Montag, 4. Mai 2026

Heimaterkundung - Rundweg Ölberg in Maselheim am 04.05.2026

Heute ging es mit Hera nochmals nach Maselheim und der nächste Rundweg stand an. Das Wetter an meinem Tag nach dem Nachtdienst war am späten Nachmittag mit 22° C und starker Bewölkung etwas angenehmer als am Wochenende, aber noch so, dass wir es etwas gemütlich angehen ließen. Wir waren nach nur 11 Minuten am Parkplatz beim Friedhof, wo gleich 5 Rundwege beginnen. 

Anfangs nahm ich Hera noch zusätzlich an die Leine, da es ein gutes Stück an der Hauptstraße entlang geht und das bei ordentlich Verkehr. Dabei auch eine Horde älterer E-Bike-Fahrer, die meinten, den Gehweg zu benutzen und das auch noch auf der linken Seite. Danach ging es ins Wohngebiet und wir legten richtig los. Ab hier war es dann auch recht einsam mit nur noch wenigen Begegnungen. Es ging am Öchsle-Bahnhof vorbei und aus dem Ort raus zu einem Weiler. Von dort dann auf Feldwegen über die Felder hoch auf den Ölberg mit einer schönen Aussicht. Dort oben fehlte leider eine Markierung und ein paar extra Meter, vor allem auch Höhenmeter, da es recht steil runter ging. Nachdem wir wieder oben waren, ging es am Waldrand entlang auf schönen Wegen und auch mal eine schöne Aussicht ins Tal. Anschließend ging es durch den Wald und dort wenigstens etwas angenehmer. Dafür an einer Abzweigung entweder die Markierung übersehen oder aber es war keine vorhanden. Da ich mich etwas auskenne, heiß es dann aber umkehren und ab da war die Strecke bis zum Ende gut markiert und ausgeschildert. Es ging ins Tal runter und dort ein schöner Abschnitt und so langsam steigerten wir das Tempo. Dabei auch immer wieder angemessene Pausen für Hera. Es ging noch einmal hoch und anschließend runter an den Rand von Wennedach und vorbei am dortigen Öchsle-Bahnhof. Danach führte der Weg auf asphaltierten Sträßchen flach durch das Dürnach-Tal nach Maselheim zurück. Das Tempo steigerten wir dabei ganz schön. Am Ende standen für die Runde durch die beiden Umwege anstatt 10 km 11,44 km mit 138 Hm zu Buche. Es war auf jeden Fall eine schöne Runde, auf der lediglich am Anfang der Weg durch den Ort stand und sonst Natur pur. 
















Die Strecke:

Maiwanderung in Schelklingen-Hütten am 01.05.2026 und Ausblick

Am 1. Mai hatte ich dieses Jahr nochmals frei und das Wetter spielte perfekt mit. Es hatte am späten Vormittag 13° C und Sonne pur. Da ich erst am Donnerstag einen langen Traillauf absolvierte, wäre der Kochercup in Unterkochen dieses Jahr nicht in Frage gekommen. Ich wollte auch mit den Hunden was unternehmen und so ging es nach Schelklingen-Hütten ins Schmiechtal. Es ist einer meiner Lieblingsorte und meist nur schwach besucht. An einem solchen Feiertag bei bestem Wetter sah es schon anders aus, es war am Ende aber dennoch recht entspannt. Es ging vom Wanderparkplatz oberhalb von Hütten auf einem schmalen Pfad mit herrlicher Aussicht steil hoch zur Ruine Justingen. Von dort dann durch den Wald auf welligem Gelände über Pfade, Forstwege und auch mal am Waldrand auf Feldwegen weiter. Es ging auf einem Forstweg steil runter zur Bärenhütte und dort nach links durch das wild-romantische, fast schon mystische, Bärental. Dieses wird immer enger und auch etliche Stufen führen runter. Es ist dort einfach wunderschön. Am Ausgang des Tales befindet sich noch die Bärenhöhle. Am Ende hatten wir 2,74 km mit immerhin 120 Hm. Bei etwas mehr als einer Stunde war die reine Bewegungszeit bei 28.45 min. Das wäre nicht mal so langsam gewesen. Am Abend folgte mit Hera noch ein 5 km-Lauf mit 116 Hm in rund 28 Minuten. So langsam passt die Form und der April war ja schon recht gut vom Umfang her und drei Wettkämpfe, mit denen ich zufrieden sein konnte. Das soll sich im Mai fortsetzen und nach dem Start am 09.05. in Feuerbach, steht am 16.05 beim Alb-Traum 100 einer meiner wichtigsten Wettkämpfe an. 





















Die Strecke:

Donnerstag, 30. April 2026

Hauptwanderweg 9 (HW9) - Heuberg-Allgäu-Weg - Teil 1 Spaichingen - Neuhausen ob Eck am 30.04.2026

Heute nutzte ich das tolle Wetter am freien Tag und begann den Hauptwanderweg 9, den Heuberg-Allgäu-Weg. Dieser führt von Spaichingen am Rande der Schwäbischen Alb auf den Schwarzen Grat bei Isny. Die Anreise war recht entspannt, da ich erst mal nach Riedlingen fuhr und von dort mit dem RE55 in gut einer Stunde nach Tuttlingen und dabei auch durch das herrliche Donautal. In Tuttlingen gut eine halbe Stunde Zeit und danach mit dem RE87 in nur noch 10 Minuten nach Spaichingen. Dort kam ich mit ein paar Minuten Verspätung an, hatte aber genügend Zeit eingeplant. 


Die 1. Etappe führt von Spaichingen nach Nendingen.Es ging am Bahnhof los und durch die Stadt an deren westlichen Rand. Dabei anfangs noch kurz leicht bergab, aber dann folgte ein sehr heftiger Anstieg. Schon aus der Stadt raus stieg es in Richtung Dreifaltigkeitsberg gut an. Dann auf einem noch asphaltierten Weg an Wiesen entlang mit schönem Blick zurück an den Waldrand. Im Wald stieg der Weg / Pfad immer steiler an und teils auch über Stufen. Vor allem am Ende kamen nochmal etliche Treppenstufen. Auf den ersten knapp 3 km kamen so Netto 315 m Anstieg zustande. Es hatte an dem Tag Sonne pur und absolut keine Wolken. Die 11° C zum Start waren perfekt, wobei es mir dort hinauf doch gut warm wurde. 








Auf dem Dreifaltigkeitsberg, dem zweithöchsten Punkt des Weges eben dem Ziel auf dem Schwarzen Grat, steht eine Wallfahrtskirche mit einem interessanten eckigen Turm. Bevor ich kurz in die Kirche ging, genoss ich die traumhafte Aussicht. Es war einfach fantastisch. 








Der Weg führte an der Gaststätte vorbei ein Stück die Straße runter und in den Wald. Auf einem schönen Forstweg ging es an die ca. 800 m entfernte Schrofe. Dort treffen die drei Wege HW1, HW3 und HW9 aufeinander. Dem HW3 konnte ich schon vom Bahnhof her folgen. Nach wenigen Metern kam eine Abzweigung, an der ich mich von diesem Weg verabschieden konnte und der HW9 geradeaus nochmal leicht ansteigend weiterführte. Dann ging es rechts weg auf einen tollen Pfad und ab hier bis zum Ziel fast nur noch leicht abwärts, bis auf wenige flache Passagen. Der Pfad mündete ins Birental und nach rechts ging es noch knapp 3 km durch das Tal. 







Aus dem Birental raus führte der Weg dann leider einen guten Kilometer an der Straße entlang. Ich hatte aber Glück und es kam erst ein Fahrzeug entgegen, als es auf der rechten Seite einen zusätzlichen Streifen als Wirtschaftsweg gab. An der Skihütte Mahlstetten ging es nach rechts ins Ursental. Durch das teils enge Tal führte ein schöner Forstweg und da es fast immer leicht bergab ging, konnte ich den Schnitt schnell verbessern und gut Kilometer machen. Insgesamt ging es 7 km durch dieses Tal und so ziemlich in der Mitte kam der Jellenbrunnen mit Grillplatz. Da machte ich eine kurze Trinkpause. Danach wurde das Tal etwas breiter und der Forstweg ging in ein asphaltiertes Sträßchen über. Es war hier sogar etwas schattig und richtig schön. Auf dem letzten Abschnitt nach Nendingen rund ein Kilometer über die Felder und ein heftiger Gegenwind. Es ging links weg in den Ort und diese Stelle kannte ich vom Marathon in Tuttlingen. Durch das Wohngebiet und über die Donau ging es in die Ortsmitte zum Dorfplatz und der Donauschule, dem Ziel der ersten Etappe. Dort nahm ich eine Salztablette und trank nochmals etwas. 











Nach den rund 19 km folgte mit der 2. Etappe nach Neuhausen ob Eck mit rund 9 km eine recht kurze. Allerdings war diese nicht zu unterschätzen, denn sie wies einige Höhenmeter auf und das Ziel lag zudem rund 130 Hm weiter oben. Anfangs ging es noch ein gutes Stück an der Hauptstraße entlang Richtung Mühlheim an das Ortsende. Dort dann rechts weg und es stieg gleich ordentlich an. Dabei aber auch eine schöne Aussicht ins Donautal. Es ging in den Wald und der Anstieg wurde nochmals heftiger. 





Nun führte die Strecke einige Kilometer durch Wald, der deutlich schattiger als auf der ersten Etappe ar. Das tat gut. Dabei ging es die nächsten vier Kilometer meist bergauf. Die Strecke war heute übrigens sehr gut markiert und ausgeschildert. Es ging nur kurz mal rund 100 m über einen Pfad, ansonsten führte die Strecke über Forstwege. Dabei wurde auch mal kurz der HW2 berührt. Da wurden auch wieder Erinnerungen wach. Mit einem letzten Anstieg ging es aus dem Wald raus und auf einem asphaltierten Sträßchen nochmals kurz hoch. 







Das Tagesziel Neuhausen ob Eck kam in Sicht und der Weg führte noch  nach links und am sicher sehenswerten Freilichtmuseum vorbei. Ich war bestens in der Zeit und hatte noch rund 1 1/2 Stunden bis zum Bus. Dieser fährt ausgerechnet zu der Zeit nur nach zwei Stunden. Da überlegte ich mir kurz, dort ein kühles Weizenbier zu trinken. Ich entschloss mich dazu, die letzten 800 m nach Neuhausen rein zu laufen, wo am Kreisverkehr die Etappe endete. Insgesamt waren es 28,02 km mit 588 Hm und die Zeit von 3:20.10 h gibt nun doch wieder Anlass zu Optimismus. 



Es war am Ende gut, dass ich in den Ort lief. Dort meinte ein älterer Herr, ob ich nach Fridingen möchte. Er nahm mich mit und fuhr sogar extra noch zum Bahnhof. So schaffte ich es locker, den Zug eine Stunde früher zu nehmen und war nach 50 Minuten in Riedlingen. Daheim noch eine kleine Runde mit Hera und so im April 301,3 km und 4690 Hm. Endlich ein guter Monat. Die Strecke heute war durch die ruhigen Abschnitte und den Dreifaltigkeitsberg zu Beginn richtig schön. Mit dem Zeitpunkt hatte ich auch Glück, denn daheim hatte ich erfahren, dass nun für einen Monat von Riedlingen nach Sigmaringen ein Ersatzverkehr eingerichtet ist. 


Die Strecke: