So langsam kommt die Form zurück und die Umfänge werden deutlich höher. Da musste ich einfach das gute Wetter am vierten und letzten freien Tag nutzen und mit Hera endlich mal wieder eine größere Runde absolvieren. Erst gestern liefen wir gut 10 km und heute sollten es rund 15 km werden. Dazu suchte ich den Rundweg Heggbacher Wald in Maselheim raus. Ich kannte Teile der Strecke bereits, war am Ende aber überrascht, welch schöne Ecken es dort noch gab. Die Fahrt von 11 km dauerte 12 Minuten und wir parkten bei der Kirche, wo alle 5 Rundwege der Gemeinde Maselheim beginnen. Dieser sollte unser zweiter werden, den wir absolvieren. Es hatte 11° C und war längst nicht so bewölkt, wie vorhergesagt. Das waren perfekte Bedingungen. Der Weg gehört zu den Barockpfaden im Landkreis Biberach und ist mit 14,7 km angegeben.
Peter`s Laufseite
Dienstag, 21. April 2026
Heimaterkundung - Rundweg Heggbacher Wald mit Hera in Maselheim am 21.04.2026
Sonntag, 19. April 2026
25. LIWA Laufevent in Lichtenwald am 19.04.2026
Nachdem es im letzten Jahr leider nicht gepasst hat, konnte ich dieses Jahr wieder bei diesem tollen Laufevent an den Start gehen. Ich war dort ja schon etliche Male und es fehlte dabei nur noch eine Distanz, nämlich die 10 km. Aus verschiedenen Gründen war dies in diesem Jubiläumsjahr die ideale Distanz für mich. So meldete ich bei meiner 7. Teilnahme über die 10 km. Es gab auch wieder den Marathon, Halbmarathon, 6,5 km und Walking, sowie einige Nachwuchsläufe. Damit wieder ein Angebot für praktisch jeden. Ich hatte gestern wegen einer Fortbildung den Früh- und >Nachtdienst freigenommen. Das war schon mal eine gute Voraussetzung und morgens noch Zeit für eine schöne Runde mit Hera. Bei einem Start am Morgen beim Marathon oder Halbmarathon hätte ich den ÖPNV nicht nutzen können. So früh wäre kein Zug gefahren und der Bus nach Schorndorf sonntags auch nur alle 2 Stunden. Mit etwas Verspätung ging es in Biberach los und die 5 Minuten Verspätung in Plochingen spielten bei noch immer 25 Minuten für den Umstieg auf den Bus keine Rolle. Ich hätte aber im Vorfeld nochmal die Karte anschauen sollen. Ich stieg fast pünktlich am Bürgerhaus in Hegenlohe aus und stellte später fest, dass die Haltestelle der Schule in Thomashardt direkt vor der Halle ist. So waren es aber auch nur 600 m und ich hatte noch gut eine Stunde bis zum Start.
Nach meiner Ankunft ging es zunächst die rund 600 m zu Fuß zur Halle. Dort war schon ganz schön was los. Die ersten Läufer über die langen Distanzen waren ja schon im Ziel und die anderen Strecken hatten auch wieder einen guten Zulauf. Ich traf natürlich auch schnell wieder auf die ersten Bekannten. In der Halle holte ich meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Danach konnte ich noch die eine oder andere Unterhaltung führen und hatte absolut keinen Stress.
Der Start zum Lauf über 10 km erfolgte um 13:00 Uhr. Es war in diesem Jahr erst mein 9. Wettkampf. Bei den Schuhen auf der überwiegend asphaltierten Strecke die Asics und sonst ganz in kurz. Es hatte 13° C und war etwas stärker bewölkt. Dabei ging ein doch recht unangenehmer Wind, aber insgesamt sehr gutes Wetter zum Laufen. Ich hoffte natürlich, dass es trocken bleiben würde. Die Vorhersage war zumindest besser als die Tage zuvor. Dann ging es mit einem großen Feld von fast 300 Teilnehmern los. Anfangs stieg es aus dem Ort raus leicht an und dann mit der tollen Aussicht in Richtung Wald. Ich hatte mir vorgenommen, wenigstens unter 55 Minuten zu bleiben. Der erste Kilometer trotz leichtem Anstieg in 4.57 min. Das war schon mal ein guter Auftakt. Es ging Richtung Wald etwas runter und dann links weg in den Wald rein und steil abwärts. Der Waldweg war zum Glück trocken. So konnte man es laufen lassen und den zweiten Kilometer in guten 4.30 min. Das war schon mal eine gute Grundlage. Aber ich wusste auch, dass es nun die nächsten Kilometer recht hart wird. Es kam vor allem rechts weg ein steiler Anstieg aus dem Wald raus. Ich kam aber relativ gut durch und konnte oben im Wohngebiet von Hegenlohe schnell Tritt fassen. Es ging noch etwas abwärts und so mit 5.41 min für den dritten Kilometer noch eine passable Zeit. Im weiteren Verlauf ging es auf dem vierten Kilometer durch den Ort und dabei tendenziell ansteigend. Aus dem Ort raus ging es auf einem asphaltierten Sträßchen zwischen Obstbaumwiesen durch und sogar einige Anfeuerung. Ich hatte einen guten Rhythmus gefunden und schaffte dann die Kilometer 4 und 5 jeweils in 5.38 min. Es kam nun ein Getränkestand, aber bei der Witterung und der doch eher kurzen Distanz würde es so gehen. In den Teilort Thomashardt stieg es dann am Ende nochmal deutlicher an. Das war zäh. Anschließend ging es in den Ort rein. Ich schaffte auf dem allerdings auch anspruchsvollen sechsten Kilometer lediglich eine Zeit von 6.02 min. Nach links weg ging es in der Ortsmitte runter und aus dem Ort raus. Da konnte ich es aber dich wieder laufen lassen und vor allem hatte ich doch länger keine Position verloren. Mit 5.07 min sah es auch gleich wieder besser aus und ich war voll im Soll. Allerdings war mir auch klar, dass es nun auch wieder ansteigen muss. Dies tat es auch auf dem 8. Kilometer auf dem Asphaltsträßchen am Waldrand entlang. Mit einem Nettoanstieg von 33 m war es auch der anspruchsvollste Kilometer und ich konnte sogar einige überholen und schnell distanzieren. Mit 5.59 min auch gerade noch so unter 6 Minuten. Es war vor allem wichtig, dass ich nun oben in den Ort rein wieder schnell in Schwung kam. Dort gab es nach knapp 9 km nochmals Getränke, auf die ich wieder verzichtete. Mit Anfeuerung ging es weiter und den 9. Kilometer in guten 5.02 min. Hier wurde ich von einem jüngeren Läufer überholt, konnte aber dran bleiben. Das war perfekt. Am Ortsende links weg und ein letzter kurzer Anstieg. Da kämpfte ich mich durch und auf dem Gehweg runter Richtung Sportplatz ging ich sogar vorbei. Die Pace war nun richtig gut und am Ende auf dem letzten Kilometer wieder gut unter 5 Minuten. Der andere Läufer konterte zwar noch, aber ich lief glücklich über den unerwartet guten Rennverlauf auf den Sportplatz und die letzten knapp 100 m auf Gras ins Ziel. Am Ende eine Zeit von 53.06 min. Damit hätte ich nicht gerechnet und die Strecke mit 136 Hm und dem Ziel etwas höher als der Start gelegen ja durchaus anspruchsvoll. Die Ergebnisse gab es gleich online und es war Gesamtplatz 90 von 276 und Platz 72 unter 163 Männern. In der AK M55 reichte es zu Rang 7 von 13. Dabei kam ich übrigens direkt vor dem 3. der AK M50 ins Ziel. Dort gab es auch noch eine schöne Medaille.
Nach meinem Zieleinlauf brachte ich doch etwas Zeit zum Durchatmen, fühlte mich dann aber wieder richtig gut. Ich holte noch was zum Trinken und führte die eine oder andere Unterhaltung und zog mich um. Ich hatte genug Zeit für den Bus um 14.37 Uhr und diesmal direkt vor der Halle. Dieser kam einige Minuten später, aber in Reichenbach an der Fils genügend Zeit für den Umstieg und ganz entspannt im doch recht leeren MEX16 nach Ulm, der dort sogar etwas früher ankam. Nur der RE3 war noch nicht bereit, holte aber den Rückstand bis auf eine Minute auf und so passte es an dem Tag auch mit dem ÖPNV super und bei der anschließenden Runde mit Hera fühlte ich mich schon wieder richtig fit. Ich hoffe, dass nun der Aufwärtstrend anhält. Nach der sehr guten letzten Trainingswoche mit 91,50 km und 1456 Hm nun immerhin nochmals 70,00 km und knapp über 1000 Hm.
Insgesamt waren es 1446 Teilnehmer, davon 115 beim Marathon, 365 beim Halbmarathon, 276 über 10 km, 104 beim Nordic Walking über 10 km, 105 über 6,5 km, 136 beim Schülerlauf über 2,6 km und 150 beim Junior-Lauf und 195 beim Bambini-Lauf.
Ergebnisse: https://my.raceresult.com/373278/
Veranstalter: https://www.liwalauf.tsv-lichtenwald.de/home/
Die Strecke:
Donnerstag, 16. April 2026
Neckarweg Tel 9 - Stuttgart-Bad Cannstatt - LB-Neckarweihingen am 16.04.2026
Nach nur 5 Tagen ging es für mich mit meinem 9. Teil auf dem Neckarweg weiter. Ich hatte die Etappen 17 und 18 von Bad Cannstatt über Remseck nach LB-Hoheneck geplant. An meinem dritten freien Tag waren die Wetteraussichten perfekt. Wie zuletzt üblich nahm ich in Biberach den RE5 um 8:48 Uhr, wobei er diesmal drei Minuten später fuhr. In Plochingen aber problemlos den MEX18 bekommen. Auf der kurzen Strecke nach Stuttgart-Bad Cannstatt schaffte er aber gleich 12 Minuten Verspätung und ich hatte zur U1 nur 6 Minuten Zeit. Da wurde es selbst zur nächsten 10 Minuten später noch eng. Es klappte aber und ich kam um 10:46 Uhr an der Station Antwerpener Straße an. Es hatte angenehme 13° C und war noch etwas stärker bewölkt.

































































































