Montag, 28. September 2026

6. Remsecker Waldlauf in Remseck am Neckar-Hochdorf am 26.09.2026

An dieser Veranstaltung hatte ich seit der Premiere 2021 immer teilgenommen und dabei  auch jedes Mal einen Doppelstart absolviert. Es ist eine tolle, wenn auch anspruchsvolle, Strecke und die Veranstaltung gut organisiert und familiär. In diesem Jahr musste ich leider den Nachtdienst davor arbeiten und am Sonntag stand noch der Marathon in Ulm an. Ich hatte mich dennoch entschlossen, wieder über 3 km und 5 km zu starten. Bei der Anmeldung fiel mir auf, dass es in diesem Jahr noch eine 8 k-Strecke gibt. Bei jeweils einer Stunde Abstand wäre ein Dreifachstart möglich, nicht jedoch vor dem Marathon. Ausgerechnet in diesem Jahr wurde dadurch die Startzeit des ersten Laufs um eine Stunde auf 12 Uhr vorverlegt. Das hieß sehr wenig Schlaf. Die Anmeldegebühr betrug für beide Läufe 10 €, über 8 km waren es 12 €. Daneben gab es wieder viele Nachwuchsläufe. Ich hatte am Ende nur 2 Stunden Schlaf und machte mich auf zum Bahnhof und fuhr zunächst mit dem Zug nach Stuttgart. Dort reichte es trotz rund 10 Minuten Verspätung und dem weiten Weg zum Tiefbahnhof noch locker für die U-Bahn. Mit der dann zur Endhaltestelle Remseck-Neckargröningen und nach einer kurzen Wartezeit mit dem Bus nach Hochdorf. Dort stieg ich diesmal am Wilhelmsplatz aus und es waren noch 500 m meist bergauf zum Veranstaltungsgelände. 

Ich holte nun meine Startnummern mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite ab und dabei war die Nummer über die 3 km aus irgendeinem Grund nicht mehr da. Ich bekam aber unkompliziert eine Ersatznummer und hatte noch 8 Minuten bis zum ersten Start. Dann wurde dieser aber wegen Verzögerungen bei den Nachwuchsläufen um 25 Minuten verschoben. Da hatte ich noch etwas Zeit und lief noch eine kurze Aufwärmrunde auf der Strecke. Ich konnte danach schwer einschätzen, wie ich drauf sein würde. Ich fühlte mich zumindest nicht müde. Es war toll, dass ich meinen Rucksack wieder deponieren konnte. 



Mein erster Start des Tages über die Kurzstrecke von 3 km erfolgte dann um 12:25 Uhr. Es war mein 26. Wettkampf in diesem Jahr. Es hatte 19° C und war nur ganz leicht bewölkt. Da man nur im Wald lief, waren es dennoch recht gute Bedingungen. Vor allem war in diesem Jahr die Strecke in einem optimalen Zustand, was nicht immer so war. Bei den Bedingungen lief ich natürlich ganz in kurz. Bei den Schuhen setzte ich auf die leichten Inow-8-Trailschuhe. Es war diesmal ein recht großes Teilnehmerfeld, darunter vor allem viele junge Sportler. Dann ging es los und viele stürmten gleich vorneweg. Es ging gut 400 m auf einem Forstweg leicht bergauf. Es fühlte sich nicht gerade locker an, aber immerhin war ich auch ganz gut unterwegs. Dann links weg auf den Pfad und dort nun wieder leicht abwärts. Ich konnte es laufen lassen und ein paar überholen, was hier nicht einfach ist. Die Uhr zeigte für den ersten Kilometer 4.50 min. Das war super. Nun über den Weg beim Ziel und man wurde angefeuert. Hier auch mal mit Namen, da man mich dort inzwischen doch gut kennt. Es ging auf einen Waldweg und dann gleich wieder rechts auf einen Pfad. Dann runter, über das Brückchen und die Treppen hoch. Das ist ganz schön fordernd, zumal es dann noch weiter ansteigt. Es folgen ein Wechsel aus breiten Pfaden und Forstwegen. Den zweiten Kilometer in 5.31 min. Noch war die Zeit vom letzten Jahr drin. Nur ein jüngerer Läufer ging noch an mir vorbei. Nach einer Senke folgte nochmals ein Pfad und dann links weg und auf dem Weg vom Beginn runter zum Ziel. Da konnte ich es schön laufen lassen. Nach 15.23 min hatte ich schließlich das Ziel erreicht und war wenige Sekunden schneller als im letzten Jahr. Mit so einem Auftakt hatte ich nicht unbedingt gerechnet. In dem diesmal mit gleich 83 Teilnehmern sehr großen Feld wurde ich Gesamt guter 23. und dabei 21. von 46 Männern. In der AK M55 holte ich dort auf der Distanz wieder mal den Sieg. 






Ich hatte nun deutlich weniger Zeit zur Regeneration, da der erste Lauf ja deutlich später gestartet wurde. Ich holte meine andere Startnummer und lockerte mich etwas. Der Start zu meinem zweiten Wettkampf des Tages über die Mittelstrecke über 5 km und zwei Runden erfolgte um 13:02 Uhr fast pünktlich. Es war in diesem Jahr mein 27. Wettkampf. Es hatte inzwischen 22° C. Ich startete ganz vorne, weil irgendwie kaum einer vor wollte. Ich ging deutlich verhaltener an. Auf dem Pfad runter spürte ich aber, dass die Beine doch noch recht locker waren. So kam ich auch gut durch die schwere Passage mit der Treppe und dem Anstieg. Immerhin hat die gesamte Strecke 79 Hm. Es lief richtig gut, wenn auch natürlich einiges langsamer als im ersten Rennen. Das Feld zog sich dann recht schnell auseinander und ich konnte meine Position gut halten bzw. zu Beginn der zweiten Hälfte sogar mal überholen. Auch diesmal passte es an der Treppe ganz gut. Danach musste ich an den kurzen Anstiegen immer wieder etwas Tempo rausnehmen, konnte dafür bei den flachen Passagen beschleunigen. Es ging durch die Senke und auf dem Pfad war ich hinter zwei jungen Läufern. Die ließen noch vorbei und es ging Richtung Ziel. Dabei schaffte ich am Ende eine Pace von nur knapp über 4 min/km. Dennoch überholten mich vor der Ziellinie noch drei junge Starter, darunter die zwei welche mich noch vorbeigelassen hatten. Das spielte aber keine Rolle und es dauerte ganz schön lange, bis der nächste Teilnehmer ins Ziel kam. Ich hatte eine Zeit von 27.47 min. Dies war etwas langsamer als letztes Jahr, aber angesichts des bevorstehenden Marathon passte das. In der Gesamtwertung war es Platz 29 von 96 und Platz 27 von 61 Männern. In der AK M55 erneut der Sieg und damit zum zweiten Mal nach 2022 ein Doppelsieg und insgesamt Podest Nr. 10 bei 12 Rennen dort. Ich war auch wieder recht schnell erholt. Die Ergebnisse gab es mit dem Urkundendruck wieder gleich online. 






Ich hatte hier erneut viel Spaß und viele Bekannte getroffen, einen davon als ich mich gerade aufmachte zur Bushaltestelle. Da erreichte ich gerade noch den früheren Bus und die Umstiege auf die U-Bahn und dann auf den MEX16 nach Ulm waren kein Problem. Nur in Ulm wurde es spannend, aber der RE3 fuhr mit 3 Minuten Verzögerung und so hatte es gerade noch gereicht. Inzwischen war ich dann doch recht müde und gespannt, wie ich mich am nächsten Morgen vor dem Marathon fühlen werde. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr den Nachtdienst frei nehmen kann und dann vielleicht sogar ein Dreifachstart. 

Insgesamt waren es 554 Teilnehmer, davon 45 über 8 km, 96 über 5 km, 83 über 3 km, 211 bei den Schülerläufen und 119 Bambini. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/400727/

Veranstalter: https://remsecker-waldlauf.de/

Die Strecke (3 km):

Mittwoch, 23. September 2026

Eiszeitpfad Westerheimer Höhlentour (Traltraining mit Hera) am 23.09.2026

Mir fehlen von den insgesamt 20 Eiszeitpfaden im Alb-Donau-Kreis nur noch drei. Heute sollte dann der 18. folgen, da es mein diesmal einziger ganz freier Tag war und zudem die Wetteraussichten glänzend. Mit der Westerheimer Höhlentour war es bei einer Entfernung von knapp 70 km der am weitesten entfernte. Diesmal war, wie fast immer auf diesen Touren, Hera mit dabei. Es wurde auch mal wieder Zeit für ein etwas längeres gemeinsames Training. Es war zugleich vier Tage nach dem letzten und vier Tage vor dem nächsten Marathon eine Standortbestimmung. Nach nur 1:07 h waren wir dann am Rathaus bzw. bei der Kirche in Westerheim. Das Wetter war bei 14° C und praktisch wolkenfreiem Himmel perfekt. Es sollte später nur minimal wärmer werden. Hier oben auf 815 m und damit im höchstgelegen Ort des Alb-Donau-Kreises ist es halt etwas frischer als noch auf der Anfahrt. 


Es ging am Rathaus los und ca. 200 m die Hauptstraße entlang war der eigentliche Ausgangspunkt erreicht. Es ging noch ein Stück an der Straße weiter, bevor es nach links in eine Wohngebiet ging. Ein asphaltierter Weg führte dann aus dem Ort raus und in eine Senke. Von dort der erste Anstieg und der Untergrund ging in Schotter über. Man konnte von oben schön über die hügelige Alblandschaft sehen. Dann führte der Weg nach links auf eine Wiese. Dort ging es in die nächste Senke und auf der anderen Seite wieder hoch. Eine Markierung gab es hier nicht, aber wir liefen über den Feldweg hinweg und einen weiteren Wiesenweg hoch. Dort gab es dann auch wieder Schilder und die Schertelshöhle war nach links mit nur noch 1 km Entfernung angeschrieben. 






Noch ging es ein Stück über die Felder, aber dann rechts weg in den Wald und auf einem Forstweg runter. Bis dahin und auch noch ein kleines Stück über den vierten Kilometer hinaus war die Strecke identisch mit dem HW7, nur in anderer Richtung. Diesen schönen Weg lief ich vor ein paar Jahren als erster Mehretappenweg. Ein kleiner Absteche führte auf einem Schotterweg rechts hoch zur Schertelshöhle. Es soll die Höhle mit den schönsten Tropfsteinen der Schwäbischen Alb sein. Da muss ich sie irgendwann mal besuchen. Auf der anderen Seite ging es erst eine Treppe, dann einen schönen Pfad und zuletzt nochmal einige Stufen runter. Das machte Hera super. Wir kamen an einem Abzweig raus und gegenüber gab es gleich den Abstecher zum Steinernen Haus. Dies waren einfach nur 100 m, aber erst einige Stufen und dann eine steiniger Pfad hoch. Das Felsportal bot der Sage nach den Klosterfrauen von Wiesensteig bei Gefahr Schutz. 










Es ging nun den Forstweg noch ein Stück runter und bis dahin war die Strecke, mit der kleinen Ausnahme in der Senke, sehr gut markiert und ausgeschildert. Auch jetzt stand gleich mal dran, dass es nach 100 m rechts weg geht. Dies konnte bei dem folgenden Wegweiser gar nicht übersehen werden. Dieser zeigte aber direkt nach rechts und nicht nach halbrechts. Dort gab es gleich darauf noch einen Weg. Eine weitere Markierung sah ich nicht und so liefen wir auf einer Waldfuhre steil den  Berg hoch. Danach suchten wir uns einfach einen eigenen Weg. Da war alles dabei: schmale Asphaltsträßchen, Feldwege, Wiesenwege und Waldwege. Dabei war es zumindest noch leicht hügelig und mit einem kleinen Schwenk nahmen wir noch den Westerberg mit. Nach 11,97 km mit 268 Hm und einer Nettolaufzeit von 1:15.38 h waren wir wieder am Auto. Es war auch ohne die Originalstrecke auf der zweiten Hälfte, und damit leider auch weniger Wal, eine tolle Runde. Vor allem machten aber die Beine sehr gut mit. Nun fehlen nur noch zwei Eiszeitpfade. 










Die Strecke:

Dienstag, 22. September 2026

52. Int. Bodensee Marathon in Kreessbronn am 19.09.2026

Diese Veranstaltung gehört zum feste Bestandteil meines Laufkalenders. Ich bin dort seit 2014 mit Ausnahme der Jahre 2019 bis 201 immer am Start gewesen und dabei unterschiedlichsten Strecken. Meine Halbmarathonbestzeit hatte ich auch dort aufgestellt und auch sonst hab ich gute Erinnerungen an diese immer gut organisierte Veranstaltung. Seit 2022 startete ich dann immer beim Marathon und hatte da auch gleich beim ersten Mal meinen einzigen AK-Sieg auf dieser Distanz geholt. In diesem Jahr hatte ich mich erneut für den Marathon angemeldet und zum Glück schon frühzeitig für den Spätdienst Urlaub eingetragen. Leider hatte ich dann am 02.08.2026 ein Missgeschick und so doch etwas wenig Training, so wie auch in den ersten 5 Monaten in diesem Jahr. Die Wetterprognosen waren dafür schon mal ganz gut und die Anfahrt erfolgte wie in den letzten Jahren mit der Bahn. Da ist die Verbindung echt super und es ging von Biberach mit dem RE5 nach Friedrichshafen und dort mit der Regionalbahn nach Kressbronn. Diese stand bereits im Gleis gegenüber. Dort traf ich auch einen alten Bekannten und später bin ich mit ihm einen großen Teil der Strecke gelaufen. Nach einer pünktlichen Ankunft hatte ich gut eine Stunde Zeit bis zum Start. 


Der Weg vom Bahnhof bis zum Veranstaltungsgelände rund um die Festhalle beträgt nur wenige Hindert Meter. Dort erfolgte gerade der Start zum Kids Run, der ersten Entscheidung. Ich konnte schnell den einen oder anderen Bekannten begrüßen und holte in der Halle meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Danach gab ich im Obergeschoss meinen Rucksack ab und absolvieret eine kleine Aktivierungsrunde. Dabei fühlte es sich recht gut an, aber was ist ein Kilometer schon im Vergleich zu den dann gleich anstehenden gut 42 km. 





Der Starrt zum Marathon, meinem 25. Wettkampf in diesem Jahr, erfolgte um 11:30 Uhr. Es hatte noch ganz angenehme 18° C, allerdings war es auch recht schwül. Ich lief da natürlich ganz in kurz und mit Mütze. Bei den Schuhen durften die bewährten Puma ran. Es gibt auf der Strecke gleich 15 Verpflegungsstationen. Das ist natürlich absolut super. Das Feld war viel größer als in den letzten Jahren und der Halbmarathon dieses Jahr ja noch früher ausgebucht. Ich hatte mir nicht viel vorgenommen, wäre mit einer Zeit um die 4:30 h zufrieden und wollte vor allem ankommen. Deshalb ging ich auch recht verhalten an. Die Strecke führte aus Kressbronn raus und dann an der Straße entlang weiter. Es ging von dort links weg auf ein asphaltiertes Verbindungssträßchen. Es ging durch den Teilort Betznau und dort gab es nach rund 2,6 km auch die erste Verpflegung. Anfangs nahm ich immer nur Wasser. Das Tempo war anfangs zwar etwas gedrosselt, aber dennoch schneller als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte. Es ging nun über eine Brücke und etwas runter und weiterhin zwischen Obstbaumwiesen hindurch. Nach knapp 5 km die zweite Verpflegungsstation und dann ging es an die Argen und über eine Brücke. Auf der anderen Seite dann flussabwärts und auf gekiesten Feldwegen. Die Mischung aus rund 50 % Asphalt und 50 % Feldwegen empfinde ich als angenehm, auch wenn es sich auf Asphalt besser laufen lässt. So ist doch eine gewisse Abwechslung da, was ich auch vom Untergrund her als weniger belastend empfinde. Hier gab es auch immer wieder schattige Abschnitte. Nach 10 km war ich mit 59.42 min immer noch mit einem Schnitt unter 6.00 min/km unterwegs. Dabei empfand ich den Lauf recht entspannt. Es ist aber noch ein gutes Stück. Nach rund 11 km ging es wieder über eine Brücke (diesmal die recht schwankende) mit tollem Blick auf die Mündung der Argen in den Bodensee. Nachdem es auf der anderen Seite gleich danach die bereits vierte Verpflegung gab, ging es nun flussaufwärts. Die Höhenunterschiede sind aber minimal und auf der ganzen Strecke nur 140 Hm. Es lief weiterhin rund und schön gleichmäßig. Nach 15 km war ich dann in 1:30.11 h minimal über dem einem Schnitt von 6.00 min/km. Es ging wieder von der Argen weg und nun wurde es auf dem Asphalt und über die offenen Felder recht warm. Es passte aber auch beim Anstieg auf die Brücke super und danach legte ich nochmals zu. Nach Kressbronn rein passte es, wie eigentlich dort immer, richtig gut. Nach 20 km war ich in 1:59.58 h sogar wieder im Schnitt besser und zur Halbzeit zeigte die Uhr 2:06.20 h. Da war ich deutlich schneller als die anvisierten 2:15 h. Vielleicht war ich da auf den letzten Kilometern im Nachhinein betrachtet zu schnell. 





Mit durchaus neuem Elan ging es auf die zweite Runde und noch begegneten immer wieder Bekannte vom 10er und vor allem vom Halbmarathon. Die ersten drei Kilometer dann ach nur knapp über 6 Minuten. Als es an die Argen ging wurde es etwas zäher. An den Verpflegungsstationen ließ ich mir etwas mehr Zeit und nun auch zusätzlich Iso oder Cola. Ich hatte unterwegs noch Powergums genommen und vor allem nach rund 14 km, 26 km und 35 km noch Salztabletten. Diese bewährten sich auf jeden Fall wieder, da ich nur ganz kurz nach rund 35 km das Gefühl hatte, es könnte im linken Waden einen Krampf geben. Danach aber nicht mehr und vor allem auch nicht nach dem Rennen. Als es nach gut 32 km wieder über die Argen ging, musste ich mir unbedingt etwas Zeit für zwei Fotos nehmen Der Rückweg an der Argen war dann doch harrt. Nun war es auch ein recht einsames Rennen. Die zuletzt noch passablen Kilometerzeiten waren vorbei und vor allem der 35. Kilometer ein heftiger Einbruch. Da wusste ich, dass es nicht mehr unter 4:30 h gehen würde, wohl sogar rund 4:45 h werden kann. Als ich die Station nach der Argen hinter mir hatte, waren es nun zwar 23° C, aber nun etwas bewölkt und so empfand ich es hier sogar angenehmer, als noch auf der ersten Runde. Ich konnte mich wieder etwas aufrappeln und steigern. Es halfen auch die kleinen Stimmungsnester, die es immer wieder an der Strecke gab. Dann war Kressbronn in Sicht. Ich war zwar ganz schön fertig, konnte aber nochmals halbwegs passables Tempo laufen und kam dann nach offiziell 4:35.51 h ins Ziel. Das war dann noch deutlich schneller, las 7 km zuvor befürchtet und nur eine gute Minute langsamer als im letzten Jahr und auch nicht so viel langsamer als 2023. Es blieb mir auch eine Aufgabe zur Halbzeit wie 2024 erspart. So konnte ich am Ende auf jeden Fall zufrieden sein. Es gab auch wieder die schöne Medaille aus Holz. Die Ergebnisse gab es gleich wieder online. Ich wurde in der Gesamtwertung 159. von 243, wobei 210 das Rennen beendet hatten. Dabei gab es einen Zielschluss nach 5 Stunden, woran der eine oder andere gescheitert sein dürfte. Bei den Männern war es Platz 135 von 178 und in der AK M55 Rang 10. Damit endlich auch den ersten Marathon 2026 beendet, wobei ich ja bereits zwei Ultras erfolgreich lief. Anfang März beim Neckarufer Marathon in Stuttgart musste ich krankheitsbedingt absagen und Anfang August in Sonthofen reichte es verletzungsbedingt zumindest noch für den Hörnerlauf mit 18,3 km und rund 1150 Hm. 







Ich hielt mich nicht lange im Zielbereich auf, trank nur kurz etwas. Danach holte ich in der Halle meinen Rucksack. Das war bis vor drei Jahren im Erdgeschoss angenehmer, aber zumindest die Treppe runter ging es schon überraschend gut. Die junge Dame bei der Ausgabe des Gepäcks war auch hellwach und brachte mir und einem anderen Läufer mit dem ich mich auf dem Weg dorthin unterhielt bereits die Taschen. Insgesamt waren die Helfer wieder hoch motiviert und total nett. Die Strecke vorm Verlauf her absolut übersichtlich und ein Verlaufen praktisch unmöglich. So macht eine Veranstaltung Spaß und das zu noch fairen Startgeldern. Ich wollte den etwas früheren Zug nehmen und das war am Ende die goldrichtige Entscheidung. Nach der pünktlichen Ankunft in Friedrichshafen stellte sich dort heraus, dass der folgende RE5 nicht nur 30 Minuten später fährt, sondern ganz ausfällt. Es waren dann noch rund 40 Minuten bis zur Abfahrt des RE3. Diesen hätte ich etwas später in Kressbronn nehmen können, aber er fuhr erst ab Friedrichshafen. Da hatte ich ganz schön Glück und die Zeit ließ sich im Stadtgarten gleich hinter dem Bahnhof am Bodensee schön zur Erholung nutzen. Es gibt schlimmere Orte so eine Wartezeit zu verbringen. In Biberach kam dann der RE3 pünktlich an. So war es ein durchaus erfolgreicher Tag und ich hatte mich die nächsten Tage auch super erholt. Es steht nun bereits am Sonntag n Ulm der nächste Marathon an. 




Insgesamt waren es 1606 Teilnehmer, davon 238 beim Marathon, 796 beim Halbmarathon, 469 über 10 km und 103 bim Kids Run. 

Ergebnisse: https://www.datasport.de/anmeldeservice/bodenseemarathon2026/ergebnisse

Veranstalter: https://www.bodensee-marathon.de/

Die Strecke: