Sonntag, 8. Dezember 2013

21. Nikolaus-Straßenlauf in Erkheim am 08.12.2013

Heute ging es nach Erkheim zum Nikolaus-Straßenlauf. Dort waren wir schon im vergangen Jahr und diesmal waren die Vorzeichen auf verschiedenste Art und Weise völlig verschieden. Das Wetter war diesmal geradezu ideal bei 4° C und Sonne. Es blieb vor allem trocken und auch keine so störender Wind wie letztes Mal. Allerdings war ich ja immer noch verletzt und nach dem Lauf in Immenstadt war nicht an Training zu denken. Am Donnerstag kurz Nordic Walking und dabei festgestellt, dass ein Spaziergänger wohl schneller wäre. Heute fühlte ich mich nach dem Nachtdienst dennoch relativ fit und konnte mal ohne ein Ziehen zu verspüren die Treppe runter gehen. Da es zeitlich knapp geworden wäre hatten Jusra und ich sowieso schon längere Zeit beschlossen, dass auch sie am Hauptlauf über 5 Runden und insgesamt 6,25 km teilnimmt. Das ergab die Gelegenheit, dass ich sie einfach begleite, und dabei hoffte ich, durchlaufen zu können. Bei der Anfahrt fiel mir dann in Memmingen ein, dass ich kein Geld mitgenommen hatte. Mit Jusra unterhielt ich mich kurz vor Erkheim darüber, dass Philipp Posmyk vielleicht wieder teilnimmt. Wer fährt dann auf dem Parkplatz hinter uns an die Halle? Philipp und das mit der Startgebühr war glücklicherweise geregelt. Bei der Startnummernausgabe die positive Überraschung, dass ich für Jusra nur die Schülergebühr von 3 € entrichten musste. Dies ist so selten der Fall und war ein schönes Entgegenkommen. Wir zu erwarten, trafen wir auch auf eine Menge Bekannte. Warmlaufen war heute nicht drin, ich musste schauen, dass ich so durchkomme. Immerhin konnte ich mal wieder mit Foto laufen und hoffentlich einige Eindrücke gut festhalten.

Auch die Jüngsten waren am Start: Bambini männlich über 430 m.

Vor unserem Start in Erkheim.

Kurz vor dem Start die letzten Vorbereitungen.

Das Starterfeld zum Hauptlauf über 6,25 km.

Da schaute sie dann ja doch recht entspannt.

Hier zog sich das Feld auf der sehr flachen Strecke dahin.

Nur wenige Passagen waren nicht asphaltiert, aber schön.

Die Spitzengruppe zu Beginn der zweiten Runde: Michael Laur (SVO Germaringen), der schon in Immenstadt zweiter wurde, vor dem späteren Sieger Edwin Singer (TV Erkheim).

Jusra war gut drauf. Hier noch mit Jacke, aber es wurde ihr dann doch etwas zu warm.

Auch nach der nächsten Runde noch das selbe Bild an der Spitze.

Markus Seeberger hatte ich nach langer Zeit wieder getroffen: Er belegte in der M40 einen starken 3. Platz.


Jusra wurde vor dem Start schon etwas nervös. Die Strecke war aber schön flach und überwiegend asphaltiert. Vor allem war sie heute aber super zu laufen. Da hätte mich schon meine Zeit interessiert, wenn ich richtig hätte Gas geben können. So reihten wir uns im hinteren Drittel ein. Die erste Runde von 1,25 km  war in 7.30 min recht schnell. Danach konnte Jusra vor allem in den Runden 3 - 5 ganz konstante Zeiten laufen. Es strengte sie heute aber ziemlich an, war sie doch in den letzten Tagen nicht fit und dies merkte man ja auch schon in Immenstadt. Es war umso erstaunlicher, dass sie nach 4 Runden und 5 km immerhin eine Durchgangszeit von 32.57 min hatte Dies war sogar persönliche Bestzeit und gleich 55 Sekunden schneller als beim Silvesterlauf in Sigmaringen, wobei dort die Distanz aber tatsächlich etwas länger war. Dennoch eine ganz starke Leistung. Es war für mich auch interessant, das Renngeschehen zu verfolgen. Im letzten Jahr nur von den ersten vier am Ende der vierten Runde überrundet, war heute die erste Überrundung schon zu Beginn der zweiten Runde. Das Ziel erreichte Jusra dann nach 41.20 min und ich 1 Sekunde dahinter. Sie wurde ja in der Frauen-Hauptklasse gewertet (20 - 29 Jahre) und dort waren es gleich 12 Teilnehmerinnen. Dies war auch ihr Platz, aber immerhin konnte sie eine Läuferin hinter sich lassen und war nur dicht hinter der vor ihr ins Ziel laufenden. Es waren insgesamt 151 Teilnehmer beim Hauptlauf, etwas mehr als letztes Jahr und ich belegte Platz 150, mal eine andere Perspektive. Bei der anschließenden Tombola hatten wir zwar nichts gewonnen, aber netterweise von anderen zwei Preis bekommen. Im nächsten Jahr würden wir auch wieder gerne teilnehmen, aber wenn Immenstadt am selben Tag stattfinden sollte, hat dieser Lauf Vorrang, da ich ja zwei Mal den Gesamtsieg holte und unbedingt meinen Titel verteidigen möchte. Gut war, dass ich nach dem Lauf nur relativ leichte Schmerzen verspüre und dem Auftakt der Crosslaufserie Oberschwaben nächsten Sonntag in Birkenhard doch verhalten optimistisch entgegenschaue und zumindest für den Silvesterlauf in Sigmaringen optimistisch bin. Das wären dann die Wettkämpfe Nr. 74 und 75 in diesem Jahr.

Ergebnisse: http://www.tverkheim.de/wp-content/uploads/2013/12/Niko2013.pdf

In der vierten Runde, nun ohne Jacke.

Auf dem Weg zur persönlichen 5-km-Bestzeit beim Beenden der Runde 4. Da hab ich es doch prompt im Bild festhalten können.

Jusra bei ihrem Endspurt.

Das Team der Zeitnahme war auch wichtig und arbeitete zuverlässig.

Roland Frehner kommentierte nicht nur an der Strecke, sondern moderierte auch die Siegerehrung.

Der Nikolaus mit seiner Gefolgschaft durfte nicht fehlen.

Die besten Jugendlichen wurden noch gesondert ausgezeichnet.

Die Erstplatzierten bei den Frauen: Corinna Nuber wiederholte ihren Vorjahressieg.

Die Erstplatzierten bei den Männern.

Siegerehrung der M35 mit Clive Brown (TG Biberach) an der Spitze vor Rainer Aumann (TV Dettingen/Iller).

Die Mannschaftswertung der Frauen gewann TSV Reute Runners.

Sonntag, 1. Dezember 2013

21. Nikolauslauf in Immenstadt im Allgäu am 01.12.2013

Es sollte heute ein ganz besonderer Wettkampf werden. Die letzten zwei Wochen hatte ich mich mit einer Entzündung des Ischiasnervs herumgeplagt und an Training war so gut wie gar nicht zu denken. Allerdings war ich aufgrund der letzten Wettkampfergebnisse und der letzten Trainingsläufe in einer absoluten Topform. Im letzten Jahr hatte ich ja den Gesamtsieg beim Nordic Walking geholt und so sollte es nach Möglichkeit wieder sein. Meiner Devise blieb ich treu und so verzichtete ich auf Medikamente und heute Morgen fühlte ich mich recht gut, auch wenn noch ein leichter Schmerz da war. Das Wetter war wie im letzten Jahr sonnig und trocken, doch mit dem Unterschied, dass es anstatt 12° plus diesmal 2° C minus hatte. Aber eigentlich schöne Bedingungen und mit dem Schnee war die Kulisse für einen Nikolauslauf eigentlich perfekt. Schon bei der Abholung der Startunterlagen traf ich auf viele Bekannte, von denen sich sogar einige durch meinen Tipp inspirieren ließen in Immenstadt anzutreten. Jusra und Nadira waren auch dabei, wobei Jusra durch eine Erkältung doch deutlich gehandicapt war. Diesmal hatten wir die Startnummern 2, 3 und 4, also nicht mehr ganz die ersten drei. Nachdem wir in ca. 50 Minuten in Immenstadt waren, hatten wir noch eine Menge Zeit bis zum Start um 11:00 Uhr. Dabei überraschte mich, dass es doch eine ganze Menge Nachmelder gab.


Auch so kann man sich aufwärmen.

Es war einiges los und die vorweihnachtliche Stimmung auch sichtbar.

Letzte Vorbereitungen, damit alles sitzt.

Der Zielbereich in schönster Winterlandschaft.

Letzte Vorbereitungen vor dem Wettkampf.

Ich schaute doch recht zuversichtlich dem Wettbewerb entgegen.

Das Starterfeld kurz vor dem Beginn.

Es war dann um 11:00 Uhr so weit und der Start erfolgte. Immerhin gingen 173 Läufer und Nordic Walker auf die Strecke, also 13 mehr als letztes Jahr. Dabei mussten die Läufer die 5020 m lange Runde zwei mal zurück legen. Das erste Problem am Start war, dass viele Läufer deutlich langsamer begonnen hatten, als mein Starttempo beim Walking. Ich war aber von Beginn an am linken Rand und konnte dort teilweise neben dem Weg im Schnee gehen. Ich war erstaunt wie leicht es ging und spürte zunächst auch keine Schmerzen. Nach dem Stadion ging es ja ein kurzes Stück einen Hang hoch und dann auf Asphalt über die Illerbrücke nach Rauhenzell. Ich war gespannt, wie sich Mario und Dario Allatta aus Illertissen schlagen werden und natürlich der letztjährige Zweite Gerhard Bebst vom TV Jahn Kempten. Nach der Brücke hörte ich hinter mir Stöcke. Den ersten Kilometer musste ich wie letztes Jahr in ca. 6.00 min absolviert haben, nicht schlecht bei dieser Startverzögerung. Als ich mich umschaute war es ein mir unbekannter Teilnehmer mit einem recht grenzwertigen Stil, auf den ich ihn auch hinwies. Ob er deshalb hinten blieb oder einfach nicht ganz mithalten konnte kann ich nicht beurteilen. In Rauhenzell kamen auf jeden Fall drei leichte Anstiege, wo ich meine Stärken ausspielen konnte. Die Markierung des km 2 hatte ich wieder verpasst. Nun ging es ja nach dem Ort ein gutes Stück bergab in Richtung Rauhenzeller See. Dieser Abschnitt war richtig schön und in diesem Jahr durch die Schneelandschaft sogar noch mehr als im letzten Jahr. Ich gab nun alles und kurz vor der Illerbrücke war ich ca. 16.30 min unterwegs und nach der Brücke kam ja schon die Markierung des dritten Kilometer. Der Abstand nach hinten blieb nun konstant bei ca. 50 - 60 m. Ich war noch inmitten von Joggern. Nach der Brücke sah ich den späteren Sieger Richtung Stadion zur zweiten Runde abbiegen. Ob ich diesmal wieder vor dem Laufsieger ankomme? Nach 3 km dann eine super Zwischenzeit von 18.28 min und ein Schnitt von 6.09 min. Mehr als eine halbe Minute schneller als letztes Jahr. Ob es sogar noch einen neuen Rekord gibt? Es ging auf Kieswegen an der Iller entlang und eine Schleife führte wieder auf diesen Weg zurück. Kurz vor der 4-km-Marke dann Mario. Meine Durchgangszeit betrug 24.51 min. Auf dem vierten km also 6.23 min und damit erneut deutlich schneller als letztes Jahr. Mit über 7 Minuten auf dem letzten km immer noch Rekord, ja der Walker (Läufer?) hinter mir forderte alles und ich konnte an diesem Tag kämpfen. Allerdings spürte ich nun immer mehr Schmerzen im linken Oberschenkel und der Hüfte. Es kamen mir nach und nach viele Bekannte entgegen. Nadira war auch darunter, nicht jedoch Jusra die doch abreißen lassen musste. Kurz vor dem Stadion dann doch größere Schmerzen, aber auch ein Triumphgefühl. Jubelnd gings zum Zieleinlauf und am Ende ein neuer Rekord von 31.24 min. 47 Sekunden schneller, aber ich konnte kaum mehr gehen. Erst knappe drei Minuten später der Laufsieger in 34.21 min. Nun kamen auch nach und nach meine Bekannten ins Ziel und da ich den Foto dabei hatte, konnte ich die meisten beim Zieleinlauf festhalten. Nadira verbesserte sich um fast eine Minute. Jusra war unterwegs noch gestürzt, wie mir ein Teilnehmer berichtete, kämpfte sich jedoch durch. Bei der Siegerehrung wurde Nadira Klassensiegerin und Jusra musste sich diesmal mit Platz 2 begnügen. Ich wurde unter den 21 Teilnehmern Gesamterster und logischerweise auch Klassensieger, so dass wir bei der Siegerehrung gut präsent waren, wie auch Familie Allatta mit drei ersten und einem zweiten Platz sowie Platz drei in der Gesamtwertung durch Mario bzw. Stella. Leider gab es in diesem Jahr keinen Pokal. Es war aber wieder eine rundum gut organisierte Veranstaltung und einer meiner schönsten Siege, da ich bis vor ein paar Tagen noch nicht daran denken konnte. Mit meinen neuen Salomon-Schuhen war ich übrigens absolut zufrieden und es war wohl die richtige Wahl.

Ergebnisse: http://my2.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=17917&lang=de

oder http://www.iller-marathon.de/


Mein Zieleinlauf als Erster.


Interview im Ziel.

Der Gesamtsieger beim 10 km-Lauf Florian Lorenz (Laufsport Saukel)...

... und dahinter der Zweitplatzierte Michael Laur (SVO LA).

Mario Allatta erreicht das Ziel als Gesamtdritter beim Nordic Walking.

Dario folgte nur kurz hinter seinem Vater mit einer erneut tollen Leistung.

Es wäre geschafft und die verdienten Finisher-Medaillen. Mario und Dario Allatta mit Gerhard Bebst und Anne Felk.

Ein harter, aber erfolgreicher Kampf war vorüber.

Die Allattas gemeinsam im Zielbereich.

Andrea Laub gewann die AK W50 über 10 km.

Jusra hatte sich durchgekämpft.

Der warme Tee tat gut.

Die Erstplatzierten über 10 km bei den Frauen.

Die Erstplatzierten über 10 km bei den Männern.

Siegerehrung Nordic Walking der AK wKU12 mit Jusra.

Siegerehrung Nordic Walking der AK M45.

Die Gesamtsieger im Nordic Walking bei den Frauen (Anne Felk holte sich den ersten Platz).

Die Gesamtsieger beim Nordic Walking der Männer.

Meine beiden Trophäen.

Dieser bekam gleich einen Ehrenplatz.

Sonntag, 10. November 2013

29. Int. Hohenzollernberglauf in Hechingen am 10.11.2013

Als ich heute Morgen mit Jusra losfuhr sah das Wetter nicht mal schlecht aus. Es kam die Sonne raus, es war trocken und am Himmel ein herrlicher Regenbogen. Allerdings musste es ja dann auch irgendwo regnen und dies war ja auch wie im letzten Jahr angekündigt. Diesmal war aber alles etwas schlimmer, da es nur 5° C hatte und der Regen auch nicht nachließ. Die gute Laune ließen wir uns dennoch nicht verderben. Wieder traf ich auf viele Bekannte. Jusra hatte ihren Lauf über 800 m ja erst nach meinem Start und es sah so aus, als müsste sie diesmal alleine klarkommen. Wir trafen aber überraschend auf Familie Schmelz und so war dieses Thema auch durch. Beim Warmlaufen hatte ich ein richtig gutes Gefühl und die Erkältung, die mich am Donnerstag doch noch etwas plagte, aber jeden Tag deutlich besser wurde, war weg. Beim Start stellte ich mich dann recht weit vorne hin, da ich um das Gedränge in der Linkskurve kurz nach dem Start aus dem letzten Jahr wusste.

Jusra vor ihrem Start in Hechingen.

Vor meinem Start im Sportheim, da war es wenigstens schön warm und trocken.

Trotz dem schlechten Wetter gab es einen recht guten Andrang.

Julia Laub war auch schon wieder am Start.

Zunächst ging es ja recht flach los und erst auf dem letzten Stück des ersten Kilometers kam eine etwas längere Steigung. Meine Uhr zeigte 4.32 min. Richtig zufrieden war ich nicht und ich kam auch nicht so recht in Tritt. An den Händen fror es mich recht schnell. Hätte ich doch noch Handschuhe anziehen sollen? Nach drei Kilometer war es aber zum Glück dann vorbei. Nach dem zweiten Kilometer eine Zeit von 9:25 min. Wenigstens noch unter 5 Minuten, aber der richtige Anstieg kam ja erst. Nun hieß es auf dem Flachstück etwas Tempo zu machen. Dies ging auch ganz gut, indem ich mich an Brigitte Hoffmann von der LG Welfen hängte. Die Strecke war auch bei dem schlechten Wetter sehr gut zu laufen, da sie ja durchgehend asphaltiert war. Nach km 3 dann eine Zeit von 13.55 min. Ich lag immerhin unter der Zeit vom Vorjahr. Der vierte Kilometer hatte am Ende noch einen kurzen, aber steilen Anstieg. Ich kam etwas besser in Tritt und die Uhr zeigte 18.28 min. Auf dem fünften Kilometer überholte mich prompt Julia Laub. Sie hatte einen ganz schön guten Zug drauf und ich dachte noch, dass sie mich heute ganz schön stehen lässt. Am Ende des Kilometers begann dann der Anstieg hoch zur Burg Hohenzollern. Da musste sie kurz mal gehen. Doch etwas zu wild angegangen. Meine Durchgangszeit betrug 23.36 min. Ich hatte zu Hause nachgeschaut und festgestellt, dass ich 1.17 min unter der Zeit vom vergangenen Jahr lag und so wäre eine Zeit unter 40 Minuten drin gewesen. Ich wurde nun doch von einigen Läufern überholt, was mir das letzte Jahr am Schluss erspart blieb. Auf andere konnte ich jedoch aufholen. Nach km 6 eine Zeit von 29.26 min.  Nein, es ging heute nicht mehr so richtig gut. Ich kämpfte mich jedoch weiter durch. Allerdings war eine Zeit von ca. 10.30 min auf den letzten 2,1 km einfach nicht mehr realistisch. Ich wollte mich nicht mehr überholen lassen und es lief ab dem siebten Kilometer wieder recht gut. Dann kam die Hinweistafel 500 m. Ich wusste vom letzten Jahr, dass jetzt der spektakuläre Schlussabschnitt kommt, wo man ins Burgtor einläuft und dann geht es, so scheint es zumindest, ewig lang in der Burg im Kreis herum. An der letzten Abzweigung kommt dann endlich das Ziel in Sicht. Ein letzter kurzer steiler Anstieg und endlich geschafft. Meine Zeit betrug 41.27 min, immerhin 6 Sekunden schneller als im letzten Jahr. Ich hab aber keine Ahnung wo ich die Zeit liegen ließ, die ich schon Vorsprung hatte, das ist doch ein kleiner Wermutstropfen. Immerhin diesmal mit Platz 84 unter 351 Teilnehmern deutlich unter den ersten 100. Immerhin nur 12 weniger als letztes Jahr. In der AK M45 war es nur Platz 20 unter 48 Teilnehmern, aber bei diesem Lauf spielte dies auch keine Rolle. Kurz hinter mir kam Andreas ins Ziel und kurz darauf auch Julia. Also doch noch hinter mir, sie war aber auch ziemlich fertig. Dafür konnte sie sich später über den Sieg in der AK WU23 freuen, da hat es sich doch allemal gelohnt. Im Burghof dann schnell die Tasche in einer der Hütten gesucht, und diesmal auch schnell gefunden, dann etwas trockenes angezogen. Erst anschließend gönnte ich mir einen Tee und tauschte mich mit dem einen oder anderen über den Lauf aus und machte einige Fotos. Es wurde nun aber Zeit nach unten zum Bus zu gehen und dieser fuhr gerade an, nahm mich aber noch mit. Im Bus war ich dann plötzlich neben Arnold Paschke aus Winterlingen. Wo kam der her? Er war angemeldet, ich hatte ihn jedoch nicht gesehen. Alessandro Collerone war auch wieder mit am Start und auch Lukas Steier von der LG Welfen. Beiden hatte ich eine vordere Platzierung zugetraut und sie wurden immerhin Dritter und Fünfter und gewannen ihre AK. Nach dem Duschen schnell in die Halle nach Stetten und erst mal etwas gegessen. Nach der Siegerehrung machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg und nahmen uns fest vor, egal welches Wetter herrscht, im nächsten Jahr wieder an den Start zu gehen. Jusra lief ihre 800 m immerhin in 4.14 min. Sie meinte aber, dass sie nächstes Jahr den Berglauf bestreiten möchte. Mal sehen ob dies klappt. Die Ergebnisse sind auch schon wieder super schnell online. Das Team Baumann / Businger leistete mal wieder vorbildliche Arbeit.

Nun hab ich doch tatsächlich mal drei Wochen Wettkampfpause. Am 1.12. geht es in Immenstadt im Allgäu wieder weiter und dort gibt es nur ein Ziel: Beim Nordic Walking den Titel verteidigen und nach Möglichkeit meinen Streckenrekord zu verbessern. Danach geht ja langsam die Crosslaufsaison los, auf die ich mich schon ganz besonders freue.

Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/hohenzollernberglauf2013/Ergebnisse

Eine tolle Lauftruppe mit Andreas und Julia. Irgendwie hatten wir uns gegenseitig gezogen.

Nach meiner Zielankunft. Leider legte der Regen einen Schatten auf mich.

Hier konnte man seine Taschen abholen und sich umziehen.

Eine wahrlich tolle Kulisse.

Wo gibt es so eine Zielankunft.

Auf meinem Rückweg kamen noch immer viele Läufer.

Burghof der Burg Hohenzollern.

Ein etwas seltsames Laufoutfit.

Die Sicht war zwar besser als letztes Jahr, aber nicht wirklich gut.

Hier zog sich der Weg durch die Burg nach oben.

Jusra bei ihrer Siegerehrung.

Jusra mit Jolinchen, dem Maskottchen der AOK-Schülerläufe.

Die Erstplatzierten der Männer: Peter Keinath und Pascal Brobeil.

Hier zusammen mit den drei Erstplatzierten Frauen.

Lukas Steier (rechts) von der LG Welfen gewann die AK MJU20.

Julia Laub siegte in der AK WU23.

Brigitte Hoffmann (LG Welfen) siegte in der AK W55.