Montag, 5. Januar 2026

Heimaterkundung - Barockpfad Kapellenberg in Gutenzell am 04.01.2026

Nach dem Frühdienst stand gestern die nächste Runde auf einem heimatlichen Wanderweg an. Es ging nach Gutenzell, also meinem vorherigen Wohnsitz. Dies bedeutete auch, dass ich die Strecke, wenn auch nicht so im Ganzen, kannte. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was man im Winter erwarten kann. Es hatte -1° C und dabei nur wenige Wolken. Gutenzell liegt ja an der Oberschwäbischen Barockstraße und so passt hier ja auch ein Barockpfad. Eigentlich wäre der Start im Klosterhof und dann noch an der Mauer entlang. Wir parkten aber oben am Kapellenberg beim Friedhof. Hier stand früher eine Burg und zumindest ein Graben ist ja noch erkennbar. 


Es ging nach wenigen Metern über eine Wiese einen schönen Pfad runter. Dabei merkte ich aber auch schnell, dass es bei Schnee und teils halt auch Eis doch besser gewesen wäre, meine ganz neuen Schuhe zu wählen. Ein Stück ging es durch den Wald und danach auf einem Feldweg im Rottal Richtung Ort. Dort auf einem Grasweg an der Rot entlang. Hier dann der Punkt, an welchem man vom Klosterhof her rauskommt. Wir liefen gleich nach links auf einem schneebedeckten Pfad und über den neuen Rotsteg, nachdem der alte vor einiger Zeit abgerissen werden musste. Hier eine schöne Sicht auf die Kirche und auch auf die Rot. 









Der Pfad führte noch ein Stück durch das Rottal und ging in einen Wiesenweg über. Von dort dann an die Hauptstraße die überquert werden muss und der erste steile Anstieg am Musikheim vorbei hoch Richtung Ortsende und Wald. 




Oben angekommen ging es an den Waldrand und hier leider keine Markierungen. Ich hab zumindest keine entdeckt. Da ich den Weg wusste, war mir klar, dass ich den ersten Weg nach links nehmen musste. Es ging ca. 1,5 km meist auf Schnee durch den Wald und an den Illgenweiher, an dem wir bereits am Freitag auf einer anderen Tour waren. Mit der Sonne gleich nochmals ein anderer Anblick. 




Danach auf dem Waldweg weiter, nach links und dann scharf rechts weg und hoch. Hier fehlte auch die Markierung, Das war bereits am Freitag auf der mir unbekannten Runde das Problem. In einem Bogen ging es hoch und dann links weg und aus dem Wald raus. Am Waldrand ein schöner Blick ins Rottal und dann auf dem Feldweg runter. Da war Vorsicht angesagt. Ich musste Hera ausbremsen, denn wenn die richtig loslegt gibt es auf dem Untergrund richtig Probleme. 



Der Weiler Niederenzell wurde erreicht und es ging auf Feldwegen wieder auf die andere Seite des Rottals. Dort immer geradeaus zum Wald, auch wenn der Weg eher was anderes vorgeben würde. 


Auf den letzten gut 3 1/2 km geht es mal am Waldrand entlang, mal im Wald weiter. Hier steigt es am Ende wieder zum Kapellenberg an. Es machte einfach nur Spaß und nach 9,76 km mit 173 Hm waren wir da. 





Diese Runde ist einfach nur schön und vom Untergrund her sehr naturnah. Dazu könnte man noch einen Abstecher zur schönen Kirche machen. Leider ist die Markierung doch etwas unzureichend, erst recht, wenn man fremd ist. Da würde dann eine Karte helfen. 


Die Strecke:

Freitag, 2. Januar 2026

Heimaterkundung - Illgenweiher-Rundweg in Kirchberg an der Iller am 02.01.2026

Der zweite Lauf im neuen Jahr sollte auch gleich ein besonderer sein. Mit Hera nahm ich den nächsten ausgeschilderten Rundweg in Angriff. Diesmal ging es nach Kirchberg an der Iller, wo wir nach knapp 14 km Fahrt bei der Schule parkten. Die Witterung war ähnlich wie gestern bei 0° C und durch den böigen Wind gefühlt deutlich kälter. Dabei war es bewölkt, wobei es ab und zu wenigstens aufriss und der Schneefall auch noch nicht einsetzte. Der absolut größte Teil der Strecke würde im Wald sein und da würde es dennoch recht angenehm werden. Die Strecke ist mit 11,6 km angegeben. Ich kannte nur einen kleinen Teil der Strecke beim Illgenweiher, wo ich bei Trainingsläufen schon vorbei kam und wir ein paar Ma mit den Hunden waren. 


Es ging von der Schule kurz die Straße runter und dann auf einen laubbedeckten Weg an den Sportplätzen entlang hoch. Eine Markierung beim Abzweig hatte ich nicht gesehen, aber es kam dann danach keine Abzweigung und von der Wanderkarte wusste ich, dass es in dem Bereich nach rechts geht (war also schon mal eine gute Anschaffung). Hinter dem Sportplatz ging es links Treppen runter zum Tennisheim und dahinter in den Wald. So ca. 95 Prozent der Strecke verliefen im Wald und nur ein paar Meter am Anfang und die letzten rund 600 m waren auf Asphalt. Der zweite Kilometer hatte dann gleich einen ordentlichen Anstieg, aber es lief sehr gut. Es ging nun für knapp 2 km zugleich auf dem HW4, dem Main-Donau-Bodensee-Weg von Würzburg nach Friedrichshafen, entlang. Ein Weg den ich auf jeden Fall auch noch läuferisch in Angriff nehmen möchte. Erst nach gut 4 km dann mal rechts weg und nach wenigen Hundert Metern nach links. Auf der Geraden zuvor war die Strecke teils dürftig markiert, aber m Zweifel immer geradeaus passte. Es ging jetzt mal recht steil runter. So wurde der fünfte Kilometer auch der schnellste.









Auch auf dem nächsten Kilometer ging es tendenziell etwas runter und kurz vor dessen Ende war der Illgenweiher erreicht. Dieser zeigte such mit einer Eisschicht. Im Sommer schwamm hier Hera sehr gerne, aber dann wurde es leider vom Besitzer untersagt. 




Es ging nach dem Weiher rechts weg, allerdings etwas später als dort wo wir abbogen. Der Verlauf ist dennoch nahezu identisch, weil es im Wald immer geradeaus leicht ansteigt. Ich fühlte mich nun richtig gut und Hera hatte natürlich auch ihren Spaß. Wir erreichten wieder den HW4 und ich wusste, dass ich diesem nur ein Stück nach oben folgen musste, um nach rechts wieder auf die originale Route zu kommen. Diese war an der Forsthütte Gehren ausgeschildert. Von dort dann noch gut 1,5 km auf dem Waldweg weiter. Am Ende ging es bergab und dann aus dem Wald raus auf einen asphaltierten Weg und noch rund 300 m durch das Wohngebiet zur Schule. Dort kamen wir nach 11,89 km mit 207 Hm an. Das schöne an der Runde war, dass sie nahezu vollständig im Wald verläuft. Es ist uns gerade mal ein Läufer begegnet. Am Illgenweiher war die Strecke kurz identisch mit dem Barockweg Kappellenberg und dieser ist von Gutenzell aus eine wunderschöne Runde, die wir bald auch in Angriff nehmen und die ich einmal lief. Da fehlte allerdings der neu zu bauende Steg über die Rot. 







Die Strecke:

Heimaterkundung - Rundweg Schloss Sommershausen in Maselheim am 01.01.2026

Der Auftakt ins neue Jahr fand gleich an Neujahr statt. Ich hoffte natürlich auf einen besseren Auftakt als letztes Jahr. Da gab es nach nur 100 m auf einer Eisplatte einen sehr schmerzhaften Sturz, der noch lange nachwirkte. Das war dann irgendwie auch symbolisch für ein sehr durchwachsenes Jahr. Ich wollte wieder mit Hera eine Laufeinheit absolvieren und dabei ein weiterer Wanderweg in heimischen Gefilden. Dieses mal stand der Rundweg Schloss Sommershausen an. Mit Ausnahme von wenigen Metern kannte ich die ganze Strecke, wobei ich sie so noch nie lief. Ein Anlauf im Herbst hatten wir abgebrochen, da es nur schlammige Wege gab. Da waren gestern die Voraussetzungen deutlich besser bei -1° C und zumindest noch ein wenig Sonne. Durch den Wind gefühlte -7° C, aber die Streckenführung klug gewählt und außerhalb vom Wald zu Beginn Rückenwind. Ich parkte zwischen Reinstetten und Wennedach, von wo aus wir schon oft liefen. Das war direkt an der Strecke und der Zipfel gehört noch zu Gutenzell-Hürbel und danach auf dem Gebiet von Ochsenhausen, wobei der ausgeschilderte Weg ansonsten auf Maselheimer Gemarkung verläuft. 

Anfangs ging es auf einem Feldweg am Waldrand entlang und dann im Wald runter. Da war der Weg durch Baumfällarbeiten extrem holprig, da es gefroren war. Es geht am Rande des Arboretum vorbei. Dort gibt es einen schönen Rundweg auf welchem die verschiedenen Bäume vorgestellt werden. Am Hofgut Sommershausen runter und an den Teichen mit Blick auf das kleine Schloss vorbei ging es zum Rohrbach. 




Nun verläuft der Weg rund 4 km lang recht flach. Es geht am Rohrbach entlang auf einem Feldsträßchen Richtung Wennedach und vor dem Ort links auf einen Feldweg. An einer Unterführung dann rechts weg und hier die einzige nicht optimal markierte Stelle. Geradeaus würde es auf den Feldern enden. Ansonsten war die Runde bestens markiert und ausgeschildert. Es geht auf der anderen Seite zum Bahnhof Wennedach an der historischen Schmalspurbahn Öchsle. Eine Fahrt von Ochsenhausen nach Warthausen bei Biberach lohnt sich auf jeden Fall. Es geht danach auf asphaltierten Wegen durch das Dürnachtal nach Maselheim. Dort dann ein Rechtsbogen und durch eine Wohnsiedlung den Berg hoch. Da hat man am Ende des Ortes eine wunderschöne Aussicht ins Tal und auf die bisherige Strecke und 6 km waren absolviert. 






Ab hier dann nur noch in der Natur und nochmals auf Asphalt ein Stück leicht hoch zum Waldrand. Danach verläuft der Weg auf Feld- und Forstwegen. Es ging runter und links weg im Tal  am Waldrand entlang. Die meisten Höhenmeter folgten nun auf dem letzten Drittel. In den Wald stieg es recht steil an zur Forsthütte. Hier dann auch mal etwas Schnee auf dem Weg und auch einige vereiste Stellen. Die neuen Inow-8 machten sich super, wie schon beim Silvesterlauf. Eine etwas kritische Stele gab es bergab, da es hier wieder holprig und teils vereist war. Hera machte es aber super und an dem Tag fühlte ich mich übrigens bestens und gut erholt vom Wettkampf an Silvester. Auf Forstwegen nun mehr flach weiter und links weg ein letzter Anstieg. An einer Kreuzung geht es dann rechts weiter. 




Die Strecke führte auf dem letzten knappen Kilometer am Waldrand entlang. Dabei ein schöner Sonnenuntergang, worauf ich schon spekulierte. Man passiert die Schienen der Öchsle-Bahn na ihrem höchsten Punkt. Nur noch wenige Hundert Meter später waren wir nach 10,24 km mit 124 Hm (davon fast alle auf der zweiten Hälfte) und einer Nettolaufzeit von 51.49 min wieder am Auto. Es war auf jeden Fall eine Runde zum Genießen und der Auftakt ins neue Jahr gelungen. 




Die Strecke: