Sonntag, 11. Januar 2026

48. Crosslaufserie Oberschwaben - Lauf 2 in Vogt am 11.01.2026

Mit einer Verspätung von 5 Tagen gab es heute endlich meinen Wettkampfauftakt im neuen Jahr, nachdem der Dreiköniglauf in Heiningen wegen der Bahn ins Wasser fiel. Es ging nach 5 Wochen Pause mit der Crosslaufserie Oberschwaben weiter. Dabei ging es ins württembergische Allgäu nach Vogt. Nachdem es wieder schneite, war ich auf die Verhältnisse gespannt. Die Fahrt nach Vogt von 44 km dauerte dann bei sonntäglich wenig Verkehr und guten Straßenverhältnissen nur 39 Minuten. Ich fuhr kurz zur Halle, um nochmal auf die Toilette zu gehen und dann ging es die rund 800 m zum Veranstaltungsgelände am Rande des Gewerbegebiets. Dort war gerade um 13:30 Uhr der erste Lauf der AK U8 und U10 über ca. 500 m gestartet worden. Die Startnummern kann ich für die ganze Serie verwenden, was richtig super ist. Es war in Vogt übrigens meine 12. Teilnahme. 


Es hatte diesmal doch ordentlich Schnee. Die Temperatur war mit -1° C noch recht erträglich, zumal so gut wie kein Wind ging. Bei meiner Ankunft war es stark bewölkt, was sich später aber noch ändern sollte. Ich machte mich ans Aufwärmen und schaute auch ganz kurz auf die Strecke. Nach gut 2 km ließ ich es gut sein. Leider hatte ich mich gestern Abend nicht so optimal gefühlt, aber das lag auch am Nachtdienst und heute passte es einigermaßen. Bereits in der Hallte konnte ich einige Bekannte begrüßen und das ging nun natürlich weiter. Der Lauf der AK U12, U14 und U16 wurde um 13:45 Uhr während meinem Aufwärmen gestartet und führte über eine Runde von 1,2 km. 




Bei meiner ersten Veranstaltung im neuen Jahr gab es gleich einen Doppelstart. Der erste Start erfolgte um 14:00 Uhr beim Jedermannscross über drei Runden und ca. 3600 m. Dabei starteten auch die Jugendlichen der AK U18 und U20. So gab es ein ganz stattliches Feld. Bei der doch recht festen Schneedecke entschied ich mich für meine neuen Trailschuhe und ganz in lang und zudem Mütze und Handschuhe. Ich stellte mich hinter den Jugendlichen auf und dann ging es auch schon los. Auf dem größten Teil des Rundkurses auf Wiesen ging es über einen recht schmalen Pfad, auf dem der Schnee etwas flachgetreten war. So ging anfangs nicht sehr viel. Ich konnte nicht feststellen, wie mein Tempo war, da die Uhr kein richtiges Signal hatte und nur die Zeit lief. So langsam ging es etwas schneller voran und die ersten Runde am Ende mit 5.59 min noch unter 6 Minuten. Es sollte die einzige des Tages sein, bei der ich dies schaffte. Auf der zweiten Runde konnte ich dann freier laufen, da sich das Feld auseinandergezogen hatte. Immerhin konnte ich auf der zweiten Hälfte zwei junge Damen überholen. Die Runde dann in 6.21 min. Durch die starke Bewölkung waren die Lichtverhältnisse so, dass man die Spur teils kaum wahrnehmen konnte. Es wurde mir nun doch so langsam warm und die Schuhe verrichteten einen super Dienst. Nach dem ersten Drittel der dritten Runde konnte ich bergab noch eine junge Läuferin überholen. Danach spürte ich leider an der Rückseite des rechten Oberschenkels immer mehr ein Ziehen. Dies war dort schon im letzten Jahr so, irgendwie verrückt, da es sonst nicht vorgekommen ist. Demnach gab ich auf den letzten Metern nicht mehr alles, aber die dritte Runde war mit 6.16 min etwas schneller als die vorherige. Nach 18.37 min lief ich ins Ziel und war diesmal 6. Gesamt von 12 und 5. bei den Männern. Den dritten Gesamtrang von Blitzenreute verfehlte ich dabei doch deutlich. Immerhin war es dieses Mal der Sieg in der AK M55. Die Ergebnisse gab es wieder sofort online mit Urkundendruck. Es war wieder schön, dass ich doch von einige Bekannten angefeuert wurde. 




Nach meinem Zieleinlauf hatte ich nur gut 10 Minuten Zeit. Also schnell zum Auto und diesmal ein etwas weiterer Weg, da auf der Wiese zwischen Gelände und Parkplatz doch ordentlich Schnee lag. Ich wechselte die Startnummer und entschied mich dafür, anstatt mit Mütze it Stirnband zu laufen und die Handschuhe ließ ich auch im Auto. Ich musste mich dann doch etwas beeilen, war aber 2 vor dem Start zurück. 




Der Start zum Hauptlauf über 6 Runden und ca. 7200 m erfolgte um 14:30 Uhr.. Es war ein recht großes Feld von 138 Teilnehmern. Ich stellte mich natürlich weit hinten auf und wollte eh recht zurückhaltend laufen, da sich der rechte Oberschenkel noch immer bemerkbar machte. Eine Zeit knapp unter 40 Minuten wäre sicher in Ordnung, wobei ich aber erst mal hoffet, das Rennen gut zu überstehen. Anfangs ging auf dem engen Kurs nicht viel. Natürlich hätte man mehr Platz gehabt, aber da war tieferer Schnee. Das würde beim Überholen schon hart genug sein. Es war eh nicht schlimm, ganz im Gegenteil, dass ich gemächlich anfangen musste. Der erste Kilometer so auch nur knapp unter 6 Minuten und die erste Runde in 6.38 min . Ich kann es vorwegnehmen, es sollte die langsamste des Tages bleiben. Bereits in der zweiten Runde konnte man freier laufen. Ich wurde da auch gleich vom Tomerdinger Express überrundet. Immerhin konnte ich nun auf den nächsten drei Kilometern das Tempo permanent steigern und das Ziehen wurde zumindest nicht mehr und der Oberschenkel schien zu halten. Die zweite Runde in 6.26 min. Ich konnte nun den einen oder anderen Teilnehmer überholen. Es kam dann auch noch die Sonne raus und nun war die Spur überall deutlich zu erkennen. Ich war auch froh, ohne Handschuhe und nur mit dem Stirnband zu laufen. Nach der dritten Runde in 6.22 min zeigte die Uhr zur Halbzeit 19.26 min. Da war ich ja noch bestens im Soll. Es war wieder toll, dass ich von außen, aber auch durch bekannte Läufer die mich überholten, angefeuert wurde. Ich lief auf jeden Fall mein eigenes Ding und das doch erstaunlich gleichmäßig. So schaffte ich die vierte Runde n 6.23 min. Durch die Sonne wurde die Strecke etwas weicher, aber insgesamt hielt sie sehr gut. Nur im unteren Bereich gab es ein kleines Matschloch, welches aber kein Problem darstellte. In der fünften Runde mit 6.31 min etwas langsamer. Dafür lief es in der letzten nochmals rund. Als es bergab ging, konnte ich nacheinander zwei Kontrahenten überholen. Der zweite konterte aber wieder und ich wollte auch hinten raus nicht mehr viel riskieren und konnte nun die erreichte Position sicher halten. Die letzte Runde wurde mit 6.20 min sogar die schnellste des Rennens und die drittschnellste der neun absolvierten an dem Tag. Da hatte ich es gut eingeteilt und dabei das rechte Bein hoffentlich ausreichend geschont bzw. nicht zu sehr belastet. Mit der Zeit von 38.44 min war ich unter den Voraussetzungen natürlich zufrieden und die zweite Hälfte mit 19.16 min sogar schneller als die erste. Die Platzierungen waren natürlich nicht der Rede wert. 




Nach dem Zieleinlauf machte ich en paar Fotos und führte die eine oder andere kurze Unterhaltung. Danach noch einen warmen Tee und, da es schnell kalt wurde, rasch zum Auto und wieder nach Hause. Die Rückfahrt war zum Glück auch völlig entspannt. Nun erst mal erholen und Ende der Woche hoffentlich einen langen Lauf. 










Insgesamt waren es 244 Teilnehmer, davon 138 im Hauptlauf, 12 beim Jedermannscross, 25 im Jugendlauf und 69 in den Kinderläufen. 



Die Strecke:

Donnerstag, 8. Januar 2026

Heimaterkundung - Tristolz Runde in Rot an der Rot am 07.01.2026

Nach dem Desaster an Dreikönig, als der Zug in Biberach so viel Verspätung hatte, dass es nicht mehr rechtzeitig nach Heiningen zum Wettkampf reichen würde, musste halt zumindest am Mittwoch noch ein etwas besonderer Lauf her. Da hat das Jahr zumindest was Wettkämpfe anbelangt schlecht begonnen und mal schauen wie es da nach der eher schon bescheidenen letzten Saison weitergeht. Es stand mit Hera der nächste Lauf aus meiner Reihe Heimaterkundung an. Wir fuhren diesmal in südliche Richtung die 14 km auf den Tristolzer Berg. Mit etwas Glück sieht man hier auch die Alpen. Es war bei -5° C und später -6° C recht frisch, aber kaum Wind und nur wenig Wolken. Die Sonne setzte sich sogar immer mehr durch, was bei der Winterlandschaft dann einfach schön ist. Der Rundweg Tristolz Runde ist mit 14,1 km angegeben. 


Es ging vom Tristolzer Berg runter in den Weiler Tristolz. Dort stieg es dann wieder bis nach dem Ortsende an und wir liefen erst mal ein Stück geradeaus weiter. An einer Abzweigung wurde ich stutzig, da ich mir zuvor die Route auf einer Wanderkarte angeschaut hatte. Ich hatte die Karte zum Glück in den Rucksack gepackt und konnte so den richtigen Wegverlauf ausfindig machen. So ging es wieder rund 400 m zurück und ab da musste die Karte noch öfters herhalten. Es war leider so, dass die Strecke zwar immer wieder Wegweiser aufwies, aber ansonsten keine Markierungen. Dies galt auch für Schlüsselstellen wo es Richtungswechsel gab. Es ging jetzt mehr oder weniger flach weiter. Dabei mal auf schneefreien schmalen asphaltierten Wirtschaftswegen, dann auch Feldwege und kurz im Wald, wo es auf der Strecke jeweils Schnee gab. Das gefiel vor allem Hera. So  hatten wir bei den für sie Wohlfühltemperaturen ein beachtliches Tempo drauf. Es ging an dem einen oder anderen kleinen Weiler vorbei und es war bis auf eine Begegnung mit einer Frau mit Pferd recht einsam. Der 7. Kilometer runter nach Spindelwag sollte mit 4.26 min der schnellste werden. Nach ca. 7,2 km waren wir dort in der Ortsmitte und am Pfaffenrieder Bach. 









Es ging für rund einen Kilometer auf einem Feld- und dann Wiesenweg am Bach entlang weiter. Dabei war vor allem auf dem Wiesenweg recht viel Schnee. Danach folgte der Anstieg zum Rückhaltebecken. Der doch recht beachtliche See war wie erwartet vollständig mit Eis bedeckt. Es ging auf Naturwegen am See entlang und durch ein kleines Waldstück. Da hatten wir beim Austritt eine etwas unangenehme Begegnung. Wenn man Hunde schon frei laufen lässt, dann sollten die auf Rückruf auch sicher hören und man sollte sie auch im Blick haben, und nicht weit voraus gehen. So kamen die beiden recht großen Hunde auf uns zu und erst als Hera bellte, drehte sich der Besitzer um. Men Rufen hatte er wegen der Entfernung gleich gar nicht gehört. Dann kam zumindest einer zu ihm zurück. Den anderen hielt Hera mit ihrer doch bestimmenden Art und Weise tatsächlich auf Distanz. Dann konnte ich mich endlich wieder der Karte widmen und wir mussten rechts weg in einer Schleife weiter den Berg hoch nach Mühlberg. So gab es wenigstens nicht noch eine Begegnung mit dem Trio. Am Beginn des Weilers nochmal eine schöne Aussicht. Danach, weder ohne Markierung, in die Ortsmitte und an der Kapelle links weg und aus dem Ort raus. 






Dort ging es wieder auf Feldwegen weiter und bergab. Dabei auch kurz auf einem nicht nur schneebedeckten, sondern teils auch vereisten Weg und an einem kleinen Weiher vorbei. Es ging von diesem bergauf an den Rand eines anderen Weilers und dort links weg. Es ging tendenziell weiter bergauf über die Felder und wir nahmen wieder gut Tempo auf. Nach rechts weg dann am Waldrand vorbei und auch am Weiler Wolf. Auf jeden Fall ein interessanter Name. Nach diesem runter nach Ellwangen und ein Stück durch den Ort. Die rund 150 m auf der Hauptstraße ohne Gehweg waren dabei nicht so toll. Durch ein Wohngebiet ging es ans Ortsende und es stieg am Ende nochmals steil an, hoch zum Tristolzer Berg. In der Zwischenzeit konnte an sogar etwas die Alpenkette erkennen. Durch den Umweg am Anfang waren es am Ende 15,03 km mit 206 Hm. Mit einer Nettozeit von 1:12.34 h hatten wir einen beachtlichen Schnitt von 4.50 min/km erzielt. 










Die Strecke:

Montag, 5. Januar 2026

Heimaterkundung - Barockpfad Kapellenberg in Gutenzell am 04.01.2026

Nach dem Frühdienst stand gestern die nächste Runde auf einem heimatlichen Wanderweg an. Es ging nach Gutenzell, also meinem vorherigen Wohnsitz. Dies bedeutete auch, dass ich die Strecke, wenn auch nicht so im Ganzen, kannte. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was man im Winter erwarten kann. Es hatte -1° C und dabei nur wenige Wolken. Gutenzell liegt ja an der Oberschwäbischen Barockstraße und so passt hier ja auch ein Barockpfad. Eigentlich wäre der Start im Klosterhof und dann noch an der Mauer entlang. Wir parkten aber oben am Kapellenberg beim Friedhof. Hier stand früher eine Burg und zumindest ein Graben ist ja noch erkennbar. 


Es ging nach wenigen Metern über eine Wiese einen schönen Pfad runter. Dabei merkte ich aber auch schnell, dass es bei Schnee und teils halt auch Eis doch besser gewesen wäre, meine ganz neuen Schuhe zu wählen. Ein Stück ging es durch den Wald und danach auf einem Feldweg im Rottal Richtung Ort. Dort auf einem Grasweg an der Rot entlang. Hier dann der Punkt, an welchem man vom Klosterhof her rauskommt. Wir liefen gleich nach links auf einem schneebedeckten Pfad und über den neuen Rotsteg, nachdem der alte vor einiger Zeit abgerissen werden musste. Hier eine schöne Sicht auf die Kirche und auch auf die Rot. 









Der Pfad führte noch ein Stück durch das Rottal und ging in einen Wiesenweg über. Von dort dann an die Hauptstraße die überquert werden muss und der erste steile Anstieg am Musikheim vorbei hoch Richtung Ortsende und Wald. 




Oben angekommen ging es an den Waldrand und hier leider keine Markierungen. Ich hab zumindest keine entdeckt. Da ich den Weg wusste, war mir klar, dass ich den ersten Weg nach links nehmen musste. Es ging ca. 1,5 km meist auf Schnee durch den Wald und an den Illgenweiher, an dem wir bereits am Freitag auf einer anderen Tour waren. Mit der Sonne gleich nochmals ein anderer Anblick. 




Danach auf dem Waldweg weiter, nach links und dann scharf rechts weg und hoch. Hier fehlte auch die Markierung, Das war bereits am Freitag auf der mir unbekannten Runde das Problem. In einem Bogen ging es hoch und dann links weg und aus dem Wald raus. Am Waldrand ein schöner Blick ins Rottal und dann auf dem Feldweg runter. Da war Vorsicht angesagt. Ich musste Hera ausbremsen, denn wenn die richtig loslegt gibt es auf dem Untergrund richtig Probleme. 



Der Weiler Niederenzell wurde erreicht und es ging auf Feldwegen wieder auf die andere Seite des Rottals. Dort immer geradeaus zum Wald, auch wenn der Weg eher was anderes vorgeben würde. 


Auf den letzten gut 3 1/2 km geht es mal am Waldrand entlang, mal im Wald weiter. Hier steigt es am Ende wieder zum Kapellenberg an. Es machte einfach nur Spaß und nach 9,76 km mit 173 Hm waren wir da. 





Diese Runde ist einfach nur schön und vom Untergrund her sehr naturnah. Dazu könnte man noch einen Abstecher zur schönen Kirche machen. Leider ist die Markierung doch etwas unzureichend, erst recht, wenn man fremd ist. Da würde dann eine Karte helfen. 


Die Strecke: