Sonntag, 12. Mai 2013

INTERSPORT Nordic-Walking-Tag in Schluchsee am 11.05.2013

Am Samstag gings zum Schluchsee, wo wir am Sonntag beim Schluchseelauf starten wollten. Da mir die Anreise von ca. 2.40 Stunden am Sonntagmorgen zu stressig gewesen wäre, entschied ich mich schon lange, bereits am Samstag anzureisen und dort zu übernachten. Ich bekam auch ein günstiges Zimmer in Grafenhausen, nur 6 km vom Startort entfernt. Da es am Samstag einen Nordic-Walking-Tag gab, entschied ich mich daran teilzunehmen. Das Wetter spielte super mit und bei 12°C blieb es trocken und praktisch windstill. Es wurde eine 18 km und eine 11 km Strecke angeboten. Da ich ja am Sonntag noch den Schluchseelauf zu bestreiten hatte, meldete ich über 11 km. Sehr positiv war, dass es auch Leihstöcke von LEKI gab. Da hab ich mir doch gleich welche geholt und mit denen zu gehen war ein super Gefühl. Am Start musste ich mich erst mal an einigen langsameren Teilnehmern vorbeikämpfen und vorne machten vor allem die Italiener aus Como ganz schön Tempo. Nach ca. 1 km hatte ich nur noch eine Italienerin vor mir. Der Rückstand war ungefähr der, welchen ich durch den Start hatte. Kurz nach dem dritten Kilometer kam dann mein Abschnitt. Es ging nun auf Feld- und Waldwegen weiter und zunächst mal ca. 1,5 km nur relativ steil bergauf. Da lief ich einen Vorsprung von ca. 100 m heraus. Hinter mir noch zwei Mitstreiter, der Rest war schon weit zurück gefallen. Eigentlich wollte ich mich mehr schonen, nach dem Lauf am Donnerstag und dem kommenden Wettkampf am Sonntag. Aber wenn man in einem Feld von insgesamt ca. 750 Teilnehmer (meine Kinder meinten diese Zahl wurde durchgegeben und es war bei der Startnummernausgabe auch bereits eine Menge los) die Chance auf einen Sieg hat, dann wirft man auch schon mal alle Pläne über den Haufen. Bisher gab es beim Nordic Walking für mich zwei Starts und zwei Siege, wobei diesmal die Streckenlänge beiden bisherigen Wettbewerben entsprach. Am Ende des Bergs passierte mir das Missgeschick, dass ich falsch abbog. Da wäre es weiter den Berg rauf gegangen und ich hatte nichts dagegen. Der schöne Vorsprung war dahin und ich sah, dass meine Konkurrenten zwischendurch auch mal gejoggt sind. Ich versuchte einen sauberen Stil zu laufen, was bei den nun folgenden längeren Bergabpassagen nicht immer leicht war. Ich hatte so eine Wut über mein Missgeschick, dass ich nun richtig motiviert war und innerhalb kürzester Zeit wieder einen klaren Vorsprung erzielte. Die Strecke war wirklich sehr schön und nach dem Wald ging es nun am Schluchsee auf dem Seeuferweg entlang ins Ziel. Immer wieder Anfeuerungsrufe von Passanten, was zusätzlich motivierte. Auf dem letzten Kilometer drehte ich mich immer wieder um und sah, dass der Vorsprung groß genug war. Ich tat nun nur noch das nötigste und kam als Erster ins Ziel mit einer Zeit von 1:19.00 h. Das entspricht einen Kilometerschnitt von 7.11 min und damit nur wenig langsamer als letzte Woche über 6 Kilometer und das bei einer viel anspruchsvolleren Strecke. Der Vorsprung betrug gut eine Minute. Die Überraschung im Ziel war, dass ich gleich ein Interview für eine Zeitung geben musste und es kamen noch ein paar Fotos dazu. Meine Kinder hätten die Platzierung zählen sollen, da es keine Ergebnisliste gibt. Dies war natürlich nicht nötig und die Bilanz bleibt makellos: 3 Starts und 3 Siege. Ich kaufte mir auch gleich LEKI Platinum-Stöcke. Die wiegen ungefähr 1/3 von meinen alten Billigstöcken. Auf jeden Fall ist es ein Fehler, wenn man Nordic Walking belächelt. Es ist durchaus auch ein Leistungssport und ich war schon ganz schön geschafft.

Vor dem Start mit den LEKI-Leihstöcken, locker und zuversichtlich.


Großes Starterfeld beim Nordic-Walking-Tag.

Start zum Nordic-Walking.





 
 

 
Kurz vor dem Ziel.


Mein Zieleinlauf. Nun auch der erste Zielläufer beim Schluchseelauf, nicht nur beim Lauterlauf.


 

Die Bestätigung für den Zieleinlauf wird überreicht.

Verdiente Medaille und Urkunde.

Donnerstag, 9. Mai 2013

14. Heiligenberger Schlosslauf am 09.05.2013

Heute ging es nach drei Tagen Pause zum nächsten Wettkampf. In Heiligenberg am Bodensee stand der Schlosslauf an. Es war der zweite Lauf zum Linzgau-Lauf-Cup. Die Wettervorhersagen waren ja vor allem ab Mittag nicht schlecht. Als wir kurz vor 9 losfuhren war es schon angenehm warm und die Sonne zeigte sich. 3 km vor Heiligenberg dann ein Regenschauer. Das konnte ja noch heiter werden. Als wir dort waren, zeigte sich schon wieder die Sonne und es hatte angenehme 17°C. Ich kann gleich mal vorweg nehmen, dass es eine sehr gut organisierte und gelungene Veranstaltung war. Alles war auch schön kompakt um den Sennhof herum anzutreffen, von der Startnummernausgabe, dem Start- und Zielbereich, den Duschen und dem Raum der späteren Siegerehrung sowie den auch noch kostenlosen (ist ja heutzutage nicht mehr immer so) Parkplätzen. Sehr schön war die Lage des Schlosses mit einem herrlichen Ausblick Richtung Bodensee. Es waren zwei Runden von je ca. 5,3 km zu laufen. Dabei ging es nach dem Start gleich mal ca. 600 m bergauf und danach im Wald und auch auf einem Wiesenweg immer wieder bergauf- und bergab. Am Schluss war dann am Schloss entlang nochmals ein Anstieg zu bewältigen. Eine sehr schöne und heute auch gut zu laufende, allerdings auch selektive Strecke. Am Start dann ein Rekordfeld von 160 Teilnehmern. Bei dem guten Wetter gab es halt viele Nachmeldungen. Allzu viel hatte ich mir nicht ausgerechnet, vielleicht eine Zeit so um die 48 Minuten, wobei ich ja die Strecke nicht kannte. Der erste Kilometer ging auch recht flott in 4.06 min und danach lief ich recht konstant so zwischen 4.20 min und 4.25 min. Nach 5 km zeigte die Uhr 21.49 min und nach der ersten Runde dann 23.44 min. Der Anstieg am Schloss war schon schwer. Auf der zweiten Runde, und auch schon am Ende der ersten Runde, konnte ich nun einige Läufer überholen. Es war aber schon schwer, aber ich kämpfte mich durch und vor allem die Bergaufpassagen gingen recht gut. Die Oberschenkel merkte ich aber nun schon, nach den drei Starts am Wochenende und gestern Tennis war vielleicht doch nicht so gut, aber das Training stand nun mal an. Kurz vor dem Ziel wurde ich noch von zwei überholt, was solls. Immerhin eine Zeit von 48.13 min, mit der ich angesichts der schweren Strecke zufrieden war. Die Platzierung als 39. in dem großen Feld war super und in der AK M45 immerhin Platz 6. Die Podestplätze waren heute aber zu weit entfernt.

Schloss Heiligenberg.
Vor dem Start ganz locker drauf.

Jusra vor dem Schloss.

Starterfeld zum Hauptlauf über 10,6 km.


Start zum Hauptlauf.

Am Ende der ersten Runde am Anstieg neben dem Schloss.


Mein Zieleinlauf.

Jens Rehn hatte ich die letzte Zeit öfters mal getroffen.

Nach meinem Lauf kam dann der Schülerlauf über 1500 m mit Jusra und Nadira. Die Kinder mussten zunächst auch den Anstieg hoch, dann gings runter auf das Wiesenstück und durch den Wald zum Schloss, wo es am Ende noch den Anstieg beim Schloss gab. Es war also eine recht anspruchsvolle Strecke. Ich gab Jusra mit auf den Weg, dass sie nicht zu langsam angehen sollte, allerdings auch am Berg noch nicht zu viel Kraft vergeuden soll. Sie machte ihre Sache offensichtlich nicht schlecht und rollte das Feld von hinten auf. In einer Zeit von 8.30 min erreichte sie unter den 78 Startern als 58. das Ziel. In ihrer AK WKU12 wurde sie damit wieder mal 4. Sie scheint ein Abo auf diesen Platz zu haben, es fehlten 17 Sekunden zu Platz 3. Nadira schlug sich super gut und erreichte nach 11.41 min das Ziel. Ich hätte ihr keine Zeit unter 12 Minuten zugetraut. Sie meinte auch ganz wacker, einer muss letzter werden, wobei der Abstand gar nicht groß war. In ihrer AK WJU14 wurde sie 7., es gab leider gleich 5 Nachmeldungen. Anschließend musste ich leider feststellen, dass meine Warmlaufjacke, die ich abgelegt hatte um Nadira zu begleiten, von irgend einem A.... gestohlen wurde. Was manche alles klauen, selbst verschwitzte Laufkleidung. Dem wünsche ich sonst was und er sollte mir nie unter die Augen kommen. Die Kinder hatten wieder tolle Fotos gemacht. Danach gab es erst mal die im Startgeld enthaltene Portion Spaghetti.

Startfeld zum Kinderlauf über 1500 m.

Nachdem das Wetter so gut mitspielte und ich ja beim Pfahlbau-10er eine Freikarte für den Affenberg Salem gewonnen hatte, rundeten wir den Tag mit einem Besuch dort ab. Die Kinder waren begeistert. Leider hab ich den Affen nicht gesehen, der meine Jacke geklaut hatte.

Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/heiligenbergerschlosslauf2013/








Sonntag, 5. Mai 2013

3. Lauterlauf in Lauterach am 05.05.2013

Heute war es mal schon am frühen Morgen recht sonnig. Den Lauf von gestern hatte ich heute morgen schon noch gespürt. Wir mussten schon recht früh fahren, da ich mich ja außer für den Hauptlauf auch für das Nordic Walking über 6 km angemeldet hatte. Der erste Start erfolgte um 12:00 zum Nordic Walking über 12,6 km. Es war ein sehr stattliches Teilnehmerfeld von über 300. Leider war der Weltmeister Michael Epp nicht am Start, obwohl er gemeldet war. Hätte mich über ein Wiedersehen gefreut. Mein erster Start erfolgte dann um 12:15 Uhr. Es war mit 73 Teilnehmern auch über 6 km ein recht großes Teilnehmerfeld. Es herrschte herrlichster Sonnenschein, aber bei Temperaturen um die 18 ° C war es fast schon zu warm. An solche Temperaturen muss man sich auch erst wieder gewöhnen und ich hatte das Gefühl, der Lauf von gestern hat doch seine Spuren hinterlassen. Ich setzte von Anfang an alles auf eine Karte und ging flott los. Nach dem ersten Kilometer eine Zeit von 6.25 min. Dies war etwas langsamer als der Schnitt von Immenstadt, allerdings waren die Strecken und die Verhältnisse nicht vergleichbar. Es ging in der Folge auch immer leicht bergauf. Die Strecke war übrigens richtig herrlich, ein wunderschöner Lauf. An der Wendemarke hatte ich eine Zeit von 20.51 min. Da wollte ich schon schneller sein, hatte aber bislang auch nur wenig trainiert. In der Folge machte ging es zwar ganz gut, aber nicht so schnell wie ich vorhatte und eine Zeit unter 40 min konnte ich abhaken. Etwa 70 m nach der Wende kam der erste Verfolger entgegen, das waren ca. 140 Meter Vorsprung. Das sollte normal reichen. Ich beschleunigte nochmal und es war ein beruhigendes Gefühl, hinter sich keine Stockgeräusche zu hören. Dann kam der Zieleinlauf und der Jubel der zahlreichen Zuschauer beflügelte. Die Zeit von 42.14 min war am Ende schon in Ordnung und der Vorsprung auf den zweitplatzierten Mario Allatta aus Illertissen betrug 1.22 min. Nach dem Ziel gleich eine kurze Stellungnahme über das Mikrofon. Immerhin war ich beim 3. Lauterlauf der erste Sieger des Tages und zudem war diese Strecke ja eine Premiere. Es hat aber, auch wegen der Hitze, schon Substanz gekostet und bis zum Hauptlauf waren es noch 2 Stunden.

Beim Nordic Walking über 12.6 km gab es ein großes Starterfeld.

Vor meinem zweiten Nordic Walking-Wettkampf.
 
Die beiden später Erstplatzierten voll mit den Startvorbereitungen beschäftigt.

 
Start zum Nordic-Walking über 6 km.

 
Vom Start weg vorne.

Der erste Zieleinlauf des Tages.

Das bewährte Team beim Lauterlauf.

 
Als nächstes war dann Jusra um 13:30 Uhr an der Reihe. Sie schlug sich ganz gut und hatte immerhin bereits gestern einen Lauf hinter sich. Nun hatte ich nur noch etwas mehr als eine Stunde Zeit. Für die Kinder gab es zum Glück ein reichliches Spieleangebot, so dass die Wartezeiten gut überbrückt werden konnten. Es war überhaupt bei der großen Teilnehmerzahl von 1178 eine sehr gute Organisation.

Beim Kinderlauf U12 gab es auch ein großes Starterfeld.

Jusra beim Zielsprint.

Sie strengte sich auch nach ihrem Lauf an.

 
Es war dann um 15:00 Uhr so weit und der Start zum Hauptlauf über 12,6 km über 300 Teilnehmern erfolgte. Jusra war ganz begeistert, dass auch ihr Klassenlehrer am Start war. Ich hatte heute eine Vielzahl an Bekannten getroffen, davon einige doch eher überraschend. Der Lauf scheint sich bereits in seinem dritten Jahr in der Region etabliert zu haben. Zu Recht, was die Organisation und die schöne, aber auch anspruchsvolle Strecke anbelangt. Der erste Kilometer führte mehr oder weniger flach und auf Straßen durch den Ort. So verwunderte die Startzeit von 4.06 min auch nicht groß. Die nächsten zwei Kilometer kannte ich ja schon vom Nordic Walking. Auf die Zeit achtete ich heute nicht so sehr, allerdings wäre es für mich ein toller Erfolg, wenn ich den Lauf unter einer Stunde beenden könnte. Nach dem fünften Kilometer ging es dann rund einen Kilometer steil bergauf. Dies war mein Abschnitt. Ich konnte doch einige Läufer wieder einholen und in den folgenden, überwiegend durch Wald führenden Bergabpassagen noch mehr einholen. Alle Positionen konnte ich aber nicht verteidigen, was angesichts der bereits an diesem Wochenende zurückliegenden beiden Wettkämpfe auch kein Wunder war. Dennoch hatte ich auch immer wieder einen Blick für die durchs Lautertal führende Strecke. Ich wusste, dass es mit der Stundengrenze eng wird. Ich mobilisierte die letzten Kraftreserven und kam doch tatsächlich nach 59.27 min ins Ziel. Dies bedeutete immerhin Platz 75 unter 343 Teilnehmern und in meiner AK M45 einen doch noch recht ansprechenden 14. Platz in dem riesigen Feld von 54 Teilnehmern. Dies sollte nicht der letzte Lauterlauf von mir gewesen sein. Es gab dann entgegen der Ausschreibung doch noch eine Siegerehrung fürs Nordic Walking. Zum Glück hab ich da noch mal zu den Ergebnislisten geschaut, bevor ich gehen wollte. Die Sporttasche kann man auf jeden Fall brauchen und es hat sich auf alle Fälle gelohnt fürs Nordic Walking zu melden.

Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/21/22/ergebnisse

Vor dem Start zum Hauptlauf.

Starterfeld des Hauptlaufes.

Nach dem Zieleinlauf.

Siegerehrung des Wettbewerbes Nordic Walking 6km.

Samstag, 4. Mai 2013

8. Pfahlbaumarathon in Uhldingen am 04.05.2013


Heute ging es schon früh los in Richtung Bodensee. Dort wollten die Kinder und ich am Pfahlbaumarathon in Uhldingen teilnehmen. Da wir unbedingt vor den um 12:45 Uhr beginnenden Läufen das Pfahlbaumuseum besuchen wollten, mussten wir halt recht früh los. Als wir an Meersburg vorbei waren fing doch tatsächlich der Regen an. Zunächst noch leicht, aber ausgerechnet bei der Besichtigung der Pfahlbauten etwas stärker. Es war aber dennoch sehr interessant und auch die Kinder waren begeistert. So kann man halt Laufen auch mit Kultur verbinden.
Die Pfahlbauten im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen.

Im Kids Run über 1,4 km starteten Jusra und Nadira. Jusra zeigt mit einer Zeit von 7.57 min wieder eine deutlich bessere Leistung als in den letzten Rennen. Nadira kämpfte sich wieder tapfer durch und wurde mit einem 4. Platz belohnt. Darüber hinaus bekamen die Kinder auf den Plätzen 4 – 6 als Trostpreis noch 2 Eiskugeln.
Der Start- und Zielbereich befand sich am Hafen in Unteruhldingen.
Start zum Kids Run über 1,4 km.

Die Läufe führten durch eine schöne Landschaft.
Pünktlich zu den Läufen kam übrigens die Sonne zum Vorschein und es herrschten bei ca. 16° C ideale Bedingungen. Dies sollte auch bis nach der Siegerehrung so bleiben. Insgesamt nahmen immerhin 799 Läufer und Läuferinnen teil. Der Start erfolgte im Hafen von Uhldingen direkt neben den Pfahlbauten und man konnte über den Bodensee hinweg die Insel Mainau oder auch die Kirche von Birnau sehen. Es gibt wenige Läufe, die ein solches Ambiente bieten können. Ich fühlte mich heute endlich wieder richtig fit, wobei ich diese Woche allerdings noch nicht richtig trainieren konnte. Der erste Kilometer war auch richtig schnell mit 3.39 min, wobei ich da etwas Zweifel an der Markierung hatte, zumal ich erst nach 8.12 min den zweiten Kilometer passiert hatte. Anfangs ging es überwiegend auf Asphalt und eben voran, mit einem kleinen Abstecher durch das Gelände des Pfahlbaumuseums. So langsam kamen aber die ersten Anstiege und nach 4 km hatte ich eine Zeit von 17.23 min stehen und nach weiteren Anstiegen in den Wald rein zeigte die Uhr bei Halbzeit 21.51 min. Das schwerste Stück sollte aber nun folgen. Es war zwar eine schöne Waldstrecke, wie überhaupt die gesamte Strecke sehr schön war, allerdings führte praktisch der gesamte 6. Kilometer bergauf. Ich benötigte dementsprechend auch 5.03 min, konnte aber Verfolger abschütteln und nach vorne aufholen. Dies baute auf. Auf dem siebten Kilometer dann die zweite Getränkestation und überwiegend ging es bergab. Auf dem letzten Stück auch noch über eine Wiese. Nach 7 km zeigte die Uhr genau 31.00 min, also 4.06 min für den Kilometer, das war gut. Da es jetzt doch recht warm war und die Strecke nicht mehr im Wald verlief, zogen sich die letzten Kilometer dahin. Ich konnte aber auf dem letzten Kilometer nochmals zulegen und auch einen schönen Zielsprint hinlegen. Die Uhr zeigte 43.58 min, eine Zeit, die ich zur Hälfte des Rennens nicht mehr erwartet hatte. Ich wollte noch unter 45 min bleiben. Erfreut war ich über meine Platzierung. Die Kinder hatten mitgezählt und meinten, ich sei 23., wobei eine Frau vor mir war. Ob das in der AK M45 für einen Podestplatz reicht? Es hatte gereicht, mit Platz 3. Es gab bei der Siegerehrung eine Freikarte für den Affenberg Salem. Da steht ein Ausflug in den Ferien wohl fest. Auf alle Fälle eine sehr schöne Veranstaltung, an der ich, sofern es terminlich passt, auf jeden Fall noch öfters starten möchte. Nun hoffe ich, dass der Aufwärtstrend anhält. Morgen geht’s ja schon zum Lauterlauf.  
Start zum Halbmarathon.

Heute war ich vor dem Rennen ganz entspannt.
Start zum Pfahlbau-10er.

Zwischen den Pfahlbauten.
Vor der Kirche Birnau.


Auf dem Aachsteg.


Auf den letzten Metern.

Das hab ich mir jetzt verdient.

Bei der Siegerehrung, leider fehlte der Erstplatzierte.

Sonntag, 28. April 2013

25. Residenzlauf in Würzburg am 28.04.2013

Heute Morgen ging es mir zum Glück schon wieder besser, wenn auch noch alles andere als normal. Es stand zunächst eine längere Fahrt von ca. 235 km und knapp 2 Stunden nach Würzburg an. Die Parkplatzsuche dauerte etwas und als ich ausstieg war ich aber überrascht, dass wie ausgerechnet gegenüber von dem Hotel parkten, in welchem wir in drei Wochen beim iWelt-Marathon unser Zimmer haben. Es war mit 10° recht kühl, aber wenigstens blieb es trocken und auch nahezu windfrei. Es ging über die Alte Mainbrücke zum Dom und weiter zur Residenz. Die Altstadt von Würzburg ist wirklich beeindruckend und nicht zuletzt auch die über der Stadt thronende Festung Marienberg. Auf dem Residenzplatz war schon eine Menge los. Es gab schließlich über 6000 Teilnehmer, darunter alleine schon über 4000 Teilnehmer von den verschiedenen Schulen und Kindergärten der Umgebung. Im Lauf 2 über 1800 m waren dann Jusra und Nadira dran. Beide hielten sich recht wacker und zeigten solide Leistungen.

Über die Alte Mainbrücke ging es Richtung Kiliansdom und Residenz.

Festung Marienberg.

Marktplatz mit Marienkapelle.

Auf dem Residenzplatz war eine Menge los.

Starterfeld des Schülerlaufes über 1800 m.

Jusra nach gut der Hälfte der Strecke.

Für mich war es dann um 14:00 Uhr im Hauptlauf so weit. Immerhin fühlte ich mich gar nicht so schlecht, erwarten konnte ich natürlich nicht viel, schon gar keine Bestzeit. Es waren insgesamt vier Runden zu absolvieren. Die erste war mit 2650 m die längste, die anderen drei hatten eine Länge von 2450 m. Es ging zunächst eigentlich recht gut mit 4.00 min für den ersten Kilometer. Danach ging es aber zumeist bergauf und der zweite Kilometer war mit 4.25 min deutlich langsamer. Nach der ersten Runden eine Zeit von 11.01 min. und nach dem dritten Kilometer von 12.40 min. Da wäre ich sogar noch auf Rekordkurs. Allerdings kam nun wieder der Anstieg und ich merkte, dass einfach noch die Kraft fehlte. Nach dem vierten Kilometer zeigte die Uhr 17.10 min. Kurz darauf war die zweite Runde nach 11.08 min beendet. Für die dritte Runde benötigte ich 11.33 min. Es fiel mir nun schon schwer, was kein Wunder war. Ich wollte aber unbedingt noch unter 45 min laufen. Es gelang mir, mich auf der letzten Runde nochmals zu steigern, wobei es bei den vielen Teilnehmern die nun überrundet wurden oft mehr ein Slalomlauf war. Durch einen starken Zielspurt eine Rundenzeit von 11.17 min und eine Endzeit von 45.01 min, allerdings netto 44.57 min und tatsächlich unter 45  min. Damit konnte ich angesichts der Umstände zufrieden sein und es war immerhin ein Kilometerschnitt der 3 Sekunden besser war als gestern bei dem kurzen Lauf über 5,3 km. Es war der 312. Platz unter 1293 Männer und in der AK M45 Platz 39 unter 174 Teilnehmern. Eigentlich gar nicht so schlecht. Ein Höhepunkt war danach zweifelsohne der Lauf der Asse. Das Rennen wurde vom erst 19jährigen amtierenden Crosslauf-Weltmeister Japhet Korir aus Kenia in 27.52 min gewonnen. Die beiden Nächtsplatzierten blieben ebenfalls noch unter 28 Minuten. Nach der Siegerehrung bekam Jusra vom Sieger nicht nur ein Autogramm auf die Startnummer ihres 50. Rennens, sondern auch noch ein Foto und den Sieger-Blumenstrauß. Es war auf jeden Fall eine faszinierende Veranstaltung in einer sehr schönen Stadt. Da freuen wir uns schon auf den iWelt-Marathon in drei Wochen.

Ergebnisse: http://www.residenzlauf.de/residenzlauf/ergebnisse/hauptwertungen/


Vor dem Start, im Hintergrund die Residenz.

Start zum Lauf der Asse.

Lisa Hahner, eine der stärksten deutschen Läuferinnen.

Die drei Erstplatzierten bei den Frauen.

Die drei Erstplatzierten bei den Männern.

Bei Frauen und Männern war alles fest in kenianischer Hand.


Jusra mit dem Sieger und Crosslauf-Weltmeister Japhet Korir.