Freitag, 22. August 2014

25. Partnerlauf in Ebershausen am 22.08.2014



Im letzten Jahr nahm ich schon mit Jusra an dem Partnerlauf des FC Ebershausen teil. Es war bei mir ein kleines Jubiläum mit dem 100. Wettkampf. Nun bin ich innerhalb eines Jahres bereits 81 Wettkämpfe weiter. Endlich gibt es auch wieder bessere Trainingsleistungen, sowohl was die Anzahl der Kilometer als auch die Form anbelangt. Da wollte ich heute mal testen, wie es bei einem Lauf über 5 km geht. Es war diesmal ein noch größeres Starterfeld als im vergangenen Jahr, mit 116 statt 104 Teilnehmer. Das Wetter war perfektes Laufwetter. Bei 16° C war es leicht bewölkt und trocken. Dies waren schon mal ideale Voraussetzungen. Die Startgebühr für Voranmelder betrug 6 € je Teilnehmer. Wir waren zeitig dran und so konnten wir uns in Ruhe vorbereiten. Beim Warmlaufen hatte ich keinen so schlechten Eindruck.

Im Sportheim gab es die Startunterlagen.

Dort war auch schon alles für die Siegerehrung hergerichtet.

Läufer sammelten sich vor dem Sportheim.

Dann ging es Richtung Start.

Der Startbereich war in diesem Jahr auch das Ziel.

Hier kam man nach km 4 vom Kiesweg auf einen Waldweg.

Ein Eindruck von der Strecke im Wald.

Danach auch ein kurzes Stück Wiesenweg.

Danach wieder in den Wald.

Hier hatte man das Ziel schon im Blick.

TSV Behlingen-Ried war mit vielen Teilnehmern vertreten.

Ludwig Leichtle (TV Senden-Ay, Nr. 184) war einer meiner Bekannten die ich traf.

Läufer auf dem Weg zum Start, darunter Achim Zimmermann vom FC Ebershausen (ohne Nummer).

Langsam wird es Zeit zum Starbereich zu gehen.

Auch dieses Jahr liefen Jusra und ich als Team.


Der Start erfolgte um 18:30 Uhr und diesmal war der Startbereich auch gleichzeitig das Ziel. Man startete etwas oberhalb des Vereinsheims beim neuen Sportplatz. Ich stellte mich diesmal weiter vorne auf und so konnte ich das Gedränge etwas vermeiden. Nach einigen Metern auf Kies dann eine Asphaltstraße, leicht abschüssig Richtung Wald. Nach dem Überqueren der Hauptstraße ging es in den Wald und auf gekiesten Wegen weiter. Nun meist auch leicht bergauf. Ich hatte ein gutes Gefühl und es zwickte auch nirgends. Nach einem Kilometer eine Zeit von 4.04 min und damit 11 Sekunden schneller. Nun ging es weitestgehend flach weiter. Nur ganz leichte Anstiege. Der Weg war in einem guten Zustand, wobei das Kies dennoch etwas Kraft kostete. Nach km 2 dann 8.15 min. Für den zweiten Kilometer also 4.11 min und schon 15 Sekunden zum Vorjahr herausgelaufen. So konnte es weitergehen. Nach einem etwas grasigen Weg kam man nun wieder auf eine Asphaltstraße und es ging bergab. Danach wurde wieder die Hauptstraße überquert und es ging in den Wald. Wann kommt endlich der 3. Kilometer? Erst nach 13.00 min passierte ich das Schild. 4.45 min für den letzten Kilometer und dabei die leichten Anstiege gut genommen, sogar Plätze gut gemacht. Das konnte fast nicht sein. Am Ende des vierten Kilometer noch ein längerer Anstieg. Den nahm ich recht gut und nun zeigte die Uhr 17.35 min. Damit war ich bereits 18 Sekunden hinter der Zeit vom letzten Jahr und verlor auf 2 km gleich 33 Sekunden. Da musste doch irgendwo die Streckenführung anders sein, zumal ich noch einmal einen Platz gut machte und mithalten konnte. Oder wurde ich tatsächlich so viel langsamer? Das wäre dann bedenklich. Es ging noch über eine Wiese und nun endlich das Ziel in Sicht. Nach 22.44 min war ich im Ziel und verlor noch weitere 15 Sekunden. Damit gleich 33 Sekunden langsamer als im Vorjahr, obwohl ich so gut startete und ein gutes Gefühl hatte.

Das Starterfeld des Partnerlaufes 2014 in Ebershausen.

Da ging es ganz schön eng zu.

Start zum Ebershauser Partnerlauf.

Marius Forstner (SV Mindelzell) siegte in 17.46 min.

Achim Zimmermann (FC Ebershausen) auf Platz 2, aber nicht in der Liste.
Jochen Gnann (LAZ Günzburg) folgt in 18.47 min.

Bei den Frauen wurde Sina Maier (TSG Giengen) Zweite in 21.37 min.



Mein Zieleinlauf in Ebershausen und der kritische Blick auf die Uhr.


Nun musste ich zurück, da ich Jusra versprochen hatte, dass ich sie abhole. Es kamen mir einige Bekannte entgegen und noch vor dem 4 km-Schild lief Jusra. Sie kämpfte sich wacker durch und erreichte das Ziel nach 34.29 min. Damit war sie immerhin nur 29 Sekunden langsamer als letztes Mal und hat gegenüber mir sogar noch Zeit gut gemacht. Die Strecke hat ca. 40 Höhenmeter und es geht immer wieder bergauf und bergab, ist aber gut zu laufen und richtig schön. Dabei war sie schon letztes Mal etwas länger als 5 km. Mich würde interessieren, ob es irgendwo eine Änderung gab oder ob ich doch so langsam wurde. 48 Sekunden auf 3 km, das wäre wirklich bedenklich. Nun versuche ich am Sonntag in Winterlingen das Ganze richtig durchzuziehen. Ich belegte unter den 116 Teilnehmern Platz 44 und Jusra Platz 115, noch deutlich vor der Letzten. Damit wurden wir in der Wertung Gemischte Paare 40 unter 6 Teams Fünfte. Auf jeden Fall gab es nach dem Lauf im Sportheim richtig leckeren Kuchen und allzulange musste man auch nicht auf die Siegerehrung warten. Die Strecke war auf jeden Fall wieder die gleiche, nur dass einige Wege frisch gekiest waren. Das kostete natürlich Zeit, mal sehen wie es nun am Sonntag in Winterlingen läuft.

Josef Dauner (TV Senden-Ay, Jahrgang 1947) absolvierte die Strecke in 27.49 min.

Sein Mannschaftskollege Ludwig Leichtle (Jahrgang 1939) benötigte 31.06 min.

Jusra bei ihrem Zieleinlauf.

Die Siegerehrung fand im Sportheim statt.

Dort war es gut gefüllt.


Ergebnisse: http://www.fcerunning.de/

Veranstalter: http://www.fcerunning.de/

Freitag, 15. August 2014

14. Ludwigsfelder Illerlauf in Neu-Ulm-Ludwigsfeld am 15.08.2014

So wie bereits im vergangenen Jahr nahm ich wieder mit Jusra zusammen am Ludwigsfelder Illerlauf teil. Es hat uns letztes Mal schon sehr gut gefallen und ein weiterer Start stand von vorneherein fest. Dabei waren diesmal die Wetteraussichten gänzlich andere. Letztes Mal noch schwül-warm und nun 14° C und bewölkt. Dabei regnete es den ganzen Tag über immer wieder und auch noch 30 Minuten vor dem Start um 19:00 Uhr. Dann kam aber sogar die Sonne etwas zum Vorschein und es hellte auf. Es sollte am Ende sogar tatsächlich trocken bleiben. Somit gab es eigentlich ideale Laufbedingungen. Die Startunterlagen gab es diesmal drinnen und das Startgeld betrug für Voranmelder wieder moderate 7 €. Diesmal war auf Jusras Startnummer als AK die weibliche Jugend U18 angegeben. Mal sehen wie viele da noch am Start sind. Der Start erfolgt ja wenige Meter vom Vereinsheim des TSF Ludwigsfeld entfernt. Dazu gingen wir über die Illerkanalbrücke und die Brücke der A7. Es war zu meinem Erstaunen ein recht stattliches Teilnehmerfeld, womit ich angesichts des Wetters nicht unbedingt gerechnet hatte. Wie im vergangenen Jahr fotografierte ich noch den Start und reihte mich danach hinten ein, um zu Jusra nach vorne aufzulaufen.

Die Startunterlagen gab es dieses Jahr drinnen.

Da war der Andrang doch schon recht groß.

Vor dem Vereinsheimbekommen die Helfer noch letzte Anweisungen.

Auf dem Weg zum Start.

Zusammen mit Jusra vor unserem gemeinsamen Lauf in Ludwigsfeld.

Es kamen doch recht viele Teilnehmer.

Noch letzte Vorbereitungen vor dem Start.

Der spätere Sieger Michael Enderle (TSG Söflingen).

Nun geht es zum Start.

Am Ende ein Rekordfeld von 190 Teilnehmern.

Noch letzte Unterweisungen in die Streckenführung.

Das Startfeld des Ludwigsfelder Illerlaufes 2014.

Der Start ist erfolgt.

Nun reihte ich mich schön hinten ein.

Wo war denn nur Jusra?

Hier strahlt sie inmitten des Teilnehmerfeldes. Rechts Gregor Rueß, Platz 3 mJU20.

Die ganze Strecke ist ja bis auf drei ganz kurze und leichte Anstiege sehr flach. Zunächst ging es dabei noch auf einem Asphaltweg weiter. Hier war man noch außerhalb des Waldes und zwischen der Autobahn und Feldern. Da schien doch tatsächlich die Sonne. So war es echt angenehm zu laufen, wobei ich mich doch deutlich wärmer anzog als sonst, aber heute wollte ich nur Jusra begleiten und da wurde es mir natürlich auch nicht ganz so warm. Dabei absolvierte sie den ersten Kilometer in 5.57 min. Da musste ich sie etwas bremsen. Sie war heute gut drauf und ich hatte meinen Gürtel mit den Trinkflaschen dabei, weil dies letztes Mal für Jusra das größte Problem war. Ich würde heute bei den Temperaturen und dem Tempo nichts brauchen, aber Jusra bestimmt. Nach gut zwei Kilometer ging es in den Wald und auf eine ca. 2,5 km lange Runde, die es zwei Mal zu durchlaufen galt. In der Zwischenzeit war man auf einem gekiesten Feldweg und danach auch Waldwegen unterwegs, die alle in einem sehr guten Zustand waren. Es gab auch nur wenige Pfützen.

Zunächst lief man noch auf einem Asphaltweg.

Jusra war gut drauf und startete flott.

Hier lief Jusra nebenSabrina Scheck (Platz 2 wJU18) und Moni Scheck.

Es ging nun auf einem gekiesten Feldweg weiter.

Über diese Brücke ging es Richtung Wald.

Die Strecke war gut ausgeschildert und zudem waren überall Streckenposten.

Nun weiter auf einem Feldweg am Waldrand.

Da lag sie noch ganz gut im Feld.

Nach drei Kilometer dann eine Zeit von 20.50 min. Da mussten wir schon wieder etwas zulegen. Das Ziel war die Verbesserung ihrer Bestzeit vom April in Würzburg, als sie 1:08.40 h benötigte. Nun lief es auch wieder besser und vor allem auf dem Abschnitt außerhalb des Waldes Richtung Abzweig zur zweiten Runde war sie stark. Bereits vor der 3-km-Marke hatte uns der Führende überholt und nun kamen immer mehr Läufer. Dies motivierte Jusra wohl eher noch. Bei km 5 dann eine Zeit von 34.12 min. Da muss sie nun nahezu gleich schnell weiterlaufen. Leider waren vor allem im Wald die Lichtverhältnisse nicht so toll für das Fotografieren, vor allem aus dem Laufen raus. Wenigstens sind einige Fotos doch noch halbwegs gut gelungen.

Nach diesem leichten Anstieg ging es im Wald weiter.

Kurz vor dessen 5 km-Marke überholte uns der spätere Sieger Michael Enderle (TSG Söflingen).

Paul Snehotta (TSV Weißenhorn) belegte am Ende Platz 2 und gewann die AK M20.

Swen Lorenz (TSG Söflingen) war auch gut drauf und belegte Platz 4 und gewann die AK M40.

Hier wird Jusra von Dietmar Steck (AST Süßen) überholt, der die AK M45 gewann.

Roland Walser (Best Bike Parts) wurde Dritter der AK M40.

Es dauerte nicht lange, dann kam auch die führende Frau: Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München) gewann überlegen die Gesamtwertung und die AK W40.

Auch Jusra fotografierte mal und ich bereite ihr Trinken vor.

Hier war es super zu Laufen und immer mehr kamen von hinten. Achim Leeser (SV Lonsee) wurde 4. der AK M45.

Julia Zweifel (TSV Laupheim) wurde zweite Frau und gewann die Frauen-Hauptklasse.

Rita Oßwald (TSV Weißenhorn) belegte Platz 3 und gewann die AK W50.

Hier kam der Abzweig zur zweiten Runde.

Für uns ging es zunächst noch nach rechts.

Bald war die Hälfte geschafft.

Auch ohne Umleitung wäre es hier entlang gegangen.

Wir legten etwas zu und nun konnte Jusra nacheinander zwei Teilnehmer überholen. Nach genau 41 Minuten waren wir bei km 6 durch und den siebten Kilometer passierten wir nach 48 Minuten. Das wird eng, aber das Wichtigste ist, dass sie schön durchläuft. Nun meinte sie, sie hätte etwas Bauchschmerzen. Sie lief jedoch wacker weiter. Leider waren die beiden nächsten Kilometer nicht so schnell und am Ende vergab sie hier einen neuen persönlichen Rekord. Sie lief nach 1:09:00 h ins Ziel, nur 20 Sekunden hinter der Zeit von Würzburg. Dort gab es in der Stadt natürlich mehr Anfeuerung, was sie vorantrieb. Da ist die heutige Zeit richtig toll und mehr als 8 Minuten schneller als im vergangenen Jahr. Ich benötigte 1:09.01 h. Ich hatte tatsächlich wieder auf die Sekunde genau gemessen. Es gab doch tatsächlich mit 190 Teilnehmern eine neue Rekordbeteiligung und wir belegten die Plätze 185 und 186. In der AK wJU18 wurde Jusra Dritte hinter zwei Läuferinnen mit Jahrgang 1998 und 1997. Schade dass es diesmal keine jüngere Altersklasse gab. Jusra war aber über den dritten Platz total zufrieden und meinte, dass sich ein 3. Platz in der AK U18 sowieso besser anhört. Die Siegerehrung wurde von Marc Schuster schnell durchgezogen und wir holten uns später die sicherlich verdiente Pizza. Auf alle Fälle wieder eine schöne Veranstaltung, die zum festen Bestandteil unseres Laufkalenders werden wird. Mal sehen, wann ich hier mal mit vollem Tempo laufen kann.

Hier ist Jusra am Überholen.

Auch nach fast 7 Kilometer kann sie noch lachen.

Nun liegt der Abzweig hinter uns und es geht auf den letzten Abschnitt Richtung Ziel.

Das sieht noch gut aus.

Nun an der Iller entlang.

Hier wurde es dann doch mal recht eng.

Auf den letzten Metern.

Dann endlich im Ziel.

Dort waren natürlich schon viele Teilnehmer.

Diese Erfrischung hatte sie sich verdient.

Wir im letzten Jahr traf sie den Golden Retriever Gaudi: Da konnte sie schnell wieder lachen.

Das Team der Zeitnahme.
Da waren doch deutlich mehr Teilnehmer mit uns im Zielbereich als letztes Mal.

Nach dem erfolgreich absolvierten Illerlauf.

Warten auf die Siegerehrung.

Es ist alles für die Siegerehrung vorbereitet.

Die drei Erstplatzierten Herren: Paul Snehotta (TSV Weißenhorn, Platz 2), Michael Enderle (TSG Söflingen, Platz1) und Ralf Traub (Runners Point Ulm, Platz 3).

Die drei Erstplatzierten Damen: Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München, Platz 1), Julia Zweifel (TSV Laupheim, Platz 2) und Rita Oßwald (TSV Weißenhorn, Platz 3).

Jusra bei ihrer Siegerehrung.

Stolz präsentiert sie ihre Urkunde und es gab auch diesmal ein Illerlauf-T-Shirt.

Die drei Erstplatzierten der AK wJU18: Sabrina Scheck (Platz 2), Jusra Steiner (VfB Gutenzell, Platz 3) und Julia Fischer (TSV Illertissen).


10 km Männer: Michael Enderle (TSG Söflingen, 33.08 min) vor Paul Snehotta (TSV Weißenhorn, 34.20 min) und Ralf Traub (Runners Point Ulm, 35.14 min).


10 km Frauen: Yvonne Kleiner (LG Stadtwerke München, 37.48 min) vor Julia Zweifel (TSV Laupheim, 40.46 min) und Rita Oßwald (TSV Weißenhorn, 43.55 min).


Ergebnisse: http://www.nu-running.de/internet2/illerlauf2014.pdf

Veranstalter: http://www.nu-running.de/pages/indexpag.html