Freitag, 27. Juni 2014

19. Sonnwendlauf um den Grüntensee in Oy-Mittelberg am 27.06.2014

Heute ging es mal wieder zu einem Lauf ins Allgäu. Dorthin fahre ich immer wieder gerne und es gibt auch noch eine ganze Reihe von Veranstaltungen die mir noch in meiner Sammlung fehlen. Nachdem die letzten Termine auf den Termin des Fürstenwaldlaufes in Ochsenhausen gefallen sind, der für mich einfach eine Pflichtveranstaltung darstellt, kam es mir in diesem Jahr entgegen, dass der Sonnwendlauf eine Woche später statfindet. Ich hab mich auch gleich angeneldet, als das Meldeportal öffnete. Ich entschied mich für den Viertelmarathon über 10,55 km. Der Halbmarathon kam wegen dem Stuttgart-Lauf am Sonntag nicht in Frage. Wir fuhren zeitig los und auf der fast leeren Autobahn waren wir nach 50 Minuten bereits kurz nach 16:00 Uhr in Oy. Ich parkte dort zwischen dem Vereinsheim des FV Oy und dem Kurhaus. Im Vereinsheim sind später die Duschmöglichkeiten und im Kurhaus findet die Siegerehrung statt. Der Lauf selbst wird beim Campingplatz in Haslach gestartet. Jusra begleitete mich heute und nun hieß es erst mal auf einem Fußweg zum ca. 1 km entfernten Startplatz zu gehen. Das Wetter meinte es bei 21° C und Sonne fast schon zu gut. Es war nämlich doch recht schwül und ich ahnte bereits, dass es heute nicht so leicht werden wird.

Hier hatten wir geparkt und im Hintergrund das Sportheim, wo sich Duschen und Umkleiden befanden.

Das Kurhaus war später der Ort der Siegerehrung. Es lag sehr schön am Ortsrand.

Vom Kurhaus machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Startgelände.

Blick in Richtung Grüntensee

Sonst trafen wir auf unserem Weg niemand.

Hier ging es zum Start- und Zielgelände.

Bei unserer Ankunft war noch fast nichts los.


Der Start befand sich auf einem Weg und das Ziel auf einer Wiese. Dort war auch ein Zelt, in dem es die Startnummern gab. Beim Blick auf die Starterliste war ich positiv erfreut, dass es mal nicht wie meist nach der alphabethischen Reihenfolge, sondern nach Meldungseingang ging. Dies bedeutete für mich die Startnummer 1. In der Teilnahmegebühr von 18 € war für die Voranmelder übrigens auch noch ein Funktions-Shirt enthalten. Die Zeitnahme erfolgte durch einen Chip auf der Rückseite der Startnummer. Ich hatte noch viel Zeit und so entschloss ich mich ca. 5 km auf der Strecke zurückzulegen. Beim Viertelmarathon ist der Grüntensee, ein Stausee der Wertach, ein Mal und beim Halbmarathon entsprechend zwei Mal zu umrunden. Nach diesem kurzen Lauf traf ich prompt Heidrun Besler, die ich ja erst am Sonntag beim Kanzelwandtrail traf und kurz darauf auch Stefan Stahl. Er meinte, ob ich die Startnummer 1 für 8 Wettkämpfe in den letzten zwei Wochen bekam, aber ganz so viele waren es dann doch nicht. Damit sollte ich bereits die späteren Sieger über die kurze Distanz getroffen haben.

In diesem Zelt gab es die Startunterlagen.

Es war auch für Mülltrennung gesorgt.

Die Startnummern für den Viertelmarathon gab es hier.

Ich hatte die Nr. 1.

Blick von der Laufstrecke auf den Grüntensee.

Einfach schön, so ein Naturlauf.

Die Strecke war gut zu laufen.

Dies war dann kurz nach km 9 der letzte Anstieg. Ein Teil der Strecke war auch asphaltiert.

Die einzelnen km waren angeschrieben.

Zum Ziel ging es dann rechts weg.

Langsam kamen immer mehr Teilnehmer.

Das Team von Allgäu Outlet.

Stefan Stahl mit Peter Pulfer.

Zu Beginn des Laufes ging es durch die Ortschaft Haslach.

Der Parkplatz beim Startgelände hat sich in der Zwischenzeit gefüllt.

So langsam machten sich die Läufer auf zum Start.


Ich konnte noch in Ruhe den Start des Halbmarathon verfolgen. Dieser startete um 18:00 Uhr und mein Lauf erst um 18:15 Uhr. Also nochmal locker warmlaufen und dann ging es an den Start. Da ich Jusra noch ein paar Anweisungen gab, fand ich mich ganz vorne wieder. Egal, dann halt etwas schneller starten und danach zurückfallen lassen. Zu schnell wollte ich heute wegen Sonntag nicht laufen, so unter 50 Minuten sollte es aber schon sein. Der erste Kilometer führte nach Haslach rein und durch den Ort. Danach ging es auf den Rundweg um den Grüntensee. Die 4.30 min für den ersten Kilometer waren schon etwas enttäuschend, auch wenn es manchmal leicht bergauf ging. Auf dem zweiten Kilometer zunächst einen Anstieg und dann ging es in einer S-Kurve runter zur Staumauer. Nach der Staumauer nochmal ein kurzes, etwas steileres Bergabstück. Das mag ich so eigentlich nicht. Immerhin eine 4.28 min und so langsam kam ich in einen Rhythmus rein. Auf dem dritten Kilometer ein Waldtsück. Der Weg war ein Naturweg, aber sehr gut zu laufen. Hier ist auch ein Fischlehrpfad. Die eine oder andere Tafel auf der rechten Seite hatte ich sogar ganz bewusst wahrgenommen, aber natürlich keine Zeit, mich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Es ging nun im Wechsel leicht bergauf und bergab. Nach einer kleinen Brücke konnte ich wieder an einen Läufer vor mir heranlaufen und am Ende blieb ich bis im Ziel hinter ihm. Zwischendurch war er zwar etwas weiter weg, am Ende war es aber ganz knapp. Nach knapp 4 Kilometer der erste Getränkestand und ich nahm einen Becher Wasser. Nach 5 Kilometer nur eine Zeit von 23.37 min. Allerdings konnte ich meinen Platz halten und von hinten sollte niemand mehr kommen. So schlecht war ich dann wohl doch nicht unterwegs. Es ging nun auf Asphalt weiter und in einem Rechtsbogen über die Wertach, bevor es auf der Westseite wieder am Grüntensee entlang in Richtung Ziel ging. Immer wieder gab es kleine Gruppen von Zuschauern, die einen anfeuerten. Die meiste Zeit war man aber doch alleine, aber in einer wunderschönen Gegend. Auf dem Rückweg doch die ein oder andere längere Gerade. Nach einem langsamen sechsten Kilometer auf dem siebten immerhin eine Zet von 4.26 min. Nun aber ein Anstieg und die Beine wurden doch etwas schwerer. Ich konnte aber die hinteren Halbmarathonläufer übeholen und auch einige Teilnehmer der Kurzstrecke. Nach ca.7,3 km der zweite Getränkestand. Nach km 9 dann ein letzter kurzer, aber heftiger Anstieg. Ich lief nun an den Läufer heran, den ich schon so lange vor mir hatte. Ich musste ihn aber 500 m vor dem Ziel doch ziehen lassen. Am Ende erreichte ich das Ziel in einer Zeit von 49.28 min. Ich wurde damit in der Gesamtwertung immerhin 51. von 285 Teilnehmern und in der AK M45 kam ich auf Platz 9 von 29 Teilnehmern. Diese Platzierungen lassen sich durchaus sehen, vor allem, da ich ja diesen Lauf mehr aus Vergnügen lief und nicht an die Grenze ging. Insgesamt sicher keine ganz leichte Strecke, dafür aber recht abwechslungsreich und auch immer wieder Blicke auf den See und die umgebenden Berge. So macht Laufen Spaß.

Bald startet der 19. Sonnwendlauf.

Die Favoriten hatten sich natürlich vorne eingereiht.

Starterfeld des Halbmarathons.

Start zum Halbmarathon.

Es war ein recht großes Teilnehmerfeld.

Man wurde vom Publikum angefeuert, und auch von den Viertelmarathonläufern.

Vor meinem Start zum Viertelmarathon.

Zusammen mit Heidrun Besler (AT Oberallgäu).

Nur noch wenige Augenblicke bis zum Start.

Starterfeld des Viertelmarathons.

Start zum Viertelmarathon.

Am Ende des Feldes ein Babyjogger.

Die Spitze des Halbmarathons zur Halbzeit.

Hier wollten alle hin.

Stefan Stahl (Allgäu Outlet Raceteam, AK M35) gewann den Viertelmarathon in 36.04 min.

Auf Platz 2 folgte Kevin Key (Laufsport Saukel b faster, 36.35 min, Platz 1 M20)

Den dritten Platz belegte Tobias Seitz (Laufsport Saukel b faster, 36.52 min, Platz 2 M20).
Den vierten Platz belegte Dominic Poschenrieder (Laufsport Saukel b faster, 39.18 min, Platz 3 M20). 

Siegerin bei den Frauen wurde Heidrun Besler (AT Oberallgäu, 41.01 min,, AK W55) als Gesamtelfte. 

Auf Platz 2 bei den Frauen landete Sophie Eder (LG Stadtwerke München, 43.28 min. Platz 1 W20).

Mein Zieleinlauf beim Sonnwendlauf.

Karlheinz Wiederrich (SVO LA Germaringen, 51.29 min) siegte in der AK M65. 

Michael Appel (LAV Römerschanze) war auch wieder am Start.

Eduard Horber (SV Bondorf LT) bekam beim Zieleinlauf Begleitung.

Goran Stankov und Orsolya Illes (Bright Side of Life) waren mit Kind unterwegs und Orsolya belegte Platz 1 der AK W30.

Jusra meinte, dass Stefan und Heidrun gewonnen hatten. Ich holte glech etwas zum Trinken und dann wartete ich noch die schnellsten Läufer und Läuferinnen des Halbmarathons ab. Danach zu Fuß zurück nach Oy und erst mal Duschen. Im Kulturhaus gab es für 6,50 € eine große Portion Pasta in den verschiedensten Variationen, die man selbst zusamenstellen konnte, nicht schlecht. Wir setzten uns zu Stefan und ich bin mal gespannt wie es bei ihm in den nächsten Wochen weitergeht. Er eilt ja von Sieg zu Sieg. Bei der Tombola ging ich leider leer aus. Wir warteten noch die Siegerehrung ab und es gab eine Ergebnisliste zum Mitnehmen. Es war nun Zeit die Rückfahrt anzutreten. Jusra war doch schon recht müde. Auf alle Fälle ein sehr schöner Lauf und die Organisation passte auch. Jusra überlegt sich sogar, ob sie nächstes Jahr starten soll.

Andreas Sterzinger (Laufsport Saukel b faster, AK M35) gewann den Halbmarathon in 1:14.46 h.

Auf Platz 2 folgte Michael Laur (SVO LA Germaringen) als Sieger der M20 in 1:15.25 h.

Den dritten Platz belegte Florian Lorenz (Laufsport Saukel b faster, Platz 2 M20) in 1:1629 h.

Auf Platz 4 landete als Sieger der AK M30 Dr. Alexander Hirschberg (TV Jahn Kempten, 1:16.35 h).
Die Läufer auf den Plätzen 2 - 4 im Gespräch nach dem Lauf.

Gitti Schiebel von Allgäu Ausdauer im Interview mit Florian Lorenz.

Christian Sperlich (TSV Dinkelsbühl) kam in 1.19.43 h auf Platz 5 und in der AK M35 auf Platz 2.

Nun wurde auch der Gesamtsieger interviewt.
Stefan Stahl im Gespräch mit Alexander Hirschberg.

So langsam füllte sich der Zielbereich.

Florian Krafft (Sport Haschko Team, 1:22.27) wurde Gesamtsechster und Zweiter der AK M30.
Harald Stecker (TV Jahn Kempten, 1:23.33 h) gewann als Gesamtneunter die AK M45.

Florian Mauler (TSV Mindelheim, 1:23.45 h) belegte als Gesamtzehnter Platz 3 der AK M20.

Stefan Stockinger (Laufarena Allgäu, 1:23.48 h) wurde als Gesamtelfter 2. der AK M45.

Uli Morgen (TV Jhan Kempten, 1:24.37 h) auf Platz 12 und damit Dritter der AK M45.
Gemeinsam geht es besser: Friedrich Wolf und Christine Müller (Gasthof Adler Team Sonthofen) im Viertelmarathon.

Das DRK hatte zum Glück einen relativ ruhigen Abend.

Luca Hilbert (LG Westallgäu, 1:26.45 h) wurde als 13. der Gesamtwertung Sieger der AK mJU18.

Jusra fand auch, dass es eine schöne Veranstaltung war.
Jessica Schellenberg aus Pfronten gewann bei den Frauen in 1:28.24 h.

Hier die Siegerin nach ihrem Zieleinlauf.

Hermann Herz (TSG Leutkirch, 1:29.59 h) gewann die AK M50.

Nadine Hailer (TSV Moosbach, 1:30.44 h) wurde zweite Frau und gewann die AK W35.

Auf Platz drei der Frauen folgte Alexandra Gundel in 1:32.27 h und gewann die AK W45.
Eva-Marie Spielvogel (LG Kaufbeuren, in pink) musste leider auf Platz 3 liegend den Lauf unmittelbar vor dem Ziel aufgeben.

In dem Zelt gab es nach dem Lauf Verpflegung.

Da konnte man zugreifen.

Immer mehr Läufer sammelten sich.
Ohne die vielen fleißigen Helfer geht nichts.

Noch ein letzter Blick auf den Zielbereich.

Nun ging es zurück zum Kurhaus.

Dort konnte man sich erst mal stärken.

Heidrun Besler holte im Viertelmarathon nicht nur den Gesamtsieg, sondern verbesserte auch den Streckenrekord.

Halbmarathonsieger Andreas Sterzinger bei der Siegerehrung.


Es waren insgesamt 467 Teilnehmer am Start, davon 285 im Viertelmarathon und 182 (176 Finisher) im Halbmarathon.


Halbmarathon Männer: Andreas Sterzinger (Laufsport Saukel b faster, 1:14.46 h) vor Michael Laur (SVO LA Germaringen, 1:15.25 h) und Florian Lorenz (Laufsport Saukel b faster, 1:16.29 h).


Halbmarathon Frauen: Jessica Schellenberg (Pfronten, 1:28.24 h) vor Nadine Hailer (TSV Moosbach, 1:30.44 h) und Alexandra Gundel (1:32,27 h).


Viertelmarathon Männer: Stefan Stahl (Allgäu Outlet Raceteam, 36.04 min) vor Kevin Key (36.15 min) und Tobias Seitz (beide Laufsport Saukel b faster, 36.52 min).


Viertelmarathon Frauen: Heidrun Besler (AT Oberallgäu, 42.01 min) vor Sophie Eder (LG Stadtwerke München, 43.28 min) und Margarete Engstler (Skiclub Mittelberg Oy e. V., 45.07 min).


Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/sonnwendlauf2014/ergebnisse

Veranstalter: http://www.sonnwendlauf.de/

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