Montag, 25. Mai 2026

Neckarweg Teil 10 - LB-Neckarweihingen - Kleiningersheim am 25.05.2026

Nach gut 5 Wochen ging es für mich auf diesem Fernwanderweg weiter. Ich hab seit Sonntag mal 8 Tage Urlaub und bei der stabilen Wetterlage sollte da einiges gehen. Nachdem ich gestern nach dem Nachtdienst mit Hera schon den Eiszeitpfad Iller-Auwald-Tour absolviert hatte sollte es heute deutlich länger werden. Es standen die Etappen 19 und 20 von LB-Neckarweihingen nach Hessigheim an. Damit ich der ganz großen Hitze etwas entgehen kann, ging es schon um 6:48 Uhr von Biberach mit dem RE5 nach Stuttgart. Dort ohne Stress der Umstieg auf den MEX18 und nach 9 Minuten sogar etwas früher in Ludwigsburg. Dann in den Bus und festgestellt, dass dieser erst mal in die andere Richtung fährt. Klasse, dass in der App das angezeigte Ziel in dem Fall auch nicht zutreffend war. Schließlich 33 Minuten später als geplant an der Haltestelle Neckarbrücke in Neckwarweihingen. Da hatte es bei strahlend blauem Himmel bereits 20° C. 

Von der Haltestelle aus war ich gleich direkt am Neckarweg. Nach der Unterführung ging es gut 1 km auf einem Gehweg an der Straße entlang nach Ludwigsburg-Hoheneck. Dort dann links weg und erst mal an der Kirche vorbei im Ort hoch und dann noch ein etwas steilerer Anstieg. Da plätscherte ein kleines Bächen neben dem Weg. Später wäre ich über so was froh gewesen. Nun ging es nach rechts und ein Wechsel aus gekiesten und asphaltierten Wegen führte durch die Weinberge. Dabei immer wieder eine herrliche Aussicht ins Neckartal. 





Ich lief nun zwischen Obstbäumen halblinks weiter, um festzustellen, dass dies falsch war. Als ich zurück war, sah ich das fast zugewachsene Wegzeichen. Das war alles andere als optimal angebracht. Ansonsten war der Weg heute ausreichend bis sehr gut markiert. Es ging jetzt über Feldwege, Pfade und Wiesenwege durch Obstbaumweisen und dann fiel der Blick auf Marbach und das markante Schiller-Museum auf der anderen Neckarseite. Es ging runter zum Neckarradweg, wo es nach links ging und es wurde auf den nächsten beiden Kilometern wieder etwas zäh, da es auch dort keinen Schatten gab und es durch den Asphalt noch unangenehmer war. Dafür war ich bis dahin recht flott unterwegs. Benningen war schnell durchquert und es ging dort im Ort rechts weg und über die Neckarbrücke. Dort genoss ich noch einen Blick auf den Fluss, dem ich auf diesem Weg folge und der allerdings oft für längere Zeit nicht sichtbar ist. 










Nach der Neckarbrücke ging es über die Straße und dann auf einem Sträßchen relativ steil hoch in die Weinberge. Oben angekommen ging es noch eine Weile wellig weiter. Es kam noch der Aussichtspunkt Neckarhälde. Diesen kannte ich schon vom HW10, dem ich seit km 8 folge. Auf 9 km ging es an dem Tag in der Gegenrichtung parallel auf diesem Weg. Ich genoss die Aussicht und trank etwas. Der Umweg betrug nur 150 m, aber der kurze Anstieg zurück war bereits hart. Dennoch lief es oben wieder besser und es ging nun runter zur Straße und über die Brücke ins Neckartal. 





Der erste Abschnitt führte noch nicht am Fluss entlang. Nach der Autobahnbrücke ging es rechts zum Damm hoch und der folgende Abschnitt über einen Pfad und ab und zu auch Schatten, so direkt am Necker, war richtig schön. Allerdings merkte ich auch, dass es langsam an die Grenze ging. An der Schleuse Pleidelsheim ging es nach links und über die Neckarbrücke. Hier war nach etwas mehr als 16 km die 19. Etappe beendet. 



Die 20. Etappe führt von Pleidelsheim nach Hessigheim und hat lediglich eine Länge von 7 km. Anfangs ging es nach Großingersheim und dort dann recht schnell gut nach oben. Der Weg durch den Ort zog sich. Dann endlich rechts weg und es ging auf einem asphaltierten Sträßchen erneut durch Weinberge Richtung Kleiningersheim. Die Aussicht hier war wunderschön und beachtlich war auch die Steillage der Weinberge. 






Nach gut 19 km hatte ich Kleiningersheim erreicht. Das Schloss war durchaus fotogen und noch einmal ging es oberhalb des Neckars an den Weinbergen entlang. Als es wieder runter ging, passte sogar das Tempo wieder. An einer Kreuzung war keine der Abzweigungen zu nehmen. Der Neckarweg führte halblinks auf einen Pfad. Eigentlich war es gar kein Pfad mehr, denn er war völlig zugewachsen und das auch recht hoch. Ich versuchte es noch kurz, aber das war bei den Brennnesseln ein Fehler. Es kam eine Radfahrerin und die meinte, ich könne den unteren Weg nehmen und dann in den Wald. Dort sei es aber auch sehr zugewuchert. Ein Blick auf die Uhr sagte dann nach 20,5 km, dass es nicht mehr reicht und ausgerechnet zu der Zeit gibt es im Fahrplan eine Lücke von 2 Stunden. 




Ich beschloss, nach Kleiningersheim zurück zu laufen bzw. eher zu wandern. Dort reichte es zum Bus und das war auch wichtig, da dieser sonn- und feiertags nur alle 2 Stunden fährt. Die Strecke heute hatte sehr schöne Ecken und vor allem Aussichten, aber leider so gut wie kein Schatten. Wegen dem nicht passierbaren Abschnitt werde ich die nächste Etappe wie ursprünglich geplant in Hessigheim beginnen. Am Ende waren es 22,04 km (damit nur 1 km weniger als geplant) und 304 Hm. Die Rückfahrt erfolgte nach Freiberg am Neckar mit dem Bus und von dort mit der S4 nach Stuttgart. Da nahm ich eine früher und konnte in Stuttgart gemütlich Trinken einkaufen (in Freiberg sah es da öde aus) und dann den RE5 direkt nach Biberach nehmen. 


Die Strecke:

Sonntag, 24. Mai 2026

Eiszeitpfad Iller-Auwald-Tour in Dietenheim-Regglisweiler am 24.05.2026

Von den Eiszeitpfaden im Alb-Donau-Kreis fehlen mir nicht mehr viele und zuletzt immer mit Hera absolviert und so sollte es auch heute sein. Da ich aus dem Nachtdienst kam, war ich nicht so flexibel, da es ja sehr heiß wurde. Deshalb sollte es eine kurze Anfahrt sein und eine nicht so schwierige Strecke mit möglichst viel Schatten. Ich entschied mich für die Iller-Auwald-Tour und damit eine Strecke, von der ich noch keinen Abschnitt kannte. Die Anfahrt war mit 27 km und 26 Minuten eine kurze. Ich parkte am Bürgerhaus, wo der Ausgangspunkt der Tour ist. Hera war natürlich wieder voll motiviert. Es wurde allerdings doch 12 Uhr und es hatte bereits 26° C. 

Es ging vom Bürgerhaus aus ein kurzes Stück durch das Wohngebiet und dann links weg und auf einen gekiesten Pfad in den Herrenweiherpark. Dort hatten wir leider gleich eine unschöne Begegnung mit einem sehr großen und recht aggressiven Hund, der nicht angeleint war. Hera meisterte dies super und wies ihn sogar in die Schranken. Danach noch ein paar Meter durch den Park und links weg zur Kirche hoch. Nach dem Überqueren der Straße ging es in einem Wohngebiet leicht ansteigend zum Ortsrand. Dort war es nun ohne Schatten und auf Asphalt recht heiß. Deshalb an einem Wegkreuz erstmal eine kleine Verschnaufpause. Danach ging es zum Wald, der an einem Spielplatz mit Parkplatz erreicht wurde. Hier kam von links vom Kloster Brandenburg der HW4 hinzu, dessen Verlauf wir nun 3 km folgten. Anfangs noch am Waldrand, ging es endlich in den schattigen Wald am Altenberg. Es ging nun tendenziell wieder bergab und bis auf zwei Wanderer waren wir alleine unterwegs. Nach knapp 5 km waren wir an der Kapelle Herrgöttle. Da gab es im Schatten etwas Abkühlung. 









Nun führte ein asphaltiertes Sträßchen nach Dietenheim und dort am Stadtrand zur Annakapelle, die auch aus dem 18. Jahrhundert stammt. An der Kirche St. Martinvorbei ging es über einen Steg und kurz auf einem Pfad weiter, bevor die Straße an die Illerbrücke führte. 





Nach links ging es in den Auwald und nun für längere Zeit auf breiten, gekiesten Wegen an der Iller entlang. Ich hatte mir da etwas mehr Schatten versprochen. Leider war man aber nur am Waldrand. Deshalb gab es auch einige Pausen und wie befürchtet war eine Vielzahl an Radfahrern unterwegs. 








Am Illersteg ging es nach links und an der Straße leicht bergauf an das Kloster Brandenburg. Da gab es einen Brunnen, den Hera dankend als Abkühlung annahm. Es waren jetzt nur noch ca. 500 m hoch zum Bürgerhaus. Nach 11,40 km mit 98 Hm hatten wir die Runde absolviert. Nach den 85,50 km und 2245 Hm in der letzten Woche, war es mit 33,65 km eine mal ruhigere Woche. Das dürfte sich nächste Woche wieder ändern. 


Die Strecke: