Mittwoch, 20. Mai 2026

7. Alb-Traum 100 in Geislingen an der Steige am 16.05.2026

Im letzten Jahr hatte ich zum ersten Mal an dieser Benefiz-Traillauf-Veranstaltung teilgenommen. Damals hatte es am Nachmittag über 30° C und ich war mehr als am Limit und beschloss, in Gingen an der Fils auszusteigen. Da hatte ich also noch eine Rechnung offen und die drei Starts beim Fichtelberg Ultra in Chemnitz blieben mit 55 km meine längsten Wettkämpfe. Als im Januar die Anmeldung öffnete, hatte ich den Nachtdienst extra später begonnen, da die Plätze normal schnell vergeben sind. Dann war aber der Server überlastet und am Ende gab es eine Verlosung. Da hatte ich aber Glück und konnte es ein zweites Mal in Angriff nehmen. Der Alb-Traum mit 115 km und ca. 3300 Hm kam nicht in Frage, sondern wieder der Halb-Traum mit 60 km und ca. 1700 Hm. Es war diesmal zwei Wochen früher als letztes Jahr mein dritter freier Tag. Dies war schon mal gut und in den letzten 5 Wochen konnte ich wenigstens wieder einen guten Umfang trainieren, aber ob dies reichen würde? In dieser Woche ließ ich es auf jeden Fall locker angehen. Die Fahrt mit dem RE5 von Biberach aus in weniger als 50 Minuten und einer Direktverbindung war perfekt und mit dem Auto wäre ich nicht schneller gewesen, zumal derzeit eine Umleitung vor Geislingen besteht. Der Weg vom Bahnhof zur Jahnhalle war mit ca. 500 m auch überschaubar. Ich hatte die Verbbindung so gewählt, dass ich noch gut eine Stunde Zeit hatte. 


Nach der Ankunft an der Jahnhalle konnte ich schnell erst Bekannte, sowohl unter den Startern, als auch vom Orga-Team begrüßen. Ich holte meine Startnummer und nahm noch einen Beutel mit Sponsorengaben entgegen. Das T-Shirt hatte ich bei so einem besonderen Lauf auch wieder dazu bestellt. Danach hatte ich genügend Zeit und konnte recht entspannt dem Start entgegen sehen. Dabei auch nette Unterhaltungen, besonders mit Timo Berner. 






Der erste Start zu Alb-Traum war bereits um 4:00 Uhr erfolgt. Der Start zum Halb-Traum folgte um 9:00 Uhr und es war mein 12. Wettkampf in diesem Jahr. Es gab 250 Startplätze, wobei am Ende nicht alle anwesend waren. Es war aber immer noch ein recht großes Feld. Ich startete in kurz, mit Armlingen. Ich nahm meinen neuen Laufrucksack mit, damit ich etwas Wasser als Reserve hatte und dazu konnte ich ein paar andere Dinge verstauen. Dabei vor allem ein Trinkbecher, da es diese an den Verpflegungsstationen nicht gibt. Ansonsten war nur das Mitführen eines Mobiltelefons Pflicht. Bei den Schuhen setzte ich auf meine noch recht neuen Inov-8 Trailschuhe. Noch war es mit 5° C recht frisch, aber immerhin nur leicht bewölkt und die Prognose wurde die letzten Tage ja zum Glück besser. Es ging los und auf dem ersten Kilometer durch die Innenstadt noch ein neutralisierter Start. Es stieg dann aus der Stadt hinaus an. Dabei am Ende über einen steilen Pfad und es staute sich etwas. Nach einem kurzen Stück Forstweg folgte in Serpentinen ein Anstieg auf einem herrlichen Pfad mit schöner Aussicht auf die Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Dort wurde man wieder mit Jubel empfangen. Von dort über einen Wiesenweg und dann auf asphaltierten und gekiesten Wegen, kurz auch mal ein Pfad, auf der Hochfläche weiter und es lief locker. Ich musste mich aber zurückhalten, denn es war ja noch ein ordentliches Stück zu laufen. Auf dem sechsten Kilometer folgte auf einem Pfad der teils steile Downhill vom der Kahlensteinhöhle runter. Es passte gut und die Strecke war in einem guten Zustand. Danach ging es für lange Zeit etwas wellig auf Forstwegen oberhalb von Bad Überkingen weiter. Auf der Strecke traf ich auch immer wieder Bekannte, manchmal auch am Streckenrand. Ich kann hier schon anmerken, dass die Strecke ausreichend mit Pfeilen und Schildern markiert war. Meist musste man sich an den markanten Zeichen des Albtraufgängerwegs orientieren. Ich hatte den Vorteil, dass ich mich durch Trainingsläufe und das letzte Jahr zudem recht gut auskannte. Es folgte auf dem 10. Kilometer mit 142 m der heftigste Anstieg am Stück und auf dem Forstweg hoch nach Aufhausen. Nachdem man oben war folgte ein richtig schöner Abschnitt auf Single-Trails etwas wellig im Wald. Dazwischen ging es nochmal über einen Feldweg. Es folgte dann der Downhill runter zur Wallfahrtskirche Ave Maria. Der erste Verpflegungspunkt befand sich nach ca. 15,3 km unterhalb davon. Ich trank dort Wasser. Davor nahm ich die erste Salztablette zu mir. 






Es folgte nun die Trennung von der langen Strecke und der Übergang auf die andere Seite des Albtraufs. Dazu erst mal auf der Straße runter nach Deggingen. Es ging ein Stück durch den Ort und dann auf einem asphaltierten Weg an der Fils entlang. Da konnte man mal etwas Tempo machen und ich traf einen Bekannten. Es folgte die Unterführung an der B466 an den Rand von Reichenbach im Täle. Nach rechts ging es noch etwas auf einem asphaltierten Weg weiter. Es folgte nun links weg ein sehr steiler Anstieg auf den Weigoldsberg. Am Ende noch auf einem Wiesenpfad und nun nach links weg über einen Pfad mit schöner Aussicht über eine Wachholderheide. Hier lief ich auch schon öfters den schönen Löwenpfad Wasserbergrunde. Nochmals etwas ansteigend ging es in den Wald und über einen etwas wurzeligen Pfad. Aus dem Wald raus nach links und runter zum Wanderparkplatz am Hexensattel. Da stieg es auf der anderen Seite auf einem Wirtschaftsweg auf den Wasserberg an. Ich ging einige Male ins Gehen über, fühlte mich nach nun gut 20 km und einem Drittel der Strecke noch recht gut. Es ging wieder in den Wald und so langsam setzte Regen ein. Manche zogen bereits Regenjacken an. Als es weiter Richtung Wasserberghaus hochging, fing es an recht stark zu regnen. Da ging ich etwas abseits und zog unter den Bäumen meine Regenjacke an. Dies war auf dem 23. Kilometer. Es ging nun noch etwas bergauf, bevor es wieder mal steiler runter ging. Der Waldweg führte zum Gairenhof. Dazu gab es vom eigentlichen Weg eine kleine Schleife. Inzwischen kam bereits wieder die Sonne raus. In diesem Jahr gab es die Verpflegung in einem Schuppen. Das war letztendlich gut, denn zuvor wäre man im Regen gestanden. Das Angebot en den Stationen war sehr vielfältig. Ich nahm hier Wasser, Cola, Iso und einen Apfelschnitz. Die Uhr zeigte eine Distanz von knapp 24,8 km. 



Es ging vom Hof aus etwas hoch und ich trank noch gehend meinen Becher aus. Danach kam man auf den vorherigen Downhill und nun über den Weg und nach rechts. Dort wieder ein Anstieg und im weiteren Verlauf dann ein welliger Weg am Rande des Waldes mit einer Aussicht auf den Hohenstaufen und die Umgebung, wobei die Sicht etwas getrübt war. An den Löwenfiguren des Löwenpfads Orchideenpfad musste ich einen kurzen Fotostopp machen. Es ging noch über einen sehr wurzeligen Pfad und dann im Wald teils über Stufen runter. Eine Forstgasse war etwas schlammig, aber sonst war es wieder gut zu laufen. Ein Forstweg führte schließlich auf einen weiteren Pfad, der zu einem Teich im Wald runter führte. Obwohl es nass war, passte es gut und die Schuhe hatten sich schon mal bewährt. Ein Forstweg führte nun tendenziell leichtansteigend nach links weiter, bevor es nach rechts weg und steil hoch ging. Nach dem Wald wurde es wieder flacher und es folgte der Weiler Grünenberg. Danach rechts weg und auf einem Feldweg parallel zur Straße weiter, bevor ein Asphaltsträßchen rechts weg sehr steil anstieg. Es waren zwar nur gut 200m, aber die hatten es in sich. Dennoch passte es besser als letztes Jahr. Danach konnte ich auf dem Feldweg zum Parkplatz wieder etwas mehr Tempo machen. Dort wurde man wieder schön angefeuert. Es ging über die Straße und danach folgte der heftige Anstieg auf den Burren. Anfangs ging es längere Zeit durch den Wald und dann auf einem Wiesenpfad weiter. Diesmal gab es am Fuße der Kuppe und auch oben eine Schafherde. Ob dies für etwas Ablenkung im Kopf sorgte? Auf jeden Fall passte es besser als letztes Mal und vor allem auf den letzten extrem steilen Metern. Ich machte oben noch kurz zwei Fotos und danach ging es gleich weiter. Im letzten Jahr musste ich noch eine Pause einlegen. Inzwischen hatte es so 14° C und immer wieder kam die Sonne durch. So waren es richtig gute Bedingungen. Auf der Wiese ging es runter und nach der Senke wieder hoch zum Wald. An dessen Rand folgte ein Pfad. Dieser stieg im weiteren Verlauf wieder an. Da wurde es nach nun Kilometern doch zäh. Ich nahm nach 30 km die zweite Salztablette. Der Pfad am Tennenberg entlang ist herrlich und auch die Aussicht. Danach ging es auf der Hochebene auf einem Forstweg zum Parkplatz am Kuchberg, wo sich nach ca. 34,8 km die dritte Verpflegungsstation befand. Ich war schnell wieder erholt und konnte den Lauf auch zeitig wieder fortsetzen. 










Es folgte nun eine Waldfuhre und noch ein Pfad runter. Dieser mündete in einen Forstweg, der dann weiter ins Tal führte. Das war grundsätzlich einfach zu laufen, geht aber nach so einer Strecke auch in die Beine. Im Tal ging der Weg in ein asphaltiertes Sträßchen über und dieses führte nach Gingen an der Fils, das ich nach ca. 40 km erreichte. Der Weg durch den Ort wurde dann doch zäh. Am Bahnhof angekommen sah ich einen ICE durchrauschen. Da dachte ich mit, diesmal ist der Zug abgefahren, also alles zu Fuß. Letztes Jahr stieg ich hier in den MEX16 nach Geislingen. Es ging die Straße recht steil hoch zum Waldheim, wo es nach 41 km eine zusätzliche Verpflegungsstation gab. Ich trank etwas, aß ein Stück Bananen und fühlte mich beim Aufbruch recht gut. Noch ging es über Pfade und ein Sträßchen meist steil hoch Richtung Hohenstein. Bevor aber der letzte Anstieg dorthinauf erfolgen würde, ging es nach rechts auf einen Feldweg und wieder ein schöne Aussicht ins Filstal. Es ging erneut in den Wald und etwas wellig weiter. Ich bekam nun sogar wieder mehr Schwung rein und die Marathondistanz war schon mal geschafft. Dann kam der steile Anstieg über Pfade auf den Tegelberg. Da hatte ich nun wieder zu kämpfen. Auf diesem 45. Kilometer nahm ich die dritte Salztablette und dies sollte am Ende genau richtig sein. Endlich dann oben und immer noch auf Pfaden weiter und ein schöne Aussicht am Kuhfelsen. Danach ging es auf einem Pfad erneut runter und aus dem Wald und am Waldrand auf einem tollen Pfad oberhalb des Filstales weiter. Auf diesen Abschnitt des Löwenpfads Weitblick-Tour, die ihren Namen zu Recht trägt, hatte ich mich schon gefreut. Nach einem nochmal kurzen Anstieg ging es auf einen gekiesten Weg. Dieser führte uns Tal und die Beine machten gut mit. Eine Straße führte an einer Siedlung entlang und ein Pfad neben den Bahngleisen ins Eybachtal. Dort dann an den Sportplätzen vorbei und zum Sportheim, wo es nach 50 km die fünfte und letzte Verpflegungsstation gab. Hier erinnerte ich mich an die vielen Starts beim Geislinger Berglauf. Ich zog hier endlich mal die Regenjacke aus und musste mich etwas länger aufhalten. 








Es ging wieder einige Meter zurück und nun scharf nach links und einen kleinen Anstieg hoch. Danach folgte ein schöner Weg entlang vom Bach an den Rand von Eybach. Hier ging es nach rechts weg und es sollte einer der schönsten Abschnitte der gesamten Strecke kommen. Es ging ins Felsental. Dort stieg es leicht an und es wurde immer enger und ging zwischen tollen Felsen hindurch. Ich war hier ganz alleine und konnte es sogar genießen. Die beiden Eisentreppen fielen aber schwerer als bei meinen vielen Trainingsläufen dort. Die meisten Segment-Bestzeiten purzelten an dem Tag, nicht jedoch hier. Danach stieg es auf die Hochebene auf Pfaden erst richtig an. Ich kämpfte mich durch und es ging nach dem Wald über eine Wiese und von dort links weg auf einem Feldweg zum Waldrand. Dort nun nach rechts und auf einem Feldweg zum Lindenhof, wo die Straße überquert werden musste. Auf der anderen Seite ein weiterer Feldweg und dieser stieg nach einiger Zeit leicht an. Da musste ich gehen. Ich hatte nun 56 km hinter mir. Nach rechts ging es Richtung Weiler ob Helfenstein. Dabei ging es nochmals durch ein Wäldchen und ich war erstaunt, wie ich nochmals zulegen konnte. Es ging in den Ort runter und dort zum Friedhof, wo es nochmals etwas in Richtung Kirche anstieg. Dort dann nach links und noch ein kleines Stück durch den Ort und auf einen Pfad, der zur Ruine Helfenstein führte. Es war ein super Gefühl dort hinein zu laufen, da ich nun wusste, dass es gleich geschafft war. Durch die Ruine ging es teils über Stufen hindurch und auf einem Pfad weiter runter. Dieser mündete in einen gekiesten Weg, der rechts weg steil Richtung Geislingen führte. Dort dann über etliche Stufen und eine Brücke zum Bahnhof. An der Unterführung auf die andere Seite der Straße und dort dann runter Richtung Jahnhalle. Da konnte ich nochmals richtig Tempo machen. Es ging nach links und noch die letzten 100 m ins Ziel. Was für ein tolles Gefühl! Nach 8:33.29 h und doch gleich 1855 Hm hatte ich es geschafft. Es war mein längster Wettkampf und Lauf überhaupt. Dazu Höhenmeter, die ich selten erzielte. Die Strecke ist einfach ein Traum und ich hatte es endlich geschafft. 












Ich musste mich aber erst mal hinsetzen und nahm so die Medaille entgegen. Ich hatte mich bei dem Tempo am Ende doch etwas übernommen. Nachdem ich etwas zum Trinken bekam und eine Weile saß, passte es wieder und ich wurde von Helmut Pils begrüßt, der dann auch ein paar Fotos machte. Ich konnte noch den Zieleinlauf von Karlheinz Dravec erleben, der einen blinden Läufer über diese schwierige Strecke auf der langen Distanz führte. Einfach nur größten Respekt für die beiden. Es gab im Ziel auch gleich noch eine Urkunde. Bei der Platzierung schaffte ich es immerhin noch auf Platz 100, aber das war eh alles Nebensache. Es zählte nur das Ankommen und ich hatte nun nicht mal den Ansatz von einem Krampf. Die Einnahmen der Veranstaltung dienen übrigens alle einem guten Zweck. Die Rückfahrt war dann wieder recht entspannt, da ich erneut die Direktverbindung nehmen konnte. 










Insgesamt waren es 299 Teilnehmer, davon 86 beim Alb-Traum und 213 beim Halb-Traum. 

Ergebnisse: Link folgt 


Die Strecke:

Montag, 11. Mai 2026

Hochgehberge hochgehpilgert in Zwiefalten mit Hera am 10.05.2026

Nachdem es am Wochenende doch keinen Wettkampf gab, wollte ich wenigstens noch einen besonderen Lauf absolvieren. Am Sonntag hatte ich meinen zweiten freien Tag und das Wetter passte. So wollte ich mit Hera eine Runde laufen, die ich schon ein paar Mal alleine absolvierte. Nach Zwiefalten ist es nicht so weit und die 52 km legten wir in 44 Minuten zurück und parkten auf dem Parkplatz der Rentalhalle. Dort ist der Ausgangspunkt des Rundweges hochgehpilgert, der zu den hochgehbergen gehört. Es hatte dann doch 20° C und entgegen der Vorhersage war es nur leicht bewölkt. Da wollte ich es mit Hera auf jeden Fall locker angehen. 


Anfangs geht es an der Halle vorbei und dann auf einem Feldweg für längere Zeit am Waldrand entlang leicht ansteigend durch das Rental. Danach links weg und einen Pfad hoch zu einem Feldweg. Dieser führte zur Straße nach Sonderbuch. Auf der Nebenstraße war aber die kurze Strecke nichts los und an der Hauptstraße gab es links einen Wiesenweg. Die ersten vier Kilometer liefen ganz flott und das bei einem Nettoanstieg von 160 m. 





Es ging noch vor Sonderbuch nach links weg und am Kreuzweg entlang und nach links ein kurzer Abstecher zur Lourdes-Grotte. Da konnte Hera schon mal ihren Durst stillen. Der weitere Weg führte nach einem erneuten kurzen Anstieg auf Feldwegen in Richtung Lorettohof. Da musste zwischendurch noch mal eine Straße überquert werden. Es ging noch vor dem Hof in den Wald und nun endlich im Schatten auf herrlichen Pfaden weiter. Den Hof ließen wir links liegen. Im Wald ging es dann auch mal recht steil runter und dann rechts auf einen Forstpfad und zu Heras Freude an einer Quelle vorbei. Noch einmal ging es kurz hoch, bevor es nah links weg runter ging. Zunächst auf einem Forstweg, dieser wurde immer schmäler und am Ende über einen teils felsigen Pfad recht steil runter. Da musste ich Hera ganz schön ausbremsen. 








Nach Überquerung der Straße erreichten wir auf einem Feldweg den Parkplatz bei der Wimsener Höhle. Bis dorthin waren wir nur wenigen Leuten begegnet. Dies änderte sich nun schlagartig. Der Parkplatz war voll und überall Leute. Dafür ist der folgende Abschnitt einfach nur herrlich und einer der schönsten den ich von meinen Läufen kenne. Hera konnte sich zunähst noch etwas in der Zwiefalter Ach erfrischen. An der Wasserhöhle war an so einem schönen Sonntag extrem viel los. Dazu kamen die nun schmalen Wege und Pfade. Deshalb musste Hera für den nächsten Kilometer sicherheitshalber auch den Maulkorb tragen. Sie machte ihre Sache aber richtig super. Nach der Gaststätte ging es auf einen schmalen Pfad, direkt an Felsen vorbei. Anfangs war es sogar eine relativ tiefe Schlucht. Bisher war ich aber dort immer zu einer Zeit mit weniger Vegetation. Da fand ich es noch eindrucksvoller. Danach ging es auf einem schönen Pfad durch das Tal an der Ach entlang. Das machte Hera dann besonders viel Spaß. 















War der letzte Kilometer auch identisch mit dem HW2. führte unser Wanderweg nun rechts weg. Da wurde es schlagartig ruhig. Es stieg nun doch wieder ordentlich an zum Dreifaltigkeitskreuz und dort kurz über die Straße weiter hoch. Da war aber kein Verkehr. Die Aussicht ins Tal nach Gossenzugen und Zweifalten war herrlich. Es ging wieder in den Wald und dort tendenziell noch für 2 km bergauf. Im Schatten war es auf den schönen Forstwegen und bei nur wenigen Begegnungen gleich entspannter und das Tempo wieder ordentlich hoch. Anfangs noch ein paar Ausblicke ins Tal. Ein Pfad führte dann rechts steil aus dem Wald raus runter nach Gossenzugen. Da hatte der 11. Kilometer ein Gefälle von 109 m. 








In dem Teilort von Zwiefalten über die Brücke der Ach und dann rechts weg und noch einen guten Kilometer flach auf einem Pfad an der Ach entlang. Dort konnte sich Hera nochmals erfrischen, bevor es nach Zwiefalten rein ging. Dort aber nur über die Straße und schon waren wir auf dem Areal des Klosters mit dem beeindruckenden Münster. Durch den kleinen Park führte der Weg zurück zum Parkplatz. Insgesamt waren es 13,02 km mit 308 Hm in guten 1;17.44 h. Nun werde ich es die nächsten 5 Tage ruhig angehen lasse, bis zum langen Wettkampf am Samstag. 







Die Strecke: