Nach dem Frühdienst stand gestern die nächste Runde auf einem heimatlichen Wanderweg an. Es ging nach Gutenzell, also meinem vorherigen Wohnsitz. Dies bedeutete auch, dass ich die Strecke, wenn auch nicht so im Ganzen, kannte. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was man im Winter erwarten kann. Es hatte -1° C und dabei nur wenige Wolken. Gutenzell liegt ja an der Oberschwäbischen Barockstraße und so passt hier ja auch ein Barockpfad. Eigentlich wäre der Start im Klosterhof und dann noch an der Mauer entlang. Wir parkten aber oben am Kapellenberg beim Friedhof. Hier stand früher eine Burg und zumindest ein Graben ist ja noch erkennbar.
Peter`s Laufseite
Montag, 5. Januar 2026
Heimaterkundung - Barockpfad Kapellenberg in Gutenzell am 04.01.2026
Freitag, 2. Januar 2026
Heimaterkundung - Illgenweiher-Rundweg in Kirchberg an der Iller am 02.01.2026
Der zweite Lauf im neuen Jahr sollte auch gleich ein besonderer sein. Mit Hera nahm ich den nächsten ausgeschilderten Rundweg in Angriff. Diesmal ging es nach Kirchberg an der Iller, wo wir nach knapp 14 km Fahrt bei der Schule parkten. Die Witterung war ähnlich wie gestern bei 0° C und durch den böigen Wind gefühlt deutlich kälter. Dabei war es bewölkt, wobei es ab und zu wenigstens aufriss und der Schneefall auch noch nicht einsetzte. Der absolut größte Teil der Strecke würde im Wald sein und da würde es dennoch recht angenehm werden. Die Strecke ist mit 11,6 km angegeben. Ich kannte nur einen kleinen Teil der Strecke beim Illgenweiher, wo ich bei Trainingsläufen schon vorbei kam und wir ein paar Ma mit den Hunden waren.
Heimaterkundung - Rundweg Schloss Sommershausen in Maselheim am 01.01.2026
Der Auftakt ins neue Jahr fand gleich an Neujahr statt. Ich hoffte natürlich auf einen besseren Auftakt als letztes Jahr. Da gab es nach nur 100 m auf einer Eisplatte einen sehr schmerzhaften Sturz, der noch lange nachwirkte. Das war dann irgendwie auch symbolisch für ein sehr durchwachsenes Jahr. Ich wollte wieder mit Hera eine Laufeinheit absolvieren und dabei ein weiterer Wanderweg in heimischen Gefilden. Dieses mal stand der Rundweg Schloss Sommershausen an. Mit Ausnahme von wenigen Metern kannte ich die ganze Strecke, wobei ich sie so noch nie lief. Ein Anlauf im Herbst hatten wir abgebrochen, da es nur schlammige Wege gab. Da waren gestern die Voraussetzungen deutlich besser bei -1° C und zumindest noch ein wenig Sonne. Durch den Wind gefühlte -7° C, aber die Streckenführung klug gewählt und außerhalb vom Wald zu Beginn Rückenwind. Ich parkte zwischen Reinstetten und Wennedach, von wo aus wir schon oft liefen. Das war direkt an der Strecke und der Zipfel gehört noch zu Gutenzell-Hürbel und danach auf dem Gebiet von Ochsenhausen, wobei der ausgeschilderte Weg ansonsten auf Maselheimer Gemarkung verläuft.
Anfangs ging es auf einem Feldweg am Waldrand entlang und dann im Wald runter. Da war der Weg durch Baumfällarbeiten extrem holprig, da es gefroren war. Es geht am Rande des Arboretum vorbei. Dort gibt es einen schönen Rundweg auf welchem die verschiedenen Bäume vorgestellt werden. Am Hofgut Sommershausen runter und an den Teichen mit Blick auf das kleine Schloss vorbei ging es zum Rohrbach.
Nun verläuft der Weg rund 4 km lang recht flach. Es geht am Rohrbach entlang auf einem Feldsträßchen Richtung Wennedach und vor dem Ort links auf einen Feldweg. An einer Unterführung dann rechts weg und hier die einzige nicht optimal markierte Stelle. Geradeaus würde es auf den Feldern enden. Ansonsten war die Runde bestens markiert und ausgeschildert. Es geht auf der anderen Seite zum Bahnhof Wennedach an der historischen Schmalspurbahn Öchsle. Eine Fahrt von Ochsenhausen nach Warthausen bei Biberach lohnt sich auf jeden Fall. Es geht danach auf asphaltierten Wegen durch das Dürnachtal nach Maselheim. Dort dann ein Rechtsbogen und durch eine Wohnsiedlung den Berg hoch. Da hat man am Ende des Ortes eine wunderschöne Aussicht ins Tal und auf die bisherige Strecke und 6 km waren absolviert.
Ab hier dann nur noch in der Natur und nochmals auf Asphalt ein Stück leicht hoch zum Waldrand. Danach verläuft der Weg auf Feld- und Forstwegen. Es ging runter und links weg im Tal am Waldrand entlang. Die meisten Höhenmeter folgten nun auf dem letzten Drittel. In den Wald stieg es recht steil an zur Forsthütte. Hier dann auch mal etwas Schnee auf dem Weg und auch einige vereiste Stellen. Die neuen Inow-8 machten sich super, wie schon beim Silvesterlauf. Eine etwas kritische Stele gab es bergab, da es hier wieder holprig und teils vereist war. Hera machte es aber super und an dem Tag fühlte ich mich übrigens bestens und gut erholt vom Wettkampf an Silvester. Auf Forstwegen nun mehr flach weiter und links weg ein letzter Anstieg. An einer Kreuzung geht es dann rechts weiter.
Die Strecke führte auf dem letzten knappen Kilometer am Waldrand entlang. Dabei ein schöner Sonnenuntergang, worauf ich schon spekulierte. Man passiert die Schienen der Öchsle-Bahn na ihrem höchsten Punkt. Nur noch wenige Hundert Meter später waren wir nach 10,24 km mit 124 Hm (davon fast alle auf der zweiten Hälfte) und einer Nettolaufzeit von 51.49 min wieder am Auto. Es war auf jeden Fall eine Runde zum Genießen und der Auftakt ins neue Jahr gelungen.


























































