Samstag, 29. Juni 2013

25. Lauf um den Niedersonthofner See am 29.06.2013

Nachdem der Iller-Marathon in Immenstadt leider ausgefallen ist, hatte ich mich dazu entschlossen für diesen Samstag Urlaub zu nehmen und am 25. Lauf um den Niedersonthofner See teilzunehmen. Ich freute mich schon auf die schöne Allgäuer Seenlandschaft. Leider spielte das Wetter aber überhaupt nicht mit. Es waren zwar für das Laufen sehr angenehme 11 °C, es regnete jedoch dauerhaft, mal etwas weniger, mal ziemlich stark. Zunächst ging es aber nach Sonthofen zum Allgäu Outlet, wo wir die beim Berglauf in Ofterschwang gewonnen Gutscheine in zwei tolle Softshell-Jacken eintauschen konnten. Die konnte man heute auch gebrauchen. Somit hat es sich im Nachhinein schon mal gelohnt, diesen Lauf einzuschieben. Die Kinder mussten auf dem Sportplatz Runden laufen. Das war heute nicht gerade ein Vergnügen, aber es gab dennoch immerhin 89 Teilnehmer. Jusra wollte zunächst gar nicht mit, da sie erkältet war. Dann schlug sie sich über 2 Runden und 750 m in einer Zeit von 3.53 min angesichts der Umstände recht wacker. Ich hatte ihr immer wieder zugerufen, sie soll langsam laufen, weil alles andere heute keinen Sinn gemacht hätte. Nadira schlug sich über die 4 Runden und 1,51 km sehr wacker und konnte in ihrer Klasse Schüler weiblich U14 sogar den Sieg holen. Bei der Siegerehrung wurde sie mit einer tollen Medaille belohnt. Alle Achtung, dass sie sich da ran traut und ihr Tempo schön durchläuft. Wenigstens hatte nun der Regen etwas nachgelassen.

Startnummernausgabe im Zelt. Da konnte man vor dem Regen Zuflucht suchen.

Auf dem Sportplatz fanden die Schülerrennen statt.

Start zum Schülerrennen U12.

Jusra kämpfte sich trotz Erkältung durch.

Da war doch noch ein toller Endspurt.

Ich fühlte mich heute recht fit und konnte auch die ganze Woche normal trainieren, hatte da sogar ein sehr gutes Gefühl. Ich entschied mich wegen des Regens und den dann teilweise wohl recht schlammigen Wegen für meine Trailschuhe, zumal ich so einigermaßen trockene Füße behalten werde. Was kann man erwarten, wenn man vor 8 Tagen seine 10 km-Bestzeit steigerte und erst vor 6 Tagen einen Halbmarathon recht flott absolviert hat? Da hieß es, einfach mal drauf los rennen. Nach dem ersten Kilometer traute ich kaum meinen Augen: 3.36 min, so schnell lief ich noch nie an. Auf dem zweiten Kilometer dann mit 4.01 min sogar eine Bestätigung. Es ging im Wechsel über Asphalt- und Feldwege. Eine Vielzahl an Wasserpfützen störten schon, aber es lief. Auf dem dritten Kilometer dann ein langgezogener Anstieg, wenigstens auf Asphalt und es sollte der längste bleiben. Da wurde ich zwangsläufig langsamer und braucht 4.36 min, hatte nach 3 km also eine Zeit von 12.13 min. Das war richtig schnell. Der vierte Kilometer verlief zwar auf Feldwegen, aber tendenziell bergab. Da war ich gespannt, ob nun ein Einbruch kommt. Es sollte aber nicht so sein und ich brauchte nur 4.06  min und die Uhr stand bei 16.19 min. Ich konnte es kaum glauben, zumal ich nun einen recht guten Rhythmus hatte. Auf dem fünften Kilometer ein paar Anstiege. Nach der Hälfte eine Zeit von 20.40  min. Da träumte ich von einer neuen Bestzeit, vielleicht sogar erstmals unter 42 min. Landschaftlich war es ein sehr schöner Lauf, wenn auch der Regen mit der dadurch recht trüben Aussicht etwas hinderlich war. Bei besserem Wetter sicher auch etwas fürs Auge. Nach dem sechsten Kilometer und einer Zeit von 25.15 min, also 4.35 min auf dem letzten Kilometer, dann doch etwas Ernüchterung. Aber das konnte auch kaum sein: Erst am letzten Wochenende die zwei erfolgreichen Läufe und heute der 33. Start in diesem Jahr. Nach Kilometer 7 zeigte die Uhr 29.40 min. Immerhin war ich zu diesem Zeitpunkt noch nie so schnell. Nach dem nächsten Kilometer dann 33.50 min. Ich konnte mich an einen schnellen Läufer hängen und immerhin eine Zeit von 4.10 min erzielen, obwohl die Strecke auf dem östlichen Seeuferweg sicher nicht so leicht zu laufen war. Noch 8.26 min auf den letzten beiden Kilometern und ich hatte den Rekord. Die Beine wurden aber immer schwerer und nach Kilometer 9 eine Zeit von 38.10 min. Ich bin halt doch zu schnell angegangen, konnte so aber für die kommenden kurzen Rennen testen. Der letzte Kilometer war echt heftig und dann auch noch Gegenwind. Auf dem abschließenden Sportplatzstück dann immer weniger Kraft, aber am Ende meine drittbeste Zeit mit 42.46 min. Das war super, zumal dies auf der deutlich schwierigeren Strecke bei nicht leichten Verhältnissen gelang. Ich sah im Ziel fast schon wie nach einem Crosslauf aus. Der Lauf gab auf jeden Fall Selbstvertrauen. Die Platzierungen waren nicht so toll. Irgendwie ein ganz starkes Feld. Es war unter 193 Teilnehmern Platz 61 und Platz 59 unter 142 Männern. In der AK M45 bedeutete dies Platz 12 unter 27 Teilnehmern. Bei der Tombola gewann ich dann doch prompt noch ein Polo-Shirt und eine Kaffeetasse. Das kann man doch beides gebrauchen, nicht schlecht. Auf alle Fälle eine trotz des widrigen Wetters gute Veranstaltung.

Ergebnisse: http://root.asv-ski.de/web-9/ssv-niedersonthofen/content.php?folder=267

Vor meinem Start zum Hauptlauf.

Teilnehmerfeld kurz vor dem Start.

Start zum Jubiläumslauf um den Niedersonthofner See.

Mein Zieleinlauf.

Nach dem erfolgreich absolvierten Rennen.

Jusra findet überall Gelegenheit sich auch nach den Rennen auszutoben.

Siegerehrung mit Jusra.

Bei dem Regen war das Zelt natürlich total voll.

Der Sieger Bernd Scheidle vom SSV Niedersonthofen und der drittplatzierte Florian Felch.

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