Sonntag, 19. Juli 2026

14. Biosphärenlauf in Münsingen-Auingen am 19.07.2026

Nach meiner ersten Teilnahme 2022 komme ich immer wieder gerne zu dieser kleinen und familiären Veranstaltung. In diesem Jahr wollte ich erstmals die längste Distanz, den Biosphärenlauf mit 15 km, absolvieren. Daneben gab es wieder die Läufe über 6,6 km (2 Runden) und 3,3 km, sowie Walking und verschiedene Nachwuchsläufe. Die Startgebühren sind mit 15 € für die 15 km, 12 € und 6 € für die beiden kürzeren Läufe, auf jeden Fall relativ günstig. Die Anfahrt war für mich mit knapp 63 km und 53 Minuten auch nicht so weit. Dabei hatte es noch kurz vor Münsingen recht stark geregnet, bei der Ankunft aber nur noch leichtes nieseln. Mit dem Parkplatz hatte ich Glück. Im Bereich des Sportgeländes gab es an der Zufahrt weniger Plätze als sonst, da dort gebaut wird. Ich konnte aber prompt direkt gegenüber vom Gemeindehaus. 

Nach meiner Ankunft ging ich gegenüber ins Gemeindehaus und holte dort meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Danach ging es zum nur wenige Meter daneben liegenden Sportgelände. In dieser Woche war ich leider nicht so richtig fit und auch der Nachtdienst von Freitag auf Samstag hatte mit zugesetzt. Da war ich doch überrascht, wie gut ich mich wieder erholen konnte. Allerdings hatte ich keine Ahnung, wie es auf so einer doch eher langen Distanz passen würde. Ich absolvierte ein kurzes Aufwärmen von 1,5 km auf der späteren Strecke und es fühlte sich doch recht zäh an. Das konnte noch heiter werden! Danach traf ich dann immer mehr Bekannte. Dabei vor allem mit Frank Markus auch einen Vereinskameraden. Der startete auch über 15 km. 





Die drei Läufe über 15 km, 6,6 km und 3,3 km wurden gemeinsam um 09:30 Uhr gestartet. Es hatte 14° C und war stark bewölkt. Das war schon mal viel besser als bei den letzten Wettkämpfen, gar nicht vergleichbar. Dazu kam, dass es nun trocken blieb. Ich startete ganz in kurz und bei den Schuhen durften man wieder die Asics ran. Dann ging es los und ich wollte ja auf jeden Fall etwas zurückhaltend laufen. Als ich nach einigen Hundert Metern auf die Uhr schaute, war das Tempo aber doch recht hoch. Da nun schnell der erste Anstieg kam, änderte sich dies aber eh. Dabei waren meine Beine schon recht schwer.. Die Zeit von 5.15 min für den ersten Kilometer passte aber noch. Es ging nun eine Weile auf gekiesten Feldwegen weiter. Dabei kurz runter und dann folgte der nächste, diesmal deutlich längere Anstieg. Bereits nach 1,3 km wäre der erste Getränkestand gekommen. Später dann auch in sehr kurzen Abständen und praktisch bei allen Streckenposten. Bei der Witterung und der dann doch überschaubaren Strecke benötigte ich heute aber nichts zum Trinken. In diesem Jahr dann an der Abzweigung links weg. Die kürzeren Strecken liefen hier nach rechts. Als es wieder runter ging, konnte ich zumindest schnell wieder Tritt fassen. Nach links weg nochmals ein Feldweg und diesmal leicht bergab und unten scharf rechts weg und nach ca. 2,8 km bereits wieder die Möglichkeit Wasser zu nehmen. Es ging jetzt für lange Zeit über Asphalt. Das hatte ich so nicht erwartet. Dabei erst mal wieder gut hoch. Die knapp über 200 Hm müssen ja irgendwo herkommen. Der vierte Kilometer wurde so der langsamste des Tages. Danach aber wieder etwas runter und dann rechts weg flach weiter. Nach 5 km zeigte die Uhr eine Zeit von 28.35 min. Ich hatte mir eine Zeit von 1:25 h vorgenommen. Das würde hart werden. Allerdings war der folgende Abschnitt doch deutlich einfache zu laufen und nur der 7. Kilometer hatte noch einen erwähnenswerten Anstieg. Es lief bei mir nun auch schön gleichmäßig und ich hatte en paar überholt und war an einer Gruppe näher dran. Nach 10 km zeigte die Uhr 55.19 min. Das war fast 2 Minuten schneller als letzte Woche Samstag in Bad Buchau auf recht flacher Strecke und für die zweiten 5 km 26.44 min und auch fast zwei Minuten schneller. Danach folgte aber schnell mit dem 11. Kilometer der mit dem zweithöchsten Anstieg. Dabei am Ende auf gepflastertem Weg, was es nicht einfacher machte. Dafür ging es in der Folge gut runter und ich konnte es laufen lassen. Der 12. Kilometer in 5.09 min und der nächste mit 5.00 min sogar der schnellste. Dabei ging es nun auf einem gekiesten Weg runter und die letzten 100 m nochmals leicht bergauf. Dies zog sich zwar, aber links weg auf den nächsten Feldweg ging es schon wieder besser, als es langsam flacher wurde. Dann links weg und nochmals bergab. Es war nun der Abschnitt vom Beginn. Also ein kleiner Anstieg, um die Kurve und, nun wieder auf Asphalt, runter. Auf dem letzten Stück stieg es zum Sportplatz nochmals leicht an. Das war etwas zäh, aber den 15. Kilometer nochmals in 5.09 min. Das war kein Vergleich zum letzten Rennen. Nach 15 km eine Zeit von 1:22.48 h. Nach wenigen Metern dann links weg auf den Sportplatz und nach 1:23.38 h ins Ziel. Das war dann doch deutlich unter der Zeit, die ich mir vorgenommen hatte und dabei auf der Uhr 120 m mehr. Damit konnte ich zufrieden sein, zumal ich doch deutlich  schneller war als bei den letzten beiden Rennen mit vergleichbarer Länge. Der Trail am 10.07. aber anspruchsvoller und bei knapp 30° C. Es war in der Gesamtwertung nur Rang 36 von 45 und Platz 30 von 36 Männern. In der AK M55 zumindest Platz 2 und damit dort in 6 Rennen (2022 war noch ein Doppelstart möglich) je drei Mal Rang 1 und 3. 




Nach meinem Zieleinlauf war ich schnell erholt und wurde noch kurz interviewt und als Lauflegende vorgestellt. Danach holte ich mir das Gratis-Bier (alkoholfreies Radler von Berg Bier) und konnte mich mit dem einen oder anderen Teilnehmer unterhalten. Die Siegerehrung der Kurzstrecke begann dann bald. Sonst musste ich ja immer lange warten. Mit der langen Strecke konnte ich die Wartezeit sinnvoll überbrücken. Es gab wieder eine Urkunde und einen kleinen Preis, der sehr gut zu verwenden ist. Auf jeden Fall wieder eine gelungene Veranstaltung. Frank Markus wurde übrigens bei den Männern hervorragender Gesamtfünfter und in der AK auch Zweiter. 













Insgesamt waren es 260 Teilnehmer, davon 45 über 15 km, 41 über 6,6 km, 15 über 3,3 km, 35 beim Schülerlauf über 1500 m, 59 beim Kinderlauf über 800 m, 3 beim Walking über 6,5 km und 62 Bambini. 

Ergebnisse: https://neuefinanzkultur-laufevent-2026.racepedia.de/ergebnisse

Veranstalter: https://svauingen.de/neue-finanzkultur-lauf-event/

Die Strecke:

Samstag, 11. Juli 2026

25. Bad Buchauer Stadtlauf mit Federsee-Halbmarathon in Bad Buchau am 11.07.2026

Nach einigen Jahren ergab sich in diesem Jahr die Gelegenheit mal wieder n dieser Veranstaltung teilzunehmen. Dabei kam es entgegen, dass seit einigen Jahren am Samstagmorgen gestartet wird, da ich heute noch Spätdienst hatte. Nach meinen Teilnahmen beim Halbmarathon und über 5 km, meldete ich mich für 10 km an. Diese Strecke ist relativ neu im Angebot. Die Anmeldegebühr betrug 18 €. Es war wie schon gestern eine Veranstaltung, bei der ich eine recht kurze Anfahrt habe. Es waren knapp 31 km und nach 28 Minuten war ich da und fand einen praktisch gelegenen Parkplatz. 

Es waren zu Fuß nur rund 300 m und ich war auf dem Marktplatz. Dort war schon eine Menge los. Dabei traf ich schnell auf etliche Bekannte. Die Startunterlagen gab es im Kurzentrum. Das waren auch nur wenige Meter unterhalb vom Marktplatz. Dort holte ich meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Es waren nur noch wenige Minuten bis zum Start des Halbmarathons um 9:00 Uhr. Ich machte noch ein paar Fotos und danach eine kurze Strecke zum Antesten. Nach dem Trail mit gut 15 km und 240 Hm bei rund 30 Grad gestern Abend fühlte ich mich noch nicht so locker, zumal ich da gestern dann doch einiges investierte. Immerhin konnte ich mich auf einen 8. Gesamtplatz vorarbeiten. Dies hinterließ aber auch Spuren. 






Der Start zum Lauf über 10 km erfolgte um 9:15 Uhr. Es hatte bei meinem 20. Wettkampf des Jahres 21° C und es war sonnig. Dabei war es gefühlt schon viel wärmer. Natürlich kam so nur ein Start ganz in kurz und mit Mütze in Frage. Heute durften die Puma-Schuhe ran. Ich hatte mir einen eher zurückhaltenden Lauf vorgenommen. Dann wurde es aus der Stadt raus und zum Bereich des Federsees doch etwas schneller. Den ersten Kilometer in 4.50 min. Ich hatte mir eine Zeit von so ca. 55 Minuten vorgenommen. Da wir bereits auf die letzten Läufer der Teilnehmer am Halbmarathon aufliefen, die ihre zweite Stadtrunde absolvierten, hieß es teils Slalomlaufen. Das war nicht so optimal. Es ging nun am Federsee-Museum vorbei und durch den Kurpark. Dort gab es nach ca. 1,7 km die zweite Verpflegungsstation. Die erste war kurz nach dem Startbereich. Hier nahm ich, wie in den folgenden Runden, einen Becher Wasser. Der zweite Kilometer  passte auch noch halbwegs. Dann ging es am Kurzentrum etwas bergauf und da merkte ich bereits die schweren Beine. Es ging in die zweite Runde. Bereits der dritte Kilometer nur in 5.29 min. Das wäre gestern noch ein schwacher gewesen, zumindest auf der ersten Hälfte des Rennens. Die mit am Ende nur 35 Hm aufweisende Strecke in Bad Buchau war da aber vergleichsweise sehr einfach. Am Ende der zweiten und zu Beginn der dritten Runde ging es nur sehr zäh. So nach 5 km lediglich eine Zeit von 27.10 min. Das war knapp eine Minute langsamer als auf der anspruchsvollen gestrigen Strecke. Auf dem 6. Kilometer konnte ich mich nochmals etwas fangen. Dabei war es auf dem feinen Schotter ohne Schatten eh nicht einfach. Es ging in die vierte und letzte Runde. Da war nach der Verpflegung noch eine extra Schleife zu absolvieren, damit man auf die 10 km kommt. Ich musste in dieser letzten Runde immer wieder Gehpausen einlegen. Da hatte der Lauf gestern zu viele Körner gekostet. Irgendwie kämpfte ich mich hoch und dann endlich rechts weg auf den Marktplatz und ins Ziel. Da hatte ich auf der letzten Runde noch 8 Plätze verloren. Nach 57.24 min die 10 km und kurz darauf nach 57.32 min im Ziel. Damit im Schnitt nur 2 Sekunden schneller als beim Trail am Freitag. Das sagt alles! Es war zumindest noch Rang 38 von 77 Gesamt und Platz 33 von 53 Männern. In der AK M55 war es Platz 2. Es gab übrigens nur eine Ehrung der ersten drei Gesamt bei Männern und Frauen. In der Männerklasse war es so der 28. Platz, da die U20 extra gewertet wurde. 


Nach meinem Zieleinlauf benötigte ich doch etwas mehr Zeit zur Erholung. Mein Trikot war zudem klatschnass. Da war es gestern tatsächlich besser. Ich trank an der Zielverpflegung etwas und führte noch ein paar Unterhaltungen. Danach musste ich zeitig nach Hause, da der Spätdienst anstand. 



Insgesamt waren es 617 Teilnehmer, davon 236 beim Halbmarathon, 77 über 10 km, 79 über 5 km, 128 im Kinderlauf und 97 Bambini. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/385846/results

Veranstalter: https://www.svbadbuchau.de/stadtlauf/

Die Strecke:

Freitag, 10. Juli 2026

12. Sießener Teufelslauf in Schwendi am 10.07.2026

Diese Veranstaltung hatte ich schon länger auf dem Schirm, aber irgendwie hat es nie geklappt. In diesem Jahr verzichtete ich auf den Barocklauf in Ludwigsburg und entschied mich für diese lokale Veranstaltung. Es gibt dabei Strecken über 16 km und seit ein paar Jahren auch über 5 km. Ich hatte mich für die 16 km angemeldet und die Startgebühr betrug 21 €. Die Voraussetzungen am dritten freien Tag wären ganz gut gewesen, aber dann musste ich einen Frühdienst aushelfen und dies hieß, um ca. 4:30 Uhr aufstehen und noch mit Hera raus. Dazu kamen noch die 29° C und Sonne pur. Da war ich mal gespannt, was überhaupt geht. Die Anfahrt war mit knapp 22 km und 22 Minuten mal eine angenehm kurze und am Sportgelände waren genügend Parkplätze vorhanden.

Ich ging zum Sportheim und holte dort meine Startnummer. Es fanden gerade die Nachwuchsläufe statt. Auch hier traf ich auf Bekannte, auch wenn insgesamt dann och eher wenig Teilnehmer vor Ort waren. Ich absolvierte noch eine kurze Aktivierung und nahm mir einen Lauf mit etwas angezogener Handbremse vor. 

Der Start zum Lauf über 16 km (laut Streckenplan 15,3 km) erfolgte um 17:45 Uhr. Die Teilnehmer über 5 km waren 15 Minuten später dran. Es war in diesem Jahr mein 19. Wettkampf. Bei der Witterung natürlich wieder mal ganz in kurz und mit Mütze. Bei den Schuhen durften diesmal die Asics ran. Leider war es mit 19 Startern doch ein kleines Feld. Dann ging es pünktlich los und vom Sportplatz hoch zu einem asphaltierten Wirtschaftsweg. Dieser führte einige hundert Meter leicht fallend an einem Gehöft vorbei und ging in eine Schotterweg über. Von diesem dann links weg zum Wald und es stieg das erste Mal leicht an. Im Wald dann im Schatten gleich ein anderes Gefühl. Ich war zu diesem Zeitpunkt auf dem 6. Rang. Auf dem zweiten Kilometer, der anstieg, wurde ich von einem Trio überholt und war nun 9. Gesamt. Es ging rechts weg. Hier war die Trennung on der 5 km-Strecke. Die Strecke war mit orangen Pfeilen auf jeden Fall ausreichend markiert. Es ging über die Straße und dann auf breiten Forstwegen weiter. Dabei nun tendenziell etwas runter. Ich fand einen sehr guten Rhythmus und die Kilometerzeiten waren fast auf die Sekunde gleich. Ich hatte mir allerdings i Wald etwas mehr Schatten erhofft. Nach 5 km zeigte die Uhr 26.34 min. Da war ich doch etwas schneller gestartet als ich es mir vornahm. Nach vorne konnte nun der einzige Läufer der noch in Sichtweite war den Vorsprung ausbauen. Dabei schaffte ich auf dem siebten Kilometer den mit 5.08 min am Ende schnellsten Kilometer. Nach ca. 7,4 km kam eine Verpflegungsstelle und ich trank zwei Schluck Wasser. Es ging nun durch recht offenes Gelände und auf dem Weg etwas grober Schotter. Das zehrte schon mal. Dann rechts weg und auf einem nun etwas holprigen Forstweg hoch. Da machte ich noch schnell ein Foto. Ich nahm wahr, dass sich von hinten zumindest zwei Läufer näherten. Es ging auf einem stark mit bewachsenen Weg weiter. Es folgte, nachdem es kurz runter ging, auf dem 10. Kilometer ein längerer Anstieg n der prallen Sonne. Da musste ich zwei Mal Gehpausen einlegen und wurde von drei Läufern überholt. Also noch der 12. Gesamtrang. Nach dem Anstieg konnte ich bergab aber wieder gut beschleunigen und holte zwei Läufer wieder ein. Dabei konnte ich nun beim Anstieg schnell einen Vorsprung gewinnen. Es lief wieder! Es folgte noch eine holprige Waldfuhre und es folgten immer wieder kleine Anstiege. Dann war ich sogar wieder an dem dritten Läufer dran, der mich auf dem 10. Kilometer überholte. Allerdings nicht lange. Es ging nun rechts weg auf einen Pfad. Der folgende Abschnitt bergab war brutal. Es war total zugewachsen und auf dem Boden Äste. Da war volle Konzentration gefragt. Ich hatte kurz zuvor einen Läufer überholen können, er etwas einbrach. Dann aus dem Wald raus und am nächsten vorbei, der seine Schuhe binden musste. Es ging die letzten gut 2 km auf Asphalt weiter. Nach 12,9 km nochmals Verpflegung und ich nahm einen Becher Wasser mit. Auf dem Radweg zog es sich dann. Drei Läufer näherten sich etwas, aber der Vorsprung musste genügen. Es stieg nach rechts nochmals kurz an und dann rechts auf en Sportplatz und die letzten Meter zum Ziel. Nach 1:24.19 h war ich als Gesamtachter im Ziel. Das hätte ich nie erwartet. So nebenbei hatte die Strecke gleich 240 Hm. In der AK M55 war es der Sieg, wobei es nur eine Siegerehrung für die ersten drei Gesamt gab. Ich war in diesem Rennen sogar mal der älteste Teilnehmer. So schnell kann es gehen. 




Nach meinem Zieleinlauf musste ich eine Weile durchatmen, hatte mich dann aber wieder super erholt. Das Rennen heute war kein Vergleich zum viel einfacheren Halbmarathon am letzten Sonntag. Dabei war die Strecke heute viel anspruchsvoller und zudem hatte es ja annähernd 30 Grad. Es gab im Ziel eine gute Verpflegung mit Wasser, Iso, alkoholfreiem Weizen und Obst. Ich konnte dann noch Matthias Kugelmann zum Gesamtsieg gratulieren und es war nett, dass ich noch eine Urkunde ausgedruckt bekam. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg und bin gespannt, was morgen früh in Bad Buchau noch über 10 km geht.  






Ergebnisse: Link folgt

Veranstalter: https://www.xn--natrlich-laufen-1vb.com/event-details/12-teufelslauf-2026

Die Strecke:

Mittwoch, 8. Juli 2026

28. Eselsburger Tal-Lauf in Herbrechtingen am 05.07.2026

Diese Veranstaltung gehört im Normalfall zu meine jährlichen festen Programm. So war es zumindest von 2013 bis 2019. Danach nahm ich im letzten Jahr erstmals wieder teil und dieses Jahr sollte es die 9. Teilnahme werden. Da ich diese Woche eh Urlaub hatte, es aber auch so der dritte freie Tag gewesen wäre, war eine Teilnahme gleich klar und ich hatte wie erstmals im letzten Jahr wieder für den Halbmarathon gemeldet. Es hätte in fünf Wochen mein vierter sein sollen, allerdings wurde letzte Woche die Veranstaltung in Tuttlingen abgesagt. Ich glaube aber, dass ich auch drei innerhalb dieser Zeitspanne noch nie hatte. Die Startgebühr für den Halbmarathon betrug lediglich 17 €, über 10 km Lauf und Walking waren es 13 € und über 5,5 km Lauf und Walking 10 €. Die Schülerläufe waren kostenlos. Ich musste sehr früh aufstehen und kurz nach 5 Uhr erstmal mit Hera eine Runde raus. Der RE3 von Biberach nach Ulm fuhr bereits um 6:16 Uhr. Bei einer späteren Verbindung hätte es nicht mehr gereicht. Die Ankunft war pünktlich und vor allem dann auch von Ulm die Abfahrt und später die Ankunft des RS5 nach Herbrechtingen auf die Minute. Das war schon mal ein guter Auftakt. 

Nach meiner Ankunft ging es die rund 700 m zu Fuß zum Veranstaltungsgelände rund um die Bibrishalle. Dort war schon sehr viel los, obwohl es noch eine gute Stunde bis zum Start war. Ich traf dort natürlich eine Vielzahl an Bekannten, manche davon nach längerer Zeit endlich mal wieder. Das Abholen der Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite war zu diesem Zeitpunkt noch entspannt. Später bildeten sich noch große Schlagen, was noch Auswirkungen haben sollte. 



Ich machte mich jetzt ans Aufwärmen und da wollte ich im Eselsburger Tal auf jeden Fall bis zu der markanten Felsformation der "Steinernen Jungfrauen". Das Tal der Branz ist hier wunderbar und die 3 km waren einfach nur schön. Dabei stellte ich fest, dass ich mich viel besser fühlte als die letzten Tage und wie noch vor dem Wettkampf am Freitag. 









Bei meiner Rückkehr starteten gerade die Schülerläufe. Dann erfuhr ich, dass der Start wegen dem großen Andrang an Nachmeldern und einer sich abzeichnenden Rekordbeteiligung gleich um 30 Minuten nach hinten verschoben wurde. Das passte gar nicht zur Vorbereitung und ich ging nochmals zur Halle um etwas zu trinken. Das eigentlich Problem für mich war aber, dass ich dann kaum noch Zeit haben würde, um den geplanten Zug zu erreichen. Ich konnte mich zumindest noch mit einigen Bekannten unterhalten. 


Der Start erfolgte für alle Strecken gleichzeitig um 09:47 Uhr. Es war in diesem Jahr mein 18. Wettkampf. Das sind nicht viele, aber dafür mehr längere Distanzen. Es hatte 19° C und war teilweise bewölkt. So natürlich ganz in kurz und mit Mütze und nochmals wie am Freitag die Puma-Schuhe. Es gab am Start ein ganz schönes Gedränge. Es ging auf der Straße hinter der Halle los und dann nach einer kurzen Strecke rechts weg und aus der Stadt raus und ins Eselsburger Tal. Dort ist es einfach herrlich und die Felsformationen sehenswert. Man läuft im Tal der Brenz und nah rund 2,5 km ist der kleine Ort Eselsburg erreicht. Dort gab es auch die erste Verpflegungsstation und am Ende waren es dann nach Kilometer 20 gleich 10. Das war richtig perfekt. Ich hatte mir lediglich eine Zeit von ca. 1:58 h vorgenommen, also zwischen den Zeiten von Sigmaringen und Heidenheim und etwas schneller als im letzten Jahr. Ich lief relativ locke rund es passte alles. Das Feld hatte sich etwas auseinandergezogen und nach gut 2 km waren ja die Teilnehmer über 5,5 km rechts abgebogen. Nach Eselsburg wechselte der Belag von Asphalt auf Schotter. Der Anteil an Asphalt dürfte bei so ca. 30 Prozent sein. Damit vom Untergrund her eine schöne Mischung und für meine Empfindung angenehm zu laufen. Es ging nun rechts weg und auf einem Brückchen über die Brenz. Auf der ersten Schleife beim Halbmarathon und auch über 10 km dann links weg auf eine Wendepunktstrecke. Der Wendepunkt über 10 km kam ja deutlich früher und danach hatten sich die Reihen des Feldes doch deutlich gelichtet. Die ersten 5 km hatte ich in 26.45 min absolviert. Das war eher etwas schneller als gewollt, aber durch den nun engen Zeitplan hatte ich auch etwas Druck. Hier traf ich noch auf Heiko, der für die Bergwacht Heidenheim Dienst hatte und ein paar tolle Fotos machte. Es ging nun zum Wendepunkt und auf dem schmalen Weg, teils ein Pfad, wieder zurück. An der Abzweigung zur Brücke nun geradeaus und auf breiten Forstwegen weiter. Immerhin gab es doch einige Bereiche mit Schatten. Auf dem 10. Kilometer ein kleiner Anstieg auf der an sich sehr flachen Strecke. Da merkte ich, dass die Beine doch nicht mehr so locker waren. Es kam dann noch vor km 10 die bereits 5. Verpflegungsstation und ich nahm wie an den anderen einen Becher Wasser. Dann nach ansprechenden 54.24 min die 10 km absolviert. Danach die Hälfte der Distanz in 57.25 min. Da war ich richtig gut unterwegs und wäre deutlich schneller als letztes Jahr gewesen. Es ging nun nach Herbrechtingen zurück und dort wieder am Startbereich vorbei. Auf der zweiten Runde wieder in Richtung Eselsburg. Da merkte ich, dass die Beine langsam schwerer wurden. Auf dem kleinen Anstieg in Eselsburg hatte ich schon zu kämpfen. Dann wenigstens wieder Schatten, allerdings teils auch starker Gegenwind, was zusätzlich Kraft kostete. Da konnte ich die schöne Landschaft doch deutlich weniger genießen als noch auf der ersten Runde. Nach 15 km zeiget die Uhr 1:23.20 h. Da wurde es langsam sogar eng mit der 2-Stunden-Grenze. Da spielte dann der Kopf immer weniger mit. Würde ich es noch zum geplanten Zug schaffen? Das waren keine guten Voraussetzungen. Es ging wieder über die Brücke und diesmal nach rechts ohne die Wendepunktstrecke. Dahinter gleich der nun 8. Verpflegungstand und ich nahm dort, wie auch beim nächsten, ein Cola und ein Wasser. Es hatte inzwischen doch 25° C und es wurde auf dem Rückweg nach Herbrechtingen ein Kampf. Als ich die 20 km-Marke hinter mich gebracht hatte, war der Kopf aber wieder freier und es lief besser. Auf der Straße konnte ich zwei Läufer ein- und überholen. Dann ging es rechst weg über den Rasen ins Stadion. Dort waren auf der Bahn noch rund 300 m zu absolvieren. Die Beine wurden wieder locker. Ich lief hinter einem Kontrahenten und der bekam auf der Bahn Begleitung von einer Dame, die ihr Rennen bereits beendet hatte. Als es noch rund 200 m waren, tat sich zwei Mal eine Lücke auf und ich wollte durch. Die Dame schloss die Lücke jedes Mal wieder. Ich beschwerte mich kurz und ganz unverschämt meinte sie, ich könne ja außen herum. Klar, ich bin im Gegensatz zu ihr noch aktiv im Rennen, nach nun 21 km angekämpft und dennoch im Endspurt und dann noch einen Umweg. Am Ende blieb mir nichts anderes übrig und nach exakt 21,10 km erreichte ich nach 2:01.24 h das Ziel. So eine Unverschämtheit hab ich in meinen nun knapp 1400 Wettkämpfen noch nicht erlebt. Die Ergebnisse gab es gleich wieder online, spielten aber eine untergeordnete Rolle. Ich wurde in der Gesamtwertung 120. von 237 und bei den Männern wurde es zumindest noch exakt Rang 100 von 157 und in der AK M55 Platz 7 von 10. 











Nach meinem Zieleinlauf hatte ich kaum noch Zeit. Nach kurzem Durchatmen ging es an den Getränkestand und zwei Becher kalter Tee. Danach schnell zur Halle um meinen Rucksack zu holen . Ich hatte noch 12 Minuten bis zur Abfahrt des RS5 nach Ulm. Da musste ich mich sputen. Am Ende war ich aber über den Park noch 5 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof. Der RS5 kam pünktlich und in Ulm hatte ich etwas Pech. Exakt bei der Ankunft nur eine Minute nach Fahrplan fuhr der RE5 etwas verspätet nach Biberach. Da hätte ich ums Haar noch einen früheren Zug erwischt. Der nächste stand aber schon bereit und so die 30 Minuten Wartezeit wenigstens bequem im Zug verbracht und auf der kurzen Fahrt noch eine nette Unterhaltung. Dieser Lauf gehört landschaftlich sicher zu den schönsten Halbmarathonläufen an denen ich bisher teilnahm. So langsam kommt die Veranstaltung aber organisatorisch an die Grenzen. 


Insgesamt waren es 989 Teilnehmer, davon 237 beim Halbmarathon, 316 über 10 km, 270 über 5,5 km, 12 beim Walking über 10 km, 23 beim Walking über 5,5 km und 131 in den Schülerläufen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/386715/results

Veranstalter: https://www.lauftreff-herbrechtingen.de/content/

Die Strecke: