Ich konnte diesmal von zu Hause aus loslaufen. Es ging vom Ziegelstadel ins Tal runter und schon mal ein schöner Blick auf das ehemalige Kloster Ochsenhausen, in welchem jetzt die Jugendakademie der musizierenden Jugend untergebracht ist. Es ging hoch zum Klostergelände und ich schaute kurz in die Basilika St. Georg, ein Juwel an der Oberschwäbischen Barockstraße. Danach durch den Klostergarten mit schöner Aussicht runter.
Aus der Stadt raus war schnell das Freibad Ziegelweiher erreicht und an muss der Markierung Blauer Balken bis Rot an der Rot folgen. Es ging ein Stück durch den Wald und dann über die Rottum nach Oberstetten und durch den kleinen Ort. Da stieg es aus dem Ort raus ordentlich an. Auf der Hochebene noch ein kurzer Weg über die Felder und dann über eine Wiese am Waldrand entlang in den Wald. Dort war es auf der Waldfuhre teils doch ziemlich schwierig zu laufen. Danach folgten lange Zeit schöne Forstwege. Es geht an ein paar Weihern vorbei und dann wollte ich nach links weg. Dort war der Weg leider wegen Forstarbeiten gesperrt. Dort gibt es leider sehr wenig Handyempfang und die Karte war auch nicht so hilfreich. Mit einer doch recht guten Orientierung schaffte ich es aber bis zu einem Zaun des Wildgeheges und kannte dort den Weg von Gassirunden. Also nach links und am Waldrand nach rechts und in das Wildgehege. Ab hier war der Weg dann wieder der originale und gut markiert.
Aus dem Wald raus der erste Blick auf das beeindruckende ehemalige Kloster Rot an der Rot mit der St. Verena-Kirche. Es ging durch das Rottal und dort an einem besonderen Denkmal vorbei. Es steht dort eine Ölförderpumpe des ehemaligen Erdölfeld Mönchsrot. Dort wurde von 1958 bis 1995 Erdöl gefördert. Es ging von dort mal an der Straße entlang und in den Ort rein und zum Klosterareal hoch.
Man kann heute anhand der oberen und unteren Zufahrt mit den Toren erahnen, wie weitläufig das Areal einmal war. Ich stattete der schönen barocken Kirche noch einen Besuch ab. Auf dem ersten Kilometer durch Rot ging es noch lange an der äußeren Begrenzung des Klosters entlang.
Aus Rot raus ging es durch eine Unterführung und seit dem Kloster musste ich der Markierung Blauer Punkt folgen. Die Strecke ist insgesamt ausreichend markiert. An manchen Stellen nahm ich zur Sicherheit noch die Karte zur Hand. Es lief bis jetzt recht gut. An der Rot entlang ging es nach Zell und dort am Ortsende links weg und ein Anstieg in Richtung Hexenberg. Da wurde es nun so langsam doch zäher. Dafür oben eine schöne Aussicht ins Rottal und dann auf einem Feldweg zum Wald. Dort gab es wieder einen der vielen Anstiege und die Forstwege doch etwas nass. Dazu passend verläuft dort der Rundwanderweg Wasserrunde. Aus dem Wald raus sah ich den nächsten markanten Punkt: das Heidenbühl. Da ist man von Kloster zu Kloster unterwegs und dann so Namen wie Hexenberg und Heidenbühl. Dort stand früher mal eine Burg. Nun hat man am Rande von Berkheim eine schöne Aussicht ins Illertal. Am Ortsrand musste ich an einer Bank erst mal eine kurze Rast einlegen.
Als nächstes Ziel war mit 1,1 km der Schäfberg-Weiher angegeben. Dazu passend kamen gleich hinter dem Ort Schafe. Es ging nun wellig weiter und anfangs noch am Waldrand, später für lange Zeit im Wald und mehr oder weniger immer geradeaus. Der kleine Weiher war doch etwas zugewachsen. Es stieg nochmals etwas mehr an und danach aus dem Wald raus und auf ein asphaltiertes Sträßchen und da war das Kloster Bonlanden nicht mehr weit.
Nach rund 24 km kam ich von oben her auf das Gelände und am Weiher vorbei. Dieses Kloster ist noch aktiv und früher kam von dort sogar meine Kindergärtnerin. Das sorgt dann doch für eine besondere Bindung. Ich ging auch hier noch kurz in die Kirche. Eigentlich wäre hier das Ende gewesen, aber ich hatte schon längts beschlossen noch den Kapellenberg in Erolzheim mitzunehmen.
Es ging am Waldrand auf einem Feldweg Richtung Erolzheim und die Bergkapelle dabei schon immer im Blick. Diese letzten 3 km waren nochmal richtig hart. Am Ortsrand ging es nach den ersten Häusern nach links weg und durch den Tobel hoch. Am Ende dann rechts weg und hier ging es sehr steil hoch. Dafür wird man unterhalb der Kapelle mit einem herrlichen Blick ins Illertal belohnt und die Kapelle ist von dort auch richtig beeindruckend.
Davor aber noch einige Stufen runter und wieder hoch. Das war hart! Nach einem kurzen Blick in die Kapelle ging es auf dem asphaltierten Kreuzweg runter und zu der Winterlinde, die auch St.-Nikolaus-Linde genannt wird und bereits ein Alter von ca. 600 Jahren aufweist. Wenn man genau hinschaut kann man sogar ein Gesicht erkennen und vor gut 2 Jahr hat sie auch ein mutwillig gelegtes Feuer überstanden. Die Aussicht von dort nach 27,5 km mit 403 Hm war ein würdiger Abschluss eines schönen Laufs. Es hätte noch zum Bus gereicht, aber ich ließ mich abholen und gleich noch mit den Hunden eine weitere Kapellenbergrunde.
Die Strecke:
































































