Samstag, 3. Oktober 2026

7. Ofi 4 Stunden-Lauf (Spendenlauf) in Köngen am 03.10.2026

Nachdem ich eine Einladung zu diesem Lauf bekam, hatte ich mich dann auch dazu entschlossen, erstmals teilzunehmen. Es war mein dritter freier Tag bzw. gerade Urlaubstag und das Wetter passte und sonst an dem Wochenende kein Urlaub. Es war zudem super, dass es um Spenden für Waisenkinder in Kenia ging. Ich hatte mir allerdings frühzeitig vorgenommen, nicht die vollen vier, sondern wohl nur 3 Stunden zu laufen. Die beiden Marathonläufe an den vergangenen beiden Wochenenden waren hart und ich hab ja in nächster Zeit noch einiges vor. Die Startgebühr betrug 10 €. Die Anfahrt erfolgte mit dem RE5 nach Ulm und dann mit dem RE200 nach Wendlingen. Das war eine Verbindung mit bequemem Umstieg in Ulm und zudem nur 1:09 h Fahrt, nachdem die Ankunft in Wendlingen sogar 2 Minuten früher war. Den ersten guten Laufbekannten traf ich dabei bereits im Zug, bei der Kontrolle. 


Da ich gut 30 Minuten auf den Bus hätte warten müssen, nahm ich die 2,5 km bis zum Veranstaltungsort als Aufwärmen. Das war bei den 55 Hm nicht ohne. Dann wurde ich gleich begrüßt und entdeckte was für mich Neues. Es gab eine "Läuferbar". Dort gab es beim Zieldurchlauf Becher mit entsprechender Nummerierung, die der Startnummer entsprach. Eine tolle Idee und so kann man sich die Einwegbecher sparen. So langsam kamen immer mehr Teilnehmer und auch der eine oder andere Bekannte war darunter. 









Der Start erfolgte ab 10:00 Uhr und es gab ein Zeitfenster bis 14:00 Uhr. Die Runde betrug offiziell 6,71 km. Dann startete ich zu meinem 29. Wettkampf in diesem Jahr. Es war anfangs bei 15° C und etwas stärkerer Bewölkung richtig angenehm. Auf jeden Fall lief ich in ganz kurz und bei den Schuhen die Puma. Es war dann zum Glück trocken, denn die Strecke sollte doch viele unbefestigte Abschnitte aufweisen. Es ging zunächst die wenigen Meter zum Ortsrand und am Friedhof vorbei. Das Sträßchen führte über die Felder und an einem Hof und dem Hundetrainingsplatz vorbei. Das gefiel mir natürlich. Nach rund 1,5 km war der Wald erreicht und es ging nach links auf einen Forstweg. Im weiteren Verlauf erst mal ein gutes Stück auf breiten Forstwegen. Dabei erst mal leicht bergab. Nachdem ich von vorne gestartet war, wurde ich noch vor dem Wald überholt. Dieser Läufer war dann für mich nicht zu halten. Es fühlte sich nun locker an und im Wald war es richtig angenehm. Ein Pfad führte an den Waldrand hoch und auf einen Wiesenpfad mit einem kleinen Brückchen. Ein Stück ging es auf einem Pfad am Waldrand entlang und dann fast einen Kilometer auf einem tollen Single-Trail durch den Wald. Die Strecke war bestens mit Flatterband, Pfeilen und Schildern markiert. Aus dem Wald raus ging es über einen Wiesenweg und dann auf einen Feldweg und in eine kleine Senke. Von dort dann ein etwas größerer Anstieg vor und nach dem Kilometer 5. Noch ging es super. Nach links folgte ein gutes Stück auf einem Asphaltweg, bevor es runter in die Siedlung ging und nach 6,66 km war die erste Runde geschafft und ich trank einen Becher Wasser. Ich hatte die Runde in guten 38.09 min beendet. Auf der zweiten Runde lief es erneut recht gleichmäßig. Es war für mich ein recht einsames Rennen. Ich liebe solche Situationen aber durchaus. So langsam konnte ich immer wieder Teilnehmer überholen, die später gestartet waren oder auch wandernd unterwegs waren. Nach 38.44 min hatte ich die zweite Runde nur wenig langsamer geschafft. 



Es ging in die dritte Runde. Da hatte ich mir vorgenommen, einige Fotos zu machen, um einen Eindruck von der abwechslungsreichen und nicht ganz einfachen Strecke zu vermitteln. Nun war auf der Runde deutlich mehr los. Im Wald stürmte en junger Läufer an mir vorbei. Der war erst in seiner zweiten Runde, aber der würde bestimmt mehr Runden schaffen. Mit einer Zeit von 41.14 min war es noch immer einen ordentliche Runde und im Ziel hatte ich exakt 20 km auf der Uhr. Nun wurde es doch deutlich wärmer, zumal due Bewölkung weniger wurde. Ich hatte wieder einen Becher Wasser getrunken und es ging in die vierte Runde. Da wurden die Beine doch deutlich schwerer. Ich lief längere Zeit vor und dann hinter einem Jungen und seiner Mutter. Dadurch ging es doch etwas besser. Dann überholte mich auf dem Wiesenpfad Kalle Dravec. Damit aktuell Rang 3. Ich hatte schon überlegt, was ich wohl machen soll, wenn ich unter den ersten drei die vierte Runde beendet hätte. Auf dem Feldweg auf dem 5. Kilometer der Runde hatte sich dieser Gedankengang erledigt. Da überholten mich nochmal zwei Läufer und damit aktuell Rang 5. Es wurde auf dem Sträßchen Richtung Köngen nochmals zäh. Dann hatte ich nach 26,66 km mit 232 Hm und einer Zeit von 2:49.21 h die vierte Runde beendet und ich beließ es dabei, was sicher eine Vernunftentscheidung war. 










Nachdem ich das Rennen beendet hatte, bekam ich zunächst eine der schönen Medaillen aus Holz. Ich trank nun noch einiges und führte die eine oder andere Unterhaltung. Es war auf jeden Fall eine tolle Veranstaltung mit interessanter, abwechslungsreicher Strecke und bestens organisiert. Ich musste mich etwas beeilen, um den Zug in Wendlingen zu erreichen und nutzte die 2,5 km zum Auslaufen. Dann war der Anschluss in Plochingen aber zu knapp und ich wartete lieber auf den RE200. In Ulm dann auf den RE3 und fast pünktlich in Biberach. 






Die Strecke:

Montag, 28. September 2026

Eiszeitpfad Lonequellrunde (Trailtraining mit Hera) in Lonsee-Urspring am 28.09.2026

Nach dem Marathon gestern und den insgesamt drei Wettkämpfen seit Samstag war ich heute morgen ganz gut erholt. Ich wollte dann den nochmal freien Tag bei bestem Wetter nutze und mit Hera ein kleines Trailtraining absolvieren. Es fehlen uns von den 20 Eiszeitpfaden nur noch zwei. Die Lonequellrunde passte da super rein, da es eine der kürzesten ist. Dazu kam noch, dass ich eh noch eine Besorgung machen musste und dies gleich mit der Hinfahrt verband. Allerdings kamen wir dann doch etwas spät weg und es war schon Nachmittag. Da war es mit 27°V C fast schon wieder zu warm, zumindest für Hera. Normal hätte die Fahrt von rund 65 km ca. 55 Minuten gedauert. Bei der Ankunft fanden wir an der Loneturnhalle einen schattigen Parkplatz. Dies war perfekt und zudem direkt an der Strecke, die sonst am Bahnhof knapp 200 m entfernt startet. Bis zum ersten Ziel waren es auch nur knapp 200 m und wir hatten die Lonequelle erreicht. Es war ein wunderschöner Platz. 


Es ging nun an die B10, dort ein Stück entlang und nach links weg. Der Weg führte aus Urspring hinaus und stieg schon mal leicht an. Dann ging es am Ortsende ganz scharf nach rechts und es folgte ein etwas längerer Anstieg über einen Wiesenpfad mit schönem Blick auf den Ort. Es ging den Hägelesberg hoch, dabei auch mal kurz im Wald. Es ist ein Umlaufberg der Ur-Lone. Aus dem Wald raus führte ein Feldweg links runter und dann ein asphaltiertes Sträßchen nach rechts relativsteil hoch. Oben angekommen ging es am Waldrand entlang nach links und der Feldweg ging in einen Wiesenweg über. Es folgte wieder ein Feldweg entlang am Naturschutzgebiet Heiden. 












Nun zeigte eine Markierung an einer Feldscheune nach links. Der Weg war richtig gut markiert ausgeschildert. Es ging auf einer Wiese runter und nach links am Waldrand entlang zu einem Asphaltsträßchen. Dis führte noch ganz ins Lonetal und dort ging es nach links auf einem Feldweg weiter und von diesem rechts weg auf einem Pfad zu einem Brückchen mit Gitterrost über die Lone. Das machte Hera richtig gut. Wir hatten den Lonesee erreicht. Auch dies ein richtig schöner Platz. 








Dort wo wir den See erreicht hatten, ging es an der Lone entlang auf einem Pfad weiter nach Lonsee hinein. Die Lone ist hier ganz unscheinbar und doch ist es ein ganz geschichtsträchtiges Tal mit vielen Urweltfunden. Den Lonetalweg möchte ich auf jeden Fall auch noch absolvieren. In der Ortsmitte ging es nochmals über die Lone und es war hier herrlich angelegt. Es ging dann an der Hauptstraße entlang aus dem Ort und für einige Hundert Meter folgte leider ein unangenehmer Abschnitt. An der doch recht vielbefahrenen Straße ging es auf dem Rad- und Fußweg weiter. Dort halt auch relativ viele Radfahrer. 






Es ging endlich nach rechts und auf einen etwas breiteren, gekiesten Pfad. Auf diesem ging es durch die Unterführung der Eisenbahnlinie und kurz darauf links weg. Ein asphaltiertes Sträßchen führte leicht ansteigend weiter. Dann zeiget die Markierung plötzlich nach rechts und dort ging es auf einen Forstweg. Da liefen wir ein Stück weiter, doch das konnte dann nicht sein. Auf dem Rückweg stellte ich fest, dass es nicht nur erst scharf rechts ging, sondern gleich kurz darauf scharf nach links. Hier waren die Markierungen aber leider zugewachsen. Es waren aber nur rund 200 m extra. Es folgte ein schöner Pfad im Wald. Dieser stieg dann nach rechts immer steiler an und es war der heftigste Anstieg dieser Runde. Oben angekommen ging es nach links aus dem Wald raus. Da hatten wir Glück, da man gerade den Weg absperrte um Pferde auf die Weide hoch zu treiben. Wir genossen kurz die Aussicht auf Urspring und ins Lonetal und dann ging es weiter. Von dem Feldweg ging es nach links auf einen asphaltierten Weg. Dieser führte am Standort des ehemaligen Römerkastells vorbei. Wenn man so ins Tal blickt, kann man die Standortwahl nachvollziehen. Es ging nun auf dem Weg steil runter und ich war erstaunt, wie gut die Beine die ganze Tour mitmachten. Der Anteil an Asphalt war glaub etwas höher als die angegebenen 20 Prozent, aber insgesamt war es eine ausgewogene Runde, was den Untergrund anbelangt und auch nicht schwer zu laufen. Wir erreichten den Bahnhof von Urspring und es ging die Treppen zur Unterführung runter. Dort lief Hera einfach nur vorbildlich. Das klappt immer besser. Bei ihrem normalen Tempo würde ich bei Treppen sicher Probleme bekommen. Nach nur noch knapp 200 weiteren Metern waren wir wieder am Auto. Es war ein richtig schöne Runde mit 8,50 km und 185 Hm. Dabei benötigten wir Netto nur 53.04 min.  Das hätte ich zuvor ne erwartet. Nun fehlt nur noch die Laichinger Höhlentour. 









Die Strecke: