Sonntag, 22. September 2013

1. Blackroll-Orange-Lauf in Bodman am 21.09.2013

Vor kurzem hatte ich durchgerechnet und kam auf voraussichtlich 74 Starts in diesem Jahr. Dies halten wohl viele für verrückt, es macht aber jedes mal Spaß. Dann hatte ich entdeckt, dass am 21.09.2013 in Bodman der 1. Blackroll-Orange-Lauf (früher Fun active Challenge) ausgetragen wird und ich buchte spontan ein Hotel in Hohenfels-Liggersdorf, da ich ja sowieso am Sonntag beim Halbmarathon in Singen teilnehmen würde. Das Wetter machte ja auch super mit und so verbrachte ich mit den Kindern ein Wochenende am Bodensee. Am Samstag gings dann morgens erst mal in den Wild- und Freizeitpark Allensbach. Von dort waren es ja nur etwa 15 Minuten Fahrtzeit bis Bodman.

Zur Beruhigung: Es war nicht nur dieser Zaun dazwischen.

Der hat aber ein schönes Gebiss.

 
Nach dem Besuch im Wildpark ging es nach Bodman. Es hatte 22° C und angesichts des Halbmarathons am Sonntag hätte ich mir doch etwas niedrigere Temperaturen gewünscht. Allerdings war es so natürlich auch recht angenehm. Es begann mit dem Volkslauf über 10,3 km. Nachdem es nur 27 Voranmelder gab, war es am Ende doch noch ein ganz respektables Starterfeld von 62 Teilnehmern. Gleich positiv hervorzuheben ist, dass alles auf engstem Raum stattfand und es eine zwar kleine aber sehr familiäre und gut organisierte Veranstaltung war. Es ging um 16:00 Uhr pünktlich los und ich startete gleich in der ersten Reihe und war zumindest für die ersten 300 m vorne, bevor dann schon der spätere überlegene Sieger Alexander Wroblewski von der LG Steinlach die Führung übernahm. Der erste Kilometer war mit 3.42 min erstmals wieder deutlich unter 4 Minuten. Zu Beginn führte der Kurs auf Asphalt und dann ging es am Bodensee entlang auf einem Kiesweg bis zum Hafen von Ludwigshafen. Ein ausgesprochen schöner Abschnitt. Ich konnte mich im Feld recht gut positionieren und nach zwei Kilometer eine Zeit von 7.52 min und nach drei Kilometer von 12.11 min. In Ludwigshafen dann eine Wende und es ging auf der selben Strecke zurück zum Start. Da konnte man sehen, wo man lag. Ich schätzte so knapp über den ersten 10. Nach 4 Kilometer zeigte die Uhr 16.26 min  und nach 5 Kilometer 20.47 min. So schnell wollte ich eigentlich nicht laufen, aber es war in diesem Abschnitt eine sehr schnelle Strecke und ich war einfach gut drauf. Nun bremste ich mich aber doch etwas und den sechsten Kilometer legte ich in 4.18 min zurück und lag bei 25.05 min. Nun ging es am Start vorbei und endlich gab es auch etwas zum Trinken. Hier kommt auch der einzige Verbesserungsvorschlag: Bei diesen Temperaturen wäre ein Getränkestand bei der Wende in Ludwigshafen angebracht gewesen, oder hab ich da etwas verpasst?

Vor dem Start in Bodman.

Start zum Volkslauf über 10,3 km.

Beim Zieldurchlauf nach ca. 6,5 km.
Es ging nun auf eine andere Schleife, die zunächst auf Asphalt zu laufen war. Nach 7 Kilometer 29.26 min und nach 8 km dann 33.46 min. Nun kam ein kraftraubender Abschnitt, da es auf Wiesenwegen weiterging. Da war es gut, dass ich zuvor Tempo rausnahm und der einzige noch mir folgende Teilnehmer fiel weiter zurück, so dass ich auch ganz locker blieb. Der 9. Kilometer war mit 4.31 min der langsamste und die Uhr zeigte 38.17 min, aber nach vorne nichts verloren und nach hinten den Vorsprung ausgebaut. Die vor mir waren so weit weg, dass ich da nicht mehr ran wollte (der Sonntag wartete). Nach 10 Kilometer dann eine starke Zeit von 42.37 min und nun auf den letzten 300 m noch ein Zielsprint und eine Endzeit von 43.29 min. Auf 10 km umgerechnet wäre das eine Zeit von 42.13 min gewesen und damit 4 Sekunden unter meiner Bestzeit. Dabei hatte ich mich geschont und war im Ziel noch ganz locker. Das Ergebnis ließ sich auch sehen. Ich war in der Gesamtwertung auf Platz 13 und in der AK M40 auf Platz 5 unter 14 Teilnehmern. Dabei wäre ich bei einer 5er-Wertung in der AK M45 sogar Dritter geworden. Der nächste in meiner AK hatte übrigens 4.20 min Rückstand, da hätte ich noch etwas schonender laufen können. So war es aber auch ein guter Gesamtplatz. Der Sieger benötigte übrigens 36.14 min und hatte fast 3 Minuten Vorsprung.

Mein Zieleinlauf mit einem zufriedenen Blick auf die Uhr.

Mit Jusra zwischen den Läufen.

 
Es ging nun mit den Bambiniläufen und anschließend mit den Kinder- und Jugendläufen weiter. Jusra musste 2 Runden von je 660 m laufen. Nach der ersten Runde hatte sie eine Zeit von 3.30 min und am Ende von 7.25 min. Das war in Ordnung und sie belegte in ihrer Klasse wKU12 den 8. Platz. Nach der Siegerehrung ging es ins Hotel und ich genehmigte mir eine große Portion Spätzle mit Soße. Das sollte für den Sonntag genug Kraft geben.

Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/blackrollorangelauf2013/Ergebnisse

Die jüngste Teilnehmerin war gerade mal 1 Jahr alt.

Starterfeld zum Kinder- und Jugendlauf.

Der Start ist erfolgt.

Der Sieger des Volkslaufs: Alexander Wroblewski von der LG Steinlach.

Jusra klatscht nach ihrer ersten Runde den Moderator ab.

Jusra bei ihrem Zieleinlauf.

Es war auch für das leibliche Wohl gesorgt.



Sonntag, 15. September 2013

16. Memminger Altstadtlauf am 15.09.2013

Die Wetteraussichten waren ja in den letzten Tagen für heute Nachmittag alles andere als gut. Es war um so erfreulicher, dass sich die Sonne öfters blicken ließ und es vor allem trocken blieb. Die Temperaturen waren mit 17° C ebenfalls sehr angenehm. Für mich war es nach dem erfolgreichen Halbmarathon gestern in Kressbronn nur eine Art Auslaufen, da ich mit Jusra zusammen für den Hauptlauf gemeldet hatte. Es gab ja schon recht viele Voranmeldungen und bei dem Wetter war auf dem Marktplatz auch schon richtig viel los. Ich lief mit Jusra eine Runde. Sie wollte ja schon lange mal bei einem Stadtlauf den Hauptlauf absolvieren, vor allem wenn es wie heute mehrere Runden zu laufen gibt. Die gesamte Distanz betrug ja 5820 m, die sich auf 6 Runden von knapp einem Kilometer aufteilten. Dabei gab es zu Beginn eine minimale Steigung und der Kurs war richtig rund zu laufen, mit wenig Pflastersteinpassagen. Da würde ich gerne mal voll angreifen. Noch hatten wir aber Zeit und konnten uns die Kinder- und Jugendläufe anschauen.

Der Memminger Marktplatz bot eine schöne Kulisse für die Veranstaltung.

Der erste Zieleinlauf durch Sophia Rommel (TV Sontheim), Siegerin WJU16.

Hier, vor dem mittelalterlichen Steuerhaus, gab es die Startunterlagen.

Vor unserem Start beim Memminger Altstadtlauf.

Viele Zuschauer säumten die Strecke durch die schöne Altstadt.

Vor dem Rathaus fand später die Siegerehrung statt.

Auf dem Marktplatz war einiges los.

Das Starterfeld des Hauptlaufes.

Der Start ist erfolgt.

 
Dann ging es um 15:00 Uhr los und das sehr große Teilnehmerfeld von 280 Läufer und Läuferinnen machte sich auf den Weg. Es waren wieder mal viele Bekannte dabei. Die erste Runde lief recht gut und wir brauchten 6.18 min. Ich gehe dabei von den Zeiten Jusras aus. Ich begleitete sie, um sie zu motivieren und das richtige Tempo zu finden. Auch die nächste Runde war in 6.39 min in dem Bereich, den wir uns vorgestellt hatten. Jusra wollte auf jeden Fall unter 40 Minuten bleiben. Es gab dann schon die ersten Überrundungen. Die dritte Runde war dann mit 6.51 min doch schon deutlich langsamer.

Zu Beginn der zweiten Runde sah es noch gut aus ...

... aber auch noch in der dritten Runde.

Arnold Paschke von der LG Winterlingen war auch wieder mal am Start und als 2. der AK M60 erfolgreich.

 
Nun viel es Jusra aber schon etwas schwer, einen langen Schritt zu halten. Wenigstens gab es nach jedem Zieldurchlauf Wasser. Die Zuschauer und auch viele Läufer munterten sie aber immer wieder auf. In der vierten Runde dann eine Zeit von 7.10 min und danach klagte sie, dass es ihr etwas übel sei (War da das Schnitzel beim Mittagessen doch etwas zu groß?) Das Resultat: eine fünfte Runde in lediglich 7.46 min. Sie konnte sich in der letzten Runde aber nochmals richtig motivieren und wurde nur noch von einem männlichen Teilnehmer überholt. Die Rundenzeit war mit 6.35 min nochmals richtig gut und die zweitschnellst. Im Ziel war sie aber doch ziemlich fertig. In einer Zeit von 41.20,4 min wurde sie 54. bei den Frauen und ließ immerhin drei Teilnehmerinnen hinter sich. Leider gab es nur eine Wertung in der AK WJU18 und so wurde sie wieder mal 4. Dies stimmte sie zunächst schon etwas traurig, allerdings meinte sie später es sei ein schöner Lauf gewesen und sie möchte im nächsten Jahr wieder starten. Dem kann ich eindeutig zustimmen. Zur Vollständigkeit: Ich brauchte 41.20,9 min und wurde damit 215. und letzter bei den Männern, aber es war ja kein ernsthafter Wettkampf aus meiner Sicht. Immerhin nun schon 57 Wettkämpfe und nun gilt die Konzentration dem nächsten Wochenende mit drei Starts und dabei vor allem dem Halbmarathon in Singen. Bei der Siegerehrung versagte dann leider der Drucker und es gab nicht sofort die Urkunden und das Ganze verzögerte sich etwas. Dies konnte aber den insgesamt sehr guten Eindruck nicht schmälern. Sieger bei den Männern wurde übrigens Thomas Langer (Polizeiinspektion Memmingen) in 19.38,6 min vor dem bekannten Triathleten Rainer Aumann (TV Dettingen/Iller) in 19.46,1 min. Bei den Frauen war Corinna Nuber (SG Niederwangen) in 22.04,1 min die Schnellste.

Ergebnisse: http://www.sv-steinheim.de/abteilungen/leichtathletik/altstadtlauf/ergebnisse/2013/Ergebnisliste.pdf

http://www.sv-steinheim.de/abteilungen/leichtathletik/altstadtlauf/ergebnisse.htm

Vor der verflixten fünften Runde.

Ich war auch als Wasserträger tätig.

Mit Schwung ging es dann in die letzte Runde.

Bärbel Paschke (LG Winterlingen) bei ihrem Zieleinlauf als zweite in der AK W60.

Nun hatten wir es geschafft.

Man findet halt überall eine Möglichkeit sich auszutoben.

Die Gesamtsieger bei den Frauen..

... und bei den Männern.

Samstag, 14. September 2013

41. Bodensee-Marathon in Kressbronn am 14.09.2013

Nachdem ich in der vergangenen Nacht kurz nach 3 Uhr mit Arbeiten aufhören konnte war ich ab 4 Uhr dann für 4 Stunden im Bett. Ich hoffte, dies würde reichen, fühlte mich aber auf der knapp über 1 Stunde dauernden Fahrt doch recht schlapp. Das Wetter war recht wechselhaft und immer wieder regnete es leicht. Da war ich mal gespannt wie es in Kressbronn aussieht. Jusra hatte sich kurzfristig entschlossen, mich zu begleiten, wollte aber nicht laufen, da man sich ja sowieso erst vor Ort anmelden muss. Interessante Ausrede, aber sie hat ja schon mehr als genug Wettkämpfe hinter sich. Wir parkten beim Seebad und von dort ging es mit einem Shuttle-Bus zur Festhalle, toller Service. An der Festhalle spielte sich alles ab. Dort war die Startnummernausgabe, Start- und Zielbereich und auch die Duschen und Siegerehrung. Dies war schon mal ein Pluspunkt. Es hatte bei unserer Ankunft an der Halle prompt angefangen zu regnen. Ich holte die Startnummer und da noch mehr als genügend Zeit vorhanden war, konnten wir uns mit den Begebenheiten vertraut machen und ich konnte vor allem Jusra zeigen, wo der Start- und der Zielbereich ist. Es war schon viel los und die Voranmeldezahlen versprachen ja eine rege Beteiligung. Den einen oder anderen Bekannten traf ich natürlich auch. Beim Warmlaufen hatte ich ein sehr gutes Gefühl, ob dies ein gutes Zeichen ist? Auf jeden Fall hatte es angenehme 17° C und vor dem Start hörte auch der Regen auf.

Die neue Festhalle bildete einen schönen Rahmen der Veranstaltung.

Bei der Startnummernausgabe war recht viel los.

Karsten Schubert von der TSG Söflingen traf ich schon öfters. Er sollte am Ende Zweiter des Halbmarathon werden.

Ich war vor meinem Start ganz entspannt.
 
 In diesem Jahr gab es außer dem Halbmarathon erstmals seit einigen Jahren auch wieder einen Marathon und zudem einen Staffel-Marathon, so dass es doch ein recht großes Starterfeld war. Es ging pünktlich um 12:00 Uhr los. Ich war gleich in der zweiten Startreihe und konnte schön Tempo aufnehmen. Es ging ja zunächst durch Kressbronn und leicht bergan. Nach einem Kilometer eine Zeit von 4.06 min, eigentlich wollte ich langsamer angehen und recht locker laufen. Dann das Erstaunen nach dem zweiten Kilometer, der aber auch leichtes Gefälle aufwies: 4.02 min und damit insgesamt 8.08 min. Der dritte Kilometer musste zwangsläufig etwas langsamer werden, aber immerhin 4.13 min. Noch immer ging es auf Asphaltwegen in Richtung Argen. Es kam auch schon der erste Getränkestand und was dies anbelangt, war die Versorgung absolut in ausreichendem Maß vorhanden. Den vierten Kilometer absolvierte ich in 4.07 min. Was war heute los? Es lief super und ich atmete noch ganz ruhig. Vor dem fünften Kilometer noch einmal etwas Wasser und dann bei 20.40 min durch, so schnell wie bei den beiden letzten 10er. Sollte es am Ende etwas zum Rekord reichen. In Kandel lief ich Anfang März 1:32.04 h. Aber es war noch ein weiter Weg. Nun lief man auch überwiegend auf Feldwegen an der Argen entlang, die aber schön breit und recht gut zu laufen waren. Den 6. und 7. Kilometer lief ich in 4.06 min und 4.12 min und die Durchgangszeit betrug 29.02 min. Auf dem neunten Kilometer gab ich nun Gas und das Resultat war eine unglaubliche Zeit von 4.02 min. Dieses Tempo konnte ich zwar nicht halten, aber es war sogar eine 41er-Zeit nach 10 km drin. Dann ab der 10-km-Marke eine Zeit von 41.37 min und damit 40 Sekunden schneller als bei meiner Bestzeit in Ochsenhausen.

Starterfeld des Bodensee-Marathons in Kressbronn.

Der Start ist erfolgt.


Die nächste Marke konnte eigentlich nicht richtig sein, denn nach 45.25 min lief ich bei 11 km durch, damit 3.48 min auf dem letzten Kilometer. Es ging inzwischen über eine Argen-Brücke, die recht schwankte. Der Rückweg ging ja nun flussaufwärts und dies merkte man auch. Tendenziell ging es nun leicht bergan, wenn auch manchmal kaum merkbar. Den 12. Kilometer noch in tollen 4.12 min, aber dann lagen meine Zeiten so zwischen 4.21 min und 4.34 min. Es konnte ja auch nicht anders sein. Nach 15 km eine Zeit von 1:03.56 min, so schnell war ich noch nie. Nun war es aber ein immer härter werdender Kampf. Nach 16 km wäre eventuell noch eine Zeit unter 1:30 h möglich gewesen. Aber es sollten noch 5 harte Kilometer werden. Vor allem der 19. Kilometer ging ja noch etwas bergauf und da merkte ich meine Oberschenkel. Nach dem 20. Kilometer war ich mir aber sicher, dass es Bestzeit wird und unter 1:32 min, dies war Motivation genug noch einmal zuzulegen. Am Ende dann mit 1:31.27 h doch eine deutliche Verbesserung meiner Bestzeit. Da hätte ich nie daran geglaubt und das Ziel war eine Zeit im Bereich von den Läufen in Würzburg und Stuttgart, also 1:33 h bis 1:34 h. Es war unter 429 Teilnehmern ein toller 48. Platz (46 bei den Männern). In meiner AK M45 zwar "nur" Platz 13, es waren aber auch gleich 60 Teilnehmer am Start. Nach dem Zieleinlauf eine absolut ausreichende Zielverpflegung und es kam auch immer mehr die Sonne zum Vorschein, so dass es einen tollen Ausklang einer gut organisierten und schönen Veranstaltung gab. Michael Kurray (LG Welfen) gewann übrigens in einer tollen Zeit von 1:13.02 h vor Karsten Schubert (TSG Söflingen) in 1:13.55 h und Jannis Kellermann (AT Oberallgäu) der 1:14.41 h benötigte. Bei den Frauen war wieder mal Monica Carl von der LG Welfen in 1:26.37 h die Schnellste. Den Marathon gewann ein Bekannter von mir, den ich in Kandel traf: Kay Fischer benötigte 3:07.14 und hatte fast 10 Minuten Vorsprung. Glückwunsch!

Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/bodenseemarathon2013/Ergebnisse


Immer den Streckenverlauf im Blick.


Mein Zieleinlauf zur Rekordzeit.
 


Jusra fand einen Spielkameraden, so dass keine Langeweile aufkam.

Schnell die Energievorräte wieder auffüllen: Iris Laudascher (TSG Ehingen).

Die Zielverpflegung war reichlich.

Auch diese Läufer hatten es geschafft.

Das war ein wirklich tolles Rennen.

Claus Baumann führte wieder mal durch die Siegerehrung und der Halbmarathon-Sieger Michael Kurray (LG Welfen).


Sonntag, 8. September 2013

4. Walder Volkslauf am 08.09.2013

Heute war Stress angesagt. Nachdem ich um kurz vor 5 Uhr zum Frühdienst aufgestanden war, konnte ich etwas früher gehen und schnell noch die Kinder holen, so dass wir pünktlich um 13:15 Uhr in Wald ankamen. Dort war das Wetter ideal zum Laufen. Es hatte so ca. 18° C und es war bewölkt. Immer wieder nieselte es leicht. Jusra war dann um 13:45 Uhr mit ihrem Lauf über 1400 m dran. Im letzten Jahr waren es ja noch 2000 m. Alle Jugendliche und Kinder waren gemeinsam dran und so war es ein recht großes Teilnehmerfeld. Jusra benötigte 7.46 min und zeigte damit weiter einen Aufwärtstrend. Sie belegte damit in ihrer AK wKU12 den 10. Platz und kommt durch ein Streichergebnis mit noch mehr Punkten in die Wertung.

Start- und Zielbereich vor Beginn der Läufe.

Auch die Kleinsten waren schon am Start.

Ein etwas skeptischer Blick kurz bevor es los ging.

Das große Starterfeld des Kinder- und Jugendlaufes.

Der Start zum Kinder- und Jugendlauf über 1400 m.

Jusra wollte es wohl wissen.

Gesamtsieger wurde Leon Höchst vom LT Mittelbiberach.

Es gab packende Zweikämpfe. Links die Siegerin bei den Mädchen: Annika Köhler (TSV Riedlingen).

Jusra bei ihrem Zieleinlauf knapp vor ihrer Freundin Cecile.

War das wirklich so anstrengend?

Start zum Jedermannlauf und Nordic Walking.

Zusammen mit Jusra zwischen unseren Starts.

Da hatten sich wieder einige zusammen gefunden. Jusra mit Cecile Paschke und Madita Schmelz.


Dieses Jahr hatte ich ja keinen Doppelstart vor und konnte ganz entspannt den Jedermannlauf anschauen. Danach lief ich mich etwas warm und hatte ein recht gutes Gefühl, außer dass ich natürlich schon etwas müde war. Das Starterfeld war dann mit mehr als 100 Teilnehmern recht groß. Ich reihte mich recht weit vorne ein und es lief auch ganz gut. Nach einem kurzen Gefälle ging es ja erst mal ein gutes Stück den Berg rauf durch das Wohngebiet, bevor man auf einen Radweg abbog. Nach einem Kilometer eine Zeit von 4.04 min, also fast exakt wie im letzten Jahr. Dann konnte ich schön das Tempo halten und hatte einen guten Rhythmus gefunden. Es motivierte auch, einmal doch noch recht nah an der erweiterten Spitze zu laufen. Nach Kilometer 2 dann 8.05 min und damit 4.01 min für den letzten Kilometer, wobei es auch ein gutes Stück bergab ging und auf dem Asphalt lief es auch entsprechend. So auch auf dem dritten Kilometer mit 4.07 min und damit insgesamt 12.12 min. Nun ging es langsam aber sicher Richtung Wald. Vor dem Lauf und dann auf den ersten knapp 2 km hatte es ja noch geregnet, was nun aber ausblieb. Es war einfach schön zu Laufen, wobei jetzt der härteste Teil der Strecke mit einigen Anstiegen noch bevorstand. Am Waldbeginn dann bei km 4 der Getränkestand und eine Zeit von ca. 16.30 min. Es kamen die ersten Anstiege und an dem Weiher vorbei konnte mich die Riedlinger Nachwuchsläuferin Uta Schmid noch überholen, aber dann zog ich wieder vorbei und konnte auch noch Thomas Richter überholen. Nach der Hälfte der Strecke dann eine Zeit von 20.48 min, dies war richtig schnell. Es ging im Wald noch mal etwas bergab, aber bei km 6 dann eine Zeit von 25.17 min und damit doch ein recht langsamer Abschnitt. Nun war man auch noch in einer Senke und es erfolgte ein zwar kurzer, aber auch steiler Anstieg. Danach wieder der Getränkestand und einige Läufer die auf der anderen Seite entgegen kamen. Die hatten bereits mehr als 2 km Rückstand. Der Abschnitt der nun folgte war zwar vom Weg her schön zu laufen, aber führte auch meist leicht bergan. Vor allem gab es sehr lange Geraden und es war schon eine Kopfsache hier nochmal Druck zu machen und nicht zu weit nach vorne zu schauen. Der 7. Kilometer nur in 4.45 min. Nun galt es zu beschleunigen und dies gelang mir auch. Nach den 30.02 min kam bei km 8 eine Durchgangszeit von 34.30 min, immerhin der schnellste Kilometer seit dem fünften. Eine Zeit unter 43 min hatte ich aber schon fast abgeschrieben. Nach 9 km ging es auf dem letzten Stück Wald auf einen Wiesenweg. Die Uhr zeigte 38.55 min und ich hätte um die 4 Minuten laufen müssen. Kurz zuvor überholte ich einen Läufer, der dann auch prompt aus meiner AK stammte. Ich setzte nun alles auf eine Karte und hatte das Tempo nach 8 1/2 km eigentlich zu spät angezogen. Knapp 100 m vor dem Ziel dann 42.30 min. Es musste nun reichen und ich zog einen fulminanten Endspurt an, auch wenn es bergan ging. Im Ziel eine Zeit von 42.47 min und damit 3.59 min schneller als vor einem Jahr und wieder eine gute 42er-Zeit. Dies bedeutete unter 110 Finishern den tollen 21. Platz (20. bei den Männern, nur Katja Gallasch war schneller) und in meiner AK M45 einen sehr guten 6. Platz unter 18 Teilnehmern. Nach dem Wald drehte ich mich erstmals um und war überrascht, dass lange kein Läufer kam, außer dem von mir zuvor überholten. Im Ziel stellte sich heraus, dass Thomas Richter, die Riedlinger Läuferin und noch mindestens ein Teilnehmer falsch abgebogen waren. Tragisch vor allem für die Läuferin, da sie zweite Frau war und Thomas hätte den dritten Platz in seiner AK belegt. Die Ergebnisse hingen dank Claus Baumann wieder superschnell aus und auch die Siegerehrung wurde schnell durchgezogen. Die Urkunden gab es schon früh und so konnte ich noch rechtzeitig weg zum Nachtdienst (es reichte auf die Minute genau). Auf alle Fälle war auch dieses Jahr die Organisation gut und die Strecke finde ich sehr schön und abwechslungsreich, außer vielleicht zwischen km 7 und 9, wobei der Weg hervorragend zu Laufen ist.

Vor meinem Start war ich ganz locker.

Starterfeld des Hauptlaufes über 10 km.

Start zum Hauptlauf.

Nach dem Start erfolgte die Siegerehrung der Kinder (hier wKU12 mit Jusra).

Mein Zieleinlauf. Es sah schon fotogener aus.


Gewonnen hat übrigens wie im Vorjahr Heiko Bölke von der TSG Ehingen und Jens Rehn konnte ich diesmal nicht einholen, wie in den beiden letzten Rennen, obwohl er schon am Morgen in Meßstetten beim Heuberglauf am Start war. Alle Achtung für diese Leistung, zumal er die Plätze 1 und 2 in seiner AK M30 belegte. Schön war vor allem, wie viel Läufer man in der Zwischenzeit kennt und sich mit ihnen austauschen kann. Sicher auch ein schöner Aspekt des Laufsports.

Ergebnisse: https://www.anmeldungs-service.de/waldervolkslauf2013/ergebnisse

Die Gesamtsieger Heiko Bölke und Katja Gallasch.

Siegerehrung der Klasse M30 mit Jens Rehn auf Platz 2.