bzw. sogar perfekten 13° C. Mir gelang noch ein interessantes Foto von Andrea Schönenberger und Katja Gallasch. die prompt im die Plätze 2 und 3 Gesamt kämpften, hinter Ricarda Hotz, die nun ihrem Sieg entgegen lief. Auf der zweiten Hälfte des zweiten Kilometer begann der Anstieg. Zunächst noch leicht. Aber auf das Tempo wirkte es sich natürlich schon aus. Es begann nun leicht zu nieseln, was ich aber als angenehm empfand. Wie lange würde es nun mit den Bildern noch gehen? In Ittisweiler dann Anfeuerung und die konnte man brauchen. Nach dem Ort stieg es auf dem dritten Kilometer deutlich in Richtung Wald an. Da es etwas stärker zu regnen begann, steckte ich den Foto mal kurz weg. Nun wirkte sich mein Training am Berg in den letzten Monaten aus und ich machte immer mehr Plätze gut. Es sollte später auch nur noch einer wieder vorbei gehen. Ich schaffte diesen schweren Kilometer in 4.50 min und lag mit 13.13 min super gegenüber 2013. Da war ich mal gespannt.
























Nun ging es im Wald weiter und da war es recht angenehm zu laufen. Die Wege waren übrigens auch in einem sehr guten Zustand. Ich machte nun etwas Druck und machte weiter Boden gut. Nur auf dem fünften Kilometer ging noch ein Läufer an mir vorbei. Es war nun etwas wellig, aber doch überwiegend recht flach. Nach 5 Kilometer zeigte die Uhr 22.05 min. Da war ich 20 Sekunden langsamer als vor vier Jahren, aber immer noch deutlich schneller als in allen anderen Jahren. Eine Streckenbestzeit wird es bei den Umständen nicht, aber vielleicht kann ich daran anknüpfen hier erneut die zweite Hälfte schneller zu laufen und eventuell sogar unter 44 Minuten zu bleiben. Kurz nach der 5-Kilometer-Marke gab es Wasser. Das tat gut.

















Nun ging es rechts weg und nach einigen Metern kurz mal steil bergab. Ich ließ es laufen und das rechte Knie scheint nun endgültig erholt zu sein. Das zog sich auch die letzten Wochen hin. Da muss ich noch erwähnen, dass bergauf trotz des recht hohen Tempo die linke Wade auch mitspielte. Da machte es gleich noch mehr Spaß. Mich nervte höchstens manchmal der Foto, der heute doch ein paar Bilder nicht so gut ablieferte. Es ging nun unten links weg und auf Asphalt weiter. Da lief es gleich besser, auch wenn es dort etwas wellig war und am Ende des sechsten Kilometer und vor allem zu Beginn des siebten ein letztes Mal deutlicher anstieg. Ich kam an die Gruppe vor mir immer näher ran, wobei ich Katja nicht mehr erreichen konnte. Endlich oben und vom Waldrand wieder nach links in den Wald. Es war nun ganz leicht abschüssig und ich lief an Stefan Moß ran und überholte ihn. Dies sollte noch von Bedeutung sein. Es gab noch einmal Wasser und dann rechts weg und nach 31 Minuten waren sieben Kilometer absolviert. Nachdem es nach einigen Metern wieder rechts weg ging, stieg es leicht an. Ich konnte aber meine Position halten. Dann nach links und nun abwärts. Da konnte ich es laufen lassen, da es nirgends Probleme gab. Das tat gut. Bevor der neunte Kilometer erreicht wurde, ging es noch einige Meter über eine Wiese. Das kostete nochmals Kraft. Mit meinen Schuhen war ich aber erneut zufrieden. Noch Anfeuerung durch Paulina Wolf und der Blick auf die Uhr zeigte nach neun Kilometer, dass noch eine Zeit unter 44 Minuten drin sein könnte. Noch einmal über eine Wiese und rechts weg. Da wurde es nun flach und man erreichte den asphaltierten Weg. Hier noch einmal Anfeuerung und es lief nun. An der Brücke war der Wendepunkt der Schüler und es waren noch 500 m. Man erreichte den Ort und an der Stelle,wo es links weg ging, schaute ich zurück. Stefan war nicht weit hinter mir. Ich wollte aber unbedingt die Position halten und mobilisierte wie so oft in letzter Zeit Reserven. Die Zeit könnte auch reichen, dennoch ein letztes Foto und dann lief ich nach 43.58 min ins Ziel. Meine mit Abstand zweitbeste Zeit dort und das bei den Umständen. Ich war total zufrieden. Es sollte dann sogar der 35. Gesamtplatz von 159 und Platz 32 von 121 Männern sein. In der sehr stark besetzten AK M50 war es ein noch guter 5. Platz von 17 Teilnehmern. Nun hab ich mit Rang 35 endlich auch mal einen Sixpack gewonnen, den jeder 7. bekommt. Da hat es oft ganz knapp nicht gereicht. Ich musste doch eine Weile durchatmen, dann aber erst mal trinken. Da ging heute einiges an Flüssigkeit verloren.






































Nach meinem Zieleinlauf wartete ich noch ein paar Teilnehmer ab und auch den einen oder anderen Austausch gab es. Alexander Härdtner hatte tatsächlich gesiegt und es freute mich sehr, dass Leandro Anton Gesamtdritter wurde. Ich machte mich nun auf zum Auslaufen. Da hatte ich wieder so 2 Kilometer vor und dies dürfte vor allem der Wade gut tun, die sich wieder etwas bemerkbar machte und es wurde tatsächlich besser, Es machte auch Spaß, den Teilnehmern mit dem Foto entgegen zu laufen, Nun zog aber auch ein Gewitter auf. Da hatten wir echt noch Glück gehabt.









































































Die Siegerehrung wurde in die Halle verlegt, was eine gute Entscheidung war. Claus Baumann führte in gewohnt souveräner Weise durch die Siegerehrung und hatte auch wieder für eine schnelle Auswertung der Ergebnisse gesorgt. Der Urkundendruck war dann auch schnell im Internet möglich. Es war wieder schön so viele Bekannte zu treffen und diesmal durfte ich am Schliss endlich mal das Radler abholen. Leider war dann die Rückfahrt wieder von Unwetter geprägt. Ich bin mal gespannt, wie ich mich morgen nach dem Frühdienst für den Berglauf am Samstag im Montafon erholen kann.





































Die Strecke: (10 km)



Insgesamt waren es 251 Teilnehmer, davon 159 im Hauptlauf über 10 km, 34 im Jedermannlauf über 3,6 km und 59 in den Schülerläufen. Dazu kamen noch etliche Bambini.

10 km Männer: Alexander Härdtner (TSG Ehingen LA, 35.10 min) vor Richard Oswald (TSV Riedlingen, 35.53 min) und Leandro Anton (TSV Reute Runners, 36.03 min).

10 km Frauen: Ricarda Hotz (TSV Stetten a. k. M., 42.04 min) vor Andrea Schönenberger (Mengens Triathleten, 43.11 min) und Katja Gallasch (Sieben Zwerge, 43.42 min).

3,6 km Männer: Leo Hegner (TSV Wald, 14.55 min) vor Manuel Rick (TTG Sigmaringen / Laiz, 15.28 min) und Lukas Straub (ALZ Sigmaringen, 15.57 min).

3,6 km Frauen: Paulina Wolf (TSV Reute Runners, 13.35 min) vor Miriam K. (Sieben Zwerge, 16.57 min) und Isabel S. (Sieben Zwerge, 20.00 min).

Ergebnisse: http://abavent.de/anmeldeservice/volkslaufhausen2017/ergebnisse

Veranstalter: http://www.volkslauf-hausen.de/

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