Sonntag, 23. August 2026

Hauptwanderweg 5 (HW5) - Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg - Teil 6 - Kleinengstingen - Dapfen (Marbach) am 23.08.2026

Nach dem Abstecher ins Taubertal auf den HW3 ging es nach 17 Tagen auf dem HW5 weiter. Es war diesmal wieder nur eine Etappe geplant und zudem mit rund 15 km eine recht kurze Strecke. Ich hab mir einige Verbindungen angeschaut und der Sonntag erwies sich als der beste Tag, auch noch aus anderen Gründen. Dann spielte auch noch das Wetter optimal mit. Ich hatte beschlossen, von Riedlingen aus zu starten. So konnte ich rund eine Stunde später los, musste nicht so früh aufstehen und konnte dennoch mit Hera noch eine größere Runde absolvieren. In Riedlingen hätte ich mit dem Bus von Biberach ziemlich lange auf den Umstieg warten müssen. Am Bahnhof war ich nach nur 36 Minuten und das Parken war dort bisher nie ein Problem. Der Bus der Linie 260 nach Reutlingen kam pünktlich und erreichte die Haltestelle am Rathaus in Kleinengstingen nach Plan. Es hatte um kurz nach 10:00 Uhr 16° C und leichte Bewölkung. Das war ideales Laufwetter. Die 9. Etappe führt nach Dapfen. 

In Kleinengstingen ging es rund 400 m zum Kreisverkehr Richtung Ortsende und dort nach rechts in die Gartenstraße. Auf dieser führte der Weg aus dem Ort raus und dann links weg und kurz darauf nach rechts und unterhalb einer Siedlung auf die Felder. Das Asphaltsträßchen stieg dann an. Ich warf noch einen Blick zurück auf den Ort und dann ging es über die Kuppe und auf der anderen Seite wieder runter ins Hasental. Dabei lief es schon mal richtig gut. Nach der Skihütte ging es am Wald nach links und dann nach kurzem Stück rechts weg in den Wald. Dort stieg ein Forstweg knapp 1 km permanent leicht bergauf auf den Hasenberg. Am Ende des Waldes dann ein Blick auf den Sternberg. 








Es ging jetzt nach rechts und am Waldrand entlang hoch. Dann links weg und auf einem Feldweg noch weiter ansteigend wieder Richtung Wald. Dabei eröffneten sich immer wieder schöne Blicke ins Tal. Auf einer Wiesenfuhre ging es die letzten Meter zum Wald und nach rechts an dessen Rand entlang. Danach führte der Weg in den Wald und auf schönen Forstwegen ging es tendenziell bergab ins Jägertal. Dort dann kurz auf einem Sträßchen nach rechts zur Kreisstraße  hoch, diese überquert und dann gleich wieder in den Wald. Dort verlief der Weg auf Waldfuhren und Pfaden. Es war richtig schön zu laufen, wobei ich immer noch auf den linken Fuß achten musste. Es ging aber alles gut.. Schon hier kann ich sagen, dass die Strecke auf dem heutigen Abschnitt vorbildlich markiert war. Das war richtig entspannt und der Wanderführer konnte im Rucksack bleiben. Aus dem Wald raus ging es über die Straße zum Wanderparkplatz Braikestal. 






Es ging vom Parkplatz über einen Pfad zur Wacholderheide am südlichen Sternberg. Dort ging es auf dem angenehm zu laufenden Wiesenuntergrund den Berg hoch. Ich war überrascht, wie gut es dabei ging. Immer wieder genoss ich auch den Ausblick, der einfach herrlich war. Dann ging es auf einem Schotterweg noch die letzten Meter nach links hoch auf den Gipfel deserloschenen Vulkans auf 844 m Höhe. Er ist damit die höchste Erhebung der Münsinger Alb. Dort gibt es ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins. Dieses hat sonntags geöffnet, was auch ein Entscheidungskriterium für den Lauf auf dieser Strecke am heutigen Tag war. Ich lief aber zunächst noch die gut 100 m zum 30 m hohen Sternbergturm. Von diesem hat man eine wahrlich traumhafte Aussicht. Anschließend genehmigte ich mir am Wanderheim noch ein alkoholfreies Weizen. Das tat gut und reichte bei dem Wetter auch für die ganze Strecke. 












Vom Wanderheim ging es auf einem Pfad runter. Nachdem zwei Mal ein Weg überquert wurde, führte der Pfad auf die Wacholderheide am südlichen Sternberg. Das war wieder herrlich. Von der Heide ging es wieder in den Wald und nochmals steil runter, teils über eine sehr steinige Fuhre. Auch das überstand ich mit dem noch angeschlagenen Fuß gut. Nach dem Wald ging es wieder auf Asphalt weiter. Der Wechsel des Untergrundes machte diese Etappe richtig angenehm zu laufen. Es ging in der Nähe von Gomadingen vorbei ins Lautertal und dort vor der Bahnlinie rechts weg Dort kamen gleich viele Radfahrer und auch ein paar Läufer. Allerdings war ich dann die paar Hundert Meter bis zur Abzweigung prompt alleine. 




Es ging nach rechts weg und stieg auf einem Pfad recht steil an. Nach links weg führte der Weg eben über einen sehr schön zu laufenden Pfad und ging in einen Forstweg über. Dort konnte ich gleich wieder etwas Tempo machen. Nach links eröffneten sich an der Bergwiese tolle Blicke ins Lautertal und auf das Landgestüt Marbach. Ich war bestens in der Zeit und so nahm ich mir vor, am Ende dorthin noch einen Abstecher zu machen. Der Forstweg endete dann abrupt und ein Pfad führte weiter. Dieser war teils etwas ausgesetzt und sehr schmal. Dafür war es wieder ein richtig schöner Abschnitt. Es ging noch ein paar Meter über eine Wiese und dann wurde die Straße von Marbach her erreicht. Dort hätte ich gleich nach links laufen können. Ich bog jedoch rechts ab und die nur noch 100 m hoch zum Ziel der Etappe, der Martinskirche in Marbach. Dies war ein schöneres Etappenende.. 










Der Weg zum Bahnhof Marbach bei Münsingen betrug nur noch rund 1 Kilometer. Es ging zunächst runter und dann ei Stück die Straße entlang. Ich hätte nun auf dem Rad- / Fußweg an der Straße weiterlaufen können. Viel schöner und entspannter, trotz einem letzten Anstieg zu Beginn, war ein oberhalb verlaufender Feldweg der bei Schelmenbühl begann und zum Gestütsgasthof führte. Es war von dort nur noch ein kurzes Stück zum Bahnhof. Davor lief ich aber noch die nur gut 300 m zum Landesgestüt Marbach und sah mich dorr etwas um. Ich kam dann nach 15,37 km mit 395 Hm und einer ansprechenden Nettozeit von 1:46.11 h am kleinen Bahnhof an. 







Ich hatte noch gute 20 Minuten Zeit bis zur Abfahrt. Dann kam die urige Schwäbische Albbahn, auf die ich mich schon gefreut hatte. Es ist immer wieder schön und am liebsten wäre ich bis Schelklingen mitgefahren. Nach einer pünktlichen Abfahrt sogar drei Minuten früher in Münsingen. Dort hatte ich nun 35 Minuten Aufenthalt. Dann ging es mit dem Bus der Linie 265 nach Riedlingen. Dabei führte die Fahrt an einem großen Teil der nächsten Etappe entlang. Dies weckte schon mal Vorfreude, zumal ich diesen Abschnitt schon vom Burgenweg kenne. Heute verlief die Strecke teils auch parallel mit dem Burgenweg. Allerdings hatte ich viele Abschnitte noch nicht gekannt und der HW5 fasziniert ich bisher richtig. 





Die Strecke:

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