Samstag, 1. August 2026

9. Mehrstetter Crosslauf in Mehrstetten am 01.08.2026

Dieser Lauf gehört zu meinen absoluten Lieblingsveranstaltungen, da mit die Strecke gefällt und es eine tolle familiäre Veranstaltung ist. So wollte ich auch dieses Jahr unbedingt starten. Dazu musste ich aber erst mal den Nachtdienst Urlaub bekommen, was am Ende auch klappte. Ich hatte mich erneut für die 6,8 km angemeldet. Es gab auch wieder die längere Strecke über 10,3 km. Die Startgebühr betrug dabei lediglich 10 € bei beiden Läufen. Es gab auch wieder diverse Schülerläufe. Die Anfahrt war mit knapp 59 km und 54 Minuten noch im Rahmen. Bei meiner Ankunft war gerade der Nachwuchs unterwegs. 

Ich bekam einen noch recht günstigen Parkplatz und hatte es keine 100 m bis zum Sportgelände. Dort holte ich meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Danach konnte ich schnell die ersten Bekannten treffen und manche waren ja vor 13 Tagen in Auingen auch am Start. Ich machte mich ans Aufwärmen und da ich etwas spät dran war nur 1,5 km. Da war es schon etwas zäh. Es war eine doch harte Arbeitswoche, dann heute noch der Frühdienst. Es hätten optimalere Voraussetzungen sein können. 


Der Start zu den Hauptläufen über 10,3 km (drei Runden) und 6,8 km (zwei Runden) erfolgte gemeinsam um 17:30 Uhr. Es war mein 22. Wettkampf in diesem Jahr. Da konnte ich noch den einen oder anderen Bekannten begrüßen, sogar einen ehemaligen Praktikant. Es hatte 23° C bei leichter Bewölkung. Dabei war es recht schwül. Das würde hart werden. Natürlich lief ich ganz in kurz und bei den Schuhen die recht neuen Inow-8-Trailschuhe. Es ging auf dem Sportplatz los, eine Rampe runter und von der Wiese auf die nur rund 20 m Asphalt hoch. Dann auf einem Schotterweg in Richtung Wald. Ich kam gut rein, aber als es zum Wald anstieg wurde es schon zäh. Dann ging es rechts weg auf den ersten Single-Trail. Dieser ist besonders schön mit den einen oder anderen Wurzeln. Da ging es nicht so vorwärts, da es vorne langsamer lief als ich erhoffte. Dann links weg auf den Forstweg. Da konnte ich es abwärts etwas laufen lassen und ein paar Plätze gutmachen. Leider wurde es am Anstieg wieder langsamer. Es fehlen dieses Jahr einfach noch die Höhenmeter und heute zudem die Spritzigkeit. Nach dem nächsten Abschnitt mit Pfaden den dritten Kilometer wieder in dem Bereich wie die ersten beiden. Wenigstens lief es konstant. Dann hoch zum Sportplatz und dort eine Runde und nach 18.05 min lief ich auf die zweite, etwas längere Runde. Da merkte ich schon den kleinen Anstieg. Auf dem Feldweg passte es zumindest bergab, aber der Anstieg zum Wald einfach nur hart. Dennoch konnte ich einen Teilnehmer hinter mir lassen und schnell distanzieren. Nach vorne zu einem jungen Läufer würde ich nicht mehr ran kommen. Also die Position halten. Auf dem Single-Trail dann noch ein Läufer der sich wohl etwas übernommen hatte. Er machte schön Platz und dann lief es. Dennoch war der fünfte Kilometer mit 5.59 min sehr langsam. Das war es wohl mit dem unterbieten der Zeit vom letzten Jahr, die dort schon die langsamste war. Ich kämpfte nochmals den Waldweg hoch und dann wieder die tollen Pfade. Das machte Spaß, auch wenn es nun echt hart war. Danach zum Sportplatz hoch und nun außen herum und ins Ziel. Dieses erreichte ich erst nach 37.50,1 min. Keine so tolle Zeit, auch bei den knapp 150 Hm. Es war am Ende Rang 24 von 42 Gesamt und Platz 19 von 31 Männern. In der AK M55 zumindest Platz 3 von 5. Da hatte ich die Jahre zuvor regelmäßig gewonnen. Die Konkurrenz war diesmal aber zu stark. 






Nachdem ich mich etwas erholt hatte, holte ich mir etwas zum Trinken und beobachtete noch die weiteren Zieleinläufe, vor allem über die 10,3 km. Dann erlebte ich eine nette Überraschung. Ein Teilnehmer meinte, ich sei doch 2022 beim Bodensee Marathon in Kressbronn gestartet. Er sagte weiter, dass er noch oft davon erzählt, da ich ihm damals nach 38 km einen guten Tipp gab und er trotz Krämpfen das Ziel in einer noch guten Zeit bei seinem ersten Marathon erreichte. Dies sind die schönen Momente von solchen Veranstaltungen. 




Danach gab es ein noch etwas längeres Auslaufen von 3,6 km und dabei nochmals auf der Runde. So gibt es von der tollen, aber auch sehr anspruchsvollen, Strecke noch ein paar Eindrücke. 









Nachdem ich die Runde beendet hatte, kam mit Hans Patermann auch der letzte Starter ins Ziel. Das Warten auf die Siegerehrung zog sich leider wieder etwas in die Länge. Doch dann konnte ich die Urkunde und die Packung Nudeln in Empfang nehmen.. Die Rückfahrt war zum Glück recht entspannt und es war auf jeden Fall wieder ein schöner Lauf in Mehrstetten. Ich hab jetzt zum Glück zwei Wochen Urlaub und mal schauen, was da alles geht. 








Insgesamt waren es 131 Teilnehmer, davon 38 über 10,3 km, 42 über 6,8 km und 51 in den Schülerläufen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/393723/results

Veranstalter: https://wsv-mehrstetten.de/

Die Strecke:

Samstag, 25. Juli 2026

Heimaterkundung - Auf den Spuren des HW4 von Erolzheim nach Ochsenhausen am 25.07.2026

Ich wollte schon länger mal den Abschnitt des Hauptwanderwegs 4, dem Main-Donau-Bodensee-Weg, von Erolzheim nach Ochsenhausen laufen. Heute war es dann endlich so weit und ich nahm die Strecke mit meiner ältesten Tochter und mit Hera in Angriff. Dazu wurden wir nach Erolzheim zum Parkplatz bei der Bergkapelle gefahren. Die Strecke von dort nach Hause beträgt ca. 12 km. 


Anfangs ging es ein paar Meter runter zur Winterlinde, einem uralten Baum mit schöner Sicht auf Erolzheim. Von dort dann die rund 400 m hoch zur Bergkapelle an den Stationen des Kreuzweges vorbei. An der Bergkapelle und auf dem Platz etwas unterhalb gibt es eine schöne Aussicht ins Illertal und bis zu den Alpen. Es führte danach ein breiterer Pfad steil runter und durch den Wald zur Straße. Dort trennten sich nach dem 1. Kilometer die Wege von unserer Begleitung. 












Wir überquerten die Straße und dann links weg ein Stück auf einem asphaltierten Weg hoch. Das war das einzige Stück welches nicht so angenehm war, da es doch viel Verkehr gab. Dann aber nach rechts am Waldrand entlang und am Beginn von Erolzheim nach links auf einen Feldweg. Dieser führte mit Sicht auf das Rottal und auf den kleinen Ort Bechtenrot über die Felder und am Waldrand entlang. Am Eck des Waldes oberhalb von Dietbruck gab es eine richtig schöne Sitzgruppe. Da machten wir die erste Pause. 






Es ging nun auf Asphalt runter zur Dietbruckmühle / Herrenmühle. Die wenigen Häuser hatten wir schnell hinter und gelassen und es ging über den Mühlkanal und anschließend über die Rot. Anschließend dann geradeaus zum Wald. Davor bereits wieder ein Feldweg und im Wald zumindest anfangs Schatten. Dafür stieg es hier doch ganz gut an. Die Strecke war durchgehend gut markiert, mit Ausnahme von einer Stelle im Wald. Da ging es dann aber eh geradeaus. Vielleicht war die Markierung auch nur zugewachsen. Das ist zu dieser Jahreszeit ab und zu ein Problem. Der Schatten im Wald hielt sich zwar in Grenzen, dafür war der Untergrund angenehm. Nach den 20° C zum Start wurde es nun doch schnell wärmer und am Ende sollten es 26° C sein. 








Nach dem Wald ging es rechts weg und ein gutes Stück am Waldrand entlang. Es gab dort Schatten und ein angenehmer Wind wehte. Es ging dann über die Felder nach Laubach runter. Der kleine Ort war schnell durchschritten. Es stieg dabei aus dem Ort raus wieder gut an und nun auf Asphalt und in der prallen Sonne. 





Am höchsten Punkt angekommen ging es einen Hohlweg runter und in ein kleines Wäldchen und damit wieder schattiger. Wir waren aber schnell unten und nach der Talsohle auf einem Feldweg der Anstieg auf den Siechberg. Da musste nochmals eine Pause sein. Anschließend am Siechberghof eine nette Unterhaltung über Schäferhunde. Es ging jetzt nach Ochsenhausen rein und dabei runter. Man konnte von dort auf das Kloster blicken.  Wir trafen noch auf einen ehemaligen Kollegen von mir und Hera war bei allen Begegnungen mal richtig entspannt. An der Eisdiele vorbei (da war es schwer links anstatt rechts abzubiegen) ging es über die Straße und am Rathaus und dem kleinen Marktplatz vorbei zum Hotel Mohren. Dort endete für uns der HW4. 









Wir mussten nach rechts zum Öchselbahnhof und dann noch der letzte Anstieg. Nach einem weiteren Kilometer waren wir daheim. Es waren insgesamt 12,66 km mit 247 Hm. Auf jeden Fall war es eine sehr naturnahe Tour und nur in Laubach kurz durch einen Ort und dann noch durch Ochsenhausen. Da freue ich mich schon, wenn ich dort mal laufe, wenn ich den ganzen HW4 von Würzburg nach Friedrichshafen als Training absolviere. 


Die Strecke: