Montag, 14. Dezember 2020

Lauf weiter 2020 Serie 39. Lauf am 13.12.2020

Natürlich war es das Ziel, auch bei dieser Auflage der virtuellen Laufserie dabei zu sein. Dabei waren die Voraussetzungen so gut wie seit vielen Wochen nicht mehr. Nachdem es letzten Sonntag schon recht gut lief, aber noch mit etwas Schmerzen, gab es bis einschließlich Mittwoch nur am Dienstag einen Lauf mit 3 km. Dann am Donnerstag bei Matsch und Schnee auf der auch sonst anspruchsvollen Strecke zwischen Ummendorf und Fischbach ein Lauf über 13 km und endlich auch eine lange Distanz ohne Probleme. Am Freitag flotte 5 km und am Samstag 12 km recht schnell auf Asphalt durchgelaufen. Endlich scheinen die Probleme überwunden. Dann war es heute noch der dritte freie Tag und ich konnte die letzten Tage auch mal ausschlafen. So meldete ich zunächst am Morgen die 3 km Walking und 5 km Walking, mit der Option am Nachmittag noch 10 km Walking zu absolvieren. Das Wetter spielte dann auch noch ganz gut mit. Es hatte 4° C und dabei zwar bewölkt, aber es sollte trocken bleiben. Der kühle Wind hielt sich auch in Grenzen und die Strecke im Gegensatz zur letzten Woche schneefrei. Das passte schon mal alles gut. Ich entschied mich für die dreiviertellange Hose, das leichte Langarm-Shirt mit dem Trikot drüber, ein Halstuch und Stirnband. Dann aber auch noch die leichte Jacke. Auf Handschuhe verzichtete ich, hatte sei zur Sicherheit aber in der Tasche. Dann stand mit dem 3 km Walking mein 114. Wettkampf n diesem Jahr an. Es passte vom Start weg super, ich fühlte mich einfach blendend. Dabei hab ich den Start bis kurz nach 11 Uhr hinaus gezögert. Da war schon die Entscheidung in Berlin gefallen und manchmal geht es mit Wut schneller. Obwohl es tendenziell bergauf geht absolvierte ich den ersten Kilometer in tollen 5.33 min. Da wollte ich meinen Rekord von 17.12 min verbessern. Der zweite Kilometer ist vom Profil her auch nicht einfach und hier wehte zunächst auch der eisige Wind entgegen. Da fror ich auch an den Händen und bereute es kurz, die Handschuhe nicht angezogen zu haben. Dies legte sich aber schnell. Am Ende nochmal bergauf und dann nach starken 5.41 min den zweiten Kilometer, Das musste nun einfach reichen. Es ging dann auf Asphalt längere Zeit bergab. Da konnte ich mächtig Tempo machen, bevor es nach der Runde nach rechts noch den ganzen Anstieg hoch ging und insgesamt 40 Hm und dabei nur ca.30 runter. Das macht es nicht einfacher, aber auf dem dritten Kilometer geniale 5.26 min und ein so nie für möglich gehaltene Rekord von 16.41 min. Das reichte dann auch deutlich zum Gesamtsieg. Dabei wieder mal vor Roland Rigotti. Bei den Schuhen hatte ich wieder auf meine Inov-8 Trailroc gesetzt. 









Die Strecke:



Nach dem Wettkampf musste ich doch erst mal etwas durchatmen, genoss aber auch den Augenblick, Dann ging es zurück zum Start und wie schon beim Aufwärmen richtig flott und nicht so wie die letzten Wochen fast schon zurück gequält. Das ist ein lange vermissten Gefühl. Dann war ich auch bereit für den zweiten Start des Tages, meinem 115. Wettkampf in diesem Jahr, über 5 km Walking. Da ging ich so an, wie ich es am meisten liebe, nämlich offensiv. Den ersten Kilometer prompt in 5.36 min, so schnell wie nie auf dieser Distanz. Da ging es auf dem zweiten zwangsläufig etwas langsamer, aber mit 5.47 min immer noch sehr gut. Da sollte ich auf dem dritten noch einen draufsetzen können. Also bergab mächtig Druck gemacht und mit 14.15 min die erste Runde von 2,5 km in einer genialen Zeit. Nun rechts weg und den Anstieg hoch. Da war es nun doch gegen Ende hart, aber  noch immer ohne jedes Problem. Dann wieder 5.47 min und insgesamt nach 3 km eine Zeit von 17.10 min und damit sogar noch unter dem alten Rekord für diese Distanz. Es lief heute genial. Eine Zeit unter 30 Minuten war eigentlich schon klar, aber nun wollte ich mehr: meine kürzlich aufgestellte Bestzeit von 29.19 min unterbieten. Ich kämpfte mich durch den vierten Kilometer und am Ende ging es bergab und so konnte ich noch eine Zeit von 5.51 min heraus holen. 23,01 min als Zwischenzeit und nur noch den Anstieg zu Beginn des letzten Kilometer und dann bergab. Da war es nach dem Tempo zwar auf den ersten 500 m nicht so schnell, aber ich war noch total locker, konnte bergab nochmal beschleunigen und den fünften Kilometer in 5.50 min absolvieren. Damit stand eine tolle neue Bestzeit von 28.52 min zu Buche und auch hier der Gesamtsieg. Danach war ich sogar richtig schnell erholt. 









Die Strecke:




Nach dem zweiten Start ging es erst mal nach Hause. Direkt nach dem Mittagessen hatte ich mich noch für die 10 km Walking angemeldet, da ich mich noch glänzend fühlte. Dann verzögerte es sich mit dem Start, denn die Couch war zu bequem und die Biathlon-Staffel zudem recht spannend. Da war es gut, dass ich mich schon angemeldet hatte und es ging doch noch raus und zur Strecke in einem Schnitt unter 5 Minuten. Ja, es läuft langsam wieder so richtig gut. In der Woche aber bis heute auch erst 32 km und somit doch erholsam. Dann stand mein 116. Wettkampf in diesem Jahr an. Das Stirnband hatte ich mit der Mütze getauscht, auf die Handschuhe aber erneut verzichtet, da es vorhin am Ende gut war. Ich hatte als Ziel eine Zeit von mindestens 1:02 h. Deshalb auch schnell angegangen und mit 5.48 min gleich eine gute Zeit. Auf dieser Distanz absolviere ich seit einiger Zeit eine etwas längere Runde von ca. 3 km, die ich drei mal absolvieren muss. Damit aber auch den letzten Kilometer nochmal bergauf, was bei so schon 106 Hm erschwerend dazu kommt, weil das Ziel fast am höchsten Punkt ist. Den zweiten Kilometer wollte ich unbedingt unter 6 Minuten schaffen, was in 5.55 min auch gelang, Danach auf dem dritten Kilometer erst bergauf, dann aber die Straße runter und es passte super und mit 5.46 min den am Ende schnellsten Kilometer. Damit die ersten drei Kilometer in 17.29 min angegangen. An manchen Tagen passt einfach alles. Auf der zweiten Runde erstmal wieder hoch und da war es wenig überraschend, dass die Zeit mit 6.08 min über 6 Minuten lag. Ich konnte aber am Ende des fünften Kilometer nochmal Druck machen und da waren die ersten Meter des zweiten Anstiegs dabei, aber noch 5.59 min und zur Halbzeit tolle 29.36 min. Sollte es sogar unter einer Stunde gehen? Zumal nun ein verhältnismäßig einfacher Kilometer folgte. Tatsächlich dann den sechsten Kilometer in 5.51 min. Aber dann ein mit dem vierten vergleichbarer siebter Kilometer in 6.11 min und der folgende achte in 6.04 min. Da durfte ich nicht locker lassen. Es war super, dass heute das rechte Bein noch immer bestens mitmachte. So konnte ich den einfacheren neunten Kilometer in 5.53 min nochmals deutlich schneller absolvieren und nun zehnte und letzte. Da war doch etwas die Luft raus und kein wirklicher Endspurt und eine Zeit von 6.11 min. Dies konnte ich mir aber leisten und die Uhr zeigte tolle 59.47 min und damit war der dritte Gesamtsieg des Tages unter Dach und Fach. Damit in diesem Jahr bereits 92 Podestplätze und vielleicht schaffe ich ja zum dritten Mal in Folge die Marke von 100 oder mehr. Bei den Siegen mit 63 nun die 60 von 2018 schon übertroffen. Vor allem konnte ich die 2 km zurück richtig locker und schnell laufen. Das war auch eine tolle Erkenntnis. 










Die Strecke:




3 km Walking Männer: Peter Steiner (albside Running, 16.41 min) vor Roland Rigotti (TSG 08 Roth, 17.51 min) und Johannes Bräuer (SG Salzlandsparkasse e.V., 19.11 min).

5 km Walking Männer: Peter Steiner (albside Running, 28.52 min) vor Thomas Knecht (Nordic Walking Deutschland, 33.57 min) und Andreas Volkmer (35.24 min). 

10 km Walking Männer: Peter Steiner (albside Running, 59.47 min) vor Andreas Volkmer (1:13.13 h) und Ingo Wildauer (Team Erdinger Alkoholfrei, 1:20.52 h). 



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