Donnerstag, 21. Juni 2018

4. DEE-AOK-Firmenlauf in Ulm / Neu-Ulm am 21.06.2018

Auch in diesem Jahr hatte ich beschlossen, wie bei den ersten drei Auflagen wieder bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Der Lauf passte, da ich aus dem Nachtdienst kam, perfekt als Auftakt zu einem langen Wettkampfwochenende. In diesem Jahr startete ich für das neue Sport Sohn Laufteam und Oli Mienert erledigte da schon mal die Anmeldung. Die Fahrt ist mit 38 km und knapp 30 min auch recht kurz und ich schaute aber, dass ich zeitig da sein werde. In diesem Jahr parkte ich dann auf dem Parkplatz direkt neben der ratiopharm-Arena. Es zeichnete sich bei 2346 Voranmeldungen eine Rekordbeteiligung ab und so war schon eine Menge los. Da würde ich sicher wieder auf viele Bekannte treffen. Ich musste mich diesmal nicht um die Startunterlagen kümmern und so hatte ich genug Zeit mich mal umzuschauen. Das Wetter meinte es mit 21° C und leichter Bewölkung ganz gut und der Wind tat sogar gut, da er etwas frisch war. Also zumindest nicht wieder so eine Hitzeschlacht wie letzes Jahr. Schnell zeigten sich die ersten bekannten Gesichter und manche traf ich doch etwas überraschend. Da freut man sich dann besonders.














Es folgte nun eine Aufwärmrunde und dazu lief ich schon mal auf der späteren Strecke. Ich konnte nach dem Nachtdienst kaum schlafen und fühlte mich den ganzen Nachmittag recht schlapp. Dafür lief es jetzt nicht mal so schlecht. Insgesamt lief ich 3,7 km und war doch halbwegs optimistisch gestimmt, zumal sich die Oberschenkel nun gut anfühlten und das harte letzte Wochenende mit 5 Starts in 2 Tagen hatte ich nun wohl überwunden, zumal es am Dienstag im Burrenwald und auf der Bahn schon gut lief.












Nun hieß es um 18:30 Uhr zum Treffpunkt des Teams in der Halle zu gehen und dort konnte ich meine Startunterlagen empfangen. Der Transponder für die Zeitnahme befand sich wieder auf der Rückseite der Startnummer. Auch in diesem Jahr gab es ein Funktions-Shirt. Die Startgebühr betrug regulär 25 € und bei Nachmeldungen 30 €. Durch das Team bekam ich den Start für 15 €. Es folgte natürlich noch das obligatorische Teamfoto und so langsam herrschte ein ganz schönes Gedränge. So gern hab ich ja so ganz große Veranstaltungen nicht, aber die Stimmung war gut und bei den vielen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Es freute mich mal wieder Josi Kelz getroffen zu haben, war es doch schon eine Weile her und ich musste bei der Anfahrt noch an den gemeinsamen Zieleinlauf im letzten Jahr denken.






















Nun wurde es Zeit für letzte Vorbereitungen. Ich lief mit meinen Brooks Racer ST5. Bei dem Wetter natürlich ganz in kurz und mit der obligatorischen Mütze. Es ging nun in den Innenraum der Halle und dort befinden sich ja Start und Ziel, was auch einen ganz eigenen Flair hat. Dort lockerte ich mich noch etwas auf und es war eine Aufwärmgymnastik im Gange.
























Der Start erfolgte um 19:00 Uhr und die Streckenlänge beträgt ca. 7 km, wobei die Strecke auch in diesem Jahr eine Änderung zum Vorjahr erfahren hat. Es gab für Läufer unter 28 min Zielzeit die Möglichkeit ganz vorne zu starten und danach starteten die restlichen Läufer nach und nach, wobei es ja eine Nettozeitnahme gibt. Ich hatte auch in diesem Jahr den Foto mit dabei. Es war in diesem Jahr mein 59. Wettkampf und bereits der 11. in diesem Monat. Ich nahm mir einen recht gleichmäßigen Tempolauf mit etwas schnellerem Start und mal sehen, was hinten raus so geht. Es ging auch gleich flott los und dann hatte ich erstmals seit längerer Zeit anfangs einen ganz trockenen Mund, diesmal sogar recht extrem. Ob das an den unterschiedlichen Bedingungen in der Halle und draußen liegt? Auf jeden Fall kam ich gut ins Rennen und vor allem merkte ich nirgends mehr ein Zwicken. Das war die letzten Tage durchaus anders und war heute auf jeden Fall eine gute Erkenntnis. An der Markierung für den ersten Kilometer eine Zeit von 3.58 min, Das passte, wobei meine Uhr aber etwas weniger anzeigte und da war es dann 4.12 min. Man erreichte nun auf dem schmalen, asphaltierten Feldweg Ludwigsfeld. Es ging dort kurz durchs Wohngebiet und ich war schon fleißig am Fotografieren. Nun war es im Mund doch wieder gut und bei den Sportanlagen, die mit den dortigen Läufen im August bekannt sind, waren zwei Kilometer absolviert und den zweiten in 4.18 min.















Nun ging es nach rechts und da kam gleich ein Getränkestand, den ich aber noch ignorierte. Man lief über die Brücke der B 28 und in Richtung Silberwald. Dort gab es einen Wendepunkt und ich war gespannt, wie es bei den vielen Teilnehmern wird. Im Wald war es gleich etwas angenehmer und auch dieser Weg war asphaltiert. Es kam mir nun als Führender Thorben Dietz entgegen und er lief souverän zum Sieg. Dahinter folgte mit Darko Tesic gleich der Titelverteidiger und dann Daniel Unger knapp vor Teamkollege Ralf Traub und der sollte noch auf Rang 3 vorlaufen. So viele kamen mir bis zur Wende gar nicht entgegen und ein Platz unter den ersten 100 in dem Rekordfeld von 2232 (letztes Jahr genau 2000) sollte drin sein. Die Wende erfolgte rechts rum und danach sah ich, wer so alles hinter mit liegt. Da waren auch viele Bekannte dabei und man grüßte sich und Josi feuerte mich noch an. Kurz vor der Wende war der dritte Kilometer absolviert und der sollte mit 4.27 min der langsamste sein, aber nun lief es bei mir locker. Ferenc Kovacs überholte mich noch, aber er sollte einer der letzten gewesen sein. Es kamen nur noch Melissa Ringeis und ein weiterer Läufer. Vielmehr holte ich nun immer mehr auf. Man kam wieder an den Getränkestand und diesmal nahm ich zwei Schluck Wasser und dann die Markierung für Kilometer 4 und die Uhr zeigte 16.36 min, was echt stark war, die Uhr aber noch ein Stück bis Kilometer 4 hatte. Dennoch dann 4.20 min wieder schneller und doch recht gleichmäßig unterwegs, wie ich es vorhatte.






























Man lief nun halbrechts auf den Illerkanal und dort auf einem Grasweg entlang. Dieser kostete wieder Kraft. Dabei war ich aber immer mehr am Aufholen und das motivierte. Mit der Zeit fällt dann bei der Anstrengung auch das Fotografieren schwerer. Daran merkt man auch, wie es mit der Kraft aussieht. Es kam wieder ein Abschnitt auf Asphalt und dort auch der Kilometer 5 und ich passierte die Tafel nach 20.55 min. Die Strecke ist ja mit gerade mal 40 Hm flach, aber bei mir dann nicht unbedingt schneller. Allerdings holte ich nicht alles heraus, musste an den Fürstenwaldlauf morgen in Ochsenhausen denken und die nächsten Rennen, die wichtig sind. Es ging wieder auf einem Grasweg weiter und da überholte ich Walter Unger, der ein super Rennen lief. Mit 4.26 min und 4.25 min waren die Kilometer 5 und 6 eher etwas langsam.



















Es ging auf den letzten Kilometer. Da wollte ich es nochmal wissen. Ich konnte nach vorne immer mehr aufholen und ein jüngerer Läufer, der mich wieder überholte, meinte ich solle mitlaufen. Dies tat ich auch und in seinem Sog lief ich in Richtung Arena noch an Mario Pulvermüller vorbei und es lief am Ende richtig super und in der Kurve vor der Halle überholte ich noch meinen Pacemaker und erreichte das Ziel nach 29.13,6 min und damit zwar 12,5 Sekunden langsamer als im letzten Jahr, aber diesmal zeigte die Uhr gut 6,7 km an und letztes Jahr 6,5 km und somit war ich im Schnitt sogar noch ein gutes Stück schneller. Vor allem nach kurzem Durchatmen schnell erholt. Ich belegte in der Gesamtwertung Rang 85 von 2232 und Platz 78 von 1286 Männer und in der AK M50 einen respektablen 6. Platz von gleich 149. Immerhin war es noch Rang 3 in meinem Team, auch nicht schlecht.






Nach meinem Zieleinlauf dann noch einige Bilder von den weiteren Zielläufern und es war Zeit für einen regen Austausch mit den vielen Bekannten und natürlich musste ich auch einiges trinken. Diesmal empfand ich es in der Halle bei Weitem nicht so kühl wie letztes Jahr, was deutlich angenehmer war.




































Es ging raus und auf eine kurze Auslaufrunde, wobei es schon wieder recht locker ging. Die Ergebnisse wurden von abavent mal wieder schnell veröffentlicht und ich ging noch mal in die Halle zurück.




Die Siegerehrung wurde dann bereits gegen 20.55 Uhr durchgeführt und damit sogar etwas früher als geplant und so nahm ich die Ehrung noch mit, die u. a. von der ehemaligen Weltklasse-Langläuferin Evi Sachenbacher-Stehle, die selbst lief, durchgeführt wurde. Es war auf jeden Fall ein Abend der total viel Spaß machte und nun bin ich gespannt, was das Wochenende noch so bringt.




















Die Strecke:



Insgesamt gab es 2232 Teilnehmer.

7 km Männer: Thorben Dietz (Team Bantleon, 22.25,3 min) vor Darko Tesic (Immodrive Laufteam, 23.05,2 min) und Ralf Traub (Sport Sohn Laufteam, 23.55,2 min).

7 km Frauen: Monika Pletzer (25.49,3 min) vor Maire Tupeinen (26.56,6 min) und Carina Götz (alle Team TEVA ratiopharm, 28.28,2 min).

Ergebnisse: https://abavent.de/anmeldeservice/ulmerfirmenlauf2018/ergebnisse

Veranstalter: http://www.firmenlauf-ulm-neu-ulm.de/

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