Sonntag, 14. Januar 2018

Crosslauf in Bad Waldsee (Lauf 2 zur 41. Crosslaufserie Oberschwaben) am 14.01.2018

Heute ging es mit der Oberschwäbischen Crosslaufserie in Bad Waldsee weiter. Sonst war dies in den letzten Jahren ja der dritte Lauf. Ich nahm dort auf dem Golfplatz des Waldsee Golf Resort zum sechsten mal teil und es sollte erst das zweite Mal sein, dass kein Schnee auf der Strecke liegt. Im letzten Jahr war es ja ganz extrem. Die 31 km legten Jusra und ich in 25 Minuten zurück und damit mal wieder ein Wettkampf in der Nähe und völlig entspannt und zeitig dort. Wir hatten als Serienläufer ja bereits unsere Startnummern und so konnten wie es ruhig angehen lassen. Das Wetter meinte es ganz gut. Es hatte 0° C und war zwar bewölkt, blieb aber trocken. Es gab auch kaum Wind, was auf der anfälligen Strecke gut war. Allerdings war es für mich gefühlt ganz schön frisch, so ohne Sonne. Moderator Achim Linder war auch schon wieder in seinem Element und schön, dass er mich mit meiner Seite noch kurz vorstellte.




Der erste Start erfolgte wie üblich um 13:30 Uhr für die Kinder in den AK U8, U10 und U12 über zwei kleine Runden und ca. 0,8 km. Da gab es ein durchaus großes Teilnehmerfeld und der Nachwuchs war wieder mit Begeisterung und auch vollem Einsatz dabei. Ich konnte im Start- und Zielbereich auch vom Durchlauf nach der ersten Runde Bilder machen und dann natürlich von den Zieleinläufen.













































Nun waren um 13:45 Uhr die Jugendlichen in den AK U14 und U16 an der Reihe und mussten drei kleine Runden von ca. 1,2 km absolvieren. Hier war auch Jusra am Start. Bei ihr sollte es ebenso wie bei mir der inzwischen 22. Start in Folge bei einem Lauf der Serie sein. Es war für diese Altersklassen ein seht großes Starterfeld von gleich 37. Ich unterstützte Jusra im Inneren des Rundkurses und konnte so auf dem sehr zuschauerfreundlichen Kurs einige Fotos machen. Es war für Jusra in diesem Jahr der erste Wettkampf.



















































Der Start der Jugend U18 und U20 über zwei große Runden und 4 km erfolgte um 14:00 Uhr. Da lief ich gleich mal wieder die erste Runde mit. Ich wollte diese nämlich kennen lernen, da es eine neue, längere Runde gab. Diese hatte eine Länge von 2 km und musste demnach später anstatt sechs mal vier mal durchlaufen werden. Es ging zu Beginn auf der üblichen Strecke los und bevor dann der Rechtsabzweig bei der Baumgruppe kam, ging es links weg und nun folgte ein richtig toller Abschnitt. da ging es rauf und runter und im einige enge Ecken und somit sehr abwechslungsreich und mit Rhythmuswechseln. Ich konnte mich schnell damit anfreunden und dachte schon, dies könnte eine Strecke für mich sein. Danach dann auf der üblichen Route zurück. Insgesamt eine ganz tolle Strecke, nur auf Wiese und immer wieder kleine Hügel, das war Crosslauf pur, wobei es heute ohne Schnee oder Matsch doch etwas leichter zu laufen sein würde.










































Es folgten nun die Zieleinläufe in den AK U18 und U20. Dort war das Teilnehmerfeld leider doch etwas klein ausgefallen.







Der Start zum Hauptlauf über 6 Runden und 8,0 km erfolgte um 14:30 Uhr. Es war für mich in diesem Jahr der 3. Wettkampf. Ich hatte wie gestern die Dreiviertelhose und das dünne Langarmshirt an. Diesmal aber neben dem Tuch noch mit Mütze und Handschuhen. Bei den Schuhen wieder wie beim Auftakt der Serie im Dezember in Blitzenreute meine neuen Brooks Crossschuhe. Es kam ein sehr großes Feld zustande und darunter natürlich wieder eine Vielzahl an Bekannten. So richtig Zeit hatte ich vor dem Start gar nicht und manche erkannte ich erst im Rennen oder auch danach. Es ging los und wie üblich erst mal etwas Gedränge. Gar nicht so einfach. Immerhin ging es nach dem kurzen Stück runter in der scharfen Rechtskurve ganz gut, da es trocken war. So langsam sortierte sich das Feld. Am ersten Hügel ging Elke Keller vorbei. Die mag es bergauf sicher noch mehr als ich. Nun erst mal flach weiter und es wurde ganz schön aufs Tempo gedrückt. Ich ließ mich nicht beirren und wollte wie in Blitzenreute ein möglichst gleichmäßiges Rennen absolvieren. Nun kam der neue Teil der Strecke und der war schon hart. Selbst in der ersten Runde und da machte ich mir schon den einen oder anderen Gedanken. Noch war man im Feld recht kompakt und so war es in den doch vielen engen Kurven teils ganz schön knapp. Es ging auf der "alten" Strecke weiter. Da musste man auf das Tempo drücken und der zwar leichte, aber doch etwas langgezogene Anstieg vor der letzten scharfen Rechtskurve hat es doch in sich. Es ging dem Ende der Runde entgegen und ich war dann von der Zeit von 8.55 min doch etwas positiv überrascht. Ich wollte dort erstmals unter 37 Minuten laufen, wobei es nun ja eine etwas andere Strecke ist und die ist minimal kürzer, dafür aber doch etwas anspruchsvoller als sonst. Da rechnete ich mit 9.10 min auf der ersten Runde und dann sollte es klappen. Nun auf den sogar knapp über 2 km doch deutlich schneller und das mit einem guten Gefühl.






























































Es ging nun in die zweite Runde. Vorne lagen Efrem Tadese, Fabian Konrad, Jakob Mayer und auch Aimen Haboubi, der wieder zurückkehrte, an der Spitze. Auch etliche andere bekannte Gesichter, wobei Lamin Bah dann später leider aussteigen musste. Er ist, wie er mir später sagte, noch nicht ganz so fit. Bei mir lief es nun richtig gut. Es passte auch alles, nirgendwo ein Problem und dabei war ich gestern Abend doch irgendwie fertig gewesen, aber am freien Tag und dann noch Sonntag, konnte ich auch mal etwas ausschlafen. Die Schuhe waren zudem wieder genial. Nun überholte ich wieder Elke. Also doch so wie in Blitzenreute. Den einen oder anderen kassierte ich nun auch nach dem Hügel. Auf dem neune Abschnitt den ersten Hügel nach einer engen Rechtskurve, an der man noch Tempo verliert, hoch und scharf links runter. Da ließ ich es laufen und konnte sogar an Tanja Majer vorbei. Letzte Woche in Lauingen kam ich gegen Ende der 5 km lediglich näher. Man sah vor der nächsten Kehre die Kontrahenten entgegen kommen und da waren manche dabei, die ich weiter von mir entfernt erwartet hätte. Das baute auf und dann kam noch Jakob Schluttig von hinten und meinte, das wird eine gute Zeit, wenn wir so weiterlaufen. Am Streckenrand an verschiedenen Stellen Zuschauer, die einen anfeuerten und darunter auch viele Bekannte. Am Ende der Runde hatte ich mich an Stephanie Wunderle und Peter Sprissler heran gearbeitet. Der Blick auf die Uhr erstaunte mich. Ich hatte die Runde nach 17.45 min absolviert und damit in 8.50 min und sogar noch 5 Sekunden schneller als die erste. Als es nun runter ging überholte ich auch Stephanie und Peter, den ich noch nie schlagen konnte. Der nächste Bekannte, der zuletzt schneller war und den ich überholte, war Manfred Borsutzky. Ich arbeitete mich immer mehr nach vorne. Ich war dann gespannt, ob ich die Runde beenden kann. ohne überrundet zu werden. An sich hätte ich es nicht geglaubt, denn es wäre das erste Mal. Klar ist die Runde länger, aber in Vogt ist es auch so und da schaffte ich es nie. Noch hatte ich ein gutes Gefühl, aber wenn man ab und zu überholt und so gut wie keiner an einem vorbei geht, dann läuft es halt. Ich war überrascht, dass ich plötzlich an Paulina Wilf und Peter Zdebik heran kam. Dann nach 26.45 min in die letzte Runde und zwar mit 9.00 min die langsamste, aber die 10 Sekunden zur letzten und schnellsten auf den gleich 2 Kilometern waren total zu verkraften und vielleicht blieb ich ja sogar noch unter 36 Minuten. Ob die Kraft reicht?









































































Es folgte die vierte und letzte Runde.Da konnte ich mich immer mehr an Paulina und Peter heran arbeiten. Als man auf dem letzten Stück der alten Runde war, da ging Peter aber an Paulina vorbei und konnte nochmals zulegen. Ich wurde auch noch von zwei überholt und davon einer aus meiner AK. Dennoch passte es, ich gab nochmals alles. Inzwischen lief Efrem Tadesse zu seinem Sieg vor Fabian Konrad und Jakob Mayer. Bei den Damen sollten diesmal gar nicht so viele vor mir liegen und es gab mit Lucie Moisson sicher eine Überraschungssiegerin vor Salome Kirchner, die erneut stark war und der Auftaktsiegerin Franziska Jehle, Lisa Thaler und Verena Cerna. Da dürfte es in diesem Jahr spannend werden. Ich konnte mich nochmals näher heran arbeiten, aber es sollte nicht mehr ganz reichen. Gut, dass sich Paulina noch durchkämpfte, auch wenn es mal nicht so lief. In der dritten Runde dachte ich noch, lauf das bloß zu Ende. Ich erreichte das Ziel nach 35.47 min und damit in der letzten Runde mit 9.02 min zwar auf den ersten Blick die langsamste, aber da kam ja noch der Zielbuckel dazu und somit konnte ich sogar noch zulegen. Wie so oft zuletzt. Da war es auch zu verkraften, dass am Ende 35.53 min in der Liste standen. Ich blieb nicht nur unter 37, sondern sogar unter 36 Minuten und für mich irgendwie mein bislang bestes Crossrennen. Da kann ich doch an das letzte, so erfolgreiche Jahr anknüpfen. Ich wurde in der AK M50 damit 9. von 18 und zu den beiden vor mir fehlten nur wenige Sekunden. Das passte in dem starken Feld. Vor allem war ich doch erstaunlich schnell erholt, was ich in der letzten Runde so nicht gedacht hätte. Der Kurs hatte zwar bei den ca. 8,1 km (etwas länger war er also) nur 47 Hm. aber dafür immer wieder kleine Anstiege und die neue Runde hat mir ausgesprochen gut gefallen, zumal es nicht viele Überrundungen gab und man so doch recht frei laufen konnte. In der Gesamtwertung war es für mich ein guter 74. Platz von 165 und Rang 68 von 121 Männer. Bei der Seniorenwertung mit Rang 31 von 68 immerhin noch im vorderen Mittelfeld.





































































Nach meinem Zieleinlauf übernahm ich den Foto von Jusra, die erneut eine super Arbeit geleistet hat und viele Momente toll festhielt. Es war schön, erneut so viele Bekannte getroffen zu haben und es blieb nun auch Zeit für den einen oder anderen kurzen Austausch. Es tat auch gut, dass der eine oder andere meine heutige Leistung lobend erwähnte. Dies wirkt noch motivierender, obwohl ich ja sicher kein Motivationsproblem habe und nun 153 Tage am Stück laufe, und das ja nicht nur wenige Kilometer und Höhenmeter.

















































Es folgte noch eine Auslaufrunde und da der Kurs so schön war, lief ich den am heutigen Tag gleich noch ein sechsten Mal. Dies zusammen mit einigen Läufern von TSV Reute Runners und es war so total kurzweilig. Damit kam ich heute mit den 4 km Aufwärmen auf genau 14 km und somit auf 90 in dieser Woche. So darf es weitergehen. Die Siegerehrung fand gegen 16 Uhr im Hotel statt und Jusra holte noch ihre Urkunde, Es hat heute erneut total Spaß gemacht und ich freue mich schon auf den nächsten Lauf, der bereits in einer Woche in Birkenhard stattfindet. Da kommt aber zuvor noch morgens der Dinkelsbühler Stadtlauf über 10 km und ich bin mal gespannt, wie es danach laufen wird.















Die Strecke:



Insgesamt waren 238 Teilnehmer am Start, davon 165 im Hauptlauf und 73 in den Jugend- und Kinderläufen.

Hauptlauf ca. 8 km Männer: Efrem Tadesse (27.29 min) vor Fabian Konrad (beide SSV Ulm 1846, 27.42 min) und Jakob Mayer (Sport Haschko, 27.46 min).

Hauptlauf ca.8 km Frauen: Lucie Moisson (TV Kempten, 32.41 min) vor Salome Kirchner (SC Vöhringen, 32.58 min) und Franziska Jehle (LG Welfen, 33.40 min).

Mannschaft Männer: SSV Ulm 1846 vor TV Kempten und Triathlon Team Göppingen.

Mannschaft Frauen: SSV Ulm 1846 vor SC Vöhringen und LG Welfen.

Ergebnisse: https://www.crosslaufserie-oberschwaben.de/

Veranstalter: https://www.crosslaufserie-oberschwaben.de/

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