Montag, 28. September 2026

22. Einstein Marathon in Ulm / Neu-Ulm am 27.09.2026

Nach 9 Jahren seit der letzten Teilnahme und 12 Jahre nach meinem Marathon dort wurde es Zeit mal wieder an dieser Veranstaltung fast vor meiner Haustüre teilzunehmen. Einen Anreiz gab es dabei noch durch eine Option vom Arbeitgeber und zudem brauche ich dieses Jahr noch einige Kilometer für die Vereinswertung. Ich hatte mich deshalb auch für den Marathon entschieden, auch wenn der letzte in Kressbronn dann erst 8 Tage zurücklag und ich am Samstag noch den Doppelstart beim Remsecker Waldlauf hatte. Die Anmeldegebühr betrug 60 €, was für mich persönlich schon am oberen Rand ist. Immerhin bekommt man den Marathon zum selben Preis wie den Halbmarathon. Es gab erneut ein Rekordanmeldeergebnis von ca. 16200 über alle Wettbewerbe hinweg. Es gab den Marathon, Halbmarathon (mit gut 7000 am beliebtesten), die 10 km, 5 km und auch Walking-Strecken über 21,1 km und 10 km sowie Inliner- und Handbike-Halbmarathon. 

Ich musste früh raus und hatte nun zwei Tage kaum Schlaf. Darüber hinaus spürte ich doch die beiden Wettkämpfe vom Vortag. Nach einer Runde mit Hera ging es mit dem Auto nach Ulm zum Schuhzentrum Kuhberg, wo es noch viele Parkplatze gab und ich bereits nach 32 Minuten ankam. Die Straßenbahn der Linie 2 stand schon da und wenige Minuten später ging es los. Da stieg noch ein guter Bekannter zu und am Ehinger Tor wollte ich eh umsteigen und er meinte, dass wie die Linie 1 noch erwischen. Ich hätte gedacht, ich müsste da noch warten. Wir bekamen sogar noch Sitzplätze. Nach dem nächsten Halt am Bahnhof war die Bahn brechend voll. Ich kam gegen 7:45 Uhr an der Donauhalle an und so hatte ich noch genügend Zeit für die Abholung der Startnummer, die es bis 8:30 Uhr gab.  Es war eine Menge los und schnell vermisste ich die kleinen, so persönlichen Veranstaltungen. Dafür traf ich hier auf eine Vielzahl an Bekannten. Ich holte die Startnummer mit dem Transponder für die Zeitmessung auf der Rückseite. Dann musste ich an den Toiletten sehr lange anstehen. Da ist es gut zu wissen, dass man Zeit mitbringen muss. Ich holte noch meinen Kleiderbeutel und gab diesen bei den Lkw's ab. Es war noch genügend Zeit und ich absolvierte noch eine kleine Aktivierungsrunde. Da fühlte es sich sogar ganz gut an. 



Es ging nun zum Start. Dieser erfolgte für alle Rennen um 9:10 Uhr. Ich hatte gedacht, dass es da unterschiedliche Startzeiten gibt. Lediglich die Inliner und Handbiker wurden früher auf die Strecke geschickt. Es stand für mich in diesem Jahr der 28. Wettkampf an. Es war noch recht frisch mit 9° C und dabei strahlend blauer Himmel und so gut wie kein Wind. Bei der Masse an Teilnehmern dauerte es aber noch 27 Minuten bis es für mich um 9:37 Uhr endlich auf die Strecke ging. Bei der Witterung startete ich natürlich ganz in kurz und mit Mütze, da es später gut warm werden sollte. Bei den Schuhen durften wie eine Woche zuvor die Puma ran. Ich hatte mir nur einen Genuss-Marathon vorgenommen, sofern man bei dieser Distanz überhaupt davon reden kann. Anfangs ging es auf den ersten beiden Kilometern eh sehr eng zu und so gab es automatisch einen verhaltenen Start. Auf dem dritten Kilometer dann etwas flotter. Da musste ich mich nun immer etwas ausbremsen. Danach lief es so richtig gleichmäßig und relativ entspannt immer mit knapp über 6 min/km. Nach knapp 5 km kam die erste Verpflegungsstation. Am Ende waren es glaub so 18, genau weiß ich es nicht mehr. Auf jeden Fall passte dies hervorragend. Ich nahm bis Kilometer 20 auch nur Wasser zu mir, danach auch mal Iso und später Cola. Es ging durch den Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl und dann wieder außerorts und an der Donau entlang nach Neu-Ulm. Hier gab es nur gelegentlich Schatten. Ich traf unterwegs auf den einen oder anderen Bekannten sowohl unter den Teilnehmern als auch unter den Helfern. Auf diesem Abschnitt war die Donau nicht groß zu sehen, aber das sollte sich später ändern. Es ging durch Neu-Ulm und immer wieder Musik und eine tolle Kulisse. Dies ist sicher ein Pluspunkt bei solchen Veranstaltungen. Man darf sich aber nicht zu sehr treiben lassen. Es ging über die Donaubrücke und nun durch Ulm. Nach gut 14 km nahm ich eine Salztablette und ein Powergum. Dann ging es nach Kilometer 15 durch die Tiefgarage. Das empfand ich als recht unangenehm, zumindest auf dieser ersten Schleife. Wieder raus ging es wieder Richtung Osten und es folgte die Trennung der Strecken über die Halbmarathondistanz und beim Marathon. Es ging für uns Marathonläufer geradeaus weiter. Ich war etwas überrascht, wie viele es nun doch noch waren. Davor gefühlt nur rote Startnummern m einen herum. Es folgte ein toller Abschnitt direkt an der Donau entlang. Meine Zeiten wurden etwas langsamer, lagen aber konstant um die 6.30 min/km. Es ging nun über die Donau und da lief ich für lange Zeit mit einem Läufer, der seinen ersten Marathon absolvierte. Es war eine schöne Unterhaltung. Es ging nun mal auf einem gekiesten Weg weiter. Ich empfand die Abwechslung als angenehm, auch wenn es hier schwerer zu laufen war. Nur Asphalt tut vor allem meinem linken Fuß noch nicht so gut. Außerdem war es hier schattig und wieder direkt an der Donau. Hier war dann auch due Hälfte der Distanz absolviert. 







Ich fühlte mich weiterhin ganz gut und dies, obwohl sich die Beine nach dem Start bereuts recht schwer angefühlt hatten. Bei der Verpflegung legte ich nun kleine Gehpausen ein. Das machte sich natürlich beim Tempo bemerkbar. Nun wieder nach Pfuhl und da war es auf der Straße schon recht warm. Am Ende sollten es 24° C werden, das war dann schon wieder eine Herausforderung. Da war Trinken natürlich wichtig. Man musste auf der zweiten schleife natürlich noch auf einige Kilometer kommen. Deshalb dann rechts weg und es ging auf gekiesten Wegen  um den Pfuhler See. Auch ein Abschnitt, den man nur beim Marathon hat, der aber richtig schön war. Dann ging es nach Pfuhl. Da nahm ich nach gut 28 Kilometer meine zweite Salztablette. Es ging wieder am Striebelhof vorbei, danach aber nicht wieder links weg wie auf der ersten Runde. Es ging noch nach rechts auf eine Wendepunktstrecke. Dies war sehr zäh, das der Abschnitt auf der Straße doch langweilig war. Wieder an der Abzweigung, wo es nun nach rechts ging, hatte ich 30 km absolviert. Die nächsten Kilometer in Richtung Neu-Ulm wurden dann doch zäher. Es gab wenigstens ab und zu  schattige Abschnitte. Durch Neu-Ulm lief es dann mit Publikum und teils Musik wieder besser. Dann erneut die Tiefgarage. Diesmal war es aber irgendwie recht angenehm. Aber das lag sicher an der Hitze draußen, da war der Schatten besser und die Luft im Gegensatz zum ersten Mal irgendwie auch. Die Rampe hoch konnte ich durchlaufen und dann ging es diesmal nach rechts weg. Es ging zur Donau runter und dort ein Stück direkt am Ufer entlang. Das war wieder toll! Nach rechts ging es durch den  Metzgerturm hoch zum Rathaus. Nun gab es immer wieder Abschnitte mit Pflaster. Dort hoch musste ich gehen, nutzte das Ganze aber auch für Fotos. Es ging nun wieder über die Donaubrücke und nach Neu-Ulm. Nach der Brücke gleich rechts weg und oberhalb der Donau entlang mit einem herrlichen Blick auf Ulm. Die anschließende Schleife in dem Wohngebiet war sehr zäh und zudem machte sich nun ein spitzer Stein in meinem rechten Schuh bemerkbar. Dies war nach nun knapp 40 km. Ich hätte vielleicht doch kurz halten sollen. So gab es einige Gehpausen. Dafür konnte ich auf der Brücke noch einmal den Blick über die Donau auf Ulm genießen. Dann auf der Ulmer Seite runter ans Donauufer und von dort dann in das schöne Fischerviertel. Insgesamt gefiel mit die Streckenführung, zumal ich den Lauf vor allem genießen wollt. Eine einfache Strecke ist es aber trotz der geringen Höhenunterschiede nicht. Ich kämpfte mich durch das Fischerviertel und dann endlich ging es rechts weg zur Hirschstraße. Ich hatte auf der Uhr schon längst die Marathondistanz erreicht. Ich war erstaunt wie ich nun mehrere Hundert Meter leicht bergauf einen Endspurt hinlegen konnte, auch getragen durch das tolle Publikum. Es war auf den letzten gut 700 m eine tiefe 5er-Pace und dies obwohl ich da anfangs noch eine Gehpause machte. Nach 4:50.15 h und einer noch ganz respektablen Zeit erreichte ich glücklich das Ziel auf dem Münsterplatz. Ich wurde gleich von Moderator Artur Schmidt empfangen und kurz interviewt. Es war am Ende Rang 763 unter 928 Männern und in der AK M55 Platz 37 von 46, doch dies war Nebensache. 











Nachdem ich meine Medaille in Empfang genommen hatte ging es zum großen Verpflegungsbereich. Dort musste ich erst mal einiges Trinken. Ich wart nun doch ganz schön fertig. Nach ein paar Gesprächen mit Bekannten holte ich meinen Kleiderbeutel und dann benötiget ich zum Bahnhof so lange wie glaub noch nie. Ich musste nur wenige Minuten auf die Straßenbahn der Linie 2 warten. Beim ersten Hinsetzen kurz ein Krampf in der linken Wade. Nach kurzem Stehen passte es aber und die Rückfahrt mit dem Auto war dann auch recht entspannt. Nun hab ich mich schon wieder ganz gut erholt. 




Insgesamt absolvierten rund 14000 Teilnehmer die verschiedenen Distanzen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/370546/

Veranstalter: https://einsteinmarathon.de/

Die Strecke:

6. Remsecker Waldlauf in Remseck am Neckar-Hochdorf am 26.09.2026

An dieser Veranstaltung hatte ich seit der Premiere 2021 immer teilgenommen und dabei  auch jedes Mal einen Doppelstart absolviert. Es ist eine tolle, wenn auch anspruchsvolle, Strecke und die Veranstaltung gut organisiert und familiär. In diesem Jahr musste ich leider den Nachtdienst davor arbeiten und am Sonntag stand noch der Marathon in Ulm an. Ich hatte mich dennoch entschlossen, wieder über 3 km und 5 km zu starten. Bei der Anmeldung fiel mir auf, dass es in diesem Jahr noch eine 8 k-Strecke gibt. Bei jeweils einer Stunde Abstand wäre ein Dreifachstart möglich, nicht jedoch vor dem Marathon. Ausgerechnet in diesem Jahr wurde dadurch die Startzeit des ersten Laufs um eine Stunde auf 12 Uhr vorverlegt. Das hieß sehr wenig Schlaf. Die Anmeldegebühr betrug für beide Läufe 10 €, über 8 km waren es 12 €. Daneben gab es wieder viele Nachwuchsläufe. Ich hatte am Ende nur 2 Stunden Schlaf und machte mich auf zum Bahnhof und fuhr zunächst mit dem Zug nach Stuttgart. Dort reichte es trotz rund 10 Minuten Verspätung und dem weiten Weg zum Tiefbahnhof noch locker für die U-Bahn. Mit der dann zur Endhaltestelle Remseck-Neckargröningen und nach einer kurzen Wartezeit mit dem Bus nach Hochdorf. Dort stieg ich diesmal am Wilhelmsplatz aus und es waren noch 500 m meist bergauf zum Veranstaltungsgelände. 

Ich holte nun meine Startnummern mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite ab und dabei war die Nummer über die 3 km aus irgendeinem Grund nicht mehr da. Ich bekam aber unkompliziert eine Ersatznummer und hatte noch 8 Minuten bis zum ersten Start. Dann wurde dieser aber wegen Verzögerungen bei den Nachwuchsläufen um 25 Minuten verschoben. Da hatte ich noch etwas Zeit und lief noch eine kurze Aufwärmrunde auf der Strecke. Ich konnte danach schwer einschätzen, wie ich drauf sein würde. Ich fühlte mich zumindest nicht müde. Es war toll, dass ich meinen Rucksack wieder deponieren konnte. 



Mein erster Start des Tages über die Kurzstrecke von 3 km erfolgte dann um 12:25 Uhr. Es war mein 26. Wettkampf in diesem Jahr. Es hatte 19° C und war nur ganz leicht bewölkt. Da man nur im Wald lief, waren es dennoch recht gute Bedingungen. Vor allem war in diesem Jahr die Strecke in einem optimalen Zustand, was nicht immer so war. Bei den Bedingungen lief ich natürlich ganz in kurz. Bei den Schuhen setzte ich auf die leichten Inow-8-Trailschuhe. Es war diesmal ein recht großes Teilnehmerfeld, darunter vor allem viele junge Sportler. Dann ging es los und viele stürmten gleich vorneweg. Es ging gut 400 m auf einem Forstweg leicht bergauf. Es fühlte sich nicht gerade locker an, aber immerhin war ich auch ganz gut unterwegs. Dann links weg auf den Pfad und dort nun wieder leicht abwärts. Ich konnte es laufen lassen und ein paar überholen, was hier nicht einfach ist. Die Uhr zeigte für den ersten Kilometer 4.50 min. Das war super. Nun über den Weg beim Ziel und man wurde angefeuert. Hier auch mal mit Namen, da man mich dort inzwischen doch gut kennt. Es ging auf einen Waldweg und dann gleich wieder rechts auf einen Pfad. Dann runter, über das Brückchen und die Treppen hoch. Das ist ganz schön fordernd, zumal es dann noch weiter ansteigt. Es folgen ein Wechsel aus breiten Pfaden und Forstwegen. Den zweiten Kilometer in 5.31 min. Noch war die Zeit vom letzten Jahr drin. Nur ein jüngerer Läufer ging noch an mir vorbei. Nach einer Senke folgte nochmals ein Pfad und dann links weg und auf dem Weg vom Beginn runter zum Ziel. Da konnte ich es schön laufen lassen. Nach 15.23 min hatte ich schließlich das Ziel erreicht und war wenige Sekunden schneller als im letzten Jahr. Mit so einem Auftakt hatte ich nicht unbedingt gerechnet. In dem diesmal mit gleich 83 Teilnehmern sehr großen Feld wurde ich Gesamt guter 23. und dabei 21. von 46 Männern. In der AK M55 holte ich dort auf der Distanz wieder mal den Sieg. 






Ich hatte nun deutlich weniger Zeit zur Regeneration, da der erste Lauf ja deutlich später gestartet wurde. Ich holte meine andere Startnummer und lockerte mich etwas. Der Start zu meinem zweiten Wettkampf des Tages über die Mittelstrecke über 5 km und zwei Runden erfolgte um 13:02 Uhr fast pünktlich. Es war in diesem Jahr mein 27. Wettkampf. Es hatte inzwischen 22° C. Ich startete ganz vorne, weil irgendwie kaum einer vor wollte. Ich ging deutlich verhaltener an. Auf dem Pfad runter spürte ich aber, dass die Beine doch noch recht locker waren. So kam ich auch gut durch die schwere Passage mit der Treppe und dem Anstieg. Immerhin hat die gesamte Strecke 79 Hm. Es lief richtig gut, wenn auch natürlich einiges langsamer als im ersten Rennen. Das Feld zog sich dann recht schnell auseinander und ich konnte meine Position gut halten bzw. zu Beginn der zweiten Hälfte sogar mal überholen. Auch diesmal passte es an der Treppe ganz gut. Danach musste ich an den kurzen Anstiegen immer wieder etwas Tempo rausnehmen, konnte dafür bei den flachen Passagen beschleunigen. Es ging durch die Senke und auf dem Pfad war ich hinter zwei jungen Läufern. Die ließen noch vorbei und es ging Richtung Ziel. Dabei schaffte ich am Ende eine Pace von nur knapp über 4 min/km. Dennoch überholten mich vor der Ziellinie noch drei junge Starter, darunter die zwei welche mich noch vorbeigelassen hatten. Das spielte aber keine Rolle und es dauerte ganz schön lange, bis der nächste Teilnehmer ins Ziel kam. Ich hatte eine Zeit von 27.47 min. Dies war etwas langsamer als letztes Jahr, aber angesichts des bevorstehenden Marathon passte das. In der Gesamtwertung war es Platz 29 von 96 und Platz 27 von 61 Männern. In der AK M55 erneut der Sieg und damit zum zweiten Mal nach 2022 ein Doppelsieg und insgesamt Podest Nr. 10 bei 12 Rennen dort. Ich war auch wieder recht schnell erholt. Die Ergebnisse gab es mit dem Urkundendruck wieder gleich online. 






Ich hatte hier erneut viel Spaß und viele Bekannte getroffen, einen davon als ich mich gerade aufmachte zur Bushaltestelle. Da erreichte ich gerade noch den früheren Bus und die Umstiege auf die U-Bahn und dann auf den MEX16 nach Ulm waren kein Problem. Nur in Ulm wurde es spannend, aber der RE3 fuhr mit 3 Minuten Verzögerung und so hatte es gerade noch gereicht. Inzwischen war ich dann doch recht müde und gespannt, wie ich mich am nächsten Morgen vor dem Marathon fühlen werde. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr den Nachtdienst frei nehmen kann und dann vielleicht sogar ein Dreifachstart. 

Insgesamt waren es 554 Teilnehmer, davon 45 über 8 km, 96 über 5 km, 83 über 3 km, 211 bei den Schülerläufen und 119 Bambini. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/400727/

Veranstalter: https://remsecker-waldlauf.de/

Die Strecke (3 km):

Mittwoch, 23. September 2026

Eiszeitpfad Westerheimer Höhlentour (Traltraining mit Hera) am 23.09.2026

Mir fehlen von den insgesamt 20 Eiszeitpfaden im Alb-Donau-Kreis nur noch drei. Heute sollte dann der 18. folgen, da es mein diesmal einziger ganz freier Tag war und zudem die Wetteraussichten glänzend. Mit der Westerheimer Höhlentour war es bei einer Entfernung von knapp 70 km der am weitesten entfernte. Diesmal war, wie fast immer auf diesen Touren, Hera mit dabei. Es wurde auch mal wieder Zeit für ein etwas längeres gemeinsames Training. Es war zugleich vier Tage nach dem letzten und vier Tage vor dem nächsten Marathon eine Standortbestimmung. Nach nur 1:07 h waren wir dann am Rathaus bzw. bei der Kirche in Westerheim. Das Wetter war bei 14° C und praktisch wolkenfreiem Himmel perfekt. Es sollte später nur minimal wärmer werden. Hier oben auf 815 m und damit im höchstgelegen Ort des Alb-Donau-Kreises ist es halt etwas frischer als noch auf der Anfahrt. 


Es ging am Rathaus los und ca. 200 m die Hauptstraße entlang war der eigentliche Ausgangspunkt erreicht. Es ging noch ein Stück an der Straße weiter, bevor es nach links in eine Wohngebiet ging. Ein asphaltierter Weg führte dann aus dem Ort raus und in eine Senke. Von dort der erste Anstieg und der Untergrund ging in Schotter über. Man konnte von oben schön über die hügelige Alblandschaft sehen. Dann führte der Weg nach links auf eine Wiese. Dort ging es in die nächste Senke und auf der anderen Seite wieder hoch. Eine Markierung gab es hier nicht, aber wir liefen über den Feldweg hinweg und einen weiteren Wiesenweg hoch. Dort gab es dann auch wieder Schilder und die Schertelshöhle war nach links mit nur noch 1 km Entfernung angeschrieben. 






Noch ging es ein Stück über die Felder, aber dann rechts weg in den Wald und auf einem Forstweg runter. Bis dahin und auch noch ein kleines Stück über den vierten Kilometer hinaus war die Strecke identisch mit dem HW7, nur in anderer Richtung. Diesen schönen Weg lief ich vor ein paar Jahren als erster Mehretappenweg. Ein kleiner Absteche führte auf einem Schotterweg rechts hoch zur Schertelshöhle. Es soll die Höhle mit den schönsten Tropfsteinen der Schwäbischen Alb sein. Da muss ich sie irgendwann mal besuchen. Auf der anderen Seite ging es erst eine Treppe, dann einen schönen Pfad und zuletzt nochmal einige Stufen runter. Das machte Hera super. Wir kamen an einem Abzweig raus und gegenüber gab es gleich den Abstecher zum Steinernen Haus. Dies waren einfach nur 100 m, aber erst einige Stufen und dann eine steiniger Pfad hoch. Das Felsportal bot der Sage nach den Klosterfrauen von Wiesensteig bei Gefahr Schutz. 










Es ging nun den Forstweg noch ein Stück runter und bis dahin war die Strecke, mit der kleinen Ausnahme in der Senke, sehr gut markiert und ausgeschildert. Auch jetzt stand gleich mal dran, dass es nach 100 m rechts weg geht. Dies konnte bei dem folgenden Wegweiser gar nicht übersehen werden. Dieser zeigte aber direkt nach rechts und nicht nach halbrechts. Dort gab es gleich darauf noch einen Weg. Eine weitere Markierung sah ich nicht und so liefen wir auf einer Waldfuhre steil den  Berg hoch. Danach suchten wir uns einfach einen eigenen Weg. Da war alles dabei: schmale Asphaltsträßchen, Feldwege, Wiesenwege und Waldwege. Dabei war es zumindest noch leicht hügelig und mit einem kleinen Schwenk nahmen wir noch den Westerberg mit. Nach 11,97 km mit 268 Hm und einer Nettolaufzeit von 1:15.38 h waren wir wieder am Auto. Es war auch ohne die Originalstrecke auf der zweiten Hälfte, und damit leider auch weniger Wal, eine tolle Runde. Vor allem machten aber die Beine sehr gut mit. Nun fehlen nur noch zwei Eiszeitpfade. 










Die Strecke: