Samstag, 25. April 2026

19. Frühlingslauf der TSG Schnaitheim in Heidenheim-Schnaitheim am 25.04.2026

In diesem Jahr stand mal wieder der Frühlingslauf der TSG Schnaitheim auf dem Programm und nachdem mir der Trail vor 20 Wochen beim Nikolauslauf so gut gefallen hatte, meldete ich mich nun bei der Frühlingsauflage an. Die Startgebühr betrug dabei nur 11 €, so wie übrigens auch über 10 km. Die 5 km mit Walking und Nachwuchsläufe waren auch wieder im Programm. Die Wetteraussichten waren ja glänzend und es war bei mir der zweite freie Tag. Dies waren schon mal gute Voraussetzungen und so langsam kommt auch die Form wieder und der Trainingsumfang ist richtig gut. Ich konnte zudem gemütlich in den Tag starten, da ich erst kurz vor 11 Uhr los musste und dann mit dem Zug nach Ulm und anschließend mit etwas Verspätung den nach Heidenheim. Dort kam ich gerade noch pünktlich an den ZOB, wobei der Bus etwas später kam. Dann wurde es etwas kritisch. Die Anzeige im Bus war aus und ich das erste Mal auf der Strecke. Etwas hinter der Haltestelle "Schnaitheim Lamm" die Stopp-Taste und der Busfahrer so nett, dass er mich noch etwas danach aussteigen ließ. Anschließend konnte ich die 2,3 km gleich zum Aufwärmen nehmen. Dabei hatte es gleich mal 92 Hm. Da kam ich schon gut ins Schwitzen. Dafür am Moldenberg eine herrliche Aussicht und im Gegensatz zu meinem Lauf auf dem Albschäferweg im März auch mal Schafe. 





Als ich an dem Sportgelände auf dem Moldenberg ankam, traf ich schon auf den letzten Metern viele Bekannte. Das ist hier einfach immer wieder schön. Die Startnummern gab es diesmal hinter der Halle, wo eh die Umkleiden und Toiletten sind. Ich hatte nun noch immer rund 40 Minuten Zeit. Das lief alles schon mal ohne Stress und ich konnte noch die eine oder andere Unterhaltung führen. 




Der Start zum Lauf über 10 km erfolgte um 14:00 Uhr. Den konnte ich noch verfolgen, da ich erst etwas danach an der Reihe war.




Der Start zum Trail über 12 km (tatsächlich so ca. 12,40 km) erfolgte um 14:05 Uhr. Es war in diesem Jahr erst mein 10. Wettkampf. Ich lief bei den 18° C und Sonne pur natürlich ganz in kurz und mit Mütze. Bei den Schuhen durften die noch neuen Inov-8 ran, die beim Nikolauslauf dort ihre Premiere hatten. Dann ging es los und zunächst ansteigend und auf einem asphaltierten Weg zum Wald. Ich hatte einen doch trockenen Mund und vielleicht doch etwas wenig getrunken. Es war auch gleich ganz schön anstrengend. Dann scharf links auf einen wunderschönen Pfad und erst mal tendenziell abwärts. Da konnte ich es doch wieder laufen lassen, hielt mich zunächst aber etwas zurück. Es ging kurz über einen durch Waldarbeiten holprigen Forstweg und von dort rechts weg auf einen Pfad und gleich der nächste Anstieg. Dieser war noch moderat, aber am Ende einige Treppenstufen. Ich ließ mich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn mich schon ein paar überholten. Ich kannte die Strecke und wusste, dass ich hinten raus noch Reserven benötige. Es ging von einem Pfad auf einen Forstweg und dort rechts weg und relativ steil runter. Da wurde ich von einem Bekannten, der Streckenposten machte, angefeuert. Nach rechts ging es auf eine Waldfuhre. Diese ist teils recht holprig, aber in einem deutlich besseren Zustand als noch im Dezember und auch nicht die noch relativ vielen Pfützen vom März. Ich kam an eine Gruppe heran und es lief nun doch ganz passabel. Die Kilometerzeiten waren durchweg recht gut. Dann ging es an der Gehrenhütte auf einen Forstweg. Dort wurde es gut warm und es stieg immer mehr an. Da war ich überrascht, wie ich mein Tempo recht hoch halten konnte und auch ein paar Plätze gutmachte. Dabei überholte ich kurz vor Ende des Anstiegs den späteren vierten meiner AK. Es ging nach links und zur Autobahnbrücke und darüber hinaus mal eine gute Strecke flach weiter. Es folgte ein Abzweig nach rechts und auf einem Pfad ein kurzer Downhill. Am Ende nach links wieder auf einen Forstweg und ein ordentlicher Anstieg, wenn auch nur rund 250 m lang. Da wurde ich wieder von ein paar überholt. Am Abzweig nach rechts zur Ramensteinhöhle gab es nach 5,3 km einen Getränkestand und ich nahm Wasser und begrüßte kurz Heiko Böhlke, der dort eingesetzt war. Auf dem Pfad ließ ich es zunächst laufen, doch am steilen Downhill, teils über Stufen, bei der Höhle, nahm ich Tempo raus. Doch heute war es hier sehr gut zu laufen und nach links setzte sich der Pfad in einem Tal am Waldrand fort. Es stieg wieder leicht an. Es wurde zwar etwas zäh, aber ich konnte nun meine Position gut halten. Es ging auf einem Pfad über Gras runter zum Sportplatz von Nattheim. Dort dann nach links und die Sonne kam in dem hier etwas breiten Tal am Waldrand voll durch. Ich konnte nun nochmals drei Läufer überholen, die an dem Anstieg vor der Höhle an mir vorbei gingen. In den Wald rein stieg es auf diesem siebten Kilometer nochmals deutlicher an. Ich konnte es durchziehen und hatte oben einen ordentlichen Vorsprung. Auf dem folgenden flachen Abschnitt auf einem Forstweg kam ich schnell in Tritt und beschleunigte nun doch deutlich. So kam ich an ein Duo vor mir näher heran, die bis Anfang Kilometer 5 noch mit mir gelaufen waren. Nach ca. 7,8 km kam wieder der Getränkestand und ich nahm nochmals Wasser. Es ging geradeaus weiter und nun den Anstieg vom sechsten Kilometer runter, bevor es rechts auf den Pfad ging. Diesmal aber ein guter Anstieg und ich musste im Mittelteil mal gehen. Als ich oben war, stellte ich fest, dass ich plötzlich wieder recht nah an den beiden dran war. Es ging vom Pfad nach links und nun von der anderen Seite über die Autobahnbrücke und danach rechts weg und runter Richtung Gehrenhütte. Da lief es richtig gut. Hinter der Hütte kam wieder der lange Abschnitt über die Waldfuhre. Dabei konnte ich nochmals etwas näher ran kommen und nach hinten war niemand zu sehen. Noch einmal ging es, etwas holprig, ein Stück runter, bevor nach links der letzte Anstieg kam. Dieser hatte es in sich und ich musste kurz nochmal gehen. Dann feuerte mich Winfried Nachtigall an und es ging nochmals auf einen Pfad. Die Strecke ist wirklich schön und nun hatte ich auch die letzten der 229 Hm hinter mir. Es ging zunächst auf einem Pfad leicht abwärts und dann nach rechts auf den asphaltierten Weg vom Anfang. Da konnte ich die Beine so richtig laufen lassen und am Ende ein Pace von nur knapp über 4 Minuten. Insgesamt lief es richtig gut, was man auch an den Zeiten auf den Segmenten sah. Ich hätte zuvor mehr investieren müssen, um an das Duo vor mir nochmal ran zu kommen, aber es ging um die Absicherung nach hinten und da hatte ich am Ende auf die nächste Läuferin gut eine Minute Vorsprung. Nach 1:12.12 h erreichte ich das Ziel und damit rund 3 1/2 Minuten schneller als im Dezember. Die Verhältnisse kann man zwar nicht vergleichen, aber damals zumindest von der Temperatur her viel besser zum Laufen. Ich wurde damit 26. Gesamt und 18. bei den Männer. In der AK M50-59 reichte es zu einem tollen 3. Rang und in der AK M55 wäre es sogar der Sieg gewesen. Die Ergebnisse ließen aber online noch etwas auf sich warten. 





Nach meinem Zieleinlauf war ich doch recht schnell erholt und der Durchschnittspuls betrug auch nur 155. Die vor mir ins Ziel gelaufenen Vanessa Deuerling machte noch ein Foto und ich ging zum Verpflegungsstand und trank ein Wasser. 




Ich hatte nicht mehr viel Zeit, weil ich den Zug um 15:54 Uhr erwischen wollte. Also die 2,3 km runter zum Bahnhof zum Auslaufen genutzt. Dann volles Chaos. Erst 5, dann 10, danach und am Ende 40 Minuten Verspätung. Es wurde aber noch besser. Es wurde durchgegeben, dass die Verbindung ausfällt und danach doch mit 50 Minuten Verspätung fährt. Es kam aber nur der um 16:54 Uhr und so über Ulm dann doch eine Stunde später daheim. Es war wenigstens gutes Wetter. Die Veranstaltung war auf jeden Fall wieder super, aber ich werde es wohl bei einer einmaligen Fahrt dorthin mit der Bahn belassen und nächstes Mal wieder mit dem Auto. 


Insgesamt waren es 376 Teilnehmer, davon 89 über 10 km, 167 über 5 km, 46 beim Trail über 12 km, 14 beim Walking über 5 km und 60 beim Nachwuchslauf auf der kleinen Runde. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/367374/

Veranstalter: https://tsg-leichtathletik-rasenkraftsport.heidenheim.com/

Die Strecke:

Dienstag, 21. April 2026

Heimaterkundung - Rundweg Heggbacher Wald mit Hera in Maselheim am 21.04.2026

So langsam kommt die Form zurück und die Umfänge werden deutlich höher. Da musste ich einfach das gute Wetter am vierten und letzten freien Tag nutzen und mit Hera endlich mal wieder eine größere Runde absolvieren. Erst gestern liefen wir gut 10 km und heute sollten es rund 15 km werden. Dazu suchte ich den Rundweg Heggbacher Wald in Maselheim raus. Ich kannte Teile der Strecke bereits, war am Ende aber überrascht, welch schöne Ecken es dort noch gab. Die Fahrt von 11 km dauerte 12 Minuten und wir parkten bei der Kirche, wo alle 5 Rundwege der Gemeinde Maselheim beginnen. Dieser sollte unser zweiter werden, den wir absolvieren. Es hatte 11° C und war längst nicht so bewölkt, wie vorhergesagt. Das waren perfekte Bedingungen. Der Weg gehört zu den Barockpfaden im Landkreis Biberach und ist mit 14,7 km angegeben. 


Es ging anfangs über die Dürnau-Brücke und dann im Wohngebiet hoch. Danach leicht runter und an einem schönen Weiher beim Ortsteil Luxenweiler vorbei. Als es danach im Wohngebiet wieder hoch ging, war ich überrascht, dass es links weg auf einem Pfad weiterging. Der führte hoch auf einen Wiesenweg am Waldrand entlang mit schöner Aussicht und hoch zum Wasserhochbehälter. Von dort sieht man auf das Kloster Heggbach. 






Es ging in Richtung Wald weiter und davor rechts weg auf einen Wiesenweg und am Waldrand abwärts. Dort weckte ein Feldhase das Interessen von Hera. Unten angekommen dann links weg in den Wald. Bis dorthin war die Strecke schon super markiert und ausgeschildert und dies sollte mit einer Ausnahme auch so bleiben. Es ging eine Weile hoch und dann rechts zur Waldhütte. Dort links weg und an die Straße, die überquert wird. Dahinter folgte auf Forstwege ein längerer Abschnitt runter. 






Wir kamen nun am Oberen Schönebürger Weiher vorbei. Es ist nur ein minimaler Abstecher dorthin und ein wunderschöner Platz, an dem wir schon ein paar Mal waren. 




Nach der kurzen Pause ging es vom Wanderparkplatz an die Straße und es folgte einer von zwei doch unangenehmen Abschnitten. Nach links mussten wir auf der stark befahrenen Straße laufen und durch die hohen Leitplanken auch keine Ausweichmöglichkeit. Danach rechts in den Wald und ein Forstweg führte leicht bergab an den Unteren Schönebürger Weiher, der über einen Pfad erreicht wird. Ich war hier nur einmal und da war er leider trockengelegt. 



Es ging ein Stück am Weiher entlang und dann wieder hoch und links weg weiter durch den Wald. Mit einem leichten auf und ab ging es dort weiter, bis ins Reichenbachtal. Ich kannte es noch nicht und es war richtig schön und meist ging es am Waldrand entlang durch dieses Tal. Nach links weg wurde das kleine Neubrunner Ries erreicht. 






Es folgte ein längerer Anstieg im Wald auf den nächsten fast zwei Kilometern. Dann ging es auf einem Feldweg an blühenden Obstbäumen vorbei zum Kloster Heggbach und dort rechts weg auf dem Rad- und Fußweg wieder zum Wald. Dort dann links weg ein zweites Mal auf eine Straße und nach wieder ca. 100 m links in den Wald. Dort sah ich zumindest keine Markierung, aber es konnte nur links in den Wald und dort recht steil runter gehen. Dies war dann auch richtig. 





Aus dem Wald raus wieder eine schöne Aussicht ins Dürnautal. Es folgte über die Felder noch ein Schwenk, bevor es auf einem nun asphaltierten Sträßchen tendenziell runter ging. Noch vor der Heggbacher Mühle dann rechts weg und über einen Wiesenweg und -pfad an die Dürnau, die auf einem Steg mit Gitterrosten überquert wird. Das machte Hera richtig toll. Sie war wieder mal die ganze Zeit eine tolle Begleiterin. 




Nun war Maselheim mit 1,5 km angeschrieben. Da würde die Strecke gut einen Kilometer länger sein. Dabei hatten wir uns nicht verlaufen und nur einen kleinen Abstecher beim Weiher gemacht. Es ging zunächst schön auf einem Feldweg an der Dürnau entlang in den Ort. Dort fand Hera Pferde und Rinder nochmal spannend, wobei ihr die letzten beim Herannahen eher etwas unheimlich waren. Auf einem schmalen Fußweg dann hoch zur Straße und an der Durchgangsstraße zur Ortsmitte und die wenigen Meter nach links zum Auto, das wir nach 15,93 km mit 239 Hm und einer guten Nettolaufzeit von 1:26.41 h erreichten. Es war definitiv eine schöne und empfehlenswerte Runde und das Wetter hat auch gehalten. 





Die Strecke: