Montag, 13. März 2023

Lauf weiter Sonntagschallenge 145. Lauf am 12.03.2023

Nach vier richtig intensiven Trainingswochen mit im Schnitt etwas mehr als 100 km und rund 2600 Hm in der Woche gab es diese Woche eher etwas Regeneration. Nach nur ganz kurzem Lauf am Montag aber am Dienstag mit 17 km im Großen Lautertal und Wolfstal und am Mittwoch nach dem Nachtdienst 25,5 km im Kleinen Lautertal und Kiesental noch zwei längere Trails. Danach am Donnerstag lockere 12,1 km und am Freitag bei dem grausamen Wind einen Ruhetag, obwohl ich frei hatte. Ein Lauf im Wald kam da nicht in Frage (kann nicht verstehen wie viele bei so einem Sturm im Wald laufen, mir reichten die paar umgestürzten Bäume die ich Donnerstag abends nachdem es nachgelassen hat sah). Am Samstag dann auf der mit 13 km verlängerten und 200 Hm aufweisenden Strecke zum Spätdienst neue Bestzeit. Dann hatte ich am Sonntag erstmal Frühdienst und entschied mich dazu, noch an der Sonntagschellenge über 5 km teilzunehmen. 


Nach dem Frühdienst ging es zu meiner üblichen Strecke und beim Aufwärmen von 3 km fühlte es sich irgendwie recht zäh an. Da überlegte ich sogar kurz, ob en Tempolauf über 5 km Sinn macht. Ich war morgens schon recht müde. Aber das Wetter war zumindest nicht schlecht, denn es hatte bis zum frühen Nachmittag dann doch angenehme 8° C und es blieb trocken bei starker Bewölkung, auch wenn beim Aufwärmen kurz ein paar Tropfen kamen. Allerdungs noch immer recht windig, wenn auch nicht mehr so stürmisch und für die Strecke zumindest aus einer noch recht günstigen Richtung. 


Dann stand in diesem Jahr mein 11. Wettkampf an, allerdings schon der siebte virtuelle. Ich lief endlich mal wieder in kurzen Hosen, wenn ich über dem Shirt auch die leichte Jacke trug, da es vor allem auf dem Rückweg durch den Wind recht frisch werden würde. Meine Puma durften diesmal wieder ran, wenn auch nicht die eigentlichen Wettkampfschuhe. Dann ging es los und ich kam gut und schön gleichmäßig ins Rennen und konnte mich dann immer mehr steigern. Das fühlte sich schon deutlich besser an als zuvor. Ich schaffte den ersten, allerdings auch einfachen, Kilometer in 4.07 min und damit so schnell wie lange nicht mehr und vor allem neun Sekunden schneller als letzten Sonntag. Ich wollte auf jeden Fall die 23.16 min unterbieten und versuchen noch unter 23 Minuten zu bleiben. Nun am Bahndamm entlang aber etwas wellig und vor allem der Wind überwiegend von vorne. Dafür gong es noch recht gut und ich konnte dann in Richtung Goppertshofen das Tempo leicht steigern. Nach der Wende aber voller Gegenwind und so mit der Zeit von 4.43 min für den zweiten Kilometer noch zufrieden. Im weiteren Verlauf wurde es zum Bahndamm bei Gegenwind und ganz leicht ansteigend richtig hart. Ich war froh, als es endlich recht weg ging, Nach 11.18 min dann die erste Hälfte. Da war ich noch acht Sekunden voraus, hatte aber durchaus Hoffnung noch unter 23 Minuten zu bleiben. Ich konnte dann den dritten Kilometer zumindest noch in 4.50 min absolvieren. Nun musste ich aber zulegen und brauchte ja im Schnitt rund 4.39 min/km auf den beiden letzten Kilometern. Auf dem vierten Kilometer lag ich zunächst etwas dahinter, aber nach der Kuppe am Damm nahm ich, als es danach kurz etwas runter ging Schwung mit und kämpfte nun auch. Eine Jahresbestzeit war nun schon so gut wie sicher, aber ich wollte mehr, Ich schaffte den vierten Kilometer in 4.38 min. Das sah gut aus und ich wurde zunächst zwar wieder etwas langsamer, aber es kam ja noch der Schlussspurt. Nun kam kurz auch die Sonne raus, da wurde es schnell etwas warm. Aber klagen kann ich dennoch nicht. Man muss ja froh darüber sein. Ich konnte das Tempo konstant bei ca. 4.40 min/km halten und dann rechts weg auf die letzten knapp 400 m und nun sogar etwas Windunterstützung. So ganz frisch, locker, waren die Beine nicht mehr. Dennoch schaffte ich den letzten Kilometer in 4.34 min und da war ja ein kleiner Puffer dabei, damit Strave nicht wie ab und zu 4,99 km draus macht. So war ich mit der Zeit von 22.53 min absolut zufrieden und sicher das Maximalziel erreicht und neue Jahresbestzeit und auf der zweiten Hälfte gleich 15 on den 23 Sekunden gutgemacht. 






Beim Auslaufen wählte ich die Wasenburg-Runde durch den Wald und nicht die ganz lange. Die 4 km mit immerhin rund 100 Hm reichten aber. Dabei auf den ersten gut 1 1/2 km nur Gegenwind und das praktisch nur bergauf. Danach lief es aber richtig locker. Die Formkurve steigt an und nächsten Samstag ja einen Doppelstart auf anspruchsvoller Strecke. In dieser Woche begnügte ich mich mit 85 km und nur 1582 Hm, davon die Hälfte bei den beiden Trails. 










Die Ergebnisse gab es dann am Montag ab 10 Uhr, also nach meinem Nachtdienst. Es wurde ein toller 4. Gesamtplatz bei 80 Teilnehmern, aber in der AK M55 reichte es gerade zu Rang 3 direkt vor dem Vierten. 


5 km Männer: Markus Gem (Team Fitter-Tec, 21.48 min) vor Andreas Skotschke (#Terrier Team Mülheim, 22.09 min) und Bernd Weis (SG Dettingen / Erms, 22.18 min). 4. Peter Steiner (albside Running, 22.53 min). 



Die Strecke:

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