Sonntag, 30. September 2018

4. Buchenberger Panoramalauf in Buchenberg am 30.09.2018

Nachdem ich im letzten Jahr hier zum ersten Mal teilnahm und übrigens in dem Jahr meinen 100. Wettkampf absolvierte, stand auf der tollen Strecke eine erneute Teilnahme schnell fest und ich meldete mich schon im Dezember an. Es war auch mal wieder Zeit ins Allgäu zu kommen. Dabei gab es heute Nachmittag noch eine Alternative, nämlich in Blaubeuren den Trails4Germany und auf der Strecke lief ich alleine in diesem Jahr schon 10 mal und es war auch letztes Jahr ein tolles Lauferlebnis. Dennoch gab es für mich Gründe Buchenberg vorzuziehen. Ich fuhr die gut 71 km in 50 Minuten und parkte wieder im Bereich des Landgasthofs Sommerau. Dabei hatte es ab Bad Grönenbach und vor allem in Kempten Nebel, der dann kaum den Berg hoch Richtung Buchenberg einem herrlich blauen Himmel wich. Nun holte ich mir im unterhalb davon gelegenen Start- und Zielbereich meine Startnummer, die auf der Rückseite wieder den Transponder für die Zeitnahme enthielt. Ich meldete wieder für den kurzen Lauf über 10 km (tatsächlich aber 11,2 km) und die Gebühr betrug 12 €. Für den Lauf über 30 km betrug die Gebühr 26 €. Es war auch möglich als Staffel mit 2 bis 8 Personen zu starten und dafür waren 45 € fällig. Beim Schülerlauf sind es 3 €. Es war schön mal wieder viele Bekannte zu treffen und gleich auf dem Weg dann Edi Gürcüyan und hinter mit parkten nun Natalie und Angelika Rauh und vor mir Theo Feneberg. Es gab für die tolle Veranstaltung leider nicht so viele Voranmeldungen. Dafür war es fast wie ein Familientreffen, bei dem ich einen Großteil kannte. Das Wetter meinte es schließlich bei 14° C Sonne pur, nur anfangs sollte es noch etwas kühlen Wind haben. Später am Ende ein herrlicher Herbsttag mit 21° C.







Nun folgte eine Aufwärmrunde und da auf dem Beginn der späteren Strecke. Endlich war es seit Wochen mal wieder so, dass ich nach einem Wettkampf am Samstag keine schweren Oberschenkel hatte. Auch so lief es doch recht gut. Aber nach den letzten Ergebnissen durfte ich keine Zeit wie letztes Jahr erwarten, als es wirklich genial lief. Insgesamt brachte ich es auf 3 km.













Der Start zum Lauf über 30 km erfolgte um 10:00 Uhr. Da waren es zwar keine 50 Teilnehmer, aber dafür doch etliche Bekannte.























Der Start zum Lauf über 10 km erfolgte um 10:10 Uhr und es war für mich in diesem Jahr der 106. Wettkampf. Ich überlegte lange, welche Schuhe ich nehmen sollte, gibt es schließlich auch einigen Asphaltanteil. Am Ende entschied ich mich für meine leichten Trailschuhe Inov-8 Trail Talon 250. Die noch etwas leichteren waren gestern gekommen, aber das war mir dann doch zu riskant. Das Funktionshemd zog ich noch aus, nahm diesmal aber mal das normale Shirt und dann wieder mein Tuch vom Karwendelmarsch. Das gehört irgendwie dazu. Ich sah im Starterfeld aus meiner AK Harald Stecker, der sicher gewinnen würde und dann noch Alois Wittmann, mit dem ich mich letztes Jahr so toll duellierte. Diesmal räumte ich mir aber eigentlich keine Chancen ein. Dann ging es los und erst ein Stück über schmale Kieswege und von dort dann rechts weg auf einen Weg mit eher feinem Kies. Dort anfangs noch im Schatten, da war es etwas frisch, jedoch nicht unangenehm. Allerdings tendenziell immer leicht bergauf und von vorne der Wind. Da überraschte es mich nicht, dass ich mit 4.21 min für den ersten Kilometer schon mal langsamer startete und vorne wurde ganz schön Tempo gemacht. Bei den Damen lag Eva-Marie Spielvogel wieder vorne und sollte ihren Titel verteidigen. Natalie Rauh lag da noch knapp dahinter. Ich fühlte mich an sich gar nicht schlecht und doch war es nicht das gewünschte Tempo, der Wind aber auch etwas hinderlich. In Schwarzerd rechts weg und nun erst mal auf Asphalt. Zunächst auf dem Radweg bergab und dann rechts hoch einen Verbindungsweg. Ich wusste dass es auf den Kilometern 3 bis 5 doch ganz gut anstieg. Wie gestern war der dritte Kilometer irgendwie total hart. Allerdings hat der hier mit Netto 47 Hm Anstieg auch die höchste Steigung. Letztes Jahr diese drei Kilometer knapp über 5 Minuten und heute ließ ich den Foto drin und dennoch nicht so schnell. Aber ich hatte so genug zu kämpfen und wurde auch das erste Mal überholt. Dieser Läufer enteilte recht schnell, aber man sollte sich wieder sehen. Angelika Rauh verlor hier etwas. Ich brauchte gleich 5.27 min, das war doch schwach. Als es mal kurz runter ging, lief es dennoch wieder ganz gut. Ich war aber gespannt, wann Alois von hinten kommt. Dies war dann auf dem Anstieg von Kilometer vier der Fall, als man wieder auf einem Feldweg lief. Ich konnte nun aber ganz gut dran bleiben und als es flach wurde lief es weider. Nun nach links und wieder auf Asphalt. Es folgt der Abschnitt, auf dem man später zurück kommt. Hier überholte man die hinteren Läufer über 30 km und Gustav Mayer wünschte mir noch viel Glück. Ich war nun immer halbwegs an Alois dran und den anderen hatten wir wieder eingeholt. Es kam eine fiese Rampe und danach links weg zur Abwechslung wieder ein Kiesweg. Genau diese Wechsel machen hier den Reiz aus und sind toll, wie ich finde und es kommt nicht zu einer monoton gleichen Belastung. Dann links runter zum Eschacher Weiher und ein Gatter, das einen erst mal ausbremste. Nun auf der Wiese den Berg hoch und ich war erstaunt, dass es plötzlich auch bergauf gut lief. Alois war gut 30 m voraus. Endlich oben kam ein Trailabschnitt auf den ich mich schon freute. Am Beginn des Wald aber erst mal Kühe als Hindernis. Eine bremste mich etwas aus und dann das Gatter. Aber auf dem folgenden Wurzelweg trugen mich meine Inov-8 traumhaft durch. Es machte wieder Spaß, was ich bei Kilometer 3 nicht immer behaupten konnte, wobei es danach auch immer wieder ein tolles Panorama gab. Nun über eine Wiese und zwischen einigen Langstrecklern durch. Es folgte im Waldein steiniger Hohlweg und da war ich an den beiden vor mir dran und schon letzes Jahr konnte ich dort Alois entscheidend überholen. Diesmal ging ich nach dem Wald auf der Wiese an den beiden vorbei und vor mir lief Edi, den ich erst mal grüßte und wir dann an der Abzweigung der Strecken nach links liefen. Nun ging es mal wieder auf Asphalt weiter. Der sechste Kilometer war dann übrigens praktisch gleich schnell wie letztes Mal. Das gibt im Nachhinein doch Anlass für Hoffnung. Es ging erst mal runter und die beiden konterten und waren wieder vorbei. Nun scharf nach links und wieder auf einen Feldweg. Es ging nun nach oben und da überholte ich meinen Vordermann und das sollte bereits die entscheidende Aktion sein. Es zog sich nun nach oben und weiter hinten sah ich Jörg Schreiber. In der AK war ich hinter Harald Stecker und Alois Wittmann Dritter. Da musste ich Druck machen und kämpfte mich hoch, am Ende übe reine Wiese. Ich sagte noch vor dem Start zu Markus Holzer, den ich in letzter Zeit richtig oft traf, dass in diesem Monat noch ein dritter Platz fehlt. Den siebten Kilometer schaffte ich diesmal nicht unter 5 Minuten, sondern in exakt 5.00 min. Es ging aber schon lange nicht mehr um die Zeit vom letzten Jahr, sondern um die Platzierung. Also die Wiese runter Gas geben und ich kam sogar näher an Alois heran und zudem an Natalie Rauh, die doch etwas verloren hatte, aber auch angeschlagen war, wie ich später erfuhr. Wieder das Gatter und am Weiher vorbei, dann eine kurze Rampe hoch und auf dem Feldweg weiter. Da lief es wieder und ich war direkt hinter Natalie, die von Alois überholt wurde, der nun Tobias Martin aus Reinstetten angriff. Bei diesem lief es dann aber wieder besser. Hier feuerte mich wieder Michael Hiemeyer an, was gut tat. Ich lief in dieser Phase den Läufern hinter mir entscheidend davon. Nun mal wieder auf Asphalt und dann die Stelle, wo von zu Beginn her kam, nur diesmal geradeaus auf einem Feldweg weiter und ein letzter Anstieg. Hier verlor ich zum letzten Jahr so gut wie nichts mehr. Ab jetzt dann auf einem Pfad nach unten. Da lief ich schön hinter Natalie. Der zehnte Kilometer sollte mit 4.04 min erneut der schnellste sein, wenn auch 3 Sekunden langsamer. Allerdings merkte ich nun immer wieder die linke Wade und ein Krampf schlich sich langsam ein. Das musste ich verhindern, sonst könnte es mit dem schönen Vorsprung schnell vorbei sein. Natalie gab nun Gas und überholte Alois, an den ich nicht mehr entscheidend ran kam. Nun rechts hoch und durch den Wald auf einem Wurzelweg. Einfach eine tolle Strecke mit wechselndem Untergrund und Anstiegen, nicht immer leicht zu laufen, aber entsprechend abwechslungsreich. Ich ließ es laufen und sollte hier so schnell sein wie letztes Mal und kam nochmal etwas ran. Dann am Ende auf der Straße runter Richtung Ziel, das ich nach 51.54,0 min erreichte. Ich wollte unbedingt noch unter 52 Minuten bleiben und war zufrieden, auch wenn ich 1.26 min langsamer war als letztes Jahr. Ich wurde 11. Gesamt und 9. Mann und vor allem 3. der AK M50. Am Ende fehlten 12 Sekunden zu Rang 2 und die Duelle hie mit Alois werden langsam legendär und finden in der Form seltsamerweise nur hier statt. Knapp eine Minute Vorsprung hatte ich am Ende heraus gelaufen. Die tolle Erkenntnis war, dass ich mich zurück kämpfte, nachdem ich mich fast schon abgeschrieben hatte als Alois an mit vorbei ging und dass der linke Fuß erneut hielt, trotz dem vielen bergab am Ende.















Nach meinem Zieleinlauf kam auch gleich der Foto raus. Eigentlich schon schade, dass ich die schöne Strecke nicht festhielt. Es kamen auch noch einige Bekannte und Margarethe Kohler-Kinder zeigte eine tolle Leistung und es war auch schön sich mal unterhalten zu haben. Im Ziel dann auch alkoholfreies Bier. Auch für Essen war gesorgt.

































Nun war ich gespannt, wer über die 30 km das Rennen macht und es war ein mit 22 Jahren ein recht junger Läufer, Michael Zwegart. Dahinter mit Meinrad Briechle, Theo Feneberg und Stefan Böck gleich etliche gute Bekannte. Da machte der anschließende Austausch im Ziel auch Spaß, zumal das Wetter herrlich war. Ich wollte dann zurück und zum Saal im Hotel Sommerau. Ich hoffte, dass noch die Siegerin bei den Damen kommt und setzte da auf Anita Bayer, die dann prompt in dem Moment Richtung Ziel einbog.


































Die Siegerehrung fand dann pünktlich ab 13:30 Uhr statt. Davor aber noch das tolle italienische Buffet für 6 € und da konnte man holen, so viel man vertrug und ich bereute fast etwas, nicht 30 km gelaufen zu sein. Es gab da auch Salat und einen Nachtisch dazu. Bei der Siegerehrung dann als Schokofan eine Tafel Schokolade. Es ging am Tisch zudem recht lustig zu mit Markus Holzer, Dieter Fügenschuh und Alois Wittmann, dem ich bei der abschließenden Tombola tatsächlich den letzten Gewinn vorhersagte und dabei holten ihn zwei zuvor gezogene nicht ab. Dabei hätte er die Flasche nicht unbedingt gebraucht. Die Ergebnisse wurden von abavent wieder schnell veröffentlicht und diese Veranstaltung hätte bei dem Preis-Leistung-Verhältnis und der tollen Strecke viel mehr Teilnehmer verdient.



































Die Strecke: (11,2 km)



Insgesamt gab es 150 Teilnehmer, davon 49 über 30 km, 38 über 11,2 km, 35 in der Staffel über 30 km und 28 in den Schülerläufen.

Panoramalauf 30 km Männer: Michael Zwegart (Sportbuck.com, 2:10.04,9 h) vor Meinrad Briechle (SC Altstädten, 2:10.16,8 h) und Theo Feneberg (TSV Moosbach, 2:13.07,5 h).

Panoramalauf 30 km Frauen: Anita Bayer (Allgäu Outlet Raceteam, 2:39.30,5 h) vor Sylvia Dengler (SV Maierhöfen-Grünenbach, 2:49.44,3 h) und Monika Jetzt (FT Jahn Landsberg / Lech, 2:52.36,0 h).

11,2 km Männer: Matthias Zech (TV 1858 Kaufbeuren e. V., 42.52,4 min) vor Robin Fischer (TSV Buchenberg, 44.06,1 min) und Ralf Kusterer (SV Reinstetten, 45.32,6 min).

11,2 km Frauen: Eva-Marie Spielvogel (Laufsport Saukel b_faster, 47.46,7 min) vor Natalie Rauh (51.39,1 min) und Angelika Rauh (beide TV Kempten, 53.18,0 min).

Ergebnisse: https://abavent.de/anmeldeservice/buchenbergerpanoramalauf2018/ergebnisse

Veranstalter: https://www.buchenberger-panoramalauf.de/

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