Montag, 8. August 2022

Lauf weiter Safari Lauf vom 06.08.2022 bis 07.08.2022

 An diesem Wochenende stand wieder ein Mottolauf von Lauf weiter an. Dabei kam für mich von den beiden Tagen nur der Samstag in Frage. Am Sonntag wollte ich ja beim Gebirgsmarathon in Immenstadt starten, nachdem ich zuvor bereits längere Zeit einen Start beim Tegelberglauf in Erwägung gezogen hatte. Ich meldete über die Distanz von 7,5 km. 

Ich entschloss mich dazu, den Lauf auf meiner Heimstrecke, praktisch vor der Haustür, zu absolvieren. Dabei zum Aufwärmen gleich mal eine hügelige Runde mit 5 km und über 100 Hm. Ich kam nach dem Nachtdienst erst langsam in die Gänge und lief dann auch erst so gegen 17:3ß Uhr los. Da passte es dann doch überraschend gut. 



Es folgte mein 103. Wettkampf in diesem Jahr. Es hatte 19° C und war doch stärker bewölkt. Dazu kam ein etwas frischer Wind. Das waren schon mal viel bessere Bedingungen als die Hitze der vergangenen Tage. Die Strecke hat es mit 77 Hm durchaus in sich. Dabei wollte ich zumindest einen Schnitt unter 5 min/km erzielen, mich auf jeden Fall wegen Sonntag etwas zurückhalten. Dann lief ich los und zunächst ja etwas wellig, erst auf Asphalt und dann auf Kies. Nach 4.43 min den ersten Kilometer und da wollte ich eigentlich schon etwas schneller sein. Es ging zunächst auf Asphalt weiter und ach noch einem kurzen Anstieg erst mal runter. So wirklich viel schneller wurde ich aber nicht. Amm Ende 4.40 min für den zweiten Kilometer. Es war zumindest nicht so schlecht. Nun ließ ich es auf den nächsten knapp 400 m etwas mehr laufen, bevor es nach rechts auf den Feldweg ging. Nach 11.39 min hatte ich 2,5 km absolviert und zuletzt die Pace bei 4.32 min/km. Das passte! Es folgte aber der lange Anstieg und da zog es sich und oben zwar wieder auf Asphalt, aber noch minimal ansteigend. Mit 5.08 min passte es auf dem dritten Kilometer aber noch. Im weiteren Verlauf zunächst fast immer leicht ansteigend. Dann rechts weg und wieder auf Kies weiter, aber erst mal runter. Nach 18.23 min hatte ich die Hälfte der Strecke absolviert. Ob es sogar unter 37 Minuten geht? Aber die zweite Hälfte vom Profil her doch deutlich anspruchsvoller. So ging es nach wenigen Metern wieder hoch. Mit 5.07 min für den vierten Kilometer konnte ich da zufrieden sein. Noch ein Stück auf dem Feldweg und dann wieder auf dem asphaltierten Verbindungsweg und nach einem etwas flachen Abschnitt bergab. Dann untern wieder rechts weg und auf die zweite Schleife. Am Ende stieg es schon etwas an und da war die Zeit von 4.45 min für den fünften Kilometer recht gut und ich fühlte mich vor allem besser als zu Beginn. So war es ja schon am Freitag im Training auf der zweiten Runde. Die Uhr zeigte 24.23 min. Da sollte auf jeden Fall ein Schnitt unter 5 Minuten drin sein. Es ging zunächst aber das zweite Mal den langen Anstieg hoch und oben dann wellig und tendenziell ansteigend weiter. Dabei kam ich aber immer besser in Schwung und konnte mich noch etwas steigern und der sechste Kilometer mit 23 m Nettoanstieg der schwerste und die Zeit von 5.20 min somit in Ordnung. Es ging rechts weg und erst mal runter. Dann der letzte größere Anstieg und auch da lief es nun recht gut. Nach dem Anstieg hatte ich nach der Hälfte des siebten Kilometer noch eine Pace von knapp unter 5 Minuten und da wollte ich nun unter 37 Minuten bleiben. Es ging rechts weg und wieder auf dem Verbindungsweg runter. Den siebten Kilometer konnte ich mit 4.51 min verbuchen. Nun noch kurz runter, eine kleine Welle und dann ließ ich es laufen. Auf den letzten 500 m erzielte ich eine tolle Pace von 4.19 min/km. Damit den letzten Kilometer in 4.31 min und am Ende tolle 36.44 min. Daheim stellte ich dann fest, dass ich meine Bestzeit auf der Strecke um drei Sekunden unterboten hatte. Das war absolut nicht beabsichtigt, nehme ich aber gerne mit. 




Es folgte nun noch ein längeres Auslaufen mit 5,3 km und nochmal einigen Höhenmetern um die Beine für den Sonntag zu lockern. So waren es am Ende des Tages nochmal 17,8 km und 263 Hm die ich für diese Woche verbuchen konnte. Es passte dabei recht gut. 










Daheim gab es zur Belohnung die tolle Medaille. Beim Foto entdeckte ich später, dass der Hintergrund überraschend gut zur Medaille passte.


Die Ergebnisse gab es dann am Montag an 10 Uhr. Es rechte unter den 26 Teilnehmern zum 2. Gesamtplatz und zum Sieg in der AK M55. 

7,5 km Männer: Martin Hinterhofer (Egger URB, 32.52 min) vor Peter Steiner (albside Running, 36.44 min) und Niels Büchel (38.32 min). 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/204316/

Veranstalter: https://lauf-weiter.de/

Die Strecke: 

Donnerstag, 4. August 2022

Trailtraining Immenstadt - Streckencheck für Gebirgstrail - am 03.08.2022

Eigentlich wollte ich am Mittwoch nochmal nach Oberstdorf, aber bereits am Dienstag hatte ich anders entschieden. 


Es ging zunächst vom Bahnhof zum Friedhof und dort erfolgte der Einstieg in die Wettkampfstrecke, die dann am Sonntag von der Mittagbahn her führt. Dabei gab es auch schon einen Start am Friedhof. Es folgte der extrem steile Anstieg hoch zum Immenstädter Horn. Dabei zunächst zur Kanzel. Dort ein genialer Blick auf den Alpsee. Auf den letzten Abschnitt ein neuer Verlauf. 






























Noch ging es ein gutes Stück hoch, teils immer noch sehr steil. Da es meist im Wald war, zum Glück noch recht viel Schatten. Es war aber auch so schon schweißtreibend. Nach ziemlich exakt 4 km war ich am Immenstädter Horn und erst mal die Aussicht genießen und was trinken. 
































Es ging zunächst über Wiesenpfade und den einen oder anderen Holzsteg weiter. Das nächste Ziel, das Kemptener Naturfreundehaus, sah man am Horizont bereits weiter oben. Es folgte ein recht steiler Downhill über eine Wiese und dann auf einem Wirtschaftsweg zur Alpe Alp und von dort rechts weg und der im Wald über viele Wurzeln recht steile Anstieg zum Naturfreundehaus. Dort nochmal ein Blick auf den Alpsee. Eigentlich wollte ich an der Sennalpe Mittelberg einkehren, aber ich musste dann doch einen Halt einlegen. Ich trank ein alkoholfreies Weizen und erholte mich etwas. Die ersten 6 km und bereits ordentlich Höhenmeter waren geschafft. 































Es ging zunächst einfach weiter auf einem gekiesten und dann asphaltierten Weg runter zur Alpe Seifenmoos. Dort beim Wettkampf normal rechts über den Wiesenpfad und dann den Hang hoch direkt zur Sennalpe Mittelberg. Ich lief etwas unterhalb durch das Seifenmoos auf einem steinigen Pfad und dann die Straße hoch zur Alpe. 














Von der Alpe ging es weiter hoch zum Stuiben. Dabei zunächst noch leicht ansteigend. Dann wurde es etwas steiler. Vor dem Abzweig zur Alpe Gund kann man nochmal etwas Tempo machen, bevor es danach richtig steil wird. Dir Aussicht wieder super. Nach einem nicht mehr so steilen Abschnitt dann links weg und über Stufen und nun auf einem Pfad. Am Stuibensattel geht es beim langen Lauf nach rechts Richtung Hochgrat und beim Lauf über 15 km nach links und die letzten rund 400 m den Stuiben hoch mit einer tollen Aussicht am Gipfel. Ich war in diesem Jahr bereits das fünfte Mal dort oben.



































Es ging nun weiter in Richtung Steineberg. Dabei nach kurzer Strecke über den Grat erst mal runter. Dabei auch eine schwierige, seilgesicherte Stelle. Da muss man schon schwindelfrei und trittsicher sein. Es geht auch immer wieder auf einem Gratweg entlang und eine super Aussicht. Dabei aber oft auch technisch sehr anspruchsvoll bei Ab- und Aufstiegen. 






































Ich war nun ein gutes Stück unten und dies bedeutete, dass es zum Steineberg wieder hoch geht. Nach einem kurzen flachen Stück ging es in einem Talkessel hoch und dann folgte noch ein seilgesicherter Anstieg über Felsen und dieser ist richtig toll. Anschließend noch leicht ansteigend auf einem Pfad und ich lief noch ein Stück Richtung Gipfel vom Steineberg. Das sind nur wenige Meter, aber beim Wettkampf geht es da gleich weiter halblinks weg. 















































Es folgte ein wunderschöner Pfad am Steineberg unterhalb vorbei und links geht es da ganz schön runter und tolle Aussicht ins Tal. Dann der Abstieg vom Steineberg, erst im Freien und dann im Wald über gefühlt 1000 Stufen. Mich würde mal interessieren, wie viel es tatsächlich sind. Am Ende eröffnet sich die Aussicht auf das Bärenköpfle. 




































Es folgte der letzte Anstieg zur Gedenkstätte am Bärenköpfle. Da ist es nicht so steil und der Pfad einfach zu laufen. Bei der inzwischen herrschenden Hitze war es an dem Tag nach der bisherigen Strecke dennoch fordernd. 











Von der Gedenkstätte geht es recht steil die Wiese runter und in den Wald und dort über sehr viele Wurzeln. Nach dem Wald noch ein Wiesenpfad und dann die letzten Meter zur Alpe Oberberg, dem Ziel des Laufs. 

















Für mich ging es an dem Tag natürlich noch weiter. Es ging leicht ansteigend mit schöner Aussicht auf Grünte und das Illertal um Sonthofen zum Weg am Mittag. Dort dann runter rund zunächst zur Alpe Schwanden, wo ich wieder mal einkehrte und die wunderschöne Aussicht genoss. Ich hatte entschlossen, den Zug eine Stunde später zu nehmen und so nun nicht mehr gezwungen auf den letzten Drücker direkt runter zu laufen. Es hatte im Tal nun auch schon fast 30° C. Zudem hatte ich irgendwie Bauchschmerzen. 





















Es ging nach der kurzen Pause weiter runter, teils sehr steil und ich war nicht so fit und deshalb auch nicht sonderlich schnell. Dafür eine tolle Aussicht. Ich war dann an der Hölzernen Kapelle im Steigbachtal. 








Ich entschied mich nun dafür, da ich genügend Zeit hatte, nicht den Normalweg runter zu laufen. Stattdessen lief ich durch den Steigbachtobelweg und dort einige Stufen und immer wieder ein kleiner Wasserfall und an mancher Stelle erfrischte ich mich. Ich lief da auch erstmals die ganze Strecke durch. 
























Es folgten die letzten Meter runter in die Stadt und dann noch bis zum Bahnhof bzw. bis zur Eisdiele gegenüber. Da gönnte ich mit ein paar Kugeln des leckeren Zitroneneises. Dann kam der Zug mit ein paar Minuten Verspätung, aber dafür erstaunlich viel freien Plätzen. Insgesamt lief ich 22,1 km mit 1460 Hm. Es müssten aber mehr Höhenmeter gewesen sein, da ich vor vier Jahren zwei Mal die Wettkampfstrecke lief und es waren rund 1500 und diesmal ja noch mehr gelaufen, wenn auch nun fast nur och bergab. Ich hatte mich dann auch wieder schnell erholt und hab keine Erklärung für mein Unwohlsein, da ich Hitze ja gewohnt bin. 







Die Strecke: