Donnerstag, 25. Januar 2018

Blaubeurer Felsenstieg - Trainingslauf auf den Spuren der Trails4Germany am 25.01.2018

Im letzten Jahr kam ich gleich vier mal nach Blaubeuren und war schon bei meinem ersten Besuch am 10. April richtig begeistert und absolvierte alleine einen längeren Trainingslauf. Ende Juni folgte mit vielen Lauffreunden der Hometrail rund um den Blautopf und Ende August absolvierte ich mit Katja Kust noch ein Training für die SALOMON Trails4Germany. Bei diesem Lauf gab es für mich am 30.09.2017 mein bis dahin wohl bestes Trailrennen. Es lief toll und die Gegend kannte ich ja schon gut. Da wollte ich diese Woche, die tatsächlich wettkampffrei ist, das tolle Wetter noch nutzen und vor dem Trail mit Freunden am Sonntag einen weiteren Trail-Trainingslauf absolvieren. Leider mussten meine üblichen Mitstreiter doch noch absagen, aber ich ließ es mir nicht nehmen, dann halt alleine nach Blaubeuren zu fahren, wo ich wieder am Bahnhof parkte. Es sind ja nur 43 km und 38 Minuten Fahrt.Von dort aus ging es erst mal durch die Stadt. Da war der erste Kilometer mit 4.34 min schon sehr schnell, was zeigt, dass ich mich wohl fühlte. Das Wetter machte ja bei 8° C gut mit, zumal es zwar bewölkt war, jedoch trocken blieb. Gestern Abend schmerzte noch etwas das linke Knie und mal sehen wie es heute gerade bergab geht. Es ging an der Kirche vorbei, wo der Start des Rennens im September erfolgte und von dort aus durch die Unterführung und auf die Strecke der Trails4Germany. Nach den Treppenstufen, die schon am Beginn des Laufs ganz schön anstrengend waren, ging es erst mal flach weiter. Ein ersten kleines Hindernis durch den vergangenen Sturm stellte sich auch schon in den Weg.Der Blick Richtung Blaufels war schon toll und der sollte heute auch noch auf dem Programm stehen. Ein paar Schneereste gab es hier auch und es sollten nicht die letzten sein.























Es kam nun der erste längere Anstieg. Ich lief dabei etwas früher als es bei der Wettkampfstrecke der Fall ist nach links und auf einem breiten Waldweg nach oben. Teils stieg es doch ganz schön an. Wieder versperrten Bäume teils den Weg und es gab eine kleine Klettterpartie. Am Waldrand angekommen dann rechts weg und leicht ansteigend am Waldrand entlang, bevor es nach links ging und dort der Weg in einen Pfad übergeht. Hier war es teils ganz schön schlammig und es hatte auch immer wieder Schneefelder. Ich hatte heute übrigens meine Inov-8 Trailtalon 275 an. Es wurde nun mit der Ruine Günzelburg ein erster Höhepunkt der Tour erreicht. Von hier gibt es eine tolle Aussicht ins Tal.


































Von der Günzelsburg dann ein toller Downhill auf schmalem Pfad. Allerdings nicht nur der bereits schon lange Zeit liegende Baum, der auch beim Rennen zu übersteigen war, sondern auch noch ein weiterer, der doch ganz schön hoch im Weg lag. Auf dem Pfad war es auch recht schmierig und es war volle Konzentration und Vorsicht angesagt. Die Schuhe leisteten guten Beistand und nur manchmal minimales Rutschen. Da ging es aber auch bergab nicht ganz so schnell. Natürlich bedeutet das auch, dass dann auch bald wieder ein Anstieg kommen wird und der hat es in sich. Links weg nun doch recht steil hoch in Richtung Felsenlabyrinth. Ein weiterer absoluter Höhepunkt und schöne Pfade teils über Steine und Wurzeln, Etwas verweilen musste ich natürlich an der "Küssenden Sau".






































Es ging auf dem Pfad weiter und zunächst tendenziell runter. Dann ging es links wieder mal steil hoch, auch über etliche Stufen und die "Brillenhöhle" wurde erreicht. Die letzten Stufen zur Höhle nahm ich auch noch im September war dazu ja keine Zeit. Es ging nach einem kurzen, aber heftigen Anstieg erst mal wieder runter und ich konnte es wieder laufen lassen. Beim steilen Downhill nach der Günzelsburg spürte ich kurz das linke Knie, aber nun war alles gut. Ich fühlte mich wohl und es machte trotz all der Anstrengung, die nicht zu leugnen war, Spaß. Nun wieder rauf und teils außerhalb des Wald und ganz schön steil. Da war auch mal wieder Gehen angesagt. Ich erreichte wieder den Punkt, wo es aus dem Wald raus Richtung Günzelburg ging.





























Nun rechts runter und ein weiterer toller Downhill auf einem Pfad über Serpentinen. Teils auch mal über einen Grasweg. Da war aber auch volle Konzentration gefordert, das es zum Teil wieder schlammig und recht schmierig war. Vor allem in den Spitzkehren nicht zu viel riskieren. Ich kam wieder zu der Unterführung und es ging in die Stadt.
























Ich lief nun am Kloster vorbei und zum Blautopf. Dort musste ich kurz verweilen und den schönen Anblick genießen. Es hieß aber auch neue Kraft zu schöpfen, denn ein weiterer heftiger Anstieg sollte folgen. Nun hatte ich bereits knapp 10 km hinter mir und sicher etliche Höhenmeter. Es waren schon gut 500.
















Vom Blautopf wieder am Kloster vorbei rechts weg und über eine lange Treppe hoch. Das war richtig hart und oben kurz verschnaufen und dann die Hauptstraße überqueren und es folgte der lange und teils doch steile Anstieg hoch zum Blaufels. Eine wirklich beeindruckende Stecke auf dem schmalen Pfad. Es ging am Glasfels vorbei und ich ließ mir diesmal den letzten Aufstieg zum Blaufels nicht nehmen und von dort ein toller Ausblick auf die Stadt, den Blautopf und auch auf die Strecke, die ich am Anfang lief.





































Es ging weiter auf Pfaden durch den Wald und nicht allzu lange flach, dann rechts hoch und nach dem Anstieg auf einem Pfad durch den Wald, bevor es auf einem Feldweg in Richtung Sonderbuch ging. Ich passierte den Grillplatz und kam am Flugplatz vorbei und durch den Ortsrand von Sonderbuch. Da brachte ich zwei vergleichsweise schnelle Kilometer hinter mich und konnte mich von den letzten Anstiegen sogar gut erholen. Ich lag auch noch gut im Zeitplan. Eine Alternative wäre noch gewesen, vor dem Grillplatz rechts runter in die Stadt zu laufen, aber nun sollte es noch zum Rusenschloss gehen.

























Von Sonderbuch nun weiter Richtung Rusenschloss und da teils auf Pfaden und anfangs noch eine tolle Aussicht ins Tal. Hier waren auf dem Weg aber auch immer wieder größere Schlammlöcher. Da musste ich aufpassen, kam aber trockenen Fußes durch. Der letzte Abschnitt zur Ruine noch auf dem breiten Weg runter, ich musste etwas auf die Zeit achten. Am Rusenschloss waren Sanierungsarbeiten im Gange, man konnte aber zum Glück durch.























Nun ging es vom Rusenschloss erst mal wieder einen teils steilen Downhill runter. Es ging alles gut und auch das Knie machte mit. Unten angekommen über die Blau und an einem Bach entlang, bevor nach 15 Kilometer noch ein letzter Anstieg wartete. Ich lief noch zu dem bekannten Felsen "Klötzle Blei" und vor dort ein letzter toller Ausblick auf Blaubeuren. Nun ging es wieder zurück durch die Stadt zum Bahnhof.







































Am Ende hatte ich eine Strecke von 16,5 km mit doch gleich 819 Höhenmetern in Netto 1:48.20 h und damit einem Schnitt von 6.34 min/km absolviert. Das ließ  sich sicher sehen und war ein klasse Training. Es war mein 164. Tag in Folge an dem ich lief. Ich laufe diese Runde, oder ähnliche, in diesem Jahr sicher noch öfters und dann gerne auch in Begleitung. Nun, gute 3 Stunden später, fühle ich mich auch schon gut erholt und alles passt!

Die Strecke:


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