Dienstag, 5. April 2022

Trailtraining in Blaubeuren am 04.04.2022

Es war gestern immerhin 24 Tage her, seit ich das letzte mal ein Trailtraining absolviert hatte. Damals in Beuron und gleich etwas mehr als 30 km und gut über 1000 Hm. Nachdem ich am Sonntag erstmals seit einer Woche wieder gelaufen bin und dabei immerhin 17,5 km und zwei recht gute Wettkämpfe, wollte ich am Montag das gute Wetter an dem freien Tag nutzen und mal wieder in Blaubeuren ein Trailtraining absolvieren. Leider wurde es aus verschiedenen Gründen zu spät und so konnte ich auf jeden Fall nicht den ins Auge gefassten Halbmarathon absolvieren. Es sollten dann wenigstens 10 km werden. Meine Tochter und der Hund waren diesmal auch dabei. Dabei parkten wir nicht wie üblich am Bahnhof, sondern bei der Sporthalle. 

Es ging dann an der Blau entlang los und erst mal das Tal entlang. Tatsächlich mal ein Abschnitt, den ich in Blaubeuren noch nicht gelaufen bin. Davon gibt es sicher nicht mehr viele. Da hat man einen herrlichen Blick auf das Rusenschloß. Es ging als nächstes hoch zum Ruckenkreuz und schon auf dem Weg dorthin schöne Ausblicke über die Stadt. Bei den 6° C und Sonne perfekte Bedingungen. 
























Vom Ruckenkreuz ging es wieder runter ins Blautal und dort über die Brücke bei der Eisenbahn. Da kann man auch immer Wasservögel beobachten. Nach der Brücke steigt es kurz an und ich lief nicht direkt hoch zur Ruine, sondern wie vor ein paar Wochen den Pfad oberhalb von Gerhausen in Richtung Blaustein entlang. Dort dann auf dem teils doch steilen Fahrweg hoch Richtung Sonderbuch. Das waren dann auf den Kilometern 4 und 5 rund 140 m Anstieg. 






















In Richtung Ruine ging es erst ein Stück runter und dann schon mal ein schöner Aussichtspunkt auf das Rusenschloß und von dort dann erst recht. Das muss man einfach genießen. 
























Von der Ruine ging es dann runter auf dem Pfad Richtung Blautal. Es lag dort nur noch ganz wenig Schnee. Es folgt kurz ein Feldweg und dann der steile Anstieg hoch nach Sonderbuch. Da ging es auf dem achten Kilometer Netto gleich 123 m hoch. Ich fühlte mich an dem Tag recht gut vom Sonntag erholt. 

















Von Sonderbuch ging es am Flugplatz vorbei in Richtung Blaufels. Aber zu dem tollen Aussichtspunkt reichte es zeitlich nicht mehr. So lief ich dann nach dem Grillplatz den steilen Pfad runter zum Blautopf. Zuletzt bin ich dort am 30.01. bei einem tollen Trail mit Sophia hoch gelaufen. Teils ist es dort doch etwas anspruchsvoller. Der zehnte Kilometer hatte immerhin ein Gefälle von 134 m.


















Am Blautopf musste ich die 10 km noch kurz voll machen und hatte dann Zeit, die tolle Stimmung dieses außergewöhnlichen Ortes zu genießen, die sich in den Bildern gar nicht so festhalten lässt. 















Es ging nun zusammen gemütlich zurück zum Parkplatz und ein schöner kleiner Ausflug endete. Auf den 10 km waren es doch gleich 390 Hm und es lief ganz gut. 












Die Strecke:


Sonntag, 3. April 2022

Lauf weiter Jubiläumslauf - Birthday Run am 26.03.2022 und 27.03.2022

Nun sind es prompt schon zwei Jahre Lauf weiter. Die Zeit vergeht wirklich unglaublich schnell und es war eine super Gelegenheit die Motivation hoch zu halten. Die meiste Zeit gab es ja keine realen Wettkämpfe oder ich war ausgeschlossen. Da war es eine Ehrensache an dem Jubiläumslauf teilzunehmen. Es war für mich in der Woche bereits der fünfte Wettkampf in Folge und noch immer zum langsamen Aufbau. Ich hatte für die 7,5 km gemeldet. Daneben gab es Nachwuchsläufe mit 500 m für Bambini, 1,5 km und 2,5 km für Schüler und dann noch beim Lauf oder Walking die Distanzen 5 km, 10 km und 15 km. Leider kam das Paket zum ersten Mal nicht pünktlich zum Lauf. Meist kommen die Sachen sogar sehr zeitig. 

Es ging zunächst von Ochsenhausen aus an der späteren Strecke die Rottum entlang und dann zum Startpunkt. So hatte ich mit 2,8 km mal seit längerer Zeit wieder ein längeres Aufwärmen. Da hatte es sich auch schon wieder besser angefühlt. So wie bereits am Freitag beim Nordsee-Lauf hatte es am späten Nachmittag wieder 14° C bei Sonne pur. Leider hatte der Wind erneut etwas zugelegt, aber es ging noch. 




Es folgte mein 42. Wettkampf in diesem Jahr. Da konnte ich wieder in kurz starten, bzw. ich nahm das Langarm-Shirt und krempelte die Ärmel nach hinten. Auf dem Rückweg könnte es bei dem Wind doch wieder etwas frisch werden. Dann startete ich mal relativ locker und versuchte entspannt zu laufen, Ich wollte wie bei den letzten Läufen den Schnitt wieder etwas verbessern. Es lief recht gut, fühlte sich auch sehr gut an und den ersten Kilometer in 4.26 min doch deutlich schneller als zuletzt. Dann die Bahnlinie entlang und nach Goppertshofen rein. Fa passte es auch bei dem Gegenwind recht gut und nach der Wende nochmal beschleunigt und den zweiten Kilometer für meine derzeitigen Verhältnisse in guten 4.49 min. Da hatte ich zum Freitag schon mal einen guten Vorsprung. Nach der Brücke dann links weg und die Rottum aufwärts nach Ochsenhausen. Nach 11.48 min mal eine wieder ordentlichere Zwischenzeit bei 2,5 km und schon mal 15 Sekunden schneller. Ich konnte danach auf dem dritten Kilometer die Pace sogar noch etwas verbessern und den Kilometer in 5.02 min beenden. Das sah schon deutlich besser aus. Es ging an der Baustelle entlang und zur zweiten Wende. Danach die erste Hälfte in 18.06 min und damit schon 23 Sekunden voraus. 







Es ging auf die zweite Hälfte und für den vierten Kilometer hatte ich 5.06 min benötigt und war gerade am Ende langsamer geworden. Das war der erste kleine Rückschlag. Die nächsten gut 500 m an der Rottum abwärts sind an sich einfach, aber diesmal leider etwas mehr Wind, was sich auswirkte. Dann zum Bahndamm und rechts weg nach Reinstetten. Den fünften Kilometer in 4.58 min. Die Uhr zeigte nun 24.21 min. Da war ich noch immer 23 Sekunden schneller als am Vortag. Nur wurden jetzt die Beine doch schwer. Probleme hatte ich an sich keine. So langsam komme ich doch wieder in Schwung. Der sechste Kilometer zog sich aber dahin und die Zeit von 4.59 min war doch etwas enttäuschend. Ich erwartete aber, dass es nun auf dem siebten besser läuft. Leider war dies überhaupt nicht der Fall und ich war irgendwie schlapp. Da kam dann eine an sich völlig indiskutable Zeit von 5.01 min heraus, auch wenn ich noch nicht vorhatte am Anschlag zu laufen. Dies war zu schlecht! Es ging nach weiteren 100 m rechts weg und der lange Endspurt. Da konnte ich trotz Wind mit 4.38 min/km praktisch die Pace vom Vortag erreichen. Leider spielte dann das GPS nicht mit und die Uhr sprang von 7,49 km auf 7,51 km, Das kostete noch ein paar Sekunden, aber mit 36.44 min zumindest 8 Sekunden gegenüber dem Vortag gesteigert und die Pace somit um zwei Sekunden, da es ja etwas weiter war. Insgesamt konnte ich trotz etwas schwacher zweiter Hälfte zufrieden sein. 






Der Rückweg fiel mit gut 2 km wieder kurz aus. Dafür noch einen herrlichen Sonnenuntergang erlebt. 





Das Päckchen mit der Medaille und ein paar Überraschungen kam dann zumindest am Montag an. 





Das Ergebnis ließ sich dann  auch sehen. Ich wurde wieder Gesamtzweiter bei 94 Teilnehmer und diesmal nicht nur bei den Männern. Der Abstand war dafür doch deutlicher. In der AK M55 wurde es aber der nächste Sieg. 


Die Strecke: 



7,5 km Männer: Oliver Gallaun (justdiving, 35.52 min) vor Peter Steiner (albside Running, 36.44 min) und Christoph Saul (40.03 min). 


Samstag, 2. April 2022

Lauf weiter Nordsee-Lauf für Seehunde vom 22.03.2022 bis 27.03.2022

 Der 22.03. ist der Internationale Tag der Seehunde und da gab es von dem Tag an bis zum Sonntag, 27.03.2022 von Lauf weiter den Nordsee-Lauf für Seehunde und der diente auch einem guten Zweck. Es gab für jeden gelaufenen Kilometer eine Spende für das Robbenzentrum Föhr. Die angebotenen Strecken waren 500 m für Bambini, 1,5 km und 1,5 km für Schüler, sowie 5 km, 7,5 km, 10 km und 15 km wahlweise als Lauf oder Walking. Ich entschied mich mal wieder für die 7,5 km. 

Beim Aufwärmen lief ich nicht ganz 2 km zu meinem üblichen Startpunkt. Das Wetter war mit 14° C und Sonne m späten Nachmittag richtig gut. Allerdings auch wieder etwas mehr Wind. Leider zog es etwas links in den hinteren Oberschenkel. Insgesamt war ich natürlich auch noch nicht so locker nach den harten letzten Tagen bzw. ja über eine Woche in der es nicht optimal war. 


Dieser Lauf war bereits mein 41. Wettkampf in diesem Jahr. Ich hatte zwar ein Langarm-Shirt an, dabei aber die Ärmel nach hinten gekrempelt und natürlich die kurze Hose. Ich war mal gespannt, wie es läuft. Ich hatte als Ziel, die Pace vom Lauf vom Vortag minimal zu verbessern, auch wenn die Distanz diesmal etwas länger war. Mit 4.34 min war der erste Kilometer zumindest schon mal minimal schneller. Ich lief dann aber noch im vorsichtigen Modus weiter. Ich wollte in dieser Woche noch nicht so viel riskieren. Den zweiten Kilometer mit der Wende wollte ich zumindest unter 5 Minuten schaffen, was in 4.54 min auch gelang. Danach zurück bis zur Rottum und nach der Brücke links weg Richtung Ochsenhausen. Ein Abschnitt, der leicht ansteigend, meist etwas zäh ist. Nach 12.03 min hatte ich die ersten 2,5 km hinter mir und war doch einige Sekunden schneller als am Donnerstag. Die Pace betrug zuletzt aber nur 5.10 min/km und auf dem dritten Kilometer konnte ich mich auch nicht mehr steigern, sondern wurde mit am Ende 5.12 min sogar noch etwas langsamer. Das Gute war, dass ich so beim Laufen keine Probleme hatte und auch gut Luft bekam. Es ging zur zweiten Wende und nun wieder zurück. Diesmal an der Rottum minimal ansteigend, aber dafür jetzt mit etwas Gegenwind. Nach 18.29 min hatte ich die halbe Distanz geschafft. Da lag die Pace mit 4.56 min/km exakt bei dem Wert von gestern. 







Es ging auf die zweite Hälfte und da würde es nun sicher alles andere als selbstverständlich werden, dass ich die Pace vom Vortag noch unterbieten werde. Den vierten Kilometer hatte ich in doch eher schwachen 5.07 min absolviert und nun sollte es auf dem folgenden Abschnitt doch einiges schneller gehen. Einfach wurde es allerdings nicht und ich konnte mich nur ach und nach etwas steigern. Dann zum Bahndamm und rechts weg nach Reinstetten. Den fünften Kilometer schaffte ich in 4.57 min und insgesamt nun 24.44 min. Das war fünf Sekunden langsamer als am Donnerstag am Ende des Rennens. Würde ich mich noch etwas steigern können? Das Problem des weiteren Streckenverlaufs ist weniger das Problem, als vielmehr die ungeliebten langen Geraden. An dem Tag kam dort auch noch ein wieder etwas stärkerer Gegenwind dazu. Auf dem sechsten Kilometer konnte ich zumindest wieder eine Zeit von 4.57 min erzielen. Ich riskierte nun auch etwas mehr und versuchte noch zu beschleunigen. Die Beine waren aber nicht mehr so frisch. Auf dem siebten Kilometer konnte ich mich dennoch auf 4.54 min steigern. Noch 100 m und dann rechts weg und erst mal kurz runter und der lange Endspurt. Da betrug die Pace auf den letzten 500 m doch noch recht ansprechende 4.37 min und mit einer Zeit von 36.52 min schaffte ich mit 4.55 min/km tatsächlich noch einen schnelleren Schnitt. Auf der zweiten Hälfte war ich in 18.23 min sogar etwas schneller als auf der ersten. Mit dem Ergebnis konnte ich natürlich zufrieden sein. 






Das Auslaufen wieder kurz und direkt die etwas mehr als 2 km nach Hause. Dort gab es die erneut sehr schön gestaltete Medaille. 







Die Ergebnisse gab es am Montag und da wurde ich doch mit der Zeit etwas unerwartet Gesamtdritter von gleich 123 Teilnehmern und bei den Männern mit nur 7 Sekunden Rückstand Gesamtzweiter. Da wäre der Gesamtsieg drin gewesen, aber so zumindest noch Sieger der AK M55. 


Die Strecke:


7,5 km Männer: Nico Träger (36.45 min) vor Peter Steiner (albside Running, 36.52 min) und Christian Welter (Judo Club Halle e.V., 39.10 min). 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/190912/

Veranstalter: https://lauf-weiter.de/