Donnerstag, 8. Januar 2026

Heimaterkundung - Tristolz Runde in Rot an der Rot am 07.01.2026

Nach dem Desaster an Dreikönig, als der Zug in Biberach so viel Verspätung hatte, dass es nicht mehr rechtzeitig nach Heiningen zum Wettkampf reichen würde, musste halt zumindest am Mittwoch noch ein etwas besonderer Lauf her. Da hat das Jahr zumindest was Wettkämpfe anbelangt schlecht begonnen und mal schauen wie es da nach der eher schon bescheidenen letzten Saison weitergeht. Es stand mit Hera der nächste Lauf aus meiner Reihe Heimaterkundung an. Wir fuhren diesmal in südliche Richtung die 14 km auf den Tristolzer Berg. Mit etwas Glück sieht man hier auch die Alpen. Es war bei -5° C und später -6° C recht frisch, aber kaum Wind und nur wenig Wolken. Die Sonne setzte sich sogar immer mehr durch, was bei der Winterlandschaft dann einfach schön ist. Der Rundweg Tristolz Runde ist mit 14,1 km angegeben. 


Es ging vom Tristolzer Berg runter in den Weiler Tristolz. Dort stieg es dann wieder bis nach dem Ortsende an und wir liefen erst mal ein Stück geradeaus weiter. An einer Abzweigung wurde ich stutzig, da ich mir zuvor die Route auf einer Wanderkarte angeschaut hatte. Ich hatte die Karte zum Glück in den Rucksack gepackt und konnte so den richtigen Wegverlauf ausfindig machen. So ging es wieder rund 400 m zurück und ab da musste die Karte noch öfters herhalten. Es war leider so, dass die Strecke zwar immer wieder Wegweiser aufwies, aber ansonsten keine Markierungen. Dies galt auch für Schlüsselstellen wo es Richtungswechsel gab. Es ging jetzt mehr oder weniger flach weiter. Dabei mal auf schneefreien schmalen asphaltierten Wirtschaftswegen, dann auch Feldwege und kurz im Wald, wo es auf der Strecke jeweils Schnee gab. Das gefiel vor allem Hera. So  hatten wir bei den für sie Wohlfühltemperaturen ein beachtliches Tempo drauf. Es ging an dem einen oder anderen kleinen Weiler vorbei und es war bis auf eine Begegnung mit einer Frau mit Pferd recht einsam. Der 7. Kilometer runter nach Spindelwag sollte mit 4.26 min der schnellste werden. Nach ca. 7,2 km waren wir dort in der Ortsmitte und am Pfaffenrieder Bach. 









Es ging für rund einen Kilometer auf einem Feld- und dann Wiesenweg am Bach entlang weiter. Dabei war vor allem auf dem Wiesenweg recht viel Schnee. Danach folgte der Anstieg zum Rückhaltebecken. Der doch recht beachtliche See war wie erwartet vollständig mit Eis bedeckt. Es ging auf Naturwegen am See entlang und durch ein kleines Waldstück. Da hatten wir beim Austritt eine etwas unangenehme Begegnung. Wenn man Hunde schon frei laufen lässt, dann sollten die auf Rückruf auch sicher hören und man sollte sie auch im Blick haben, und nicht weit voraus gehen. So kamen die beiden recht großen Hunde auf uns zu und erst als Hera bellte, drehte sich der Besitzer um. Men Rufen hatte er wegen der Entfernung gleich gar nicht gehört. Dann kam zumindest einer zu ihm zurück. Den anderen hielt Hera mit ihrer doch bestimmenden Art und Weise tatsächlich auf Distanz. Dann konnte ich mich endlich wieder der Karte widmen und wir mussten rechts weg in einer Schleife weiter den Berg hoch nach Mühlberg. So gab es wenigstens nicht noch eine Begegnung mit dem Trio. Am Beginn des Weilers nochmal eine schöne Aussicht. Danach, weder ohne Markierung, in die Ortsmitte und an der Kapelle links weg und aus dem Ort raus. 






Dort ging es wieder auf Feldwegen weiter und bergab. Dabei auch kurz auf einem nicht nur schneebedeckten, sondern teils auch vereisten Weg und an einem kleinen Weiher vorbei. Es ging von diesem bergauf an den Rand eines anderen Weilers und dort links weg. Es ging tendenziell weiter bergauf über die Felder und wir nahmen wieder gut Tempo auf. Nach rechts weg dann am Waldrand vorbei und auch am Weiler Wolf. Auf jeden Fall ein interessanter Name. Nach diesem runter nach Ellwangen und ein Stück durch den Ort. Die rund 150 m auf der Hauptstraße ohne Gehweg waren dabei nicht so toll. Durch ein Wohngebiet ging es ans Ortsende und es stieg am Ende nochmals steil an, hoch zum Tristolzer Berg. In der Zwischenzeit konnte an sogar etwas die Alpenkette erkennen. Durch den Umweg am Anfang waren es am Ende 15,03 km mit 206 Hm. Mit einer Nettozeit von 1:12.34 h hatten wir einen beachtlichen Schnitt von 4.50 min/km erzielt. 










Die Strecke:

Montag, 5. Januar 2026

Heimaterkundung - Barockpfad Kapellenberg in Gutenzell am 04.01.2026

Nach dem Frühdienst stand gestern die nächste Runde auf einem heimatlichen Wanderweg an. Es ging nach Gutenzell, also meinem vorherigen Wohnsitz. Dies bedeutete auch, dass ich die Strecke, wenn auch nicht so im Ganzen, kannte. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was man im Winter erwarten kann. Es hatte -1° C und dabei nur wenige Wolken. Gutenzell liegt ja an der Oberschwäbischen Barockstraße und so passt hier ja auch ein Barockpfad. Eigentlich wäre der Start im Klosterhof und dann noch an der Mauer entlang. Wir parkten aber oben am Kapellenberg beim Friedhof. Hier stand früher eine Burg und zumindest ein Graben ist ja noch erkennbar. 


Es ging nach wenigen Metern über eine Wiese einen schönen Pfad runter. Dabei merkte ich aber auch schnell, dass es bei Schnee und teils halt auch Eis doch besser gewesen wäre, meine ganz neuen Schuhe zu wählen. Ein Stück ging es durch den Wald und danach auf einem Feldweg im Rottal Richtung Ort. Dort auf einem Grasweg an der Rot entlang. Hier dann der Punkt, an welchem man vom Klosterhof her rauskommt. Wir liefen gleich nach links auf einem schneebedeckten Pfad und über den neuen Rotsteg, nachdem der alte vor einiger Zeit abgerissen werden musste. Hier eine schöne Sicht auf die Kirche und auch auf die Rot. 









Der Pfad führte noch ein Stück durch das Rottal und ging in einen Wiesenweg über. Von dort dann an die Hauptstraße die überquert werden muss und der erste steile Anstieg am Musikheim vorbei hoch Richtung Ortsende und Wald. 




Oben angekommen ging es an den Waldrand und hier leider keine Markierungen. Ich hab zumindest keine entdeckt. Da ich den Weg wusste, war mir klar, dass ich den ersten Weg nach links nehmen musste. Es ging ca. 1,5 km meist auf Schnee durch den Wald und an den Illgenweiher, an dem wir bereits am Freitag auf einer anderen Tour waren. Mit der Sonne gleich nochmals ein anderer Anblick. 




Danach auf dem Waldweg weiter, nach links und dann scharf rechts weg und hoch. Hier fehlte auch die Markierung, Das war bereits am Freitag auf der mir unbekannten Runde das Problem. In einem Bogen ging es hoch und dann links weg und aus dem Wald raus. Am Waldrand ein schöner Blick ins Rottal und dann auf dem Feldweg runter. Da war Vorsicht angesagt. Ich musste Hera ausbremsen, denn wenn die richtig loslegt gibt es auf dem Untergrund richtig Probleme. 



Der Weiler Niederenzell wurde erreicht und es ging auf Feldwegen wieder auf die andere Seite des Rottals. Dort immer geradeaus zum Wald, auch wenn der Weg eher was anderes vorgeben würde. 


Auf den letzten gut 3 1/2 km geht es mal am Waldrand entlang, mal im Wald weiter. Hier steigt es am Ende wieder zum Kapellenberg an. Es machte einfach nur Spaß und nach 9,76 km mit 173 Hm waren wir da. 





Diese Runde ist einfach nur schön und vom Untergrund her sehr naturnah. Dazu könnte man noch einen Abstecher zur schönen Kirche machen. Leider ist die Markierung doch etwas unzureichend, erst recht, wenn man fremd ist. Da würde dann eine Karte helfen. 


Die Strecke:

Freitag, 2. Januar 2026

Heimaterkundung - Illgenweiher-Rundweg in Kirchberg an der Iller am 02.01.2026

Der zweite Lauf im neuen Jahr sollte auch gleich ein besonderer sein. Mit Hera nahm ich den nächsten ausgeschilderten Rundweg in Angriff. Diesmal ging es nach Kirchberg an der Iller, wo wir nach knapp 14 km Fahrt bei der Schule parkten. Die Witterung war ähnlich wie gestern bei 0° C und durch den böigen Wind gefühlt deutlich kälter. Dabei war es bewölkt, wobei es ab und zu wenigstens aufriss und der Schneefall auch noch nicht einsetzte. Der absolut größte Teil der Strecke würde im Wald sein und da würde es dennoch recht angenehm werden. Die Strecke ist mit 11,6 km angegeben. Ich kannte nur einen kleinen Teil der Strecke beim Illgenweiher, wo ich bei Trainingsläufen schon vorbei kam und wir ein paar Ma mit den Hunden waren. 


Es ging von der Schule kurz die Straße runter und dann auf einen laubbedeckten Weg an den Sportplätzen entlang hoch. Eine Markierung beim Abzweig hatte ich nicht gesehen, aber es kam dann danach keine Abzweigung und von der Wanderkarte wusste ich, dass es in dem Bereich nach rechts geht (war also schon mal eine gute Anschaffung). Hinter dem Sportplatz ging es links Treppen runter zum Tennisheim und dahinter in den Wald. So ca. 95 Prozent der Strecke verliefen im Wald und nur ein paar Meter am Anfang und die letzten rund 600 m waren auf Asphalt. Der zweite Kilometer hatte dann gleich einen ordentlichen Anstieg, aber es lief sehr gut. Es ging nun für knapp 2 km zugleich auf dem HW4, dem Main-Donau-Bodensee-Weg von Würzburg nach Friedrichshafen, entlang. Ein Weg den ich auf jeden Fall auch noch läuferisch in Angriff nehmen möchte. Erst nach gut 4 km dann mal rechts weg und nach wenigen Hundert Metern nach links. Auf der Geraden zuvor war die Strecke teils dürftig markiert, aber m Zweifel immer geradeaus passte. Es ging jetzt mal recht steil runter. So wurde der fünfte Kilometer auch der schnellste.









Auch auf dem nächsten Kilometer ging es tendenziell etwas runter und kurz vor dessen Ende war der Illgenweiher erreicht. Dieser zeigte such mit einer Eisschicht. Im Sommer schwamm hier Hera sehr gerne, aber dann wurde es leider vom Besitzer untersagt. 




Es ging nach dem Weiher rechts weg, allerdings etwas später als dort wo wir abbogen. Der Verlauf ist dennoch nahezu identisch, weil es im Wald immer geradeaus leicht ansteigt. Ich fühlte mich nun richtig gut und Hera hatte natürlich auch ihren Spaß. Wir erreichten wieder den HW4 und ich wusste, dass ich diesem nur ein Stück nach oben folgen musste, um nach rechts wieder auf die originale Route zu kommen. Diese war an der Forsthütte Gehren ausgeschildert. Von dort dann noch gut 1,5 km auf dem Waldweg weiter. Am Ende ging es bergab und dann aus dem Wald raus auf einen asphaltierten Weg und noch rund 300 m durch das Wohngebiet zur Schule. Dort kamen wir nach 11,89 km mit 207 Hm an. Das schöne an der Runde war, dass sie nahezu vollständig im Wald verläuft. Es ist uns gerade mal ein Läufer begegnet. Am Illgenweiher war die Strecke kurz identisch mit dem Barockweg Kappellenberg und dieser ist von Gutenzell aus eine wunderschöne Runde, die wir bald auch in Angriff nehmen und die ich einmal lief. Da fehlte allerdings der neu zu bauende Steg über die Rot. 







Die Strecke: