Sonntag, 5. November 2017

28. Steinheimer Geologenlauf in Steinheim am Albuch am 05.11.2017

Nun ging es für mich in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge zu dieser Veranstaltung. In diesem Jahr aber leider alleine, da Jusra kurzfristig leider verhindert war. Ich fuhr dann über Ulm und nahm noch Melanie mit. Die 80 km brachten wir in gut einer Stunde hinter uns und ich parkte wieder im Bereich der Wentalhalle. Es gab bereits 577 Voranmeldungen, und so war wieder zu erwarten, dass ich hier ganz viele Bekannte treffe.So war es dann auch, kaum dass wir ausgestiegen waren. Ich freute mich schon mal auf einen gemeinsamen Wettkampf mit Matthias Fromm. Nun ging es zur Halle und dort holte ich die Startnummer und den Transponder für die Zeitnahme, der am Schuh zu befestigen war. Ich war wie 2014 und 2016 für den Fitnesslauf über 5 km gemeldet und die vor Ort zu entrichtende Gebühr betrug 8 €. Für den Geologenlauf, den Hauptlauf über 10 km, waren es 10 €, für das Nordic Walking 7 € und für die Schülerläufe 4 €. Das Wetter war leider wie bereits im letzten Jahr nicht so toll. Bei unserer Ankunft zwar noch trocken, dann aber bei 9° C regnerisch. Melanie hatte sich noch für den Lauf über 5 km nachgemeldet.









Der erste Start erfolgte um 10:00 Uhr für die  Schülerinnen der AK U10 - U12 über 2 Runden und ca. 1000 m, wobei es Jahrgangswertungen gibt, was ich positiv finde. Da kam ich noch um ein paar Zieleinläufe festzuhalten.










Nun folgten um 10:15 Uhr die Schüler der AK U10 - U12 über ebenfalls ca. 1000 m und 2 Runden und ich beobachtete noch die erste Runde.













Der Start zum Lauf der AK U14 - U16 über drei Runden und ca. 1500 m erfolgte um 10:30 Uhr. Aber nun war es für mich Zeit, fürs Aufwärmen. Ich war gespannt, wie ich den gestern erstmals absolvierten Dreifachstart auf der anspruchsvollen Strecke beim Rothenburger Lichterlauf verkraftet hatte. Immerhin war ich dort mit zwei ersten und einem zweiten Platz außerordentlich erfolgreich. Ich lief zunächst mal auf dem Feldweg am Steinheimer Becken hoch. Später noch auf dem Anfang der Wettkampfstrecke. Beim ersten Wettkampf gestern war ich ja noch kurz vor dem Ziel bergab auf das Pflaster gestürzt. Der linke Oberschenkel war geprellt, aber es ging mit Dauer des Aufwärmens immer besser. Beim Aufstehen war es noch richtig über, ebenso an der Wade. Nach den 3 km fühlte ich mich aber recht gut.






















Der Start zu den Läufen über 10 km und 5 km erfolgte gemeinsam um 11:00 Uhr und es war für mich in diesem Jahr der 121. Wettkampf. Bei den Schuhen setzte ich wie gestern beim dritten Start und am vorletzten Wochenende auf meine neuen Brooks Neuro 2. Danach starteten um 11:10 Uhr noch die Nordic Walker über 7 km. Ich startete aus der zweiten Reihe und selbst da gab es etwas Gedränge. Zunächst auf einem neu aufgekiesten Feldweg und dann ging es am Parkplatz auf Asphalt weiter und rechts weg auf den Radweg in Richtung Sontheim. Es war zwar regnerisch, aber wenigstens ohne Wind und so recht gut zu laufen. Wegen meinem doch hohen Anfangstempo war ich überrascht, wie dicht das Feld noch war. Die Kilometerangaben sind dann doch etwas abgewichen und nach 3.47 min den ersten (auf meiner Uhr 3.54 min) und damit richtig flott. Es ging durch Sontheim durch und im Ort links weg. Leicht abwärts konnte ich nochmals Tempo aufnehmen und an Stefanie Grimmeisen dran bleiben, die mich überholt hatte. Von da an sollte es auch bis kurz vor dem Ziel so sein, dass ich nicht mehr überholt wurde. Nach 7.40 min dann die Markierung für den zweiten Kilometer. Das konnte kaum sein und meine Uhr zeigte erst 1,9 km, wobei sie tendenziell immer etwas weniger anzeigt. Demnach brauchte ich 4.13 min. Auf jeden Fall ließ es sich sehen und nun aus Sontheim raus und auf einem asphaltierten Weg wieder in Richtung Steinheim. Da lief es nun erstaunlich gut und von den Schmerzen nichts mehr zu spüren. Es folgte die Abzweigung für die 10er nach rechts und für uns nach links. Da waren gar nicht so viele vor mir nach links abgebogen. Hier dann ein leichter Anstieg. Es ging aber auch hier super und an der Markierung für Kilometer 8 eine Zeit von knapp unter 12 Minuten. Das konnte kaum sein und nach meiner Uhr dann nach 12.25 min und somit irgendwo dazwischen. Das war immer noch super. Nun ging es leicht abwärts. Insgesamt ja nur 26 Höhenmeter. Wenn ich da an gestern denke und dann noch grobes Kopfsteinpflaster. Da war es heute direkt angenehm, auch wenn ich Steigungen grundsätzlich mag. Es war nun ein recht einsames Rennen, da ich nach vorne zum nächsten Läufer zu weit weg war und von hinten keinen Druck hatte. Man überquerte die Hauptstraße und danach rechts weg und wieder der Radweg zwischen Sontheim und Steinheim, nur diesmal natürlich in der anderen Richtung. Ich sehnte die Markierung des neunten Kilometer herbei. Es zog sich aber und ein Blick auf meine Uhr zeigte, dass schon 4 Kilometer durch sind. Die 16.41 min ließen sich noch sehen. Nun wurde es aber richtig hart und ich merkte, dass ich an eine Grenze komme, was ja kein Wunder ist. Endlich die Markierung für die letzten 500 m und nach einem kurzen Stück sagte ich mir, es ist nur noch eine Bahnrunde. Dann links weg und Richtung Halle. Da überholte mich ein Läufer, der aber deutlich jünger war und mich interessierte in dieser Position nur noch die AK-Wertung und das Ziel, die Zeit aus dem Vorjahr zu unterbieten. Anhand der Voraussetzungen ein hohes Ziel. Dann die Rechtskurve und um die Ecke in Richtung Ziel. Nachdem es zuvor eher schleppend war, gab ich beim Blick auf die Uhr nochmals alles und kam nach den gut 5,1 km nach 21.12 min ins Ziel und damit prompt 1 Sekunde schneller als im letzten Jahr. Damit Ziel Nr. 1 erreicht. Im Ziel gratulierten Matthias, der die AK M40 gewann, und Thomas Breining als erste. Thomas wurde sogar Gesamtzweiter hinter dem überragenden Sascha Baß. Bei mir war es der 16. Gesamtplatz bei 112 Teilnehmern und in der AK M50 tatsächlich der Sieg. Damit auch Ziel Nr. 2, ein Podestplatz, geschafft. Etwas hatte ich ja mit dem Sieg geliebäugelt, aber nach gestern ...











Nach meinem Zieleinlauf wartete ich natürlich noch weitere Teilnehmer ab. Melanie Gerstenlauer erreichte das Ziel als Siegerin der AK W30. Da waren prompt lauter Sieger beisammen. Der Tee tat dann richtig gut, wobei ich mich schnell erholt hatte, Es folgte ein klein wenig Auslaufen und bis auf die Schmerzen an den Schürfungen war alles gut.











Nun hieß es auf die ersten Läufer über 10 km zu warten. Bei den Frauen zeigte Julia Laub bei ihrem Gesamtsieg erneut eine super Leistung. Es fror mich dann doch ziemlich, aber ich wollte noch den einen oder anderen Bekannten abwarten. Leider war es auch keine gute Witterung für die Bilder.


































Die Siegerehrung fand dann natürlich in der Halle statt. Ich bekam eine Urkunde, Socken und eine Schachtel Lebkuchen (ganz praktisch!). Ich genoss es richtig, zum Abschluss eines wirklich außergewöhnlichen Wochenendes wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Es war der 82. Podestplatz und 46. Sieg in diesem Jahr. Der Kuchen war übrigens wieder sehr lecker und es gab ja keine kleine Auswahl.















































Die Strecke: (Fitnesslauf 5,1 km)



Insgesamt waren es 562 Teilnehmer, davon 284 über 10 km, 112 über 5,1 km, 40 beim Nordic Walking über 7 km und 126 im Schülerlauf.

10 km Männer: Muhammed Drammeh (TSG Giengen, 34.46 min) vor Benedikt Nußbaum (Bernstadt, 34.58 min) und Andreas Jung (Heidenheimer Sportbund, 35.15 min).

10 km Frauen: Julia Laub (SV Mergelstetten, 38.43 min) vor Susanne Hafner (Westerstetten, 39.15 min) und Stefanie Grimmeisen (SV Mergelstetten, 42.43 min).

5,1 km Männer: Sascha Baß (TSG Giengen, 17.44 min) vor Thomas Breining (Runners Point Ulm, 19.28 min) und Andreas Weber (AST Süßen, 19.31 min).

5,1 km Frauen: Tanja Schröder (20.29 min) vor Leonie Dabrunz (TSG Giengen, 20.31 min) und Sabine Drössler (ISD vital Gesundheitsinstitut Heidenheim, 22.45 min).

Ergebnisse: http://geologenlauf.de/index.php?option=com_runevent&view=results&Itemid=98

Veranstalter: http://geologenlauf.de/index.php?option=com_content&view=featured&Itemid=78

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