Montag, 26. November 2012

20. Nikolauslauf in Immenstadt am 25.11.2012

Am Sonntag gings schon früh morgens nach Immenstadt im Allgäu. Hatte mich schon total gefreut, da die Veranstaltungen dort immer super organisiert sind und das zu fairen Preisen. Das Wetter spielte für diese Jahreszeit geradezu traumhaft mit und es kam immer mehr die Sonne zum Vorschein. Nach der Ankunft wechselte ich wie angekündigt die Disziplin vom 10km-Lauf zum 5km-NordicWalking. Nadira und Jusra nahmen auch teil und so konnten wir mal gemeinsam an den Start gehen. Zunächst joggte ich aber noch locker auf der 5 km langen Strecke. Diese war sehr schön und nur am Anfang gab es ein paar Anstiege. Im Gegensatz zu den Läufern mussten wir sie aber nur ein Mal bewältigen.

Herrliches Wetter beim Nikolauslauf.

... andere dafür um so mehr.


Als dann pünktlich um 11.00 Uhr der Start erfolgte, war es ein komisches Gefühl, sich ganz hinten einzureihen. Am Tag zuvor stand ich noch in der ersten Reihe. Es waren insgesamt 145 Läufer und 15 NordicWalker am Start. Durch das schöne Wetter gab es erwartungsgemäß viele Nachmelder. Der Sieger der letzten Jahre, Gerhard Bebst vom TV Jahn Kempten, war auch am Start. Dieser war wohl der einzige Konkurrent für den Gesamtsieg. Nachdem am Samstag das Training am Nachmittag nach dem Waldlauf recht gut lief mit einer Zeit von 34:20 min für die erste Runde von knapp 5 km rechnete ich mit einer Zeit von höchstens 33 Minuten. Allerdings fehlte mir jegliche Wettkampferfahrung und ich war gespannt, ob es am Start auch einen Adrenalinschub gibt, wie beim Laufen. Zunächst hatte ich so weit hinten aber prompt den Startschuss verpasst und drei Sekunden später dann auch mal die Stoppuhr ausgelöst. Es ging dann aber flott los und ich hängte mich einfach an die hinteren Läufer. Nach dem Stadion ein kurzer steiler Anstieg zur Straße hoch und dann ging es knapp 2 km auf Asphalt weiter. Bis zum ersten Kilometer war alles flach und die Uhr zeigte 6.00 min. Da müsste man noch die Verzögerung am Start abziehen und es war also richtig flott. Der Stil war aber zunächst wohl noch nicht ganz so sauber, aber ich bemühte mich und es ging immer besser. Auf dem zweiten Kilometer, durch Rauhenzell, ging es drei Mal einen leichten Anstieg hoch. Da konnte ich gegenüber den Läufern die hinten lagen Boden gut machen. Nach einem kurzen Abstecher durch ein Wohngebiet dann ein steiler Abstieg hinunter zum Rauhenzeller See. Ab hier dann nur noch auf gekiesten Wanderwegen. Es war der schönste Abschnitt der Strecke entlang des See und über die Illerbrücke. Die Markierung des zweiten Kilometers hatte ich verpasst. Nach der Brücke der dritte Kilometer und eine Zeit von etwas mehr als 19 Minuten. Von hinten sah ich niemand kommen und ich heftete weiter an einem Läufer vor mir. Man war nun in Stadionnähe und ich hörte die Durchsagen. Da war ich gespannt, ob mich der erste Läufer noch einholt. Ich hab schon darauf spekuliert, als erster ins Ziel zu laufen und das mit Startnummer 1.

Nun ging es an der Iller entlang und eine Schleife um einen Spielplatz, bevor es wieder auf dem gleichen Weg bis zur Brücke zurück ging. Dies war zwar ein total flacher, aber auch etwas eintöniger Abschnitt. Als ich wieder zum Weg an der Iller zulief, sah ich dort meinen größten Konkurenten. Nun gab ich Gas, da ich einfach nicht einschätzen konnte, wie viel man beim Walken aufholen kann. Nach dem Abzweig dann gleich der Kilometer 4 und eine Zeit von 25.55 min. Es lief nun super und an der Brücke kamen meine Kinder entgegen. Gar nicht weit hinter den anderen Walkern. Danach rechts rein zum Stadion. Ich war froh, die Strecke zuvor gelaufen zu sein, da ich so wusste, es war gleich vorbei. Nun überholte ich auch den Läufer, der die ganze Zeit vor mir war. Dann der Einlauf ins Stadion und eine super Zeit von 32.11 min. Der Zweitplatzierte benötigte 36.39 min. Der Sieger des 10km-Laufes, Jannis Kellermann aus Sonthofen, hatte mich tatsächlich nicht mehr eingeholt und kam nach 33.13 min ins Ziel. Dort erst mal ein gemeinsames Foto für die Presse. Jusra und Nadira gingen ebenfalls super und erreichten das Ziel nach 47.22 min bzw. 47.28 min. Ein Highlight war dann die Siegerehrung mit Nikolaus und Knecht Ruprecht, wo jeder zu der schönen Finisher-Medaille noch die Medaille für den Klassensieg in Empfang nehmen konnte und ich meinen ersten Pokal für den Gesamtsieg. Anschließend ging es noch ins Hallenbad, wo man schön entspannen konnte. Wieder eine tolle Veranstaltung mit kurzen Wegen und toller Organisation (vor allem wieder leckere Kuchen).

Ergebnisse: http://my2.raceresult.com/details/index.php?eventid=12624&lang=de


Nach dem Zieleinlauf ziemlich fertig.


Zusammen mit dem Sieger über 10 km, Jannis Kellermann.


Jusra und Nadira beim Zieleinlauf.

Walken scheint auch Spaß zu machen.

Siegerehrung mit Nikolaus und Knecht Ruprecht.

Die drei Erstplatzierten beim Nordic Walking der Männer.

Samstag, 24. November 2012

Kreiswaldlaufmeisterschaften 2012 in Reinstetten

Heute war es so weit. Es fand mal ein Rennen direkt vor der Haustüre statt. Auf der großen Runde des Hauptlaufes konnte ich sogar unser Haus sehen. Ich kam gegen 3 Uhr endlich ins Bett, nachdem ich den Nachtdienst zum Glück früher beenden konnte. Ich konnte aber nicht so toll schlafen und als ich mich frühzeitig nach Reinstetten aufmachte (endlich mal eine kurze Anfahrt) und mich etwas einlief, hatte ich noch gar kein so gutes Gefühl. Zunächst waren aber die Kinder- und Jugendrennen über 600 m bzw. 1200 m dran. Wir stellten von unserem Verein gleich 14 Starter und damit die zweitmeisten nach dem Veranstalter SV Reinstetten. Bei den Kinderläufen sogar 11 von uns und 10 von Reinstetten. Jusra konnte den dritten Platz belegen. Bei den Jugendrennen dann nur 10 Starter und dabei ausschließlich Jungs.. Insgesamt für den VfB Gutenzell mir 6 Podiumsplätzen (1 x Platz 1, 3 x Platz 2 und 2 x Platz 3) ein toller Erfolg, nachdem im Vorjahr Jusra als erste Teilnehmerin den Sieg holte.

Das große VfB-Laufteam in Reinstetten.

Start zum Kinderlauf über 600 m.

Jusra auf den letzten Metern.
Verdiente Erfrischung nach der Anstrengung.


Dann war es um 10:30 Uhr so weit. Der Start zum Hauptlauf erfolgte. Es traten 20 Teilnehmer an, auch hier ausschließlich Männer. Nach einem schlammigen Startstück über eine Wiese und einem kurzen Feldwegteil erfolgte der steile und auch lange Anstieg in den Wald. Diese Runde musste fünf Mal durchlaufen werden. Das kostete am Anstieg Kraft und man musste sich das Rennen gut einteilen. Ich achtete diesmal gar nicht so auf meine Zeit. Von Anfang an ging ich forsch an und wurde zwar am Anstieg von den meisten starken Läufern eingeholt, aber war nach 2 Runden noch unter den ersten 10. Mit Steffen Maier vom LT Schwendi gab es wieder mal ein hartes Duell. Als ich ihn in der vierten Runde zum zweiten Mal überholte, dachte ich eigentlich, dass es dies war. In dieser Runde kam Gerhard Hipp vom LT Mittelbiberach immer stärker auf, ich konnte aber bis zum Ende der letzten Runde mithalten. In der vierten Runde wurde ich nach dem steilen Bergabstück vom späteren Sieger Markus Kaiser vom SV Reinstetten überrundet. In der folgenden Kurve stürzte dieser, konnte aber sofort weiterlaufen. Ich war halt nicht so schnell und kam sauber um die Kurve. Auf den letzten 100 m passierte es dann. Da kam von hinten Steffen und überholte mich wie schon im April beim Rottumtallauf. Mit einer zuvor nie erwarteten Zeit von 33:30 min für die ca. 8,2 km war ich aber extrem zufrieden und in dem sehr starken Feld kam ich auf Platz 12. In der Altersklasse M45 bedeutete dies Platz 5. Dabei waren ausnahmslos namhafte Läufer unter den ersten 10. Das Wetter hatte auch super mitgespielt und im Ziel ließ sich sogar die Sonne etwas blicken. Nun gilt die Konzentration meinem ersten NordicWalking-Wettbewerb morgen in Immenstadt. Am Nachmittag gabs dazu noch eine Trainingseinheit im Burrenwald in Biberach.

Ergebnisse: http://www.leichtathletik-biberach.de/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=282&Itemid=8
Start zum Hauptlauf.

 
Kurz vor dem Ziel.

Die Erstplatzierten des Hauptlaufes.

Montag, 12. November 2012

28.Int. Hohenzollern-Berglauf in Hechingen

Am Sonntag ging es schon früh um 7:15 Uhr los nach Hechingen. Leider hatte sich in der Nacht der vorhergesagte Dauerregen eingestellt. Da wir die Straße fast für uns hatten waren wir schon vor 9 Uhr da und hatten genügend Zeit. Zumindest keine schlechten Voraussetzungen, alles ohne Hektik zu beginnen. Es hatte wenigstens recht angenehme 10°. Ich fühlte mich zudem recht gut. Ein paar Runden warmlaufen um den Sportplatz und dann ging es an den Start. Dieser erfolgte pünktlich um 10 Uhr. Mit 363 Teilnehmern waren dieses Jahr, wohl wegen der Witterung, deutlich weniger am Start als in den letzten Jahren. Ich selbst empfand das Wetter als gar nicht so schlecht. War man mal nass, konnte es auch getrost weiter regnen. Meine Mütze hielt wenigstens den Kopf trocken, was angenehm war. Nach großem Gedränge am Start kam ein kurzes Flachstück und dann wie angekündigt der erste steile Anstieg. Ich fand, dieser hatte es auch in sich. So lag meine Zeit nach dem ersten Kilometer bei 4:48 min und nach dem zweiten bei 9:42 min. Da wollte ich schneller angehen, um eventuell unter 40 min. zu laufen. Es folgte anschließend ein Abschnitt, der mehr oder weniger flach war. Hier hieß es nun zu beschleunigen, um dann ab Kilometer 4 den Anstieg zur Burg Hohenzollern in Angriff zu nehmen. Nach dem dritten Kilometer eine Durchgangszeit von 14:14 min und nach dem vierten von 18:48 min. Dies sollten die beiden schnellsten Kilometer sein. Ich lag zeitlich allerdings hinter den Erwartungen, fühlte mich aber immer besser. Zu Beginn von Kilometer 5 ein kurzer steiler Anstieg und danach ging es zunächst noch etwas flacher weiter, bevor es am Ende richtig hoch ging. Ich konnte etliche Läufer überholen und einholen. Jetzt war es auch ganz selten, dass mich noch jemand überholte. Nach dem fünften Kilometer eine Zeit von 24:53 min. Da hatte ich doch tatsächlich mehr als 6 Minuten gebraucht. Was war los? Aber ich holte gegenüber den anderen auf, da konnte es nicht so schlecht sein. Ich änderte meinen Rhythmus und machte kleinere, aber schnellere Schritte. Dies half. Nach dem 6. Kilometer eine Zeit von 30:15 min. Da hatte ich mich ja fast um eine Minute gesteigert und das gab Auftrieb. Nun wurde ich nicht mehr eingeholt und konnte immer mehr Läufer überholen. Der siebte Kilometer dann noch in 5:30 min und die Uhr zeigte 35:45 min. Eine Zeit unter 40 min war nicht mehr drin, aber auf dem letzten schweren Kilometer wollte ich noch mal alles geben. Es ging auch gut ich war fasziniert von dem letzten Stück durch die Burg, hoch zum Burghof, wo das Ziel lag. Es wand und zog sich zwar dahin, war so aber bisher natürlich einmalig bei meinen Läufen. Ich hatte auch noch richtig Luft. Das Rennen hatte ich mir auf jeden Fall super eingeteilt, wahrscheinlich hätte ich aber am Anfang noch mehr Druck machen können. So zeigte die Uhr im Ziel ein Zeit von 41.33 min., sicherlich für das Debut nicht schlecht. Mit der Gesamtplatzierung war ich nicht ganz zufrieden. Es war Platz 106. Ich wollte schon unter die ersten 100. Es hatten gerade mal 33 Sekunden gefehlt. Die hatte ich an diesem Tag sicher noch drin. Ich war total schnell erholt. In der AK M45 aber immerhin Platz 17 unter gleich 60 Startern.

Die Kinder hatten ihren Start nach meinem und als ich wieder unten im Stadion war, erfuhr ich von ihren tollen Leistungen. Nadira wurde zweite und lief die 1200 m in 6.39 min, so schnell war sie noch nie. Jusra belegte über 800 m den fünften Platz und lief dabei in 3.58 min erstmals unter 4 Minuten.

Nach der Siegerehrung gings noch zur Besichtigung der Burg Hohenzollern. Leider war das Wetter schlecht und somit hatte man null Aussicht. Es lohnte sich aber dennoch und dies war wohl nicht der letzte Start beim Hohenzollern-Berglauf.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/11-november/hechingen

Man konnte bei dem Regenwetter die Burg im Hintergrund nur erahnen.


Vor dem Start.

Start des Berglaufs mit dem späteren Sieger Philipp Rutto aus Kenia an der Spitze.

Siegerehrung mit Jusra.

Am Zugang der Burg. Man sieht, dass man fast nichts sah.

Es war faszinierend hier durchzulaufen. Wo gibt es so was sonst noch?

Stammhaus der preußischen Könige.

Am liebsten würde sie wohl die Kanone abschießen.

Sonntag, 4. November 2012

BaWü Landesmeisterschaft Waldlauf in Riederich

Nachdem ich recht spät auf die Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften im Waldlauf aufmerksam wurde, hatte ich mich am Tag des Anmeldeschlusses, am 23. Oktober, gemeldet, da die Veranstaltung in Riederich bei Metzingen stattfand und damit nicht allzuweit entfernt. Ein Manko war, dass ich zuvor mal wieder Nachtdienst hatte. Zum Glück konnte ich um 3 Uhr gehen und bis um 7:30 Uhr doch noch ca. 4 Stunden schlafen. Die Wetterprognose war ja nicht so toll mit Regen. Bei der Fahrt nach Metzingen regnete es auch immer wieder. Bei der Ankunft hörte der Regen aber auf und es hatte angenehme 12°. Zunächst die Startnummer geholt, immerhin die erste bei einer Landesmeisterschaft des WLV und dann mal die Strecke erkunden, da ich noch genügend Zeit hatte. Nach einem kurzen Flachstück ging es auf Asphalt recht steil nach unten, bevor eine scharfe Linkskurve den zwar nicht sonderlich steilen, aber doch recht langgezogenen Anstieg einläutete. Danach noch ein Flachstück, bevor es zum Ausgangspunkt der Runde ging. Es war eine anspruchsvolle, aber in dem herbstlichen Wald, wie ich fand, auch ausgesprochen schöne Strecke. Es waren in meinem Lauf der AK M40 - 45 insgesamt 4 Runden mit je 1500 m zu absolvieren. Mit dem Start- und Zielbereich betrug die Streckenlänge 6200 m. Ich fühlte mich recht gut und traute mir einen Schnitt von 4.20 min zu, allerdings gab es da den Nachtdienst. Mit einem 4.30er Schnitt wäre ich auf der nicht einfachen Strecke auch zufrieden gewesen. Ich wollte nach Möglichkeit nicht letzter werden und vielleicht war ja eine Top-10-Platzierung drin. Der Weg war nicht ganz so nass wie ich befürchtet hatte, aber im Verlauf des Rennens dann teilweise doch recht schlammig, was man am Dreck sah, der bis über die Hose reichte.

Am Start war ich nach anfänglicher Nervosität recht locker und die erste Runde lief super. Mit dem Startstück eine Zeit von 6.15 min. Die Runde also in 6 Minuten und einem Schnitt von 4.00 min. Zu Beginn der zweiten Runde zunächst das Flachstück und dann die Strecke bergab. Beim zweiten Anstieg lief es schon zäher, aber die Runde in 6.30 min absolviert und damit genau im Rahmen der Erwartungen. Die Uhr zeigte 12.45 min nach 3100 m, das war richtig schnell. Die dritte Runde wurde allerdings langsamer, vor allem den Berg rauf. Da fehlte dann doch die Spritzigkeit. Ich hatte auch bis ins Ziel gedacht ich sei letzter. Wenigstens hatte ich noch ca. 40 m vor mir einen Läufer. Nach 19.30 min dann in die letzte Runde. Da kämpfte ich nur noch, fand aber am Ende doch wieder eine gewisse Lockerheit, zumal ich nicht überrundet wurde. Mit einer Zeit von 26.40 min lief ich durchs Ziel und war überrascht, dass nach mir noch drei Läufer kamen. Das Tempo konnte ich halten, da in der letzten Runde ja noch das Stück zum Ziel zu laufen war. Der Schnitt von 4.18 min war auf dieser Strecke einfach super und es war der 11. Platz unter 14 Startern in meiner Altersklasse. Da war ich total zufrieden und im Ziel schien in der Zwischenzeit sogar die Sonne und wärmte ganz angenehm.
Insgesamt gesehen hat es sich gelohnt und ich hoffe mal wieder teilnehmen zu können, vorausgesetzt die Meisterschaft findet wieder in der Nähe statt, die knapp 100 km einfach waren da gerade so die Grenze.

Startnummernausgabe. Man sieht noch die Spuren des Regens, es sollte dann aber schön werden.

Nach dem Rennen.

Eine schöne Strecke durch den Herbstwald.

Start zum Lauf der Mittelstrecke Männer.
Ergebnisse: http://www.ladv.de/ergebnis/datei/9643

Mittwoch, 31. Oktober 2012

3. 25-Stunden-Schwimmen der TG Biberach

Am letzten Wochenende fand im Sporthallenbad in Biberach zum 3. mal das 25-Stunden-Schwimmen statt. Diesmal eine Stunde länger wegen der Zeitumstellung. Es hatte zwar in der Nacht geschneit, wir starteten aber früh und waren so pünktlichst zum Start um 10:00 Uhr da. Nadira, Jusra und ich meldeten uns als Familienteam an. Leider waren unsere Startzeiten sehr eingeschränkt. Die Kinder mussten am Samstag von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu ihrer Mutter und um 17:00 Uhr schon wieder zu einem Geburtstag. Dennoch konnten Nadira und Jusra am ersten Tag immerhin 80 bzw. 66 Bahnen absolvieren. Ich kehrte um 13:00 Uhr zurück und schwamm nach zuvor 120 Bahnen nochmals 200, und das am Stück. Das reichte dann auch. Immerhin sschon mal 9 der angestrebten 10 km geschafft. Am Sonntag dann zum Glück eine Stunde mehr Schlaf, denn es hieß gleich um 5:00 Uhr aufstehen. Erst mal das Auto von Schnee und Eis befreit und dann wieder nach Biberach. Die Kinder ließen es sich doch tatsächlich nicht nehmen nochmals mitzugehen, und das um diese Zeit. Sie waren echt begeistert. Es ging dann um 6:25 Uhr weiter. Ich schwamm doch noch mehr und nach weiteren 120 Bahnen standen am Ende 12000 m zu Buche. Die Kinder waren total fleißig und Nadira schwamm diesmal sogar 84 Bahnen und kam so insgesamt auf beachtliche 4100 m. Die Überraschung war für mich aber Jusra. Nach weiteren 54 Bahnen hatte sie eine Gesamtleistung von 3000m, und das nachdem sie erst im Juli ihren Schwimmkurs beendet hatte. Der Blick in die Ergebnislisten war dann überraschend. Obwohl nur drei von fünf möglichen Teamstartern gemeldet waren, belegten wir in der Familienwertung mit 19100 m den 6. Platz unter 40 Teams. Auch die Einzelplatzierungen ließen sich sehen. Bei mir war es Platz 46 unter 380 Teilnehmern. Nadira belegte einen beachtlichen 84. Platz und Jusra wurde mit ihren gerade mal 9 Jahren 108. unter 283 Starterinnen. Schön war, dass für jeden geschwommenen Kilometer eine Spende an die Schwarzbach-Schule für Behinderte in Biberach ging. Wir wollen in zwei Jahren auf jeden Fall wieder mitmachen. In der Zwischenzeit geht es meiner linken Schulter auch wieder besser, die hatte doch etwas arg gelitten.

Sonntag, 21. Oktober 2012

20. Weißenhorner Altstadtlauf am 20.10.2012

Am Samstag ging es bei herrlichem Wetter (22° und Sonnenschein) nach Weißenhorn zum Altstadtlauf. Wenigstens mal wieder ein kurzer Anfahrtsweg und der Beginn der Schülerrennen um 14:45 Uhr. Dies kam mir nach dem Nachtdienst entgegen. Allerdings war es mir fast schon zu warm. Normal mag ich das zwar, aber nach dem Nachtdienst führt es eher dazu, dass man sich noch etwas schlapper fühlt und man hatte sich halt auch schon an niedrigere Temperaturen gewöhnt. Zunächst waren Jusra und Nadira über eine Runde von 800 m an der Reihe. Diesmal konnten sie also gemeinsam starten und liefen am Start Hand in Hand los. Jusra verzichtete auf eine bessere Zeit und Platzierung und lief mit ihrer großen Schwester. Nur am Schluss gab sie dann Gas. Beim anschließenden Schülerrennen ließ sie es sich nicht nehmen, einfach nochmals mitzurennen. Nadira schlug sich auch wacker und hatte sichtlich Spaß und sich erneut im Schnitt verbessert, Glückwunsch! Toll war es, auch in Weißenhorn wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.

Starterfeld der Schülerinnen.

Zieleinlauf von Jusra. Man sieht dass sie noch Reserven hatte.

Feld des Schülerrennens kurz nach dem Start.

Nach dem Lauf gings hoch hinaus.

Zum Warmlaufen und Kennenlernen der Strecke lief ich die Runde zwei mal und ich muss sagen, dass dies ein sehr schöner Kurs war. Es gab nur eine leichte Steigung und mit Asphalt, Kies und Pflastersteinen immer wieder einen anderen Untergrund. Allerdings mag ich so kurze Runden nicht so gern und es sollte sich herausstellen, dass dies bei dem riesigen Starterfeld von 123 Teilnehmern (im letzten Jahr gerade mal 66, also fast doppelt so viele, was wohl auch am Wetter lag) zur Folge hatte, dass man sehr oft am überholen bzw. überrunden war. Dies hatte schon etwas behindert. Ich fühlte mich in der ersten Runde noch recht gut und mit 3.15 min war diese auch recht schnell. Dann lief es aber nicht mehr ganz so flüssig, aber insgesamt fand ich doch einen recht guten Rhythmus und so gab es außer Überrundungen, die sich aber in Grenzen hielten, kaum Überholungen. Eine Zeit unter 24 Minuten war aber nicht mehr drin, nachdem ich nach 20.40 min in die letzte Runde ging. Am Ende aber eine wie ich finde recht passable Zeit von 24.22 min und damit Platz 36 im Gesamteinlauf. In der AK M45 allerdings nur Rang 12. Da hatte ich mir mehr ausgerechnet, aber es waren auch extrem viele starke Läufer in dieser Klasse am Start. Auf alle Fälle eine schöne Strecke und insgesamt eine tolle Veranstaltung mit kurzen Wegen. Der Weißenhorner Altstadtlauf wird wohl zur Pflichtveranstaltung in den nächsten Jahren.

Ergebnisse: http://www.tsv-weissenhorn.de/index.php?id=76
Unterwegs beim Weißenhorner Altstadtlauf.

Nach dem Rennen zusammen mit Philip Posmyk von der TG Biberach.

Sonntag, 14. Oktober 2012

12. Schloss-Cross in Laupheim am 13.10.2012

Am Samstag war es dann so weit. Es ging nach Laupheim zum Schloss-Cross und damit zum dritten Wettbewerb innerhalb von vier Tagen. Da war ich gespannt, was überhaupt noch so geht. Das Wetter war schon mal perfekt mt 12° und überwiegend Sonnenschein, vor allem war es trocken. Zunächst war aber noch Jusra dran. Sie lief wacker und konnte sich immerhin im Mittelfeld des großen Starterfeldes platzieren. Danach lief ich nach dem Start des Schülerrennens mit ihr eine Runde, um die Strecke kennenzulernen. Jusra drehte zwar nach 300 m wieder um, aber ich erhielt schnell wieder Begleitung von zwei Jungs, die zu schnell angegangen waren und aufgeben wollten. Ich konnte sie dann doch dazu bringen, den Lauf zu beenden.

Am Start des Schülerinnenlaufs herrschte großes Gedränge.

Jusra am Ende des Anstiegs vor dem Ziel, schnell noch mal nach hinten geschaut, ob jemand kommt.

Mein Eindruck von der Strecke: Der Anstieg am Ende der 1550 m langen Runde ist zwar nicht allzu lang, hat es aber durchaus in sich. Ich nahm mir für den Lauf vor, auf jeden Fall zu versuchen unter 20 Minuten zu laufen und in meiner Altersklasse möglichst einen Podestplatz zu erringen. Nachdem dieses Jahr zunächst der Hauptlauf gestartet wurde und dort das Teilnehmerfeld mit 48 überschaubar war, gab es beim Freizeitlauf ein riesiges Starterfeld von 235 Teilnehmern. Es war mal eine interessante Erfahrung zum ersten Mal in diesem Jahr ganz entspannt beim Hauptlauf zuzusehen ohne selbst mitzulaufen. Es waren drei Runden zu durchlaufen und ich nahm mir für die erste Runde eine Zeit von ca. 6.30 min vor. Ich stellte mich in die erste Reihe, damit ich mit dem Gedränge in dem großen Feld nichts zu tun habe und hatte ja auch vor, schnell Tempo aufzunehmen, da es dann recht früh bergab ging. Auf jeden Fall konnte man auf diesem Stück bis kurz vor der Wendestelle schön Tempo aufnehmen. Der erste Anstieg fiel aber schon nicht so leicht, da die Beine nun langsam halt doch müde werden. Die Zeit war aber super und ich lief nach 6.15 min am Ziel vorbei. Vielleicht aber etwas zu schnell. Es war immerhin ein Schnitt von 4.02 min auf der anspruchsvollen Strecke. Nun hieß es schnell wieder einen Rhythmus zu finden. Ich musste aber doch mehr Läufer an mir vorbeiziehen lassen, als ich ursprünglich dachte. Man konnte immer wieder auf der zielzugewandten Strecke das riesige Teilnehmerfeld sehen, wie es bergab lief oder auch walkte. Wenn ich die zweite Runde nach 13 Minuten beende, dann sollte es für eine Zeit unter 20 Minuten reichen. Dann eine Durchgangszeit von 13.05 min und damit 6.50 min für die zweite Runde. Das konnte noch eng werden, denn es stellte sich die Frage, ob ich noch das Stehvermögen habe. Der Waldlauf am Donnerstag kostete doch Substanz. Jusra rechte mir wie vereinbart einen Becher Wasser und später empfing sie mich im Ziel gleich mit Tee, toll von ihr. Nun ließ ich mich aber nur noch vom unbedingten Willen vorantreiben, meine Zeitvorgabe zu erfüllen. Der letzte Anstieg tat zwar weh, aber ich wusste, dass ich nicht locker lassen darf. Dann unmittelbar vor dem Ziel der Blick auf die Uhr und die Gewissheit es geschafft zu haben: 19.55 min lautete die Endzeit und damit auf der nicht leicht zu laufenden Strecke einen für mich super Schnitt von 4.17 min. Dies beduetete in der Gesamtwertung Platz 32 und in meiner Altersklasse aber leider der undankbare vierte Platz, aber unter immerhin 31 Teilnehmern. Es fehlten am Ende 13 Sekunden, hört sich nach nicht viel an, aber der Akku war leer und es ging einfach nicht mehr. Auf jeden Fall eine tolle Veranstaltung.

Ergebnisse: www.schloss-cross.de
Der Start des Hauptlaufes: diesmal für mich aus einer ganz anderen Perspektive.

In Reihe 1 des Starterfeldes im Freizeitlauf.

Start zum Freizeitlauf über 3 Runden und 4650 m.

Nun hatten wir es beide geschafft.

Es war schön wieder viele Bekannte zu treffen.