Samstag, 23. Juni 2012

Risstallauf am 22.06.2012 in Schemmerhofen

Am Freitag sollte es so weit sein. Ich wollte in Schemmerhofen auf einem flachen Kurs meine Bestzeit über 10 km vom 07.06. in Hausen verbessern. Dazu gehören aber mehr Faktoren als nur der Wille. Aber der Reihe nach. Es herrschte mal wieder bestes Laufwetter bei ca. 20° und trockenem Wetter. Vom VfB war das selbe fünfköpfige Team wie schon beim letzten Lauf des KROSS-Cup in Reinstetten am Start. Jusra und Steffen konnten ihre Bestzeiten über 800 m beide verbessern. Jusra von 4.16 min auf 4.10 min und Steffen von 4.05 min auf 4.00 min. Dies bedeutete die Plätze 6 bzw. 11 in den Klassen WKU10 und MKU12. Bei den Jugendläufen über 1200 m belegten Manuel Miller und Daniel Fischer in 4.48 min bzw 5.29 min die Plätze 5 und 7 in der Klasse MJU14. Das ließ sich schon mal sehen und die Bestzeiten waren eine klare Vorgabe.

Das VfB-Team in Schemmerhofen.

Starterfeld des Kinderlaufs U10 über 800 m mit Jusra.


Am Dienstag kamen meine neuen Laufschuhe von Brooks und am Mittwoch machte ich mit diesen einen 12 km-Trainingslauf. Das Gefühl war gut. Am Freitag kam ich dann erst mal ganz langsam in die Gänge, nachdem ich schlecht geschlafen hatte und beim Einlaufen war das Gefühl auch nicht so gut. Mal sehen, ob ich in letzter Zeit doch zu viele Wettkämpfe absolviert hatte. Dann ging es um 19:00 Uhr endlich los. Der erste Kilometer war mit 4.00 min recht schnell, aber für mein Vorhaben wohl nicht zu schnell. Mit einer Zeit von 8.18 min nach zwei Kilometern war ich im Fahrplan und es lief recht gut. Dann der verflixte dritte Kilometer. Doch diesmal konnte ich das Tempo recht gut halten und vor der 4km-Marke hatte ich immer noch Läufer nur knapp vor mir, von denen ich wusste, dass sie stark sind und die ich bislang nur kurze Zeit in einem Rennen sah, dann waren sie weg. Die Durchgangszeit von 17.10 min nach 4 km bestätigte die gute Verfassung und mit den neuen Schuhen noch kein Druck an den Zehen, speziell am rechten Großen der in letzter Zeit immer gelitten hatte. Den Schnitt im Kopf kurz durchgerechnet, unglaubliche 4.17 min kamen heraus. Beim Rekord waren es im Ziel 4.29 min. Ja, Laufen hält auch geistig fit, zumindest wenn man sich mit seiner Laufzeit beschäftigt. An der 5-Kilometer-Marke dann eine Durchgangszeit von 21.43 min. Nur 9 Sekunden über meiner 5000m-Bestzeit. Dies bedeutete, dass ich noch etwas mehr las 23 Minuten für die zweite Hälfte habe und es wäre noch immer Bestzeit. Dann auch der lange fällige Getränkestand der neue Kraft brachte. Der Rekord musste nun fallen und ich wollte noch Plätze gutmachen. Ich überholte einige Läufer und nur wenige schafften es, mich hinter sich zu lassen. Ich hängte mich in der Folge ca. 2 km lang an einen Läufer aus Reute. Die Durchgangsmarke bei Kilometer 6 hatte ich irgendwie verfehlt, zumindest konnte es von der Zeit her einfach nicht mehr sein, dass sie noch kommt. Dann  die Bestätigung bei Kilometer 7 mit einer Zeit von 30.17 min. Im Schnitt also knapp unter 4.20 min. Nur nicht mehr einbrechen. Dann sah ich vor mir einen Läufer, der an vielen Wettbewerben die ich bestritt ebenfalls dabei war, den ich aber nie annähernd erreichen konnte. Er staunte nicht schlecht, als ich an ihm vorbeizog. Beim achten Kilometer noch mal eine 4.20 min und damit 34.37 min. Das musste nun reichen, vielleicht sogar eine 42er Zeit? Dann aber ein harter neunter Kilometer in 4.33 min und eine Zeit von 39.10 min, egal. Ein wie üblich schneller letzter Kilometer in 4.12 min und ein Zielsprint wie letzte Woche, bei dem ich den lange vor mir laufenden Steffen Maier aus Schwendi fast noch überholt hätte (in Reinstetten war es andersherum, mal sehen ob es dann nächstes mal klappt) sorgten für einen Rekord in einer zuvor kaum für möglich gehaltenen Zeit von 43.22 min. Damit hatte ich mich gegenüber Hausen um 1.31 min verbessert und alle Bedenken waren weg, zumal ich schnell erholt war und heute nicht die geringsten Muskelprobleme habe. Insgeheim hatte ich sogar mit dieser Zeit geliebäugelt, bedeutete sie doch einen Kilometerschnitt von 4.20 min. Es war dies unter 128 Teilnehmern Platz 45 (bei den Männern Platz 43) und in der stark besetzten Alterklasse M45 Platz 7 unter 20 Teilnehmern. Das ließ sich sehen. Die zweite Hälfte lief ich schneller als die erste und blieb in 21.39 min nur 5 Sekunden über meiner 5000m-Bestzeit. Auch das gibt neues Selbstvertrauen. Schön war auch, dass man viele Bekannte wieder traf und auch Läufer die am Sonntag am Landkreislauf teilnahmen. Nach Platz 11 in Reinstetten und Platz 7 gestern heißt das Ziel für den KROSS-Cup nun Platz 8. Am Freitag gehts in Ochsenhausen weiter. Ich freue mich schon drauf.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/06-juni/schemmerhofen

Nach dem erfolgreich absolvierten Lauf.

Auch unser Zahnarzt war am Start.

Die Gesamtsieger bei Männer und Frauen.

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