Sonntag, 20. Oktober 2013

21. Weißenhorner Altstadtlauf am 20.10.2013

Nach dem Berglauf in Geislingen kamen wir pünktlichst in Weißenhorn an, um die Startunterlagen zu holen und die letzten Vorbereitungen zu treffen. Wir fanden zum Glück einen Parkplatz in der Nähe, an der selben Stelle wie im letzten Jahr. Jusra und ich starteten im Hobbylauf über zwei Runden und 2800 m. Die Runden waren im Vergleich zum letzten Jahr etwas länger und der Hobbylauf neu im Programm. Um es gleich vorweg zu nehmen: Mir persönlich gefiel die Rundenführung besser. Es war ein kleines Starterfeld, aber allzu viel hatte ich mir nicht erwartet, da der Start um 13:30 Uhr gerade mal 3 Stunden nach meiner Zielankunft beim Berglauf erfolgte. In meiner AK vielleicht wieder unter den ersten Drei, mangels großer Teilnehmerzahl.

Siegerehrung der Schülerläufe.

Das VfB-Laufteam in Weißenhorn.

Vor meinem zweiten Start an diesem Tag.

Jusra vor ihrem Start in Weißenhorn.

Das Starterfeld des Jugend- und Hobbylaufes.

Der Start zum Jugend- und Hobbylauf.

Es ging auf den ersten Metern erstaunlich gut und ich konnte mich recht weit vorne halten. Nach meiner Einschätzung waren auch nur Jugendläufer vor mit. Der Jugendlauf wurde ja gleichzeitig gestartet. Ich konnte mich an Verena Konrad heften. Dies war ideal, da ich in einem richtig guten Tempo gezogen wurde. Nach der Hälfte der Runde konnte ich auch schon einige überholen, die einfach wieder Mal zu schnell angingen: Jugendlicher Leichtsinn eben. Mir passierte es aber vor einem Jahr auch noch. Nun eine Pflastersteinpassage und ein leichter Anstieg. Dieser musste mir ja liegen, hatte ich mich doch am Morgen schon genügend am Berg eingelaufen. Nach einer Rechtskurve dann ein leichtes Gefälle und man war ja schon wieder einige Zeit auf dem letztjährigen Streckenabschnitt. Am Ziel vorbei eine Zeit von ca. 5.30 min. Dies war stark und ein Schnitt von unter 4 Minuten.

Zu Beginn der zweiten Runde noch knapp hinter Verena Konrad.

Jusra zu Beginn ihrer zweiten Runde.

Nun kam ja wieder ein flaches Stück und ich hatte den Eindruck, dass Verena eine leichte Schwächephase hatte, was sie später auch bestätigte. Ich ging nun vorbei und nun war es meine Aufgabe, für sie das Tempo zu machen, hatte ich doch bislang davon profitiert. Eigentlich meinte ich noch vor dem Start, dass ich heute auf der kurzen Strecke und mit dem Berglauf wohl hinterherlaufen werde. Das Ganze setzte nochmal Kräfte frei, weil ich einfach gut lag. Den Berg runter ein kurzer Blick zurück und es kam keiner der Hobbyläufer. Den Sieg holte sich in der Zwischenzeit Fabian Konrad (SSV Ulm). Ich kam in einer super Zeit von 11.13 min ins Ziel. Eine Sekunde schneller hätte es schon sein können, dann wäre es genau ein Schnitt von 4.00 min / km gewesen und dies nach den beiden zurück liegenden Wettkämpfen. Das Erstaunliche: Ich hätte noch weiterlaufen können. Verena kam kurz danach immerhin als Siegerin bei den Frauen ins Ziel. Ich wurde doch tatsächlich nicht nur in meiner AK M45 Erster, sondern sogar Gesamtsieger beim Hobbylauf. Es gab immerhin einen Pokal, den ich mir gestern erhoffte, den es aber nicht gab (allerdings ja die außergewöhnlich schönen Medaillen). Nun eine Woche bzw. 6 Tage Erholung bis zum Rechberglauf in Schwäbisch-Gmünd. Den anschließenden Hauptlauf über 6 Runden und 8,4 km konnte ich ganz entspannt anschauen und zwischendurch auch einen Kaffee mit Kuchen genießen. Den Sieg holte sich Hubert Schmid von der TG Biberach. Jusra schlug sich recht gut und kam nach 16.48 min ins Ziel. Damit ein Schnitt von exakt 6.00 min. Sie machte es besser und erzielte eine Punktlandung. Sie wurde in der Klasse Frauen U20 damit Sechste. Meine Bilanz der letzten 14 Tage lässt sich ganz gut sehen: 7 Wettkämpfe und 7 mal unter den ersten Drei, zumindest bei der Altersklasse und dabei 3 Gesamtsiege. Ob ich das jemals wieder erreichen kann? Das Wichtigste ist aber, dass es Spaß macht.

Ergebnisse: http://my2.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=18229&lang=de

Der Sieger des Jugendlaufes, Fabian Konrad (SSV Ulm 1846).

Mein Zieleinlauf.

Es gab auf jeden Fall Grund zur Freude.

Jusras Zieleinlauf nach 2,8 km.

Meine Siegerehrung.

Teilnehmerfeld des Hauptlaufes.

Start zum Hauptlauf über 8,4 km.

Der Sieger Hubert Schmid (TG Biberach) beim Zieleinlauf.

Der Zweitplatzierte Thomas Fendt (TSV Niederraunau).

Die Läufer nach absolvieren des Hauptlaufes im Zielbereich.

Günter Hammele (Gold Ochsen Team SSV Ulm 1846) war mit 75 Jahren der älteste Starter.



30. Berglauf des Schneelaufverein Geislingen am 20.10.2013

Heute Morgen ging es nun nach den Deutschen Meisterschaften im Nordic Walking gestern Nachmittag nach Geislingen / Steige zum Berglauf des Schneelaufvereins. Wir fuhren um 8.20 Uhr los und waren zeitig dort. Auf der Fahrt hatte es zwischendurch immer mal wieder geregnet, aber in Geislingen hatte es bereits aufgehört. Die Temperatur betrug angenehme 13° C und es war bewölkt. Also ideale Laufbedingungen. Manchmal schaute sogar die Sonne raus. Natürlich sprühte ich nach dem anstrengenden Wettkampf gestern nicht gerade vor Energie, aber dennoch fühlte ich mich ganz gut. Es fing schon mal gut an mit der Startnummer 1, da hatte ich mich für meine Verhältnisse zwar etwas spät, aber doch als Erster angemeldet. Der Lauf begann dann um 10:00 Uhr im Stadion, wo zunächst ca. 300 m zurück gelegt werden mussten. Danach ging es aus dem Stadion in Richtung Berg, zunächst hinter den anderen Sportanlagen vorbei auf Asphalt. Danach begann auch schon der harte Anstieg und auf den nächsten knapp 2 km mussten die meisten der insgesamt 250 Höhenmeter der 5,5 km langen Strecken bewältigt werden. Ich ging zwar flott, aber nicht allzu schnell an. Am Berg wird wohl die Entscheidung fallen. So war es auch und ich konnte recht früh die ersten überholen, die einfach zu schnell angingen. Die Strecke war gut zu laufen und man musste halt an ein paar Stellen wegen der vielleicht doch etwas rutschigen Steinen aufpassen. Ich konnte einige Läufer überholen. Dem Anschein nach auch einige im Bereich meines Alters. Mal sehen, vielleicht reicht es ja noch für einen weiteren Podestplatz. Nach hinten tat sich schon eine gute Lücke auf, als es oben wieder relativ flach weiter ging.

Im Stadion gab es die Startnummern und dort erfolgte später der Start.

Vor meinem Wettkampf in Geislingen mit der Startnummer 1.

Das Starterfeld in Geislingen / Steige.

Der Start ist erfolgt.

Beim Verlassen des Stadions.

Es kam nun ein Abschnitt auf einem Feldweg, leicht bergab. Hier hatte es etwas Gegenwind, der störte aber nicht sonderlich. Vor dem nächsten Anstieg konnte ich noch einmal überholen und gleich einen guten Abstand herstellen. Wie ich zeitlich lag, konnte ich absolut nicht sagen. Es kam noch ein Asphaltabschnitt und ich konnte an einen weiteren Läufer und eine Läuferin rankommen, zum Überholen reichte es aber nicht. Nun noch einmal leicht bergauf und dann in den Wald. Es kam dann ein schöner Abschnitt im Wald. Auf Waldboden ist es einfach schön zu laufen und außerdem ging es tendenziell leicht bergab. Mein Vordermann gab nun aber auch Gas und ich konnte bis zum Schluss nicht mehr entscheidend heran kommen. Nach einem Wiesenabschnitt kam das Ziel bereits langsam in Sicht. Eine junge Dame konnte ich noch überholen, aber am letzten Anstieg vor dem Ziel auf einer Wiese setzte sich dann doch die Jugend durch und ganz spurlos ging der gestrige Wettkampf auch nicht an mir vorbei. Immerhin konnte ich am Berg die entscheidenden Meter gut machen, was mich am meisten aufbaute. Ein Blick auf die Uhr zeigte zudem, dass ich wohl unter 30 Minuten bleibe, was dann mit 29.37,7 min auch der Fall war. Dies bedeutete unter den 48 klassierten Läufern Platz 23 und damit noch in der ersten Hälfte. Die Altersklassen sind ja nicht nach DLV-Norm festgelegt gewesen und so war ich in der AK 46 - 50. Dort wurde ich doch prompt Zweiter. Ansonsten wäre es Platz 4 gewesen, aber ich denke bei so vielen Läufe habe ich auch mal dieses Glück einfach verdient und die Serie hält: 6 Podestplätze in Folge. Sieger wurde übrigens überlegen Alessandro Collerone vom Sparda-Team Rechberghausen in einer Zeit von 23.31,7 min. Als ich etwas 22 Minuten unterwegs war hatte ich noch gedacht, dass dieser Favorit dann gleich ins Ziel läuft, aber allzu lange hatte ich ja auch nicht mehr. Die Siegerehrung für mich endete um 12:20 Uhr und genau zu diesem Zeitpunkt wollte ich fahren, da ja um 13:30 Uhr der Start in Weißenhorn folgte. Es war vom Veranstalter richtig super, dass man nach dem Lauf nach unten gefahren wurde. So konnte ich die Kinder und das Auto nachholen. Andernfalls hätte ich doch tatsächlich am Nachmittag einen Gesamtsieg verpasst. Es war insgesamt eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke, die natürlich auch anspruchsvoll war, aber anders kann man es bei einem Berglauf auch nicht erwarten. Der Ablauf der Veranstaltung war reibungslos und als ich nach Hause kam waren schon die Ergebnisse und erste Bilder eingestellt. Da wäre es schade, wenn es tatsächlich der letzte Lauf gewesen wäre. Die Veranstaltung hätte sicherlich mehr als die gut 50 Teilnehmer verdient. Es gab ja auch die Möglichkeit zum Walken. Meine Stöcke hatte ich gestern vorsichtshalbe nicht ausgeladen, falls ich heute nicht so fit bin. Ich denke mit dem Lauf hab ich aber die richtige Entscheidung getroffen.

Ergebnisse: http://www.schneelaufverein-geislingen.de/wp-content/uploads/2013/10/Siegerlisten_SVG_Berglaufveranstaltung_2013.pdf

Mein Zieleinlauf.

Das Ziel befand sich bei der Skihütte.

Dort fand auch die Siegerehrung statt.

Die Läufer hatten sich zur Siegerehrung vor der Skihütte versammelt.

Meine Siegerehrung ...

... und die Siegerpreise.


Samstag, 19. Oktober 2013

4. Deutsche Meisterschaft im Nordic Walking in Beuron am 19.10.2013

Dieses Jahr fand die Deutsche Meisterschaft im Nordic Walking zum vierten Mal statt. Nachdem sie in den letzten drei Jahren in Altshausen ausgetragen wurde, war dieses Jahr Beuron im Oberen Donautal der Ausrichter. Dabei ging die Distanz der Meisterschaft mit 21,6 km etwas über die Halbmarathondistanz hinaus. Es wurden zudem Läufe über 5,4 km und 10,8 km angeboten. Eine Runde betrug 5,4 km und war, um dies schon mal vorweg zu nehmen, sehr anspruchsvoll, aber auch wunderschön. Ich hatte mich Ende August zu einem Start entschlossen. Den Nachtdienst konnte ich zum Glück kurz nach 3 Uhr beenden, so dass ich kurz vor 4 Uhr im Bett war. Bereits nach 4 Stunden war ich schon wieder wach. Positiv war, dass meine am Donnerstag aufgekommenen Erkältung nicht schlimmer wurde bzw. sogar wieder weitestgehend abgeklungen war. Die Wetterprognosen waren ja super und nach Sigmaringen löste sich auch der Nebel auf, so dass sich das mit seinen Felsformationen so schöne Obere Donautal von seiner schönsten Seite mit Sonne, ohne Wind und 17° C in den schönsten Herbstfarben zeigte. Jusra hatte sich ja am Mittwoch entschlossen auch zu starten. Es war schon mal schön, gleich mehrere Bekannte zu treffen. Zum ersten Mal seit längerer Zeit auch den Weltmeister und mehrfachen Deutschen Meister im Nordic Walking, Michael Epp. Dann vor allem die Familie Allatta, die ich zuerst beim Lauterlauf kennen gelernt hatte und erst vor zwei Wochen in Pfaffenhofen sah. Die Zeitnahme war bei Claus Baumann und Bernhard Businger in besten Händen und zu der moderaten Startgebühr gab es noch ein tolles Funktions-T-Shirt und für jeden Finisher eine zudem noch recht schöne Medaille.

Das Obere Donautal zeigte sich schon bei der Anfahrt von seiner schönsten Seite.

Wir trafen wieder mit der Familie Allatta zusammen.

 
Mit Jusra vor unserem Start.

Michael Epp auf einem Tretrad.

 
Ich lief mich zunächst mal warm und stellte dabei fest, dass ich alles andere als locker war und vor allem kaum Luft bekam. Da hatte ich doch wieder ein schlechteres Gefühl. Mein Ziel blieb aber dennoch, beim Lauf über 5,4 km unter die besten drei zu kommen. Aber mal ganz ehrlich, eigentlich wollte ich unbedingt gewinnen. Nachdem ich aber am Donnerstag eine Erkältung bekam und bis Freitagmorgen mein linker Oberschenkel schmerzte, war ich da nicht mehr so zuversichtlich. Aber ich bin zur Zeit auf jeden Fall in Topform und wollte alles versuchen. Es erfolgte zunächst um 13:00 Uhr der Start zur Deutschen Meisterschaft über 21,6 km. Vor dem Startschuss noch die Nationalhymne, das hatte schon was für sich. Die Favoriten setzten sich dann gleich ab.

Der Bürgermeister von Beuron bei der Begrüßungsrede.

Weltmeister unter sich vor dem Start: Michael Epp und Sylvia Rose.

Das Starterfeld der Deutschen Meisterschaft.

Der Start zur 4. Deutschen Meisterschaft ist erfolgt.
 
Jusra und ich hatten dann noch 15 Minuten Zeit, dann erfolgte der Startschuss über 5,4 km und 10,8 km. Der Startschuss setzte genug Adrenalin frei und es gab am Anfang zwar etwas Probleme, weil es recht eng zu ging, aber dann lief ("walkte") es. Ich konnte schnell zu Mario Allatta auflaufen und überholte ihn auf der Wiese. Es ging ja nach dem Start gleich links den Berg rauf, zunächst ein kurzes Stück auf Asphalt und dann die Wiese, bevor es in den Wald ging. Dort war der Weg dann eher ein Pfad und ich war in der Zwischenzeit an zweiter Stelle. Ich war besser drauf als der vor mir liegende, konnte aber nicht vorbei, weil es am Rand einfach zu schlecht zum gehen war und ich dort langsamer wurde. Ich trat ihm aus Versehen kurz auf den Stock und ging dann vorbei. Da musste ich ihn wohl etwas geschnitten haben. Dies war mir nicht bewusst und ich hatte beim Vorbeigehen ja noch nach hinten geschaut, ob er eine grüne oder wie ich eine rote Startnummer hatte. Ich war ja auch schneller und konnte ihn kaum behindert haben. Auf alle Fälle schimpfte er erst mal los, was für mich die größere Unsportlichkeit ist. Zudem sollte man einfach akzeptieren, wenn jemand deutlich schneller ist und auch das Überholen ermöglichen, so hat er eher mich behindert als umgekehrt. Nach dem ersten km eine Zeit von 6.10 min. Dies war super stark, zumal am Anfang der Anstieg kam. Nun ging es aber richtig bergauf, wobei ich dies ja liebe. Die Landschaft war herrlich und trotz Wettkampfstress musste ich immer wieder einen Blick auf die Gegend werfen. Der Weg war überwiegend recht gut zu gehen. Nach dem zweiten Kilometer dann eine Zeit von 13.10 min. Dies war zwar etwas langsam, aber für den selektiven Anstieg doch recht gut. Auf dem dritten Kilometer ging es zunächst weiter aufwärts, bevor dann eine Steilkehre kam und danach der recht steile Abstieg. Da war es schwer einen korrekten Stil einzuhalten. Ich hatte immer wieder die vielen Kampfrichter gefragt, ob mein Stil passt, man möchte ja fair sein. Es gab nie etwas auszusetzen. Am Berg hatte ich übrigens meinen Verfolger deutlich abgeschüttelt, seine Stockgeräusche wurden immer leiser. Bei km 3 dann eine Zeit von 19.35 min, also 6.25 min für den dritten Kilometer. Der nächste Kilometer musste zeigen, ob ich wirklich gut unterwegs war. Am Ende des Abstiegs dann eine Getränkestation. Ich schaute mich um und konnte niemand sehen, so dass ich kurz stehen blieb und etwas trank. Mein Hals war durch die Erkältung doch recht trocken. Danach ging es bis ins Ziel flach weiter, zunächst noch auf einem Feldweg und dann auf Asphalt. Ich hatte mich recht gut erholt und nach 4 km eine Zeit von 25.57 min. Der vierte Kilometer also in 6.22 min. Es lief nun super, da ich sicher war, den Vorsprung halten zu können. So viel konnte man auf dem Reststück nicht aufholen. Kurz vor dem 5. Kilometer überholte ich einen 15 Minuten vor mir gestarteten Walker und bis zum Ziel noch weitere 2. Nach dem 5. Kilometer eine Zeit von 32.25 min. Mit 6.28 min immer noch ein schneller Kilometer, zumal ich nun kontrolliert ging, so dass der Vorsprung blieb. So 300 m vor dem Ziel richtete ich noch meine Kleider, man möchte ja doch ordentlich ins Ziel kommen. Dies kostete natürlich auch Zeit und so stand die Endzeit bei 35.33 min. Ich wollte eigentlich schon unter 35 min bleiben, aber egal. Ich war der erste Zielläufer bei dieser Deutschen Meisterschaft und meine Serie hielt. Ich konnte vor allem auch meine kleine Erfolgsserie ausbauen und nun in 13 Tagen bei 5 Wettkämpfen immer unter die besten drei, zumindest der Altersklasse, kommen. Mal sehen wie es morgen beim Berglauf in Geislingen und beim Altstadtlauf in Weißenhorn läuft.

Jusra vor ihrem Start.

Vor meinem Start über 5,4 km.

Das Starterfeld der Wettbewerbe über 5,4 und 10,8 km.

Auf den letzten Metern zum Sieg.

Das sieht doch gar nicht mal so schlecht aus.
 
 
 
Nun konnte ich in aller Ruhe die weiteren Zieleinläufe und vor allem den Verlauf der Deutschen Meisterschaft beobachten. Erfreulich war, dass Mario und Dario Allatta als Dritter und Vierter und Stella Allatta mit ihren 9 Jahren als zweite bei den Frauen ins Ziel kam. Jusra schlug sich auch tapfer und blieb auf der schweren Strecke noch deutlich unter einer Stunde. Ich traf übrigens auch wieder die Italiener aus Como, die bereits am Schluchsee starteten. So klein ist die Welt. Bei dem Wettbewerb über 10,8 km siegte übrigens meine damalige schärfste Kontrahentin: Glückwunsch! Bei der Deutschen Meisterschaft siegte überlegen Michael Epp vor Erhard Raisle und seinem Bruder Willi Epp. Bei den Frauen siegte Sylvia Rose ebenso überlegen.
 
Die Siegerin der Frauen über 5,4 km.

Auch für Streckenverpflegung war gesorgt.

Die Allattas nach ihrem erfolgreichen Wettkampf.

Michael Epp geht in die zweite Runde.

Das wäre geschafft und dies bei super Wetter bei schönster Kulisse.

Erhard Raisle beginnt die zweite Runde.

Jusra nähert sich dem Ziel.

Sie hatte auf jeden Fall Freude am Wettbewerb.

Jusra bei ihrer Zielankunft.

Birgit Fakler aus Birkenhard, Siegerin W50.

Etwas schwach war dann, dass der Zweitplatzierte meine Entschuldigung nicht annahm, die ich aussprach, weil ich vielleicht etwas knapp überholte. Bei einem Vorsprung von 1.15 min, wobei ich am Ende Tempo rausnahm, war dies ganz sicher nicht entscheidend. Nun aber erst mal was gegessen und dann hieß es auf die Siegerehrung warten. Dies war dann schon ein toller Moment, ganz oben zu stehen und es gab die tolle Medaille in einer Großausführung. Ich muss sagen, dass die ganze Veranstaltung super organisiert war und Lust auf mehr machte. Natürlich war es auch vom guten Wetter begünstigt.

https://www.anmeldungs-service.de/dmnordicwalking2013/Ergebnisse

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Das Team aus Como / Italien traf ich bereits am Schluchsee.

Bei den warmen Temperaturen war auch die Versorgung wichtig.

Reinhard Schemperle (Startnummer 100) aus Balzheim Sieger M55.

Eine wirklich beeindruckende Gegend für diese Meisterschaft.

Jusra wollte dem Sieger im Ziel gleich Wasser reichen.

Robert Weithmann vom Peri Laufteam, den ich schon in Pfaffenhofen traf.

Michael Epp im Ziel und erfolgreiche Titelverteidigung.

Da kann man sich zu Recht freuen.

Jusras Wasser fand dann auch Verwendung.

Ein überlegener Sieger und vorbildlicher Sportler.

Erhard Raisle kommt als Zweiter in Ziel.

Willi Epp erreicht das Ziel als Dritter und jubelte wohl so wie kein anderer.

Die ersten Drei der Deutschen Meisterschaft.

Sylvia Rose gewann bei den Frauen.


Jusra und Stella hatten auch nach dem Wettbewerb viel Spaß.

Zusammen mit Michael Epp.

Eine wirklich traumhaft schöne Landschaft.

Siegerehrung Frauen 5,4 km.

Siegerehrung Männer 5,4 km.

Die drei Erstplatzierten bei den Männern über 5,4 km.

Siegerehrung Frauen 21,6 km.

Die drei Erstplatzierten bei den Frauen und Männern über 21,6 km.

Die Macher im Hintergrund.

Bei der Siegerehrung waren doch noch einige anwesend.