Donnerstag, 16. April 2026

Neckarweg Tel 9 - Stuttgart-Bad Cannstatt - LB-Neckarweihingen am 16.04.2026

Nach nur 5 Tagen ging es für mich mit meinem 9. Teil auf dem Neckarweg weiter. Ich hatte die Etappen 17 und 18 von Bad Cannstatt über Remseck nach LB-Hoheneck geplant. An meinem dritten freien Tag waren die Wetteraussichten perfekt. Wie zuletzt üblich nahm ich in Biberach den RE5 um 8:48 Uhr, wobei er diesmal drei Minuten später fuhr. In Plochingen aber problemlos den MEX18 bekommen. Auf der kurzen Strecke nach Stuttgart-Bad Cannstatt schaffte er aber gleich 12 Minuten Verspätung und ich hatte zur U1 nur 6 Minuten Zeit. Da wurde es selbst zur nächsten 10 Minuten später noch eng. Es klappte aber und ich kam um 10:46 Uhr an der Station Antwerpener Straße an. Es hatte angenehme 13° C und war noch etwas stärker bewölkt. 


Nach meiner Ankunft an der Haltestelle Antwerpener Straße ging es zunächst über die Schienen und die Straße und dann nach wenigen Metern rechts eine längere Treppe hoch. Danach zwischen Kleingartenanlagen durch und hinter dem Krankenhaus Bad Cannstatt vorbei. Da merkte ich, dass ich überraschend gut drauf bin, nachdem ich die letzten beiden Tagen an der linken Leiste ein Zwicken verspürte. Laufen tat aber mal wieder gut. Es ging noch durch ein Wohngebiet und dort konnte ich ein Eichhörnchen von relativ nah beobachten. Diese Kleinigkeiten machen so einen Lauf auch aus. Nach Steinhaldenfeld ging es durch die Weinberge mit wunderschöner Aussicht. 







In Steinhaldenfeld ein gutes Stück durch Wohngebiete und dann links weg und runter zum Neckar. Ab hier kannte ich manche Stellen vom Neckarufer Marathon, den ich dieses Jahr kurzfristig leider absagen musste. Man ist hier auch noch auf dem Rössleweg unterwegs. Den bin ich schon in der Gegenrichtung gelaufen. Es ging vom Neckar auf die Brücke und der Fluss wurde überquert. Auf der anderen Seite gleich wieder runter, ein Stück nach rechts die Straße entlang und dann halblinks auf einen schmalen Weg. Dieser führte immer mehr ansteigend hoch. Dabei auch einige Treppen. Das war ganz schön hart! Dann endlich wieder runter und durch einen Park n den Stadtteil Rot. Dort fand ich im Park nicht die Markierung nach rechts, aber in Rot dann gleich nach rechts und schnell wieder auf dem Neckarweg, da ich zuvor parallel davon lief. Ansonsten waren diesmal die Markierungen recht gut, wenn auch manchmal etwas versteckr. 





Nach den letzten Häusern ging es wieder in die Weinberge und eine tolle Aussicht auf den Neckar und den Max-Eyth-See. Nach rechts ging es runter nach Hofen und dort an der Neckarschleuse über die Brücke. Auf der anderen Seite noch kurz am Neckar entlang, bevor es nach Hofen stark anstieg. Auch nach dem Stuttgarter Teilort stieg es durch Streuobstweisen teils ordentlich an. 







Dafür konnte ich durchaus auch die Blütezeit genießen. So war der Weg nach Oeffingen doch etwas kurzweiliger, auch wenn es sich etwas zog. Es ging in den Ort rein im Gewerbegebiet abwärts und dann noch durch ein Wohngebiet. Nach Oeffingen noch etwas runter und anschließend links weg und auf einem Pfad hoch zum Oeffinger Berg. Da war der Untergrund zur Abwechslung mal nicht Asphalt. Die letzten Meter über den Graspfad waren nochmal ordentlich steil, aber dafür oben eine schöne Aussicht und eine Trinkpause. Auf der anderen Seite wieder runter, konnte ich noch Graureiher von ganz nah beobachten. 










Nachdem es auf Feldwegen zwischen Obtsbaumwiesen entlang ging, folgte am Waldrand ein Pfad. Dieser war teils aber doch etwas matschig. Es ging nochmals auf einem Feldweg und Wiesenweg über Felder zum Wald und anschließend mal im Wald auf schönen, breiten, Pfaden weiter. Es wurden die ersten Häuser von Neckarrems erreicht, das zu Remseck gehört. Ich hätte gedacht, es geht nun auf der Straße runter. Allerdings führte der Weg etwas überraschend nach rechts und dann über Wege und Pfade runter. An der Rems angekommen leider 300 m vor dem Etappenziel eine Baustelle. Da musste ich noch einen Umweg in Kauf nehmen, kam aber nach 17,9 km am Bootshaus am Hechtkopf an. Dort mündet die Rems in den Neckar. Hier war letztes Jahr das Ziel bei meinem Lauf auf dem tollen Remstalweg. 









Ich nahm noch eine Salztablette und trank etwas und nahm dann die 18. Etappe von Remseck nach Ludwigsburg-Hoheneck über 11 km in Angriff. Es ging auf dem überdachten Steg über die Rems und dann links weg und für längere Zeit am Neckar entlang. Hier vor allem dann Naturwege und ganz nah am Wasser. Das war richtig schön. 




Nach rechts weg ging es hoch nach Hochberg, das auch noch zu Remseck gehört. Inzwischen kaum noch Wolken und es wurde immer wärmer. Am Ende hatte es dann doch gleich 20° C. Der Weg durch Hochberg zog sich etwas, zumal es immer wieder Anstiege gab. Nach dem Ort schnell wieder eine schöne Aussicht und auf Feldwegen zwischen Obstbaumwiesen durch. Dann auch mal einer der seltenen Abschnitte im Wald und dort runter. Ich erreichte im Tal den Zipfelbach und es ging links über ein Brückchen. Anschließend ein längerer Anstieg nach Poppenweiler auf Asphalt zwischen Streuobstweisen hoch. Das war nun richtig zäh. Nicht weniger der doch etwas lange Weg durch Poppenweiler vorbei an der Kelter. 







Aus Poppenweiler raus auf Pfaden und Wegen zwischen Gärten hindurch und dann runter. Am Ende ein paar Treppenstufen und über den Weg. Auf der anderen Seite folgten etliche Treppen hoch in die Weinberge. Das war einer der härtesten Abschnitte. Oben angekommen machte es die Sonne auf dem Asphalt auch nicht viel einfacher. Dafür auch hier immer wieder herrliche Aussichten. Noch einmal folgten Treppen runter und es ging an einem alten Steinbruch vorbei. Anschließend nochmal über asphaltierte Wirtschaftswege weiter und links runter nach Neckarweihingen, das zu Ludwigsburg gehört. Es ging über den Neckar und ein Blick auf die Uhr zeigte, dass ich den Bus in Hoheneck knappe verpassen würde. Nur wenige Meter links vom Neckarweg ist aber die Haltestelle Neckarbrücke in Neckarweihingen. Da ist es gut, im Vorfeld schon mal die Karten zu studieren. Ich hatte nun noch eine gute Viertelstunde bis zur Abfahrt des Busses. Insgesamt waren es an dem Tag 28,46 km mit doch gleich 551 Hm. 









Der Bus kam mit knapper Verspätung, aber bis zum Bahnhof dann erst mit der planmäßigen Abfahrt des MEX12 angekommen. Als ich im Bahnhof war, zeiget es aber 6 Minuten Verspätung an und so sogar noch Zeit Getränke zu kaufen und doch noch den Zug nach Wendlingen bekommen. Die Verspätung summierte sich, aber da Stuttgart nicht angefahren wurde fast pünktlich in Wendlingen und gegenüber in den RE200 gestiegen. Wie fast immer entspannt nach Ulm und dort genügend Zeit. Als ich die Treppe bei Gleis 3 runter ging die Durchsage, dass der RE5 ca. 10 Minuten Verspätung hat. Der kommt normal auf Gleis 2, gut wenn man sich auskennt. Also gleich wieder die Treppe hoch und schon kam er und immerhin noch rund 15 Minuten früher daheim als geplant. Mit der Bahn war es heute mal wieder spannend.. Nun werde ich auf dem Neckarweg eine kleine Pause einlegen. 


Die Strecke: