Sonntag, 26. August 2012

17. Schmeiental-Crosslauf in Winterlingen am 26.08.2012

Heute ging es schon früh kurz vor 8 Uhr los in Richtung Winterlingen auf die Schwäbische Alb. Das Wetter meinte es sehr gut und es hatte angenehme 16° C bei überwiegend Sonnenschein, also perfektes Laufwetter. Der Start erfolgte am Skilift Dickeloch. Jusra startete beim Kinder- und Jugendlauf über 2000 m. Eine große Distanz bei dem schweren Streckenprofil. Sie meisterte die Strecke in 13.22 min und kam ganz knapp vor ihrer Freundin Cecile aus Winterlingen ins Ziel. Da hätte sie im Urlaub etwas mehr trainieren sollen, aber sie meinte, dass sie schließlich Urlaub hat und dann ihre Ruhe möchte.
Vor dem Start.

Starterfeld des Kinder- und Jugendlaufs.

Jusra im Endspurt vor Cecile.

Das hat sie dann gerade mal so geschafft.
Beim Hauptlauf über 8900 m waren es um 10:30 Uhr insgesamt 64 Teilnehmer. Ich versuchte gleich möglichst vorne dabei zu sein. Zunächst ging es zwar bergab, allerdings zum großen Teil über ein nicht so leicht zu laufendes Wiesenstück. Noch vor der Marke des ersten Kilometers noch ein starker Anstieg und oben wehte dann der Wind entgegen. Ich erwartete keine so schnelle Zeit, war dann überrascht über eine 4.01 min. Nach dem zweiten Kilometer hatte ich eine Durchgangszeit von 8.26 min und es ging auf Feld- und Waldwegen weiterhin im Wechsel bergauf und bergab. Eine wirklich anspruchsvolle Strecke. Aber es sollte noch härter kommen. Zunächst dann nach 3 Kilometer eine Zeit von 12.12 min. Dies konnte fast nicht sein. Die Markierung kam wohl etwas zu früh, aber immerhin nach 4 km eine Zeit von 16.19 min. Das war stark. Doch dann der härteste Kilometer. Auf einem schmalen Pfad über eine Brücke und dann auf einer Wiese ganz steil den Hang rauf wieder auf den Weg. Am Ende des Anstieges war nur noch Gehen möglich. Aber ich konnte überholen und auf andere aufschließen. Nach 5 Kilometer dann eine Zeit von 21.43 min. Der letzte Kilometer war zwar langsam, aber eben auch hart und insgesamt machte ich Plätze gut. Zudem fühlte ich mich heute richtig stark. Für den nächsten Kilometer benötigte ich 4.28 min und die Durchgangszeit war bei 26.11 min. Dieses Tempo konnte ich auf dem siebten Kilometer trotz eines sehr langgezogenen Anstiegs halten. Nach sieben Kilometer eine Zeit von 30.50 min. Ich wusste, dass es am Schluss noch einen Anstieg zum Ziel gibt, aber es kam noch härter. Auf dem achten Kilometer dann durch den Wald einen ganz steilen Anstieg und wieder teilweise Gehen. Aber ich konnte auch hier nach vorne aufschließen. Hinter mir war dann bereits eine Lücke entstanden. Die Durchgangszeit bei Kilometer 8 betrug 35.56 min. Knapp mehr als 5 Minuten für den letzten Kilometer, hört sich zwar langsam an, war aber den Verhältnissen entsprechend nicht schlecht. Es kam nun zunächst ein längeres Bergabstück. Dies nährte in mir die Hoffnung, dass ich sogar noch unter 40 Minuten bleibe, das wäre stark. Ich wurde zwar vor dem Ziel noch überholt, aber ich hatte nach einem Blick auf die Uhr die Gewissheit, dass ich unter 40 Minuten bleiben werde. Die Endzeit betrug schließlich 39.46 min und dies war Platz 21 und in meiner AK M45 der 5. Platz. Die erste Frau war 28 Sekunden hinter mir, Ricarda Hotz aus Stetten. Hätte nicht gedacht, dass ich von ihr nicht überholt werde. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Lauf und ich werde nächstes Jahr auch lieber wieder dort als in Bad Wurzach starten.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/08-august/winterlingen

Starterfeld des Hauptlaufs.

Ein letzter Anstieg zum Ziel mit Begleitung durch Jusra.

Jusra und ihre Freundin Cecile.

Jusra bei der Siegerehrung.

Auch nach dem Lauf konnten sich die Kinder austoben.

Sonntag, 19. August 2012

Silberwald 15km-Lauf in NU-Ludwigsfeld am 18.08.2012

Ich hatte mich am 07.08.2012 dazu entschlossen in Neu-Ulm-Ludwigsfeld am Silberwaldlauf teilzunehmen. Dieses Jahr führte der Lauf nicht über die Halbmarathondistanz, sondern über 15 km. Dies sollte als Härtetest dienen. Dann hatte ich am letzten Freitag einen Magen-Darm-Infekt und musste frühzeitig vom Nachtdienst nach Hause. Wie wirkt sich dies auf das Training aus? Am Sonntagabend dann der erste lockere Lauf. In der vergangenen Woche konnte ich dann jeden Tag trainieren, wenn auch nicht so intensiv. Vom Gefühl her kam es mit vor, als ob ich nicht sonderlich schnell laufen kann, allerdings kam ja auch die Hitze dazu. Am Samstag vor dem Lauf war ich dann richtig fit. Die Temperaturen waren mit 28° C sehr hoch. Es mussten zunächst zwei kleine Runden mit je 2,5 km gelaufen werden und dann noch eine 10 km-Schleife. Zum Einlaufen lief ich die kleine Schleife und hatte da schon das Gefühl, dass ich Seitenstechen bekommen werde. Aber gleich mal vorweggenommen: Ich fühlte mich während des gesamten Laufes richtig gut.
Vor dem Start.

Das Starterfeld, wohl wegen der Hitze nicht ganz so groß.

Am Ende der ersten kleinen Runde.
Dann ging es endlich los. Das Starterfeld war wohl aufgrund der Hitze nicht ganz so groß, aber selber schuld wenn man nicht teilnimmt und ich hoffte insgeheim auf eine vordere Platzierung. Ich konnte auch recht lange den Kontakt zur Spitzengruppe halten, auch wenn mir das Tempo nicht so hoch vorkam. Der erste Kilometer war in 4.04 min absolviert und nach 3 km war es eine Zeit von 12.49 min. Das war schon mal nicht schlecht, war es doch eine lange Distanz von 15 km. Vor dem vierten Kilometer noch einmal etwas trinken, das war diesmal wichtig. Nach 17.30 min den vierten Kilometer absolviert, ich musste wieder schneller werden. Am Kilometer 5 dann eine Durchgangszeit von 21.54 min. Das war recht schnell und ich wollte unter 1:10 h laufen. Vielleicht kam ich ja sogar an einen Schnitt von 4.30 min heran. Es war aber noch ein weiter Weg. Es ging nun längere Zeit an der Iller entlang und dann links in den Wald. Auf jeden Fall eine sehr schöne Strecke die zudem überwiegend ganz flach war. Nach 10 Kilometer dann eine Durchgangszeit von 44.51 min. Das waren 22.57 min für die zweiten 5 km. Dieses Tempo noch einigermaßen halten und ich blieb auf jeden Fall unter 1:10 h. Ich hatte zum Glück den Kontakt zu der vor mir laufenden größeren Gruppe nie ganz abreisen lassen, so dass zumindest immer Blickkontakt bestand. Nach hinten gab es schon eine große Lücke und ich konnte gar niemanden erkennen. Ab Kilometer 8 dann die große Aufholjagd und ich lief immer mehr auf den Vordermann auf. Dann überholte ich einige Läufer und blieb auch vor diesen. Kurz nach Kilometer 10, am Verpflegungspunkt, erkannte ich noch den Schluss des Feldes. Die liefen noch zu Kilometer 8. Dies motivierte zusätzlich. Nach einem langsameren 12. Kilometer, bei dem ich aber immer noch aufholen konnte, lief ich den Kilometer 13 in 4.21 min. Den nächsten Läufer konnte ich noch vor Kilometer 14 überholen, aber er ließ den Kontakt nicht abreißen. Nach 14 Kilometer dann eine Zeit von 1:03.24 h. Nun ein fesselnder Zweikampf mit einem weiteren Läufer, der mich dann wieder zwei Mal überholte. Es waren noch ca. 400 m bis zum Ziel und ich dachte, jetzt einfach an ihn dranhängen und alles auf den Schlußspurt setzen. Der hinter mir laufende Kontrahent war wieder etwas näher gekommen. Dann, am Beginn des leichten Schlussanstiegs, mein Endspurt, dem keiner folgen konnte. Es war geschafft. Die Uhr stand bei 1:07.45 h, ein Schnitt von 4.31 min. Das übertraf meine kühnsten Erwartungen, so aus dem Training heraus und mit der Vorgeschichte am letzten Wochenende. Dann der Blick auf den Computer und grenzenlose Freude. Ich war 14. der Gesamtwertung und, noch wichtiger, dritter in meiner Altersklasse M45. Der Läufer, den ich als zweitletzten überholte, wurde vierter. Hätte mir das gestunken wenn ich es nicht hätte durchziehen können. Auf jeden Fall eine sehr schöne, empfehlenswerte Veranstaltung mit einem super Ergebnis. Heute morgen fühle ich mich bereits wieder absolut fit und freue mich auf die nächsten Tage in Sankt Anton am Arlberg.

Donnerstag, 9. August 2012

11. Eistobellauf am 04.08.2012 in Maierhöfen

Nachdem es kurzfristig klappte und ich Urlaub bekam, ging es am Samstag nach Maierhöfen bei Isny ins Allgäu. Zunächst besuchte ich mit Jusra und Steffen den Eistobel und es war herrlich. Allerdings bakam ich da auch schon mal einen Eindruck was mich zwischen den Kilometern 5 und 7 erwartete, und dies verhieß keinen gemütlichen Lauf.


Herrliche Landschaft im Eistobel.

Ein kleiner Eindruck von der zu durchlaufenden Strecke.


Das Wetter hielt wunderbar und es war sonnig bei 26° C. Zum Laufen allerdings dann doch eher etwas zu warm. Nachdem Jusra und Steffen ihre Läufe über 1000 m absolviert hatten, war ich an der Reihe. Ich hatte anfangs das Gefühl, dass es irgendwie ein langsames Renntempo war. Zunächst ging es noch durch Maierhöfen, dann aber die ersten Feldwege und leichten Steigungen. Nach einem Kilometer dann doch eine schnelle Zeit von 3.58 min. Ich wollte versuchen, die 10600 m mit 165 HM unter 50 min zu laufen. Da war mir aufgrund des Streckenprofils klar, dass ich anfangs zulegen musste. Der zweite Kilometer hatte auch einen kleinen Abhang dabei, es ging aber nicht so schnell und die Uhr stand bei 8.24 min. Auf dem nun folgenden Abschnitt auf Asphalt versuchte ich Gas zu geben, auch wenn es einen längeren Anstieg gab und die Hitze zu schaffen machte. Immerhin fühlte ich mich viel besser als in den Rennen zuvor, war ich doch wieder richtig fit. Dann an der Marke des drittten Kilometer eine Zeit von 12.42 min, nicht schlecht finde ich, war es doch ein Schnitt von 4.14 min. Ich freute mich schon auf den Verpflegungsstand, der am Eingang zum Eistobel war. Dies wusste ich von unserem Abstecher vor dem Rennen. Zunächst aber noch eine Unterführung mit Treppen. Dann endlich etwas trinken und es ging runter in den Eistobel. Aber so richtig Gas gab ich nicht, weil ich dachte, meine Oberschenkel werden es mir nicht danken. Im Nachhinein betrachtet ließ ich dort wohl wertvolle Zeit liegen, weil ich am Ende keinerlei Schmerzen hatte. Den Kilometerpunkt hatte ich wohl verpasst. Ich wusste, dass es bis Kilometer 5 noch einigermaßen flach auf dem Waldboden weitergeht. Die Uhr stand nach 5 Kilometern bei 22.12 min. Noch immer eine richtig gute Zeit. Dann kam aber auf den nächsten drei Kilometern der zwar landschaftlich schönste, aber auch schwerste Abschnitt. Nach dem 6. Kilometer war ich überrascht, dass die Uhr 27.23 min zeigte. Nur 5.11 min trotz des schweren Anstiegs. Da hatte ich eine langsamere Zeit erwartet. Es zog sich nun aber hin und es wechselten Bergab- und Bergaufpassagen. Allerdings war ich gut drauf und konnte einige Plätze gutmachen. Schade nur, dass es oft zu eng war um zu überholen und die meisten Läufer einfach keinen Platz nachten. Dies kostete wertvolle Zeit. Irgendwann dachte ich mir, wenn jetzt noch der Kilometer 7 kommt, dann war ich total langsam. Inzwischen lag der Eistobel mit seinen Anstiegen und Brücken hinter mir und die Sonne prallte wieder auf mich. Dann ein Getränkestand. Endlich, dachte ich mir. Danach der Kilometer 8 und eine Zeit von 38.08 min. Das wurde eng mit einer Zeit unter 50 min. Nun ging es auf Asphalt weiter, wobei es auch noch einige Anstiege gab. Da konnte man nicht wirklich schnell laufen und bei Kilometer 9 und 10 hießen die Durchgangszeiten 42.34 min und 47.23 min. Das Ziel hatte ich schon vor Augen, aber vor dem letzten Abschnitt, der über eine Wiese führte, war ich schon bei 50 min. Am Ende eine Zeit von 50.20,4 min. Dies bedeutete Platz 60 unter 164 Läufern. Gestartet waren sogar 187, dies zeigt, dass die Strecke nicht leicht war, vor allem bei den Bedingungen. Bei den Männern der 55. Platz und in meiner AK M45 einen wie ich finde sehr guten 9. Platz unter 26 Teilnehmern. Auf jeden Fall eine der bislang schönsten Strecken und ich werde in zwei Jahren schauen, dass ich irgendwie wieder dabei sei kann. Nächstes Jahr befinde ich mich ja zu dieser Zeit in Nordirland bei den World Police and Fire Games und muss an diesem Samstag den Berglauf absolvieren.

Ergebnisse: http://www.sv-mg.de/laufen/eistobellauf/ergebnisse.html

Mit Jusra und Steffen vor den Läufen.
Start des Kinderlaufes über 1000 m.


Vor meinem Start.

Nach dem Rennen, fertig aber glücklich.

Der letzte Abschnitt und einige machte des Lauf richtig zu schaffen.

Sonntag, 29. Juli 2012

14. Lauf um den Großen Alpsee am 29.07.2012 in Immenstadt

Heute hieß es schon früh um 5:45 Uhr aufstehen. Es ging nach Immenstadt i.A. wo zum 14. mal der Lauf um den Großen Alpsee ausgetragen wurde. Bei der Anfahrt gab es einen Mix aus Wolken und Sonnenschein. Kaum hatte ich die Startnummer geholt fing es aber an zu stürmen und dann schüttete es. Aber es war noch eine gute Stunde bis zum Start um 09:00 Uhr. Kurz vor dem Start hörte es doch tatsächlich auf zu regnen und es hellte immer mehr auf, zudem hatte es angenehme 17°, also bestes Laufwetter. Dann die Durchsage, dass es zwischen Kilometer 7 und 10 steile Anstiege gibt, vor allem zwischen dem 9. und 10. Kilometer ca.100 HM. Man solle außerdem auf den Brücken und Treppen aufpassen, da sie durch den Regen rutschig sind. Auf was hab ich mich da eingelassen.

Dann ging es aber erst mal relativ flach am Kleinen und Großen Alpsee vorbei. Mit Baden im Freibad am Kleinen Alpsee wird es auf jeden Fall nichts, dachte ich mir da. Nach 5 km eine Zeit von 22.47 min. Dies war in Ordnung, zumal ich immer noch etwas erkältet war. Dann kurz nach dem 7. Kilometer der erste größere Anstieg. Endlich konnte ich wieder mal einige Läufer überholen. Irgendwie liegen mir Anstiege. Teilweise war der Weg so eng, dass kaum zwei Läufer aneinander vorbei kamen. Dann plötzlich Schafe auf dem Weg. Mit solchen Hindernissen hatte ich wahrlich nicht gerechnet. Dann der absolute Hammer. Der Anstieg zum Kilometer 10 war extrem heftig. Es ging auf Waldwegen über Wurzeln und Treppen. Teilweise ging ich nur, konnte dabei aber sogar noch Läufer überholen. Die Bergabpassagen waren teilweise so steil, dass man wieder bremsen musste und immer wieder Holzbrücken. Zwei mal musste man einen Wasserlauf mit rutschigen Steinen überqueren. Dabei rutschte ich einmal, bloß keine Zerrung holen dachte ich. Der linke Oberschenkel schmerzte kurz, dann ging es wieder. Bei Kilometer 10 dann eine Durchgangszeit von 51.48 min. Alleine für den letzten Kilometer hatte ich 7.28 min benötigt, aber es war auch mehr ein Berg- und Crosslauf. Auf dem 11. Kilometer dann auch noch zwei Anstiege, aber wenigstens auf Asphalt und wieder eine 5er-Zeit. Danach ging es auf dem 12. Kilometer bergab nach Immenstadt. Es sollte mit 4.15 min der schnellste Kilometer werden, für den ersten brauchte ich 4.19 min. Aber die Oberschenkel brannten. Ich konnte lange meinen Platz halten und erst einen Kilometer vor dem Ziel wurde ich noch überholt. Es kamen noch mehrere Läufer knapp hinter mir, aber ich war tatsächlich zu einem Endspurt in der Lage. Ich erreichte das Ziel in einer Zeit von 1:16.51 h. Zwischen 1:10 und 1:15 wollte ich laufen, da wusste ich aber noch nicht wie die Strecke beschaffen war. Deshalb war ich total zufrieden, zumal der Schnitt noch unter 5.00 min lag. Es war der 76. Platz unter 216 Teilnehmern, die von den ca. 250 gestarteten das Ziel erreichten. Bei den Männern der 66. Platz unter 153 Teilnehmern und in der AK M45 ein wie ich finde sehr guter 13. Platz unter 33 Teilnehmern. Mir steckte schließlich noch der harte Hitzelauf vom Freitag und die Erkältung in den Knochen.

Ergebnisse: http://my2.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=9190&lang=de

Glücklich im Ziel.

Blick auf den Zielbereich, es hatten viele mit der anspruchsvollen Strecke zu kämpfen.

Samstag, 28. Juli 2012

31. Schussen-Volkslauf in Blitzenreute am 27.07.2012

Gestern war es so weit. Es ging nach Blitzenreute zum Schussen-Volkslauf. Eigentlich wollte ich dort auf dem schnellen Kurs meine Bestzeit von Schwendi unterbieten. Allerdings ging es mir noch immer nicht gut und es war schon fraglich ob ich überhaupt starten kann und dann kam noch die Hitze dazu. Es hatte am Abend noch 32° und es war sicher grenzwertig da zu laufen. Entsprechend gab es auch viel weniger Teilnehmer als in den letzten Jahren. Jusra musste 1500 m laufen und hatte schwer zu kämpfen. Am Ende benötigte sie 8.18 min und belegte den 11. Platz in ihrer Klasse WKU10. Immerhin nochmals 15 Punkte für den Oberschwäbischen Laufcup. Steffen wurde von mir noch kurzfristig angemeldet und freute sich riesig über seinen 3. Platz und den gewonnenen Pokal.

Jusra ganz cool vor dem Start.

Jusra läuft ganz abgekämpft ins Ziel.

Am Ende glücklich über das Erreichte.

Dann war es um 19:00 Uhr so weit. Die 128 Teilnehmer starteten zum Hauptlauf über 10 km die in 7 Runden zu absolvieren waren. Es ging auch recht schnell los und ich lief den ersten Kilomter in exakt 4.00 min und den zweiten in 4.13 min. Dann nach dem dritten eine Zeit von 12.35 min. Da lag alles noch im Soll und es wäre sogar ein Rekord drin gewesen. Allerdings machte sich die Hitze immer mehr bemerkbar und außerdem war ich noch noch nicht ganz auskuriert. Die nächsten drei Kilometer lief ich alle in 4.35 min. Nach der Hälfte der Distanz also eine Durchgangszeit von 21.45 min. Das war eigentlich nicht schlecht und so langsam konnte ich auch einige Läufer wieder überholen, die am Anfang vorbeigezogen waren. Am Ende der vierten Runde wurde ich schon vom späteren Sieger Jens Ziganke aus Friedrichshafen überholt, der ein riesen Tempo vorgab und in starken 32.30 min überlegen gewann. Auf dem Wendestück hatte man immer wieder eine gute Orientierung wie man gegenüber den anderen lag und da sah es gar nicht so schlecht aus. Nach dem siebten Kilometer dann 31.04 min. Das bedeutete, dass ich für diesen Kilometer 4.44 min. brauchte. Das musste schneller werden. Ich nahm nochmals alle Kräfte zusammen und absolvierte den nächsten Kilometer in 4.36 min, nicht viel schneller aber immerhin. Dann auf dem neunten Kilometer ein gutes Gefühl und eine Durchgangszeit von 40.20 min. Das durfte nicht wahr sein, nur 4.40 min. Jetzt wollte ich wenigstens noch irgendwie unter 45 min. laufen. Ich mobilisierte noch die letzten Reserven. An einer Läuferin vorbei und auf den letzten Metern fast noch einen weiteren Läufer überholt. Zeitgleich mit ihm im Ziel und die Uhr stand bei 44.34 min. Na also, immerhin einen Schlußkilometer von starken 4.14 min. Dies bedeutete Platz 60 (55 bei den Männern) unter 114 Läufern die das Rennen beendeten und in meiner Altersklasse den 9. Platz. 17 Sekunden fehlten zu Platz 8, den ich wenigstens belegen wollte. Das Rennen war wohl etwas zu früh aus. Aber ich war total fertig, das war schon am Rande des Machbaren. In Ruhe ein alkoholfreies Weizen getrunken und sich kurz mit anderen ausgetauscht, dann zum Duschen. Wieder hatte ich viele bekannte Gesichter getroffen und am Ende wieder eine schöne Laufveranstaltung.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/07-juli/blitzenreute

Start in die Hitzeschlacht.

Mit langen Schritten dem Ziel entgegen.

Keine Ahnung wie viel Liter dieser Lauf kostete.

Donnerstag, 26. Juli 2012

30. Abendsportfest in Biberach

Am 25.07.2012 fand in Biberach zum 30. mal das landesoffene Abendsportfest statt. Es sollte aus meiner Sicht ein weiteres Experiment werden. Da ich sowieso Spätdienst hatte und der 800 m-Lauf der Männer erst um 21:10 Uhr als letzter Wettbewerb auf dem Programm stand, hatte ich mich angemeldet. Es herrschte herrliches Wetter und so schaute ich mir mal die Kinderläufe über diese Distanz an. Danach gings ans Warmlaufen. Ich wollte zumindest unter 3 Minuten laufen, dass ich ansonsten keine Chance hatte war mir ja von vorne herein klar. Es sollte halt mal eine andere Erfahrung sein. In Neu-Ulm startete ich im Mai ja über 5000 m schon mal auf der Bahn, aber in einer Veranstaltung in kleinerem Rahmen. Dann war es auch so weit. Pünktlich erfolgte der Startschuß. Ich konnte am Anfang noch recht gut mithalten und hatte nach 200 m noch keine 30 Sekunden gebraucht. Dann bei der Zwischenzeit zwar auf dem letzten Platz, aber in einer Zeit von 1.06 min für 400 m hielt sich der Abstand noch in Grenzen. Dann aber wurden die Beine immer schwerer und ich wurde nur noch vom Willen getragen. Vor den letzten 200 m war die Zeit allerdings so, dass ich mir recht sicher war, mein Ziel zu erreichen. Am Schluß wurde ich noch mal angefeuert und erreichte in einer Zeit von 2.49,57 min das Ziel als 6. von 7 Gestarteten und als 5. in der Männerklasse. Einer hatte aufgegeben, das hab ich wenigstens nicht gemacht und die Zeit war doch deutlich unter 3 Minuten. Es machte auf jeden Fall wieder Lust auf mehr. Leider hatte ich meinen Foto vergessen und konnte so nicht die Eindrücke festhalten.

Ergebnisse: http://www.ladv.de/ergebnis/datei/8836
Wieder glücklich zu Hause angekommen.

Montag, 23. Juli 2012

8. Gammertinger Stadtlauf am 21.07.2012

Ich war natürlich gespannt, wie es heute beim zweiten 10er in Folge läuft. Immerhin lief es auf der Fahrt schon gut und ich war in nicht ganz einer Stunde in Gammertingen. Dort gab es einen Mix aus Sonne und Regen, aber wenigstens fürs Laufen sehr angenehme 16°. Zum Glück überwiegten die regenfeien Phasen deutlich. Pünktlich zum Start des Schülerinnenrennens mit Jusra hörte es auch zu regnen auf, da hatten die Jungs Pech gehabt. Jusra lief mit ihrer neuen Freundin aus Winterlingen und konnte für die 1600 m eine sehr gute Zeit von 8.22 min erzielen. Für so lange Strecken eine bisher im Schnitt so nicht erzielte Leistung. Beim Zieleinlauf winkte sie ihrer Freundin, die daraufhin zum Endspurt ansetzte und noch vorbeizog, aber Hauptsache es machte ihr Spaß. Sie war auf jeden Fall ganz locker bei der Sache und auch der Startschuß war ihr diesmal egal. Toll fand sie es, dass es eine Hüpfburg und eine Kletterwand gab. Da kam wenigstens keine Langeweile auf. Die Siegerehrung fand diesmal wenigstens vor dem Hauptlauf statt und ich konnte mal dabei sein.

Jusra mit ihrer Freundin Cecile.

Jusra und Cecile im Endspurt.


Es war gut, dass ich danach noch eine knappe Stunde Zeit hatte. Also in Ruhe vorbereiten. Ich hegte Zweifel, dass es heute überhaupt ging. Mir war gar nicht gut und ich musste schon mehrmals zur Toilette. Dann beim Einlaufen auch noch Schmerzen am rechten Knie. Nochmals intensiv gedehnt und sie waren zum Glück weg. Um es gleich vorweg zu nehmen, während und nach dem Lauf keine Schmerzen und Muskelkater oder so. Dann der Start und die erste von 5 Runden über jeweils 2 km. Die Strecke hatte mehrere Kurven und Ecken sowie eine Wendestelle. Dies kostete Zeit. Aber dennoch eine sehr schnelle Strecke mit nur zwei kleinen Anstiegen. Würde hier mal gern laufen wenn ich ganz fit bin. Für die erste Runde benötigte ich 8.24 min. Voll im Limit, aber dieses Tempo werde ich kaum halten können. Die zweite Runde ging auch schwerer und beim Zieldurchlauf stand die Uhr bei 17.15 min. Jetzt war es gut, dass sich eine kleine Gruppe gefunden hat und es lief vom Gefühl her besser. Ich konnte das Ganze bestimmt durchstehen. Die dritte Runde war mit 9.00 min und einer Durchgangszeit von 26.15 min zwar die langsamste, aber es ging dann wieder aufwärts. Ich wollte wenigstens noch unter 45 min laufen. Nach vier Runden dann 35.10 min. Immerhin die Runde in 8.55 min 5 Sekunden schneller gelaufen als die vorherige. Nun hieß es alles geben und die letzte Runde wurde mit 8.46 min die zweitschnellste nach der Auftaktrunde. Dies ließ sich sehen, angesichts des Laufes am Vortag und da es mir nicht gut ging. Auch die anderen drei, welche gestern in Schwendi liefen und am Start waren hatten zu kämpfen. Die Form stimmt auf jeden Fall und es wurde mit 43.56 min meine viertbeste 10er-Zeit, nur 4 Sekunden langsamer als in Aulendorf. Es war der 37. Rang im Gesamteinlauf unter 86 Teilnehmern. In der Altersklasse M45 bedeutete dies den guten 6. Platz und 20 Punkte für den Oberschwäbischen Laufcup. Ein Läufer meiner Klasse der letztes Jahr Gesamtzweiter wurde, war nur eine knappe halbe Minute vor mir. Den hätte ich wohl locker gepackt, wenn ich hiundertprozentig fit gewesen wäre. Den zweiten Lauf in Folge habe ich auf jeden Fall problemlos verkraftet. Nun gilt es die Erkältung schnell zu überwinden um in Blitzenreute am Freitag voll angreifen zu können.

Ergebnisse: http://www.laufsportmarketing.de/erg-06/index.php?&direction=0&order=&directory=2012/07-juli/gammertingen

Vor dem Start zum Hauptlauf mit Manfred Blumenschein aus Otterswang.

Sart des Hauptlaufes.

Da kam keine Langeweile auf.

Mit den Stöhr's aus Achstetten.