Mittwoch, 27. Mai 2026

Eiszeitpfad Erbacher Seenrunde in Erbach am 27.05.2026

Der Urlaub muss natürlich ausgenutzt werden, zumal es ein traumhaftes Wetter hat. Dabei ist es ja eher zu warm, aber heute ging es deshalb gleich frühmorgens nach dem Aufstehen los. Es stand der 17. von insgesamt 20 Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis an. Es ging nach Erbach auf die Erbacher Seenrunde. Die Fahrt ist dabei mit 37 km und 32 Minuten eine wieder recht kurze. Anstatt zum Bahnhof fuhr ich zum Parkplatz bei der Seebühne beim Badesee. Da konnte ich auf jeden Fall umsonst parken und so früh war da nichts los. Es hatte bereits 16° C, aber in der Spitze am Ende wenigstens nur 21° C. Dafür aber bei nur wenigen Wolkenfetzen eine Luftfeuchtigkeit von 80 %, was sicher schweißtreibend werden würde. Wie bei den letzten Eiszeitpfaden war Hera wieder mir dabei und vor allem deshalb auch so früh. Es war für uns beide ein Nüchternlauf. 


Es ging nun kurz auf dem Rad- und Fußweg an der Straße entlang am Donaustadion vorbei und dann durch die Unterführung nach links zum Bahnhof. Dort dann links weg und ein kurzes Stück durch die Stadt, bevor es am Schlossberg in Richtung Schloss anstieg. Wir waren dabei auf den ersten beiden Kilometern trotz Anstieg schon flott unterwegs. Das Schloss ist für mich vor allem von der Stadt und der Umgebung aus gesehen beeindruckend und oft sah ich es vom Zug aus. Daneben liegt die Schlosskirche St. Martin. Dorthin machten wir aber keinen Abstecher. Es soll eine schöne Barockkirche sein. Der weitere Weg führte nun über die Felder auf einem asphaltierten Sträßchen und auf Feldwegen zur Mara-Hilf-Kapelle und dabei eine schöne Aussicht. 








Es ging noch ein Stück auf dem asphaltierten Sträßchen weiter bis Donaurieden und dort dann relativ steil in den Ort runter. Nach dem Rathaus war leider die Orientierung etwas schwer. Es gab noch einen anderen Weg der mit dem gelben Kreis gekennzeichnet war. Bei unserem an einer Stelle dann auch noch ein Baugerüst. So gab es einige Extrameter. Dafür hatte Hera mal ein Fahrraderlebnis ohne Stress, auch wenn sie etwas gestaunt hatte, bis klar war, dass es eine Puppe war. 


Nachdem wir an der Fußgängerampel due B311 überquert hatten, ging es noch etwas auf einem Asphaltweg Richtung Donau, dann aber halbrechts weg und auf einem Feldweg weiter. Da gab es nun endlich immer wieder mal Schatten. Nach gut einem Kilometer erreichten wir über einen Wiesenweg das Stauwehr von Ersingen. Dort dann die Treppe hoch und drüben wieder runter. Das machte Hera richtig super. Wir waren nun im Bereich des Stausees. 






Der Weg führte jetzt erst mal eine gute Strecke über einen Pfad. Dabei auch mal einige Wurzeln und vor allem ein Graspfad. Später war es dann ein etwas breiterer und gekiester Pfad. Dabei immer wieder schöne Ausblicke über den See und auch auf das Schloss mit der Kirche in Erbach. Wir konnten auch immer wieder die Vogelwelt beobachten. An der Brücke ging es dann auf den Damm. Da wurde gerade bevor wir kamen noch gemäht. So war es herrlich zu laufen und die wenigen Stellen mit Schatten konnten wir zu Pausen nutzen. 















Noch einmal ging es über eine kleine Brücke und dann zurück zum Parkplatz auf einem kombinierten Fuß- und Radweg an der Straße entlang. Nach 11,12 km mit 99 Hm in einer ansprechenden Zeit von 59.38 min waren wir fertig. Da gab es erst mal eine kleine Verschnaufpause. Nun fehlen nur noch drei Eiszeitpfade. 


Die Strecke:

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