Mittwoch, 2. September 2026

Hauptwanderweg 9 (HW9) - Heuberg-Allgäu-Weg - Teil 2 - Neuhausen ob Eck -- Stockach am 02.09.2026

Nur vier Tage nach dem harten Ultra in Albstadt nahm ich den nächsten längeren Lauf in Angriff. Nach dem Auftakt am 30.04. wurde es Zeit, den HW9 fortzusetzen. Ich hatte mich recht gut erholt gehabt und ich hatte den zweiten freien Tag, gutes Wetter und, wie ich dachte, eine geeignete Strecke. Da ich ab der zweiten Monatshälfte nicht viel Spielraum habe, nahm ich den Lauf in Angriff. Es sollte nur eine Etappe sein, weil diese eh recht lang ist. Ich stand früh auf und fuhr nach Redlingen, weil von dort die Verbindung besser ist. Der RE55 kam mit nur minimaler Verspätung und ich fuhr mit diesem bis Fridingen an der Donau. Er kam dort sogar pünktlich an. In den letzten Tagen war auch nur die erste Verbindung zuverlässig. Der Bus nach Neuhausen ob Eck stand schon da und ich konnte direkt einsteigen und nach ein paar Minuten ging es los und ich kam planmäßig um 8:18 Uhr an. Das passte schon mal. Die Bedingungen waren super bei 13° C und leichter Bewölkung. 


Die 3. Etappe führt von Neuhausen ob Eck nach Stockach. Da ging es zunächst von der Bushaltestelle die gut 200 m zum Kreisverkehr und dann links runter zur Kirche. Die nächste Abzweigung war noch markiert, aber dann erst mal nichts mehr und ich musste mich eine Weile orientieren. Dann ging es ans Ortsende und über die Felder zur Unterführung der der B311. Dahinter zum Glück dann schnell in den Wald. Auf einem schön zu laufenden Forstweg ging es dann runter ins Dinkeltal. Dort ging es nach rechts und es gab eine schöne Lichtung im Wald mit Wiesen. Die angekündigten Herdenschutzhunde und Schafe waren aber nirgends zu sehen. Vom Dinkeltal ging es dann am Waldrand links hoch. Dort gab es keine Markierung, aber der Wanderführung leistete mal wieder gute Hilfe. Es ging wieder kurz durch den Wald und dann am Rand entlang zu einem Wanderparkplatz und über die Straße. Danach waren die nächsten vier Kilometer einfach zu finden. Auf einem gut zu laufenden Forstweg ging es durch den Wald und etwas nach der Hälfte an der Wilde-Wald-Hütte vorbei. 





Es folgte ein etwas unangenehmer Abschnitt von gut 400 m auf der Kreisstraße, wobei nur am Ende ein Auto kam. Dann links weg und erst mal auf einem asphaltierten Nebensträßchen etwas aufwärts. Es war gut, dass rund 60 Prozent der Strecke auf geschotterten Wegen verlief. Dafür kann man auf dem Asphalt etwas besser Tempo machen und es lief an dem Tag auch erstaunlich gut. Einige Meter ging noch durch ein Wäldchen, bevor es auf Feldwegen über die Felder ging. So langsam wurde die Strecke nach dem ruhigen Wald etwas interessanter. Die Etappe ist der Übergang von der Schwäbischen Alb zur Bodenseeregion. Nun ging es wieder in einen Wald und hier mal auf einem schönen Pfad. An manchen Stellen war es aber auch etwas zugewachsen. 






Aus dem Wald raus ging es über eine Wiese runter zu einem Sträßchen. An einem Abzweig ließ ich mich irritieren und folgte einfach der Angabe "Stockach". Das wurde einige Hundert Extrameter. Ich hätte nach links laufen sollen. Also zurück und rechts weg. Da war nach rund 1,5 km Hoppetenzell erreicht. Der Ausblick auf den rt und die Gegend war schön. Es ging durch den Stockacher Teilort durch und dahinter stieg es das einzige Mal auf dieser Etappe lang und heftig an. Es war nun zwar leichter bewölkt, aber die Temperatur passte noch ganz gut. Immer wieder genoss ich den Ausblick zurück. Der Belag ging zu Schotter über und führte den Rest des Anstiegs hoch zum Wald. Dort nach rechts gab es noch ein paar Mal eine schöne Aussicht. Dann führte der Weg über einen schönen, teils laubbedeckten, Forstweg. 











Aus dem Wald raus ging es ein Stück runter und nach rechts wieder über ein asphaltiertes Sträßchen. Dieses führte an einem Weiler vorbei und dahinter an einem Wildgehege. Es folgte ein kurzer Anstieg und oben eine schöne Aussicht und im Hintergrund sogar die Schweizer Alpen. Es ging nun das Sträßchen runter zu einem Wanderparkplatz am Waldrand. 




Ein Forstweg führte in den Wald und leider verpasste ich den Abzweig nach rechts zur Kuony-Quelle. So lief ich auf dem breiten Forstweg eine Schleife und kam an die Stelle, an welcher der Pfad von der Quelle einmündete. Dann halt noch ein Stück den Pfad hoch und wieder runter. Die Quelle hat ihren Namen von einem Hofnarr des Herzogs Leopold von Österreich, der diesen 1315 während der Habsburgerkriege beriet. Was man so alles erfährt, wenn man unterwegs ist. Auf dem Forstweg ging es weiter und nach rechts folgte der Tobelgraben. Da gab es zunächst aber auch eine Zusatzstrecke. Dann endlich doch in den kleinen Tobel und auf einem schönen Pfad weiter. Es war dort zum Glück auch trocken, wie auf dem Rest der Strecke. Der weitere Weg führte aus dem Wald hinaus und stieg über Felder an nach Stockach. Dort dann runter zur Altstadt. Ich hatte zwar rund 3 Extrakilometer gesammelt, war aber so gut unterwegs, dass ich gleich im ersten Biergarten einkehrte und mit ein alkoholfreies Weizen gönnte. Bei den nun 24° C konnte man es aushalten! Danach ging es de noch rund 800 m runter zum Bahnhof bzw. Busbahnhof. Dort kam ich nach 25,94 km mit 310 Hm an und die Nettolaufzeit betrug 2:47.29 h. Da war ich recht flott unterwegs auch wenn es fast 300 Hm mehr runter als hoch ging. Nur vier Tag nach dem Ultra auch nach diesem Lauf total lockere Beine, sogar besser als noch am frühen Morgen. 










Ich hatte noch gut 15 Minuten Zeit und absolut keinen Stress. Der Bus nach Krauchenwies kam pünktlich und war dann auch planmäßig in Krauchenwies am Busbahnhof. Da wartete ich auf den in Stockach bestellten Rufbus der Linie 416. Der kam dann leider erst um 13:27 Uhr anstatt um 13:22 Uhr. Da konnte es fast nicht mehr auf den Zug in Mengen reichen. Ich stellte zu allem Übel noch fest, dass ich meine geliebte Mütze im vorherigen Bus liegen gelassen hatte. Der RE55 hatte dann aber 2 Minuten Verspätung, wobei ich sogar exakt zur normalen Abfahrtszeit am Bahnsteig war. So ging es noch entspannt die letzten Minuten nach Riedlingen und mit dem Auto nach <Hause. Ich hoffe, dass ich meine Mütze irgendwie wieder bekomme. Eine Meldung ging zumindest mal raus. Es war keine spektakuläre Etappe, aber dafür angenehm zu laufen und sehr ruhig. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, wenn es nach Überlingen an den Bodensee geht. Dann kenne ich die Strecke so wie heute auch wieder nicht, bis auf den Landungsplatz in Überlingen, wo ich bei Läufen schon öfters war. 


Die Strecke:

Dienstag, 1. September 2026

11. Albstadt Challenge in Albstadt-Pfeffingen am 29.08.2026

Nachdem ich schon einiges von dieser Veranstaltung gehört hatte, wollte ich unbedingt mal daran teilnehmen. Beim Jubiläum im letzten Jahr hat es noch nicht so gut reingepasst, aber dieses Jahr hatte ich mich angemeldet. Am 02.08.2026 dann leider mit dem linken Fuß umgeknickt, aber ich hatte mich danach die letzten vier Wochen durchgekämpft und einem Start stand nichts im Wege. Der Termin war an meinem dritten freien Tag zudem richtig günstig, da musste nur noch das Wetter mitspielen. Da sah es auch immer besser aus. Die Startgebühr betrug übrigens 50 €. Da kann man für so eine Veranstaltung gar nichts sagen. Die Anfahrt nach Albstadt, in diesem Fall in den Teilort Pfeffingen, zieht sich leider immer etwas. Ich musste wegen dem Start um 6 Uhr auch sehr früh raus und um kurz nach 4 Uhr losfahren. Bei Nacht läuft es wenigstens ganz gut und nur zum Parkplatz hatte es sich bei dem Andrang etwas gestaut. Ich hatte für die knapp 94 km 1:30 h benötigt. Es gab eine Rekordzahl an Anmeldungen mit 727. Am Ende sollten prompt 672 am Start sein, eine sehr gute Quote. 

Es wurde dann noch richtig spannend. Ich ging die rund 500 m zum Sportgelände und da hatte sich vor dem Sportheim eine riesige Schlange zur Anmeldung gesammelt. Ich begrüßte zwischendurch noch einige der doch zahlreichen Starter von meinem Verein. Es ging immerhin noch ganz flott und ich bekam meinen Transponder für die Zeitnahme und die Kontrollen an den Verpflegungspunkten um 5:59 Uhr. Die Uhr war auch bereit, nur auf die Toilette würde es nicht mehr reichen. Es fiel dann auch schon der Startschuss. 


Der Start erfolgte pünktlich um 6:00 Uhr. Die Strecke ist mit 60 km und gut 1500 Hm angegeben, dabei in den Beschreibungen mit 58,3 km. Da würde mein 24. Wettkampf in diesem Jahr zugleich mein zweitlängster nach dem Halb-Traum am 16.05. diesen Jahres werden. Es hatte zwar nur 11° C, aber da konnte ich schon ganz in kurz laufen und ich nahem den Laufrucksack mit etwas Wasser, Powergums und Salztabletten mit. Bei den Schuhen setzte ich auf die leichten Inov-8-Trailschuhe. Es ging auf dem Sportplatz los und kurz nach dem Start band ich erst noch die Schuhe doppelt. Ich hatte ursprünglich tatsächlich gedacht ich hätte bis zum Start noch einige Zeit. Es ging über die Straße und danach auf einem Feldweg Richtung Wald. Dorrt folgte der steile Anstieg auf den Pfeffinger Bölat. Ich entschied mich für die neue Alternativroute rechts weg. Da war es etwas entspannter, da ich doch weit hinten gestartet war. Noch war es recht dunkel. Bei diesem ersten Anstieg wurde es einem gleich warm. Da musste man zuvor nichts Langes anziehen. Nach diesem ersten Anstieg ging es auf Forstwegen weiter und aus dem Wald raus nach rechts über Wiesenwege und Pfade zum Aussichtspunkt Bölat. Hier hat mein eine faszinierende Aussicht, wobei es noch etwas dämmrig war. Die Gegend ist ja herrlich und ich kenne doch einiges von der Strecke von Trainingsläufen oder vom Up the Hill. Nach dem Aussichtspunkt führten Pfade am Albtrauf entlang nach Burgfelden und es ging durch den Ort. Ich fühlte mich recht gut und nun zwar der eher ungeliebte Asphalt, aber für den linken Fuß tatsächlich besser. Ich musste halt noch immer aufpassen. Es ging wieder an den Trauf und ich genoss nochmals kurz die Aussicht. 





Es folgte nun auf einem Pfad der erste Downhill und bei der Schalksburg vorbei. Es war zum Glück trocken. Ich musste aber bei den Wurzeln und Felsen doch vorsichtig sein, denn ein leichtes umknicken könnten schon blöde Folgen haben, was sonst nichts ausmachen würde. Es ging aber gut und dann erstmal auf breiten Forstwegen weiter. Das Ziel war nun der Teilort Laufen. Auf der Straße ging es in den Ort und bei der Kirche über Treppen zur Bahnunterführung. Dahinter dann der nächste Anstieg aus dem Ort raus und danach auf einem asphaltierten Weg teils steil hoch zum Gräbelesberg. Nachdem ich zuvor mit zwei jüngeren Mitstreitern lief, war ich nun alleine unterwegs. Ich machte noch kurz eine Sprachnachricht und war mir dann war ich mir kurz nicht mehr sicher, ob ich vielleicht eine Markierung übersehen hatte. Die nächste kam aber und ich muss hier schon mal anmerken, dass die Strecke super markiert war. An manchen Stellen , gerade bei Laub, war die Markierung manchmal etwas schwach, aber mit der entsprechenden Aufmerksamkeit war es kein Problem. Es ging nun oben auf Pfaden im Wald und an Wiesen am Waldrand weiter und auch mal wieder eine tolle Aussicht und die Sicht auf  Hossingen auf der Hochebene. Man befand sich auf dem Premiumwanderweg Hossinger Leiter. Da bin ich schon mal hoch. Diesmal sollte es runter gehen. Der Pfad war teils recht felsig und auch einige Treppen, dafür ein faszinierender Abschnitt. Da hatte ich eine nette Begleitung und später traf man sich immer wieder, wie es auch mit anderen Mitstreitern war. Es passte alles und Lautlingen war erreicht. Dort ging es nochmals etwas runter und durch den Park des Stauffenbergschlosses. Danach war die Turnhalle erreicht und nach gut 17 km der erste Verpflegungspunkt. Es gab immer eine gute Auswahl an Getränken und auch Kleinigkeiten zum Essen. Ich kann da allerdings nur trinken, höchstens mal eine Banane essen. 













Es ging wieder ein Stück zurück bis vor das Schloss und dort nach links und aus dem Ort raus. Hier war ich wieder mal alleine unterwegs. Nach dem Ort stieg es auf einem Sträßchen erst mal wieder recht steil an. Es ging in Richtung Meßstetten. Nach breiten Forstwegen folgte dann auf dem Höhenweg Richtung Malesfelsen ein herrlicher Pfad. Dabei gab es immer wieder wunderschöne Ausblicke. Vor dem Malesfelsen gab es wieder eine Alternative. Man konnte gleich links runter. Den ersten Abschnitt auf diesem holprigen und teils mit Felsblöcken gespickten Weg empfand ich aber alles andere als einfach. Dann endlich ein schön zu laufender Pfad und am Ende ging es noch auf einem Forstweg runter und Ebingen war erreicht. Es kam ein etwas zäher Abschnitt. Es ging nun längere Zeit durch Ebingen, was sich aber halt nicht vermeiden lässt. So langsam wurde es deutlich wärmer und am Ende sollten es 23° C sein. Es ging ein langes Stück Treppen hoch. Das war schon hart! Dann traf ich an der Straße noch ein paar Bekannte und es ging aus Ebingen raus und auf einem teils asphaltierten Sträßchen sehr steil hoch. Vor allem das letzte Stück war schon brutal. 















Der letzte ganz lange Anstieg war geschafft und auch etwa die Hälfte der Strecke. Da lag ich mit 4:13 h sehr gut in der Zeit. Ich wollte es nach Möglichkeit unter 9 Stunden schaffen und nun im Bereich der Zeit von Geislingen. Allerdings war Geislingen anspruchsvoller, meine Form aber besser. Immerhin waren schon ein großer Teil der Höhenmeter absolviert, aber auf so einer langen Distanz hieß dies noch gar nichts. Es ging nun auf herrlichen Pfaden weiter. Dabei aber tendenziell auch immer etwas bergauf. Da musste ich so langsam doch kämpfen. Es ging in Richtung Schlossfelsen und dabei an der Schleicherhütte vorbei. Ich war nun schon seit Lautlingen auf für mich neuem Terrain unterwegs. Der Platz an dem Pavillon war ein Traum. Dann ging es erst mal wieder ein gutes Stück runter und über die Straße nach Bitz, die ich von den Fahrten nach Albstadt bestens kannte. Auf der anderen Seite wieder auf Pfaden hoch und zum Schlossfelsen mit einer erneut traumhaften Aussicht. Es war nun nicht mehr weit bis zum zweiten Verpflegungspunkt am Waldheim nach gut 32 km. Dort gab es sogar Pasta, für mich ist das allerdings nichts. 














Nach einer doch etwas längeren Pause ging es frisch gestärkt weiter. Es ging auf Waldwegen am Kletterpark vorbei und etwas ansteigend zum Wildgehege mit Wildschweinen. Am Gehege entlang ging es auf Waldwegen weiter. Danach kurz auf der Straße und links weg auf eine Wachholderheide und wieder in den Wald .Es ging hoch zum Schönhaldenfels und noch einmal genoss ich die Aussicht. 







Es ging noch im Wald auf Pfaden weiter, bevor mal wieder ein sonnigerer Abschnitt folgte. Am Meinetshaldenfels, aber auch an anderen Punkten, konnte man die Aussicht genießen. Dann führte der Weg am Bike-Park entlang auf einem Feldweg und immer wieder auf Pfaden. Es folgte nach gut 40 km am Schützenhaus Tailfingen der dritte Verpflegungspunkt. Hier traf ich auch auf ein paar Bekannte. 














Mir wurde gesagt, dass nun ein recht flacher und einfach zu laufender Abschnitt kommt. Dies war auch so und ich konnte es sogar ganz gut laufen lassen. Der Untergrund bestand aus Asphalt und Schotter. Dann ging es wieder in den Wald und auf Pfaden am Albtrauf weiter. Bei den Anstiegen musste ich nun kämpfen, hatte ein richtiges Tief. Am Hangenden Stein vorbei ging es auf teils wurzeligen Pfaden zum Zeller Horn. Am Ende führte ein Schotterweh dorthin und die Aussicht und der Blick auf die Burg Hohenzollern ist einfach gigantisch. 
















Am Zeller Horn gab es wieder zwei Möglichkeiten. Ich entschied mich für die Alternative und es ging nochmals gut 300 m zurück und dann rechts weg runter. Die anderen um mich herum liefen auch diese Strecke. Es ging auf einem Forstweg runter. Danach stieg es wieder etwas an und aus dem Wald raus wurde der Zollersteighof erreicht. Am liebsten hätte ich dort eingekehrt. Es ging aber auf einem Sträßchen weiter und wieder bergab und rechts weg auf einen Feldweg, der weiter runter zum Skilift im Ruchtal führte. Am Lifthaus des SC Onstmettingen befand sich nach ca. 51 km die vierte und letzte Verpflegungsstelle. Ich konnte zumindest hinsitzen, ohne dass ein Krampf aufkam. Da musste ich davor etwas dagegen ankämpfen. Ich nach immer nach ca. 15 km eine Salztablette, das hätte eigentlich auch reichen sollen. Nach einer etwas längeren Trinkpause ging es weiter. Der Weg führte zunächst auf einem Forstweg durch den Wald und dann nach links weg auf gekiesten Wegen über die Felder zum Stich-Parkplatz. Auf Höhe vom Gasthaus Stich ging es nach links hoch ein Stück an der Straße entlang. Dies war ein nicht so optimaler Abschnitt, aber der HW1 hat da mangels Alternative die selbe Streckenführung. Nach dem Überqueren der Straße ging es wieder in den Wald und ein Forstweg führte zu einem Pfad,. Es ging über ein Brückchen und danach folgte auf einem schönen Pfad der letzte Anstieg des Tages. Dies ging sogar wieder überraschend gut. Aus dem Wald raus ging es über die Felder zum Wanderparkplatz beim Zitterhof. Dort nach rechts und nach einem guten Stück wieder nach links und dem Wald entgegen. Hier war auf dem Weg angeschrieben, dass es noch drei Kilometer sind. Diese führten zunächst wieder durch den Wald und dort am Ende etwas unangenehm holprig runter. Auf einem Asphaltsträßchen anschließend am Parkplatz des Veranstaltungsgeländes entlang und runter in den Ort, über die Straße und hoch zum Sportplatz. Dort lief ich nach 58,61 km mit immerhin 1708 Hm (die meisten hatten bei ihren Aufzeichnungen sogar mehr) nach 9:11.49 h ins Ziel. Damit zwar nicht unter den angestrebten 9 Stunden, aber einfach glücklich es geschafft zu haben und, dass ich die Tiefs überwinden konnte. Es fehlten nur 700 m zu meinem bisher längsten Lauf. Eine Ergebnisliste gibt es übrigens nicht, da es kein offizieller Laufwettkampf ist, sondern als Wanderevent ausgeschrieben. Meine Vereinskameraden hatten mal wieder bestens abgeschnitten. 








Ich brauchte eine ganze Weile, um mich wieder einigermaßen zu erholen. Im Ziel wurde ich gleich von einigen Bekannten begrüßt. Dann bekam ich meine Urkunde, ein Shirt und eine Packung Nudeln. Den Gutschein für ein Getränk löste ich gleich für ein alkoholfreies Bier ein. Ich musste dann recht schnell weg, da ich mich noch um die Hunde kümmern musste. Die Rückfahrt war zum Glück recht entspannt. Es war eine bestens organisierte Veranstaltung und von der Strecke her gibt es, wie ich finde, nicht viel was diese Gegend übertreffen kann. Und vor allem hat der Fuß bestens mitgemacht und auch ein leichtes Umknicken war ohne Folgen. 






Die Strecke: