Nach der Premiere im vergangenen Jahr passte der Termin für mich in diesem Jahr auch und es ist ja praktisch ein Heimspiel. Es sollte der erste Wettkampf nach 7 Wochen sein. So eine Unterbrechung gab es seit Sommer 2021 nicht mehr. Ich hatte in den letzten Wochen ganz schön zu kämpfen und als Trainingsläufe nur einige lockere längere Trails. Ich musste am 01.03. den Neckarufer Marathon absagen und dann machte auch letzten Sonntag ein Start beim Frühlingslauf in Ellwangen an der Jagst keinen Sinn. Ich hatte nach den 5 km im vergangenen Jahr diesmal über die 10 km gemeldet. Die Anfahrt war mit gut 11 km und 12 Minuten eine sehr kurze. Es gab im Bereich des Reitvereins genügend Parkplätze.. Ich holte die Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahe auf der Rückseite und konnte schon mal erste Bekannte begrüßen.
Peter`s Laufseite
Samstag, 21. März 2026
2. Frühlingslauf in Rot an der Rot am 21.03.2026
Es folgte nun eine kleine Aufwärmrunde. Die Strecke führt an der Rot entlang, ist sehr flach und durchgehend asphaltiert. Eigentlich nicht gerade das, was ich liebe. Es fühlte sich zwar nicht schlecht an, aber auch nicht so locker. Da wusste ich noch absolut nicht, wie ich es einschätzen soll. Mit einer Zeit unter 55 Minuten müsste ich an dem Tag wohl zufrieden sein. Nach dem Aufwärmen traf ich noch weitere Bekannte und auch Lubica, die sogar130 km bis von Weinstadt anreiste.
Der gemeinsame Start zu den Läufen über 10 km und 5 km erfolgte um 16:00 Uhr. Es war in diesem Jahr erst mein 7. Wettkampf. Es hatte 9° C und war leicht bewölkt. Da hatte die Vorhersage bis gestern noch schlechter ausgesehen. Allerdings hatte es wie schon im Vorjahr einen doch recht starker Wind auf der zudem anfälligen Strecke. Dann ging es los und gleich rechts weg und auf dem Weg in Richtung Rot. Nach gut 700 m folgte der erste von insgesamt vier Wendepunkten. Es lief nicht mal so schlecht und im Pulk machte zunächst auch der Wind nichts aus. Es ging zurück Richtung Start und zuvor den ersten Kilometer in guten 4.52 min. Im Start- und Zielbereich gab es tolle Anfeuerung und danach ging es auf dem asphaltierten Weg in Richtung Spindelwag die Rot leicht aufwärts. Allerdings insgesamt nur 31 Hm. Den zweiten Kilometer in 5.11 min und dann konnte ich ein paar Teilnehmer überholen. Ich wusste allerdings nicht, ob die 5 oder 10 km liefen. Nachdem ich für den dritten Kilometer 5.19 min benötigte, kam gut 200 m später der zweite Wendepunkt. Zuvor war es mit dem Rückenwind sogar recht warm. Nach der Wende nun erst mal knapp 2,5 km Gegenwind. Dafür empfand ich nun ie Temperatur als angenehmer. Ich startete ja ganz in kurz mit Armlingen und Stirnband. Da hätte ich nicht mehr vertragen. Bei den Schuhen die ganz neuen Asics, die ich noch gar nicht wirklich eingelaufen hatte. Es fühlte sich aber gut an und insgesamt passte es viel besser als befürchtet. Vor allem kein lästiger Hustenanfall mehr. Den vierten und fünften Kilometer dann mit jeweils 5.16 min überraschend schneller als den zuvor. Es ging am Ziel vorbei auf die zweite Runde und da kamen schon einige der 10 km-Läufer entgegen. Es folgte nach 4,7 km die dritte Wende und nun empfand ich es richtig warm. Den sechsten Kilometer schaffte ich immerhin noch in 5.17 min und somit lief ich richtig konstant. Es wurden nun aber doch zäh und für mich war es ein richtig einsames Rennen. Nach vorne kam ich nicht mehr ran und nach hinten doch ein ordentlicher Vorsprung. So die Kilometer 7 und 8 in 5.56 min und 5.27 min. So ca. 200 m später dann die vierte und letzte Wende und noch knapp 1,8 km bis zum Ziel. Den 9. Kilometer weder in 5.26 min. Also weiterhin sehr konstant, nun aber rund 10 Sekunden langsamer als zuvor. Auf dem letzten Kilometer konnte ich die Pace prompt noch auf 5.16 min steigern und ich erreichte das Ziel nach 52.24 min. Mit dieser Zeit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet und so war ich total zufrieden. Es reichte in der AK M55 zum zweiten Platz und insgesamt war es Rang 26. Es war schön, dass man beim Zieleinlauf noch toll angefeuert wurde.
Ich war nach meinem Zieleinlauf schnell erholt und auf dem Ergebnis kann ich aufbauen, zumal ich ja so gut wie gar nicht trainiert hatte, schon gar nicht auf ein schnelles Rennen einer eher kurzen Distanz. Ich hoffe, dass ich nun endlich wieder zielgerichteter und umfangreicher trainieren kann. Bis zum Albtraum 100 sind es nur noch 8 Wochen. Lubica wurde übrigens über 5 km Gesamtzweite. Der schnellste insgesamt war in dem Rennen mit Markus Seeberger ein guter Bekannter aus der Region.
Insgesamt waren es 102 Teilnehmer, davon 32 über 10 km, 39 über 5 km, 13 beim Walking über 5 km und 18 beim Kinderlauf.
Ergebnisse: https://my.raceresult.com/374747/
Veranstalter: https://www.rcs-team-rot.de/Fruehlingslauf/
Die Strecke:
Freitag, 13. März 2026
Drei-Klöster-Tour Ochsenhausen - Erolzheim am 12.03.2026
Ich wollte schon länger mal von Ochsenhauen aus vom Kloster über Rot an der Rot zum Kloster Bonlanden laufen. Beim ersten Versuch stoppte mich in Rot leider ein Wetterumschwung. Dann war gestern ursprünglich der Plan, auf einem meiner Etappenläufe weiterzumachen, aber irgendwie war es notwendig ruhiger in den Tag zu starten und so entschied ich mich, bei der guten Wetterprognose, endlich diesen Lauf in Angriff zu nehmen. Es hatte anfangs 9° C und war doch noch etwas stärker bewölkt. Dies sollte sich gegen Ende immer mehr ändern schließlich ein fast wolkenloser Himmel.
Ich konnte diesmal von zu Hause aus loslaufen. Es ging vom Ziegelstadel ins Tal runter und schon mal ein schöner Blick auf das ehemalige Kloster Ochsenhausen, in welchem jetzt die Jugendakademie der musizierenden Jugend untergebracht ist. Es ging hoch zum Klostergelände und ich schaute kurz in die Basilika St. Georg, ein Juwel an der Oberschwäbischen Barockstraße. Danach durch den Klostergarten mit schöner Aussicht runter.
Aus der Stadt raus war schnell das Freibad Ziegelweiher erreicht und an muss der Markierung Blauer Balken bis Rot an der Rot folgen. Es ging ein Stück durch den Wald und dann über die Rottum nach Oberstetten und durch den kleinen Ort. Da stieg es aus dem Ort raus ordentlich an. Auf der Hochebene noch ein kurzer Weg über die Felder und dann über eine Wiese am Waldrand entlang in den Wald. Dort war es auf der Waldfuhre teils doch ziemlich schwierig zu laufen. Danach folgten lange Zeit schöne Forstwege. Es geht an ein paar Weihern vorbei und dann wollte ich nach links weg. Dort war der Weg leider wegen Forstarbeiten gesperrt. Dort gibt es leider sehr wenig Handyempfang und die Karte war auch nicht so hilfreich. Mit einer doch recht guten Orientierung schaffte ich es aber bis zu einem Zaun des Wildgeheges und kannte dort den Weg von Gassirunden. Also nach links und am Waldrand nach rechts und in das Wildgehege. Ab hier war der Weg dann wieder der originale und gut markiert.
Aus dem Wald raus der erste Blick auf das beeindruckende ehemalige Kloster Rot an der Rot mit der St. Verena-Kirche. Es ging durch das Rottal und dort an einem besonderen Denkmal vorbei. Es steht dort eine Ölförderpumpe des ehemaligen Erdölfeld Mönchsrot. Dort wurde von 1958 bis 1995 Erdöl gefördert. Es ging von dort mal an der Straße entlang und in den Ort rein und zum Klosterareal hoch.
Man kann heute anhand der oberen und unteren Zufahrt mit den Toren erahnen, wie weitläufig das Areal einmal war. Ich stattete der schönen barocken Kirche noch einen Besuch ab. Auf dem ersten Kilometer durch Rot ging es noch lange an der äußeren Begrenzung des Klosters entlang.
Aus Rot raus ging es durch eine Unterführung und seit dem Kloster musste ich der Markierung Blauer Punkt folgen. Die Strecke ist insgesamt ausreichend markiert. An manchen Stellen nahm ich zur Sicherheit noch die Karte zur Hand. Es lief bis jetzt recht gut. An der Rot entlang ging es nach Zell und dort am Ortsende links weg und ein Anstieg in Richtung Hexenberg. Da wurde es nun so langsam doch zäher. Dafür oben eine schöne Aussicht ins Rottal und dann auf einem Feldweg zum Wald. Dort gab es wieder einen der vielen Anstiege und die Forstwege doch etwas nass. Dazu passend verläuft dort der Rundwanderweg Wasserrunde. Aus dem Wald raus sah ich den nächsten markanten Punkt: das Heidenbühl. Da ist man von Kloster zu Kloster unterwegs und dann so Namen wie Hexenberg und Heidenbühl. Dort stand früher mal eine Burg. Nun hat man am Rande von Berkheim eine schöne Aussicht ins Illertal. Am Ortsrand musste ich an einer Bank erst mal eine kurze Rast einlegen.
Als nächstes Ziel war mit 1,1 km der Schäfberg-Weiher angegeben. Dazu passend kamen gleich hinter dem Ort Schafe. Es ging nun wellig weiter und anfangs noch am Waldrand, später für lange Zeit im Wald und mehr oder weniger immer geradeaus. Der kleine Weiher war doch etwas zugewachsen. Es stieg nochmals etwas mehr an und danach aus dem Wald raus und auf ein asphaltiertes Sträßchen und da war das Kloster Bonlanden nicht mehr weit.
Nach rund 24 km kam ich von oben her auf das Gelände und am Weiher vorbei. Dieses Kloster ist noch aktiv und früher kam von dort sogar meine Kindergärtnerin. Das sorgt dann doch für eine besondere Bindung. Ich ging auch hier noch kurz in die Kirche. Eigentlich wäre hier das Ende gewesen, aber ich hatte schon längts beschlossen noch den Kapellenberg in Erolzheim mitzunehmen.
Es ging am Waldrand auf einem Feldweg Richtung Erolzheim und die Bergkapelle dabei schon immer im Blick. Diese letzten 3 km waren nochmal richtig hart. Am Ortsrand ging es nach den ersten Häusern nach links weg und durch den Tobel hoch. Am Ende dann rechts weg und hier ging es sehr steil hoch. Dafür wird man unterhalb der Kapelle mit einem herrlichen Blick ins Illertal belohnt und die Kapelle ist von dort auch richtig beeindruckend.
Davor aber noch einige Stufen runter und wieder hoch. Das war hart! Nach einem kurzen Blick in die Kapelle ging es auf dem asphaltierten Kreuzweg runter und zu der Winterlinde, die auch St.-Nikolaus-Linde genannt wird und bereits ein Alter von ca. 600 Jahren aufweist. Wenn man genau hinschaut kann man sogar ein Gesicht erkennen und vor gut 2 Jahr hat sie auch ein mutwillig gelegtes Feuer überstanden. Die Aussicht von dort nach 27,5 km mit 403 Hm war ein würdiger Abschluss eines schönen Laufs. Es hätte noch zum Bus gereicht, aber ich ließ mich abholen und gleich noch mit den Hunden eine weitere Kapellenbergrunde.
Die Strecke:
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