Mir fehlen von den insgesamt 20 Eiszeitpfaden im Alb-Donau-Kreis nur noch drei. Heute sollte dann der 18. folgen, da es mein diesmal einziger ganz freier Tag war und zudem die Wetteraussichten glänzend. Mit der Westerheimer Höhlentour war es bei einer Entfernung von knapp 70 km der am weitesten entfernte. Diesmal war, wie fast immer auf diesen Touren, Hera mit dabei. Es wurde auch mal wieder Zeit für ein etwas längeres gemeinsames Training. Es war zugleich vier Tage nach dem letzten und vier Tage vor dem nächsten Marathon eine Standortbestimmung. Nach nur 1:07 h waren wir dann am Rathaus bzw. bei der Kirche in Westerheim. Das Wetter war bei 14° C und praktisch wolkenfreiem Himmel perfekt. Es sollte später nur minimal wärmer werden. Hier oben auf 815 m und damit im höchstgelegen Ort des Alb-Donau-Kreises ist es halt etwas frischer als noch auf der Anfahrt.
Mittwoch, 23. September 2026
Eiszeitpfad Westerheimer Höhlentour (Traltraining mit Hera) am 23.09.2026
Noch ging es ein Stück über die Felder, aber dann rechts weg in den Wald und auf einem Forstweg runter. Bis dahin und auch noch ein kleines Stück über den vierten Kilometer hinaus war die Strecke identisch mit dem HW7, nur in anderer Richtung. Diesen schönen Weg lief ich vor ein paar Jahren als erster Mehretappenweg. Ein kleiner Absteche führte auf einem Schotterweg rechts hoch zur Schertelshöhle. Es soll die Höhle mit den schönsten Tropfsteinen der Schwäbischen Alb sein. Da muss ich sie irgendwann mal besuchen. Auf der anderen Seite ging es erst eine Treppe, dann einen schönen Pfad und zuletzt nochmal einige Stufen runter. Das machte Hera super. Wir kamen an einem Abzweig raus und gegenüber gab es gleich den Abstecher zum Steinernen Haus. Dies waren einfach nur 100 m, aber erst einige Stufen und dann eine steiniger Pfad hoch. Das Felsportal bot der Sage nach den Klosterfrauen von Wiesensteig bei Gefahr Schutz.
Es ging nun den Forstweg noch ein Stück runter und bis dahin war die Strecke, mit der kleinen Ausnahme in der Senke, sehr gut markiert und ausgeschildert. Auch jetzt stand gleich mal dran, dass es nach 100 m rechts weg geht. Dies konnte bei dem folgenden Wegweiser gar nicht übersehen werden. Dieser zeigte aber direkt nach rechts und nicht nach halbrechts. Dort gab es gleich darauf noch einen Weg. Eine weitere Markierung sah ich nicht und so liefen wir auf einer Waldfuhre steil den Berg hoch. Danach suchten wir uns einfach einen eigenen Weg. Da war alles dabei: schmale Asphaltsträßchen, Feldwege, Wiesenwege und Waldwege. Dabei war es zumindest noch leicht hügelig und mit einem kleinen Schwenk nahmen wir noch den Westerberg mit. Nach 11,97 km mit 268 Hm und einer Nettolaufzeit von 1:15.38 h waren wir wieder am Auto. Es war auch ohne die Originalstrecke auf der zweiten Hälfte, und damit leider auch weniger Wal, eine tolle Runde. Vor allem machten aber die Beine sehr gut mit. Nun fehlen nur noch zwei Eiszeitpfade.
Die Strecke:
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