Montag, 28. Dezember 2020

Jahresabschluss-Trail in Blaubeuren am 27.12.2020

In den letzten Jahren gab es den letzten Trail des Jahres oft in der Gegend von Hechingen, organisiert durch Timo Zeiler. Dies war in diesem Jahr leider nicht möglich. Da es an diesem Sonntag der erste von nun drei war, an dem die virtuelle Laufserie Lauf weiter Pause macht, stand an meinem zweiten freien Tag sonst nichts an. Gestern schon ein toller Wettkampf über 7,5 km und die insgesamt 20 km wollte ich nun in Blaubeuren auch absolvieren. Das Wetter spielte noch gut mit, da es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt trocken blieb und auch kaum Wind. Da machte es nicht viel aus, dass sich die Sonne praktisch nie zeigte. Es war unterwegs wenig los und schon nach 35 Minuten war ich am Bahnhof in Blaubeuren. Noch nie lief ich so viel auf Trails wie in diesem Jahr und dabei auch öfters hier. Dabei gab es in diesem Jahr hier am 3. Januar den Trail-Auftakt und am 12. Januar einen tollen Wintertrail mit knapp über 30 km in Begleitung. Da war es fast schon logisch hier die Saison zu beenden. 


Ich lief dann zunächst zum Ruckenkreuz hoch. Da fühlte es sich gleich gut an. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Stadt.












Auf zwei verschiedenen Wegen bzw. Pfaden bin ich schon runter in die Stadt gelaufen und nun wählte ich einfach einen neuen und der sollte perfekt passen. Danach wie üblich durch den Klosterbezirk zum Blautopf.







Der Blautopf ist die zweitgrößte Karstquelle in Deutschland, aber vor allem auch ein fast schon mystischer Ort.











Es lief bis jetzt richtig gut und nun folgte auf dem vierten Kilometer der steile Anstieg hoch nach Sonderbuch. Nach wenigen hundert Metern ist es ein Pfad durch den Wald. Der Kilometer hat einen Anstieg von gleich 132 m und da war die Zeit noch knapp unter 10 Minuten in Ordnung. 




Nun an Sonderbuch vorbei und gut zwei Kilometer leicht wellig zum Blaufels. Es war diesmal viel besser zu laufen als vor 10 Tagen, als es teils sehr schlammig war. Da war der gefrorene Boden viel besser. 











Den Blick vom Blaufels finde ich den schönsten auf Blaubeuren. Diesmal war da aber ganz schön was los und ich lief schnell wieder weiter.








Der siebte Kilometer hatte ein Gefälle von gleich 140 m. Da ging es auf Pfaden teils steil runter und ich musste an der einen oder anderen Stelle doch aufpassen, da es etwas glatt war. 







Es geht danach kurz durch die Stadt und unter der B 28 durch. Dann ein steiler Anstieg, teils über Treppen. Das ist immer eine heftiger Abschnitt. Oben angekommen aber rechts weg und auf einem tollen Pfad tendenziell leicht runter und teils einen Blick auf die Stadt, bevor es wieder ansteigt. Da ist es neuerdings auf einem weiteren Abschnitt asphaltiert. Eigentlich schade, aber der Anteil hält sich auf der ganzen Runde dennoch in Grenzen.









Danach ging es auf einem breiteren Weg in den Wald und dabei recht steil nach oben. Der weitere Weg ab Kilometer 10 durch den Wald war da gleich angenehmer.








Danach geht es am Waldrand leicht bergauf und dann links weg und wieder auf einem Pfad durch den Wald in Richtung Ruine Günzelburg.








Von der Ruine, bzw. den wenigen Resten der ehemaligen Felsenburg, hat man eine schöne Aussicht auf Weiler und das Tal.







Von der Gpnzelburg lief ich diesmal durch das Felsenlabyrinth an der "Küssenden Sau" vorbei runter zum Bahnhof. Damit hatte ich 14 km absolviert.









Die restlichen 6 km wollte ich hoch zum Schillersetin und zurück absolvieren. Das hieß, dass es zunächst zwei Kilometer gut bergauf ging. Vor allem gleich auf dem 15. Kilometer 94 Hm.




Ich musste nun oben im Wald noch eine Schleife absolvieren. Da war es richtig schön zu laufen, wenn auch nicht so einfach.









Danach ging es wieder runter, wobei ich noch den kurzen Abstecher zum Schillerstein machte. Auf dem restlichen Weg konnte ich es schön laufen lassen und nach 20 km mit 659 Hm kam ich mit einer Netto-Laufzeit von 2:18.27 h am Bahnhof an und endlich wieder ein guter Schnitt auf Trails und es machte total Spaß. So kann es im neuen Jahr gerne weitergehen. 










Die Strecke:




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