Dienstag, 5. August 2025

Hauptwanderweg 1 (HW1) - Schwäbische Alb Nordrandweg (Albsteig) - Teil 12 - Onstmettingen-Stich - Tieringen am 05.08.2025

Nach fast zwei Monaten ging es endlich auf diesem Weg weiter. Es war auch der erste lange Trainingslauf seit dem 02.07. und danach entweder Wettkämpfe, viel Arbeit und vor allem einer der bisher schmuddeligsten Sommer die ich erlebte. An meinem vierten freien Tag hat es dann endlich geklappt. Es standen die beiden Etappen 19 und 20 von Onstmettingen-Stich nach Ratshausen an. Ich fuhr von Biberach mit der Bahn nach Aulendorf und von dort bis nach Albstadt-Ebingen. Da passte schon mal alles auf die Minute genau und ich hatte erst mal rund 40 Minuten Aufenthalt, bevor es mit dem Bus nach Onstmettingen-Stich ging, wo ich pünktlich ankam. Ich hatte gestern noch einen kurzen Lauf absolviert und war über die Zeit erstaunt und heute fühlte ich mich richtig gut, auch wenn ich schon um 5:30 Uhr aufstehen musste. 

Bei der Ankunft an der Stich-Gaststätte hatte es 19° C und es war noch recht stark bewölkt. Es sollte laut Wetterbericht trocken bleiben, aber was hieß das in letzter Zeit schon. Es ging gut 200 m auf der Straße leicht aufwärts und dann rechts weg und auf einem Pfad durch den Wald ansteigend weiter. Die Strecke war auf dem heutigen Abschnitt perfekt markiert und ich konnte mich neben dem roten Dreieck für den HW1 auch am markanten Symbol mit dem grünen Baum für den HW3 orientieren. Einen Teil der heutigen Strecke kannte ich von Trainingsläufen und vom UTH25, aber meist in entgegengesetzter Richtung. E ging nun etwas flacher weiter, mal auch kurz runter und im Wechsel auf Forstwegen und Pfaden. Nach dem Wald ging es am Wanderparkplatz Zitterhof entlang und von dort über Feldwege wieder in den Wald. Nachdem es auf einem breiteren Pfad Richtung Pfeffingen runter ging, musste die Straße überquert werden. Bis dorthin gab es doch einige noch recht matschige Stellen und es war vor allem bergab Vorsicht angesagt. Dies galt auch für einen großen Teil des weiteren Weges. Oberhalb der Sportanlagen von Pfeffingen ging es von der Wacholderheide rechts weg steil den Pfeffinger Böllat auf einem Pfad hoch. 








Auf der Hochfläche angekommen, gab es einen Wechsel von Forstwegen, Pfaden im Wald und Wiesenpfaden. Diese führten schließlich zum Böllat, einem wunderschönen Aussichtspunkt. Dort genoss ich erst mal die herrliche Aussicht. Es ging auf Pfaden weiter in R9chtung Burgfelden und durch den kleinen Ort. Danach führte der Weg wieder an den Albtrauf. 






Als nächstes ging es auf einem schönen Pfad runter und dann wieder hoch in Richtung Schalksburg. Diese liegt nicht direkt am HW1, aber die einfach 200 m Umweg nahm ich in Kauf. Es ging nochmals etwas steiler zwischen Felsen hoch und auf dem Burgplatz steht ein kleiner Aussichtsturm, den ich bestieg und kurz die Aussicht genoss. Danach wieder runter zum Abzweig. 








Es ging jetzt ins Etappenziel Laufen an der Eyach. Anfangs ein gutes Stück auf einem Pfad, danach auf Forstwegen und schließlich durch den Ort runter zur Kirche. Da ging es doch ordentlich runter und ich konnte mal wieder Tempo machen und fühlte mich recht gut. Nach rund 12,5 km war ich am Ziel der 19.Etappe. 




Die 20. Etappe würde nun nach Ratshausen führen, doch es sollte etwas anders kommen. Es stand am Anfang der gut 5 km lange und teils recht steile Anstieg zum Hörnle an. In Laufen hatte es kurz genieselt, aber nun kam immer mehr die Sonne durch. Da war es gut, dass ein großer Teil der Strecke im Wald verlief und der Anteil an Pfaden war sehr hoch. Es ging anfangs die Straße hoch und dann an dieser entlang auf einem asphaltierten Fußweg. Danach in den Wald und dort machte ich nach rund 14 km an einem Spielplatz kurz Rast. Frisch gestärkt lief es gleich besser und die Strecke war ein gutes Stück auf Forstwegen, dazwischen auch mal etwas runter, gut zu laufen. Dann ging es scharf links weg und auf einem steilen Pfad hoch zum Hörnle. Dieser Pfad war herrlich, mit moosbedeckten Steinen und absoluter Ruhe. Auf dem letzten Stück ging es im Naturschutzgebiet Hülenbuch weiter und über Wiesenpfade zum Hörnle mit einer tollen Aussicht. Dort beschloss ich, angesichts der voranschreitenden Zeit, dass ich nach Tieringen laufen werde und von dort Abreise. So viele Möglichkeiten gibt es hier nicht. 











Es ging über das Hülenbuch und dann am Waldrand entlang auf Wiesenwegen weiter. Es kam dann noch ein schöner Aussichtspunkt, bevor es im Wald auf etwas breiteren Pfaden weiter ging. Es folgte ein steiniger Weg runter zum Lochenpass an der Jugendherberge Lochen vorbei. Hier hätte ich die knapp 3 km links weg nach Tieringen laufen können. Ich hatte bis zur Abfahrt des Busses aber noch genügend Zeit und wollte noch den Lochensteon mitnehmen, auch wenn ich da bei der Fortsetzung erneut hoch muss. 





Es ging über die Straße und zum Wanderparkplatz. Dort nach rechts die letzten knapp 500 m steil hoch. Da ging es oben an schönen Felsen entlang und der Pfad hatte es in sich. Oben dann noch über eine Wiese den letzten Anstieg und danach konnte ich das herrliche Panorama genießen. Der Weg runter vom Lochenstein war ebenfalls richtig schön und den wäre ich sonst ja nicht gelaufen. 











An der Jugendherberge hatte ich dann noch rund 2,5 km vor mir. Dabei anfangs ein schöner Pfad und danach ein Forstweg am Waldrand und somit Schatten. Ich machte noch eine kurze Pause und dann ging es durch das Feriendorf Tieringen und dort Treppen runter zur Haltestelle Bittenhalde. Eigentlich hätte ich an der Jugendherberge auf den Bus warten können, aber da wäre ich dann sehr lange herum gestanden und die Strecke nach Tieringen war schön. Bei der Fortsetzung kann ich mir diese dann ja sparen. Insgesamt waren es 24,23 km mit immerhin 789 Hm. 







Die Rückreise war etwas umständlich ,aber dafür klappte alles auf die Minute. Mit dem Bus nach Balingen, von dort die Regionalbahn nach Storzingen und von dort wegen Arbeiten an der Strecke in Sigmaringen am Panthelstein mit dem Schienenersatzverkehrt nach Sigmaringen. Dort hatte ich gut 50 Minuten Aufenthalt und nutzte diese bei bestem Wetter für einen Spaziergang rund um das Hohenzollern-Schloss und im Prinzengarten. Danach passte es mit dem Zig nach Aulendorf und von dort weiter nach Biberach. Daheim kaum ausgestiegen fing es an zu schütten. Da hat es ja gerade nochmal so gepasst. Nun möchte ich den Rest des Weges in noch zwei Etappen beenden. 



Die Strecke:

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