Montag, 12. November 2012

28.Int. Hohenzollern-Berglauf in Hechingen

Am Sonntag ging es schon früh um 7:15 Uhr los nach Hechingen. Leider hatte sich in der Nacht der vorhergesagte Dauerregen eingestellt. Da wir die Straße fast für uns hatten waren wir schon vor 9 Uhr da und hatten genügend Zeit. Zumindest keine schlechten Voraussetzungen, alles ohne Hektik zu beginnen. Es hatte wenigstens recht angenehme 10°. Ich fühlte mich zudem recht gut. Ein paar Runden warmlaufen um den Sportplatz und dann ging es an den Start. Dieser erfolgte pünktlich um 10 Uhr. Mit 363 Teilnehmern waren dieses Jahr, wohl wegen der Witterung, deutlich weniger am Start als in den letzten Jahren. Ich selbst empfand das Wetter als gar nicht so schlecht. War man mal nass, konnte es auch getrost weiter regnen. Meine Mütze hielt wenigstens den Kopf trocken, was angenehm war. Nach großem Gedränge am Start kam ein kurzes Flachstück und dann wie angekündigt der erste steile Anstieg. Ich fand, dieser hatte es auch in sich. So lag meine Zeit nach dem ersten Kilometer bei 4:48 min und nach dem zweiten bei 9:42 min. Da wollte ich schneller angehen, um eventuell unter 40 min. zu laufen. Es folgte anschließend ein Abschnitt, der mehr oder weniger flach war. Hier hieß es nun zu beschleunigen, um dann ab Kilometer 4 den Anstieg zur Burg Hohenzollern in Angriff zu nehmen. Nach dem dritten Kilometer eine Durchgangszeit von 14:14 min und nach dem vierten von 18:48 min. Dies sollten die beiden schnellsten Kilometer sein. Ich lag zeitlich allerdings hinter den Erwartungen, fühlte mich aber immer besser. Zu Beginn von Kilometer 5 ein kurzer steiler Anstieg und danach ging es zunächst noch etwas flacher weiter, bevor es am Ende richtig hoch ging. Ich konnte etliche Läufer überholen und einholen. Jetzt war es auch ganz selten, dass mich noch jemand überholte. Nach dem fünften Kilometer eine Zeit von 24:53 min. Da hatte ich doch tatsächlich mehr als 6 Minuten gebraucht. Was war los? Aber ich holte gegenüber den anderen auf, da konnte es nicht so schlecht sein. Ich änderte meinen Rhythmus und machte kleinere, aber schnellere Schritte. Dies half. Nach dem 6. Kilometer eine Zeit von 30:15 min. Da hatte ich mich ja fast um eine Minute gesteigert und das gab Auftrieb. Nun wurde ich nicht mehr eingeholt und konnte immer mehr Läufer überholen. Der siebte Kilometer dann noch in 5:30 min und die Uhr zeigte 35:45 min. Eine Zeit unter 40 min war nicht mehr drin, aber auf dem letzten schweren Kilometer wollte ich noch mal alles geben. Es ging auch gut ich war fasziniert von dem letzten Stück durch die Burg, hoch zum Burghof, wo das Ziel lag. Es wand und zog sich zwar dahin, war so aber bisher natürlich einmalig bei meinen Läufen. Ich hatte auch noch richtig Luft. Das Rennen hatte ich mir auf jeden Fall super eingeteilt, wahrscheinlich hätte ich aber am Anfang noch mehr Druck machen können. So zeigte die Uhr im Ziel ein Zeit von 41.33 min., sicherlich für das Debut nicht schlecht. Mit der Gesamtplatzierung war ich nicht ganz zufrieden. Es war Platz 106. Ich wollte schon unter die ersten 100. Es hatten gerade mal 33 Sekunden gefehlt. Die hatte ich an diesem Tag sicher noch drin. Ich war total schnell erholt. In der AK M45 aber immerhin Platz 17 unter gleich 60 Startern.

Die Kinder hatten ihren Start nach meinem und als ich wieder unten im Stadion war, erfuhr ich von ihren tollen Leistungen. Nadira wurde zweite und lief die 1200 m in 6.39 min, so schnell war sie noch nie. Jusra belegte über 800 m den fünften Platz und lief dabei in 3.58 min erstmals unter 4 Minuten.

Nach der Siegerehrung gings noch zur Besichtigung der Burg Hohenzollern. Leider war das Wetter schlecht und somit hatte man null Aussicht. Es lohnte sich aber dennoch und dies war wohl nicht der letzte Start beim Hohenzollern-Berglauf.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/11-november/hechingen

Man konnte bei dem Regenwetter die Burg im Hintergrund nur erahnen.


Vor dem Start.

Start des Berglaufs mit dem späteren Sieger Philipp Rutto aus Kenia an der Spitze.

Siegerehrung mit Jusra.

Am Zugang der Burg. Man sieht, dass man fast nichts sah.

Es war faszinierend hier durchzulaufen. Wo gibt es so was sonst noch?

Stammhaus der preußischen Könige.

Am liebsten würde sie wohl die Kanone abschießen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten