Montag, 28. September 2026

Eiszeitpfad Lonequellrunde (Trailtraining mit Hera) in Lonsee-Urspring am 28.09.2026

Nach dem Marathon gestern und den insgesamt drei Wettkämpfen seit Samstag war ich heute morgen ganz gut erholt. Ich wollte dann den nochmal freien Tag bei bestem Wetter nutze und mit Hera ein kleines Trailtraining absolvieren. Es fehlen uns von den 20 Eiszeitpfaden nur noch zwei. Die Lonequellrunde passte da super rein, da es eine der kürzesten ist. Dazu kam noch, dass ich eh noch eine Besorgung machen musste und dies gleich mit der Hinfahrt verband. Allerdings kamen wir dann doch etwas spät weg und es war schon Nachmittag. Da war es mit 27°V C fast schon wieder zu warm, zumindest für Hera. Normal hätte die Fahrt von rund 65 km ca. 55 Minuten gedauert. Bei der Ankunft fanden wir an der Loneturnhalle einen schattigen Parkplatz. Dies war perfekt und zudem direkt an der Strecke, die sonst am Bahnhof knapp 200 m entfernt startet. Bis zum ersten Ziel waren es auch nur knapp 200 m und wir hatten die Lonequelle erreicht. Es war ein wunderschöner Platz. 


Es ging nun an die B10, dort ein Stück entlang und nach links weg. Der Weg führte aus Urspring hinaus und stieg schon mal leicht an. Dann ging es am Ortsende ganz scharf nach rechts und es folgte ein etwas längerer Anstieg über einen Wiesenpfad mit schönem Blick auf den Ort. Es ging den Hägelesberg hoch, dabei auch mal kurz im Wald. Es ist ein Umlaufberg der Ur-Lone. Aus dem Wald raus führte ein Feldweg links runter und dann ein asphaltiertes Sträßchen nach rechts relativsteil hoch. Oben angekommen ging es am Waldrand entlang nach links und der Feldweg ging in einen Wiesenweg über. Es folgte wieder ein Feldweg entlang am Naturschutzgebiet Heiden. 












Nun zeigte eine Markierung an einer Feldscheune nach links. Der Weg war richtig gut markiert ausgeschildert. Es ging auf einer Wiese runter und nach links am Waldrand entlang zu einem Asphaltsträßchen. Dis führte noch ganz ins Lonetal und dort ging es nach links auf einem Feldweg weiter und von diesem rechts weg auf einem Pfad zu einem Brückchen mit Gitterrost über die Lone. Das machte Hera richtig gut. Wir hatten den Lonesee erreicht. Auch dies ein richtig schöner Platz. 








Dort wo wir den See erreicht hatten, ging es an der Lone entlang auf einem Pfad weiter nach Lonsee hinein. Die Lone ist hier ganz unscheinbar und doch ist es ein ganz geschichtsträchtiges Tal mit vielen Urweltfunden. Den Lonetalweg möchte ich auf jeden Fall auch noch absolvieren. In der Ortsmitte ging es nochmals über die Lone und es war hier herrlich angelegt. Es ging dann an der Hauptstraße entlang aus dem Ort und für einige Hundert Meter folgte leider ein unangenehmer Abschnitt. An der doch recht vielbefahrenen Straße ging es auf dem Rad- und Fußweg weiter. Dort halt auch relativ viele Radfahrer. 






Es ging endlich nach rechts und auf einen etwas breiteren, gekiesten Pfad. Auf diesem ging es durch die Unterführung der Eisenbahnlinie und kurz darauf links weg. Ein asphaltiertes Sträßchen führte leicht ansteigend weiter. Dann zeiget die Markierung plötzlich nach rechts und dort ging es auf einen Forstweg. Da liefen wir ein Stück weiter, doch das konnte dann nicht sein. Auf dem Rückweg stellte ich fest, dass es nicht nur erst scharf rechts ging, sondern gleich kurz darauf scharf nach links. Hier waren die Markierungen aber leider zugewachsen. Es waren aber nur rund 200 m extra. Es folgte ein schöner Pfad im Wald. Dieser stieg dann nach rechts immer steiler an und es war der heftigste Anstieg dieser Runde. Oben angekommen ging es nach links aus dem Wald raus. Da hatten wir Glück, da man gerade den Weg absperrte um Pferde auf die Weide hoch zu treiben. Wir genossen kurz die Aussicht auf Urspring und ins Lonetal und dann ging es weiter. Von dem Feldweg ging es nach links auf einen asphaltierten Weg. Dieser führte am Standort des ehemaligen Römerkastells vorbei. Wenn man so ins Tal blickt, kann man die Standortwahl nachvollziehen. Es ging nun auf dem Weg steil runter und ich war erstaunt, wie gut die Beine die ganze Tour mitmachten. Der Anteil an Asphalt war glaub etwas höher als die angegebenen 20 Prozent, aber insgesamt war es eine ausgewogene Runde, was den Untergrund anbelangt und auch nicht schwer zu laufen. Wir erreichten den Bahnhof von Urspring und es ging die Treppen zur Unterführung runter. Dort lief Hera einfach nur vorbildlich. Das klappt immer besser. Bei ihrem normalen Tempo würde ich bei Treppen sicher Probleme bekommen. Nach nur noch knapp 200 weiteren Metern waren wir wieder am Auto. Es war ein richtig schöne Runde mit 8,50 km und 185 Hm. Dabei benötigten wir Netto nur 53.04 min.  Das hätte ich zuvor ne erwartet. Nun fehlt nur noch die Laichinger Höhlentour. 









Die Strecke:

22. Einstein Marathon in Ulm / Neu-Ulm am 27.09.2026

Nach 9 Jahren seit der letzten Teilnahme und 12 Jahre nach meinem Marathon dort wurde es Zeit mal wieder an dieser Veranstaltung fast vor meiner Haustüre teilzunehmen. Einen Anreiz gab es dabei noch durch eine Option vom Arbeitgeber und zudem brauche ich dieses Jahr noch einige Kilometer für die Vereinswertung. Ich hatte mich deshalb auch für den Marathon entschieden, auch wenn der letzte in Kressbronn dann erst 8 Tage zurücklag und ich am Samstag noch den Doppelstart beim Remsecker Waldlauf hatte. Die Anmeldegebühr betrug 60 €, was für mich persönlich schon am oberen Rand ist. Immerhin bekommt man den Marathon zum selben Preis wie den Halbmarathon. Es gab erneut ein Rekordanmeldeergebnis von ca. 16200 über alle Wettbewerbe hinweg. Es gab den Marathon, Halbmarathon (mit gut 7000 am beliebtesten), die 10 km, 5 km und auch Walking-Strecken über 21,1 km und 10 km sowie Inliner- und Handbike-Halbmarathon. 

Ich musste früh raus und hatte nun zwei Tage kaum Schlaf. Darüber hinaus spürte ich doch die beiden Wettkämpfe vom Vortag. Nach einer Runde mit Hera ging es mit dem Auto nach Ulm zum Schuhzentrum Kuhberg, wo es noch viele Parkplatze gab und ich bereits nach 32 Minuten ankam. Die Straßenbahn der Linie 2 stand schon da und wenige Minuten später ging es los. Da stieg noch ein guter Bekannter zu und am Ehinger Tor wollte ich eh umsteigen und er meinte, dass wie die Linie 1 noch erwischen. Ich hätte gedacht, ich müsste da noch warten. Wir bekamen sogar noch Sitzplätze. Nach dem nächsten Halt am Bahnhof war die Bahn brechend voll. Ich kam gegen 7:45 Uhr an der Donauhalle an und so hatte ich noch genügend Zeit für die Abholung der Startnummer, die es bis 8:30 Uhr gab.  Es war eine Menge los und schnell vermisste ich die kleinen, so persönlichen Veranstaltungen. Dafür traf ich hier auf eine Vielzahl an Bekannten. Ich holte die Startnummer mit dem Transponder für die Zeitmessung auf der Rückseite. Dann musste ich an den Toiletten sehr lange anstehen. Da ist es gut zu wissen, dass man Zeit mitbringen muss. Ich holte noch meinen Kleiderbeutel und gab diesen bei den Lkw's ab. Es war noch genügend Zeit und ich absolvierte noch eine kleine Aktivierungsrunde. Da fühlte es sich sogar ganz gut an. 



Es ging nun zum Start. Dieser erfolgte für alle Rennen um 9:10 Uhr. Ich hatte gedacht, dass es da unterschiedliche Startzeiten gibt. Lediglich die Inliner und Handbiker wurden früher auf die Strecke geschickt. Es stand für mich in diesem Jahr der 28. Wettkampf an. Es war noch recht frisch mit 9° C und dabei strahlend blauer Himmel und so gut wie kein Wind. Bei der Masse an Teilnehmern dauerte es aber noch 27 Minuten bis es für mich um 9:37 Uhr endlich auf die Strecke ging. Bei der Witterung startete ich natürlich ganz in kurz und mit Mütze, da es später gut warm werden sollte. Bei den Schuhen durften wie eine Woche zuvor die Puma ran. Ich hatte mir nur einen Genuss-Marathon vorgenommen, sofern man bei dieser Distanz überhaupt davon reden kann. Anfangs ging es auf den ersten beiden Kilometern eh sehr eng zu und so gab es automatisch einen verhaltenen Start. Auf dem dritten Kilometer dann etwas flotter. Da musste ich mich nun immer etwas ausbremsen. Danach lief es so richtig gleichmäßig und relativ entspannt immer mit knapp über 6 min/km. Nach knapp 5 km kam die erste Verpflegungsstation. Am Ende waren es glaub so 18, genau weiß ich es nicht mehr. Auf jeden Fall passte dies hervorragend. Ich nahm bis Kilometer 20 auch nur Wasser zu mir, danach auch mal Iso und später Cola. Es ging durch den Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl und dann wieder außerorts und an der Donau entlang nach Neu-Ulm. Hier gab es nur gelegentlich Schatten. Ich traf unterwegs auf den einen oder anderen Bekannten sowohl unter den Teilnehmern als auch unter den Helfern. Auf diesem Abschnitt war die Donau nicht groß zu sehen, aber das sollte sich später ändern. Es ging durch Neu-Ulm und immer wieder Musik und eine tolle Kulisse. Dies ist sicher ein Pluspunkt bei solchen Veranstaltungen. Man darf sich aber nicht zu sehr treiben lassen. Es ging über die Donaubrücke und nun durch Ulm. Nach gut 14 km nahm ich eine Salztablette und ein Powergum. Dann ging es nach Kilometer 15 durch die Tiefgarage. Das empfand ich als recht unangenehm, zumindest auf dieser ersten Schleife. Wieder raus ging es wieder Richtung Osten und es folgte die Trennung der Strecken über die Halbmarathondistanz und beim Marathon. Es ging für uns Marathonläufer geradeaus weiter. Ich war etwas überrascht, wie viele es nun doch noch waren. Davor gefühlt nur rote Startnummern m einen herum. Es folgte ein toller Abschnitt direkt an der Donau entlang. Meine Zeiten wurden etwas langsamer, lagen aber konstant um die 6.30 min/km. Es ging nun über die Donau und da lief ich für lange Zeit mit einem Läufer, der seinen ersten Marathon absolvierte. Es war eine schöne Unterhaltung. Es ging nun mal auf einem gekiesten Weg weiter. Ich empfand die Abwechslung als angenehm, auch wenn es hier schwerer zu laufen war. Nur Asphalt tut vor allem meinem linken Fuß noch nicht so gut. Außerdem war es hier schattig und wieder direkt an der Donau. Hier war dann auch due Hälfte der Distanz absolviert. 







Ich fühlte mich weiterhin ganz gut und dies, obwohl sich die Beine nach dem Start bereuts recht schwer angefühlt hatten. Bei der Verpflegung legte ich nun kleine Gehpausen ein. Das machte sich natürlich beim Tempo bemerkbar. Nun wieder nach Pfuhl und da war es auf der Straße schon recht warm. Am Ende sollten es 24° C werden, das war dann schon wieder eine Herausforderung. Da war Trinken natürlich wichtig. Man musste auf der zweiten schleife natürlich noch auf einige Kilometer kommen. Deshalb dann rechts weg und es ging auf gekiesten Wegen  um den Pfuhler See. Auch ein Abschnitt, den man nur beim Marathon hat, der aber richtig schön war. Dann ging es nach Pfuhl. Da nahm ich nach gut 28 Kilometer meine zweite Salztablette. Es ging wieder am Striebelhof vorbei, danach aber nicht wieder links weg wie auf der ersten Runde. Es ging noch nach rechts auf eine Wendepunktstrecke. Dies war sehr zäh, das der Abschnitt auf der Straße doch langweilig war. Wieder an der Abzweigung, wo es nun nach rechts ging, hatte ich 30 km absolviert. Die nächsten Kilometer in Richtung Neu-Ulm wurden dann doch zäher. Es gab wenigstens ab und zu  schattige Abschnitte. Durch Neu-Ulm lief es dann mit Publikum und teils Musik wieder besser. Dann erneut die Tiefgarage. Diesmal war es aber irgendwie recht angenehm. Aber das lag sicher an der Hitze draußen, da war der Schatten besser und die Luft im Gegensatz zum ersten Mal irgendwie auch. Die Rampe hoch konnte ich durchlaufen und dann ging es diesmal nach rechts weg. Es ging zur Donau runter und dort ein Stück direkt am Ufer entlang. Das war wieder toll! Nach rechts ging es durch den  Metzgerturm hoch zum Rathaus. Nun gab es immer wieder Abschnitte mit Pflaster. Dort hoch musste ich gehen, nutzte das Ganze aber auch für Fotos. Es ging nun wieder über die Donaubrücke und nach Neu-Ulm. Nach der Brücke gleich rechts weg und oberhalb der Donau entlang mit einem herrlichen Blick auf Ulm. Die anschließende Schleife in dem Wohngebiet war sehr zäh und zudem machte sich nun ein spitzer Stein in meinem rechten Schuh bemerkbar. Dies war nach nun knapp 40 km. Ich hätte vielleicht doch kurz halten sollen. So gab es einige Gehpausen. Dafür konnte ich auf der Brücke noch einmal den Blick über die Donau auf Ulm genießen. Dann auf der Ulmer Seite runter ans Donauufer und von dort dann in das schöne Fischerviertel. Insgesamt gefiel mit die Streckenführung, zumal ich den Lauf vor allem genießen wollt. Eine einfache Strecke ist es aber trotz der geringen Höhenunterschiede nicht. Ich kämpfte mich durch das Fischerviertel und dann endlich ging es rechts weg zur Hirschstraße. Ich hatte auf der Uhr schon längst die Marathondistanz erreicht. Ich war erstaunt wie ich nun mehrere Hundert Meter leicht bergauf einen Endspurt hinlegen konnte, auch getragen durch das tolle Publikum. Es war auf den letzten gut 700 m eine tiefe 5er-Pace und dies obwohl ich da anfangs noch eine Gehpause machte. Nach 4:50.15 h und einer noch ganz respektablen Zeit erreichte ich glücklich das Ziel auf dem Münsterplatz. Ich wurde gleich von Moderator Artur Schmidt empfangen und kurz interviewt. Es war am Ende Rang 763 unter 928 Männern und in der AK M55 Platz 37 von 46, doch dies war Nebensache. 











Nachdem ich meine Medaille in Empfang genommen hatte ging es zum großen Verpflegungsbereich. Dort musste ich erst mal einiges Trinken. Ich wart nun doch ganz schön fertig. Nach ein paar Gesprächen mit Bekannten holte ich meinen Kleiderbeutel und dann benötiget ich zum Bahnhof so lange wie glaub noch nie. Ich musste nur wenige Minuten auf die Straßenbahn der Linie 2 warten. Beim ersten Hinsetzen kurz ein Krampf in der linken Wade. Nach kurzem Stehen passte es aber und die Rückfahrt mit dem Auto war dann auch recht entspannt. Nun hab ich mich schon wieder ganz gut erholt. 




Insgesamt absolvierten rund 14000 Teilnehmer die verschiedenen Distanzen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/370546/

Veranstalter: https://einsteinmarathon.de/

Die Strecke: