So wie in den vergangenen beiden Jahre wollte ich dieses Jahr unbedingt an dieser Veranstaltung teilnehmen. Da es mein zweiter freier Tag war, passte es optimal. Allerdings wäre an dem Tag auch der Bolberg-Trail auf der Schwäbischen Alb gewesen, an dessen ersten beiden Austragungen ich teilgenommen hatte und der nun zwei Wochen später stattfand. Am Ende entschied ich mich aber für die vierte Auflage des Eselsburg-Trail, der im Rahmen des Ensinger Laufcups ausgetragen wird. Die Startgebühr betrug dabei 29 €. Bei den Läufen über 10 km und 5 km waren es 15 € bzw. 8 €. Das ist im Vergleich dann doch noch recht fair. . Es gab auch wieder die Läufe über 10 km und 5 km, sowie Nachwuchsläufe. Die Anfahrt erfolgte wieder mit dem ÖPNV und dabei zunächst mit dem RE5 von Biberach nach Stuttgart. Dort erwischte ich beim RE1 die frühere Verbindung und lieber am Bahnhof in Vaihingen an der Enz etwas länger warten. Das stellte sich auch als richtig heraus, da es danach Ausfälle und Verspätungen gab. Der Bus kam mal wieder zuverlässig und nach wenigen Minuten Fahrt war ich in Ensingen.
Peter`s Laufseite
Freitag, 23. Oktober 2026
19. Ensinger Laufcup (Eselsburg-Trail) in Vaihingen an der Enz-Ensingen am 17.10.2026
Dienstag, 13. Oktober 2026
13. Giengener Stadtlauf in Giengen an der Brenz am 11.10.2026
Nachdem es in den letzten Jahren mit dieser Veranstaltung nicht klappte, wollte ich in diesem Jahr unbedingt das erste Mal teilnehmen. Der Termin lag einigermaßen günstig, nämlich nach meinem Nachtdienst und somit hatte ich zumindest schon mal frei und der Start um 13:00 Uhr bedeutete, dass ich zumindest ein wenig schlafen konnte. Ich hatte mich für die 10 km angemeldet. Die Startgebühr betrug 15 €. Es gab noch einen Lauf über 5 km, für den eine Gebühr von 12 € fällig war. Daneben gab es noch Nachwuchsläufe und über 5 km war auch Walking möglich. Die Anfahrt nach Giengen ist für mich praktisch. Da bin ich mit der Bahn kaum langsamer als mit dem Auto und dabei keine Parkplatzsuche und weniger Stress. Ich konnte zumindest knapp 4 Stunden schlafen und dann ging es mit dem RE3 nach Ulm und dort eine großzügige Umstiegzeit. Mit dem RE50 dann nach Giengen, wo ich um 12:25 Uhr fast pünktlich eintraf und noch eine gute halbe Stunde Zeit hatte.
Der Weg vom Bahnhof bis zur Schranne in der Innenstadt, wo Start und Ziel waren, betrug nur 800 m. Diese nutzte ich gleich mal für ein kurzes Aufwärmen und lief am Ende auf einem Teil der späteren Strecke. Der Start- und Zielbereich war kaum zu verfehlen, liegt er doch bei der Kirche mit dem markanten Doppelturm. Bereits auf dem Weg traf ich auf erste Bekannte und s sollten noch viele werden, bin ich schließlich öfters in diesem Bereich bei Wettkämpfen. Ich holte meine Startnummer und dann brachte ich meinen Rucksack in das Obergeschoss der Schranne.
Insgesamt waren es 571 Teilnehmer, davon 167 über 10 km, 225 über 5 km, 10 beim Walking über 5 km und 169 in den Schülerläufen.
Ergebnisse: https://www.sas-online.net/eventportal_bs/839/results
Veranstalter: https://www.tsg-giengen.de/de/Stadtlauf/
Die Strecke:
Samstag, 10. Oktober 2026
48. Biberacher Herbtwaldlauf in Biberach an der Riß am 07.10.2026
Diese Veranstaltung ist bei mir praktisch Pflicht. Nicht nur, dass sie in nächster Nähe stattfindet, sondern es sind doch einige Besonderheiten damit verbunden. Es war eine von drei Veranstaltungen in meinem ersten Jahr mit Wettkämpfen 2011. Ich hatte seither auch immer teilgenommen und so nebenbei auch immer in der AK einen Podestplatz erreicht. Es kommt noch dazu, dass ich dort 2016 erstmals die Marke von 100 Wettkämpfen in einem Jahr erreicht hatte. Die Fahrt ist für mich nur gut 20 km und rund 20 Minuten lang und diesmal war auf dem Parkplatz schon ganz schön was los. Man erst vor Ort über 5 km oder 10 km Laufen zw. Walking an. Die Startgebühr beträgt lediglich 4 €. Es war für mich die insgesamt 15. Teilnahme.
Nachdem ich mich angemeldet und meine Startnummer empfangen hatte, konnte ich einige Bekannte begrüßen. Danach folgte eine kurze Aktivierung von einem Kilometer. In der vergangenen Woche hatte ich die Marke von 100 km übertroffen und dazu über 1500 Hm. In dieser Woche dann am Dienstag einen langen Trail von knapp 30 km. Da konnte ich, auch nach den drei langen Wettkämpfen an den letzten Wochenenden (zwei Marathons und ein 4-Stunden-Lauf) nicht viel erwarten. Die Beine fühlten sich auch noch alles andere als locker an.
Nachdem die Nordic Walker über 10 km und 5 km bereits um 17:00 Uhr gestartet waren, folgte um 17:30 Uhr der Start über 5 km. Da war ein ordentliches Feld beisammen. Es war in diesem Jahr mein 30. Wettkampf. Es hatte noch 21° C und war leicht bewölkt. Ein super Wetter, aber nicht unbedingt optimal beim Laufen, zumal es eine doch recht hohe Luftfeuchtigkeit hatte. Dafür war die Strecke in einem perfekten Zustand und ich lief mit den Puma-Schuhen. Ansonsten natürlich in kurz. Ich erwartete nicht allzu viel und auf jeden Fall die bisher schwächste Zeit dort. Ich rechnete mit gut 26 Minuten. Auf dem ersten Kilometer geht es anfangs immer leicht bergauf. Ich startete diesmal etwas weiter hinten und verhalten. Am Ende beschleunigte ich noch etwas um mit 4.57 min wenigstens noch unter 5 Minuten zu bleiben. Ich hatte inzwischen schon ein paar Läufer überholt. Nun ging es leicht wellig zum Forsthaus und dort kurz etwas runter. Danach rechts weg und es folgte der längste Anstieg. Der ist schon ordentlich und kann sich ziehen. Ich kam noch ganz gut durch, aber kurz danach den zweiten Kilometer in nur 5.23 min. Auf einer dann recht langen Geraden geht es weiter und tendenziell immer noch leicht ansteigend. Ich konnte nun meine Position sicher halten und nach vorne zu einigen etwas aufschließen. Es ging nach rechts und die Strecke war wieder optimal ausgeschildert. Nach einem kurzen, flachen Stück, war nach weiteren 5.22 min der dritte Kilometer geschafft. Eine Pace von am Ende unter 5 Minuten würde nicht drin sein. Es ging erst mal ein gutes Stück bergab und dann war ich überrascht, dass weiter vorne zwei Läuferinnen geradeaus laufen und nicht wie üblich am Hermannsteich nach rechts. Ich erfuhr später, dass die Strecke wegen Waldarbeiten geändert werden musste. So ging es nochmals ordentlich hoch. Danach rechts weg und noch eine weitere Welle. Dann endlich der vierte Kilometer uns bis dahin immer ein Nettoanstieg. Der nicht einfache vierte Kilometer war mit 5.12 min recht ordentlich. Da ich de Strecke kannte, wusste ich, dass diese in dem Jahr länger ist und ich rechnete mit rund 80 anstatt knapp 70 Hm. Es waren am Ende 5,16 km und 82 Hm. Es ging jetzt erst mal relativ steil runter und da konnte ich es sogar schön laufen lassen. Es passte nun viel besser als noch zu Beginn. Nach hinten war ich so abgesichert, aber an den Läufer vor mir kam ich nicht mehr ganz heran. Immerhin konnte ich auf der langen Zielgeraden meine Pace von knapp über 4 Minuten gut halten. Nach 25.35 min hatte ich die 5 km absolviert und damit noch schneller als erhofft und am Ende standen im Ziel 26.25 min auf der Uhr. Das reichte im Feld der 47 Teilnehmer zu Gesamtplatz 19. In der AK M55 zumindest noch Rang 2 und damit zum 15. mal in Folge dort auf dem Podest. Der Sieg wie im letzten Jahr war nicht drin. Ich war aber nach den harte letzten Wochen total zufrieden. Es geht auch noch halbwegs schnell.
Nach meinem Zieleinlauf war ich super schnell erholt und die Beine fühlten sich an, als ob ich gar nicht groß gelaufen bin. Ich wartete mit Sebastian Kuhn noch den Sieger über 10 km ab und führte noch die eine oder andere Unterhaltung. Danach trank ich bei der Zielverpflegung auf dem Parkplatz och was. Mit den Ergebnissen dauert es immer etwas. Diese waren dann am Freitag gegen Abend eingestellt und am Samstag konnte man auch seine Urkunde drucken.
Insgesamt waren es 103 Teilnehmer, davon 50 über 10 m, 47 über 5 km, 4 beim 10 km Walking und 2 beim5 km Walking.
Ergebnisse: https://ladv.de/veranstaltung/detail/38386/Biberacher-Herbstwaldlauf-2026-Biberach-Ri%C3%9F.htm
Die Strecke:
Dienstag, 6. Oktober 2026
Hauptwanderweg 5 (HW5) - Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg - Teil 8 - Indelhausen - Möhringen am 06.10.2026
Nach dem langen Wettkampf am Samstag und dem langen Trailtraining am Sonntag hatte ich mich trotz dem anstehenden Wettkampf am Mittwoch dazu entschlossen, heute nochmal ein langes Training zu absolvieren. Dafür gab es genügend Gründe: es ist die wohl letzte Gelegenheit für ein langes Training in diesem Monat, dann hatte ich noch Urlaub und der sollte genutzt werden und das Wetter passte auch optimal. Ich hatte mich für den HW5 entschieden und dabei die 11. Etappe und einen großen Teil der 12. Etappe. Diese würde bis Uttenweiler führen, aber das wäre dann viel zu lange gewesen. Da gab es in Möhringen am Fuße des Bussen eine gute Ausstiegsgelegenheit. Ich fuhr heute ausschließlich mit dem Bus. Dazu zunächst nach Riedlingen zum Bahnhof und dann fuhr die Linie 265 pünktlich los. Allerdings keine Direktverbindung und durch eine Umleitung wurde es eng, aber ich bekam in Zwiefalten den Anschluss und kam pünktlich nach Indelfingen. Auf dem Weg dorthin hatte sich der Nebel immer mehr gelichtet und es hatte um 8:30 Uhr noch frische 9° C, aber optimal zum Laufen. Dann halt mit dem Langarmshirt. Diesmal meine leichten Trailschuhe und mit denen passte es einfach super.
Es stand nun die 11. Etappe von Indelhausen nach Obermarchtal an und die hatte gut 15 km. Es ging zunächst knapp 300 m von der Bushaltestelle bis zum Startpunkt am Rathaus, direkt an der Lauter. Die Strecke war mir bis zum Biosphärenzentrum am Wolfstal bestens bekannt. Das machte es schon mal entspannter. Auf der anderen Seite der Lauter ein schöner Weg nach Anhausen. Dort nur kurz durch eine Siedlung und danach ein kleiner Anstieg und am Ortsrand entlang mit schönem Blick auf die kleine Gemeinde. Danach führte nach rechts ein geschotterter Weg zum Wanderparkplatz Anhausen. Dort ging es nach links über die Lauterbrücke und danach gleich wieder nach rechts und durch das schöne Tal. Dabei vorbei an Höhlen wie die Ochsenlöcher, den Schwarzlochfelsen und das Heuscheuerle. Dort ging der Weg auf einen Wiesenpfad über. Es ging zum kleinen Wasserfall Hoher Gießel, dessen Rauschen schon von Weitem zu hören war. Ein Feldweg und dann ein Pfad führten weiter an der Lauter entlang.
Es ging jetzt links weg und auf einem steilen Pfad hoch. Dies war der längste und steilste Anstieg des Tages. Dabei hatte der felsige Weg durchaus einen alpinen Charakter. Es ging am Gemsfels vorbei und dann auf einem nur noch leicht ansteigenden Pfad zur Ruine Wartstein. Hier trennten sich wieder die Wege des HW2 und des HW5.
Nun folgte ein recht steiler Abstieg an der Ruine entlang und am Ende über viele Wurzeln. Nach links setzte ein Pfad den Weg fort. Dieser ist herrlich zu laufen, wobei es inzwischen durch Bäume die umgestürzt sind ein paar ausgesetzte Stellen gibt. Ein felsiger Pfad mit einigen Stufen führte runter zu den wenigen Mauerresten der Ruine Monsberg. Dann ging es nach links und der Pfad setzte sich noch en gutes Stück fort und kam am Burgplatz der ehemaligen Burg St. Ruprecht vorbei. Anschließend führte der Pfad runter ins Lautertal.

















































































































































