Sonntag, 21. Juni 2026

45. Fürstenwaldlauf in Ochsenhausen am 19.06.2026

Dieser Lauf ist praktisch mein Heimrennen, erst recht nach dem Umzug nach Ochsenhausen im letzten Frühjahr. Da ist eine Teilnahme eine Selbstverständlichkeit. In diesem Jahr gab es für mich aber eine Änderung zu den letzten vier Jahren. Anstatt auf der damals neu eingeführten 5 km-Strecke meldete ich mich nach längerer Zeit für den Hauptlauf über 10,55 km an. So gab es dieses Wochenende zwar nicht wie an den beiden letzten und dann an den beiden kommenden einen Halbmarathon, aber zumindest einen Viertelmarathon. Die Startgebühr betrug 14 €. Beim Lauf über 5 km waren es 10 €. Daneben gab es wieder Schülerläufe. Es war meine 11. Teilnahme (mit dem virtuellen Lauf 2021 die 12.) bei dieser Veranstaltung. Der Termin passte gut rein, da es mein zweiter freier Tag war. Das Wetter war, fast schon typisch für diese Veranstaltung, eher zu gut mit über 30 Grad am Nachmittag. Es war zudem zu hoffen, dass kein Gewitter aufkommt. 

Da ich recht nahe am Veranstaltungsgelände am Stadion Hopfengarten wohne, ging es wieder zum Aufwärmen dorthin. Dies waren gerade mal und 1,8 km. Nach der Ankunft dauerte es dort natürlich nicht lange, bis ich die ersten von ganz vielen Bekannten traf. Ich holte die Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite. Ich wartete nun den Start ab. Diesmal war ich nicht um 19:10 Uhr dran, sondern um 19:00 Uhr. In der Zwischenzeit hatte es immer mehr zugezogen. Die Temperatur war aber noch bei rund 30° C. Das würde auf jeden Fall ganz schön hart werden. Noch war genügend Zeit für einige Gespräche mit den gerade dort so vielen Bekannten, nicht nur unter den Teilnehmern. 





Der Start zum Hauptlauf über 10,55 km erfolgte um 19:00 Uhr. Es war in diesem Jahr mein 15. Wettkampf. Bei der Witterung natürlich ganz in kurz. Da gab es zumindest nichts zu überlegen. Bei den Schuhen durften mal die Asics ran. Mehr als die Hälfte der Strecke verläuft über gute Forstwege, der Rest aus Asphalt und dann noch im Stadion und ein Stück auf Rasen. Ich stellte mich im Feld recht weit nach hinten, wollte nach dem kleinen Desaster am letzten Sonntag in Heidenheim nur einen Tempotrainingslauf machen und zumindest unter einer Stunde bleiben. In dieser Woche eher locker trainiert, bis auf ein tolles Bergtraining am Dienstag mit Hera. Es galt zunächst eine Runde im Stadion zu absolvieren . Dann ging es raus und unter dem Beifall einer großen Kulisse über ein Stück Rasen und dann auf den asphaltierten Weg an der Fürstenallee entlang. Nach 5.01 min hatte ich den ersten Kilometer absolviert und das noch recht locker. Es ging in Richtung Wald und es stieg tendenziell noch leicht an. Im Wald ging es schnell runter und so den dritten Kilometer wieder in 5.01 min. Nachdem es flach weiterging und an der Fischzucht vorbei, stieg es nach rechts weg an. Auf dem fünften Kilometer war so ein ordentlicher Anstieg zu bewältigen. Da ich mich zuvor etwas zurückgehalten hatte, konnte ich nun sogar aufholen und es fühlte sich sogar ganz gut an. Hier donnerte es dann noch einige Mal, aber der Regen und vor allem das Gewitter kamen nicht näher. Aus dem Wald raus gab es nach ca. 5,2 km eine Getränkestation und ich nahm ein paar Schluck Wasser. Anschließend verlief die Strecke ein gutes Stück über Asphalt. Es ging dabei nach links weg und am Ende relativ steil runter ins Rottumtal. Da schaffte ich den siebten Kilometer in 4.53 min, ohne alles zu geben. Untern dann links weg und ein Stück am Waldrand entlang und wieder in den Fürstenwald. Dort wurde die Rottum auf einem Brückchen überquert und es ging, dort wo auf dem Hinweg der Anstieg begann, rechts weg. Die Strecke finde ich durchaus reizvoll und es ging auf dem Forstweg minimal abwärts. Da konnte ich es recht gut laufen lassen, bevor auf dem neunten Kilometer der letzte Anstieg begann. Dieser kann schon nochmal weh tun. Ein klein wenige dauerte es, dass ich oben angekommen wieder richtig Tritt fassen konnte. Dann ging es aus dem Wald raus und auf dem asphaltierten Weg in Richtung Stadion zurück. Ich war deutlich unter meiner erwarteten Zeit und das doch noch zurückhaltend. Auf den letzten gut 500 m ließ ich es dann aber nochmal laufen und ich kam nach 56.21 min ins Ziel. Damit war ich total zufrieden. Ich lief die zweite Hälfte in 27.36 min doch deutlich schneller als die erste in 28.45 min. Allerdings war diese vom Profil etwas einfacher. In der Gesamtwertung war es Rang 90 von 137 und Platz 76 unter 98 Männern. In der AK M50-59 (ich finde es etwas schade, dass es erneut 10er-Schritte gab) wurde es Platz 13 von 17. 


Nach meinem Zieleinlauf musste ich mich nicht lange erholen. Ich trank etwas und führte die eine oder andere Unterhaltung. Dann machte ich mich zum Auslaufen auf den Heimweg. Das war eine Punktlandung, denn kaum angekommen, setzte der Regen ein. Es war auf jeden Fall wieder schön, an dieser traditionsreichen Veranstaltung teilzunehmen. 



Insgesamt waren es 421 Teilnehmer, davon 137 im Hauptlauf über 10,55 km, 123 über 5 km und  161 in den Schülerläufen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/364711/results

Veranstalter: https://www.svochsenhausen.de/leichtathletik/fuerstenwaldlauf/

Die Strecke:

Montag, 15. Juni 2026

22. Heidenheimer Stadtlauf in Heidenheim an der Brenz am 14.06.2026

Ich war zwar bereits bei einigen Laufveranstaltungen in Heidenheim und dabei mehrfach, aber noch nie beim Stadtlauf. Da wurde es mal Zeit und der Tag passte, da es mein zweiter freier Tag war. So meldete ich mich für den Halbmarathon an und damit für insgesamt 4 Halbmarathonläufe an 5 Wochenenden. Dieser sollte der zweite sein. Die Startgebühr war mit 25 € absolut in Ordnung und dabei wäre es früher mit 19 E bzw. 22 € sogar noch günstiger gewesen. Daneben gab es noch Läufe über 10 km und 5 km, sowie Nachwuchsläufe. Da der Start um 8:45 Uhr relativ früh war, gab es sonntags keine Zugverbindung von Biberach aus und dazu kam noch, dass derzeit ab Sontheim an der Brenz ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet ist. So fuhr ich nach Langenau und wollte von dort mit Zug und Bus anreisen, da ich mit so den Stress mit der Parkplatzsuche sparen konnte. In Langenau stellte ich fest, dass der Zug in Ulm 40 Minuten später fährt. Also doch bis Heidenheim und so war ich sehr früh dort. Es ging vom Parkplatz nur gut 200 m zum Veranstaltungsgelände zwischen Rathaus und Pauluskirche. Da traf ich bereits vor dem  Rathaus die ersten Bekannten. Es sollten noch sehr viele unter den Teilnehmern und auch Helfern aus Nah und Fern dazukommen.  Ich holte die Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite und brachte meinen Rucksack erstmal wieder zum Auto. Es hätte auch eine Gepäckaufbewahrung in der Tiefgarage beim Rathaus gegeben. 



Ich machte mich auf eine 2 km lange Aufwärmrunde. Noch war es etwas frisch, aber dafür kaum Wolken am Himmel. Ich lief auf einem Teil der Strecke und dabei das Schloss Hellenstein im Blick. Es fühlte sich ganz gut an. Die letzten Tage war ich nicht so ganz fit, aber von den stressigen Diensten wenigstens wieder einigermaßen erholt. Noch einmal konnte ich ein paar nette Gespräche führen und sogar Martina aus dem Allgäu treffen, die später tolle Gesamtzweite beim Halbmarathon wurde. 




Der Start zu m Halbmarathon und zum Lauf über 10 km erfolgte zeitgleich um 08:30 Uhr. Es hatte noch 13° C, aber dies sollte sich dann noch ändern und gegen Schluss hatte es dann doch fast wieder 20° C. Ich lief ganz in kurz mit Mütze und wieder, we letzten Sonntag in Sigmaringen, die Puma-Schuhe. Es war mein 14. Wettkampf in diesem Jahr. Es gab zu Beginn ein ganz schönes Gedränge bei gleich 1146 Startern und es ging erstmal kaum vorwärts. Da fände ich einen getrennten Start besser. Der Lauf über 5 km startet ja auch erst um 8:50 Uhr. Mit der Zeit konnte man etwas freier laufen, zumal es jetzt über recht breite Straßen ging. Die Strecke war übrigens bestens markiert und auch entsprechend abgesperrt. Dazu kamen noch viele Helfer. Der dritte Kilometer sollte am Ende der schnellste sein. Nach ca. 3,4 km kam schon die erste Verpflegungsstelle. Ich hatte nun einen schönen Rhythmus gefunden und spulte die Kilometer recht gleichmäßig ab. In diesem Abschnitt ging es nun durch den Brenzpark. Da war der gekieste Weg und ein paar Holzbrücken eine willkommene Abwechslung zur sonst asphaltierten Strecke. Der Lauf ist mit 54 Hm sehr flach. Es kam nach rund 5,5 km die zweite Verpflegungsstation, was richtig gut war. Nach 5 km hatte die Uhr 26.48 min gezeigt. Das war doch deutlich langsamer als letzten Sonntag. Ich hatte mit nun eine Zeit von 1:55 h bis 1:57 h vorgenommen, sah das Ganze eher als Training unter Wettkampfbedingungen. Es ging nun gegen Ede der Runde durch die Innenstadt und dort herrschte eine tolle Stimmung und es gab nochmals Getränke. Es lief weiter gleichmäßig und als es auf die Zielgeraden ging, zeigte de Uhr53.49 min und da war ich auf den zweiten 5 km kaum langsamer als auf den ersten. Nach ca. 10,,1 km dann der Zieldurchlauf und ganz links auf die zweite Runde, während daneben die Läufer über 10 km und auch noch welche über 5 km ins Ziel liefen. Ich nahm nach dem Beginn der zweiten Runde an einem Stand nochmals einen Becher Wasser. Dann traf ich Sandra, die über 10 km stark ablieferte und beim Auslaufen war. Sie begleitete mich ein gutes Stück und es war eine nette Unterhaltung. Auf dem 12. Kilometer und zu Beginn des 13. stieg es im Wohngebiet etwas an. Da spürte ich schon, dass es immer zäher wird. Auf der zweiten Rune gab es drei kleine Anpassungen, damit der zusätzliche Kilometer zustande kommt, davon zwei in dem Bereich. Der 13.und auch noch der 14. Kilometer passten einigermaßen vom Tempo. Dann ging es wieder in den Brenzpark und der Magen rebellierte leider immer mehr. Da war der 15.Kilometer mit 6.08 min bereits indiskutabel. Ich wurde natürlich immer öfters überholt, wobei nun die Strecke doch deutlich weniger frequentiert war. Einmal nahm ich an einem Stand Cola. Das passte ganz gut. So einen Einbruch hatte ich aber kaum mal, vor allem nicht bei einem Halbmarathon. Am Ende sogar langsamer unterwegs als beim Ultra mit 60 km und fast 2000 Hm vor vier Wochen. Das sagt alles! Immerhin lief ich die letzten 5 km mit einem gleichbleibend schlechten Tempo. Da war auch klar, dass ich es noch nicht mal unter 2 Stunden schaffen werde. Am Ende war ich nach 2:03.00 h im Ziel und damit exakt 10 Minuten langsamer als in Sigmaringen. Dies bedeutete nur Rang 294 von 413 Gesamt, Platz 238 von 309 Männern und Platz 7 von 9 in der AK M55. 




Nach dem Zieleinlauf ging es zur Zielverpflegung. Ich fühlte mich kaputter als nach dem letzten Wettkampf. Es gab eine gute Auswahl an Trinken und Essen (Obst, Brezeln, Wurst). Ich hielt mich nicht allzu lange auf und machte mich auf den Weg zum Auto. Die Ausfahrt klappte, obwohl ich im abgesperrten Bereich war, was ich beim Parken nicht ahnte, da so früh noch nichts gesperrt war. Danke an die Helferin. Die Rückfahrt dann zwar mit deutlich mehr Verkehr, aber dennoch recht entspannt. Am Ende überwogen trotz der Probleme die positiven Eindrücke einer schönen Veranstaltung. Die Ergebnisse gab es übrigens gleich live im Internet mit Urkundendruck. 


Insgesamt waren es 3044 Teilnehmer, davon 413 beim Halbmarathon, 733 über 10 km, 791 über 5 km und 1107 in den Schülerläufen. 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/379896/results

Veranstalter: https://heidenheimer-stadtlauf.de/

Die Strecke:

Sonntag, 7. Juni 2026

1. Schwäbische Zeitung Halbmarathon in Sigmaringen am 07.06.2026

Eine Premierenveranstaltung ist immer interessant, besonders wenn sie noch einigermaßen in der Nähe ist und sogar gute Bekannte diese organisieren. So hatte ich mich schon frühzeitig am 18.02. angemeldet. Die Startgebühr betrug da moderate 25 €. Es gab noch einen Lauf über eine Runde von 7 km und eine Staffel über die Halbmarathondistanz mit drei Startern. Ich musste dann noch an dem Tag Früh- und Nachtdienst Urlaub nehmen, was zum Glück klappte. Der Plan war eigentlich, dass ich von Riedlingen mit der Bahn nach Sigmaringen fahre. Das sind nur 23 Minuten Fahrt. Es gibt derzeit aber laufend Baustellen und leider bis zum heutigen Tag auch auf dieser Strecke. Es fuhren aber Ersatzbusse. Aufstehen musste ich früh, fast wie zum Frühdienst. Erst mal mit Hera raus und dann nach Riedlingen. So früh am Sonntag fast alleine unterwegs und schon nach 33 Minuten dort. Der Bus benötigt planmäßig zwar 55 Minuten, war aber etwas früher da und ich hatte noch gut 50 Minuten bis zum Start. Der Weg zum Markplatz vor dem prächtigen Hohenzollernschloss war kurz und nur ca. 5 Minuten lang. 


Es war dort schon ganz schön viel los und schnell traf ich die ersten von am Ende ganz vielen Bekannten. Mein Verein albside Running war ja auch mit einem sehr großen Aufgebot am Start. Die Organisatoren kenne ich ja auch gut und so verging bei dem einen oder anderen Gespräch die Zeit schnell. Die Startnummer mit dem Transponder für die Zeitnahme auf der Rückseite gab es vor dem Rathaus. Ich konnte meinen Rucksack zum Glück deponieren, denn leider gab es keine Gepäckaufbewahrung. Da könnte man an der sonst sehr gut organsierten Veranstaltung vielleicht noch nachbessern. Die Toilettenkapazität war auch etwas knapp, aber ich hatte mich rechtzeitig angestellt. 




Es folgte noch eine kurze, 1,5 km lange, Runde zum Aufwärmen. Es war der erste Wettkampf seit dem Ultra vor drei Wochen, aber seither hatte ich vor allem letzte Woche richtig gut trainiert. Es passte auch und ich lief einen Teil der Strecke und so noch ein paar Eindrücke. 





Der Start erfolgte um 9:00 Uhr. Dabei für alle drei Wettbewerbe zeitgleich. Das war dann ein sehr großes Feld. Es war in diesem Jahr mein 13. Wettkampf. Das waren so wenige wie fast noch nie. Dafür aber insgesamt doch über längere Distanzen. Beim Halbmarathon aber der erste in 2026. Das Wetter spielte bestens mit bzw. es war zu Beginn schon gut warm. Es hatte 16° C, aber kaum Wolken und gefühlt durchaus wärmer. Natürlich so in ganz kurz und mit Mütze und die Puma-Schuhe durften diesmal ran. Es ging vom Marktplatz runter zur Donau. Dort dann etwas verwinkelt und schließlich an der Donau entlang Richtung Laiz. Der größte Teil der Strecke war asphaltiert, aber es kamen auch ein paar Schotterwege. Der erste Kilometer war mit 4.48 min recht flott, sollte aber auch klar der schnellste bleiben. Ich ging davon aus, dass ich so 1:57 h benötigen werde. Dieses Jahr passt es nach zunächst wenig Training noch nicht so. In Laiz ging es über die Donaubrücke und auf der anderen Seite wieder Richtung Sigmaringen. Da kam nach ca. 3,5 km der erste Verpflegungsstand und ich nahm Wasser. Auf der zunächst geschotterten und dann in Sigmaringen wieder asphaltierten Strecke lief es gut. Es gab auch immer wieder Anfeuerung vom Streckenrand, auch von Vereinsmitgliedern. Die Stimmung war gut und trug einen, vor allem in dem Bereich bis zum Schloss. Mit Blick auf dieses beeindruckende Bauwerk ging es weiter. Davor gab es nach knapp 5,5 km den zweiten Verpflegungsstand. Mit dem Zieldurchlauf waren es am Ende 8, was super gewesen ist. Der letzte Kilometer der Runde war nochmals schwieriger. Es gab einige Ecken und auf und ab an Brücken und am Ende noch gut 200 m hoch zum Marktplatz. Nachdem meine Zeit nach 5 km mit 25.31 min schon deutlich schneller als geplant war, hatte ich die erste Runde in guten 36.12 min absolviert. Danach kam ich wieder gut in Schwung und fand einen tollen Rhythmus. Dabei war der Puls immer zwischen 150 und 156. Ich ging auch bewusst nicht mehr an die Grenze. Vor Laiz dann die 10 km in 51.50 min. Das war wie über 5 km die beste Zeit dieses Jahr und das beim Halbmarathon. Es wurde zwischendurch zwar etwas zäh, ich fing mich aber immer gleich wieder. Der letzte Kilometer dann kaum langsamer als in der ersten Runde und die zweite in 37.34 min. Ich wurde übrigens nur vom Sieger überrundet, der auch absolut überlegen gewonnen hatte. Es ging in die letzte Runde. Da wurde es auf der Strecke deutlich einsamer. Wenn ich überholt wurde, dann meist von Staffelläufern. Die waren ja noch frisch. Die einzelnen Kilometer wurden nun doch deutlich langsamer und so knapp über 5.30 min. Dafür aber konstant und ich hatte am Ende nicht das Gefühl, dass noch ein Einbruch kommen würde. Der schwierige 21. Kilometer war dabei nicht mal der langsamste. Dafür ging der Puls erstmals etwas höher. Da musste ich kämpfen, konnte aber auch ein paar überholen und die anderen sicher auf Distanz halten. Nach 1:53.00 h lief ich schließlich über die Ziellinie. Ich hatte noch auf eine 1:52er Zeit gehofft und dies denkbar knapp verpasst. Aber natürlich war ich total glücklich, hätte ich doch nie mit so einer Zeit gerechnet. Es gab dann noch eine wunderschöne Medaille. Die Ergebnissen konnte man ich gleich abrufen. Ich wurde 208. Gesamt von 498 und 179. von 345 Männern. In der AK M55 wurde es Rang 13 von 17. 










Es ging dann erst mal an die Zielverpflegung und dort trank ich vor allem. Es folgten noch einige nette Unterhaltungen und dann musste ich so langsam den Weg zum Bahnhof antreten. Es war auf jeden Fall eine gut organisierte Veranstaltung mit schöner Strecke. Die Rückfahrt verlief auch super und der Bus sogar 9 Minuten früher in Riedlingen. 













Insgesamt waren es Teilnehmer, davon 498 beim Halbmarathon, 102 über 7 km, 108 in 36 Staffeln, 70 in den Nachwuchsläufen und 29 Bambini. 



Die Strecke: