Meinen läuferischen Jahresabschluss absolvierte ich mal wieder in Heidenheim, so wie in den letzten Jahren so oft. Es ist dann einfach auch schön, wenn man die vielen Bekannten noch einmal trifft und so nahm ich zum 7. Mal teil. So wie im letzten Jahr hatte ich für die 10 km gemeldet. Daneben gab es auch wieder die 5,4 km-Strecke. Die Startgebühr betrug 13 € und bei einer Anmeldung bis 6.12. war da noch ein Nudelgericht dabei. Nach dem ausgeschöpften Limit von 500 Anmeldungen im letzten Jahr, war diese Anzahl auch schnell wieder erreicht und wurde auf 650 erhöht. Am 23.12. war es dann so weit und der Lauf war vollständig ausgebucht. Der Termin lag für mich nicht so optimal, da ich noch Nachtdienst hatte, aber ich konnte um 2 Uhr gehen. Da ich in diesem Jahr mit dem ÖPNV anreisen wollte, musste ich aber schon um 6 Uhr wieder raus. Danach zum Bus und in Biberach den Zug nach Ulm. Dort stand der RE50 nach Aalen, mit dem ich nach Heidenheim wollte, zum Glück bereits 20 Minuten vor der Abfahrt da. So musste ich nicht bei -8° C draußen warten. Leider hatte der Zug in Heidenheim dann gut 10 Minuten Verspätung und es konnte nicht mehr zum Bus eichen, trotz ursprünglich 12 Minuten Zeit für den Umstieg.

Ich hätte die 30 Minuten bis zum nächsten Bus warten können, wäre dann aber erst 30 Minuten vor dem Start angekommen. Also ging es mit dem Navi durch die Stadt und die letzten 2 km waren dann klar und ich lief hinaus ins Wohngebiet Reutenen zum Sportgelände des SV Mergelstetten. Das waren dann auch gleich mal rund 100 Hm. Dabei wenigstens am Fuße des Schlosses Hellenstein und am Ende auf einem Pfad. So schaffte ich es knapp 45 Minuten vor dem Start dort zu sein und holte meine Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Das Aufwärmen hatte ich so auch schon erledigt. Ich konnte schnell die ersten Bekannten treffen und es folgten recht viele.


Es ging so ca. 15 Minuten vor dem Start zum Start- und Zielgelände. Dieses ist auf der Arphalde und gute 5 Minuten Fußweg entfernt. Dort hatten sich natürlich schon viele Teilnehmer eingefunden. Nachdem die Sonne kurz raus schaute, hatte es vor dem Start -6° C und es war bewölkt. Ich hatte mit nur einen schnellen Trainingslauf vorgenommen und konnte zugleich meine neuen Inov-8-Trailschuhe einlaufen. Diese nahm ich, da es im Wald doch viel Schnee und auch Eis geben würde.


Der Start zu den beiden Läufen über 10 km und 5,4 km erfolgte gemeinsam um 10:00 Uhr. Ich lief ganz in lang und mit Mütze, Halstuch und Handschuhen. Es war in diesem Jahr bei meiner 40. Veranstaltung die ich besuchte der 48. Wettkampf. Ich startete im mittleren Bereich und anfangs ging es kurz über die Wiese und danach auf einem Kiesweg leicht ansteigend Richtung Wald. Im Wald dann recht schneebedeckt und ich lief mehr am Rand oder auch in der Mitte, das die Spuren teils glatt sein konnten und es auch waren. Ich lief dann doch mit angezogener Handbremse. Nach etwas mehr als einem Kilometer ging es links weg und nun tendenziell eher bergab. Ich ließ es ein klein wenig laufen, benötigte für die Kilometer 2 und 3 aber knapp über 5 Minuten. Ich konzentrierte mich auch mal ganz auf mich und interessierte mich kaum für die andere Starter. Noch ging es ein Stück runter und danach folgte auf dem vierten Kilometer der erste längere Anstieg. Es ging links weg und nach einem kurzen Stück leicht bergab aus dem Wald raus. Nun kam so langsam doch wieder die Sonne raus. Da es zumindest nicht windig war, passte es trotz der Kälte recht gut. Es ging nun für die nächsten gut 1 1/2 km auf asphaltierten Feldwegen weiter. Dabei immer wieder Anstiege. Nach 5 km zeigte die Uhr 27.27 min. Ich nahm mir eine Zeit von unter 55 Minuten vor. Das könnte eng werden, zumal die Strecke etwas länger ist (im letzten und dieses Jahr zeigte meine Uhr 10,08 km). Noch stieg es weiter an. Der 6. Kilometer hatte sogar den größten Nettoanstieg. Ich lief zumindest etwas schneller als auf dem ersten und die letzten Meter im Wald runter und die Strecke ging wieder auf gekieste Wege und Forstwege über. Es ging rechts weg und in den Wald. Die nächsten beiden Kilometer waren deutlich einfacher zu laufen, zumindest vom Profil her. Die Wege waren aber schneebedeckt. Als es am Waldrand entlang ging. merkte man sogar die nun doch etwas wärmende Sonne. Ich fühlte mich an dem Tag das ganze Rennen über wohl und nirgends ein Problem. So machte es zum Abschluss eines doch sehr durchwachsenen Jahres nochmal Spaß. Im Wald folgten auf dem neunten Kilometer noch ein paar kleine Anstiege. Dann konnte ich es auf dem letzten Kilometer an den Waldrand und danach auf dem Feldweg zur Alphalde laufen lassen. Auf dem letzten Kilometer in 4.50 min dann doch noch einen unter 5 Minuten, aber nicht vergleichbar mit dem Vorjahr. Noch ein Endspurt über die Wiese und nach 54.51 min hatte ich das Ziel erreicht und zudem auch mein Ziel unter 55 Minuten zu bleiben. Die Platzierungen waren nicht so wichtig. In der AK M55 war es zumindest Rang 12 von 21 und in der Gesamtwertung noch im Mittelfeld.



Nach meinem Zieleinlauf musste ich wegen dem Endspurt etwas durchatmen, aber dann ging es schnell wieder und ich fühlte mich insgesamt richtig gut. Ich zog die Hose und Jacke über und holte noch ein warmes Getränk. Danach ging es noch kurz zur Halle. Ich hatte aber nicht viel Zeit, da ich den Bus um 11:27 Uhr erwischen wollte. Die Haltestelle war ja zum Glück ums Eck und die Zeit für den Umstieg dann auch mehr als ausreichend und der RS% tatsächlich mal pünktlich in Ulm. Dort hätte ich 29 Minuten warten müssen, aber der RE3 nach Biberach stand bereits da und so konnte ich die Zeit im warmen Zug überbrücken. Da passte mal alles, zumal wir sogar etwas früher ankamen und auch der Bus bereits wartete. Also wieder im Warmen und nach 19 Minuten endgültig in Ochsenhausen. Ich schloss das Jahr mit der schwächsten Bilanz seit ewigen Zeiten ab. Am Ende standen 2303,6 km und 42590 Hm zu Buche.
Insgesamt waren es 541 Teilnehmer, davon 283 über 10 km und 258 über 5,4 km.
Ergebnisse: https://my.raceresult.com/363245/results
Veranstalter: https://outdoor.svmergelstetten.de/
Die Strecke:
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