Samstag, 8. Dezember 2018

Dinkelsbühler Wald- und Crosslauf in Dinkelsbühl am 08.12.2018

Nachdem ich zuletzt 2016 in Dinkelsbühl bei diesem Lauf war, der zur Crosslaufserie des Kreises Ansbach gehört und da nicht ganz so gute Erinnerungen hatte, da ich nicht fit war, ging es in diesem Jahr wieder zu dieser Veranstaltung in Mittelfranken. Den Nachtdienst konnte ich um 01:00 Uhr beenden und so doch noch einigermaßen schlafen und fuhr die 144 km in 1:21 Stunde nach Dinkelsbühl, wo ich beim Sportplatz am Mutschachwald parkte. Nun ging es zum Sportheim, wo ich die Startnummer holte und die Gebühr von 5 € für Erwachsene entrichtete. Jugendliche und Teilnehmer am Hobbylauf 4 € bezahlen und für Kinder betrug die Gebühr 3 €. Wenig überraschend traf ich auch hier auf viele Bekannte. Die ersten Teilnehmer die sich einfanden kannte ich schlichtweg alle. Das Wetter meinte es noch recht gut, weil es zwar nur 5° C hatte, aber doch trocken blieb. Nur der böige Wind setzte zu und dadurch gefühlt doch viel kälter.







Ich machte mich nun auf zum Aufwärmen und gleichzeitigem Erkunden der Runde im Mutschachwald. Ich fühlte mich recht gut und zunächst geht es vom Start weg am Waldrand entlang und dann leicht abwärts in den Wald, wo man die Stelle passiert, an welcher man in der 2. und 3. Runde einbiegt. Es geht dann nach links weg und steil nach unten, bevor man nach rechts auf einen Pfad einbiegt. Bis dahin waren es breite Waldwege und nun zieht sich der Pfad immer leicht ansteigend lange dahin. Oben angekommen nach rechts über einen laubbedeckten Weg, bevor es nach links über einen Wurzelpfad geht. Die "Stolperfallen" waren alle schön markiert. Nun erst mal wieder auf brieten Waldwegen, bevor es nach einem kurzen Gefälle nach links steil nach oben geht. Dort angekommen rechts runter und am Waldrand, wo einem der Wind entgegen blies, entlang und rechts wieder in den Wald. Es folgt am Ende der Runde nach links noch ein leicht ansteigender Pfad. Danach gerade aus ins Ziel oder nach rechts über einen weiteren Pfad auf die vorherige Runde. Nach 3,7 km war ich auf jeden Fall genügend aufgewärmt und es fühlte sich recht gut an. Die Strecke war überall gut zu laufen, auf den Pfaden nur minimal etwas Matsch an wenigen Stellen und vor allem war sie auch gut markiert.



















































Der erste Start erfolgte um 11:15 Uhr über die Langstrecke von 3 Runden und 10600 m. Diesen Wettbewerb absolvierte ich das erste Mal, nachdem ich 2015 und 2016 über die Mittelstrecke startete. Bei den Schuhen setzte ich auf meine Inov-8 Trailtalon und sonst bei dem kühlen Wind neben der dreiviertellangen Hose auch unter dem Singlet das dünne Langarmshirt und ein Halstuch sowie Stirnband. Auf Handschuhe konnte ich verzichten. Es war in diesem Jahr bereits mein 139. Wettkampf, was Moderator und Mitorganisator Franz Josef Heller noch erwähnte. Dann ging es los und es wurde vorne gut Tempo gemacht. Ich kam gut ins Rennen und als es in den Wald ging und leicht abwärts lief es schon mal klasse. Es überholten mich noch ein paar und kurz bevor es nach links steil runter ging liefen Sven Ebert und dann noch Thomas Raab, der in meiner AK ist, an mir vorbei. Denen konnte ich erst mal folgen und es war ja ganz an der Spitze Günter Seibold dabei und so dürfte ich auf Rang 3 der AK liegen. Es ging auf den Pfad und an dessen Anfang den ersten Kilometer in 4.09 min. Da es schon ansieg keine schlechte Zeit. In dieser Runde lief es auch noch ganz gut und dann in Richtung Wurzelpfad, wo ich in dieser Runde noch etwas vorsichtig agierte, nur nicht zu früh was riskieren. Nun über den Graben und links weg und dort Anfeuerung durch Franz Josef Heller und Jörg Behrendt war mal wieder am Fotografieren. Der Abstand nach vorne hatte sich nun doch vergrößert, aber hinten noch niemand zu sehen. Der kurze, steile Anstieg empfand ich gar nicht so schlimm und kam oben schnell wieder in Tritt. Als ich die erste Runde beendet hatte, zeigte die Uhr 15.20 min. Das war klasse und absolut im Bereich der Erwartungen. Die zweite Runde wurde dann doch eher etwas einsam. Nur an den langen Geraden, von denen es wenig gab, sah ich meine Kontrahenten vorne. Da würde ich heute nicht mehr ran kommen. Hinten war noch ein Läufer zu erkennen, aber doch mit Abstand. Nun zog es sich auf dem Pfad bergauf aber schon und ich empfand diesen schlimmer als den steilen Hang. Es dauerte oben etwas länger bis ich wieder gut Tempo machen konnte. Nun das Zwischenstück auf dem Waldweg und der zweite Anstieg lief wieder recht gut und nach hinten blieb der Abstand konstant. Ich wollte nun den wohl 3. Platz in der AK sichern und es war ja möglich, dass der mir folgende Läufer auch in der M50 startet. Als ich die zweite Runde absolviert hatte, zeigte die Uhr 30.50 min und somit 15.30 min. Das passte auch und bei der langen Runde auch keine Gefahr einer Überrundung. Nach der Hälfte der Runde auf dem Wurzelpfad hatte ich die 5 km in 22.58 min absolviert, was bei dieser anspruchsvollen Strecke sicher nicht so schlecht war. Immerhin hat die Gesamte Distanz 206 Höhenmeter. Nun versuchte ich auf dem zunächst flachen und dann leicht fallenden Abschnitt Tempo zu machen, aber nun wurde es doch zäher. Mit dem Wetter hatten wir Glück, da der angesagte Rege nur in Form von ein paar Tropfen kam. Mit der Kleidung hatte ich es gut getroffen, mir war nie zu warm oder zu kalt. Es passte einfach. Der Pfad bergauf zog sich diesmal und mein Verfolger kam etwas näher. Als es wieder über den Graben ging, machte ich auf dem Feldweg aber Druck. Ich wollte den Abstand möglichst lange so halten, das es dann für den Verfolger auf der verbleibenden Strecke immer schwerer wird mich noch zu holen. Den Hang noch gab ich alles und dennoch passte es oben recht schnell. Da war ich zuversichtlich, da es nicht mehr weit war. Aus dem Wald raus hatte der Wind schon in der zweiten Runde zugenommen und nun noch mehr. Ich lief nun das Rennen aber sicher in Richtung Ziel. Auf der Zielgeraden gab ich nochmal richtig Gas, wollte unter 47 Minuten bleiben und schaffte in 46.59 min eine Punktlandung. Auf meiner Aufzeichnung war die Strecke übrigens einiges kürzer. Die Rundenzeiten auf dem Strava-Segment betrugen übrigens 14.17 min, 14.46 min und 14.47 min. Damit war ich in der dritten Runde, die Zeit ist natürlich ohne den Zieleinlauf, praktisch gleich schnell wie in der zweiten. Dies überraschte mich doch, denn gefühlt war es nicht so. Immerhin war ich schnell erholt. Viele waren überrascht, dass ich nicht auch noch über die Mittelstrecke laufe. Ich wurde in der AK M50 tatsächlich Dritter und holte bereits den 97. Podestplatz in diesem Jahr und der 7. im ebenso vielten Crosslauf dieses Herbstes. Nach mir kam dann Rainer Kirsch ins Ziel. Da wäre es ja doch egal gewesen, denn er siegte in der AK M45.



























Nach meinem Zieleinlauf kam der Foto raus und ich hielt noch ein paar Teilnehmer fest. Damen machten sich übrigens rar, waren doch nur 3 am Start.









Es folgte eine etwas mehr als 1 km lange Auslaufrunde und da passierte mir nur 50 m vor dem Auto ein Missgeschick, Auf dem kleinen Brückchen zum Parkplatz rutschte ich weg und stürzte auf die rechte Seite. Eine Prellung und Schürfungen waren die Folge. Mal sehen wie sich das morgen beim Crosslauf in Blitzenreute auswirken wird.



Der Start über die Mittelstrecke und den Hobbylauf sowie für die Jugend U20 und U18 über eine Runde von 3650 m erfolgte um 12:35 Uhr. Da waren auch einige Bekannte dabei und auch das Fotografieren machte Spaß. Nicht weit von Start / Ziel gibt es eine gute Stelle am Wurzelpfad. Bei den Zieleinläufen blieb ich nicht zu lange, da der Wind doch sehr unangenehm war. Hier war dann Jörg Behrendt selber am Start und ich konnte mich mit ein paar Bildern revanchieren.






































Die Siegerehrung fand dann recht schnell statt, nachdem ich nach dem Lauf über die Mittelstrecke wieder im Sportheim war und ich bekam meine Urkunde überreicht.






Von den Nachwuchsläufen bekam ich nur noch den Zieleinlauf der ersten drei des ersten Laufes der männlichen Kinder U8 und U10, welcher um 13:05 Uhr gestartet wurde. Danach hieß es weider nach Hause fahren und es war erneut eine tolle Veranstaltung in Mittelfranken, wo es nächsten Samstag beim ersten Crosslauf in Herrieden gleich weiter geht. Die Ergebnissen wurden dann schnell wieder online gestellt.




Die Strecke: (10600 m)




Insgesamt waren es 106 Teilnehmer, davon 27 auf der Langstrecke über 10600 m, 22 auf der Mittelstrecke über 3650 m und 57 in den Schülerläufen.

Langstrecke 10600 m Männer: Markus Schwartz (LAC Quelle Fürth, 38.10 min) vor Günter Seibold (TSV Crailsheim, 39.32 min) und Jens Miesen (LAC Quelle Fürth, 40.49 min).

Langstrecke 10600 m Frauen: Helene Noinski (51.26 min) vor Monika Dinkelmeyer (M. O .N., 52.29 min) und Roswitha Goth (DJK Großenried, 58.11 min).

Mittelstrecke 3650 m Männer: Johannes Wüstner (TSV Dinkelsbühl, 13.20 min) vor Tizian Auer (LAG Garmisch-Partenkirchen, 13.32 min) und Marco Neumann (13.34 min).

Mittelstrecke 3650 m Frauen: Leonie Dabrunz (15.48 min) vor Nadine Arzt (TSV Ansbach, 17.19 min) und Pia Schweitzer (TSV Dinkelsbühl, 18.49 min). 

Ergebnisse: http://brieck.de/la/erg/081218/e081218.pdf

Veranstalter: http://brieck.de/la/aus/aus.htm

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