Nach zwei Wochen ging es mit der Serie weiter. Der dritte Lauf wurde in Birkenhard ausgetragen und so war es für mich fast ein Heimspiel. Es waren nur 19 km und ich war in 19 Minuten bei der Sporthalle am Ortsrand. Ich hab auch diesmal an allen vier Läufen der Serie dienstfrei, allerdings kam ich heute aus dem Nachtdienst, was nicht so optimal war. Dies war allerdings meine kleinste Sorge. Die Rückseite des rechten Oberschenkels macht seit Vogt noch immer Probleme. So lief ich in der letzten Woche nur am Freitag auf dem Albschäferweg, aber diese Woche dann mal wieder vernünftig trainiert. Bei den kurzen, schnellen Einheiten leider etwas Probleme, aber der lange, hügelige, Lauf von gut 28 km am Mittwoch auf dem Neckarweg passte gut. Mit dem Lauf in Birkenhard verbindet mich doch einiges. Es war im Januar 2012 mein erster Crosslauf überhaupt und in diesem Jahr bereits die 13. Teilnahme dort. Bereits bei der Ankunft konnte ich die ersten Bekannten begrüßen und es sollten noch ganz viele folgen. Ich absolvierte eine kleine Runde zum Aufwärmen und merkte schon, dass es mit zwei Rennen ganz eng werden würde. Bis ich mich gerichtete hatte, waren die Kinderläufe um 13:30 Uhr und 13:45 Uhr bereits absolviert. De Startnummern hatte ich schon von den letzten Rennen, was sehr praktisch ist.
Mein erster Start des Tages erfolgte um 14:00 Uhr. Der Jedermanncross über zwei Runden von ca. 3600 m wurde zusammen mit dem Jugendlauf über die selbe Distanz gestartet. So waren es immerhin 32 Teilnehmer. Es war in diesem Jahr mein 3. Wettkampf. Es hatte 1°C und war neblig, aber dafür kaum Wind und die Strecke, so weit ich es schon beurteilen konnte, in einem guten Zustand. Ich lief ganz in lang und mit einem Stirnband. Bei den Schuhen setzte ich wie in Vogt auf meine neuen Trailschuhe. Dann ging es los und ich startete recht verhalten. Es ging auf dem Feldweg wenige Meter und danach rechst weg auf die Wiese und runter. Nach der langgezogenen Linkskurve wieder etwas hoch und ein Übergang. Dort spürte ich nach knapp 300 m bereits ein Ziehen im rechten Oberschenkel. Also bergab auf der Wiese etwas verhalten. Es war recht gut zu laufen, da es nicht schmierig war, aber dennoch teils holprig. Auf dem Feldweg unten ging es nach links und dort passte es besser, da der Untergrund eben war. Es ging nach rechts und nach wenigen Metern schräg links auf eine Wiese. Dieser Abschnitt ist immer recht uneben und heute empfand ich es als sehr schwierig. Dies lag aber an meiner persönlichen Situation. Nach der Wiese wieder auf einen Feldweg und links folgend am Waldrand entlang. Dort waren noch Rest von Eis und Schnee. Also etwas vorsichtig laufen und überwiegend in der Mitte. Da wären Spikes besser gewesen, aber sonst passte es mit den Schuhen. Es ging nach links nochmals über ein Wiesenstück und anschließend auf dem Feldweg flach weiter, bevor es nach rechts in Richtung Ziel anstieg. Das war dann doch etwas zäh. Die erste Hälfte des Rennens hatte ich in 9.14 min absolviert. Das konnte ich nicht mit den bisherigen Rennen dort vergleichen. Auf der zweiten Runde versuchte einigermaßen gleichmäßig zu laufen und es fühlte sich ganz gut an. Natürlich nicht im gewohnten Tempo. Nur auf den Feldwegen machte ich etwas Druck, um zumindest meine Position zu halten, was auch gut gelang. Am Waldrand kam ich sogar recht nahe an eine Jugendläuferin heran. Als es nach recht weg zum Schlussanstieg ging, konnte ich allerdings nicht mehr folgen, auch wenn es sich besser als in der ersten Runde anfühlte. Auf der zweiten Runde verlor ich in 9.18 min auch nur 4 Sekunden und war nach insgesamt 18.32 min im Ziel. Die Ergebnisse mit den Urkunden gab es gleich wieder online und ich wurde 4. Gesamt und Sieger der AK M55. Den vierten Platz hatte ich nach einer Korrektur auch in Blitzenreute zum Auftakt belegt. Dort war es anfangs noch Rang 3 und Platz 2 in der AK, aber letzte Woche stellte ich fest, dass es nun die Plätze 4 bzw. 3 sind.





































































