Sonntag, 1. Februar 2026

48. Crosslaufserie Oberschwaben - Lauf 4 und Finale in Bad Waldsee-Reute am 01.02.2026

Heute fand in Bad Waldsee-Reute das Finale der Crosslaufserie Oberschwaben statt. Bisher lief es in diesem Jahr noch alles andere als gut, zumindest ab der zweiten Januarhälfte. Es begann schon mit der Zerrung in Vogt und dies sorgte beim letzten Lauf in Birkenhard dafür, dass ich den Hauptlauf nach nur einer Runde beendete und somit das zweite DNF nach Bad Waldsee im Vorjahr, wo es nun ausgerechnet nur eine Woche später weiterging. Dazu kam in der Woche noch eine Entzündung mit einem zum Glück sehr gut verlaufenen Zahnarzttermin am Freitag. So war ich heute wieder so richtig fit. Das zeigten auch die Werte auf der Uhr. Die Anfahrt ist zum Glück mit 32 km, für die ich nur 29 Minuten brauchte, eine kurze. Ich parkte im Bereich der Durlesbachhalle und konnte wie üblich schon hier erste Bekannte treffen. Danach ging es die gut 500 m zu Fuß zum Veranstaltungsgelände am Ortsrand. Dabei noch eine nette Unterhaltung mit einer älteren Dame mit Hund, die nach eigener Aussage früher auch viel gelaufen ist. 


Der zweite Start der Kinderennen um 13:45 Uhr stand unmittelbar bevor und ich startete meine kleine Aufwärmrunde. Dabei nur ein Kilometer, aber über den Berg und ein doch relativ gutes Gefühl. Dazu noch die Erkenntnis, dass die Strecke recht gut zu laufen ist und ich erneut, wie bei den beiden letzten Läufen, mit den Trailschuhen antreten werde. Ich hatte zum Glück auch keinerlei Stress und die Startnummern kann man ja die Serie über behalten, was auch super ist. Nach ein paar kurzen Gesprächen ging es zum Start. 





Der Start zum Jugendlauf der AK U18 und U20, sowie dem Jedermanncross über zwei Runden  mit gut 3,3 km erfolgte um 14:00 Uhr. Es hatte 4° C, dabei zwar bewölkt, aber trocken und so gut wie ohne Wind. Das waren guten Bedingungen und ich lief mal wieder mit kurzer Hose, aber neben dem Trikot mit langem Funktionsshirt. Es war in diesem Jahr mein fünfter Wettkampf.  Ich startete etwas verhalten, da ich nicht einschätzen konnte, wie es gehen wird. In der ersten Linkskurve gleich nach dem Start war Vorsicht angesagt das es dort schon jetzt sehr matschig war. Danach ging es recht schnell den Berg zum Wasserhochbehälter hinauf. Das war dann doch sehr zäh und dabei stand mir dies an dem Tag noch sechs mal bevor. Es gab aber auch hier wieder tolle Anfeuerung vom Streckenrand. Danach kam ich schnell wieder in Tritt und es ging auf der anderen Seite runter. Danach noch eine Linkskurve, in der es etwas matschig war, aber die Schuhe hatten auch an dem Tag einen super Gripp. Im weiteren Verlauf ging es auf einem Grasweg zum Feldweg runter. Dort links weg und ein gutes Stück auf diesem weiter. Nach links wieder auf die Wiese und zunächst ganz leicht ansteigend, bevor nach links weg ein kurzer Steilhang folgte. Danach rechts weg und wieder runter und in einer Schleife Richtung Ziel. Nach 9.09 min hatte ich die erste Runde geschafft. Es sollte an dem Tag die schnellste bleibe. Die gute Erkenntnis war schon mal, dass ich bis dahin schmerzfrei blieb. Das war in Birkenhard ganz anders. Als ich den Berg das zweite Mal hochlief, wurde ich von einer Dame überholt und ein weiterer Läufer kam näher. Ich lief aber mein Tempo und konnte oben wieder gut umschalten. Den verlorenen Platz holte ich wieder und en anderen Läufer konnte ich distanzieren. Ich kam dann bis zum Ziel sogar noch näher an ein Trio heran, konnte es aber um wenige Sekunden nicht mehr erreichen. Ich benötigte für diese Runde 9.28 min und insgesamt 18.37 min. Dies reichte für Rang 9 Gesamt, Platz 7 bei den Männern und Platz 2 in der AK M55. Die Ergebnisse mit dem Urkundendruck gab es wie üblich gleich nach dem Zieleinlauf. Die Gesamtränge 4, 5, 4 und nun 7 und in der AK Platz 3, 1, 1 und 2 ließen sich in der Serie dann doch sehen, wobei es auf der Kurzstrecke leider keine Serienwertung gibt. 





Ich hatte nun gut 11 Minuten Zeit und somit auch keinen Stress, um mich für den zweiten Lauf vorzubereiten. Ich musste lediglich die Startnummer wechseln. Ich spürte am rechten Oberschenkel zum Glück nichts und die anderen Probleme eh nicht. Dennoch nah ich mir vor, den Lauf ganz verhalten anzugehen. Es war so nebenbei mein letzter in dieser AK bei der Serie, da im Dezember dann schon die Altersklassen des nächsten Jahres gelten werden. Ich wurde nach meinem Zieleinlauf übrigens noch ganz kurz vom Sprecher Ewald Fast interviewt. 


Der Hauptlauf über 6 Runden und gut 8,3 km mit immerhin 115 Teilnehmern wurde um 14:30 Uhr gestartet. Es war mein 6. Wettkampf in diesem Jahr und zugleich der 3. Doppelstart. Ich sortierte mich fast am Ende des Feldes ein. Da ging es anfangs etwas zögerlich los und die erste Kurve nahm ich zudem vorsichtig. Danach zog sich das Feld schnell auseinander und die Strecke ist eh so, dass man gut überholen kann. So konnte ich dann schnell doch recht frei laufen. Die erste Runde schaffte ich in 9:56 min. Auf meiner Uhr allerdings 9.51 min und genau diese 5 Sekunden Differenz hatte ich auch am Ende. Ich hatte einen sehr guten Rhythmus gefunden. Der zweite Anstieg fiel aber doch schwer, wobei es ja eigentlich bereits mein vierter war. Danach passte es wieder und ich konnte recht gleichmäßig laufen und, da ich anfangs nicht so ein Gedränge hatte, in 9.52 min etwas schneller absolvieren. Ob ich es am Ende unter 50 Minuten schaffe? Da darf es keinen Hänger geben. Es ging wieder den Berg hoch. Da musste ich nochmals mehr kämpfen. Als ich oben war und um den Wasserhochbehälter gelaufen war, merkte ich den Berg runter kurz doch wieder etwas an der Rückseite des rechten Oberschenkels. Also lief ich wieder etwas verhaltener. Auf dem Rest der Runde wurde es zumindest nicht stärker. Nach diesmal 10..06 min hatte ich die dritte Runde absolviert. Als es zum zweitletzten Mal den Berg hoch ging, wurde ich von einer Gruppe überholt. Ich verlor dann aber gar nicht so viel. Vor allem war nun auch wieder das minimale Ziehen weg und es passte bergab auch alles. Die Strecke wurde im Verlauf des Rennens doch matschiger, war aber immer noch gut zu laufen. Dies galt ja vor allem für die erste Kurve und die nächsten Meter danach und für die letzten Meter runter auf den Feldweg. Auch der war etwa mehr aufgeweicht. Die Ärmel hatte ich inzwischen nach hinten gestreift. Ein paar Plätze hatte ich gutmachen können und alle die mich überholten, hatten mich zugleich überrundet. Es ging wieder auf die Wiese und dann zum vierten Mal in diesem Rennen durch das Ziel. Dabei erneut eine Zeit von 10.06 min. Also musste ich auf der letzten Runde knapp unter 10 Minuten bleiben. Als ich den Berg och lief, sah ich, dass von hinten keine Gefahr mehr herrschte überholt zu werden. Es war an dem Tag der langsamste Anstieg, aber nicht ganz unbewusst. Ich konnte oben doch gut umschalten und ließ es bergab bis zum Feldweg etwas laufen. Es passte auch und der Oberschenkel hielt nun super. Auf dem Feldweg kam ich immer näher an Stefan Tippelt heran. Als es auf die Wiese ging überholte ich ihn. Das war in Vogt in der letzten Runde auch so, aber da konterte er sofort. Diesmal war ich aber doch etwas besser drauf, da nun lediglich der Trainingsrückstand vorhanden war. Ich biss mich hoch und dann war ich doch recht gut weg und lief mit einer Rune von 9.58 min und nach 49.57 min ins Ziel. Eine Punktlandung, wobei ich auf der Uhr 49.52 min hatte. Das hätte schiefgehen können. Zielzeit erreicht und vor allem ohne Beschwerden durchgekommen. Da kam ich am Ende sogar etwas an Stefan Hohl heran, musste mich aber mit Rang 10 in der AK begnügen. Den belegte ich auch in der Serienwertung, für die ich mit diesem Lauf auch noch gewertet wurde. Nach zwei Becher warmem Tee trat ich die Rückfahrt an und hoffe nun, dass es endlich wieder aufwärts geht, zumal in vier Wochen der Neckarufer Marathon in Stuttgart ansteht. 






Insgesamt waren es 196 Teilnehmer, davon 115 im Hauptlauf, 15 beim Jedermanncross, 12 beim Jugendlauf und 54 in den Kinderläufen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/368787/results

Veranstalter: https://www.crosslaufserie-oberschwaben.de/

Die Strecke:

Sonntag, 25. Januar 2026

48. Crosslaufserie Oberschwaben - Lauf 3 in Birkenhard am 25.01.2026

Nach zwei Wochen ging es mit der Serie weiter. Der dritte Lauf wurde in Birkenhard ausgetragen und so war es für mich fast ein Heimspiel. Es waren nur 19 km und ich war in 19 Minuten bei der Sporthalle am Ortsrand. Ich hab auch diesmal an allen vier Läufen der Serie dienstfrei, allerdings kam ich heute aus dem Nachtdienst, was nicht so optimal war. Dies war allerdings meine kleinste Sorge. Die Rückseite des rechten Oberschenkels macht seit Vogt noch immer Probleme. So lief ich in der letzten Woche nur am Freitag auf dem Albschäferweg, aber diese Woche dann mal wieder vernünftig trainiert. Bei den kurzen, schnellen Einheiten leider etwas Probleme, aber der lange, hügelige, Lauf von gut 28 km am Mittwoch auf dem Neckarweg passte gut. Mit dem Lauf in Birkenhard verbindet mich doch einiges. Es war im Januar 2012 mein erster Crosslauf überhaupt und in diesem Jahr bereits die 13. Teilnahme dort. Bereits bei der Ankunft konnte ich die ersten Bekannten begrüßen und es sollten noch ganz viele folgen. Ich absolvierte eine kleine Runde zum Aufwärmen und merkte schon, dass es mit zwei Rennen ganz eng werden würde. Bis ich mich gerichtete hatte, waren die Kinderläufe um 13:30 Uhr und 13:45 Uhr bereits absolviert. De Startnummern hatte ich schon von den letzten Rennen, was sehr praktisch ist.



Mein erster Start des Tages erfolgte um 14:00 Uhr. Der Jedermanncross über zwei Runden von ca. 3600 m wurde zusammen mit dem Jugendlauf über die selbe Distanz gestartet. So waren es immerhin 32 Teilnehmer. Es war in diesem Jahr mein 3. Wettkampf. Es hatte 1°C und war neblig, aber dafür kaum Wind und die Strecke, so weit ich es schon beurteilen konnte, in einem guten Zustand. Ich lief ganz in lang und mit einem Stirnband. Bei den Schuhen setzte ich wie in Vogt auf meine neuen Trailschuhe. Dann ging es los und ich startete recht verhalten. Es ging auf dem Feldweg wenige Meter und danach rechst weg auf die Wiese und runter. Nach der langgezogenen Linkskurve wieder etwas hoch und ein Übergang. Dort spürte ich nach knapp 300 m bereits ein Ziehen im rechten Oberschenkel. Also bergab auf der Wiese etwas verhalten. Es war recht gut zu laufen, da es nicht schmierig war, aber dennoch teils holprig. Auf dem Feldweg unten ging es nach links und dort passte es besser, da der Untergrund eben war. Es ging nach rechts und nach wenigen Metern schräg links auf eine Wiese. Dieser Abschnitt ist immer recht uneben und heute empfand ich es als sehr schwierig. Dies lag aber an meiner persönlichen Situation. Nach der Wiese wieder auf einen Feldweg und links folgend am Waldrand entlang. Dort waren noch Rest von Eis und Schnee. Also etwas vorsichtig laufen und überwiegend in der Mitte. Da wären Spikes besser gewesen, aber sonst passte es mit den Schuhen. Es ging nach links nochmals über ein Wiesenstück und anschließend auf dem Feldweg flach weiter, bevor es nach rechts in Richtung Ziel anstieg. Das war dann doch etwas zäh. Die erste Hälfte des Rennens hatte ich in 9.14 min absolviert. Das konnte ich nicht mit den bisherigen Rennen dort vergleichen. Auf der zweiten Runde versuchte einigermaßen gleichmäßig zu laufen und es fühlte sich ganz gut an. Natürlich nicht im gewohnten Tempo. Nur auf den Feldwegen machte ich etwas Druck, um zumindest meine Position zu halten, was auch gut gelang. Am Waldrand kam ich sogar recht nahe an eine Jugendläuferin heran. Als es nach recht weg zum Schlussanstieg ging, konnte ich allerdings nicht mehr folgen, auch wenn es sich besser als in der ersten Runde anfühlte. Auf der zweiten Runde verlor ich in 9.18 min auch nur 4 Sekunden und war nach insgesamt 18.32 min im Ziel. Die Ergebnisse mit den Urkunden gab es gleich wieder online und ich wurde 4. Gesamt und Sieger der AK M55. Den vierten Platz hatte ich nach einer Korrektur auch in Blitzenreute zum Auftakt belegt. Dort war es anfangs noch Rang 3 und Platz 2 in der AK, aber letzte Woche stellte ich fest, dass es nun die Plätze 4 bzw. 3 sind. 




Ich hatte nah meinem Zieleinlauf nur knapp 12 Minuten Zeit bis zum nächsten Rennen. Ich machte zumindest noch ein Foto von einem Zieleinlauf und dann überlegte ich auch, ob ich überhaupt noch starten sollte. Am Ende wechselte ich die Startnummer und machte mich bereit. Den Rucksack hatte ich gleich im Zielbereich deponiert. 


Mein zweiter Start des Tages beim Hauptlauf über vier Runden und ca. 7200 m erfolgte um 14:30 Uhr. Ich stellte mich ganz hinten auf und die Geschichte des Laufs ist schnell erzählt. Auf jeden Fall war es wie bereits im ersten Rennen schön, dass ich von so vielen Bekannten an der Strecke angefeuert wurde. Es machte dennoch keinen Sinn, mehr als eine Runde zu laufen und dies war dann ein Auslaufen vom ersten Wettkampf. Leider musste ich glaub erst so zum fünften Mal bei 1453 Wettkämpfen vorzeitig aufhören. Ich blieb nur noch kurz an der Wettkampfstrecke, trank dabei noch einen warmen Tee und verabschiedete mich dann. Eine kleine Premiere gab es noch beim zweiten Wettkampf, meinem vierten in diesem Jahr: erstmals machte ich während einem Crosslauf ein Foto. Dies spielte diesmal keine Rolle. 






Insgesamt waren es 223 Teilnehmer, davon 132 im Hauptlauf, 10 beim Jedermanncross, 22 im Jugendlauf und 59 in den Kinderläufen. 



Die Strecke:

Mittwoch, 21. Januar 2026

Neckarweg Tel 4 - Horb am Neckar - Rottenburg am Neckar am 21.01.2026

Heute ging es auf dem Neckarweg nach gut drei Wochen weiter. Ich hatte die Etappen 8 und 9 geplant. Da passte es perfekt, dass es mein zweiter freier Tag war und das Wetter mitspielte. Nachdem es vor 5 Tagen auf dem Albschäferweg einen Lauf überwiegend auf Eis und Schnee gab, sollte dies in der Gegend nicht so sein. Es ging diesmal auch recht früh los und mit dem Zug von Biberach nach Plochingen und dort vorsichtshalber einen früher nach Tübingen , als in der DB-App angezeigt. Man muss alles nehmen, was einen früher ans Zwischenziel bringt. So gab es in Tübingen eine etwas längere Wartezeit, aber sicher die Regionalbahn nach Horb bekommen und um 10:00 Uhr dort angekommen. Noch war es bei 1° C sehr frisch, dafür aber Sonne pur. Ich lief anfangs noch mit der leichten Jacke und die dünne, lange Hose behielt ich bis zum Ende bei. Während der folgenden Stadtrunde dann auch noch Handschuhe. 


Am Anfang wollte ich unbedingt noch einen kurzen Absteche in die Altstadt machen. Das waren nicht mal 500 m. Es ging über die Fußgängerbrücke und dann etliche Stufen hoch zur Stiftskirche Heilig Kreuz. Das bemalte Rathaus ist sehr sehenswert, aber auch andere Teile der Altstadt. 








Auf dem Rückweg ging es über die Christopherusbrücke und nach einem guten Kilometer war ich am Ausgangspunkt. Der Umweg würde nicht so groß sein, da es vom Bahnhof bis hierher auch rund 400 m gewesen wären. Die weiße Beschilderung ist für mich immer noch etwas irritierend, aber hier ist man auch auf dem Gebiet des Schwarzwaldvereins. Die 8. Etappe führt zum Bahnhof Eyach und auf den gut 8 km fast ausschließlich auf asphaltierten Wegen. Da läuft man im Prinzip auf dem Neckartalradweg. Nach rund 2 km kam ich am Hofgut Egelstal mit dem ehemaligen Wasserschloss vorbei. Es war auf dieser Seite recht schattig und somit auch frostig. Am Beginn der Ortschaft Mühlen lag noch ein alter jüdischer Friedhof (laut Tafel bis 1934) am Wegesrand. Es ging nun auch mal im Wald weiter, aber auch meist auf Asphalt. Aus dem Wald raus dann die überwältigende Neckartalbrücke der Autobahn A81mit einer Höhe von 127 m. Hier auch mal angenehm warm durch die Sonne, bevor es schattig im Wald weiterging. Am Bahnhof Eyach ging es ein Stück auf der Straße entlang und dann hatte ich die erste Etappe des Tages hinter mich gebracht. Diese war dann doch eher eine Pflicht. 








Die 9. Etappe führt auf knapp 18 km zum Bahnhof in Rottenburg am Neckar. Da setzte sich zunächst er asphaltierte Weg fort. Allerdings nun doch schon etwas mehr Steigungen. Es ging nach Börstingen und an der ehemaligen Lohmühle wurden nacheinander der Neckarkanal und der Neckar überquert. Dabei eröffneten sich schöne Blicke auf das nächste Ziel: das hoch oben thronende Schloss Weitenburg. Es ging zunächst noch durch den Ort und dabei zum Ortsende hin gut ansteigend. An der Stelle möchte ich gleich mal anmerken, dass die Strecke sehr gut markiert und ausgeschildert war. Es ging nach dem Ort über einen Wiesenpfad mit erneut schönem Blick auf den Ort und danach auf meist schmalen, manchmal auch etwas breiteren Pfaden, in einem Bogen steil nach oben zum Schloss. Dieses ist durchaus beeindruckend und beherbergt eine Gaststätte. Ich hatte nun schon gut 14 km hinter mir. Inzwischen ohne Handschuhe und ohne die leichte Jacke. 













Nach dem Schloss ging es noch kurz hoch und am Parkplatz vorbei und dahinter auf einem Waldweg erst mal ein Stück bergab. Allerdings nicht so lange und es steig erneut an. Nachdem ich oben war, wurde der Weg immer schmaler und ging in einen Pfad über. Dieser führte nun steil nach unten und scharf links auf einen Forstweg. Hier konnte ich es mal wieder etwas laufen lassen. Nachdem anfangs noch den rechten Oberschenkel (wegen dem Crosslauf vom 11.01.) merkte, war es nun optimal. Nach links ging es auf einen Pfad und dieser führte aus dem Wald raus und ging in einen Wiesenpfad oberhalb von Bieringen über. Dieser war etwas rutschig, so wie es auf der ganzen Strecke immer wieder ein paar glatte Stellen gab. 







In Bieringen ging es nur kur im Ort runter und über die Neckarbrücke. Da lag mit der Fluss wieder zu Füßen, dessen Verlauf ich noch auf einigen Läufen begleiten werde. Es ging kurz am Flüsschen Starzel entlang und dann links weg und am Bahnhof Bieringen vorbei. Den kannte ich von der Hinfahrt, wobei man von der Seite nicht zum Bahnsteig gelangt.. Da musste ich auch einen entgegenkommenden Zug fotografieren. Es ging ein Stück auf einem asphaltierten Weg weiter, bevor dann im Wald Forstwege folgten. Dabei immer wieder kleine Anstiege und ich merkte auf jeden Fall noch den Trainingsrückstad. Es ging auch mal am Waldrand entlang über einen Wiesenweg. Auch hier war es, trotz der nun 6° C recht frisch, da diese Seite im Schatten lag. 







Es ging an eine Kreisstraße, an dieser kurz abwärts und danach rechts weg und auf Pfaden oberhalb von Bad Niedernau entlang. Das war erneut eine schöne Wegführung und diese Etappe war da deutlich interessanter als die vorherige. Der Pfad führte runter und es ging an den Ortsrand und dort rechts zum Kurpark. In diesem dann eine kleine Schleife und auf der anderen Seite in eine Wohnsiedlung hoch. Am Ende der Straße, an einer Wendeplatte, noch eine schöne Aussicht auf den kleinen Kurort und das Neckartal. 





Es waren noch rund 5 km nach Rottenburg. Ich lag dabei optimal im Zeitplan. Es ging nun auf Forstwegen und Pfaden weiter und dabei eröffnete sich an einem Anstieg ein schöner Blick auf die Bischofsstadt Rottenburg und die Wurmlinger Kapelle in der Ferne. Der Pfad setzte sich fort und es ging dann ein Stück runter zu einem Kreuz mit dem Neckartalblick. Es waren noch rund 2 km und ich dachte, das war es nun mit Steigungen. Allerdings führte der Pfad zwar erst mal runter und über einen Holzsteg, dann aber auch nochmal gut nach oben. Aus dem Wald raus dann rechts hoch und über die Straße, an einer Schule vorbei und anschließend noch rund 500 m auf der Straße runter zum Bahnhof. Dort war ich nach 28,08 km mit 523 Hm und es war auf dem zweiten Abschnitt wieder ein wunderschöne Lauf auf diesem so interessanten und abwechslungsreichen Fernwanderweg. 














Die Rückfahrt war dann leider etwas chaotisch und die Bahn konnte sich nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Die Zeiten für den Umstieg waren an sich relativ großzügig für die kurzen Strecke. Ich schaffte in Rottenburg den ersten von zwei zur Auswahl stehenden Zügen. Dieser hatte aber doch ein paar Minuten Verspätung. In Tübingen am selben Bahnsteig, aber der MEX12 fuhr mir direkt vor der Nase weg. Der nächste Zug musste dann in Tübingen erst warten und nochmal vor Wendlingen. Ergebnis: bei der Einfahrt in Plochingen fuhr der RE5 gerade los. Also gleich wieder mit dem nächsten MEX12 zurück und in Wendlingen raus. Ab dort ging es dann über Ulm tatsächlich mal normal weiter. Am Bahnsteig in Tübingen gleich mal ein Ausblick auf die nächste Etappe. Dort werde ich nämlich vom Schloss Hohentübingen in die Stadt runter laufen. 



Die Strecke: