Freitag, 29. April 2022

Lauf weiter Afterwork Run 13 am 28.04.2022

Natürlich war ich auch bei der 13. Auflage dabei. Ein richtiger Afterwork Run war es aber nicht, da ich ein paar Tage frei habe und es so nicht nach dem Nachtdienst war. So konnte ich gleich morgens kurz vor 11 Uhr ran, denn ich hatte an dem Tag noch mehr vor. Das Wetter war schon mal perfekt bei 12° C und Sonne. Der doch starke Wind sollte jedoch eine nicht unwesentliche Rolle spielen. In dieser Woche erst al zwei Ruhetage und am Mittwoch lief es abends über hügelige 10 km recht gut. So langsam scheint es wieder besser zu werden. Ich lief zunächst 2,5 km zum Aufwärmen und wählte die Strecke direkt bei mir daheim für diesen Wettkampf. 





Es stand in diesem Jahr mein 56. Wettkampf an. Ich lief wieder die 5 km. Bei dem Wetter ganz in kurz, aber doch die Armlinge bei dem noch frischen Wind. Anfangs geht es ein gutes Stück über den etwas holprigen Feldweg. Es lief aber schon mal gut. Ich war gespannt was geht und vielleicht schaffe ich beim vierten Lauf auf der Strecke mal eine Zeit unter 24 Minuten. Beim ersten Mal war es exakt 24.00 min und zuletzt 24.06 min. Es begann der asphaltierte Teil und da erst mal bergab. Noch einen kleinen Anstieg, bei dem es gut ging und wieder runter. Nach guten 4.25 min hatte ich den ersten Kilometer absolviert. Auf dem zweiten noch einmal so schnell und es würde schon mal gut aussehen. Dieser war normal einfacher, da mehr Gefälle und bis auf die letzten 100 m nur Asphalt. Dafür nun der Wind von seitlich vorne. Das bremste doch aus, aber zumindest noch 4.26 min und es sah sehr gut aus, dort noch nie so schnell gestartet. Es folgte der erste größere Anstieg und als ob das nicht schwer genug wäre, auch noch starker Gegenwind. Da ging nicht viel und erst nach 11.48 min die erste Hälfte und plötzlich 9 Sekunden hinter der Zeit von letzter Woche. Die Pace dabei nur knapp unter 6 Minuten. Es ging oben auf dem welligen Abschnitt etwas besser weiter, aber den dritten Kilometer in 5.44 min so langsam wie noch nie dort. Das sah nicht mehr gut aus. Noch ein paar Meter und dann rechts weg und erst mal auf dem Feldweg runter. Allerdings sind dort nun recht grobe Steine. Es folgte die kurze Senke und danach der letzte Anstieg. Da kam ich zumindest mit einer 5.00 min-Pace nach 500 m durch. Noch etwas auf dem Feldweg weiter und danach rechts weg und nun nur noch auf Asphalt. Es ging minimal bergab und den vierten Kilometer in noch ansprechenden 4.54 min. Die Uhr zeigte 19.29 min. Da müsste ich den letzten Kilometer in 4.29 min laufen. Nicht unmöglich, aber doch ziemlich hart. Nach dem dritten Kilometer hatte ich da kaum noch dran geglaubt. Es lief nun erstaunlich locker, auch über die noch kleine Welle. Dann ins Ort rein, noch eine Wende und ein mächtiger Endspurt auf den letzten knapp 100 m und die Uhr zeigte prompt 23.59 min. Das war eine Punktlandung und ich super zufrieden. Ich musste aber auch eine Weile durchatmen. 





Das Auslaufen war mit 500 m sehr kurz, nämlich nur noch der Heimweg. Ich war erstaunt, wie locker es lief. Danach ging es am Nachmittag zum Berglauftraining nach Immenstadt zu weiteren 22,19 km mit 1103 Hm. Ein guter Tag! Die Ergebnisse folgten wieder am Freitag. Da war es so, dass ich das Dutzend Gesamtsiege voll machte. Allerdings sind es derzeit nur wenige Teilnehmer. 

Die Strecke:


5 km Männer: Peter Steiner (albside Running, 23.59 min) vor Bryan Puffenberger (onoff, 36.24 min) und Gerhard Bebst (Sport für Spenden, 38.44 min). 

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/193222/

Veranstalter: https://lauf-weiter.de/

Berglauftraining in Immenstadt am 28.04.2022

Nach dem virtuellen Wettkampf über 5 km am späten Vormittag, ging es nachmittags endlich mal wieder nach Immenstadt. Im Allgäu war ich seit Anfang November in Füssen nicht mehr, also zumindest in den Allgäuer Alpen, denn Ende Februar lief ich ja noch in Isny. Es war dabei exakt ein Jahr her, dass ich dort wieder meinen Auftakt von hoffentlich noch vielen schönen Läufen im Allgäu hatte. Damals kurzfristig wegen dem Wetter den Frühdienst Urlaub genommen und diesmal hatte ich bereits Urlaub und das Wetter spielte mit 14° C und Sonne pur erneut super mit. Vor einem Jahr musste ich an der Alpe Mittelberg auf dem Weg zum Stuiben wegen zu viel Schnee umdrehen, Was mich diesmal wohl erwartet? Es hatte zumindest weniger Schnee in diesem Winter. Ich fuhr mit den Mädels die ca. 90 km in knapp einer Stunde zur Talstation der Mittagbahn. Die Mädels dann weiter zum Alpsee.

Es ging zunächst von der Talstation das Steigbachtal hoch. Da geht es auf dem ersten Kilometer zur Hölzernen Kapelle schon mal ganz schön zur Sache. Danach dann geradeaus weiter und in Richtung Bergasthof Almagmach. Da steigt es permanent an, aber nicht mehr so steil. Ich konnte feststellen, dass es nicht mal so schlecht läuft. 





















Nun ging es bis zur Alpe Mittelberg so richtig zur Sache. Auf dem folgenden sechsten Kilometer ging es im Wald teils extrem steil hoch. Das war zäh. Dazu kamen ein paar Schneefelder, aber hier schon kein Vergleich zum letzten Jahr. Es ging erst mal durch den Wald und der Schatten tat gut. Aus dem Wald raus sieht man schon auf die Alpe. Da geht es aber auf dem asphaltierten Weg nochmal ein Stück hoch und dabei ab und zu noch Schnee. An der Alpe hatte ich 6 km hinter mir und blieb doch noch gut unter einer Stunde. Der sechste Kilometer hatte gleich 153 m Anstieg. Da waren es insgesamt bereits über 600 m Anstieg. 














Ich war gespannt, wie es nun weiter ging. Letztes Jahr musste ich hier umkehren, es war viel zu viel Schnee. Anfangs geht es erst mal flach weiter und da war der nun gekieste Weg auch frei. Dann gab es immer wieder größere Schneefelder. Als es dann bergauf ging, war es eine harte Angelegenheit, da der Schnee sehr weich war und ich immer wieder einbrach. Das kostete zusätzlich Kraft. Dennoch konnte ich auch die schöne Gegend genießen. Immer wieder war es auch mal schneefrei. Auf dem achten Kilometer dann wieder ein deutlich steilerer Anstieg in Richtung Stuiben und dort, an einem Abschnitt auf dem es normal wieder etwas einfacher ist, extrem viel Schnee und da entschloss ich doch schon umzudrehen. Man sollte nichts herausfordern. Für ein erstes Berglauftraining war es auch so in Ordnung. 






































Es ging wieder runter und dabei fantastische Ausblicke. Bergab war es über die Schneefelder doch deutlich einfacher und es lief gut. Da machten sich auch die Schuhe gut, obwohl ich in der Hektik die alten genommen hatte. Ich lief bis zu dem Abzweig, an dem ich zuvor zur Alpe Mittelberg hoch bin. 





















Das nächste Ziel war das Kemptener Naturfreundehaus. Da ging es zunächst recht flach über einen schönen Pfad und danach links hoch zum Naturfreundehaus. Dort hat man eine schöne Aussicht auf den Alpsee. Da trank ich dann auch mal was. Das Naturfreundehaus hat übrigens bereits geöffnet, so wie auch die Alpe Mittelberg. 




























Als nächstes wieder zurück und da wollte ich den "normalen" Weg runter nehmen. Da war aber auch von oben her wegen Forstarbeiten noch immer gesperrt. Also wieder auf dem Pfad zurück und dann den Weg zurück, auf dem ich hoch bin. Da ist es teils ja seht steil. Ich war erstaunt, wie gut die Beine sich dabei anfühlten. Es lief auch nach dem Berggasthof recht gut, wenn auch nicht so wie mit einer guten Form. Ich lief bis zur Hölzernen Kapelle. Der 15. Kilometer hatte übrigens ein Gefälle von 172 m. An der Kapelle zeigte die Uhr 18,2 km. 



























Ich wollte zumindest 22 km und dabei auch über 1000 Hm absolvieren. Dazu musste ich an der Hölzernen Kapelle noch rechts weg und ich dachte, wenn ich bis zur Mittelstation der Mittagbahn laufe dürfte es passen. Da sollte ich recht gut liegen. Es war auf dem guten Kilometer aber ein sehr steiler Anstieg und da merkte ich, dass ich noch nicht so in Form bin. Das war sehr heftig und nun auch gefühlt ziemlich warm. Dafür an der Mittelstation nochmal eine schöne Aussicht, wobei leider das Bild von der Sicht auf das Illertal nichts wurde. 
















Es folgte der letzte Downhill und da zog es nun doch in die Oberschenkel und auch mal in die Waden. Ich lief das Steigbachtal runter und am Auto angekommen war ich doch ganz schön fertig. Es wurden am Ende 22,19 km mit 1103 Hm. Da ging der Schnitt von 8.33 min/km zum Auftakt noch. Auf jeden Fall ein schöner Lauf und die Erkenntnis, dass es noch einiges zu tun gibt. 















Die Strecke: